• Patrick Sp
  • Julian Bücker-Haag
March 2022

Alpakas und Höhenflug

Zwei Wochen Reise ich durch das Inka geprägte Peru. Auf den Spuren von vergessenen Ruinen und den fröhlichen Alpakas. Unter anderem wandere ich auch 4 Tage durch die Berge und den Urwald auf dem Camino de Inca. Read more
  • Trip start
    March 5, 2022

    ¡Buenas noches!

    March 5, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    Endlich kann ich den heutigen Footprint setzen. Nach mehr als 22 Stunden Reise sind wir nun endlich in Peru angekommen.
    Der Tag startete für mich mit einem verspäteten Taxi, weshalb ich den ersten Zug verpasste. In Frankfurt angekommen musste ich mich ohne Skyline zum Terminal 2 durchschlagen und dort angekommen wartete bereits die Check In Schlange auf mich.
    Da meine Mitreisenden aber schon länger da waren, konnte ich mich vor mogeln 😜 dabei riss ich gekonnt erstmal die Absperrbänder mit um 🤷🏻
    Dann ging es zunächst von Frankfurt nach Amsterdam um dann weiter nach Lima zu fliegen. Es verlief sonst alles einigermaßen reibungslos. Über die Qualität des Essens an Bord lässt sich streiten.
    Nun sind wir aber müde und fertig im Hotel angekommen und gehen jetzt auch ins Bett. Morgen wartet eine Stadtrundfahrt auf uns.
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  • ¡Buenas tardes!

    March 6, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 24 °C

    Wir sitzen gerade in einem schönen und luftigen Restaurant mitten in Miraflores, dem belebtesten Stadteil Limas und warten auf unser aller erstes Ceviche.

    Der Tag startete mit einem Frühstück mit der besten Mango seit langem. Dann ging es mit dem Bus los auf die Stadttour. Vorbei an Miraflores Mini-Machu Picchu. Weiter ging es in die Altstadt an die Plaza Mayor und an das Grab von Pizzaro, leider konnten wir nicht in die Kathedrale rein, da dort eine Messe lief.
    Weiter ging es zu Fuß bummelnd an schönen, durch die arabischen Spaniern beeinflussten, Balkonen vorbei. Ein kleiner erfrischender Zwischenstopp mit Chicha (eine Art Limo aus schwarzem Mais, Zimt und Ananasschale - sehr lecker) war genau das richtige bei den schwülen Temperaturen. Weiter ging es durch die Katakomben sowie in ein Museum zur Geschichte Perus. U.a. sind die Symboltiere Kondor (Himmel), Puma (Erde), Schlange (Unterwelt). Gold und Silber sind außerdem kein Geldmittel sondern nur zum Schmuck gedacht gewesen.

    Und jetzt kommt unser Ceviche. Bis später ;)
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  • Ceviche und der Sonnenuntergang

    March 6, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Das Ceviche war klasse und schmeckte wie frisch aus dem Meer. Bisher hat sich auch noch niemand übergeben müssen ;) Vom Restaurant ging es dann nochmal ans Meer um den Sonnenuntergang zu bestaunen. Trotz der Diesigkeit war dieser sehr gelungen. Und sobald die Sonne weg war, wurde es auch etwas frischer. Auf ging es zurück zum Hotel um von dort mit einem Uber zum Wasserpark zu fahren.
    Dabei handelt es sich nicht um ein Abenteuerpark sondern um ein Park mit Wasserspielen, die mit Licht und Animationen in Szene gesetzt werden. Außerdem gibt es einen Wassertunnel in dem man tatsächlich zum nass werden neigen kann, abhängig von der Laufposition - ich hatte den schwarzen Peter gezogen...

    Das beste von gestern habe ich aber noch vergessen zu erzählen. Angekommen am Flughafen, wollte ich mich noch zu einer Sim Karte schlau machen. Da wir aber nicht riskieren wollten, dass der Fahrer ohne uns losfährt, sind sie schon Mal raus um ihn zu suchen. Als ich dann raus kam, erwartete mich eine Horde Taxi Fahrer. Ich suchte mit den Augen nach den anderen, fand sie aber auf Anhieb nicht. Ein Taxi Fahrer fragte mich dann, mit welchem Unternehmen ich reiste, Lamatravels war die Antwort. Er sagte un Momento und verschwand kurz. Dann kam er zurück und streckte mich ein Handy zurück auf dem gerade ein Anruf an "Lama Travels" lief. Ich erklärte der Person, dass ich nur meine Freunde suche und ob er der Fahrer sein. Die Person am Telefon erklärte mir dann, dass der Bus des Fahrers eine Panne hätte und ich doch bitte ein Taxi nehmen sollen. Mhm. Ich bedanke mich für die Info. Und hielt weiter Ausschau nach den anderen. Kurz darauf erspähte ich sie, mit oh Wunder, unserem Fahrer... Latin America hat mich also Willkommen geheißen 😜
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  • Neue Stadt, neues Glück

    March 7, 2022 in Peru ⋅ 🌧 13 °C

    Verspäteter Einstieg in eine besondere Reise: Nachdem Lima uns in Bezug auf das Stadtbild nicht so viel gegeben hat, sind wir heute in Arequipa angekommen. Neue Stadt, neues Glück. Und Schietwetter. Was soll’s, dann eben kein großartiger Blick auf die umgebenden Vulkane. Begeistert hat uns aber das Kloster Sta. Catalina, das bunteste Kloster, das wir je gesehen haben. Der Rest der Stadt ist weniger bunt, aber deutlich schöner als die recht anonyme Metropole Lima.
    PS: Franzi wurde heute zum ersten Mal von einem Alpaca bespuckt 😂
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  • Alpakas und Höhenflug

    March 7, 2022 in Peru ⋅ 🌧 13 °C

    Das war’s schon wieder in Arequipa, weiter geht’s Richtung Colca Valley, hierbei passieren wir den höchsten Punkt der Reise auf über 4900 m. Geplant ist eine Panoramafahrt - ab ca. 4000 m konnte man auch davon sprechen, die Wolken waren überwunden und die Andenhochebene präsentierte sich uns! Gegen die Höhenkrankheit gab es Coca-Blätter und Gatorade, und so sind wir ganz anständig durch den Tag gekommen.
    PS: Franzi hat sich mit den Alpakas versöhnt!
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  • Käseeis?

    March 7, 2022 in Peru ⋅ 🌧 13 °C

    Sehr früh ging es heute Morgen durch die Rushhour zum Flughafen um dort festzustellen, dass der Flug Verspätung hat. Im Endeffekt hat alles geklappt, bzw. ich habe nichts gegenteiliges mitbekommen da ich den gesamten Flug durchgeschlafen habe.
    In Arequipa erwartete uns kühleres jedoch auch wolkenverhangenes Wetter mit Regen Geruch. Mit unserem Bus ging es in ein schönes Hotel mit einem lichtdurchfluteten Innenhof. Zunächst stärkten wir uns mit einem Jugo mixto und einen pollo Sandwich. Danach ging es zu verschiedenen Aussichtspunkten, die uns eigentlich wunderbare Blicke auf die drei umliegenden Vulkane schenken sollten. Es gab jedoch nur ein bisschen Regen. Weiter ging es zu einem Highlight mit Käseeis, dem Helado de Queso. Besteht aber aus gezuckerte Kondensmilch, Milch, Zucker und Zimt. Sehr lecker!
    Dann ging es zum Monasterio de Santa Catalina, einem sehr schönen und bunten Kloster, das mit 20 000 qm das größte Perus ist, und teilweise auch heute noch betrieben wird.
    Weiter ging es auf einen Bummel durch die Stadt vorbei an beeindruckenden Kirchen und Bauten.
    Nun sitzen wir in einem kleinen Lokal und warten auf unser Abendessen. Eine lokale Spezialität: mit Fleisch gefüllte Paprika dazu Süßkartoffeln.
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  • Höchster Punkt

    March 8, 2022 in Peru ⋅ 🌧 7 °C

    Nur ein Footprint für den Höchsten Punkt. Zu Anfang war es sehr bedeckt. Als wir aber höher fuhren, wurde es zunehmend klarer und Peru bescherte uns wunderbare Aussichten und ganz tolle Begegnungen mit Lamas und Alpakas. Die Landschaften erscheinen teilweise unendlich und es gibt hier diese Straßen, die man nur auf dem Americas findet, die man bis zum Horizont verfolgen kann. Vom Bild her, erinnert mich Peru immer mehr an Island. Raue Landschaften, hohe Berge und abwechslungsreiches Wetter. Heute haben wir auch die 5000m erreicht. Wir haben es weitestgehend gut vertragen und fleißig Coca Blätter gekaut und leckeren Inka Mate getrunken. Die Sauerstoffsättigung im Blut ist zeitweise auf um die 80% abgefallen, Norm ist eigentlich mind. über 90%, bei Gesunden sogar 92%, gemerkt habe ich es aber nur daran, dass ich ab und zu Mal bewusst tiefer Luft holen musste.Read more

  • 5000m und es wird noch kälter

    March 8, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 5 °C

    Die 5000m haben wir größtenteils gut überstanden und sind wohlbehalten in Chivay nach einem ausgiebigen Mittagessen angekommen. Dann ging es erstmal in unser Hotel mit eigener Sternwarte (Doof nur, dass es bedeckt war und die Chance auf einen Sternenhimmel gleich null waren). Nach einem kurzen Nickerchen, die Höhe zehrt doch, ging es zu den Hot Springs nur einen Katzensprung von Chivay entfernt.
    Die Becken mit angenehmen 38°C waren mehr als einladend. Es bangte uns nur vor dem Aufstieg aus dem warmen Nass in die kalte Anden-Luft, aber auch das war machbar. Die heißen Quellen werden unterirdisch von der vulkanischen Aktivität gespeist. Dann ging es wieder zurück zum Hotel von welchem wir uns auf Nahrungssuche begaben. Ich bestellte ein Süppchen und erhielt einen Bottich mit schmackhafter Suppe. Alles habe ich aber nicht geschafft. Außerdem habe ich wohl das Sandwich mit Queso (Käse) und Huevo (Ei) des Mittags nicht so gut vertragen 😅
    Noch ein Wörtchen zu Covid: die Zahlen sind verhältnismäßig sehr niedrig und es wird sich sehr streng an eine totale Maskenpflicht gehalten. Überall gibt es Desinfektionsmittel sowie Hinweisschilder. Es werden außerdem nur FFP2 Masken oder doppelte chirurgische Masken akzeptiert. Der Impfpass wird häufiger kontrolliert.
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  • I found the Condor

    March 9, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Früh morgens ging es heute los mit dem Ziel des Cruz del Condor im Colca Canyon. Der Colca Canyon ist der dritttiefste Canyon der Welt. In Serpentinen schlängelten wir uns immer weiter hinauf und fanden... Nebel. Die Nebelschlussleuchte hätte durchaus ihre Berechtigung gehabt. Außerdem war es durch den Nebel feucht und kalt. Als Condor würde ich da natürlich auch nicht freiwillig aus dem Nest kommen. Einen Puma haben wir leider/Gott sei Dank auch nicht gesehen. Nur ein Condor aus Stein ließ sich durch Nebel ablichten.
    So fuhren wir wieder zurück, in einen Bereich in dem sich die Wolken verzogen und einen besseren Blick auf die Schlucht und die imposanten Berge preisgaben. Und mit ein bisschen Geduld und guten Chirurgen Augen (tut mir Leid da muss ich jetzt angeben) erspähte ich das Tier unserer Begierde: einen Condor. 3,15m Flügelspannweite sind schon ein Wort. Die Tiere gleiten praktisch ausschließlich, was Ihnen eine Menge Energie spart. Er kreiste ein paar Runden, verzog sich dann aber wieder im Nebel. Aber wir haben ihn gesehen.
    Es ging wieder weiter, das Wetter besserte sich weitestgehend und man kann sogar sagen, dass es mummelig warm wurde. Unterwegs passierten wir erneut die 5000m und genossen danach ein Hühnchen Sandwich und einen Inka Mate bevor es weiter nach Puno am Titicaca See ging. Die Fahrt war lange und größtenteils auf über 4000m, daher haben wir immer wieder kleine Nickerchen eingelegt. Am Wegesrand präsentierten sich erneut die ewig weiten Hochebenen, gespickt mit Alpakas und Lamas. Es ging an mehreren Seen vorbei bevor der große, an Bolivien grenzende, Titicacasee sich zeigte. Am Abend stand nichts mehr auf dem Programm, wir sind auch müde genug.
    Zum Abendessen gab es für mich einen sehr leckeren und leichten Quinoa Salat und Mal wieder eine Chicha.
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  • Lake Titicaca

    March 10, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 10 °C

    Nachdem wir gestern nach langer und anstrengender Fahrt in Puno an den Ufern des Titicacasees angekommen sind, galt es heute, diesen zu erkunden. Mit dem Boot starteten wir bei ungemütlichem, regnerischem Wetter. Nach über 2 Stunden Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel: Taquile Island. Das Wetter war aufgeklart und: Die Insel ist ein Paradies! Wir haben selten einen Ort erlebt, der solche Ruhe und solchen Frieden ausstrahlt. Zunächst lernten wir jedoch etwas über Kultur und Bräuche der Inselbewohner, um anschließend den „Berggrat“ der Insel zu erwandern, wo uns eine köstliche Quinoasuppe und eine mindestens ebenso gute gebratene Seeforelle erwarteten. Nach dieser Stärkung blieben wir noch eine kleine Weile auf der Insel und genossen die Atmosphäre. Allein Taquile Island war die Reise wert!
    Anschließend ging die Fahrt weiter in Richtung der schwimmenden Inseln von Uros, wo wir lernen konnten, wie es ist auf Wasserbetten zu laufen und was es so braucht, damit das eigene Zuhause nicht im See versinkt. Dieser Tag wird für Franzi und mich definitiv ein Highlight der Reise bleiben!
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  • Lago Titicaca

    March 10, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Der Morgen begrüßte uns mit leichtem feinen Nieselregen und einer nicht zu verhamlosenden Kälte, die gerne in die feinsten Kleidungsritzen zog. Das Frühstück war ein kleines Abenteuer hinsichtlich des Bestellvorgangs. Meine Kanne Coca Tee enthielt genau ein Coca Blatt 😅
    Dann ging es aber auch schon raus auf den höchsten navigierbaren See der Erde, den Titicaca See. Übersetzt heißt das übrigens steinerner Puma (man drehe die Karte einmal um und man erkennt einen Puma der ein Häschen jagt). Zunächst sollten wir auf die schwimmenden Inseln von Uros gehen, jedoch regnete es so sehr, dass wir direkt weiter nach Taquile fuhren. Eine Reisezeit von 2 Stunden verbrachten wir mit Faulenzen und Gucken. Das smaragdgrüne Wasser und die leichte Briese waren wunderprächtig. Und auch das Wetter besserte sich stets bis die Sonne auf uns hinab bruzelte. Man vergesse nicht, dass wir uns bei knapp 4000m über dem Meeresspiegel befinden und entsprechend näher an der Sonne sind und entsprechend eher einen Sonnenbrand bekommen - ja mein Gesicht ist rötlich, trotz mehrmaligen eincremen.
    Taquile ist eine echte Insel auf der ca. 2500 sehr nette Menschen leben... Wir stiegen die Insel hinauf und waren außer Atem. Uns wurde von der Geschichte berichtet und wir tanzten einen Flokloretanz mit. Dann ging es weiter zum Mittagessen: Quinoa Suppe und gegrillte Titicaca Forelle. Sehr schmackhaft! Begrüßen tun sich die Einheimischen übrigens ohne Händeschütteln sondern durch den Austausch von Coca Blättern.
    Dann ging es wieder zurück mit Halt an den schwimmenden Inseln von Uros. Diese Inseln bestehen aus Wurzeln und Schilf und halten ca. 20 Jahre. Wenn man allerdings aufs Klo muss, muss man zunächst ein Boot nehmen. In der Gesellschaft gibt es auch eine schwimmende Kirche, eine schwimmende Schule usw. Auch Strom gibt es seit den 90ern.
    Wieder in Puno angekommen genieße ich noch bisschen meinen Sonnenbrand. Morgen stehen 10 Stunden Bus nach Cusco an.
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  • Von Puno nach Cusco durch die Anden

    March 11, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute ging es wieder Mal recht früh und mit einem wohl fehlgeplantem Frühstück nach Cusco. Eine 10 Stunden Fahrt lag vor uns. Im Bus gab es erstmal noch einen kleinen Snack, bestehend aus einem Pfirsichsaft, Salzcrackern und einem kleinen Kuchen. Während der Fahrt bot sich uns ein hervorragender letzter Blick auf die Stadt Puno und den Titicaca See bevor es in die Hochebene ging.
    Während der Fahrt hielten wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten an. Unter anderem an einer alten Inka-Stätte, an einer opulenten Kirche (leider keine Fotos von Innen erlaubt) und an einer wunderbaren Sicht auf die hohen Berge der Anden mit ihren schneebedeckten Gipfeln.
    Nach dieser langen Fahrt sind wir nun endlich in Cusco angekommen, dem historischen Herz Südamerikas. Von hier aus werden wir das Heilige Tal sowie Machu Picchu erkunden.
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  • Der Nabel Südamerikas

    March 12, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach einem überwältigenden Frühstück (zumindest für mich - Avocado 😍) ging es zu Fuß durch den kulturellen Ursprungs Südamerikas: Cusco. Als Zentrum des Inka Imperiums übernahm Cusco eine wichtige Rolle in Handel und Politik, bis es durch die Spanier und ihre katholische Mission verändert wurde. Doch noch heute zeugen die leicht abgeschrägten Mauern (als Erdbeben Schutz) mit ausgeklügelter Symmetrie und feinst-säuberlicher Arbeit von dem Wissen und der Macht der Inkas. Im ersten Bild ist der rechte Anteil Original, der linke von uns modernen Menschen ausgebessert... Aber auch die katholischen Kirchen zeigten sich imposant und wiesen immer eine Mischung mit der Inka Kultur auf.
    Weiter ging es an die Stadtgrenzen, wo wir mehrere alte Inka Festungen besuchten. Unter anderem einen Tempel der dem Wasser gewidmet war. Von einem der Tempel hatten wir eine wunderbare Sicht auf die Cusco Schlucht.
    Zuletzt ging es noch in eine kleine Lama/Alpaka Farm wo wir wieder ganz viel streicheln durften. Und wir wurden über die verschiedenen Textilformen informiert und v.a. wie man echte Baby Alpaka Qualität erkennt. Baby Alpaka ist die erste Scheerung nach 2 Jahren. Ich habe mir für den Inka Trail noch eine Mütze gekauft.
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  • Camino de Inca

    March 14, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Vor 3 Tagen mussten wir uns also ohne Patrick auf den Weg machen, um den Inkatrail zu begehen. Schweren Herzens ließen wir ihn um 4 Uhr morgens im Hotel zurück und wurden zum Start des Trails gebracht. Auf was wir uns da eingelassen hatten, wurde uns erst im Laufe der nächsten Tage so richtig klar. Zunächst schien es sich nur um eine recht normale Wanderung zu handeln - aber gibt es eine „normale“ Wanderung im Hochgebirge überhaupt? Bei Sonnenschein wanderten wir los in Richtung unseres ersten Nachtlagers, besuchten auf dem Weg eine Inkastätte und konnten den Tag noch genießen. Im Verlauf zeigte sich jedoch einer unserer Mitstreiter der Höhe und den Steigungen nicht gewachsen, so dass er am nächsten Morgen das Camp in Richtung Ausgangspunkt verließ, während wir uns auf den anspruchsvollsten Teil der Reise machten: 15 Kilometer, 2 Pässe mit 4200 und 3900 Metern Höhe, 12 Stunden Wanderung über grobe Steinplatten und glitschige Stufen, dass wir die große Höhe merkten war nicht zu verleugnen. Durchgehend Regen, Aussicht an den Pässen gleich null. Und das Nachtlager am ehesten mit einem Sumpf vergleichbar. Nun muss man jedoch ein Wort über unsere „Ausstattung“ verlieren: Wir wurden begleitet von unserem Guide Rene, einem Koch, einem Sous-Chef und insgesamt 7 Trägern, die unsere Zelte transportierten. Wir waren also rundum umsorgt und konnten uns täglich über herrlich angerichtete Mahlzeiten und am dritten Tag sogar über einen selbstgemachten Kuchen freuen!
    Am dritten Tag besserte sich das Wetter etwas und an das Aufstehen um 5 Uhr hatten wir uns auch ganz gut gewöhnt. Erstmal war es aber weiterhin ziemlich nass, doch immerhin ging es an diesem Tag „nur“ über einen Pass von 3600 m. Danach folgten 3 Stunden Marsch bergab über unregelmäßig in Stein gehauene Treppen im andinen Regenwald. Nachdem wir die Wolken durchbrochen hatten, zeigte sich uns endlich ein großartiges Andenpanorama und wir besuchten noch eine letzte Inkastätte, nun bei Sonnenschein, um uns vor dem 4. und letzten Tag des Camino de Inca auszuruhen. An diesem hieß es nämlich bereits um 03:40 Uhr mitten in der Nacht „Raus aus den Federn“ und los zum Sonnentor, einem Pass mit Inkagebäuden und theoretisch mit Blick auf Machu Picchu, das Ziel des Camino de Inca. Nach Sonnenaufgang konnten wir jedoch zunächst nur einen unscharfen Blick durch die noch dichte Wolkendecke auf das Ziel unserer Reise werfen, weshalb wir uns schließlich dazu entschieden, den Weg zu Ende zu bringen. Nach einer weiteren Stunde hatten wir es geschafft: wir waren in Machu Picchu! Hier trafen wir auch endlich Patrick wieder, der mit uns der Führung von Rene durch diese magische Stadt folgte. Machu Picchu ist definitiv die Reise und auch die Anstrengung des Inkatrails wert!
    Schließlich ging es gemeinsam mit Zug und Bus zurück nach Cuzco, so dass wir unser viertägiges Abenteuer Camino de Inca abschließen konnten.
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  • Montezumas Rache*

    March 15, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 10 °C

    Kurzes Update, da ich mich die letzten Tage nicht gemeldet habe. Leider ist für mich der Inka-Trail gestorben. Habe am Sonntag Fieber und Schüttelfrost entwickelt. Montag tagsüber ging es dann zwar besser, Montag Nacht habe ich aber größtenteils nicht im Bett sondern vor und auf der Kloschüssel verbracht. Montezuma's Rache* mit Erbrechen kombiniert ist nicht so toll. (https://www.expedia.de/stories/reiselexikon-mon…)
    Ich hoffe, dass ich bis Donnerstag wieder einigermaßen fit bin und mir wenigstens noch Machu Picchu anschauen kann.
    Bis dahin bleibe ich Mal im Bett liegen und suhle mich in Selbstmitleid.

    PS: die Fotos sind vom Vormittag von Sonntag aus dem heiligen Tal.

    *: Mir ist bewusst, dass Montezuma ein Azteken König war und ich Grad bei den Inkas bin, aber es ist ein feststehender Begriff.
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  • Entlang des Urubamba

    March 16, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute ging es erst mit einem Taxi bis nach Ollaytantambo und von dort mit einem gemütlichen Tuckerzug bis nach Aguas Calientes wo ich die Nacht verbringe. Unterwegs merkte man wie sich die Landschaft veränderte. Von einem eher kahlen Cusco ging es tiefer und tiefer in den Urwald. Rasch zeigte sich der Urubamba, der Fluss dem wir mit dem Zug folgten.
    In Aguas Calientes (genannt nach den heißen Quellen) angekommen erwartete mich subtropisches Wetter: schwüler als bisher und feinster (jedoch angenehmer) Nieselregen. Da die Stadt nicht ans Straßennetz angeschlossen ist, muss man sich mir vor den Müllfahrzeugen und ab und zu einem Bus (der zum Machu Picchu rauf fährt) in Acht nehmen - Mal abgesehen von den ganzen Restaurant-Eintreibern. Mein Abendessen bestand sicherheitshalber nur aus einer Banane 😅
    Morgen sehe ich dann endlich Machu Picchu!
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  • Machu Picchu

    March 17, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Früh am Morgen ging es heute -ohne Frühstück- los Richtung zentraler Bushaltestelle um mit dem Bus die 400m Höhenunterschied zum Machu Picchu zu überwinden. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten und schlängelte sich in einer engen Straße eine steile Klippe hinauf. Die Sicht war währendessen fantastisch jedoch durch die beschlagenen Fensterscheiben nicht zu fotographieren.
    Oben angekommen ging alles recht schnell. Wir zeigten unsere Tickets, die Reisepässe und den Impfausweis vor und schon standen wir auf dem heiligen Berg. Nach kurzer Weile trafen auch die gepeinigten Inka Trail Wanderer ein. Es ging zuerst zur upper Platform, von der man die einzigartige Sicht auf Machu Picchu hat, die Sicht die jeder kennt. Unser Tour Guide erklärte uns die Geschichte dieses Ortes, der wohl hauptsächlich als große Administration mit heiligem Nebenjob diente. Jedoch ist es uns kaum vorstellbar hier jeden Tag hoch und runter zu wandern, inkl. kiloschweren Wasserkrügen auf dem Rücken. Die Inka Stätte wurde Gott sei Dank nicht von den Spanischen Entdeckern gefunden, geriet jedoch nach dem Fall des Inka Reiches in Vergessenheit und wurde erst 1911 von einem amerikanischen Historiker wiederentdeckt. Seither wurde die Anlage von Gestrüpp und Lianen befreit und für kleine ausländische Touristen begehbar gemacht (es war trotzdem anstrengend 😅). Aber der Blick und das Gefühl an so einem Ort zu sein ist einfach magisch und atemberaubend.

    PS: das Lama-Machu Picchu Bild ist nicht gephotoshoppt ;)
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  • Eine positive Überraschung

    March 19, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 22 °C

    Unsere Reise geht heute zu Ende und zum Abschluss hat Air France beschlossen unserem Urlaub mit einem kostenlosen Upgrade in die Business Class für uns alle ein Sahnehäubchen aufzusetzen! Wir warten jetzt in der Lounge auf unseren Flug und sind gespannt wie die Flitzebogen…Read more

  • Das Gepäckband und Wir

    March 20, 2022 in Germany ⋅ 🌙 13 °C

    Ohne jegliche Verspätung haben wir es wieder nach Frankfurt geschafft. Die letzten Ausblicke aus dem kleinen Flugzeug auf den Sonnenuntergang waren wunderschön. Die Business Class hat uns übrigens auch allen sehr gut gemundet und ich habe 8 Stunden erholsam durchgeschlafen.

    Bis dann. Bis zur nächsten Reise. Take care and bye bye.
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    Trip end
    March 20, 2022