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Kaukasus-Rundreise

Seit drei Wochen möchten wir drei uns bisher gänzlich unbekannt Länder bereisen. Aserbaidschan 🇦🇿, Armenien 🇦🇲 und Georgien 🇬🇪 . Läs mer
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    🇬🇪 Tiflis, Georgien

    Die Altstadt im Umbruch

    I går, Georgien ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir schlendern durch die Altstadt und nehmen viele heruntergekommene Häuser wahr, die einsturzgefährdet sind und direkt daneben andere, die wunderbar renoviert sind.

    Der Kontrast zwischen malerisch restaurierten Prachtbauten und windschiefen, teils mit Stahlträgern gestützten Ruinen ist das prägendste Merkmal der historischen Viertel von Tiflis (wie Kala, Sololaki oder Tschugureti). Dieses Nebeneinander ist das Ergebnis einer vielschichtigen Mischung aus Geschichte, Geologie, Eigentumsstrukturen und einem rasanten Wirtschaftsboom.

    1. Erdbeben und schwieriger Baugrund. Tiflis liegt in einer seismisch aktiven Zone. Ein schweres Erdbeben im Jahr 2002 hat unzählige historische Gebäude irreparabel beschädigt oder aus dem Lot gebracht. Viele Häuser stehen an steilen Hängen oder auf lehmigen Böden, die bei starkem Regen nachgeben. Da viele Fundamente über 150 Jahre alt sind, sacken Außenmauern und die typischen hölzernen Balkone nach und nach ab.

    2. Das Erbe der Sowjetzeit: Die „italienischen Höfe“ Im 19. Jahrhundert bauten wohlhabende Kaufleute großzügige Stadtvillen. Nach der sowjetischen Annexion wurden diese enteignet und in Gemeinschaftswohnungen aufgeteilt: In eine Villa zogen plötzlich dutzende Familien, die sich Küchen, Balkone und den Innenhof (die berühmten italienischen Höfe) teilten. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden diese Wohneinheiten privatisiert. Heute gehören viele Häuser zehn, zwanzig verschiedenen Eigentümern gleichzeitig. Für eine Sanierung müssten sich alle Parteien einig sein und gemeinsam investieren – was angesichts geringer Einkommen oft unmöglich ist.

    3. Privates Kapital und Tourismus-Boom. Die strahlend renovierten Häuser sind fast ausnahmslos in den Händen privater Investoren. Durch den Tourismusboom der letzten Jahre wurden viele Gebäude aufgekauft und zu Boutique-Hotels, Gästehäusern, Weinbars oder Cafés umgebaut. Das führt zu einer sichtbaren Gentrifizierung: Wo Geld fließt, erstrahlen die Fassaden; wo noch alteingesessene Familien wohnen, fehlt das Geld für die Instandhaltung.

    4. Umstrittene staatliche Sanierungsprogramme. Die Stadtverwaltung hat über die Jahre wiederholt Sanierungsinitiativen wie „Neues Leben für die Altstadt“ ins Leben gerufen. Diese standen jedoch oft in der Kritik: Häufig wurden nur die straßenseitigen Fassaden im Eiltempo aufgehübscht („Passepartout-Sanierung“), während die dahinterliegende Bausubstanz marode blieb. Denkmalschützer beklagen zudem immer wieder eine schleichende „Disneylandisierung“: Historische Lehmziegel- und Holzbauten werden teils abgerissen und durch Betonbauten mit historisierender Fassade ersetzt, anstatt denkmalgerecht restauriert zu werden.

    5. Das Warten auf den Abrissbagger. Manche Häuser verfallen bewusst: Da Grundstücke in der Altstadt extrem wertvoll sind, lassen Immobilienspekulanten Gebäude mitunter verrotten, bis sie baupolizeilich als einsturzgefährdet eingestuft und zum Abriss freigegeben werden. Für Bauträger ist ein Neubau oft rentabler als eine aufwendige Restauration.
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  • Mittagessen im „MUSE“

    I går, Georgien ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach unserer Stadtführung haben wir doch ein bisschen Hunger, eher zufällig entdecken wir im Vorbeigehen diesen ausgesprochen stimmungsvoller Ort mitten in der historischen Altstadt, nur wenige Gehminuten vom Meidan-Platz, den Schwefelbädern von Abanotubani und der Festung Narikala entfernt.

    Das Besondere am MUSE ist weniger eine außergewöhnlich raffinierte Küche (aber auch die ist ein Gedicht), als vielmehr die Atmosphäre. Das Restaurant versteht sich als Verbindung von Café, georgischem Restaurant, Bar und kleinem Kulturort. Der Innenhof ist sehr individuell gestaltet, mit alten Gegenständen, Bildern und einer bewusst etwas chaotisch-künstlerischen Einrichtung. Genau diese Mischung macht den Charme aus. Uns gefällt’s sehr!
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  • Getränktestop im „Angel's shop and Café“

    I går, Georgien ⋅ ⛅ 24 °C

    Angel's shop and Café ist ein kleines, sehr persönliches Café mit angeschlossenem Kunstatelier und Souvenirshop im Betlemviertel. Die Lage ist interessant, denn das Viertelgehört zu den schönen, teilweise steilen historischen Gassen oberhalb des alten Stadtzentrums,

    Es handelt sich um den Typ von kleinen, unabhängigen Kreativläden, die man in den alten Gassen von Tiflis findet – also eher ein Ort zum Stöbern und Entdecken als eine klassische touristische Sehenswürdigkeit. Wir haben Durst und so beschließen wir hier, auf dem aussichtsreichen und schattigen Balkon einen frischgepressten Orangensaft zu trinken. Durch unsere Reiseleiterin erfahren wir ein bisschen was über das Konzept. Das Haus gehörte da einer alten Dame, die bis noch vor ein paar Jahren hier lebte, allerdings ohne Bad und ohne Toilette, diese Geschäfte musste sie außerhäusig verrichten. Ihre Nachfahren vermieten die Räumlichkeiten nun an einen Künstler, der hier seine Werke präsentiert und durch einen Betreiber zum Verkauf anbietet. Es gibt nur wenige Getränke zur Auswahl und ein paar Kekse, aber uns gefällt’s. Wir lieben diesen morbiden Charme und die Kreativität, die dieser Platz ausstrahlt.
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  • Mit der Seilbahn zur Mutter Georgien

    I går, Georgien ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir nehmen von der anderen Flussseite die Seilbahn hoch zur Festung, die momentan allerdings umfassend saniert wird. Ein Stück weiter droht die Mutter Georgiens über der Stadt. Die „Mutter Georgiens“ (Kartlis Deda) steht seit 1958 über Tiflis – errichtet zum 1.500-jährigen Stadtjubiläum. Entworfen wurde sie vom georgischen Bildhauer Elguja Amashukeli und steht sie 20 Meter hoch auf dem Sololaki-Kamm, mit Weinschale für Freunde und Schwert für Feinde. Sie ist allerdings gar nicht so leicht fotografisch einzufangen.

    Von hier aussteigen wir die schmalen Treppen hinunter ins Betlemviertel.
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  • Die Jvaris-Mama-Kirche gehört zu den historisch interessantesten, aber von vielen Besuchern übersehenen Kirchen der Altstadt von Tiflis im historischen Viertel Kala. Der Name bedeutet wörtlich etwa „Vater des Kreuzes“ und verweist nicht auf einen männlichen Heiligen, sondern auf den Vorsteher des georgischen Kreuzklosters in Jerusalem. Die Tifliser Kirche war über Jahrhunderte eng mit diesem Kloster und überhaupt mit den georgischen Klöstern im Heiligen Land verbunden.

    Der Überlieferung zufolge soll an dieser Stelle bereits im 5. Jahrhundert König Wachtang Gorgassali eine Kirche errichtet haben, die den Namen „Golgotha“ trug und sich möglicherweise an der Grabeskirche beziehungsweise Golgotha in Jerusalem orientierte. Diese frühe Kirche wurde jedoch spätestens im Mittelalter zerstört; die heute sichtbare Kirche stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. 1795 wurde sie bei der persischen Eroberung Tiflis erneut schwer beschädigt und 1825 umfassend restauriert. Bis 1921 gehörte sie zum Patriarchat von Jerusalem und diente als eine Art georgische Niederlassung des Jerusalemer Kreuzklosters.

    Die „Jvaris Mama“ waren die Vertreter beziehungsweise Vorsteher des georgischen Kreuzklosters in Jerusalem und verwalteten von Tiflis aus Besitz und Einnahmen, mit denen die georgischen Einrichtungen im Heiligen Land unterstützt wurden.

    Hier wird auch Ilia II. (ილია II), der langjährigen Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien verehrt. Er ist am 17. März 2026 im Alter von 93 Jahren in Tiflis gestorben. Ilia II. wurde am 25. Dezember 1977 in der Swetizchoweli-Kathedrale in Mzcheta zum Patriarchen (für die Georgier istdas vergleichbar mit dem Papst der katholischen Kirche) inthronisiert und blieb bis zu seinem Tod im Amt – 48 Jahre und knapp drei Monate, insgesamt also fast ein halbes Jahrhundert. Damit war er der mit Abstand am längsten amtierende Patriarch in der Geschichte der georgisch-orthodoxen Kirche.

    Sein bürgerlicher Name war Irakli Guduschauri-Schiolaschwili. Er stammte aus dem nordkaukasischen Wladikawkas, war aber georgischer Herkunft. 1957 wurde er Mönch und nahm den Namen Ilia an. Er studierte an der Moskauer Geistlichen Akademie und stieg anschließend rasch in der georgischen Kirche auf.

    Warum er für Georgien so bedeutend war

    Das Entscheidende an Ilia II. ist, dass seine Amtszeit praktisch die gesamte moderne Geschichte Georgiens umspannt. Als er 1977 Patriarch wurde, war Georgien noch Teil der Sowjetunion. Die orthodoxe Kirche war durch Jahrzehnte kommunistischer Religionsunterdrückung geschwächt. Ilia II. führte sie zunächst durch die letzten Sowjetjahre und anschließend durch den Zerfall der Sowjetunion (eine Zeit, in der kein Georgier mehr in die Kirche ging), die Unabhängigkeit 1991, Bürgerkrieg und die schwierigen 1990er-Jahre bis in die heutige Zeit. Heute sind die Kirchen wieder voller junger und alter Menschen und am Wochenende kann man dem Gottesdienst auch vor der vollen Kirche über Lautsprecher folgen.

    Unter seiner Führung erlebte die georgische Orthodoxie eine enorme Wiederbelebung. Zahlreiche Kirchen und Klöster wurden restauriert oder neu gebaut, die Zahl der Diözesen und Geistlichen wuchs stark, und es entstanden theologische Hochschulen, Seminare, Schulen und soziale Einrichtungen. Die Kirche entwickelte sich von einer unter dem Sowjetregime unterdrückten Institution zu einer der wichtigsten gesellschaftlichen Kräfte des Landes.

    Besonders wichtig war auch sein Einsatz für die Anerkennung der Autokephalie – also der Eigenständigkeit der georgischen Kirche. 1990 wurde diese vom Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel offiziell anerkannt.

    Noch bemerkenswerter ist seine Rolle als moralische und nationale Integrationsfigur. Ilia II. galt über Jahrzehnte als der am meisten vertraute öffentliche Mann Georgiens. Für viele Georgier war er weniger ein politischer Akteur als vielmehr eine Art „Vater der Nation“ – eine Persönlichkeit, die über politischen Parteien und gesellschaftlichen Konflikten stand. Bei seinem Begräbnis im März 2026 strömten Zehntausende Menschen nach Tiflis; viele bezeichneten seinen Tod als das Ende einer Epoche. Vor der Kirche spricht uns eine Frau an und bittet unser Reiseleiterin, uns zu sagen, dass sie bisher einen Engel auf Erden hatten, der jetzt im Himmel auf sie achte.

    Das erklärt auch, warum sein Tod für Georgien so viel mehr bedeutete als der Tod eines Kirchenoberhauptes: Ilia II. war für mehrere Generationen das Gesicht des georgischen Christentums und ein Symbol für die Wiedergeburt der georgischen Identität nach der Sowjetzeit.
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  • Synagoge und ehemalige Karawanserei

    I går, Georgien ⋅ ⛅ 22 °C

    Die meisten Juden in Tiblussi gab es in der Sowjetzeit: 1926 machten Juden etwa 3,1 % der Bevölkerung von Tiflis aus, Das entspricht grob 20.000–25.000 Juden in Tiflis in den Jahrzehnten um den Zweiten Weltkrieg und danach.

    Heute ist die Gemeinde dramatisch kleiner: Nach der Volkszählung 2014 lebten in ganz Georgien nur noch etwa 1.400 Juden, davon über 1.000 in Tiflis. Der starke Rückgang begann vor allem ab den 1970er-Jahren, als viele georgische Juden nach Israel auswanderten.

    Wir statten auch der ehemaligen Artsruni-Karawanserei einen Besuch ab. Tiflis lag strategisch günstig an den Handelsrouten der Seidenstraße. Bereits um 1650 ließ König Rostom an dieser Stelle die erste Karawanserei errichten, die er dem Bischof von Tiflis schenkte (weshalb sie früher auch Tbileli-Karawanserei genannt wurde).

    Während der verheerenden Invasion durch Aga Mohammed Khan im Jahr 1795 wurde das ursprüngliche Gebäude zerstört. In den 1820er Jahren ließ der wohlhabende armenisch-georgische Kaufmann Gework Artsruni auf den alten Fundamenten eine neue, repräsentative Karawanserei errichten. Das Gebäude beherbergte damals Dutzende Gästezimmer für durchreisende Händler, rund 25 Läden sowie weitläufige Lagerräume und Stallungen. Das markante Glasdach und die gusseiserne Galeriekonstruktion, die den ehemals offenen Innenhof überspannen, wurden bei einer großen Restaurierung in den 1980er Jahren ergänzt.

    Heute ist die Karwasla ein lebendiges Kultur- und Begegnungszentrum mit dem stadthistorischen Museum Tiflis, dem Tbilisi Wine Museum, Galerie- & Eventflächen, Cafés, Boutiquen & Handwerksläden.
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  • Abendspaziergang durch Tiblissi

    11 september, Georgien ⋅ 🌙 22 °C

    Nachdem wir unser Hotel Soul Palace bezogen haben, machen wir uns zu Fuß daran, die Stadt zu erkunden.

    Wir befindet uns in einer der geschichtsträchtigsten und atmosphärischsten Ecken von Tiflis an den Hängen des traditionsreichen Viertels Awlabari bzw. am Übergang zur historischen Altstadt (Kala) und dem Bäderviertel.

    Wir gelangen zunächst ins Bäderviertel, mit seinen charakteristischen Kuppeln aus rotem Backstein markiert es den buchstäblichen Ursprung von Tiflis. Der Name der Stadt leitet sich vom altgeorgischen Wort tbili (warm) ab. Der Legende nach schoss König Wachtang I. Gorgassali im 5. Jahrhundert bei der Jagd einen Fasan, der in eine der heißen Schwefelquellen stürzte. Fasziniert von den Heilquellen beschloss der König, hier seine Hauptstadt zu errichten. Bereits Alexander Puschkin und Alexandre Dumas badeten in diesen warmen Schwefelbädern (unter anderem im bekannten Orbeliani-Bad mit seiner persisch anmutenden Mosaikfassade).

    Direkt hinter den Kuppeln der Schwefelbäder führt ein schmaler Holzsteg in eine versteckte Felsenschlucht. Der Weg schlängelt sich entlang eines Baches zwischen steilen Felswänden und kunstvoll verzierten Holzbalkonen hindurch. Am Ende des Weges stürzt der Wasserfall mitten in der Stadt in ein Becken – besonders schön am Abend, wenn die ganze Schlucht stimmungsvoll beleuchtet ist.

    Direkt am zentralen Meidan-Platz liegt der historische Meidan Bazar unter der Erde in historischen Gewölbegängen. Hier findet man georgische Gewürzmischungen (wie Schabzigerklee und Swanetisches Salz), Tschurtschchela (die traditionellen Walnuss-Traubenmost-Ketten) und Tees. Georgien gilt mit über 8.000 Jahren Weintradition als die Wiege des Weins. Im Basar gibt es zahlreiche Flaschen der typischen, in Tonamphoren (Kwevri) ausgebauten Natur- und Orange-Weine.

    Ein Stückchen weiter finden wir dann in einem wunderschönen Lokal im Qarvasla Hotel einen Platz, wo wir eine Flasche Wein und eine Limonade bei Livemusik genießen und damit den erlebnisreichen Tag beschließen. Schöner, gemütlicher und chilliger kann man ihn nicht ausklingen lassen.
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  • Die Swetizchoweli-Kathedrale liegt in Mzcheta (Mtskheta), der alten Hauptstadt Georgiens am Zusammenfluss von Aragwi und Kura. Für Georgier ist dieser Ort von herausragender religiöser und historischer Bedeutung, denn hier wurde im 4. Jahrhundert unter König Mirian III. das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Zusammen mit dem Dschwari-Kloster und dem Samtawro-Kloster gehört die Kathedrale zum UNESCO-Weltkulturerbe „Historische Monumente von Mzcheta“.

    Der heutige gewaltige Kirchenbau entstand zwischen 1010 und 1029 unter dem Katholikos-Patriarchen Melchisedek. Als Architekt gilt Arsukidse, dessen Name in einer Inschrift am Bau überliefert ist. Die Kathedrale ist ein Meisterwerk der mittelalterlichen georgischen Sakralarchitektur: ein kreuzförmiger Bau mit hoher Tambourkuppel, reich gegliederten Fassaden und charakteristischen Steinreliefs. Sie steht damit für die Blütezeit des mittelalterlichen Georgien.

    Besonders spannend ist aber die Legende, die der Kathedrale ihren Namen gab. „Swetizchoweli“ bedeutet ungefähr „lebensspendende Säule“. Nach der Überlieferung brachte ein Georgier jüdischer Herkunft aus Jerusalem den Mantel Jesu nach Mzcheta. Eine Frau namens Sidonia soll das Gewand an sich gedrückt haben und dabei gestorben sein; sie wurde mitsamt dem Mantel begraben. An dieser Stelle soll später eine Zeder gewachsen sein. Aus ihrem Holz wurden die Säulen für die erste christliche Kirche gefertigt. Eine der Säulen ließ sich jedoch der Legende zufolge nicht aufrichten und schwebte über ihrem vorgesehenen Platz. Erst durch das Gebet der heiligen Nino, der großen Missionarin Georgiens, senkte sie sich auf wundersame Weise herab. Von dieser „lebensspendenden Säule“ erhielt die Kathedrale ihren Namen.

    Damit verbunden ist auch die wohl bedeutendste Reliquienüberlieferung des georgischen Christentums: Unter der Kathedrale soll das Gewand Christi begraben sein. Ob dies historisch nachweisbar ist, ist eine andere Frage – für die georgisch-orthodoxe Tradition ist die Überlieferung jedoch von enormer Bedeutung. Genau deshalb gehört Swetizchoweli zu den heiligsten Orten Georgiens.

    Auch politisch war die Kathedrale über Jahrhunderte ein Zentrum Georgiens. Hier wurden georgische Könige gekrönt und zahlreiche Herrscher bestattet. Im Inneren befinden sich unter anderem die Grabstätten von Wachtang Gorgassali und Erekle II., dem bedeutenden König von Kartlien und Kachetien im 18. Jahrhundert. Dadurch ist der Kirchenraum nicht nur ein religiöser Ort, sondern gewissermaßen auch ein steinernes Geschichtsbuch Georgiens.

    Wenn man vor der Kathedrale steht, lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Außenfassaden: Die zahlreichen Reliefs erzählen nicht nur biblische Geschichten, sondern zeigen auch Pflanzen, Tiere, geometrische Ornamente und christliche Symbole. Im Inneren sind noch Reste mittelalterlicher Fresken erhalten, auch wenn vieles im Laufe der Jahrhunderte durch Umbauten, Beschädigungen und Restaurierungen verloren ging. Die Kathedrale selbst wurde mehrfach schwer beschädigt – unter anderem durch die Eroberungen Tamerlans und durch Erdbeben – und immer wieder restauriert.

    Besonders eindrucksvoll ist die Wehrmauer, die die Kathedrale umgibt. Sie stammt in ihrer heutigen Form weitgehend aus dem Jahr 1787 und besitzt mehrere Türme. Das zeigt sehr schön, wie eng in Georgien Religion und politische beziehungsweise militärische Geschichte miteinander verbunden waren. Der Kirchenkomplex war eben nicht nur ein Heiligtum, sondern konnte in unsicheren Zeiten auch Schutz bieten.
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  • Mittagessen im Restaurant Mere

    11 september, Georgien ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir sind auf der Suche nach einem Restaurant auf unserer Strecke und entdecken eher zufällig das Mere, nachdem zwei andere, die eigentlich hoch bewertet waren, dann doch nicht infrage kamen. Und wir haben wieder einmal Glück, haben einen wunderschönen Platz mit Blick auf die Flusslandschaft und werden ganz herzlich auf Englisch begrüßt von einem jährigen jungen Mann begrüßt, der sich rührend um uns kümmert. Wir lassen uns etwas empfehlen, ich möchte vegetarisch essen und Joe nimmt einen gemischten Kebab vom Grill. Dazu wählen wir gegrilltes Gemüse und Pommes. Alles schmeckt ganz hervorragend und ist mit frischen Kräuter zubereitet und sehr lecker gewürzt. Genau das richtige für uns am heutigen Tag.Läs mer

  • Die Zakagori Fortress ist eine imposante mittelalterliche Festungsruine am oberen Ende des georgischen Truso-Tals. Auf einem exponierten Felssporn auf rund 2.240 Metern Höhe thront sie über dem Zusammenfluss des Terek und des Gebirgsflusses Suatisi und bildet den dramatischen historischen Endpunkt der meisten Erkundungen im Tal.

    Grenzwächter des Kaukasus: Die Festung entstand im Spätmittelalter (im Kern vermutlich im 14. bis 16. Jahrhundert errichtet und bis ins 18. Jahrhundert genutzt). Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die hochalpinen Passübergänge in Richtung des Nordkaukasus (ins heutige Nordossetien) zu überwachen und Handels- sowie Weidewege vor Überfällen zu schützen.

    Zakagori war Teil eines vernetzten Verteidigungssystems. Von ihren Wachtürmen aus konnten die Besatzungen bei drohenden Angriffen optische Signale (Rauch- oder Feuerzeichen) talabwärts an die Türme der Siedlungen Ketrisi und Abano weiterleiten.

    Hinter der Festung, wenige Kilometer flussaufwärts von Abano, beginnt die Verwaltungsgrenze zu Südossetien, weshalb georgische Grenzposten den weiteren Weg sperren.
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  • Abano Nunnery აბანოს მონასტერი

    11 september, Georgien ⋅ ☀️ 11 °C

    Das Wort „Abano“ bedeutet auf Georgisch „Bad“. Der Name geht direkt auf die zahlreichen kohlensäure- und mineralstoffhaltigen Quellen in der Umgebung zurück.

    Direkt bei Abano befinden sich leuchtend rot, orange und weiß gefärbte Sinterterrassen (Travertin) sowie der sogenannte Abano-Mineralwassersee (ein blubbernder, türkisblauer Quelltopf mit hohem Kohlendioxidgehalt). Das Dorf liegt auf über 2.100 Metern Höhe in einer baumlosen, weiten Hochgebirgslandschaft des Großen Kaukasus.

    Typisch für Abano sind traditionelle kaukasische Steinhäuser und mittelalterliche Wehrtürme, von denen einige noch gut erhalten sind, während viele Wohnbauten heute Ruinen gleichen.

    In der Umgebung haben sich in den letzten Jahren wieder religiöse Gemeinschaften angesiedelt; in der Nähe befindet sich unter anderem ein kleines Frauenkloster.

    Wie fast das gesamte Truso-Tal war Abano historisch überwiegend von Osseten besiedelt. Im Zuge der ethnischen und politischen Konflikte der 1990er-Jahre sowie der harten Lebensbedingungen verließ der Großteil der Bevölkerung das Tal. Heute leben dort nur noch im Sommer vereinzelt Hirten.
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  • Geisterstadt Ketrisi

    11 september, Georgien ⋅ ☀️ 11 °C

    In Ketrisi empfiehlt es sich, unbedingt langsam zu machen. Hier erlebt man das Truso-Tal nicht nur als Landschaft, sondern als Kulturlandschaft.

    Der Ort selbst ist eher gespenstisch, lediglich ein Haus ist noch bewohnt und ein Café hat geöffnet. Hier darf ich netterweise die Toilette benutzen, auf fließendem Wasser, das ist auch ein Erlebnis!

    Besonders interessant sind die alten ossetischen Türme und Häuser, die Ketrisi Mineral Vaucluse, eine kräftige Karstquelle mit den orangefarbenen und weißen Travertine und die kleinen Wasserläufe und Mineralquellen. Zwei Hausschweine wohnen auch hier und haben gerade ihr Mittagessen eingefordert.
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  • Ketrisi Mineral Vaucluse

    11 september, Georgien ⋅ ☀️ 12 °C

    Nachdem wir eine lange, sehr enge Schlucht durchfahren haben, gelangen wir zur Ketrisi (Keterisi) Mineral Vaucluse, eine markante Karst-Mineralquelle im Truso-Tal in der georgischen Region Kazbegi. Sie zählt zu den eindrucksvollsten natürlichen Mineralquellen der Gegend und ist als Naturdenkmal geschützt.

    Die abgelegene Hochgebirgslandschaft und das ungewöhnliche Naturschauspiel der stark schüttenden Mineralquelle sind schon etwas ganz besonderes.

    Die Quelle entspringt unter einem Lava-Blockfeld am Fuß des Großen Kaukasus. Das Wasser stammt aus karbonatischen Gesteinsschichten und tritt als kräftige Karstquelle zutage. Mit einer Schüttung von etwa 300–350 Litern pro Sekunde (rund 25–30 Millionen Liter täglich) gehört sie zu den wasserreicheren Mineralquellen der Region. Das Wasser ist ein calciumhydrogencarbonathaltiges Mineralwasser vom sogenannten Narzan-Typ.

    Das Truso Travertines Natural Monument ist ein geschütztes Naturdenkmal im Truso-Tal in der georgischen Gemeinde Kazbegi. Es ist vor allem für seine leuchtend weißen bis rosafarbenen Travertinablagerungen bekannt, die durch mineralhaltige Quellen ständig weiterwachsen und eine außergewöhnliche Hochgebirgslandschaft formen.
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  • Abgeschiedenes Truso Tal

    11 september, Georgien ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute geht’s ins abgelegene Truso Tal. Von der Abzweigung an der Heerstraße bis an den georgischen Grenzposten kurz vor der von Russland annektierten Region Südossetien brauchen wir etwa zwei Stunden mit verschiedenen Fotostopps. Wir haben uns bewusst gegen die Wandervariante entschieden und „wandern“ stattdessen mit unserem Allrad durch die spektakuläre Landschaft. So sehen wir mehr in der uns zur Verfügung stehenden Zeit. Wir machen immer wieder Stopps, um zu fotografieren und die großartige Landschaft in uns aufzunehmen.

    Die Rückfahrt zur Heerstraße gelingt uns dann in nur einer Stunde für rund 12 km.
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  • Absacker in der Abendsonne

    10 september, Georgien ⋅ ☀️ 12 °C

    Am Abend suchen wir uns noch einen Sonnenplätzchen am gegenüberliegenden Ortsteil von Stepanzminda სტეფანწმინდა. Genießen wir ein Bier und eine Limonade, bis es uns zu kalt wird. Nachts hat es hier nur wenige Grad über dem Gefrierpunkt….

    Wir kommen mit dem Kellner ins Gespräch, der ein Deutsch gelernt hat und sein Deutsch unbedingt wieder aufbessern möchte. Er träumt davon, einmal in Deutschland in der Hotelbranche zu arbeiten. Wir sind noch so satt, dass wir am Abend nicht mehr essen gehen, sondern in unsere Hotel noch ein bisschen spielen und dann zeitig ins Bett gehen.
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  • Kochkurs bei Maia in Juta

    10 september, Georgien ⋅ ☀️ 10 °C

    Am Nachmittag sind wir zu Gast bei Maia und ihrem Mann, der deutsch studiert hat und sehr gut Deutsch spricht, in seinem Elternhaus, in der Abgeschiedenheit der Berge. Maia selbst war Lehrerin für Russisch und Englisch und spricht hervorragendes Englisch. Sie betreiben ein kleines Bett und breakfast und freuen sich, wenn die Welt bei Ihnen zu Gast ist. Mit Maia kochen wir zusammen typisch georgisch.

    Wir bereiten Chinkali, die berühmten georgischen Teigtaschen, gefüllt mit gewürztem Hackfleisch (traditionell Rind und Schwein gemischt) und heißer, aromatischer Brühe im Inneren. Es gibt sie auch mit Füllungen aus Pilzen, Käse oder Kartoffeln. Als die im Wasser sind, zaubert Maia vorbereiteten Hefeteig, Ruckzuck Chachapuri, das traditionelle georgische Käsebrot, in der Pfanne ohne Fett gebacken und nur innen mit Käse gefüllt, wird es kurz vor dem Servieren mit Butter bestrichen. Dazu serviert sie gemischten Salat, gefüllte Aubergine und Cha-Cha, eine Art Grappa, der hier angeblich immer zu Chinkali serviert und getrunken wird.

    Neben dem guten Essen, erfahren wir auch einiges über Land und Leute und das Leben in der Abgeschiedenheit dieses Bergdorfs auf 2.200 m Höhe, das im Winter ca. 4 Monate nicht erreichbar ist. Dennoch leben hier 4-5 Familien das ganze Jahr über. Von Mitte Oktober bis Ende Juli zahlen die Bewohner nichts für Gas, die Kosten dafür übernimmt die Regierung.

    Sie erzählt auch viel über Flüchtlinge aus Russland in den letzten Jahren und Russen im Allgemeinen, da wir uns ganz nah an der russischen Grenze befinden. Sehr spannend!
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  • Wanderung auf dem Chaukhi-Trail

    10 september, Georgien ⋅ ☀️ 10 °C

    Das Bergdorf Juta liegt auf rund 2.200 Metern Höhe und ist damit eine der höchstgelegenen Siedlungen Georgiens. Im Winter ist der Ort oft monatelang von der Außenwelt abgeschnitten. Das Dorf ist sehr klein, ursprünglich und autofrei. Wir parken vor der Brücke am Fuße des Dorfes; von dort aus geht es zu Fuß auf Erkundungstour.

    Ein kurzer, aber steiler Spaziergang führt hinauf zu Berghütten und Cafés mit Panoramablick auf die Felswände. Hier gönnen wir uns einen sehr leckeren Cappuccino (gibt’s auf unserer Reise tatsächlich eher selten, weil es zum Frühstück meist löslichen Kaffee oder Tee gibt. Vor uns liegen die „georgischen Dolomiten“: Direkt hinter Juta öffnet sich das Tal zum majestätischen Chaukhi Mountain-Massiv mit Bergen, die bis zu 3.800 m hoch sind. Dessen schroffe, zerklüftete Felszacken erinnern stark an die Alpen. Herrlich ist es hier oben - wir genießen die herrliche Sonne, die klare Gebirgsluft, die Ruhe und den Augenblick!
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  • Wehrturm und riesige Steinköpfe

    10 september, Georgien ⋅ ☀️ 8 °C

    Nach einem Frühstück mit Hennes und Martina, die beide auch mit Kaukasus-Reisen unterwegs sind und mit denen wir schon gestern Abend zusammen Abend gegessen haben, fahren wir heute ins Bergdorf Juta durch das dorthin führende Sno-Tal. Beides zählt zu den landschaftlich spektakulärsten Zielen im georgischen Kaukasus. Für die 23 km kalkuliert unser Navi knapp 50 Minuten. Da sind wir mal sehr gespannt. Während der erste Abschnitt bis Sno asphaltiert ist, geht die Straße im weiteren Talverlauf in eine unbefestigte Schotter- und Erdpiste über. Mit unseren Nissan Xterra sind wir dank Allradantrieb, hoher Bodenfreiheit und Joes Fahrkünste für diesen Abschnitt bestens gerüstet.

    Die Route zweigt südlich von Stepanzminda von der Georgischen Heerstraße nach Osten ab und folgt dem Fluss Snotskali flussaufwärts. Im Dorf Sno lohnt ein kurzer Stopp: zum einen wegen des erhaltenen Wehrturms aus dem 16./17. Jahrhundert auf einem Felsenhügel und zum anderen wegen der riesigen Steinköpfe: Am Wegesrand hat ein lokaler Bildhauer monumentale Basalt-Skulpturen bekannter georgischer Dichter und Schriftsteller in den Fels gemeißelt.
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  • Sonnenaufgang mit Blick auf den Kasbek (5.054 m)

    10 september, Georgien ⋅ ⛅ 1 °C

    Gestern Abend saßen wir zufällig mit zwei deutschen Reisenden beim Abendessen, die auch mit Kaukasus-Reisen unterwegs sind. Sie haben uns empfohlen, heute Morgen um 6:00 Uhr aufzustehen und den Sonnenaufgang oben an der Gergeti-Dreifaltigkeitskirche anzuschauen. Mit etwas Glück hätte man einen Blick auf den Kasbek (5.054 m), den„Gipfel des Eises“ – er ist einer der eindrucksvollsten Berge des Großen Kaukasus. Er ist ein erloschener beziehungsweise ruhender Schichtvulkan, dessen letzter bekannter Ausbruch mehrere Jahrtausende zurückliegt. Seine Flanken sind von Gletschern überzogen, darunter der Gergeti-Gletscher und der Devdaraki-Gletscher. Aus dem Gletschergebiet des Kasbek speist sich auch der Terek, einer der großen Flüsse des Kaukasus. Gerade von Stepantsminda aus erkennt man sehr schön, wie der Berg fast unmittelbar aus dem Tal aufsteigt.

    Wir haben Glück, der Himmel ist klar ohne eine einzige Wolke und er wird schon hell, die Berge und der Kasbek bleiben zunächst blau-violett, und dann wird er plötzlich im warmen erste Licht angestrahlt, obwohl die Landschaft drumrum noch im Halbdunkel und Stepantsminda noch im Schatten liegt.
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  • Abendessen im სახლი - House

    9 september, Georgien ⋅ ☁️ 7 °C

    So ein wunderschönes Erlebnis bei Alex und seiner Mama und der ganzen Katzenfamilie im Wohnzimmer. Wir übernachten ein Stück oberhalb in einem Gästehaus und hatten Hunger, so sind wir aufgrund der vielen positiven Google-Rezessionen herunter gewandert und waren super angenehme überrascht von der einnehmenden Herzlichkeit der beiden und vom leckeren Essen, das in einer Mini Küche zubereitet wird. Draußen ist es leider viel zu kalt, deshalb nehmen wir im Wohnzimmer Platz, wo es sich auch schon die Katzenfamilie gemütlich gemacht hat.

    Ein ganz wunderbares Erlebnis - wie zu Besuch bei Freunden. Herzlichen Dank dafür!
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