Mai bis August 2019
  • Day91

    Kolumbien - ein Land mit viel Potential

    August 6 in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

    Nun ist die Zeit zum Abschied nehmen doch mal wieder schneller gekommen als man denkt. Ganze drei Monate Reisen liegen hinter uns und wir sind wahnsinnig dankbar für diese Möglichkeit und alle Erfahrungen und Eindrücke, die wir sammeln konnten. Zeit ein Fazit zu ziehen:
    Bevor wir nach Kolumbien gekommen sind, wurde uns viel Gutes berichtet. Das Land hat in den letzten Jahr viele Fans gewonnen und unglaublich an Touristen zugenommen. Trotzdem merkt man auch noch, dass es doch ein wenig hinterher hinkt, was den Tourismus angeht. Auch uns hat es wirklich sehr gut gefallen. Vor allem Angst braucht keiner mehr zu haben, der hierher kommt. Trotzdem wurde es aber auch nicht unser Lieblingsland. Das bleibt Mexiko. In Kolumbien hat uns besonders Medellin, Minca und der Tayrona Park gefallen, der leckere Fisch und die Ruhe, die wir uns gegönnt haben.
    Nach drei Monate Reisen freuen wir uns jetzt aber auch wieder sehr auf Zuhause. Auf jeden Fall wird das aber nicht unsere letzte Reise nach Lateinamerika bleiben.
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  • Day90

    Bogota 2 - Salzkathedrale und Shopping

    August 5 in Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    Tag 3: Catedral de sal
    Circa eine Stunde, bzw zwei mit den Öffentlichen, von Bogotá entfernt gibt es eine Kathedrale, die in eine Salzmiene gebaut wurde. Diesen spektakulären Ort wollten wir uns nicht entgehen lassen und so haben wir den langen Weg auf uns genommen. Wir wurden auch echt nicht enttäuscht. Allein eine Salzmiene zu besichtigen wäre wahrscheinlich schon cool, aber eine Kirche in einer Salzmiene ist dann wirklich atemberaubend. Vor 200 Jahren wurde der Betrieb in der Miene eingestellt. Danach haben verschiedene Künstler einen wahrlich magischen und heiligen Ort daraus gemacht.
    Auf dem Rückweg machten wir Halt im Viertel Zona Rosa, dass uns deutlich besser gefallen hat als unser Viertel. Hier haben wir ein schönes Restaurant gefunden, um unseren letzten Abend in Bogotá zu genießen.

    Tag 4: Shopping und Abreisetag
    Da unser Flug erst um elf Uhr abends geht, haben wir den Tag entspannt gestartet. Nach dem Check-out sind wir dann nochmal nach la Candeleria, um noch ein paar Geschenke und Souvenirs einzukaufen. Nachdem wir damit erfolgreich waren, gab es noch eine letzte Arepa 💛. Nun chillen wir gerade noch im Hotel und machen uns später auf zum Flughafen. Und dann geht es nach so langer Zeit heim nach Deutschland 🙊🇩🇪❤️
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  • Day89

    Bogota - die Hauptstadt Kolumbiens

    August 4 in Colombia ⋅ ⛅ 13 °C

    Allerletzter Stopp unserer Reise war Bogota. Die Hauptstadt von Kolumbien beherbergt mehr als 7 Millionen Einwohner und gehört zu den am schnellsten wachsenden Regionen Lateinamerikas. Auf Grund der Lage auf 2600 Metern sind hier wieder kühlere Temperaturen angesagt.
    Nach unserer Ankunft im Hotel mussten wir schnell feststellen, dass das Viertel in dem wir uns befanden, keinen guten Eindruck machte. Eigentlich hatten wir erwartet in einem der Touristenviertel zu schlafen. Wir befanden uns aber fußläufig davon entfernt in einem, sagen wir mal, etwas düsteren Viertel. Uns wurde aber gesagt tagsüber kann man sich sicher draußen bewegen. 🙈
    Am ersten Abend waren wir gleich mit der Familie Borges in einem absoluten In-Restaurant verabredet. Das Andres Carne de res gehört zu den besten 50 Restaurants in Lateinamerika. Und das hatte wirklich einiges zu bieten. Noch nie haben wir so etwas gesehen. Deshalb ist es auch wirklich schwer in Worte zu fassen: Verrückt, bunt, schrill, ein Mix aus Alice im Wunderland und Madmax. Die Speisekarte war so dick wie ein ganzes Buch und das Essen war wahnsinnig gut, aber auch wahnsinnig teuer (Über deutschen Verhältnissen). Wir hatten auf jeden Fall einen richtig schönen und aufregenden Abend.

    Tag 2: Candeleria & Monserate
    Am nächsten Tag verbrachten wir einige Zeit in dem Viertel in dem wir eigentlich übernachten wollten. Angefangen beim Plaza del Bolívar und dann einmal quer durch sämtliche Straßen. Am Sonntag sind alle Museen in Bogotá kostenlos. Da haben sich sogar die zwei Museumsmuffel mal in zwei hinein gewagt. Nach einem kleinen Snack sind wir dann zum Fuße des Berges Monserrate gelaufen, um die Seilbahn nach oben zu nehmen. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die Hauptstadt. Eine Besonderheit der Stadt ist ihr Aufbau, da sich das Stadtzentrum am östlichen Rand befindet. Durch den Monserrate konnte hier nicht weiter angebaut werden.
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  • Day86

    Riohacha

    August 1 in Colombia ⋅ ⛅ 35 °C

    Ganze fünf Nächte haben wir nun noch in Riohacha verbracht, eine Stadt nahe der Grenze von Venezuela. Der Ort ist eher untypisch für Bagpacker und oft lediglich Ausgangspunkt für Ausflüge ins Wayuu-Gebiet (Wayuu ist ein indigenes Volk, dass den nördlichsten Punkt von Kolumbien bevölkert und dort quasi unabhängig lebt). Deshalb trifft man auch hier nur wenige Touristen und hauptsächlich Kolumbianer. Wir finden das Riohacha noch völlig unterschätzt wird und definitiv viel Potential hat. Der Strand und das Meer sind hier richtig schön. Nur an Schattenplätzen fehlt es, weshalb der Strand tagsüber fast leer ist. Es gibt auch eine richtige Strandpromenade und viele Restaurants. Außerdem hatten wir wieder ein richtig cooles Hotel. So schön, dass wir uns sogar nochmal auf ein 10er Dorm eingelassen haben. Wir hatten wirklich eine super gute und entspannte Zeit am Pool und alle Angestellten des Hotels waren super nett. Dazwischen machten wir noch ein paar Souvenir-Einkäufe und Beach Workouts. Genau das richtige bevor es jetzt in die laute und kalte Hauptstadt von Kolumbien geht. Und in nicht mal fünf Tagen sind wir dann schon wieder in Deutschland 🙊 🇩🇪.Read more

  • Day82

    Camarones - Einsam in der Karibik

    July 28 in Colombia ⋅ ⛅ 34 °C

    Einen kurzen Zwischenstopp legen wir noch in Camarones ein, am Santuario de flora y fauna los flamencos. Dieser Ort ist wirklich winzig und wir nächtigen in einem Hotel direkt am Strand, der nochmal zehn Fahrminuten vom Zentrum entfernt ist. Camarones ist übrigens spanisch für Shrimps, die hier auch auf jeder Speisekarte angeboten werden. Touristen sind hier noch eine Seltenheit. Die meisten kommen nur für eine Tagestour um die Flamingos zu sehen. Der Strand ist hier komplett leer, nur leider ist auch hier das Meer etwas trüb und der Wind so stark das du in kürzester Zeit bis an die Kopfhaut voll mit Sand bist. Die wenigen Restaurants, die es hier gibt, servieren alle traditionell Fisch mit Kokosreis, Kochbananen und Salat, aber dafür in einer köstlichen Qualität. Was uns besonders stutzig gemacht hat, ist, dass es hier Wasser nur in 300ml Plastiktüten oder 600ml Flaschen gibt und die Flaschen zudem sehr teuer verkauft werden. Wlan gibt es übrigens auch nicht. Aber es ist wirklich spannend das Land auch mal abseits von Touristenströmen zu erleben. Auch wenn man sich daran ein wenig gewöhnen muss. Am zweiten Tag machten wir früh am Morgen eine kleine Bootstour zu den Flamingos. Anders wie im Zoo sind Flamingos doch ziemlich scheue Tiere. Deshalb erwischten wir einige nur kurz aus der Ferne und ansonsten in der Luft. Aber ein Ausflug mit einem Boot allein, bringt immer schon Spaß. Am Abend verfolgen wir noch für einige Zeit ein Frauenfußballspiel und genossen dann erneut den guten Fisch. Nach zwei Tagen in Camarones wird uns aber zugegebener Maßen ein wenig langweilig und so ziehen wir weiter in die nächstgrößere Stadt Riohacha.Read more

  • Day78

    Palomino - Hippiespot

    July 24 in Colombia ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Surfer und Hippieort Palomino ist unser nächster Halt. Auch dieser Ort ist, ähnlich wie Minca, in den letzten Jahren stark durch den Tourismus gewachsen, aber immer noch sehr überschaulich. Was diesen Ort von den anderen unterscheidet ist die Hippiekultur, die sich in vielen kunsthandwerklichen Ständen und Rastafaris äußert. Unsere Unterkunft hier gehört zu den Highlights unserer Reise. Wir sind nämlich Glampen. Für alle denen das kein Begriff ist: Das ist die Luxusvariante von Campen (Glamour+Camping=Glamping 😀) Wir schlafen in einem großen Zelt und haben unser eigenes Bad, Hängematten und aufgepasst! einen eigenen Whirlpool 😁. Da haben wir dann auch gleich mal wieder 2 Nächte drangehängt. Der Besitzer ist zudem super nett und es passiert regelmäßig, dass wir uns mit ihm verquatschen.
    In Palomino gibt es jetzt nicht super viel zu unternehmen. Größte Touriattraktion ist das Tubing im angrenzenden Fluss bis ins offene Meer. Das war auch wirklich chillig und man konnte sich ganze 2 h auf dem Fluss in einem Reifen treiben lassen.
    Der Strand hier ist ganz nett, das Meer aber auch sehr wellig und mit vielen roten Algen. Außerdem wurden wir regelmäßig von einer Hundegang belästigt. Aber wer braucht schon Meer, wenn man seinen eigenen Whirlpool hat ☺️
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  • Day72

    Minca - Unser Traum vom Dschugel

    July 18 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Minca war ein Träumchen! Wir haben uns hier das schönste, aber auch teuerste Hotel gegönnt und hatten wirklich einen wundervollen Aufenthalt. Da sieht man mal wieder wie viel die Unterkunft doch ausmacht. Minca ist ein sehr kleines, aber touristisches Dorf in den mit Dschungel überzogenen Hochland vor der kolumbianischen Atlantikküste.
    Nach unserer ersten Nacht im Rio Elemento haben wir unseren Aufenthalt auch gleich mal auf fünf Nächte verlängert. Minca war die perfekte Mischung aus Unternehmungen, „Arbeiten“ und am Pool entspannen. Am zweiten Tag wollten wir zum Wasserfall Pozo Azul wandern. Da wir aber einmal falsch abgebogen, sind aus einer Stunde wandern gleich mal 2,5 h geworden. Dafür konnten wir tolle Ausblicke zur Küste hin genießen und eine Kaffee- und Kakaoplantage besichtigen. Die erfrischende Abkühlung im Wasserfall war dann ein absoluter Segen. Nach einem Tag am Pool wollten wir dann auch noch den zweiten größeren Wasserfall besuchen. Dieses Mal ohne Umwege, aber entgegen einer Mountainbike-Rallye. Auf dem Rückweg landeten wir zufällig im Restaurant einer ausgewanderten Schweizerin. Es gab endlich mal wieder frisch gebackenes Vollkornbrot und ein paar spannende Geschichten über ihre Erfahrungen in Kolumbien.
    Nach sechs Tagen müssen wir uns schweren Herzen von unserem Kingsizebed und dem Pool verabschiedet, aber in Palomino wartet eine weitere coole Unterkunft auf uns.
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  • Day69

    Taganga - das Fischerdorf

    July 15 in Colombia ⋅ ⛅ 33 °C

    Nach einer weiteren Nacht in Santa Marta ging es in das sehr nahegelegene Fischerörtchen Taganga. Hier kann man seinen Tauchschein besonders günstig erwerben. Da ich aber nicht der Riesenfan vom Tauchen geworden bin und es ja trotzdem immer noch ziemlich teuer ist, verbrachten wir die Zeit in Taganga sehr relaxt. Am Sonntag war der Ort und vor allem der Strand noch stark mit einheimischen Urlaubern überlaufen. Und die Kolumbianer mögen es offensichtlich gerne wie Ölsardinen mit lauter Musik am Strand zu liegen bzw. in Plastikstühlen zu sitzen. Am zweiten Tag haben wir dann eine weitere Bucht besucht, die wirklich schön war, aber zu mittags auch völlig überfüllt. Aber auch im Hotel hatten wir zwei Hängematten mit Meerblick, wo es sich sehr gut aushalten ließ. Zudem gab es jeden Abend günstigen und frischen Fisch. 🐟Read more

  • Day66

    Tayrona Parque Nacional

    July 12 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Santa Marta also schnell wieder hinter uns gelassen, allerdings müssen wir nach dem Tayrona Park noch einmal in Santa Marta als Zwischenstation übernachten. Früh am Morgen ging es jetzt aber erstmal zum Tayrona Nationalpark. Dort angekommen stand eine zweistündige Wanderung durch den Dschungel und am Meer entlang zu unserem Campingplatz an. Der Weg war gut ausgebaut, ziemlich schön und eigentlich nur wegen der Hitze ein wenig anstrengend. Dafür hatte man zwischendurch tolle Ausblicke aufs Meer, wir haben Äffchen gesehen und sogar eine Art Nasenbär. Außerdem habe ich den Geruch total genossen, den wir eigentlich nur aus dem botanischen Gärten bei uns kennen. Auf dem Campingplatz angekommen, „checkten“ wir in unsere Hängematten ein und machten es uns erstmal an unserer traumhaften Bucht gemütlich. Zwischen den zwei Buchten an unserem Campingplatz gab es eine Art Tümpel oder See vor dem ein Warnschild zu Alligatoren 🐊aushing. Da es solche Schilder hier mit allen möglichen Tieren öfters gibt, hab ich mir nicht viel bei gedacht, aber Daniel schwor einen Alligator gesehen zu haben. Hab ich natürlich nicht geglaubt, bis ich am nächsten morgen selbst so ein Riesenteil, 50m von unseren Hängematten entfernt, gesehen habe. 😳 Auch wenn einem das ziemlichen Respekt einflößt, find ich es immer super gut, wenn solche Tiere auch noch in freier Wildbahn leben dürfen und wären sie wirklich gefährlich dürften sie es wahrscheinlich eh nicht.
    Den Abend ließen wir mit frischem Fisch, Bier und Peace ausklingen. Auch die Nacht in der Hängematte war ganz in Ordnung, da es ziemlich warm war und das Meeresrauschen etwas beruhigendes hat 🌊.
    Am nächsten Tag genossen wir noch einmal den Strand und sind um halb drei wieder Richtung Ausgang los marschiert. Ein wirklich schöner und spannender Ausflug ❣️
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  • Day65

    Santa Marta - Durchreiseübel

    July 11 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Next stop: Santa Marta
    Über Cartagena hatten wir ja einiges schlechtes gelesen und waren letztendlich enttäuscht nicht mehr Zeit dort verbringen zukönnen. Bei Santa Marta war das City-bashing im Netz noch größer und da mich das ziemlich nervt, wollten ich der Stadt eine uneingenomme Chance geben, aber dieses Mal muss ich zugeben, diese Stadt ist wirklich nicht schön. Es ist dreckig, es ist laut und auch die Lage am Meer änderte nichts an diesem Bild.. aber genug des hates. In Santa Marta waren wir ein wenig shoppen, haben köstliche Arepas an einem Straßenstand gegessen und den Sonnenuntergang am Strand verfolgt. Klingt doch gar nicht so schlecht. Da diese Stadt Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten und Orte ist, bleibt einem nichts anderes übrig, als ein wenig Zeit hier zu verbringen und daraus kann man stets das Beste machen. Immerhin kann ich jetzt wieder mit schicken und nicht kaputten Sandalen rumlaufen und die Restaurantauswahl war auch mehr als zufriedenstellend.
    Von hier aus startet dann unser Ausflug in den Nationalpark Tayron.
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