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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. En savoir plus
  • Hyde Park Barracks

    2 janvier 2017, Australie ⋅ ⛅ 24 °C

    Das ist Sydney-Geschichte pur und das schauen wir uns genauer an.
    Die Barracks ist ein von Sträflingen errichteter Bau (selbst der Architekt Greenway war ein Sträfling), wurde 1819 fertiggestellt und diente bis 1848 ca. 600 männlichen Gefangenen als Schlafplatz. Es gab 12 Schlafräume mit je bis zu 70 Hängematten.
    Von 1848 bis 1886 wurden die Barracks zum Einwanderungslager für Frauen, die Schlafgebäude wurden umgebaut und die Hängematten durch Eisenbetten ersetzt. Die umliegenden Gebäude, in denen bisher Zellen, Küche, Messen, Toiletten untergebracht waren, wurden ebenfalls renoviert und dort Büros, Druckerei und Amtsgericht eingebaut.
    Ab 1862 (-1886) wurde in den oberen Räumen ein Asyl für alte, gebrechliche und mittellose Frauen eingerichtet.
    1887 fand ein großer Umbau statt. Alle Schlafräume und dazugehörige Gebilde wurden in Gerichte und Rechtsbüros umgebaut.
    1975 gab es einen endgültigen Beschluss, die Barracks zu erhalten und in ein Museum umzuwandeln. Nach umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten ist eine Ausstellung entstanden, die sehr spannend und anschaulich die Geschichte zu den verschiedenen Zeiten und Nutzung darstellt. Vom Audioguide erfahren wir viel über persönliche Schicksale der Insassen bzw. Bewohner.
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  • Kings Cross

    2 janvier 2017, Australie ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir bleiben bis zur letzten Minute in den Barracks, schauen noch kurz in den Hyde-Park und machen uns auf den Heimweg. Aber nur, um am Abend ein Stück Stadtspaziergang durch Kings Cross/Potts Point "abzuarbeiten". Schließlich wohnen wir in einem historischen Stadtteil, wo wir wunderbar die viktorianische Architektur des 19. Jahrhunderts bewundern können!
    In der Victoria Street (da wohnen wir) wurde in den 1970er Jahren hart für den Erhalt der wunderschönen Terrassenhäuser gekämpft.
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  • Stadtspaziergang 2. Teil

    3 janvier 2017, Australie ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir trennen uns heute von einigen "warmen Teilen" unserer Ausrüstung und schicken ein Paket mit Klamotten nach Hause - hoffentlich werden wir es nicht bereuen 😳!
    Dann setzen wir unseren Spaziergang von gestern fort und wollen das Elizabeth Bay House besichtigen. Leider geschlossen 🙁und auch vom angepriesenen Garten sind wir etwas enttäuscht.
    Daher machen wir uns gleich auf den Weg zur "Geburtsstätte" Australiens: Circular Quay. Hier landete im Januar 1788 Arthur Phillip mit der First Fleet - mit Sträflingen, Soldaten und Offizieren - und hier wurde die neue britische Kolonie gegründet.
    Gleich nebenan errichteten die neuen Siedler die ersten Behelfsbauten - im Laufe der Jahre entstanden "The Rocks", später verkommen zu einem von Ratten bewohnten Slumgebiet. Heute ist es ein strahlendes Vorzeigeviertel, liebevoll renoviert. Wir schauen uns alles nochmal in Ruhe an, denn hier ist es wirklich schön! Wie schon vor drei Jahren sehen wir Cadman's Cottage, Sailors Home, Campbell's Storehouse, den Nurse Walk 😳, alte Kneipen, Pubs, Hotels - und Susannah Place, wo wir für 15.00 Uhr eine Führung gebucht haben, denn das haben wir bei der unserer letzten Reise nicht geschafft.
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  • Susannah Place

    3 janvier 2017, Australie ⋅ ⛅ 24 °C

    Susannah Place ist ein kleines Museum, bestehend aus vier Reihenhäusern und einem Tante Emma Laden, bewohnt von 1844 bis ¡1990! Es zeigt die Lebensbedingungen der früheren Bewohner in den verschiedenen Epochen sowie den Erfindergeist einiger Mieter bei Renovierungs-und Umbauarbeiten. Die kleine Häuserzeile entging dem Abriss nach Ausbruch der Beulenpest Ende des 19. Jahrhunderts und auch späteren Abrissvorhaben, z.B. beim Bau der Sydney Harbour Bridge.
    Wir können all die kleinen verwinkelten Häuschen besuchen und hören dazu die interessanten Geschichten ihrer Bewohner.
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  • Die dunkle Seite Sydneys

    3 janvier 2017, Australie ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Zeit bis zur Museumsschließung nutzen wir für einen Blick ins Justiz- und Polizeimuseum (in unserem Museumspass inklusive).
    Hier ist die dunkle Seite Sydneys in Wort, Bild, Video und Exponaten dargestellt. Ein restaurierter Gerichtssaal, Zellen, Vernehmungsräume sowie furchterregende Gerätschaften - benutzt zur Beseitigung des Feindes - vermitteln einen Einblick in die damalige Polizeiarbeit.
    Nun müssen wir langsam an unsere morgige Abreise denken. Der Rucksack muss neu sortiert werden, Häuschen aufräumen, nochmal das gute Internet zum Telefonieren nutzen, in die Bücher gucken ...
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  • Abschied von Sydney

    4 janvier 2017, Australie ⋅ ⛅ 25 °C

    Nun wird es wirklich spannend, denn eine neue Etappe liegt vor uns und führt in eine uns fast unbekannte Welt! In dieser Ecke der Erde waren wir bisher nur in China und wir sind gespannt darauf, was auf uns zukommt und wie es uns gefallen wird.
    Ein letzter Rundblick durch unser schönes Loft und dann stürzen wir uns ins Abenteuer!
    Problemlos kommen wir zum Flughafen und auch in unsere gemütlichen Flugzeugsitze 😉. Doch wie um uns den Abschied ein bisschen schwerer zu machen (denn Australien ist wirklich toll und unbedingt eine Reise wert) fliegen wir einmal diagonal über den Kontinent. So können wir noch ein letztes mal die Wüste sehen, auch wenn bald die Wolken alles verstecken.
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  • Asien - Thailand - Bangkok

    4 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 30 °C

    In Bangkok geht die Einreise zügig. Wir besorgen Internet und Geld (Umtausch unserer Australischen Dollar), finden die Bahn und das Bezahlsystem und los gehts - auf in die große warme Stadt. Bahn fahren, 1 x umsteigen, 10 Minuten laufen und schon ist das Hotel in Chinatown erreicht - so ist unser Plan, leider geht er nicht ganz auf! Der Anfang ist leicht, nur die Sache mit den 10 Minuten laufen klappt nicht so recht. Wahrscheinlich hat maps.me nicht an den verrückten Verkehr gedacht und auch die Straßen heißen irgendwie alle gleich (wenn wir die Namen überhaupt lesen können), zusätzlich gibt es Nummern zu den Straßen. Wir laufen ein und dieselbe Straße zweieinhalbmal hin und her und hängen uns verzweifelt an die Fersen einiger Thaimädels, die gerade aus der Schule kommen, um nicht gleich am ersten Tag bei der Überquerung der Straße drauf zu gehen.
    Irgendwie schaffen wir es zum Hotel, mit dem Augenwinkel schon zwei Tempel, viel Chinatown mit noch viel mehr Menschen und noch viel viel mehr Autos, Bussen, Tuk Tuks und vor allem Mopeds besichtigt! Wir sind platt und verlassen das sichere Hotel heute nicht mehr!
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  • Bald gehts weiter!

    4 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ☁️ 27 °C

    Hallo ihr Lieben,
    manche von euch fragen sich und uns, wann geht es weiter mit den Einträgen? Was ist los? Wo sind wir? Wie geht es uns?
    Tatsächlich kam unsere Blogarbeit ins Stocken. In Bangkok waren wir immer bis spät unterwegs und mussten uns außerdem an den neuen Kontinent gewöhnen. Viel Zeit haben wir auch mit Planung verbracht. Dazu kam, dass wir beide nacheinander eine heftige Erkältung hatten und wir hatten nicht nur die Nase voll sondern auch den Kopf 😉! Es ging nichts mehr rein und auch nichts Vernünftiges mehr raus!!!
    Wir brauchten also dringend eine Pause, die wir uns im Urlaubsparadies der Deutschen, an den Stränden von Thailand, gegönnt haben. Leider mussten wir anfangs mit heftigem Monsunregen kämpfen, zum Glück blieben wir aber hier in Khaolak von den schlimmen Überschwemmungen verschont, die bei euch im Fernsehen gezeigt wurden.
    Inzwischen sind wir wieder fit und haben auch schon ein bisschen "gearbeitet ", bald gibts wieder Lesestoff.
    Danke für eure Geduld und eure Sorge um uns!
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  • Chinatown

    5 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir frühstücken gemütlich und lecker und trauen uns dann raus nach Chinatown. Unser Plan ist, erst mal ankommen, rumgucken und nicht alle Sehenswürdigkeiten heute schon abarbeiten - wir haben ja Zeit.
    Auf der Straße sind alle Menschen von gestern schon wieder da und auch die, die gestern nicht da waren 😳!
    Gleich an der ersten Ecke werden wir in einen Tempel gelockt: Kuan Yim Shrine. Wegen einem chinesischen Fest oder Jahrestag ist hier heute Action und wir bekommen von einer sehr netten Dame eine gesegnete Suppe geschenkt bzw. durch das Essen der Suppe sind wir gesegnet. Artig futtern wir sie auf (denn natürlich wollen wir gesegnet sein), schauen uns alles an und ziehen weiter zum nächsten Wat (bedeutet Tempel). Diese wichtige Klosteranlage haben wir gestern schon im Vorbeigehen entdeckt. Sie heißt Wat Tramit und beherbergt einen kolossalen Schatz: Einen etwa 700 Jahre alten, 3 m hohen und 5,5 t schweren Buddha aus purem Gold! Sieht sehr gigantisch aus!
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  • Tuk Tuk und Shopping

    5 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir schauen, welches Highlight in der Nähe ist und versuchen uns am Tuk Tuk chartern. Der nette Fahrer ist auch allzu gerne bereit, uns für wenig Geld (1,33 €) durch die Stadt zu kurven, bringt uns allerdings geradewegs zum großen Touristenshoppingcenter und erklärt uns wortreich, dass es total gut für ihn, seine Familie und überhaupt für alle ist, wenn wir hier etwas kaufen. Das machen wir, denn ich brauche sowieso ein Tuch. Allerdings war unser Chauffeur nicht so begeistert, er hat vermutlich eher an Goldschmuck o.ä. teure Sachen gedacht als an ein Tuch für 2,76 €. Er ist sauer und wir um eine Erfahrung reicher. Trotzdem bringt er uns zum Jim Thompson Haus. Ein reicher Ami hat nach dem Krieg die thailändische Seidenherstellung wieder aufgebaut und allerlei Kunst in seinen sechs Häusern gesammelt. Laut Reiseführer ein must see in Bangkok, aber wir haben keine Lust, eine Stunde auf eine englische Führung zu warten. Daher gucken wir nur von außen und bummeln lieber an einem Klong (=Kanal) entlang. Da können wir schon mal sehen, wie manche Thais so wohnen. Später bei der Bootsfahrt erleben wir das noch intensiver!
    Weil wir schon in der Nähe von Bangkoks moderner Innenstadt sind, werfen wir einen Blick auf Siam Paragon - ein gigantisches Einkaufsparadies. Hier gibt es alles, was man so braucht oder auch nicht. Alles ist vom Feinsten und die Preise mindestens so wie zu Hause. Wir bemerken das leider erst beim Kaffee, den wir so dringend gebraucht haben 🙁!
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  • Tempel und Geisterhäuser

    5 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir schauen in jeden Tempel am Wegesrand, zum Beispiel in den Wat Pathum Wanaram.
    Doch unser Ziel ist der Erewan Schrein zu Ehren des Hindugottes Brahma. Eigentlich ist er ein überdimensionales Geisterhaus und das ist die Geschichte dazu: Als in den 1950er-Jahren das Erawan Hotel (heute Grand Hyatt Erawan) gebaut wurde, kam es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Um die Geister des Grundstücks zu besänftigen, wurde der Schrein gebaut. Von da an kam kein Arbeiter mehr zu Tode, und der Schrein wurde berühmt im ganzen Land. Barmädchen wie Banker erflehen hier göttlichen Beistand, gegen einen Obolus führen junge Frauen in Prunkgewändern rituelle Tänze auf (https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roElQVTG2ZDdBdAYN). Die Brahma-Statue, die wir hier sehen, ist eine Kopie. Das Original aus Gips mit Goldauflage wurde 2006 von einem Geisteskranken zertrümmert - was ihn das Leben kostete. Passanten erschlugen ihn nur wenige Meter vom Schrein entfernt. Also dem hat der Schrein jedenfalls kein Glück gebracht!

    Hier Wissenswertes über Geisterhäuser für Interessierte:
    Geister werden wir wohl kaum sehen in Bangkok, aber ihre Häuschen (ban) finden wir überall, vor Geschäften und Shoppingcentern, vor Wohnhäusern und Banken und auch oft nur so. (Und wie wir inzwischen wissen ist das in ganz Thailand so.) Die Schreine erinnern an Miniaturtempel, haben aber mit dem Buddhismus nichts zu tun. Der Glaube an die Geister (phii) ist bei den Thais tief verwurzelt. Mit täglichen Opfergaben sollen die unsichtbaren Nachbarn geehrt und besänftigt werden, damit sie kein Unheil stiften. Räucherstäbchen, eine Schale Reis, eine Orange oder auch mal eine Cola werden den Geistern gebracht. An besonders wichtigen Tagen bekommen die Geister auch schon mal ein gebratenes Hühnchen in den Schrein gestellt. Viele Passanten entbieten ihnen mit gefalteten Händen Reverenz, wenn sie an einem Schrein vorbeilaufen. Das größte und berühmteste Geisterhaus ist der Erawan Schrein, zu dem täglich Tausende pilgern, um Beistand zu erflehen.
    Das alles können wir genauso bestätigen, weil schon an unserem ersten Tag in Bangkok mehrfachst so gesehen!
    Es ist faszinierend zu sehen, wie viele junge moderne Menschen beiderlei Geschlechts in den Tempeln anzutreffen sind!

    Und noch mehr Interessantes, inzwischen auch schon sehr oft gesehen:
    Amulette
    Thais wissen es: Das Unglück schläft nie. Deswegen muss man sich dagegen wappnen, zum Beispiel mit Amuletten. Meist sind es kleine Buddhafiguren oder Abbilder berühmter Mönche, die sich Thais um den Hals legen - wenn möglich an Ketten aus massiven Gold. Leute mit besonders gefährlichen Berufen, wie etwa Busfahrer, bekränzen sich schon mal mit einem ganzen Dutzend solcher Glücksbringer.
    Die Amulette können ihre Kräfte natürlich nur dann entfalten, wenn sie von einem Mönch geweiht wurden. Mit Buddhismus hat das zwar nichts zu tun, aber die Thais sehen das nicht so eng und mischen Glaube unbekümmert mit Aberglaube.
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  • Khlong-Fahrt

    5 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir wollen nun auf einem Kanal auf thailändische Art eine Khlongfahrt machen. Auf dem Weg zum Pier sehen wir weitere Geisterhäuser und Tempel, auch Einkaufstempel 😀. Zum Beispiel Central World mit gigantischer Weihnachtsdeko ganz in Weiß und Gold - ein Foto muss schon sein!
    Am Khlong Maka Nak nehmen wir ein Boot, ein öffentliches Verkehrsmittel, von den Thais benutzt wie ein Bus, bloß ohne Stau. Für 26 Cent pro Person prescht es in rasanter Fahrt durchs Wasser und macht alle nass, die nicht aufpassen! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roEZEolTN8gQYxZgq
    Wir fahren bis zur Endhaltestelle, denn hier in der Nähe ist der Tempel des Goldenen Berges. Genau heißt er Wat Saket Ratcha Wora Maha Wihan und im Abendlicht erklimmen wir die 318 Stufen auf den 80 Meter hohen künstlichen Hügel. Nun liegt uns Bangkok zu Füßen und wir haben einen phantastischen Blick auf die Stadt. Zudem sind wir hier oben fast alleine und so ist es sehr erholsam!
    Nun schon Tuk Tuk erfahren erhandeln wir uns ein Gefährt, das uns in halsbrecherischer Fahrt und Geschwindigkeit durch die Rush Hour nach Chinatown bringt und wir uns dort noch mit Streetfood zum Abendessen versorgen.
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  • Neuseeland - ein Fazit

    6 janvier 2017, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌙 -2 °C

    Es heißt, hat man Neuseeland bereist, hat man die Welt gesehen. Natürlich stimmt das so nicht, dennoch fanden wir tatsächlich von allem etwas und das auf gerade mal 1.800 km Länge. Von tropischem Regenwald, gletscherbeladenen Bergen, stürmischen Küsten, lieblichen grünen Wiesen, heißem Sommer und arktischer Kälte, bis zu den anfänglich vermissten Schafen, haben wir alles gesehen oder erlebt. Wir sind ca 7.000 km mit dem eigenen Fahrzeug gefahren und dazu kamen noch einige Bus- und Schiffskilometer. Und wie es an jeder 5. Straßenecke steht, die Straßen in Neuseeland sind anders. Auch wir haben schnell gelernt, dass wir deutlich mehr Zeit für eine zurückzulegende Strecke einplanen müssen. Einerseits wegen der auf max. 100 km/h begrenzten Geschwindigkeit und andererseits weil man diese Geschwindigkeit nur selten auf den sehr kurvigen Straßen ausfahren kann. So wurde jede Fahrt auch zur Sightseeingtour.
    Wir sind besonders von den Naturschönheiten beeindruckt, die wir in allen Landesteilen so unterschiedlich erlebt haben und die sich nach der nächsten Kurve schon wieder ändern können. Von der Professionalität, mit der die Neuseeländer ihre Touren und Veranstaltungen organisieren. Es ist immer ein Event, wo selbst der Hol- und Bringeservice schon eine Ortsführung ist.
    Erschreckend fanden wir den immer noch vorherrschenden Kahlschlag bei der Forstwirtschaft und Holzverarbeitung. Wir müssen uns vor Augen halten, dass die lieblichen grünen Wiesen ein Ergebnis davon sind und Erosion ein riesiges Problem im Land.
    Die Internetverbindungen per WLAN sind im Land alles andere als stabil oder schnell. Am besten sind wir mit Datenvolumentarifen der Mobilfunkprovider gefahren. Die haben eine sehr gute Netzabdeckung und einen performanten und schnellen Internetzugang.
    Neuseeland ist ein teures Land, sei es für die Lebenshaltung, Quartiere oder Touren, dennoch war es bisher das Land, in dem wir gern für einen gewissen Zeitraum leben würden. Die Vielfältigkeit der Landschaft, die Menschen und das Klima haben uns sehr gut gefallen. Wir werden wiederkommen.
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  • Train Market

    6 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ☀️ -1 °C

    Ein Ausflug bringt uns heute weit vor die Tore der großen Stadt - zum Glück immer entgegen dem Verkehr. Denn der Arbeitsweg in die City kann einen Vorort-Bangkoker schon mal drei Stunden kosten - und abends dann wieder zurück!!!
    Erster Stopp ist an einer Kokosnuss-Plantage, wo man uns zeigt, wie aus der Kokosnussblüte Zucker hergestellt wird (kocht man ewig) und was man noch so alles daraus machen kann (Kunstgewerbe).
    Unser Ziel ist aber der Train Market (Talad Rom Hoob Market), dessen Verkaufsflächen sich unmittelbar an den Gleisen befinden. So müssen die Händler mehrmals täglich ihre Waren beiseite räumen. Kurz bevor ein Zug kommt, ertönt ein Signal und die Leute werden aktiv! Keine Ahnung, warum der Markt nun unbedingt an den Gleisen stattfinden muss, auch unser Guide konnte das nicht erklären. War halt schon immer so! Ist aber ein beeindruckendes Schauspiel: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roEeiIrXlte-QgDUd
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  • Floating Market

    6 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ☁️ 23 °C

    Highlight des Tages ist der Damnoen Saduak Floating Market, größter schwimmender Markt der Gegend und seit 100 Jahren jeden Tag geöffnet. Ein Longtailboot düst mit uns durch etliche Kanäle, an dessen Ufern wir Blicke auf das Leben der Einheimischen werfen können (https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roEh-l0iKizqIyi1s). Nach einer rasanten Dreiviertelstunde steigen wir um in eine Art Paddelboot, mit dem wir durch den Markt befördert werden. Die "Chauffeure" sind zu 90% alte Frauen. Nun sollen wir einkaufen 😃! Wir naschen hier und da was und gucken rum, macht wirklich Spaß!En savoir plus

  • Elefanten

    6 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 27 °C

    Auf dem Rückweg nach Bangkok gibt es noch die Möglichkeit, auf Elefanten zu reiten. Wir sind unsicher, ob wir das wollen und ob die Elefanten das wollen und kaufen einfach nur ein Körbchen Bananen und füttern so einen dicken Kumpel.
    Zu Elefanten in Thailand gibt es sehr unterschiedliche Meinungen, wir haben darüber gelesen. Uns wurde hier versichert, das die Elefanten in Thailand streng geschützt sind und die Haltung der Tiere überwacht wird. Viele sind in privater Hand, die Arbeit der Mahouts wird kontrolliert. Da die Elefanten nicht mehr zur Arbeit eingesetzt werden, sind sie quasi arbeitslos. Durch die jahrelange Gewöhnung an den Menschen sind sie nicht mehr in der Lage, alleine in der Wildnis zu leben. Die Arbeit mit den Touristen ist folglich eine gute Alternative, sichert also das Leben des Elefanten und das Gehalt des Elefantenführers.
    Wir nehmen das so hin und wollen das gerne glauben.
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  • Bangkok - Großer Palast

    7 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach einer einstündigen Fuß-Schulter-Nacken-Kopf-Massage sind wir bereit für die große Stadt. Mit dem Expressboot fahren wir auf dem Chao Phraya River zum Königspalast und schauen erstmal von außen - machen wir dann mit euch ganz ausführlich, Jungs. Wir gucken rum, wundern uns über viel Polizei und Schließung des Einlasses. Zuerst denken wir, es hat mit den vielen Trauernden zu tun, die hier am Palast kondolieren und versorgt werden. Doch dann darf plötzlich Keiner mehr die Straße betreten, kein Handy oder Fotoapparat mehr benutzen und alle müssen sich hinsetzen. Da kommt doch tatsächlich der Prinz in seinen (bzw. Papas) Palast gefahren! Wow! Doch schnell ist der Spuk vorbei und das wirkliche Leben geht weiter.En savoir plus

  • Bangkok - Kaosan Road

    7 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 30 °C

    Gleich um die Ecke ist Wat Ratchabophit und noch ein oder zwei weitere Wats, die wir bestaunen, denn sie sehen wirklich beeindruckend aus.
    Durch das Stadtviertel Rattanakosin - hier ist die Altstadt und das wirkliche Thailand - kommen wir ins Travellerviertel. Hier auf der Khaosan Road tobt das Leben, aber ganz anders als in Chinatown! Wir lassen uns nieder und beobachten das Geschehen.
    Zurück gehts ganz typisch mit dem Tuk Tuk.
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  • Khao Lak oder doch Khaolak?

    8 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ☁️ 25 °C

    8.1. - 10.1.2017
    Wir brauchen eine Pause, denn nach Bangkok ist der Kopf voll und der Blog leer. Das wollen wir ändern und suchen in unseren Wetter-Apps nach der geeigneten Gegend dafür. Schließlich wollen wir Sonne, Strand und türkises Meer 😊. Wir wollen am Strand liegen, ausspannen, unsere Erkältung auskurieren und für die weitere Reise unsere Planung machen. Malaysia, Myanmar und Indonesien haben kein gutes Wetter, Vietnam wollen wir nicht am Strand starten und so haben wir die berühmten thailändischen Strände im Blick. Aber wohin? Die Auswahl ist riesig - Festland oder Insel, Golf oder Andamansee? Wetter- und Flugticket-App tendieren zur Andamansee, nach Phuket oder nördlich davon. Wir folgen und buchten am Abend vorher unser Ticket nach Phuket und unser Quartier in einem Miniresort in Khao Lak, organisieren in einem Reisebüro in der Kaosan Road einen Transfer vom Flugplatz dorthin und freuen uns auf die Tage dort.
    In Phuket angekommen empfängt uns strömender Regen. Super - die Wetter-Apps taugen nichts, denn wir erfahren hier, dass es bereits länger regnet und der Monsunregen im Süden Thailands bereits zu Überschwemmungen und sogar Toten geführt hat. Ko Samui hat es besonders schwer getroffen.
    Na wenn schon, wir haben ein Quartier unf fahren mit einem gecharterten Taxi 1,5 Stunden nach Khaolak. Beide Schreibweisen sind richtig und kommt von der nicht festgelegten Übersetzung ins Englische. Es passiert also öfter, dass Ortsnamen nicht einheitlich ins Englische übersetzt sind.
    Drei Tage verbringen wir im wechselhaften Monsunregen. In den Regenpausen gehen wir essen oder im Meer oder in unserem Pool baden. Nach den Tsunamischäden vom Dezember 2004 sind große Teile der Strände heute befestigt und mit Mauern versehen. Wir müssen immer über eine Treppe ins Wasser, aber das Wasser ist herrlich warm. Dennoch haben wir uns die vielbeschworenen Strände anders vorgestellt, auch das Wasser ist nicht wirklich klar. Wir werden wohl auf die Suche nach besseren Orten gehen müssen.
    Da uns auch die Gegend drumrum interessiert, schauen wir immer mal wieder bei einem der lokalen Reisebüros rein. Die gibt es hier zuhauf und alle bieten ähnliche Attraktionen zu unterschiedlichen Preisen an. Das gilt es zu vergleichen, insbesondere die Inhalte, Gruppengröße und natürlich den Preis. Wir entscheiden uns und buchen im Vertrauen auf Wetterbesserung eine Tour zur sogenannten James Bond Insel für kommenden Donnerstag.
    Ansonsten planen wir den Besuch unserer Jungs und wohin wir vor- und nachher weiterreisen wollen. Die Unwetterkatastrophenmeldungen aus unserer Region sind da nicht besonders hilfreich, doch wir finden eine geeignete Route, Unterkünfte, Tickets und Touren. Abends schlendern wir über den lokalen Markt, essen lokale Köstlichkeiten, gönnen uns Maniküre und Pediküre, trinken Cocktails 🍹 für 99 BHT (2,60 €) und lassen unsere Wäsche für einen Kilopreis von 1,50 €/kg waschen. Das ist schon ein gutes Leben und super entspannend.
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  • Khaolak Lamru NP - Chon Fa

    11 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ☀️ 28 °C

    Es regnet nicht! Es ist auch kein Regen angesagt!
    Daher wagen wir eine Sightseeingtour in die nähere Umgebung. Wir mieten ein Moped (keiner will hier einen Führerschein sehen) und fahren zum NP. Hier machen wir eine kleine Wanderung zum Chon Fa Wasserfall mit seinen fünf Ebenen. Vier davon können wir erklettern, die fünfte ist leider nicht mehr zugänglich. Auf Ebene 4 nehmen wir ein erfrischendes und ausgiebiges Bad, wobei die Putzerfischlein fleißig an unseren Füßen knabbern. Das alles mitten im immergrünen Regenwald ist sehr schön, zumal wir kaum einen anderen Menschen treffen.En savoir plus

  • Khaolak Lamru NP - Sandy Beach

    11 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einem Snack auf dem Markt fahren wir in die entgegengesetzte Richtung, um nun am anderen Ende des Nationalparks im Meer zu baden. Ein kurzer Weg führt uns zum Small Sandy Beach, ein kleiner wunderschöner Strand - auch hier fast kein Mensch zu sehen! Wir bleiben bis zum Abend.
    Auf dem Weg zum Hotel fällt uns die Schnitzelwerbung eines Restaurants ins Auge und sofort krieg ich Heißhunger darauf! Ein Schweitzer bietet allerlei (fast) heimische Gerichte an und nach so langer Zeit "ausländischen" Essens kommt mir das sehr gelegen! Und es schmeckt hervorragend 👍🏼😃!
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  • Phang Nga Bucht

    12 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute ist Donnerstag und somit unser Tagesausflug in die wunderschöne Gegend der Phang Nga Bucht.
    Wir sind eine kleine Gruppe von nur acht Leuten. Mit dem Van fahren wir quer durchs Land und wir kriegen ein weiteres Mal einen Eindruck vom einfachen Landleben der Thailänder. Schöne und große Häuser sind hier selten. Das meiste würde ich Behausungen nennen. Dabei fällt uns immer wieder auf, wieviel Dreck und Müll hier herumliegt. Ob nun in unmittelbarer Nähe der Häuser oder an den Straßen oder auch sonst überall.
    Am Pier besteigen wir ein Longtailboot, das uns durch die Mangroven dieser wunderschöne Inselwelt mit den tollen Karstfelsen fährt. Das ist die Landschaft, die wir in den Reisekatalogen immer so bewundert haben!
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  • Phang Nga Bucht - Paddelboot

    12 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 29 °C

    An einer kleinen Paddelbootstation mitten im Wasser steigen wir in ein kleines Schlauchboot um und werden durch Mangroven, zwischen den Inseln und durch Felsenhöhlen gepaddelt. Wir lehnen uns entspannt zurück und genießen diese einmalig schöne Landschaft.
    Da unsere Gruppe nur aus vier kleinen Booten besteht, fühlt es sich an wie eine Privattour und das macht das Ganze gleich noch doppelt so schön!
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  • James Bond Felsen - Ko Khao Phing Kan

    12 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 29 °C

    Zurück auf dem Longtailboot nehmen wir Kurs auf den aus Film und Fernsehen bekannten Felsen. Insider werden wissen, welcher Felsen gemeint ist. Für alle anderen, die sich so wie ich nix aus James Bond machen: Es ist ein Felsen, der einzeln neben einer anderen Felseninsel steht und aus einer bestimmten Richtung fotografiert, kann man eine Filmszene wiedererkennen. Letztlich ist es nur eine von vielen tollen Felseninseln, für die die Gegend hier bekannt ist. Zugegeben, es ist eine wunderbare Szenerie. Das ist sicher auch der Grund, warum wir hier nicht mehr alleine sind! Die kleine Insel ist hoffnungslos überfüllt! Wir umkreisen sie einmal für schöne Fotos, legen aber nicht an. Wir sind froh darüber!En savoir plus

  • Ko Panji

    12 janvier 2017, Thaïlande ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir fahren nun nach Ko Panji, ein 300 Jahre altes Dorf der Moken. Die Moken sind eines der südostasiatischen Völker, die als Seenomaden in der östlichen Andamanensee, in der Straße von Malakka und dem südchinesischen Meer leben. Sie werden häufig auch als Seezigeuner (Sea Gypsies) bezeichnet und stammen ursprünglich aus Malaysia, sind Muslime und heute im südostasiatischen Seeraum verstreut. Sie leben halbnomadisch - während der Zeit des Monsuns bleiben sie auf den Inseln, in der übrigen Zeit des Jahres ziehen sie mit Booten von Insel zu Insel und leben vorwiegend vom Fang von Fischen, sowie von Meeresfrüchten. Auf und vor Ko Panji stehen ihre Häuser auf Stelzen mitten im Wasser. Bevor die Bewohner "sesshaft" wurden, lebten sie auf Booten. Heute gibt es eine Moschee, eine Schule, ein Hospital und als Besonderheit ein schwimmendes Fussballfeld. Ihr Einkommen sichern sie mit Fischfang und - wie sich später beim "Rundgang" durch das Dorf herausstellt - mit Verkauf von Zeug an Touristen. Und zwar viel Zeug!
    Wie dem auch sei, von Seezigeunerdörfern haben wir noch nie zuvor etwas gehört und daher ist es super interessant. Außerdem bekommen wir hier ein sehr leckeres thailändisches Mittagessen.
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