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Südamerika mit dem Van

Een avontuur met open einde van weltreisenocker & Quasimone Meer informatie
  • Ushuaia

    5 januari, Argentinië ⋅ 🌬 9 °C

    Heute haben wir uns Ushuaia mit dem Fahrrad angeschaut. Kein großes Programm – einfach durch die Stadt rollen, einkaufen, Wäsche waschen und ein bisschen herum­schlendern. Dazwischen hat uns natürlich noch ein kalter Regenschauer erwischt. Gehört hier wohl einfach dazu.

    Ushuaia gilt als die südlichste Stadt der Welt (wobei sich darüber alle ein bisschen streiten 😉) und liegt eingeklemmt zwischen den Anden und dem Beagle-Kanal. Früher war der Ort eine Strafkolonie, später ein wichtiger Hafen für Expeditionen Richtung Antarktis. Heute ist Ushuaia vor allem Ausgangspunkt für Antarktis-Reisen, Kreuzfahrten und Outdoor-Abenteuer.

    Die Stadt selbst ist funktional, ein bisschen rau, aber mit Charakter. Viele Holzhäuser, viel Wind, viele Outdoor-Läden, sehr touristisch und viele Wandmalerei. Kein klassisches Postkartenstädtchen – aber man merkt, dass man wirklich am Ende der Welt ist.

    Kein spektakulärer Tag, aber ein guter.
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  • Lago Roca und Senda Costera

    4 januari, Argentinië ⋅ ☁️ 16 °C

    Zweiter Tag im Parque Nacional Tierra del Fuego – und heute hat einfach alles gepasst. Sonne, kaum Wind und endlich dieses ruhige, klare Licht, das Feuerland so besonders macht.

    Die erste Wanderung ging am Lago Roca entlang. Der See war fast spiegelglatt, die Berge haben sich perfekt im Wasser gespiegelt. Wir sind langsam gelaufen, oft stehen geblieben, geschaut. Einer dieser Orte, wo man automatisch leiser wird.

    Danach stand die längere Tour auf dem Plan: Senda Costera. Ein wunderschöner Weg entlang der Küste des Beagle-Kanals, durch Wald, über kleine Buchten, mit immer wieder neuen Ausblicken aufs Wasser. Abwechslungsreich, ruhig und einfach richtig schön.

    Und dann das Lustige: Claudia und Roland haben wir unterwegs wieder getroffen. Zufälle gibt’s… Wir sind ein Stück gemeinsam gelaufen, haben gequatscht und die Landschaft geteilt.

    Ein richtig runder Tag. So fühlt sich das Ende der Welt ziemlich gut an.
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  • Parque Nacional Tierra del Fuego

    3 januari, Argentinië ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute sind wir die Ruta 3 bis ganz an das so genannte "Ende der Welt" gefahren. Allein das fühlt sich schon besonders an. Ziel war der Parque Nacional Tierra del Fuego – und ja, es ist wirklich sehr schön hier. Viel Wasser, Wald, Berge und diese typische, etwas raue Feuerland-Stimmung.

    Der Nationalpark ist der südlichste Nationalpark Argentiniens und einer der wenigen weltweit, der sowohl Berge, Wälder als auch Meeresküste schützt. Er liegt direkt am Beagle-Kanal und war früher ein wichtiges Gebiet für die indigenen Yámana, die hier unter extremen Bedingungen lebten. Heute führen kleine Straßen und kurze Wanderwege durch die Landschaft – alles gut zugänglich und auch recht touristisch und gut besucht.

    Wir haben ein paar kleine Wanderungen gemacht. Dabei sind wir auf einen Biberstamm gestoßen – ein gutes Beispiel dafür, wie stark Menschen Natur beeinflussen können. Die Biber gehören hier eigentlich nicht her. Sie wurden in den 1940er-Jahren aus Kanada ausgesetzt, um eine Pelzindustrie aufzubauen. Die scheiterte, die Biber blieben. Da sie hier keine natürlichen Feinde haben, haben sie sich stark vermehrt und ganze Waldgebiete durch ihre Dämme verändert. Sieht spannend aus, ist für das Ökosystem aber ein echtes Problem.

    Am Nachmittag wurde das Wetter dann deutlich schlechter – viel Regen, wenig Sicht. Also haben wir es ruhig angehen lassen und nicht mehr allzu viel gemacht.

    Wir bleiben jetzt zwei Tage hier. Morgen geht’s weiter – je nach Wetter. Feuerland gibt den Takt vor.
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  • Estancia Túnel

    2 januari, Argentinië ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute ging’s auf eine Wanderung zur Estancia Túnel – und die hat sich wirklich gelohnt. Der Weg führt entlang der Küste, vorbei an Wald, Moorflächen und immer wieder mit Blick auf den Beagle-Kanal. Ruhig, weit und typisch Feuerland. Die Estancia selbst stammt aus der Zeit, als hier Schafzucht eine der wichtigsten Lebensgrundlagen war. Heute stehen nur noch die Reste da, etwas windschief, aber mit viel Geschichte.

    Am Abend haben wir uns dann mit Roland und Claudia getroffen. Ein richtig schöner Moment, irgendwo am Ende der Welt auf bekannte Gesichter zu stoßen.

    Der Abend war genauso gut wie der Tag: gemütliches Zusammensitzen, dann eine Flasche Wein… oder waren es zwei? 😄 Dazu lange Gespräche über Reisen, Routen, Erlebnisse – und sogar über KI. Ein bisschen philosophisch, ein bisschen nerdig, sehr entspannt.

    So dürfen Tage hier unten gerne enden.
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  • Neujahr

    1 januari, Argentinië ⋅ 🌬 6 °C

    Heute ging’s durch Regen, Sturm und sogar Schnee weiter Richtung Süden – bis kurz vor Ushuaia, zum Long Beach / Playa Larga. Ganz ehrlich: richtig kalt (teils bis 2 Grad) gerade. Selbst für diese Gegend ist das eher ungewöhnlich.

    Wobei es 2 Einheimische auch nicht gestört hat, die sich mit Träger Top und Barfuß an den Strand gesetzt haben. Wahnsinn...

    Ich hoffe mal, das ist kein Omen fürs neue Jahr. 😅 Aber immerhin sind wir ruhig und gut ins neue Jahr gekommen. Kein Stress, kein Trubel.

    Feuerwerk gab’s hier kaum – bei dem Wind wäre das auch keine gute Idee gewesen. Raketen hätten wahrscheinlich eher Richtung Antarktis abgedreht. 😉

    Jetzt stehen wir hier, eingepackt, mit Blick aufs Wasser. Neues Jahr, neue Kilometer – wir sind bereit. 😀
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  • Tolhuin

    31 december 2025, Argentinië ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute ging’s über den Lago Yehuin. Sehr schöner See und der Wald dort sieht fast aus wie ein verwunschener Zauberwald – krumme Bäume, Moos, dunkle Farben. Dazu ein Lost Place (altes Hotel), der still zwischen den Bäumen liegt. Irgendwie spannend, irgendwie leicht unheimlich.

    Weiter ging es nach Tolhuin, an den Lago Escondido. Ein ruhiger Ort, viel Natur, wenig Trubel. Genau richtig nach den letzten Fahrtagen.

    Wir stehen jetzt direkt am See und werden hier ins neue Jahr starten. Ruhig, draußen, mit Blick aufs Wasser. Besser kann es kaum sein.

    Und ein kleiner Gedanke zum Schluss: Wir sind jetzt auch nur noch 100 Kilometer vom "Ende der Welt" entfernt.
    Der südlichsten Stadt, die man mit dem Auto erreichen kann...
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  • Rio Grande

    30 december 2025, Argentinië ⋅ 🌬 13 °C

    Heute war ein klassischer Fahrtag. Nichts Spektakuläres, einfach Kilometer machen. Von Feuerland ging’s weiter nach Río Grande und dabei auch wieder über die Grenze nach Argentinien. Alles problemlos, aber eben unspektakulär.

    Río Grande selbst hat uns nicht wirklich abgeholt. Die Stadt wirkt eher praktisch als schön – Industrie, breite Straßen, viel Funktion. Aber für einen Zwischenstopp ist sie ganz okay. Man kann nochmal gut einkaufen und sich mit allem Nötigen versorgen.

    Und das Highlight zum Abschluss: ein leckeres Eis bei Grido. Das musste einfach sein. 🍦
    Manchmal reichen auch kleine Dinge.
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  • Porvenir und Königspinguin

    29 december 2025, Chili ⋅ 🌧 13 °C

    Was für ein toller Tag voller Überraschungen.

    Heute Morgen hatten wir erst mal Traumwetter. Perfekt, um uns ganz in Ruhe die Wracks und Lost Places der Estancia San Gregorio anzuschauen – den Steamboat Amadeo und die Barge Ambassador. Alte Schiffe, Wind, weite Landschaft. Ruhig, ein bisschen melancholisch, aber richtig spannend.

    Danach ging’s mit der Fähre rüber nach Feuerland. Allein das fühlt sich schon besonders an. Weiter nach Porvenir, wo wir erst mal richtig guten Fisch gegessen haben. Einfach, frisch, lecker.

    Dann kam leider die Enttäuschung: Wir wollten eigentlich Königspinguine sehen. Der einzige Platz auf dem Festland, wo es die gibt (Parque Pingüino Rey) ist nur mit Anmeldung – und erst wieder ab dem 3.1. offen. Für uns also zu spät. Mist.

    Aber dann die Überraschung des Tages. Abends am Stellplatz beim Leuchtturm in der Nähe von Porvenir meinte eine Frau zu uns, dass sich gerade ein Pinguin am Strand aufhält. Eigentlich total untypisch hier. Also sofort los. Und tatsächlich: da war er. Ganz nah, ganz ruhig. Wir konnten ihn in aller Ruhe beobachten.

    Manchmal läuft’s nicht nach Plan – und genau dann passieren die schönsten Dinge.
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  • Punta Arenas

    28 december 2025, Chili ⋅ 🌧 11 °C

    Heute ging’s nach Punta Arenas, eine der größten Städte ganz im Süden Chiles. Leider bei Regen und auch noch Sonntag – das hat der Stimmung nicht unbedingt geholfen. Alles wirkte etwas ruhig, fast schon trist.

    Punta Arenas liegt an der Magellanstraße und war früher ein extrem wichtiger Ort für die Schifffahrt, lange bevor es den Panamakanal gab. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt reich durch Handel, Schafzucht und Seefahrt. Davon zeugen heute noch einige repräsentative Gebäude, besonders rund um den Plaza Muñoz Gamero, den zentralen Platz der Stadt.

    Ganz nett fanden wir die Wandbemalungen, die man hier und da entdeckt, und die schönen alten Häuser rund um den Hauptplatz. Auch die Strandpromenade hat was, mit Blick aufs Meer und die vorbeiziehenden Wolken – bei besserem Wetter bestimmt noch schöner.

    Insgesamt blieb für uns aber eher der Eindruck einer typischen Hafenstadt. Funktional, ein bisschen rau, viel Geschichte – aber emotional hat sie uns nicht so richtig abgeholt.
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  • Abwarten in Puerto Natales

    27 december 2025, Chili ⋅ 🌬 13 °C

    Heute war es extrem stürmisch und ungemütlich. Der Wind hat ordentlich losgelegt – selbst der große LKW neben uns wurde richtig durchgeschüttelt. Da weiß man, warum Patagonien dafür bekannt ist.

    Also haben wir beschlossen: abwarten. Wetter aussitzen. Nicht kämpfen, sondern annehmen.

    Zwischendurch ein kurzer Mittagsspaziergang durch die Stadt. Ein paar lustige Details entdeckt, Menschen beobachtet, Wolken angeschaut, die in irrem Tempo über den Himmel jagen oder einfach nur tolle Farben haben.

    Keine großen Highlights heute. Dafür auch viele Sachen erledigt, die sich angesammelt haben.
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  • Aussichtspunkt Lago Azul

    26 december 2025, Chili ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute haben wir noch eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt am Lago Azul gemacht. Nicht lang, nicht schwierig – aber mit einem richtig schönen Blick über den See und die umliegenden Berge. Genau die Art von Spaziergang, die man gern zum Abschluss macht.

    Danach ging es zurück nach Puerto Natales. Der Wetterbericht sieht für die nächsten Tage eher mau aus – viel Regen, Wind und kühl.

    Wir bleiben erstmal hier auf dem schönen Campingplatz, machen es uns gemütlich und warten das Wetter ab.

    Manchmal ist genau das richtig und nötig.
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  • Torres del Paine

    25 december 2025, Chili ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute haben wir eine kleine Wanderung durch die Blumenfelder im Nationalpark Torres del Paine gemacht – rund um die Laguna Azul. Eine eher ruhige Ecke des Parks, weit weg vom großen Trubel. Genau das hat uns gefallen.

    Die Gegend hier ist richtig schön: offenes Gelände, weite Blicke, Berge, Wasser und diese typische patagonische Stimmung. Und wir hatten sogar Glück mit dem Wetter – ein paar Wolken, ein paar Sonnenfenster, genau richtig.

    Irgendwie hat mich das hier auch ein bisschen an Südtirol erinnert (3 Zinnen). Nur mit mehr Seen drumherum und mehr grün. Einfach wunderschön.

    Das Highlight: ein traumhafter Stellplatz direkt am See, mit Blick auf die Torres (Türme).

    Manchmal braucht es keine große Wanderung. Diese Aussicht reicht völlig.
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  • Frohe Weihnachten

    24 december 2025, Chili ⋅ 🌧 9 °C

    Ruhige, entspannte Weihnachten.
    Genau so, wie es dieses Jahr einfach gepasst hat.

    Unser großes Geschenk: vier neue Reifen fürs Auto. 🎁🚐
    Besser hätte es kaum sein können – Sicherheit, Ruhe im Kopf und endlich wieder entspannt auf Schotter unterwegs sein.

    Dazu gab’s eine richtig leckere Pizza. Für mich sogar mit Guanako-Fleisch – war… interessant. 😅 Nicht schlecht, aber definitiv mal was anderes.

    Später noch ein kleiner Spaziergang durch die kalte Luft und zum Abschluss ein Film mit Popcorn. Mehr brauchte es nicht.

    Perfekt für dieses kalte, patagonische Weihnachtswetter. 🎄
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  • Puerto Natales

    23 december 2025, Chili ⋅ 🌬 12 °C

    Endlich gute Nachrichten: Hier bekommen wir unsere Reifen. 😅 Morgen.

    Heute waren zwar erst drei da, aber der Händler hat uns fest versprochen, bis morgen den vierten zu organisieren. Wir glauben ihm mal. Allein das nimmt schon viel Druck raus.

    Die Stadt selbst hat uns positiv überrascht. Klein, überschaubar, viel Holz, viel Wind, aber einen richtig netten Charme. Puerto Natales ist ganz klar so etwas wie das Basecamp für alle, die in den Torres del Paine Nationalpark wollen. Überall Rucksäcke, Outdoor-Klamotten, Cafés und kleine Agenturen.

    Aktuell ist das Wetter allerdings zu kalt, zu windig und zu nass für uns für große Wanderungen dort oben. Schade – aber das läuft uns nicht weg. Vielleicht später, vielleicht ein anderes Mal. Muss ja nicht alles auf einmal sein.

    Jetzt heißt es erstmal: Morgen Reifen drauf, Auto wieder fit machen, etwas Weihnachten feiern und dann schauen wir weiter. Schritt für Schritt.
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  • Auf der Suche nach Reifen...

    22 december 2025, Argentinië ⋅ 🌬 10 °C

    Tja … manchmal ändert sich unterwegs einfach alles.

    Nachdem gestern ein Reifen explodiert ist und wir gesehen haben, wie schlecht die restlichen sind, war klar: Ohne neue Reifen geht’s nicht weiter. Vor allem nicht auf Schotter – und schon gar nicht ohne Ersatzreifen. Also begann heute die große Reifen-Odyssee.

    Erster Versuch: Puerto San Julián – zwei Händler, keine Reifen, immerhin neues Werkzeug bekommen.
    Weiter nach Comandante Luis Piedra Buena – wieder keine Reifen.
    Damit war klar: Nationalpark León fällt aus. Zu viel Schotter, zu riskant. Schade, aber Sicherheit geht vor.

    Nächster Halt: Río Gallegos – große Stadt, große Hoffnung. Ergebnis: entweder gar nichts - nur bei Pirelli ein Angebot. Aber so unverschämt teuer, dass wir erstmal weitersuchen wollten.
    Zona Franca? Auch nichts.

    Also Plan B. Oder eher Plan D.
    Internet auf, suchen, vergleichen – und siehe da: In Chile gibt es passende Reifen.

    Damit war alles klar: komplette Planänderung, neue Route, neue Richtung. Statt weiter durch Patagonien jetzt wieder Richtung Anden. Ziel: Puerto Natales.

    Wir stehen jetzt kurz vor der chilenischen Grenze und hoffen sehr, dass wir morgen die neuen Reifen bekommen. Wenn das klappt, geht’s mit deutlich besserem Gefühl weiter.

    Nicht der Tag, den wir geplant hatten – aber genau solche Tage gehören wohl einfach dazu.
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  • Natural Bosques Petrificados

    21 december 2025, Argentinië ⋅ 🌬 23 °C

    Heute ging’s für uns ins Monumento Natural Bosques Petrificados bzw. in den Parque Nacional Bosques Petrificados de Jaramillo. Eine richtig tolle Gegend und super interessant. Die Runde dort ist kostenlos, nur etwa 2 km lang, aber man kann sich locker viel Zeit lassen. Überall liegen versteinerte Baumstämme, teilweise riesig, verstreut in einer kargen, fast mondartigen Landschaft. Dazu ein kleines, aber informatives Museum, das erklärt, wie hier vor rund 150 Millionen Jahren ganze Wälder durch Vulkanasche konserviert wurden. Absolut sehenswert und eine klare Empfehlung, wenn man hier unterwegs ist.

    Auf dem Rückweg kam dann leider der Dämpfer: Ein Hinterreifen ist explodiert. Komplett hinüber. Und als wäre das nicht genug, hatte der letzte Service die Schrauben so brutal festgezogen, dass ich mein komplettes Werkzeug verbogen oder abgebrochen habe. Keine Chance, den Reifen selbst zu wechseln.

    Nach einiger Wartezeit – und drei Autos, die nicht helfen konnten – kamen dann zwei Österreicher mit einem Expeditionsmobil vorbei. Die hatten richtig stabiles Werkzeug dabei. Damit ging’s dann endlich. Reifen gewechselt, weitergefahren. Echt großes Dankeschön nochmal!

    Jetzt heißt es: neue Reifen und neues Werkzeug besorgen. Fazit für uns: Reifen in Paraguay sind zwar extrem günstig, aber leider auch Schrott. Vorne nach knapp 10.000 km schon stark abgefahren, hinten poröses Gummi – wie bei 20 Jahre alten Reifen. Man konnte das Gummi fast abknibbeln… vermutlich auch der Grund für den Platten. Wir werden wohl alle vier Reifen tauschen – diesmal lieber Qualität statt billig.

    Zum Glück ist und heute nichts passiert dabei...
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  • Isla Pingüino

    20 december 2025, Argentinië ⋅ ☁️ 14 °C

    Wow – was für ein Ausflug.
    Heute ging es mit dem Boot raus, und ehrlich: Das hat sich richtig gelohnt. Perfektes Wetter – Sonne, kein Wind (hier extrem untypisch!) – bessere Bedingungen hätten wir kaum haben können.

    Auf der Insel und rundherum haben wir unglaublich viel gesehen: Felsenpinguine (Rockhopper) mit ihren lustigen gelben Augenbrauen, Magellan-Pinguine, dazu Seelöwen, Seeelefanten, Delfine – und immer wieder Bewegung überall. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

    Die Felsenpinguine waren für uns das Highlight. Klein, neugierig, ständig in Action. Wie sie über die Felsen hüpfen – völlig selbstverständlich. Ich dachte mehrmals: So süss und geschickt… 😄

    Alles war entspannt. Tolle Organisation von Darwin Expedition. Wir hatten viel Zeit überall und konnten die Pinguine und das Schauspiel richtig genießen. Einfach Natur und Tiere pur.
    Ganz klar: absolute Empfehlung, wenn man in der Gegend ist. Einer dieser Tage, die hängen bleiben.
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  • Puerto Deseado

    19 december 2025, Argentinië ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute war ein echter Fahrtag. Viele Kilometer, viel Straße, wenig Abwechslung.

    Wir haben spontan entschieden, eine Bootstour zur Isla Pingüino zu machen. Also Planänderung – Ziel jetzt Puerto Deseado. Morgen früh um 8 Uhr geht das Schiff.

    Auf der Isla Pingüino lebt eine ganz besondere Art: der Gelbaugenpinguin (Pingüino de Penacho Amarillo). Das ist die nördlichste Kolonie dieser Art weltweit – und in Argentinien der einzige Ort, an dem man sie sehen kann. Normalerweise leben diese Pinguine viel weiter südlich, Richtung subantarktische Inseln. Warum sie sich genau hier angesiedelt haben? Gute Nahrungsbedingungen, kaltes Wasser und viel Ruhe.

    Puerto Deseado selbst ist ein kleiner, rauer Küstenort mit viel Wind und Geschichte. Früher war er wichtig für Handel und Fischerei, heute lebt er vor allem von Naturtourismus und genau solchen Ausflügen.

    Jetzt stehen wir hier, sind kaputt von der Fahrt und warten auf morgen und sind gespannt.
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  • Cabo Dos Bahías

    18 december 2025, Argentinië ⋅ ⛅ 14 °C

    Nachdem wir den Abend gestern ganz entspannt mit einem Spaziergang und einem Glas Wein ausklingen lassen haben, ging es heute weiter zur Pingüinera Cabo Dos Bahías. Und auch hier: wieder richtig schön.

    In Cabo Dos Bahías gibt es nicht nur Pinguine, sondern auch einige wenige Seelöwen. Wir haben eine Wanderung entlang der Küste gemacht und dabei welche entdeckt, die hoch oben in den steilen Felsen lagen. Keine Ahnung, wie sie da hochgekommen sind – oder warum sie sich genau diesen Platz ausgesucht haben. Aber genau das macht es irgendwie faszinierend.

    Zwischendurch begegneten uns immer wieder Guanakos. Die Tiere sind hier erstaunlich wenig scheu, bleiben stehen, schauen kurz und ziehen dann gemächlich weiter. Mit der rauen Küstenlandschaft im Hintergrund sind sie ein tolles Motiv.

    Ein ruhiger, naturreicher Ort, deutlich weniger besucht als Punta Tombo (wir waren die meiste Zeit alleine), aber mindestens genauso eindrucksvoll. Wieder so ein Tag, an dem man einfach nur schaut und staunt.
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  • Magellan Pinguine Punta Tombo

    17 december 2025, Argentinië ⋅ ☀️ 18 °C

    Wow – was für ein Tag. Heute waren wir in der Pingüinera Punta Tombo und sind immer noch ganz begeistert. So viele Magellan-Pinguine auf einmal – einfach unglaublich. Die Tiere sind total neugierig, watscheln einem über den Weg, bleiben stehen, schauen, drehen den Kopf… einfach süß. Wir haben stundenlang dort gestanden und zugeschaut, ohne dass es langweilig wurde.

    Punta Tombo ist die größte Magellan-Pinguin-Kolonie außerhalb der Antarktis. Jedes Jahr, meist zwischen September und März, kommen hier Hunderttausende Pinguine an Land, um zu brüten. Sie graben kleine Höhlen in den Boden, ziehen dort ihre Jungen groß und wechseln sich beim Brüten und Fischen im Meer ab. Die Wege im Schutzgebiet führen mitten durch die Kolonie – man läuft also auf Augenhöhe durch ihren Lebensraum, natürlich mit Abstand und festen Regeln.

    Danach ging’s weiter – und zwar gute 200 Kilometer Schotterpiste Richtung Camarones. Eine lange, staubige Strecke, aber landschaftlich wieder typisch Patagonien: weit, leer, ruhig. In Camarones haben wir dann einen genialen Stellplatz direkt am Meer gefunden. Wellenrauschen, Wind, Weite – ein Traum.

    Ein perfekter Abschluss für einen ohnehin schon wunderschönen Tag.
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  • Zwischen Seelöwen und Seeelefanten

    16 december 2025, Argentinië ⋅ 🌬 26 °C

    Heute ging’s von Puerto Madryn aus weiter Richtung Küste. Erster Stopp war der Playa Paraná. Schon verrückt: extrem viele Wohnwagen und Wohnmobile stehen hier direkt am Strand, teilweise wirklich Stoßstange an Stoßstange. Für uns war es definitiv viel Trubel.

    Also weiter zum Playa Isla Escondida – und das war dann genau unser Ding. Ein rauer, beeindruckender Ort mit einem weiten Strand und steilen Klippen. Hier lebt eine große Kolonie von Seelöwen und Seeelefanten, und man ist den Tieren unglaublich nah, ohne dass es sich falsch anfühlt. Man bleibt auf Abstand, sie liegen einfach da, brüllen, bewegen sich träge oder schieben sich Richtung Wasser.

    Isla Escondida liegt südlich von Puerto Madryn und gehört zur wilden Küste Patagoniens. Der Strand ist besonders bekannt als Brut- und Paarungsplatz der Seeelefanten. Vor allem zwischen Frühling und Sommer kommen die riesigen Männchen hierher, um ihre Reviere zu verteidigen. Genau das haben wir nachts gehört: das tiefe, raue Brunftbrüllen der Männchen – laut, archaisch, irgendwie beeindruckend und leicht unheimlich zugleich.

    Wir sind hier über Nacht geblieben, direkt in der Nähe. So nah an diesen Tieren zu stehen, sie zu beobachten, ohne Zaun, ohne Plattform – einfach Natur pur.
    Wow 😀
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  • Puerto Madryn

    15 december 2025, Argentinië ⋅ 🌬 20 °C

    Heute war ein richtig entspannter Tag in Puerto Madryn. Wir stehen hier auf dem besten Campingplatz, den wir bisher in Südamerika hatten – ruhig, sauber, viel Platz und einfach angenehm. Genau der richtige Ort, um mal kurz durchzuatmen.

    Ganz ohne To-do ging’s dann aber doch nicht: Geld holen, einkaufen, ein paar Kleinigkeiten erledigen. Alles Dinge, die man unterwegs immer wieder braucht und die in einer größeren Stadt einfach leichter gehen.

    Am Ende war es eine gute Mischung aus Erledigungen und Entspannung. Kein großes Abenteuer heute – aber genau solche Tage braucht man zwischendurch auch.
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  • Puerto Madryn

    14 december 2025, Argentinië ⋅ 🌬 21 °C

    Eigentlich war der Plan heute ganz entspannt: weniger fahren, mehr Natur genießen. Tja … am Ende sind wir dann doch deutlich mehr gefahren als gedacht und schließlich in Puerto Madryn gelandet. Manchmal ändern sich Pläne eben einfach unterwegs.

    Die Strecke dorthin war aber wirklich schön. Wir haben uns Zeit gelassen, immer wieder angehalten und kleine Pausen eingelegt. Playas Doradas war so ein Stopp – ein weiter, ruhiger Strand mit hellem Sand und viel Platz. Genau die Art von Ort, bei der man leicht länger hängen bleiben könnte.

    Kurz vor der Península Valdés haben wir noch am Mirador Cerro Prismático gehalten. Ein toller Aussichtspunkt mit Blick über die Küste und das Meer. In die Halbinsel selbst sind wir dann doch nicht mehr gefahren – die Walbeobachtungs-Saison ist inzwischen vorbei, und dafür lohnt sich der Abstecher aktuell weniger.

    Jetzt sind wir also in Puerto Madryn angekommen. Eine größere Stadt, wieder etwas mehr Trubel – aber nach all den Kilometern auch ganz angenehm. Mal sehen, wie lange wir hier bleiben.
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  • Las Grutas

    13 december 2025, Argentinië ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen von El Cóndor. Über El Espigón sind wir ein letztes Mal an den Klippen vorbei – nochmal die tausenden Papageien gehört und gesehen. Ein ziemlich besonderer Ort, den wir so schnell nicht vergessen werden.

    Weiter ging’s zur Playa Bonita – ein wirklich schöner, weiter Strand. Wind, Wellen, viel Platz. Danach noch zur Reserva Punta Bermeja, einer der größten Seelöwenkolonien der Region. Die Tiere lagen dicht an dicht auf den Felsen, laut, träge und irgendwie sehr entspannt. Spannend zu beobachten, auch wenn der Geruch dazugehört. 😅

    Über die Ruta 1 sind wir dann Richtung Las Grutas gefahren. Ein sehr touristischer Ort, gerade im Sommer wohl rappelvoll. Manche Bereiche erinnern mit ihren weißen Mauern ein kleines bisschen an Santorini – aber wirklich nur punktuell. Trotzdem ganz nett. Und: Es war mal wieder Zeit für Wäsche waschen.

    Leider hat uns auch hier das Auto wieder eingeholt – diesmal ein Lagerschaden hinten. Gefühlt waren wir noch nie so oft in einer Werkstatt wie hier in Südamerika. Hoffentlich hört das bald mal auf…

    Trotz allem war es ein schöner Tag. Viel gesehen, viel erlebt – und wieder ein Stück weiter Richtung Süden.
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  • Drachen steigen lassen

    12 december 2025, Argentinië ⋅ 🌬 28 °C

    Heute war ein richtig entspannter Tag in El Cóndor. Kein großes Programm, einfach treiben lassen. Ein bisschen Strand, viel frische Luft und ordentlich Wind – perfekt, um unseren Drachen steigen zu lassen.

    Danach sind wir noch eine Runde Rad gefahren, haben die Gegend erkundet und immer wieder angehalten, um einfach zu schauen. Diese Weite hier an der Küste hat etwas Beruhigendes.

    Natürlich ging’s auch nochmal zu den Felsen mit den Vögeln. Selbst beim zweiten Besuch ist das Schauspiel beeindruckend – das Rufen, das ständige Kommen und Gehen, das Leben in den Klippen.

    Alles in allem: richtig nett hier. Genau die Art von Ort, an dem man ohne schlechtes Gewissen einen Gang runterschalten kann.

    Morgen geht es dann weiter immer Richtung Süden... 😀
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