Ankunft in Dingle
31 maja, Irlandia ⋅ ☁️ 14 °C
Heute Früh haben wir gewaschen und sind dann nach Dingle gefahren. Eingecheckt sind wir für zwei Nächte im Bridge House. Nette Begrüßung auf einem zweckmäßigen, aber nicht schönem und vollständig dichtgepackten Stellplatz [gedacht für ca. 12 Camper - derzeit stehen hier 29 (!)] mitten in Dingle.
Heute haben wir -regenfrei - einen kurzen Bummel durch die Stadt gemacht. Dieses Wochenende findet ein Chorfestival statt; da haben wir mal kurz reingehört. Ein Chor war echt fantastisch! Danach selbstverständlich zu Dick Mack‘s Pub. Während des leider längeren Nieselregens haben wir dann im Camper gechillt und sind um 19.00 ins Brigde Hause zum Essen gegangen. Die Live-Musik hatte gerade begonnen. Für meinen Geschmack hat der eine Musiker viel zu viel und vor allem viel zu schnell gesabbelt => so gut wie nichts verstanden, aber die englischsprachigen hatten an dem „Gesabbel“ ganz offensichtlich viel Spaß. Czytaj więcej
Flucht vor dem Wetter
31 maja, Irlandia ⋅ ☁️ 13 °C
Es regnete, als ich aufwachte und es regnete auch noch, als wir auf dem Parkplatz standen, von dem aus wir zu Fuß in den Connemara Nationalpark starten wollten. Auch wenn Regen allein schon unschön ist, wird er dann, wenn er durch den Wind fast waagerecht runterkommt, ganz ungemütlich.
Nach Check des Wetters für die nächsten Tage hieß es dann für uns, dass es wohl besser wäre, ein Ziel deutlich südlich von Galway zu suchen. Getreu dem Motto: Regentage sind Fahrtage, ging es also ohne Reue los, zumal wir den WAW zumindest einmal vollständig gefahren sind.
Moni äußerte den Wunsch, den quirligen Ort Limerick zu sehen. Leider hatten wir nach unserem jetzt dreiwöchigen Urlaub den Wochentag nicht bedacht. Am Samstag war nicht nur die Stadt voll, sondern insbesondere auch die Parkplätze. Das war schade, denn es schien die Sonne und man hätte …..
Schwierig war es natürlich, um 14:30 Uhr noch ein Ziel zu finden, welches:
• als Ausgangspunkt für den nächsten Tage dienen kann,
• nicht allzu weit entfernt ist,
• einen interessanten Übernachtungsplatz hat und
• wo es voraussichtlich nicht regnet.
Gefunden wurde Foynes am Shannon mit einem kleinen Industriehafen. Dort angekommen war das Wetter immer noch schön. Der Parkplatz selbst weniger, aber die Aussicht war durchaus interessant. Nach vorne hin eine schöne Landschaft und nach rechts hin ein entferntes Industriegebiet nebst dem Hafen.
Beim Kaffeetrinken in der Sonne haben wir dann Segler beobachtet, die mehr oder weniger erfolgreich versuchten, gegen den Wind in den Seglerhafen zu kreuzen. Teilweise wurden sie abgeschleppt.
Unser Versuch, die Wäsche zu waschen, blieb erfolglos, da die im Ort befindlichen Machinen gerade belegt waren, bzw. nicht genutzt werden konnten, weil die fertige Wäsche von den Besitzern nicht abgeholt war. Auch 15 Minuten warten war vergeblich 🙁.
Zurück am Parkplatz haben wir weiter den (geringen) Schiffsverkehr beobachtet und uns gefreut, dass wir bis circa 21:00 Uhr draußen in der Sonne sitzen konnten.
Heute Morgen gab es dann auch schon wieder Schiffsverkehr. Czytaj więcej
Aufbruch nach Connemara
29 maja, Irlandia ⋅ ☁️ 15 °C
Gestartet in Richtung Süden sind wir nach einer stürmischen Nacht, in der es auch stark geregnet hat, bei Nieselregen.
Auf dem Weg haben wir wegen des Wetters daher nur einen kurzen Stopp an der Ruine der Burrishoole Abbey eingelegt. Während der Weiterfahrt klarte es aber immer mehr auf und die Sonne ließ sich zwischendurch häufiger blicken.
Um 09.45 waren wir in Westport. Diesen Ort kann man nur jedem empfehlen, der auf dem WAW fährt. Gerne auch für einen mehrtägigen Zwischenstopp. Wir waren jedoch nur einige Stunden dort, haben in den niedlichen Läden geschnüstert und sind - das erste Mal in diesem Urlaub - frühstücken gegangen. Ich habe mir ein „ Full-Irish“ gegönnt; Moni hat nur Rührei gewünscht.
Wir fuhren danach weiter und machten einen kurzen Stopp am Old Head Beach, bevor wir einen längeren Halt am Doo Lough einlegten. Leider war der Food-Truck dort eine herbe Enttäuschung (teuer und sehr schlecht). Aber eine sehr schöne Strecke, die R335; nebst dem niedlichen versteckten kleinen „Hafen“ am Ende des Sees.
Weiter ging es zu dem Aaslesgh Wasserfall, an dem sich auch ein kleiner (kurzer) Wanderweg befand. Uns gefiel der kurze Weg am Fluß, bevor er zum Wasserfall kommt, etwas besser.
Der Erriff River endet beim Wasserfall und fließt in den Killary Fjord. In Leenaun, haben wir für uns ein Erinnerungsselfie gemacht, denn bis dahin sind wir vor zwei Jahren den WAW nordwärts gefahren. Jetzt also mit dem Südtripp vollständig „abgefahren“.
Wir freuten uns eigentlich auf den Food-Truck oberhalb des Fjordes an der Zufahrtstrasse zur Killary Lodge, den gibt es leider nicht mehr 🙁.
Stattdessen haben wir in Letterfrack absolut klasse bei „Connemara Woodfire“ gegessen. Die Holzofenpizzen sahen zwar extrem lecker aus, wir hingegen haben Salat und Sparerips bestellt. Das Lokal liegt nicht an der Hauptstraße, jedoch unmittelbar am WAW.
Nach weiterer kurzer Fahrt erreichten wir den Übernachtungsplatz 5 km nordwestlich von Letterfrack; erreichbar nur über einen Single-Track. Dort stand bereits ein von Franzosen gemieteter Roadsurfer-Van; das Pärchen hatte jedoch kein Problem damit, den schönen Spot mit uns zu teilen.
Die Abendsonne haben wir noch ein wenig vor dem Camper genossen, bevor wir es uns in diesem noch gemütlich machten.
Morgen soll es in den Connemara Nationalpark gehen, wenn das Wetter einigermaßen trocken bleibt. Czytaj więcej
Achill Island
28 maja, Irlandia ⋅ ☁️ 16 °C
Heutiger Plan war es, über kurze Zwischenstopps bei Viewpoints eine kurze Besichtigung des Slievemore Deserted Village zu machen zu und dann weiter in den Süden zu fahren.
Das Fahren war, die Temperaturen sind um 10 Grad gefallen, deutlich angenehmer. Ich lasse mich gerne von GoogleMaps navigieren; das schlägt manchmal abenteuerliche Routen vor; so auch heute. Wir kamen über schmale Wege an so vielen schönen Landschaftbereichen vorbei 😃, die wir sonst nicht gesehen hätten. Insgesamt bietet die kleine Insel verschiedene Zonen. Teilweise flachhügelig mit (jetzt fast verblühtem) Stechginster und blühenden Rhododendren, teils Flächen ohne erwähnenswerte Vegetation aber mit vielen Gesteinsdurchbrüchen und auch Bereiche, die das Gefühl geben, man wäre in einer sehr hügeligen „Lüneburger Heide“.
Nunja, das Deserted Village erreichten wir, als ganz leichter Sprühregen einsetzte (oder waren es die extrem tiefliegenden Wolken?), der aber nicht lange anhielt. Die Besiedlung des Bereichs erfolgte schon vor ca. 6000 Jahren. Die letzte große Bedeutung hat das Dorf, bestehend aus ca. 100 Häusern, kurz vor der großen Hungersnot (1845-1852) erreicht, die dann auch dazu führte, dass das Dorf verlassen wurde; die Häuser (Steinhäuser vermutlich reetgedeckt) verfielen folglich. Die Siedlung war größer als erwartet, sodass der Spaziergang etwas länger dauerte.
Anschließend wollten wir kurz in Dooagh bei Gielty‘s Bar was essen. Die Bar war jedoch (wohl dauerhaft) geschlossen. Wir fuhren auf einen nahegelegenen Parkplatz mit Meerblick und aßen unsere Sandwiches. Und dann ein ungewohnter Anblick: Wir hofften ja, Robben, Delphine oder mit Glück auch einen Wal zu sehen, aber eine riesige Haiflosse - nein drei - waren schon irritierend. Ein SUP-Boarder, der gerade aus dem Wasser kam, bestätigte aber, dass sich in der Bucht derzeit Walhaie - die wohl größten Fische - aufhalten. Er hatte mit dem Handy Unterwasserfotos gemacht. Einer wäre über 6 m lang, die anderen beiden leicht kleiner. Einer der Haie, die sich nur von Plankton ernähren, kam immer näher. War interessant zuzuschauen, wie dieser seine Runden zog.
Über weitere kleine Wege verließen wir die Insel dann doch erst gegen 18.00 Uhr und fuhren zu „Nevin‘s Pub & Restaurant“, das auch über einen Stellplatz verfügt 😃.
Wir haben sehr lecker gegessen (der Seafood-Chowder war ebenso wie der Monkfish with Prawn, spitze), haben danach noch kurz im Camper ausgeruht und sind dann um 09.30 pm zur Live-Musik - die ja im Irish Pub immer nur Begleitmusik ist - ins Pub zurück. Dieser war letztlich, erstaunlich für einen Wochentag, proppenvoll. Erst nach Mitternacht sah uns der Camper wieder. Und wir waren mit die Ersten, die gegangen sind. Czytaj więcej
Auf zu Achill Island
27 maja, Irlandia ⋅ ☀️ 17 °C
Heute sind wir von Downpatrick Head abgefahre. Nach einer kurzen Fahrt sind wir beim Carrowteige Loop Walk angekommen und sind dort ca. 5 km durchs Moor an den Klippen entlang gewandert. Diesmal haben wir uns entschieden, die neuen Trekkingstöcke zu nutzen, was ich wegen des sehr weichen und federnden Bodens, der die Wanderung ohnehin - bei der Hitze - anstrengend machte, als sehr angenehm empfand. Ein sehr schöner und abwechslungsreicher Loop-Walk.
Anschließend fuhren wir den WAW weiter. Unterwegs kamen wir an einigen WAW- Discovery Points vorbei, die jedoch teilweise nicht zum Fotografieren oder gar Aussteigen einluden.
Wer die Einsamkeit sucht, ist in diesem Bereich übrigens richtig aufgehoben. Teilweise sind wir 15 Minuten gefahren, ohne dass uns irgendein Lebewesen auf der Straße entgegengekommen wäre- noch nicht einmal Schafe!😂
Dass im Camper die Fiat-Klimaanlage seit einigen Tagen vor dem Urlaub nicht richtig funktionierte, war uns bekannt; aber vor dem Urlaub hätte wir ohnehin wohl schwierig einen Werkstatttermin bekommen - und dann dachte ich „Irland“, da wird man die Klima nicht wirklich brauchen. Denkste - heute waren es 28 Grad. Da ein kräftiger warmer Wind wehte, konnte man zumindest teilweise mit offenen Fenstern fahren. Gleichwohl; diese Hitze machte schon etwas träge.
Leider haben wir auch heute keinen kleinen/ niedlichen Hafen auf dem WAW gefunden, der zum Verweilen geeignet gewesen wäre. Also fuhren wir Richtung Archill Island. Auf der vorgelagerten Landzunge bei Mulranny waren wegen des schönen Wetters alle Parkplätze voll und wir suchten uns einen anderen Übernachtungsplatz in der Nähe. Um 17.30 Uhr ein „Einlaufguinness“ in der Sonne getrunken und danach Scampis und Hamburger gegrillt. Danach etwas gekniffelt und für den Rest des Abends einfach die Sonne genossen. Czytaj więcej
Fahrt nach Downpatrick Head
27 maja, Irlandia ⋅ ⛅ 13 °C
Gegen 10:00 Uhr haben wir den CP verlassen und sind auf dem WAW weiter nach „Süden“ gefahren. Aber bereits nach 20 Minuten sahen wir einen Hinweis zu einem Viewpoint, dem wir folgten. Wir landeten am Streamstown Beach, der den Charakter einer Salzwiese hat. Hier haben wir gemütlich gefrühstückt und sind dann, nachdem auch der Klönschnack mit einem Pärchen aus Oldenburg, das nach Norden unterwegs war, vorbei war, gegen 11.30 weiter gefahren.
Unsere Fahrt dauerte aber nicht lange, denn nach 30 Minuten gab es einen Abzweig zum Dunmoran Strand, der jedoch sehr eng war. Ich sagte noch, hier wird uns doch kaum einer begegnen. Allerdings wurde ich nach einer weiteren Kurve eines Besseren belehrt. Wir sahen einen Parkplatz mit vielen PKWs und Wohnmobilen. Dunmoran Strand ist ein sehr schöner und beliebter Strand, den wir für einen Spaziergang und Fotos nutzen. Nach Rückkehr war die Außendusche natürlich vorteilhaft. Nach weiterer Fahrzeit haben wir eine Fotostopp am Easky Pier gemacht und fuhren danach weiter auf der Suche nach einem niedlichen Hafen mit Gastro, die jedoch nicht vom Erfolg gekrönt war.
Weiter auf der Tour kamen wir an dem großflächigen Ruinenareal der Lacken Castle vorbei; da mussten wir hin. Über Zaun und Wiese gelang uns das für ein paar schöne Eindrücke. Über LackenStrand ging’s dann über eine schmale Straße zum „Gazebo“, eine historischen Sehenswürdigkeit, über die man jedoch vor Ort nicht viel Information erhält.
Letztlich kamen wir, obwohl Downpatrick Head gar nicht als Übernachtungsplatz geplant war, erst um 18:15 Uhr genau dort an. Wir spazierten vom Parkplatz nach oben und waren von der Geologie und Vegetation sehr angetan und machten einige Fotos.
Anschließend saßen wir am Camper und genossen Sonne und Brandung rauschen bevor es dann für mich um 21.15 zum Sonnenuntergang wieder nach oben zum „Dún Briste“ ging. Czytaj więcej
Marble Arch Caves & Sligo Abbey
25 maja, Irlandia Północna ⋅ ☀️ 21 °C
Wir haben heute Früh den Besuch der Marble Arch Caves in der Nähe von Enniskillen gebucht. Dafür sind wir vom Campingplatz ca. 1 Stunde nach Osten, also wieder nach Nordirland, gefahren.
Die Marble Arch Caves kann man nur jedem, also auch denen, die schon mal in einer Höhle waren, ans Herz legen. Rein kommt man nur im Rahmen einer Guided Tour. Nach 150
Stufen ist man im Höhlensystem und wird nahezu erschlagen von den schönen Stalaktiten, einigen Stalagmiten und den schönen Steinformationen. Leider stand wegen Reparaturarbeiten in einem Höhlenbereich die Bootstour nicht zur Verfügung. Die wäre allerdings auch nur das Tüpfelchen auf dem „i“ gewesen.
Auf der Rückfahrt haben wir dann in dem irischen Grenzort zu Nordirland um 10 Cent günstiger tanken können als hier an der Küste.
Da wir noch Zeit hatten, haben wir noch einen Stopp in Sligo eingelegt. Auf den zweiten Blick und nach ein bisschen schlendern, kann man sagen: Einige wirklich schöne Ecken gibt’s hier auch. Wir haben uns aber die im Jahr 1252 erbaute, niedergebrannte, wiederaufgebaute und zwischenzeitlich verfallene Sligo-Abbey angeschaut. Der Kreuzgang hat uns besonders gefallen, aber bemerkenswert waren die aus unserer Sicht niedrigen Eingänge, wobei ich später im Reiseführer nachgelesen habe, dass die eigentlich eine normale Höhe hatten, aber der Boden aufgrund der Massengräber aufgrund der Hungersnot „angehoben“ zwangsweise angehoben wurde.
Nach einem kleinen Einkauf im Outdoorladen und einem Guinness ging es dann auf den CP.
Gegessen haben wir lecker in der „Strand-Bar“, bevor es zum chillen und zur Vorbereitung der morgigen Fahrt in den Camper ging (kalter Wind). Czytaj więcej
Glencar Waterfall und Horseshoe
24 maja, Irlandia ⋅ ☀️ 19 °C
Die Tage auf den CP wollten wir bewusst deutlich weniger durchgeplant angehen. Ziel erreicht. Die Sonne scheint, leichte Wolken um 12.00 h; 17 Grad - also alles gut.
Heute sind wir 30 Minuten durch schöne Landschaft zum Glencar Wasserfall gefahren. Ganz bewusst haben wir ca. 300 m davor an einem schönen See angehalten und dort geparkt. Von dort ging es zum ziemlich gut besuchten Wasserfall. Sagen wir mal so: Es ist ein Wasserfall, von dem man leider nur den unteren Teil sieht, also unspektakulär. Da der durchaus schön angelegte Weg zum Wasserfall selbst sehr kurz war, hat der ganze Besuch dort Max 20. Minuten gedauert.
Also ging’s doch noch zum Gleniff Horseshoe. Die spektakulären Aufnahmen einer Drohne kennt sicherlich jeder. Aber auch ohne Drohne war die geologische Formation, die dem gleicht, wenn ein Pferdehuf in Schlamm getreten ist, sehr schön anzusehen.
Gewandert sind wir nicht großartig, denn bereits beim Aussteigen wurden wir von Franzosen angesprochen, die ebenfalls -wie die, die wir an Malin Head trafen- direkt an der Grenze zum Saarland wohnen, wobei zumindest er kein Wort französisch spricht 😂.
Auf der Hin- und Rückfahrt ging es an dem vom Erscheinungsbild markanten Benbulben vorbei.
Zurück auf dem CP haben wir die Sonnen genossen, bevor wir uns ans Abendessen machten. Als die Sonne untergegangen war, wurde es auch sehr schnell ziemlich kühl. Czytaj więcej
Slieve Leage
23 maja, Irlandia ⋅ 🌬 13 °C
Ziemlich früh sind wir aufgebrochen, denn zum Parkplatz nach ganz oben wollten wir und der hat nur wenig Fläche. Als wir um 08.40 h ankamen, mussten wir feststellen, dass die Zufahrt zum oberen Platz gesperrt ist. Also in der Mitte geparkt und sind dann nach dem Frühstück zunächst die ersten 300 m extrem steil bergauf gelaufen (Höhenunterschied ca. 40 m); nach weiteren 1,5 km leicht bergauf/bergab erreichten wir den oberen Parkplatz. Aber wir wollten weiter hoch und machten nach weiteren 50 Höhenmetern, dort wo der Aufstieg für die allermeisten endet, eine kurze Rast.
Über Stufen (bestehend aus auf dem Untergrund verankerten größeren Steinen - meist jedoch höher und unregelmäßiger, als auf dem Foto) sind wir dann steil aufgestiegen, haben an der nächste Kurve nahezu dieselben Höhenmeter wieder durch Abstieg vernichtet, nur um an der nächsten Kuppe wieder (immer jeweils leicht höher) wieder aufzusteigen. Moni’s Wanderergeiz war eine bestimmte Landmarke ausgerichtet (wenn man auf der getreckten Strecke reinzoomt: Cnoc Ramhar). Uns fehlte auch nicht mehr viel …. Aber meine Knie erinnerten mich daran, dass ich den ganzen Weg (immerhin ca. 340 Höhenmeter immer in Stufen auf und ab) ja auch wieder zurückgehen müsse. Also habe ich aufgegeben. Moni notgedrungen auch.
Insgesamt lässt sich aber sagen, dass Slieve Leage definitiv sehenswert ist. Man sollte aber auf jeden Fall gute Wanderschuhe tragen (ggf. über Knöchel), denn die Ausblicke, die man auf dem Foto gar nicht wiedergeben kann, sind genial.
BTW: Es fand auf ein Laufwettbewerb statt. Die Läufer mussten die Strecke (12 km) , die wir gerade einmal zur Hälfte geschafft hatten, (insgesamt ca 600 Höhenmeter über steile und ungleichmäßige „Stufen“) mindest einmal laufen. Einige Läufer sind uns bei unserer Wanderung zumindest zweimal begegnet. Respekt!
Zurück auf der oberen Plattform, schworen wir uns: Heute keine Stufen mehr.
Es ging dann weiter auf dem WAW zum Largy Fort. Dort soll es einen „versteckten“ Wasserfall geben; dieser ist jedoch nur bei einem bestimmten Wasserstand erreichbar. Zunächst ging es -ohne Stufen steil bergab vonnöten Straße an die Küste. Wir hätten dann noch viel auf der sehr schmalen und glitschigen Steinkante klettern müssen, um diesen zu erreichen. Nach Slieve Leage fehlte uns dazu die Kraft. In einem Kleinen zwischen den Klippen verbliebenen Wassertümpel entdeckte Moni eine Anemone 😃.
Ein junges Pärchen konnten wir jedoch beobachten. Dem Mann fiel die riskante Kletterei leichter; der Frau weniger. In vielen Versuche zog der Mann seine Freundin jeweils auf den nächsten kleinen Vorsprung. Dann musste sie jedoch in einen Spalt hochgezogen werden, dort rückwärts zum Mann krabbeln, um sich dann aufrichten zu können.
Wir zogen weiter zu unserem Ziel Strandhill (Nähe Sligo). Dort haben wir spontan auf einem CP für drei Nächte gebucht. Nicht nur, um das bisher Gesehene mal sacken zu lassen, sondern hier in der Nähe auch noch einige Ziele anzusteuern. Czytaj więcej
Richtung Ardara
22 maja, Irlandia ⋅ ☁️ 13 °C
Der Tag startete früh mit einem Spaziergang zu nahe gelegenen Schiffwracks von Fischerbooten, die ich fotografieren wollte. Nach meiner Rückkehr haben wir gemütlich gefrühstückt und uns dann nach draußen (Bank) gesetzt und Kaffee getrunken.
Bei gutem Wetter fuhren wir Richtung Glenveagh National Park und machten eine kurzen Stopp bei der Sacredt Heart Catholic Church. Leider konnte der Partor uns nicht viel zur Kirche sagen. Er wusste noch nicht einmal das Jahr der Errichtung 😂. Es war 1877. Sie ist mit einer Rundbogenholzdecke ausgestattet und besteht aus schwarzem Granit und weißem Marmor. Bereits bei der Weiterfahrt konnten wir schon absehen, dass es mit der (anstrengenden) Besteigung des Mt. Errigal nichts werden wird, denn der Gipfel war komplett wolkenverhangen.
Stattdessen machten wir einen schönen Spaziergang im Bereich der Ruine, der Dunlewey Church, der leider nicht lang andauert. Durch den Regen am Abend zuvor waren alle Wege im Hochmoor ziemlich nass.
Über Magheroarty Beach (also retour) ging es dann auf ziemlich abenteuerlichen wegen zum Assaranca Wasserfall.
Der Weg dorthin führte eigentlich über die
N 56, die jedoch hinter Meenecran wegen eines Unfalls gesperrt war. Die von den Einheimischen genutzte Umleitungsstrecke war ebenfalls voll. Wir nahmen eine andere Route und wunderten uns, dass diese von den Locals nicht genutzt wird. Nach 300 m wussten wir, warum. Mit einem Bulli hätte man den geteerten Feldweg (mit Gras in der Mitte) noch gut fahren können. Dem Camper waren sowohl in Höhe und Breite schon einige Sträucher im Weg; aber irgendwie ging alles gut.
Dann ging es weiter durch Ardara. Dahinter hatte ich mich jedoch verfahren und wir fuhren auf den Glengesh-Pass, den wir eigentlich erst am nächsten Tag fahren wollten. Auf einmal hatte mein Handy keinen Empfang mehr, d. h., das Google-Maps war funktionslos. An einer Weggabelung fragte ich Moni nach dem Weg. Diese meinte (ihr Google hatte noch Empfang) „rechts ist richtig“. Das war zwar der korrekte Weg zum Wasserfall, aber der wohl abenteuerlichste, den wir bislang gefahren sind. Es ging auf einer sehr schmalen Hochmoor-Straße ständig in kleinen Wellenbewegungen auf und nieder. Links und rechts der Straße waren Gräben. Wir hofften die ganze Zeit nur, dass uns kein anderes Fahrzeug entgegenkommt, denn Ausweichmöglichkeiten gab es so gut wie gar keine. Auf dem Weg konnten wir dann Bereiche fotografieren, in denen frisch gestochener Torf „zum Trocknen“ aufgereiht was. Irgendwann, nach ca. 8 Kilometern, blickten wir ein wunderschönes Tal, in dem sich mehrere Bäche, die durch verschiedene Wasserfälle gespeist wurden, vereinten.
Am Ende dieses Weges lag dann der Assaranca Wasserfall. Auch wenn es während der ganzen Fahrt leicht rieselte, wurde es jetzt etwas stärker. Wir hatten aber noch genügend Zeit für Fotos; gegen 17:00 Uhr ging‘s richtig los. Bei strömenden Regen fuhren wir die eigentlich kurze und einfache (richtige) Strecke nach Ardara zurück und fanden einen Übernachtungsplatz.
Um 18:00 Uhr waren wir im Restaurant Nancy‘s, und das keine Minute zu früh, denn kurz nach 18:00 Uhr wurde es richtig voll. Beim Nancy’s handelt es sich um ein uriges Restaurant/Pub, welches eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen kleineren Räumen hat und ganz offensichtlich sehr beliebt ist. Dort haben wir sehr lecker gegessen.
Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang, auf welchem wir in Erfahrung brachten, dass in verschiedenen Pub‘s ab 21.30 Livemusik ist, haben wir noch im Camper gechillt und um 21:15 Uhr ging’s dann in das erste Pub, dem auch ein Hotel angeschlossen war. Hier war es ziemlich voll, denn ein Mädchen feierte ihren 18. Geburtstag. Gleichwohl blieben wir hier einige Zeit, bis es uns doch zu laut (und auch zu warm) wurde. Wir zogen um ins „The Corner Haus“, in dem es ebenfalls Livemusik gab. Es war ein typischer alter Pub, mit niedrigen Tischen und noch niedrigeren Hockern. Zu einigen Liedern haben Moni und ich getanzt. Nachdem der Musiker eingepackt hatte, haben wir uns noch mit diesem unterhalten. Eine spannende Lebensgeschichte. Der jetzt circa 45 Jahre alte Musiker kommt aus Ungarn und ist mit seiner Familie und drei Kindern vor 17 Jahren, ohne dass er irgendwann vorher einmal in Irland gewesen wäre, hierhin ausgewandert. Er war in Ungarn Polizist und wollte dort nicht zum Clown der Orban-Regierung werden. Er schwärmte von der Art und Weise, der Iren, mit dem Leben umzugehen.
Nach Mitternacht verließen auch wir dann das Pup. Der Tag war wunderschön, aber auch sehr lang Czytaj więcej
Fanad Lighthouse
21 maja, Irlandia ⋅ 🌧 16 °C
Heute gibt es wenig zu berichten. Es war Waschtag, d h. wir sind direkt nach Buncrana gefahren und haben die Maschinen am SuperValu genutzt. Während der Wartezeit von etwas über einer Stunde (Waschen und Trocknen) haben wir eingekauft und völlig stillos auf dem Supermarktparkplatz im Camper gefrühstückt.
Danach war etwas „Strecke machen“ angesagt, denn wir haben „nur“ noch 14 Tage - und die Restküste von Donegal ist lang und Sligo wartet auch noch (wir werden ja ohnehin nochmal nach Irland fahren und brauchen dann ja auch noch Ziele).
Also ging es am nach Fanad Head Lighthouse. Dort machen wir, zunächst die obligatorischen Fotos, denn diese hatten, da Regen angesagt war, Vorrang. Anschließend haben wie eine interessante Leuchtturmführung gemacht. Auf einem Foto ist die Beleuchtung gezeigt. Es handelt sich um 36 LED-Leuchten (die gelben kleine Punkte) mit einer Gesamtleistung von - und ich fragte nach, ob ich mich nicht verhört hätte - nur 72 Watt! Früher war eine 2500 Watt Birne eingesetzt.
Nach dem Leuchtturmbesuch ging es weiter in den Süden. Da es ab 16.00 h schüttete wie aus Kübeln, brauchten wir auch kein schlechtes Gewissen zu haben, weil wir an potenziellen Hotspots einfach so vorbeizurauschten. Allerdings kann ich sagen, dass die Rosguill Peninsula bei gutem Wetter ein super Ziel ist (leider war wegen des Regens wenig zu sehen). Letztlich haben wir am kleinen Fährhafen zu Tory Island am Magheroarty Beach unseren Übernachtungsplatz gefunden. Czytaj więcej

PodróżnikWir haben 2 mal versucht, Zeit in Schottland zu verbringen, aber jedes Mal abgebrochen,weil uns der kostbare Sommerurlaub zu kurz war für so viel Regen. 😉
Unterwegs auf Inishowen Peninsula
20 maja, Irlandia ⋅ ☁️ 12 °C
Heute Früh hat es um 07.00 h noch leicht genieselt. Aus dem Camper konnten wir viele Iren beobachten, die nach und nach bei 11 Grad Wasser- und Außentemperatur und leichtem Wind nicht nur in der See geschwommen sind, sondern danach noch in Badezeug Frühsport machten. Crazy!
Wir jedenfalls sind nach dem Kaffe/Tee, so wie ich es liebe, über kleine Seitenstraßen zum Kinnagoe Beach gefahren. An einer Stelle wurde es problematisch, denn neben einer Steigung von angegebenen 15 % musste ein sehr scharfe Kurve (110 Grad) auf teilweise Schotter gefahren werden. Das war mit 3,5 t schon knapp. Die Strecke runter zum Strand fing harmlos an, dann sah ich jedoch, dass ich auf dem Rückweg nochmals so eine Steigung bewältigen müsste - und das auf nasser Fahrbahn. Ich bin dann lieber die 100 m kurvig rückwärts berghoch gefahren, habe den Camper abgestellt und wir gingen runter zum Strand. Also wenn die Straße trocken ist => auf jeden Fall runterfahren. Ein toller Strand und schöner Übernachtungsplatz.
Anschließend war vom Strand aus der WAW (S) [Wild Atlantic Way - südgehend] wieder ausgeschildert; ähnlich abenteuerliche Straße.
Der nächste Strand war dann der Calduff Beach, der ebenfalls sehr schön war. Bei dem Spaziergang entdeckten wir sogar eine Fass-Sauna mit Strandblick. Aber länger aufhalten wollten wir uns nicht.
Nach einem kurzen Einkaufsstopp in Carndonagh ging’s dann zum nördlichsten Punkt der irischen Insel „Malin Head“. Hier haben wir bei Sonnenschein und nicht mehr ganz so kaltem Wind eine schöne und längere Wanderung gemacht. Den Hype um die Location selbst konnten wir nicht nachvollziehen (Betonturm und einigere kleinere bunkerähnliche Gebäude). Danach haben wir im Camper noch ein kleines Mahl genommen, bevor es weiterging, um einen Übernachtungsplatz zu suchen.
Nach nunmehr 11 Tagen hätten wir auch schon eine Waschmaschine voll bekommen, aber der von uns angefahrene CP Binnion Bay in Crossconell machte nicht so den tollen Eindruck. Also fuhren wir letztlich auf einen in P4N angegebenen Platz am Ende der Tullagh Bay. Genau die richtige Wahl. Absolut geräuschlos hier. Nur ganz wenig ist die Brandung zu hören, denn in die Bucht kamen nur harmlose kleine Wellen. Um hier einen Sonnenuntergang im Meer zu sehen, muss man jedoch im Juni/Juli hier sein; der Mai ist dafür zu früh. Nach chillen, Abendessen und einer Spielerunde war dann der Tag zu Ende. Czytaj więcej
Derry
19 maja, Irlandia Północna ⋅ 🌧 14 °C
Heute Früh hab ich die Schiebetür aufgemacht und bereits den Duft von frisch gebackenem Brot wahrgenommen; die Bäckerei ist nur 1 Minute vom SP entfernt. Frische Croissants und Scones waren daher unserer Frühstück.
Für heute war nur 🌧️ angesagt, wir zogen uns also entsprechend an. Ich muss aber vorwegnehmen: Weder hat der Spaziergang bei Regen wirklich Spaß gemacht, noch war das Wetter zum fotografieren geeignet. Nur kurz zeigte sich in einem Regenloch mal die Sonne (und zu der Zeit haben wir Lunch im Pub gehabt 😂). Aber auf gutes Wetter zu warten, hatten wir auch keine Lust, also hieß es, wir mussten bei Regen durch Derry.
Wir haben den „üblichen“ Derry-Rundgang gemacht. Dieser verlief über die ca. 1,8 km lange und tatsächlich nie überwundene Stadtmauer Derry‘s und ging dann durch die Lecky Road (bekannt durch den auch von U2 besungenen „Bloody Sunday“). Die dortigen Wandgemälde sind schon beeindruckend und in diesem Bereich bewusst politisch, wohingegen andere Wandgemälde z. B. Netflix-Stars (Derry Girls) zeigen.
Sehenswert ist auf jeden Fall auch das Craft Village, ein kleiner Bereich zwischen zwei Straßen, in dem sich viele kleine niedliche Lädchen befinden.
Nach einem späten Lunch ging es dann in einer kurzen Regenpause zurück zum Camper. Auf dem Parkplatz standen neben unserem Camper zwischenzeitlich drei weitere Camper - alles Deutsche.
Die Fahrt ging dann weiter nach Irland. Gegen 17.00 Uhr kamen wir am Übernachtungsplatz neben dem Inishowen Lighthouse an. Und man merkte die Ankunft in Irland ganz konkret: Während in GB an jedem Parkplatz mindestens eine „Litter-Box“ steht, sucht man in Irland nach einem Abfallbehälter an Parkplätzen oder in der Öffentlichkeit meist vergebens.
Leider hörte der Regen bis zur Nachzeit nicht auf; wir machten es uns daher im Camper gemütlich.
Sorry, aber die Bilder sind diesmal witterungs-bedingt deutlich mittels Snapseed bearbeitet worden. Czytaj więcej
Weiter Richtung Westen
19 maja, Irlandia Północna ⋅ ☁️ 11 °C
Heute Früh sind wir zum fußläufig gut erreichbaren Dunluce Castle gegangen. Das Castle stammt aus dem 16. Jhdt. und steht an einer Klippe, was infolge Erosion dazu führte, dass ein Teil der Burg (insbesondere die Küche) mit einigen Bediensteten - um 1639 ins Meer stürzte. Auf eine Führung haben wir, da trotz der frühen Stunde gerade ein Reisebus mit Deutschen angekommen war, verzichtet. Das Handout war mit den Beschilderungen vor Ort völlig ausreichend.
Zurück am Parkplatz wollten wir noch bis 11.30 warten bis der legendäre Eiswagen aufmacht. Leider warteten wir vergeblich und fuhren etwas enttäuscht dann weiter Richtung Westen.
In Portstuart war bei Berne Salmon Fishery das Essen geplant, aber der Besitzer hatte wohl gewechselt (anderer Name) und der Parkplatz war voll. Beim Wenden blickten wir auf den langen Strand und stellten zu unserer Freude fest, dass der Strand befahrbar war und auch ein Restaurant dort auf uns wartete. Also haben wir auf dem Strand geparkt und lecker Fish & Chips bei Shack‘s gegessen.
Nach einer ausgiebigen Ruhepause am Strand erreichten wir um 16.00 die Anlage des Downhill Demense nebst des Mussenden Temple (wir hätten uns einen etwas weniger grauen Himmel gewünscht) und spazierten über das Gelände. Das Haus stammt aus dem Jahr 1774, wurde nach einem Brand wieder aufgebaut und verfällt seit Mai 1945. der Tempel, der ein Wahrzeichen von Games Of Throne ist, diente dem Hausherrn (Bischoff von Derry) angeblich als Bibliothek. Zu damaliger Zeit konnte man sehr bequem mit einer Kutsche um den Tempel herumfahren; heut steht er hingegen unmittelbar am Klippenrand.
Anschließend guckten wir noch auf den altern Friedhof, bevor wir nach Londonderry/Derry weiterfuhren. Leider wurden wir von Regen begrüßt und verbrachten den Abend im Camper. Czytaj więcej

PodróżnikFür Euch geht’s ja auch wahrscheinlich morgen auf die Fähre, um ans Nordkap zu kommen. Allzeit gute Fahrt.
The Giant‘s Causeway
17 maja, Irlandia Północna ⋅ ☁️ 10 °C
Ja, richtig gelesen, wir sind nicht auf Rathlin Island gewesen. War auch ein wenig dem Wetter geschuldet, aber das war am Causeway auch nicht viel anders 😜.
Wir parkten in einer Haltebucht direkt an der Ruine von Dunseverick Castle, einer Ruine aus dem 5. Jahrhundert. Die Burg thronte einst auf einer einzelnen Klippe.
Danach folgten wir dem Klippenweg, an dem wir nach ca 1 Std. dann das Schild „Giant‘s Causeway“ und den Hinweis auf‘s Welterbe sahen. Vereinzelt erkannte man schon Basaltsäulen, aber 20-25 Minuten später war das Ziel schon deutlich erkennbar.
Allein für den Weg, der lt. Google nur 2 Std 10 Minuten dauern sollte, brauchten wir aufgrund dessen, dass wir die absolut schöne Landschaft in uns aufsaugen wollten (und fotografierten) bereits sehr viel länger. Auf dem reine Causeway selbst haben wir ebenfalls einiges an Zeit verbracht.
Der Causeway wirkt von oben völlig unspektakulär, aber wenn man auf dem eigentlichen Causeway unter angekommen ist, ist er schon „iconic“, wie der Ire sagen würde. Am schönsten fand ich persönlich die weiter im unteren Bereich befindlichen schwarzen Basaltsäulen.
Auch wenn es zwischendurch zweimal ca. 10 Minuten regnete, wurde wir durch Wind und etwas Sonne immer wieder trocken. Lediglich auf dem Weg zum Visitors Centre sind wir nochmal nass geworden. Um 14.26 fuhr von dort der Bus nur 5 Minuten zum Dunseverick Castle.
Angekommen, haben wir erstmal Sandwiches gegessen (ja, hätte man auch mitnehmen können 🙈). Anschließend machten wir uns auf die Suche nach einem CP, denn wieder im Camper duschen? Leider waren alle CP voll und der Stellplatz auf dem noch was frei was, hat uns (nett gesagt) absolut nicht gefallen.
Wir sind dann auf den Parkplatz Magheracross Viewpoint bei der Wishing Arch gefahren. Wir wunderten uns über die irre lange Schlange an einem dort stehenden Eiswagen, haben dann aber auf GoogleMaps gesehen dass der wegen des leckeren Eis gehypt wird.
Auf park4night ist in einigen Kommentaren zu lesen, man dürfte hier nicht über Nacht parken, aber irgendwelche Schilder fehlten. Daher: Unser Platz.
Jetzt haben wir erstmal lecker Abendessen zubereitet: Hühnchen mit Champignon-Rahmsauce und Reis. Während wir gegessen haben, wurde der Eiswagen abtransportiert und wir parkten um, damit wir zum Duschen etwas günstiger mit dem Abfluss standen.
Jetzt wurde nur noch gechillt. Den Sonnen-untergang beobachtete ich aus dem „Schlafzimmer“. Czytaj więcej

DiePaubers
🥰 die „ber“ liebt den Giant‘s Causeway. Da müssen wir wohl auch noch mal zusammen hin.
Richtung Ballycastle
16 maja, Irlandia Północna ⋅ ☁️ 8 °C
Unser heutiges Ziel ist Ballycastle, denn je nach Wetterlage wollen wir morgen nach Rathlin Island in der Hoffnung, dort Puffins zu sehen.
Zunächst ging es aber die Torr Head Scenic Route nach Torr Head. Eine schmale Straße, teilweise Single-Trail, auf der jedoch wenig bis gar kein Verkehr war. Auch die Anfahrt zum Torr Head selbst war recht spektakulär mit recht steilen Haarnadelkurven.
Torr Head selbst ist eine ehemalige CoastGuard Station. Das Gebäude selbst ist wenig beeindruckend, aber die Aussicht von hier oben - atemberaubend. Schottland ist direkt gegenüber - nur 12 Meilen entfernt.
Auf der Scenic Route ging es dann weiter zum Fair Head. Dort führte der zweistündige Spaziergang mit einem kurzen irischen Regen (wobei Regen ist schon übertrieben) am Rande der hohen Steilklippen vorbei.
Nach Rückkehr sind wir nach Ballycastle gefahren und haben uns auf einem schrägen Parkplatz oberhalb des Hafens eine Kleinigkeit zu Essen aufgewärmt bzw. Salat zubereitet, bevor wir zum Hafen runtergingen. Am Hafen haben wir quasi an dem anderen Ende der Strandbucht verschiedene Camper stehen sehen, so dass wir kurzentschlossen dorthin „umgezogen“ sind. Aus dem „Schlafzimmer“ bietet sich ein toller Strandblick.
Ob wir morgen auf die Insel fahren ist noch ungewiss, denn für den ganzen Nachmittag ist Regen angesagt. Und im Regen bei Wind auf einer Insel, um Vögel zu beobachten/fotografieren, ist sicher nicht unser Lebensziel. Aber die Wetterlage ändert sich ja manchmal recht schnell. Czytaj więcej
Richtung Cushendun
15 maja, Irlandia Północna ⋅ 🌬 10 °C
Heute haben wir es ruhig angehen lassen und starteten erst um 09.30 Richtung Norden.
Die erste Pause legte wir, nachdem uns andere Ziele, die wir als potenziell interessant markiert hatten, nicht so ansprachen, dann in Carnlough Harbour ein. Ein Ort mit einem pittoresken kleinen Hafen. Es lohnte sich mal eine Mini-Rundgang zu machen. Mehr hat dieser Ort, der auch Drehort für GoT (= Games of Thrones) war, aber nicht zu bieten.
Unseren zweiten Stopp machten wir beim Hidden Valley of Galboly. Galboly ist ein abgelegenes und heute verlassenes Dorf an der Küste. Einst eine Bauerngemeinde, sind die Steinhäuser heute verfallen und dienen gelegentlich noch als Filmkulisse. Der Aufstieg lohnt sich. Oben laufen einem eigentlich nur Kaninchen und Schafe über den Weg.
Wir hatten das Glück, dass heute der Schäfer auch dort oben war. Das bemerkten wir jedoch nur daran, dass jemand furchtbar laut schrie und die Schafe rumrannten. Dass der Schäfer seinem Hund Kommandos gab, haben wir erst realisiert, als wir den Hund sahen. Erstaunlich: Eines der Lämmer ließ sich nur extrem widerwillig in die gewünschte Richtung jagen und wir hörten dann den Grund: Der Schäfer gab dem Hund das Kommando, ein Mutterschaf, welches noch oben am Berg stand, in die Häusersiedlung zu treiben.
In Cushendall haben wir dann bei Harry‘s Restaurant „Fish-Chowder“ bestellt. Diese war superlecker, aber irgendwie hatten wir beide eine Stunde später Magengrummeln. Daher bin ich dann an unserem heutigen Übernachtungsspot Cushendun allein zu den durch GoT bekannten Caves spaziert, wobei die bekannte große Höhle leider seit zumindest 11 Monaten geschlossen ist.
Irgendwann wurde es mit zu kalt zum Lesen am Strand und wir haben ein wenig gekniffelt (Moni hatte mehr Würfelglück.
Gegen Abend war dann ein kleiner Rundgang am Strand angesagt, der jedoch - wie sollte es anders sein (🙈) - in einem Pub endete. Es war die Mary Mc Brides Bar. Einigen vielleicht bekannt als eines der Pub‘s in der sich eine der Türen von Game of Thrones befindet. Hier hatten wir sehr netten Kontakt mit Kathleen und Garth. Letzterer kommt gebürtig aus Belfast und hat uns einige Tipps gegen. Entweder wird unser englisches Hörverständnis besser oder die beiden haben wirklich deutlicher gesprochen.
Aber heute sollte es definitiv nur ein Guinness sein und wir waren früh (21.15) im Camper. Jetzt war es Zeit, die Fotos zu sichten. Czytaj więcej

PodróżnikDanke Dir, aber ihr seid doch auch viel unterwegs. Bei uns war es letztes Jahr etwas reduziert
The Gobbins & Blackhead-Lighthouse
14 maja, Irlandia Północna ⋅ ⛅ 8 °C
Um 05.30 habe ich schon bei eiskaltem Wind draußen den Morgen empfangen. Kurze Zeit später regnete es ca 45 Minuten ziemlich heftig, aber als in den Campern auf dem Parkplatz das Leben um 08.30 erwachte, waren die Straßen schon wieder trocken.
Für heute stand The Gobbins auf dem Plan. Das ist ein abenteuerlicher Pfad, der sich eng an die dramatischen Klippen anschmiegt, über Brüchen und teilweise auf direkt überm Wasser entlang geht. Man hat atemberaubende Blicke auf das Meer und eine Vielzahl von in den Klippen brütenden Seevögeln.
Eigentlich muss man die 2,5 stündige Tour vorbuchen, aber wir hatten Glück und bekamen noch Platz. Der Guide sprach leider etwas schnell und mit Dialekt, sodass wir nicht allzu viel verstanden haben. War trotzdem eine geniale Tour mit tollen Eindrücken; Puffins bekamen wir leider nicht zu sehen🙁.
In der Nähe war ein Laden, in dem die Einwohner wirklich alles bekommen (wenn es auch noch zehn Sorten Kaffee etc. gibt).
Wir gingen dorthin, um das vielfach erwähnte Eis zu genießen - wir probierten vier Sorten und alle sehr lecker.
Beim Eis hatten wir die Idee noch eine Nacht hier zu bleiben. Zurück am Parkplatz haben wir in der Sonne (leider ohne Windschatten) Tea-Time gemacht, bevor wir zum Leuchtturm Blackhead aufbrachen. Auch von dort eine tolle Aussicht.
Nach einem kleinen Abendessen im Camper ging es dann in die „Marine Bar“. Mit den Gästen kam man sehr schnell ins Gespräch, auch wenn man nur die Hälfte verstanden hat. Aber die Beiden hinter der Theke sprachen mir uns deutlich langsamer und erzählten auch von sich. Die Barkeeperin (41 Jahre) war mal Sozial-Worker, hat aber davor ein Studium angefangen (und geschmissen), sich dann bewusst entschlossen, in einem Pub zu arbeiten. Neben drei kleinen Kindern hat sie dann begonnen Jura zu studieren und hat nächste Woche Examen -Respekt.
Nach einigen Guinness und Rockshore (leckerster Cider, den es gibt) war der ereignisreiche Tag dann zu Ende. Czytaj więcej
Stippvisite Belfast
13 maja, Irlandia Północna ⋅ 🌬 11 °C
Wir hatten eigentlich vor, noch die Peace Wall und das Gefängnis anzuschauen, aber wegen der kurzen Pause nach der Ausstellung waren wir erst um 14.00 wieder einsatzbereit. Da das Gefängnis durchwachsene Kritiken auf Google hatte und ohnehin nicht mehr lange aufhatte, haben wir uns anders entschlossen. Ab auf die Coastal Route und ans Meer, was ich, da wir ja erst aus Edinburgh kamen, ohnehin bevorzugte. Graffiti gibt’s in Derry. Vorher machten wir jedoch noch einen kurzen Abstecher in die Innenstadt, um uns Fish&Chips nebst Sea-Chowder zu gönnen.
Anschließend quälten wir uns im Feierabendverkehr und „strandeten“ dann auf einem unmittelbar am Meer gelegenen (gebührenfreien) Parkplatz in Whitehead. Czytaj więcej
Titanic-Ausstellung
13 maja, Irlandia Północna ⋅ ⛅ 9 °C
Wir haben gestern Abend online Karten für die Titanic-Ausstellung gebucht und waren heute ab 08:50 in der Ausstellung.
Gut wenn man „early Bird“ ist, gleichwohl wurde es ziemlich schnell voller. Mit deutschsprachigem Audioguide und etwas Zeit beim Lesen der gut verständlichen Texte war die Ausstellung auf jeden Fall ein Gewinn. Kann man jedem nur empfehlen. Wir waren ca. 2,5 Stunden in der Ausstellung, haben aber auch nicht alle Texte gelesen.
Gelernt u. A: das Notsignal SOS wurde nur deshalb gewählt, weil es so unkompliziert zu merken und zu senden ist ( Save our Souls ist nur eine später erfundene Merkhilfe).
Nach einer Stärkung im Camper (gut, das der in der Nähe steht) ging’s weiter. Czytaj więcej
Fähre nach Belfast
12 maja, Szkocja ⋅ 🌧 8 °C
Heute ging es über Landstraßen von Edinburgh nach Cairnryan, dem Fährhafen nach Belfast.
Da wir Zeit hatten, sind wir bewusst Landstraße gefahren; über Abington- und Crawfordjohn nach Girvan. Besonders die B 740, die uns entlang des mäanderten Flüsschens Duneaton Water bzw. Später dem Crawick Water führte, war landschaftlich so schön, dass wir noch einen Kaffeestopp einlegten. Ärgerlich war nur der sehr viele Müll am Straßenrand (teilweise wohl aus dem Fenster geworfen, teilweise aber auch Sperrmüll oder große Mülltüten am Rand).
Im Girvan kauften wir noch etwas ein und starteten dann an der Küstenstraße Richtung Cairnryan. Dort holten wir das One-Way-Ticket nach Belfast und fuhren, da es noch drei Stunden bis zu Abfahrt waren, nach Stanraer (lohnt sich nicht - ist ein sterbender Ort), um noch einen Happen zu Essen. Um 18.35 waren wir am Hafenterminal und liefen pünktlich nach Belfast aus. Leider war es sehr diesig und schon deutliche Dämmerung; daher keine wirklichen Einlauffotos 🙁. Wir kamen wir um 21.55 Uhr von Bord und machten uns auf den Weg zum Parkplatz des Titanic-Museums. Czytaj więcej

Podróżnik
Landstraßen in Schottland sind was Feines. Wir haben nur gute Erfahrungen mit dem Linksverkehr und den Autofahrern gehabt. Und diese Landschaft... 😍. Wenn wir nicht unsere Sommerurlaube wegen der Enkelmädchen in Norwegen verbringen würden, wären wir sommer's in UK.
Tag 2 in Edinburgh
11 maja, Szkocja ⋅ ☁️ 11 °C
Dem Grunde hätten wir heute auch schon Richtung Irland starten können, aber wir hatten ja noch was vor und der CP war ja auch bezahlt. Für heute 18.30 h hatten wir Tickets für die „Geistertour“.
Da es heute Früh zwar sonnig aber nur 2 Grad „warm“ war (und windig) haben wir es ruhig angehen lassen. Die Idee war, runter zum Ocean Terminal zu fahren, um uns die königliche Jacht Britannia von außen anzuschauen, denn £ 26 Eintritt ist es m. E. nicht wert, nur um auf die Jacht zu gelangen, und Bilder zu machen, die es auf Wikipedia viel besser gibt. Aber leider hatten wir nicht damit gerechnet, dass man dem Nichtzahlenden sogar einen ungetrübten Blick auf die Jacht verwehrt. Schade ☹️.
Zurück in der Stadt haben wir zunächst bei Starbucks mit Kaffeespezialitäten pausiert, um dann in der „Neustadt“ noch ein wenig bei den Geschäften zu schlendern.
In der High Street suchten wir letztlich Sonnenplätze bei einem Pub. Leider wurde draußen kein Essen serviert, so dass wir nach einem Guinness weiterzogen, denn bis zur Tour um 18.30 waren es nur noch 1,5 Std. und etwas Appetit hatte insbesondere ich schon.
Weiter ging’s aber über die South Bridge in die Cowgate (Nachtleben mit Bars etc), die im Tageslicht nicht so glänzte und weiter in den Bereich Grassmarket. Leider entdeckten wir diesen Bereich erst am Abend vor der Abfahrt. Quirliges pulsierendes Leben, denn die Touristen waren zahlreich vorhanden. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil in der angrenzende Victoria Street, die J. K. Rowling sicherlich als Inspiration für die Winkelgasse diente, u. a. dort die Harry Potter Romane geschrieben hat.
Die Führung, die bei „GetYourGuide“ „Dunkle Geheimnisse der Geistertour durch die Altstadt“ heißt (anderer Namen bei anderen Anbietern - aber identischer Guide), war von Urs erstklassig gemacht. Es ging um Geschichte, Geschichten und Mythen sowie um Leichen, Mörder, Feen und Vampire. Interessant ist insbesondere der Greyfriar‘s Graveyard. Nicht nur wegen des Hundes Bobby, der 14 Jahre lang an das Grab seines verstorbenen Herrchens gekommen sein soll, sondern auch wegen der Art und Weise der vier Bestattungsarten (je nach Geldbeutel). Hier findet man übrigens auch die Gräber von Thomas Riddel, den McGonagalls und selbstredend den Potters.
Durch Closes ging es wieder nach oben und dann mit verschiedenen Stopps runter zum Canongate Kirkgard, wo nach 100 Minuten die tolle Tour zu Ende war.
Meine Empfehlung: diese Tour für den Beginn eines Edinburgh-Tripps planen (wenn möglich). Czytaj więcej
Tag 1 in Edinburgh
10 maja, Szkocja ⋅ ⛅ 12 °C
Heute sind wir einiges gelaufen. Wir haben - mit Unterbrechungen - einen der üblichen Stadtrundgänge gemacht, wobei uns der Calton Hill am Besten gefallen hat. Nicht nur die zu Ehren von Lord Nelson errichteten Gebäude waren interessant, wobei insbesondere das dem Parthenon in Athen nachgebildete, aber unvollendet gebliebene Gebäude, herausstach. Vielmehr gab es einen tollen Ausblick über Edinburgh und den Fluß Leith, der sich hier zum Firth of Forth erweitert.
Wir unterbrachen den Rundgang, um die Tour „ The real Mary King‘s Close“ zu machen. Wohl eine der interessantesten Touren, die man in Edinburgh zwingend machen sollte.
Hintergrund (Kurzfassung): Von der Royal Mile - verbindet das Castle mit dem Holyrood Palace - gingen den Berg nach Norden hinunter steile sehr enge Gassen runter, die mit teilweise achtstöckigen Gebäuden bebaut waren. Es gab auch einen Markt, wie üblich um die Kirche herum. Mitte des 18. Jhd. wollte der Bürgermeister den Markt aber in ein Gebäude verlegt haben und dieses sollte gegenüber der Kirche stehen. Es sollte sich über den Bereich von vier Closes erstrecken. Kurzerhand wurde die Gebäude an den Closes bis aufs Straßenniveau abgerissen und dienten als Fundament für die Royal Exchange. Die Bewohner der Wohnungen darunter lebten daher im Dunkeln. Sehr interessant.
(Für Interessierte: Es gibt die App: „MarykingsClose“ in welcher einiger Bilder, aber insbesondere auch die Beschreibungen/Audioguide) enthalten sind. Leider war das Fotografieren dort verboten.
Dann trieb uns der Hunger zum Edinburgh Street Food, wo wir in der Sonne gemütlich sitzen konnten.
Anschließend setzten wir den unterbrochenen Stadtrundgang fort; am Holyrood Palace vorbei und die Royal Mile entlang ging’s in Richtung Castle. Vor einem Pub war noch eine Pause angesagt, bevor wir wieder Richtung CP aufbrachen.
Nach einem Abendessen ging es noch ins Pub (ehemalige Stallung von Mortonhall). Hier findet sonntags ein Quizabend, in der Art von Trivial Pursuit statt, aber nur für „gemeldete“ Tische. Einigen Fragen konnten wir nicht nur verstehen, sondern sogar beantworten Czytaj więcej
„Transferfahrt“ nach Edinburgh
9 maja, Anglia ⋅ ☁️ 8 °C
Newcastle hat uns -wie berichtet- mit Wind und Regen begrüßt. Daher haben wir nur eingekauft (uns hat der Grenzer/Zöllner, als ich fragte, wo ich Butter und Wurst entsorgen könne, übrigens gesagt, dass dürfe man einführen [in den Einfuhrbestimmungen steht es anders])!
Den Zwischenstopp am Hadrianswall haben wir wegen des Wetters ausfallen lassen. Es ging dann auf der Bundesstraße in Küstennähe nach Edinburgh. Ca. 60 km vor Edinburgh hörte es auf zu regnen und 30 km vorher kam die Sonne zwischen den Wolken, die immer weniger wurden, hervor.
Der CP Mortonhall, ist sehr schön, südlich vom Stadtkern, den man in 35 Minuten mit dem Bus (fährt alle 20 min) vom CP aus erreicht, gelegen. Alles sehr gepflegt!
Zunächst haben wir in der Sonne Tee/Kaffee getrunken und Scones mit Clotted Cream
gegessen und wollten eigentlich nur noch chillen.
Um 16.45 ging’s dann doch mit dem Bus zu einer Stippvisite in die Stadt. Reste des Tartan-Festivals bekamen wir noch durch eine Band, die in Kilt unterhalb des Castle spielte, noch mit. Mal gucken, ob man morgen noch mal die Chance hat.
Ein kurzer Bummel die Royal Mile hoch, ein wenig shoppen, eine Buchung der Mary King’s Close Tour sowie Einkehr in ein Pub (ok, wir saßen draußen) mit Guinness nebst Fish&Chips rundeten den Kurzbesuch ab. Dann ging’s wieder auf den CP zum Chillen. Die vorherige fast schlaflose Nacht an Bord forderte ihren Tribut. Czytaj więcej
Tag der Überfahrt
8 maja, Holandia ⋅ ☁️ 11 °C
In Dinslaken haben wir gut gestanden und machten uns nach einem Kaffe auf Richtung Ijmuiden, dem Fährhafen nach Amsterdam. Bei bestem Wetter kamen wir gegen 12.00 dort an und genossen zunächst den Strand bei einem kleinem Snack und einem Spaziergang.
Dann ging es gegen 14.30 zum Fährterminal. Von unseren bisherigen Fahrten kannten wir es so, dass man nach der Einfahrt in den Hafenbereich noch ewig wartet, bis das Boarding beginnt. Daher haben wir für die Wartezeit geplant, noch die Reste, die man nicht nach UK einführen darf, zu essen und in Ruhe die Sachen für die Übernachtung zu packen etc. Klar - es kam anders.
Kaum hatten wir den Hafenbereich befahren, ging einige Minuten später schon das Boarding los. Also erst an Bord im Camper die Sachen gepackt und - natürlich einiges falsch eingepackt (meine Jacke mit der von Moni verwechselt😂).
Die Kabine ist deutlich kleiner als die im vorletzten Jahr, aber- ist ja nur für eine Nacht. An Bord wurde auch von uns schon das erste Guinness getrunken. Moni hatte in der Sky Bar einen Platz direkt an der Ausgabe gefunden (nicht in der Sonne), der überdacht war und im Windschatten lag. Eine Stunde später, als die Sonne hinter Wolken verschwand, waren wir froh drum.
Die Fähre ⛴️ legte sogar schon 20 Minuten früher ab, kommen also auch eher an? 😃
Das vorgebuchte Buffet was ausgesprochen lecker und es gab eine sehr große Auswahl an Gerichten, aber irgendwann war man dann doch satt 🙈. Während Moni wegen der Tabletten-Nebenwirkungen (gegen Seekrankheit) früh in die Kabine ging, genoss ich mit einem Guinness den Sonnenuntergang und dann - mit einem Weiteren- im Pub noch den ausklingenden Abend, während wir einige Ölplattformen passierten.
Die Nacht war nicht so erholsam wie erhofft, denn jemand in der Nachbarkanine hat den Urwald abgeholzt. Ein weiterer Nachteil dieser Überfahrt (für mich als Frühaufsteher): keine Kaffeeautomat - also warten bis 07.00 🙁.
Während des Frühstück kam dann die Durchsage: Ankunft wie geplant um 09.15 in Newcastle upon Tyne.
Und Newcastle begrüßt und mit grauen Wolken, Regen und leichtem Wind bei 10 Grad. (englisches Standard-Wetter also) Czytaj więcej




































































































































































































































































































































































