• 2REISENDEBLOG
  • 2REISENDEBLOG

Norwegen 2026

Unsere Reise mit dem Wohnmobil von Deutschland über Dänemark, durch Schweden nach Norwegen bis hinauf zu den Lofoten zur Zeit der Mittanachtssonne En savoir plus
  • Début du voyage
    13 mai 2026

    Fähre von Fehmarn/Puttgarden nach Rodby

    13 mai, Allemagne ⋅ 🌬 10 °C

    In dicken Pullis sind wir heute morgen bei 6 Grad und Regen in unseren diesjährigen Sommerurlaub gestartet.  Unser Weg hat uns am Bäcker vorbei gen Norden nach Fehmarn geführt,  wo wir nachmittags um 15.45 Uhr die Fähre von Puttgarden nach Rodby gebucht haben. Um 11:37 Uhr haben wir an dem neuen hausgemachten Wahnsinn an Deutschlands Tankstellen teilgenommen und für 1,87 Euro getankt.  Um 12 Uhr ist der Preis dann wieder gestiegen. Über die Brücke hat uns der Weg bei steifer Brise nach Fehmarn geführt.

    Trotz voller Autobahnen und einigen Staus haben wir ziemlich pünktlich unser Ziel erreicht.  Unterwegs hat sich Gott sei Dank ab und zu die Sonne gezeigt und das Thermometer ist immerhin auf 14 Grad geklettert. Am Check In für die Fähre hätten wir noch 45 Minuten Zeit gehabt.  Wir wurden in Spur 6 gelotst und standen dort plötzlich ganz vorne.  Auf den anderen Spuren standen viele Fahrzeuge,  bei uns gar keins.  Ein Einweiser hat uns gewunken und wir konnten als letztes Fahrzeug auf die Fähre fahren, zwei vor unserer gebuchten.  Die Überfahrt war trotz des Windes recht ruhig. Und kurze Zeit später waren wir schon in Dänemark.
    En savoir plus

  • Zwischenstopp in Maribo auf Lolland

    13 mai, Danemark ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir hatten mit der Fährfahrt schon den Campingplatz "Maribo Sø Camping" 20 km weiter in Maribo auf der Insel Lolland gebucht und sind den direkt angefahren.  Die lange Fahrt hat doch geschlaucht und wir mussten uns bewegen.  Der Campingplatz liegt wunderschön an einem See.

    Der kleine Ort Maribo dahinter ist so richtig typisch dänisch mit kleinen bunten Häusern.

    Wir sind durch die Gassen geschlendert,  haben noch etwas eingekauft und es uns am Ufer gemütlich gemacht.
    En savoir plus

  • Malmö

    14 mai, Suède ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht ging es nach dem Frühstück weiter.  Es ist echt cool,  wie schnell man immer wieder die Abläufe im Womo drauf hat.  Außerdem ist das Weiterreisen echt streßfreier als mit dem Koffer.  Hier muss einfach nur alles verstaut werden,  aber nicht immer wieder so in Position gebracht werden,  dass der Koffer auch zu geht und man nichts vergessen hat. 

    Über eine recht leere Autobahn ging es in Richtung Kopenhagen und der Öresundbrücke. Dort hoffen wir,  dass wir am Ende der Brücke unser BIZZ abholen können.  Dieses ist eine Mautbox für die nordischen Länder, die vom Betreiber der Brücke herausgegeben wird.  Wir hatten es vor knapp 3 Wochen bestellt,  vor Abreise aber nicht mehr erhalten.  Daher hat Andi gestern mit einer Dame im Servicecenter verabredet,  dass wir bei einem Kollegen von ihr das Teil an einer der Mautstationen abholen können.  Mal schauen,  ob das klappt.  Grundsätzlich braucht man hier auch gar keine Mautbox. Allerdings kann man ein paar Rabatte bei Fährfahrten erhalten,  wenn man sie denn hat.  Und da wir da bestimmt einige vor uns haben, wollen wir das natürlich gerne nutzen. Vor Kopenhagen wurde der Verkehr dichter  und Malmö in Schweden war auf den Schildern gekennzeichnet.  Um auf die Öresundbrücke zu kommen,  fährt man erstmal 4 Kilometer durch einen langen Tunnel,  der unter der Ostsee durch führt.  Dann kommt man auf einer Insel raus und vor einem liegt die 8 km lange Schrägseilbrücke und dahinter dann direkt Malmö. Die Tour sind wir in 2021 schon mal gefahren und war die erste Fahrt mit unserem Womo.

    Wir sind wie gestern besprochen am Ende der Brücke in den gelb blauen Schrankenbereich gefahren,  um unser BIZZ zu holen,  aber das Häuschen war nicht besetzt.  Also sind wir auf den Parkplatz und Andi ist in das Büro, das doch besetzt war und kam mit dem Gerät zurück. 

    Eigentlich war ja mal der Plan,  zügig gen Norden zu fahren.  Da dort das Wetter aber gerade ätzend ist,  lassen wir uns hier im Süden im Sonnenschein etwas mehr Zeit und wollen daher heute Malmö mal einen Besuch abstatten.  Da Campingplätze in Städten gerne mal voll sind,  haben wir gestern schon gebucht. Um 12.25 Uhr waren wir dort,  hätten aber noch etwas zahlen müssen,  um vor 13 Uhr auf den Platz zu kommen.  Also haben wir uns auf den Parkplatz daneben gestellt,  die Kaffeemaschine rausgeholt und unseren Erdbeerkuchen gegessen,  den wir noch von gestern hatten.  Um 13 Uhr sind wir dann auf den Platz gefahren,  haben die Räder rausgeholt und sind in Richtung Stadt geradelt.  Dabei sind wir immer entlang des Ufers und hatten gleich mal einen tollen Blick   auf die Öresundbrücke. 

    Riesige gepflegte Parkanlagen mit Fuß- und Radwegen haben am Wasser entlang geführt.  Und dann kamen tolle Häfen,  in denen unzählige Segelboote lagen. 

    Auf Trockendocks wurden die Boote für ihren nächsten Einsatz bearbeitet.  Zwischendurch waren immer wieder kleine Eisbuden und Restaurants,  richtig schön. 

    In der Ferne konnten wir den Turning Torso sehen.  Der in 2005 erbaute Turm ist mit seinen 190 m der höchste Skandinaviens.

    Entlang des Ufers sind wir immer weiter geradelt. Dabei waren wir total fasziniert vom Freizeitwert dieser Stadt.  Einerseits die Strände,  dann aber auch Beachvolleyballfelder, Reitplätze und Wiesen für Fußball & Co. 

    Der Hunger hat uns dann in die Innenstadt getrieben.  Diese ist von lauter Wasserkanälen durchzogen, was es echt gemütlich macht. Dabei ist Malmö die drittgrößte Stadt Schwedens.

    Während wir den Wind ganz schön kalt empfunden haben,  sind die Schweden auf Sommer eingestellt.  In Trägershirts, Sandalen und kurzen Hosen haben sie einen auf Hochsommer gemacht.  Ein Gebäude hat uns von außen total angesprochen und wir dachten,  dass es sich um ein Restaurant handelt.  Tatsächlich war es eine Art Markthalle,  in der verschiedene Stände ihr Essen angeboten haben.  Wir haben uns an verschiedenen Ständen etwas geholt und uns in die Sonne gesetzt.

    Dann ging es in die Fußgängerzone.  Da heute Feiertag ist,  waren die Geschäfte alle geschlossen.  Die Restaurants hatten aber auf und es waren so viele Menschen unterwegs,  wie es bei uns sonst zu Weihnachten der Fall ist. 

    Quer durch die Stadt ging es gegen Abend wieder zurück.  Die Vegetation ist hier um einiges der unseren zurück und so konnten wir uns nochmal an der Blütenpracht des Frühlings erfreuen. 

    Kurz vorm Campingplatz haben wir dann noch einen ganz besonderen Automaten gesehen. Was es nicht alles gibt…
    En savoir plus

  • Gekas Ullared

    15 mai, Suède ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute früh sind wir mit einer doofen Überraschung wach geworden.  Wir hatten ja das Ticket für die Öresundbrücke mit der Fährfahrt gebucht.  Da wir aber durch die gelb/blaue Spur gefahren sind,  um das BIZZ abzuholen,  wurden uns die 125 Euro für die Brückenüberquerung noch einmal abgebucht.  Sie hatten durch das BIZZ die Kreditkartendaten von Andi und wir aufgrund der besonderen Mautstation keine Chance,  unsere Ticketnummer am Automaten einzugeben.  Also hat der Tag mit einer Email an die Betreiber der Brücke gestartet.  Mal schauen,  was dabei raus kommt. 

    Uns hat wieder strahlend blauer Himmel begrüßt.  Unser heutiges Ziel ist etwas ungewöhnlich.  Ich habe neulich einen Bericht über den größten Supermarkt der Welt gesehen und der steht nicht in China,  sondern in einem kleinen Kaff namens Ullared in Schweden. Und zufällig nicht weit  von unserer Strecke gen Norden entfernt.  Also werden wir ihn mal ansteuern und schauen,  wie groß so etwas wirklich ist. Von der Autobahn aus fährt man noch ca 25 km durch absolut idyllische Landschaft und landet dann in dem 800 Seelen-Dorf. 

    Unterwegs kommen einem unzählige Wohnmobile entgegen und dann steht man vor riesigen Parkhäusern und Blechlawinen.

    Da hier echt viele Wohnmobile sind,  haben wir erstmal auf dem Tagesparkplatz geparkt und von dort aus einen der Stellplätze für heute Nacht hier online gebucht. Sicher ist sicher.  Nicht,  dass heute abend alles voll ist und wir noch ewig weiter müssen.  Da es schon 14 Uhr war,  hatten wir auch keine Lust mehr,  noch spät aufzubrechen.  Und dann haben wir durch die immer mehr werdenden Menschen den Eingang gesucht.  Uns kamen Massen an gepackten Einkaufswagen entgegen. 

    Und dann ging der Wahnsinn los.  Wer schon mal in einem Ikea bei uns dachte,  dass es voll ist, der hat das hier noch nicht erlebt.  Man kann diese Menschenmassen mit Einkaufswagen gar nicht beschreiben.  Und diese Massen an Waren erst recht nicht.  Riesige Käfige mit allem was man sich vorstellen kann, haben uns empfangen.

    Und das aus allen Kategorien. Alleine Lego hatte eine Fläche von einem Supermarkt bei uns.  Alle möglichen Sportarten wurden bedient,  von Haushaltswaren und Elektronik mal abgesehen.  Auf einer Fläche von ca. 6 Fußballfeldern kaufen täglich bis zu 30.000 Menschen ein.  9.000 Einkaufswagen und 10.000 Körbchen warten morgens auf die Besucher.  Am Ausgang stehen 82 Kassen zur Verfügung. 

    Im Markt gibt es einige Restaurants.  Damit die Leute nicht mit ihren Wagen dort hinein fahren,  gibt es davor Parkplätze,  wo man seine Einkaufswagen inkl. Einkäufe parken kann.

    Wir waren von dem Sortiment völlig überfordert.  Um den Markt herum sind weitere Infrastrukturen entstanden.  Mehrere Campingplätze und Hotels bieten Übernachtungen mitten im Nichts an.  Die Wohnmobile sind fast nur Schweden selber,  die ihre Garagen komplett mit ihren Einkäufen voll laden und dann auf dem Campingplatz ihre dicken Gasgrills raus holen. 

    Der Tag war echt ein Erlebnis!
    En savoir plus

  • Über Marstrand nach Norwegen

    16 mai, Suède ⋅ ☁️ 10 °C

    Als wir heute früh die Rollos geöffnet haben,  haben um uns herum gefühlt alle Familien mit kleinen Kindern die gestern geshoppten Outdoorspielzeuge getestet und eingesetzt.  Die durch die Gegend rollenden Bälle haben wir gestern immer mal wieder in den Körben liegen sehen.  Auf dem Weg zurück zur Autobahn kamen uns Blechlawinen ohne Ende entgegen,  alle mit einem Ziel: dem Gekas Ullared.  Und jeden Tag ist hier das gleiche Bild,  unglaublich. 

    Wir müssen heute durch ein Regengebiet durch und direkt nach unserer Abfahrt hat es angefangen zu schütten. Auf der Autobahn ging es weiter gen Norden,  vorbei an Göteborg.  Nördlich von Göteborg haben wir die Autobahn verlassen und sind an die Küste gefahren.  Unser Ziel war der Hafenort Marstrand. Wir haben erstmal ewig einen Parkplatz gesucht,  denn der einzig ausgezeichnete für Womos war über die App nur für 24 Stunden zu buchen.  Ich habe irgendwann einfach am Automaten ein Parkticket für ein Auto für 3 Stunden gezogen und wir sind in den Ort gelaufen.  In einer Bäckerei haben wir die ersten Zimtschnecken geholt. In den eigentlichen Ort Marstrand muss man mit einer kleinen Fähre übersetzen.  Eine Brücke bauen wäre wahrscheinlich unmöglich,  da die ganzen Segelboote mit ihren Masten durch passen müssten und dafür ist die Entfernung zu gering.  Nach Ankunft auf der Insel hat es aufgehört zu regnen und wir sind am Ufer der süßen Insel entlang geschlendert. 

    Die typischen Felsen haben überall ins Wasser geragt. 

    Auf der Insel steht die riesige Carlsten Festung. Wir haben sie einmal umrundet und je höher wir gekommen sind,  umso toller wurde die Aussicht.

    Wir haben die Festung nicht besucht, trotzdem war sie auch von außen schon sehr imposant.

    Durch den süßen kleinen Ort,  der autofrei ist,  sind wir zurück ans Wasser. 

    Dabei kamen uns einige Herren in Bademänteln entgegen,  bei 8 Grad doch ein merkwürdiges Bild.

    Zurück im Womo ging es wieder auf die Autobahn und weiter gen Norden. Die Straße wurde immer leerer, bis wir dann über die norwegische Grenze gefahren sind.  Unser viertes Land in den vier Tagen,  die wir unterwegs sind.  Wir haben das Örtchen Halden und dort den am Festungsberg gelegenen Campingplatz angesteuert.  Dieser gehört einem Norweger, der ihn mit seiner deutschen Frau betreibt.  Da es leider immer noch geregnet hat,  haben wir die Festung nicht mehr besucht.  Aber morgen ist auch noch ein Tag – in Norwegen übrigens Nationalfeiertag.  Wir haben etwas zu Essen gemacht und konnten unseren Augen nicht trauen,  als jemand mit seinem Wildschwein an uns vorbei Gassi gegangen ist.
    En savoir plus

  • Festung Fredrikstad

    17 mai, Norvège ⋅ ☁️ 10 °C

    Letzte Nacht hat der Regen immer mal wieder auf unser Dach getrommelt.  Am Vormittag hat er dann Gott sei Dank aufgehört,  so dass wir zu Fuß zur nahe gelegenen Festung gelaufen sind.

    Sie diente früher der Grenzverteidigung, denn Schweden ist nur wenige Kilometer entfernt.  Sie ist echt groß, gut erhalten und man kann überall herum klettern. 

    Um 10.30 Uhr wurde eine Kanone abgefeuert und der Knall war gleichzeitig der Startschuss für den Festumzug unten in der Stadt.  Heute ist in Norwegen Nationalfeiertag, denn am 17.5.1814 wurde die Verfassung Norwegens unterzeichnet.  Er ist der wichtigste Feiertag im Land.  Von der Festung aus konnte man hören und beobachten,  wie in der Stadt unten der Umzug los ging und die Blaskapellen alles gegeben haben.
    En savoir plus

  • Lillehammer

    17 mai, Norvège ⋅ ☁️ 11 °C

    Gegen 12 Uhr sind wir dann gen Norden weiter gefahren.  Wir haben uns entschieden,  Oslo nicht zu besuchen.  Erstens ist das Wetter nicht so toll und zweitens ist da heute aufgrund des Feiertags und der Umzüge in der Hauptstadt die Hölle los. 

    Der einzige offene Campingplatz hat außerdem nur schräge Wiesen zum Stehen und es hat jetzt tagelang geregnet.  Wir haben keine Lust,  auf der Wiese fest zu stecken… Vor Oslo haben wir Hunger bekommen und haben einen Burger King überfallen.  2 Menues für umgerechnet 35 Euro – herzlich Willkommen in Norwegen. Als wir in 2020 hier waren, haben wir die Erfahrung gar nicht gemacht,  da wir wegen Corona nie essen waren. Wir hatten damals alle Lebensmittel dabei und waren nur einmal in einem Supermarkt. Nach der Pause haben wir Oslo links liegen lassen und sind der gut ausgebauten E6 weiter gen Norden gefolgt. 

    Hier sind zum ersten Mal Mautstrecken aufgetaucht.  Wir waren mal wieder froh,  unter 3,5 Tonnen zu wiegen,  denn die Preise über 3,5 t waren teilweise doppelt so teuer wie die für Autos, zu denen wir noch zählen.  Meistens wurden für Autos 22 NOK angezeigt,  was ca.  2 Euro entspricht. Über  3,5 t waren es dann 47 NOK. Unser heutiges Ziel heißt Lillehammer,  ein Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1994. Einige Kilometer vor Lillehammer hat sich die nur noch wenig befahrene Autobahn in eine Landstraße verwandelt und es ging mit 80 kmh gemütlich weiter.  Hier fährt man echt entschläunigt. Seit Dänemark konnte man auf allen Straßen maximal 110 kmh fahren.  Im Wohnmobil kommt einem das fast entgegen,  auch wenn man manchmal noch etwas mehr Gas geben will. 

    Außerdem seit Dänemark sind fast alle neuen Autos nur noch E-Autos. Ein komplett anderes Bild als in Deutschland,  das sich aber durch alle drei nordischen Länder einheitlich durchzieht.  Anscheinend hängen nicht alle so an ihren alten Verbrennern wie die Deutschen.  Oder die Regierungen schaffen auch mehr Anreize, endlich auf Strom umzusteigen.  Auffällig ist,  dass von den vielen E-Autos Tesla die Hitlisten deutlich anführt.  Vor ein paar Jahren haben wir schon viele gesehen,  aber das Modell 3 ist das meist gefahrene Auto auf den Straßen.  Kein Wunder,  es ist in Norwegen für knapp 28.000 Euro erhältlich. 

    Wir sind entlang des Flusses Mjosa nach Lillehammer gekommen. Im Hintergrund sind die Skisprungschanzen aufgetaucht und auf einem Berg lag sogar noch etwas Schnee.  

    Direkt am Ufer ist ein Campingplatz,  den wir angesteuert haben.  An einem Automaten konnten wir uns einen Platz aussuchen und haben einen direkt am Wasser bekommen.

    Leider hat es kurz nach Ankunft wieder angefangen zu regnen,  so dass wir es uns im Camper gemütlich gemacht haben. Gegen 18 Uhr kam die Sonne wieder raus und da diese hier ja erst um 22 Uhr unter geht,  sind wir ins Zentrum von Lillehammer gelaufen.  Und wir waren total begeistert von dem knapp 30.000 Einwohner-Städtchen.

    Die Fußgängerzone war mit norwegischen Flaggen geschmückt und wir völlig underdressed. Alle Männer außer Andi hatten Anzüge an. Alle Frauen außer mir die norwegische Tracht.

    Auch alle außer uns hatten einen ordentlichen Alkoholpegel. Auf den Terassen der Restaurants wurde bei lauter Musik gefeiert,  echt schön.

    Mal wieder eine norwegische Stadt,  die uns sehr gut gefällt.  Vor allem,  weil hier das echte Leben ist und nicht die ganzen Kreuzfahrttouristen die Stadt fluten. 

    Am Himmel kamen wieder dunkle Wolken und daher sind wir zurück zum Campingplatz.
    En savoir plus

  • Von Lillehammer nach Andalsnes

    18 mai, Norvège ⋅ ⛅ 10 °C

    Der Tag hat heute mit Hausputz gestartet.  Bei einem Womo stehen immer mal andere Arbeiten an,  als seinen Koffer zu packen.  Grauwasser ablassen, Toiletten leeren und frisches Wasser tanken.  Runderneuert ging es dann zu den Olympiastätten von 1994. Man kann die Athleten schon verstehen,  dass sie bei einigen letzten Olympiaden nicht begeistert waren,  dass alles so weit auseinander liegt. Hier ist das Gegenteil der Fall. Unterhalb der Sprungschanzen ist die Eissporthalle, die Biathlon- und Langlaufstrecken sind auch direkt dabei. 

    An den Schanzen hat Andi mit KI die olympische Flamme wieder zum Brennen gebracht.

    Eine Tafel hat die Hochzeit des Deutschen Skisprungs gefeiert.  Das Einzelspringen hat damals Jens Weissflog gewonnen,  das Mannschaftsspringen die Deutsche Mannschaft. 

    Das heutige Springen habe ich gewonnen…

    Für uns ging es weiter auf der E6. In Ringebu sind wir abgebogen, da dort eine typisch norwegische Stabkirche steht. Leider war sie geschlossen,  so dass wir sie nur von außen betrachten konnten.

    Auch auf der heutigen Strecke gab es wieder einige Mautabschnitte. In Norwegen ist die Maut in der Regel nicht dauerhaft. Strecken, Brücken oder Tunnel sind meist nur für 10 bis 15 Jahre mautpflichtig. Sobald die Baukosten abbezahlt sind, wird die Mautstation abgebaut und der Abschnitt ist kostenfrei. Wir sind wieder durch unzählige Tunnel gefahren,  die meisten mehrere Kilometer lang. Je weiter wir gekommen sind,  umso öfter waren die Berge noch schneebedeckt und die Bäume noch in sehr zartem Grün. 

    In Dombas, das auf 643 m liegt,  haben wir inmitten schneebedeckter Berge getankt und eine Pause gemacht.  Wir haben seit Tagen das erste Mal die E6 verlassen und sind in Richtung Küste abgebogen.  Die folgende Strecke kam uns irgendwie bekannt vor und wir sind sie tatsächlich in 2020 schon mal gefahren.  Damals war das hier die nördlichste Ecke,  bevor wir über die Trollstigen gen Süden abgebogen sind.  Daher werden wir jetzt einen Gang zurück schalten und halten,  wo es uns gefällt.  Der erste Stopp ließ auch nicht lange auf sich warten.  Kurz hinter einer Baustelle haben wir eine tolle Eisenbahnbrücke und einen Wasserfall entdeckt.  Andi ist das erste Mal Drohne geflogen und ich bin einem steilen Weg bergab zu einem Fotopunkt gefolgt.  Der hat sich echt mal gelohnt. 

    Die Kylling Bridge besteht aus Granit und wurde von 1913 bis 1923 gebaut. Sie hat eine Länge von 76 Metern, der Bogen ist 42 Meter breit.  Durch die Brücke erfolgte der Anschluss des Eisenbahnnetzes von Dombas nach Andalsnes. Das Wetter hat sich immer mehr aufgeklart, es waren wenig Menschen unterwegs und wir haben spontan entschieden,  nochmal die Trollstigen hoch und wieder runter zu fahren.  Als wir letztes mal hier waren,  war alles wolkenverhangen. Um 18 Uhr sollte nicht mehr viel los sein und tatsächlich sind uns nur 2 andere Fahrzeuge entgegen gekommen.  Andi hat uns die gesamte Auffahrt mit der Drohne verfolgt. 

    Oben angekommen,  sind wir zu den Aussichtspunkten,  von wo aus man die tolle Straßenführung sehen konnte. 

    Der höchste Punkt der Straße liegt auf 852 m und 11 Haarnadelkurven winden sich den Berg hinauf.  Im Winter ist die Straße gesperrt und oben lag auch noch ordentlich Schnee. 

    Nach einiger Zeit haben wir uns wieder getrennt und sind die Strecke wieder zurück gefahren.

    Wir sind nach Andalsnes, wo wir uns auf einen Stellplatz direkt am Fjord gestellt haben.  Es war mittlerweile 20 Uhr,  die Sonne hat geschienen und wir haben eine Dose Ravioli verdrückt.

    Übrigens haben wir heute von der Öresundbrücke auch eine Mail bekommen,  dass sie uns die doppelten Kosten für die Brückenüberquerung erstatten.  Danke schön!
    En savoir plus

  • Adalsnes

    19 mai, Norvège ⋅ ☀️ 12 °C

    In Andalsnes gibt es eine Gondel,  mit der man auf einen Berg namens Eggen fahren kann.  Von dort soll man ein unglaubliches Panorama haben.  Montags, also gestern,  hat die Gondel Ruhetag. Dienstag soll sie dann um 9.30 Uhr wieder starten.  Außer heute.  Schilder haben auf einen Start um 11 Uhr hingewiesen,  was unseren Zeitplan etwas durcheinander gebracht hat. 

    Denn eigentlich wollen wir bei dem herrlichen Wetter heute die Atlantikstraße fahren. 

    Wir sind etwas am Ufer entlang gelaufen und dann an der Gondel vorbei zurück.  Ein Mitarbeiter hat das Schild mit der ersten Abfahrt von 11 Uhr auf 10 Uhr geändert und wir haben sofort Tickets geholt und sind eingestiegen. Und wir sind sowas von froh,  das gemacht zu haben.  Die Gondel ist echt nicht billig,  pro Person werden ca.  60 Euro hin und zurück aufgerufen.  Aber unserer Meinung ist sie es wert.  Man kommt auf    708 m aus der Gondel und hat bei der Auffahrt schon ein traumhaftes Panorama. 

    Von oben kann man in alle Richtungen schauen. Sowohl in das Tal der Trollstigen, als auch in die Richtung,  in die wir heute weiter fahren werden. 

    Aber auch,  wo wir gestern hergekommen sind,  erscheint plötzlich ganz klein von hier oben. 

    Gut befestigte Wanderwege führen auf dem Berg herum und auch die muss man ja bei dem Ticketpreis berücksichtigen. 

    Wir waren total begeistert und sind froh,  die Fahrt gemacht zu haben. 

    Um 11.30 Uhr ging es mit der Gondel wieder bergab.  Eine Schulklasse ist als Sportunterricht den Berg heute morgen hoch und eben wieder runter gelaufen.  Und das in einem Tempo,  das einen neidisch macht.  Die sind hier echt fit…
    En savoir plus

  • Atlantikstraße

    19 mai, Norvège ⋅ ⛅ 11 °C

    Wir haben unsere Sachen gepackt und sind um den Fjord herum gefahren.  Unser Ziel ist die Atlantikstraße.  Dafür sind wir zuerst durch tolle Landschaften und dann mal wieder Fähre gefahren. 

    Diese hat gerade angelegt und wir konnten direkt mit fahren.  Sie war nicht mal zur Hälfte gefüllt.

    Weiter ging es,  immer an den Fjorden entlang,  die auch mal per Brücke überquert wurden bzw. mit steilen Tunneln unterfahren wurden.  Wahnsinn,  was hier vom Straßenbau gefordert wird. 

    Unser Ziel hieß Bud, denn dort startet die berühmte Atlantikstraße. Der erste Teil der Straße war nicht wirklich besonders.  Aber: der Bereich der hohen Berge und Fjorde lag hinter uns und der Antlantik vor uns.  Ein ganz anderes Landschaftsbild.

    Andi hat die Drohne in die Luft geschickt und uns über die berühmten Abschnitte verfolgt. 

    Einige Brücken verbinden kleine Inseln miteinander,  wobei die Storseisundbrücke die größte und die bekannteste ist. 

    Sie ist 260 m lang und dabei 23 m hoch. 

    Wir haben sie mehrfach überquert,  um das perfekte Bild zu bekommen.  Von einem Parkplatz aus ging ein Steg zu einer Stelle,  von wo aus man gut Fotos machen konnte. 

    Wir hatten heute absolutes Glück mit dem Wetter.  Besser hätte es nicht sein können.
    En savoir plus

  • Kristiansund

    19 mai, Norvège ⋅ ☀️ 13 °C

    Nachdem wir uns irgendwann von dem Streckenabschnitt getrennt haben,  sind wir noch ca 40 Minuten nach Kristiansund weiter gefahren.  Dort sind wir auf den Stellplatz direkt am Wasser und zu Fuß in den Hafen gelaufen. Dabei hat der Weg durch eine Werft geführt,  wo ganz alte Holzboote restauriert wurden.

    Ein Restaurant hatte die Außenterasse offen und wir haben in der Sonne zu Abend gegessen.
    En savoir plus

  • Weiter gen Norden

    20 mai, Norvège ⋅ ☀️ 17 °C

    Strahlender Sonnenschein hat uns heute begrüßt.  Wenn wir nicht alle Rollos nachts schließen,  würde uns die Helligkeit auch schon morgens um 4 Uhr wecken. Gestern ist um 22.41 Uhr die Sonne super langsam untergegangen.  Um 23 Uhr war es immer noch so hell,  dass ich ohne anderes Licht lesen konnte. 

    Wir haben heute beschlossen,  der Hauptverbindung gen Norden zu folgen.  Die Nebenstraßen sind zwar viel verlockender, aber dann kommen wir nie auf den Lofoten an.  Daher werden wir auch Trondheim heute auslassen und ggf. am Rückweg anschauen.  Wenn wir durch Norwegen wieder gen Süden reisen,  kommen wir dort auf jeden Fall wieder vorbei.  Kurz nachdem wir Kristiansund verlassen haben,  haben wir auch schon wieder gehalten.  Die Gjemnessundbrücke lag vor uns. 

    Sie ist 1.257 m lang und echt beeindruckend. Sie war bis vor einiger Zeit die längste Hängebrücke Norwegens, wurde dann aber von der Hardangerbrücke abgelöst. Und schon kam die Drohne wieder zum Einsatz.

    Ein paar Kilometer weiter stand wieder eine Fährfahrt an. Wir hatten Glück,  das Schiff lag im Hafen und wir konnten wieder direkt auffahren.  Die vielen Wartespuren an Land zeigen aber,  dass hier auch immer mal mehr los ist. 

    Hier scheinen aktuell drei Schiffe im Einsatz zu sein,  die den Verkehr ans andere Ufer bringen. 

    Drüben angekommen, haben wir alle an uns vorbei gelassen und sind gemütlich weiter gefahren. 

    Bis zum nächsten Schiff ist hier erstmal wieder nichts auf den Straßen los.  Die Straße ist über viele Kilometer in das Kjolengebirge angestiegen,  einem langen Gebirgszug, der die natürliche Grenze zu Schweden ist.  Im Winter wird es als Skigebiet genutzt,  worauf auch viele leere Parkplätze hin gedeutet haben. 

    Bei Trondheim haben wir eine kurze Pause eingelegt,  bevor es weiter ging. Hinter Trondheim wird die E6 weiter ausgebaut und es ging ein paar Kilometer durch Baustellen,  bevor man wieder mit 80 kmh auf der Hauptverbindung gen Norden cruist. Der Tag hat sich heute ein bisschen angefühlt,  als würde man in einem Kinosessel durch einen Film fahren.  Ob die Norweger wissen, in was für einem tollen Land sie wohnen? Unsere heutige Nacht verbringen wir an einem Campingplatz an einem See. 

    Da es heute die Temperaturen zugelassen haben,  wurden das erste Mal die Campingmöbel raus geholt und wir haben gegrillt.
    En savoir plus

  • Kystriksveien Küstenstraße

    21 mai, Norvège ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute haben wir mit Blick auf den Wetterbericht überlegt,  ob wir knapp 8 Stunden bis zur Fähre auf die Lofoten fahren und die letzte heute Abend nehmen,  um morgen früh evtl. noch 1-2 Stunden Sonne zu sehen.  Danach soll es mehrere Tage regnen.  Wir haben uns entschlossen,  den heutigen sonnigen Tag lieber zu nutzen und das Wetter hier zu genießen. 

    Nach dem Frühstück bei blauem Himmel haben wir die E6 wieder verlassen und sind  über Nebenstraßen gefahren.  Dabei haben wir in Namsos den gleichnamigen Fluss überquert.  Er ist wohl der Lachsreichste Fluss Norwegens. Teilweise werden 20 kg schwere Exemplare raus gefischt. 

    Weiter ging es gen Norden,  die Gegend wurde immer mehr von Wasser und einzelnen Inseln durchzogen. An einer Tankstelle war der Diesel sehr günstig. Nur Tanken war leider nicht möglich,  da das Zahlungssystem in der ganzen Gegend ausgefallen ist.  Wir sind in die  äußersten Regionen an der Küste gekommen, herrlich. 

    Andi hat wieder die Drohne gestartet und uns verfolgt. 

    Wir sind zur ersten Fähre des Tages gekommen und konnten als letztes Fahrzeug mitfahren. Hinter uns mussten alle eine Stunde auf die nächste Fähre warten.  Dinge,  die wir daheim nicht kennen. 

    Auf der anderen Seite in Hofles angekommen,  haben wir eine Pause gemacht. 

    Wir haben dort erst gemerkt,  dass wir unterwegs mal falsch abgebogen sind und viel näher entlang der Küste fahren als gedacht.  Unbewusst sind wir dadurch auf einer weiteren Panoramastraße namens Kystriksveien gelandet.  Sie gilt als eine der schönsten Panoramastraßen der Welt und erstreckt sich über 650 km entlang der Küste. 

    Und da der Weg das Ziel ist,  gibt es Schlimmeres. Wir haben beschlossen,  die Straße weiter zu fahren und so stand in Holm eine weitere Fährfahrt an. 

    Auf der anderen Seite des Fjords haben uns die gelben Blumenwiesen wieder begleitet, im Hintergrund die schneebedeckten Berge. 

    Man müsste diese ganzen Eindrücke für immer in seinem Kopf speichern können… Unsere heutige Nacht verbringen wir mit einem Wahnsinnspanorama auf einem Campingplatz. 

    Der Eigentümer war früher in der IT Branche,  hat während Corona seine Firma verkauft und betreibt jetzt hier den Campingplatz...
    En savoir plus

  • Taghelle Nacht und Stockfisch

    21 mai, Norvège ⋅ ☁️ 12 °C

    Gestern war es den ganzen Tag total windstill. Um 23 Uhr war es, als hätte jemand einen Knopf gedrückt. Richtig heftiger Sturm hat uns durchgeschaukelt. Wir haben auf der Fahrt die Region mit Patagonien verglichen und der plötzliche Sturm hat echt dazu gepasst. Andi ist nochmal raus,  da der Himmel total cool aussah.

    Dabei ist er ans Wasser gelaufen und hat die typisch norwegischen Stockfische gefunden,  die stinkend vor sich hin getrocknet sind.

    Eine Stunde später war der Spuk vorbei,  wieder totale Windstille und plötzlich alles voller Wolken.  Da es hier nie ganz dunkel wird,  kann man das mitten in der Nacht sehen.
    En savoir plus

  • 66°33'N

    22 mai, Norvège ⋅ ☀️ 8 °C

    Wir haben gestern beschlossen,  heute nach Bodø zur Fähre zur fahren. Die nächsten Tage soll das Wetter bescheiden werden,  vor allem soll es aber stürmisch werden.  Und da wir keinen Bock haben,  seekrank zu werden,  wollen wir die Ruhe vor dem Sturm wenn möglich nutzen. Die Fähren um 12 und um 16 Uhr sind zwar online ausgebucht,  dort werden aber immer nur 50 % der Tickets zur Verfügung gestellt.  Wir wollen versuchen,  die 16 Uhr Fähre zu bekommen,  die in knapp 3,5 Stunden nach Meskenes auf den Lofoten übersetzt.  Dafür liegt aber noch einiges an Strecke vor uns. Wir sind um 8 Uhr gestartet und durchs teilweise winterliche Norwegen gefahren.  Manche Seen sind gerade dabei,  langsam aufzutauen.

    Nach einigen vielen kurvigen Kilometern sind wir wieder auf die E6 gestoßen,  der wir weiter gen Norden gefolgt sind. Auf knapp 692 m Höhe  haben wir dann den nördlichen Polarkreis erreicht. 

    Schneebedeckte Berge um uns wurden von der Sonne angeleuchtet, herrlich. 

    Andi hat sofort die Drohne gestartet und hat uns von oben verfolgt und dabei gefilmt.

    Eine ganze Zeit sind wir wie auf einer Hochebene gefahren. 

    Die Schneeschmelze hat die Flüsse ordentlich ansteigen lassen.
    En savoir plus

  • Ankunft auf den Lofoten

    22 mai, Norvège ⋅ 🌧 8 °C

    Dann ging es wieder bergab und die Bäume wurden wieder grün.  Wir haben eine kurze Tankpause gemacht und sind gegen 15 Uhr in Bodø angekommen.  Man musste sich einreihen in „reserviert“ und „ohne Reservierung“. Also sind wir in die 2. Reihe ohne Reservierung und haben gehofft,  mitzukommen. Wir waren mal wieder auf der Webcam zu sehen. 

    Ich hatte bei Google maps gesehen,  dass direkt am Terminal ein Thai Imbiss ist.  Dort habe ich uns etwas zu Essen geholt, während Andi im Womo gewartet hat.  Als ich mit Essen zurück kam,  wurde die Fähre bereits beladen. 

    Und wir sind tatsächlich mitgekommen.  Unser Essen haben wir dann auf der Fähre gegessen. 

    Bei Sonnenschein haben wir pünktlich um 16 Uhr Bodø verlassen. Die See war wie gehofft sehr ruhig. Von unterwegs haben wir direkt in Moskenes einen Campingplatz gebucht,  sodass wir von der Fähre nur die Straße überqueren müssen und da sind. Und das war dann auch eine gute Entscheidung.  Wir sind ganz am Anfang von der Fähre gefahren und in der langen Schlange auf den Lofoten dann einen Platz zu finden,  wäre blöd gewesen.  Zumal es pünktlich zu unserer Ankunft angefangen hat zu regnen. 

    So soll das Wetter die nächsten Tage auch erstmal bleiben. Zeit für uns,  auch mal einen Gang runter zu schalten und etwas zu Chillen nach den vielen Eindrücken. Wir haben unser Ziel erreicht und freuen uns in den nächsten Tagen dann trotzdem über etwas Sonne.
    En savoir plus

  • Å

    23 mai, Norvège ⋅ 🌧 9 °C

    Der  heutige Tag stand unter dem Motto Ausruhen bei Dauerregen. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir den Campingplatz um eine weitere Nacht verlängert und sind auf die Mission des Tages gestartet: Zimtschnecken im 5 km entfernten Å für einen abartigen Preis zu bekommen.  Eigentlich wären wir gerne mit dem Rad dorthin gefahren,  aber bei dem Wetter: nein danke.  Also sind wir mit dem Womo die kurze Strecke gefahren und haben uns dabei das erste Mal auf dieser Reise mit anderen Touristen konfrontiert gesehen.  2 Reisebusse standen auf dem Parkplatz und Führer mit bunten Fähnchen haben jeweils um die 50 Leute durch das kleine Örtchen geführt.

    Wir sind auch ein bisschen durch die Gegend gelaufen und haben dabei die Pfahlbauten am Hafen bewundert. 

    Bei schönem Wetter bestimmt ein Traum. Da es aber immer heftiger geschüttet hat,  sind wir zu der berühmten Bäckerei im Ort und haben fast die letzten Zimtschnecken des Tages erstanden. 

    Das Schild,  das kurz hinter uns aufgebaut wurde, stand schon parat.

    Und das um 13 Uhr mittags.  Eine Zimtschnecke hat schlappe 6 Euro gekostet,  dafür haben sie aber auch echt gut geschmeckt.

    Auf dem Weg zurück zum Parkplatz kamen uns mehrere große Gruppen entgegen,  mittlerweile standen 5 Busse auf dem kleinen Parkplatz… Da es alles einheimische Busse waren,  liegt die Vermutung nahe,  dass mal wieder irgendwo ein Schiff liegt und die Leute durch die Gegend gekarrt werden. 

    Zurück auf dem Campingplatz haben wir den Rest des Tages einfach nur gechillt.
    En savoir plus

  • Regentage auf den Lofoten

    24 mai, Norvège ⋅ 🌬 9 °C

    Heute morgen war gegenüber gestern etwas mehr vom Berg hinter uns zu sehen.  Es hat immer noch etwas getröpfelt, aber nicht mehr so schlimm.  Wir haben unseren Platz gegen Mittag verlassen und sind schlappe 8 km weiter in Richtung Hamnoy gefahren.  Dort hat ein Stellplatz neu eröffnet an einer Stelle,  wo früher die typischen Trockengestelle für den Fisch standen.  Mit Womos lässt sich anscheinend mehr Geld verdienen als mit Stinkefisch. Ab morgen früh um 4 Uhr ist gemäß Wetterbericht Sonne gemeldet und da wollen wir schon an tollen Stellen sein. Unterwegs sind wir an einem Supermarkt vorbei gekommen,  der aber noch geschlossen war.  Da heute Pfingstsonntag ist, hat er zwar auf,  öffnet aber erst am Mittag.  Es hat den ganzen Tag vor sich hin geschauert und den ersten Versuch,  zum Supermarkt zu laufen,  haben wir am Nachmittag abgebrochen. Der Regen wurde uns durch den Wind ins Gesicht gepeitscht. Schön geht anders.

    Gegen 16 Uhr den Versuch haben wir dann durchgezogen und die Bewegung hat trotz des ekligen Wetters gut getan. Und der Versuch hat die Hoffnung bestärkt,  dass sich morgen endlich die Sonne wieder zeigt.  Das Wasser hier scheint an manchen Stellen selbst bei dem Wetter schon türkis. Wie muss es dann nur bei Sonne leuchten?

    Wir finden,  dass zwei komplette Regentage zum Ausruhen reichen und wir jetzt mal wieder die Sonne verdient haben!
    En savoir plus

  • Die südlichen Lofoten

    25 mai, Norvège ⋅ ⛅ 8 °C

    Letzte Nacht war nichts für schwache Nerven.  Es hat geschüttet,  was vom Himmel kommen konnte.  Dazu Sturm mit Böen um die 70 kmh. Es hat gepfiffen und gewackelt ohne Ende.    Ich hatte Ohrenstöpsel in den Ohren und der Regen war trotzdem super laut auf dem Dach.  Die diesjährige Dichtigkeitsprüfung hat unser Womo jedenfalls hinter sich und bestanden.  Wir hatten auf 6 Uhr den Wecker gestellt,  da da endlich die Sonne rauskommen sollte.  Es hat immer noch geschüttet. Wir haben den Wecker anschließend stündlich verlängert, um 9 Uhr sind wir dann aufgestanden – es hat immer noch geregnet.  Danke an den Wetterbericht.  Der ist hier echt mal wieder nix wert… Nach dem Frühstück haben wir beschlossen,  dass da nur die Zimtschnecken helfen können und sind nochmal nach Å gefahren. Auf den Straßen war vom starken Regen überall Schotter und Geröll. Der Parkplatz in Å war wieder gut gefüllt,  die Zimtschnecken wieder fast ausverkauft. 

    Aber: als wir aus der Bäckerei kamen,  haben wir seit drei Tagen die Sonne wieder gesehen. 

    Wir sind die Stellen abgelaufen,  die wir vorgestern im Regen erkundet haben und alles sieht bei Sonne einfach so viel schöner und freundlicher aus.

    Leider brachte aber nach wie vor einfach jede Wolke Regen mit sich. Wir haben uns vor der nächsten Wolke ins Womo geflüchtet und gewartet,  bis es wieder etwas aufklart. Trotz des starken Windes hat Andi die Drohne gestartet. Es ist faszinierend,  mit welchen Verhältnissen sie klar kommt und geniale Aufnahmen macht.  Allerdings hat es wieder angefangen zu regnen und wenn die Linse nass ist,  können die Aufnahmen auch nichts werden…

    Nach der  leckeren Zimtschnecke sind wir weiter gefahren.  Es bringt ja auch nichts,  immer ewig auf die nächste Wolkenlücke zu warten. 

    In Reine haben wir dann aber doch wieder den nächsten Regenschauer ausgesessen. Wir sind so froh,  dass wir das Womo und nicht nur ein Auto haben.  So kann man echt entspannter die Zeit vertrödeln, was aber trotzdem anstrengend ist. 

    Unter einer Brücke ist ein Regenbogen entstanden, was wir so auch noch nie gesehen haben. 

    Als der Regen kurz aufgehört hat, hat Andi spektakuläre Aufnahmen machen können. 

    Den Versuch,  Reine noch per Fuß zu erkunden,  haben wir aufgegeben,  da es wieder geschüttet hat. 

    Wir sind zu der Stelle,  wo wir letzte Nacht geschlafen haben und prompt kam die Sonne raus und hat einen tollen Regenbogen gezaubert. 

    Über die Brücke ging es nach Hamnoy.

    Von der Brücke aus sieht man ein sehr bekanntes Bild von den Lofoten.

    Wir haben beschlossen,  weiter zu fahren und nicht noch eine Nacht hier zu verbringen.  Und das hat sich gelohnt.  Die Landschaft hat sich verändert, die Berge waren nicht mehr ganz so steil,  dafür wurde das Wasser an manchen Ecken türkis. 

    Unser Platz für heute Nacht liegt an einem traumhaften Strand in Ramberg.  Wenn es nicht so kalt wäre,  könnte man glauben,  wir sind in der Karibik.

    Vor allem genießen wir hier,  dass nichts los ist.  Wir stehen hier mit 2 anderen Campern am so einem Strand,  einfach nur toll.
    En savoir plus

  • Flakstadøa

    26 mai, Norvège ⋅ ☁️ 9 °C

    Im Sommer verliert man hier oben völlig das Zeitgefühl. Wahrscheinlich genauso wie im Winter.  Aktuell geht die Sonne halt einfach nicht unter.  Um 0 Uhr steht sie immer noch über dem Horizont und steigt einfach wieder, statt ins Meer zu plumpsen. Da sie einige Tage nicht geschienen hat,  war es gestern Abend umso schöner,  sie genießen zu können.  Aber man ist halt auch nicht wirklich müde geworden,  weil dunkel ist nicht.  

    Heute früh hat es wieder geregnet, weshalb wir uns wieder Zeit gelassen haben.  Um 11 Uhr mussten wir den Platz verlassen. Und genau da kam die Sonne raus.  Am Strand hier steht so ein typisch rotes Häuschen.  Gestern Abend war die Sonne auf der falschen Seite und heute früh wurde es perfekt angestrahlt, was ein tolles Motiv ergeben hat. 

    Aufgrund des tollen Wetters sind wir unserer Route weiter gefolgt.  Auf Google maps hat Andi als Vorbereitung die Punkte markiert,  die wir unbedingt gesehen haben wollen. 

    Dabei sind wir von der Hauptroute abgebogen und in Richtung Nusfjord gefahren.  Dabei fährt man auf der Straße auf eine sehr markante Felswand zu. 

    Andi ist plötzlich ins Womo und hat unseren Wasserbehälter geholt.  Damit hat er eine Pfütze aufgefüllt,  um ein cooles Bild mit Spiegelung machen zu können. 

    In Nusfjord angekommen muss man pro Nase 150 NOK Eintritt in das Dorf zahlen.  Es ist wie eine Art Museum aufgebaut.

    Von den tollen Motiven abgesehen ist dies auch sehr interessant.  In einem Haus hängt ein Skelett von einem Wal. Dabei wurde die Geschichte Norwegens bezüglich des Walfangs erzählt.  Von der fast vollständigen Ausrottung mancher Arten bis zu den heutigen Vorschriften.  Und da Wal auf so mancher Speisekarte hier auftaucht,  kann man von Verboten nicht sprechen. 

    Wir haben uns eine ganze Zeit im Dorf aufgehalten,  bevor wir zurück zum Womo gegangen sind. 

    Zurück auf der Hauptroute haben wir am Morpheus Beach eine kleine Pause gemacht.

    Als wir den Parkplatz verlassen wollten,  war plötzlich so heftiger Verkehr aus einer Richtung,  als ob eine Fähre angekommen wäre.

    Ein paar Kilometer weiter hatten wir die Antwort. Anscheinend wird hier unter dem Wasser gerade ein Tunnel repariert oder gebaut. Man konnte immer 30 Minuten in die eine Richtung und dann die nächsten 30 Minuten in die andere Richtung einspurig durch den Tunnel fahren.  Wir hatten Glück und haben die richtigen 30 Minuten erwischt. In dem Tunnel war es total nass und hat von der Decke geregnet. Da wir unter Wasser waren,  ein sehr merkwürdiges Gefühl.  In Leknes, dem nächsten Ort, haben wir seit langem mal wieder Ad Blue tanken können. Auf einer Küstenstraße haben wir abseits der Massen dann einen schönen nächsten Campingplatz gefunden.
    En savoir plus

  • Gimsøymyrene

    27 mai, Norvège ⋅ ⛅ 10 °C

    Überraschung: heute Morgen hat es geregnet… Allerdings nur in der Bucht, in der der Campingplatz war.  Kaum,  dass wir diese verlassen haben,  wurde es trocken und kurze Zeit später war sogar die Sonne zu erahnen.  Über eine Brücke ging es auf die nächste Lofoteninsel Gimsøymyrene.

    Dort war es auf einen Schlag wieder total ruhig und wir waren fast alleine. 

    Auf vor allem einspurigen Straßen haben wir einmal die kleine Insel umrundet. 

    Dabei sind wir an einem interessant bemalten Haus vorbei gekommen,  dass rundherum abgesperrt war mit ganz vielen Warnschildern.

    Vorbei an einem riesigen Golfplatz kamen wir dann zur Kirche von Gimsøy.
    En savoir plus

  • Henningsvær auf Austvågøy

    27 mai, Norvège ⋅ ⛅ 9 °C

    Von da aus führte die nächste Brücke auf die Insel Austvågøy.

    Dort haben wir das kleine Örtchen Henningsvær besucht,  dass durch seine zwei Inselteile und Sportplatz bekannt ist.

    Am besten sieht man dies aus der Luft.  Der ganze Ort besteht aber gleichzeitig aus Hinweisen, dass Drohne fliegen nicht überall erlaubt ist und ordentliche Strafen drohen. Daher sind wir auf ein paar Hügel geklettert und haben die Aussicht von dort genossen.

    Dann ging es zurück zum Parkplatz.

    Da im Hintergrund schon wieder dicke Wolken aufgezogen sind,  haben wir uns den nächsten Campingplatz gesucht und den Rest des Tages gechillt.

    Vom Platz aus hatte man einen wahnsinnigen Blick auf die vorgelagerten Inseln der Bucht. Sehr selten hat sich die Sonne blicken lassen.  Sobald sie uns die Ehre gegeben hat,  ist das Wasser vor uns türkis aufgeleuchtet.
    En savoir plus

  • Svolvaer

    28 mai, Norvège ⋅ ☁️ 8 °C

    Letzte Nacht hat sich die Sonne wieder von ihrer guten Seite gezeigt und uns nicht ins Bett gelassen,  da es einfach so schön war. 

    Heute früh hat es auch nicht geregnet und so sind wir ein paar Kilometer weiter nach Svolvaer gefahren.  Svolvaer ist der größte Ort auf den Lofoten und daher hatten wir ein hübsches Örtchen erwartet.  Allerdings haben einen am Ortseingang schon große Industrieanlagen begrüßt.  Es gibt einen Stellplatz,  der für einen geschotterten Parkplatz ohne schöne Aussicht mal eben 500 NOK aufruft.  Daher haben wir bei einem Einkaufszentrum zwei Stunden kostenlos geparkt. Dabei haben wir festgestellt,  wie klein unser 7,20 m langes Womo ist…

    In den zwei Stunden ist uns klar geworden,   dass der Ort der uninteressanteste bisher auf unserer Reise ist. 

    Wir haben eine Runde durch das Shoppingcenter gedreht und als wir raus kamen hat es: geregnet.  Was eine Überraschung… Da sich das den ganzen Tag nicht ändern sollte,  sind wir 15 km weiter auf einen Campingplatz  gefahren.  Dort haben wir die Waschmaschine und Trockner genutzt und dafür gesorgt,  dass unsere Kleiderschränke wieder gefüllt sind.  Zwischendurch kam immer mal ganz kurz die Sonne raus. 

    Morgen Nachmittag soll das Wetter endlich besser werden,  was auch echt Zeit wird.  Der viele Regen zwingt einen zwar auch mal zum Ausruhen,  auf Dauer nervt er aber einfach nur.  Wir haben unterwegs Leute getroffen,  die das 3. Mal mit dem Womo auf den Lofoten sind und das 3. Mal Dauerregen.  Das braucht nach der Strecke echt kein Mensch…
    En savoir plus

  • Die Vesterålen

    29 mai, Norvège ⋅ ☁️ 5 °C

    Heute früh sind wir bei trockenem Wetter gestartet.

    Der Himmel war voller Wolken,  aber immerhin kein Regen.  Wir sind direkt auf eine Nebenstrecke abgebogen und waren über Kilometer alleine auf den Straßen.  Dies mussten wir natürlich nutzen und haben uns einige Zeit von der Drohne verfolgen lassen. 

    Mit der Fähre ging es weiter auf die Vesterålen. Diese Inselkette liegt direkt neben den Lofoten,  ist aber touristisch deutlich entspannter.  Während auf den Lofoten sehr viele Asiaten in Mietwagen und Europäer in Wohnmobilen unterwegs sind,  gibt hier nur noch die Wohnmobile. Auf den Lofoten fahren auch sehr viele gemietete Womos von Indie Camper herum.  Diese haben wir heute gar nicht mehr gesehen.  Bei Instagram sind nur die Lofoten cool,  links und rechts gibt es nichts.  Unser Vorteil.  Letzte Nacht scheint es geschneit zu haben,  denn die Berggipfel waren frisch gezuckert.

    In Stokmarknes haben wir eine Pause eingelegt und wollten eigentlich das neu  eröffnete Hurtigrutenmuseum besuchen.  Allerdings ist mit uns zeitgleich ein solches Schiff angekommen und das Museum hat 45 Minuten später geschlossen.  Daher haben wir uns gegen den Besuch entschieden und es nur von außen beguckt.

    Eine knappe Stunde ging es noch weiter gen Norden,  bevor wir uns einen Platz für die Nacht gesucht haben.  Morgen soll die Sonne rauskommen und dann: soll es unglaubliches Wetter geben.  24 Stunden Sonne haben wir noch nie erlebt.  Die Temperaturen sind zwar trotzdem nach wie vor winterlich, aber was solls…

    Außerdem haben wir für übermorgen etwas besonderes geplant,  bevor wir wieder gen Süden abbiegen.

    Ich musste mich noch ne Runde bewegen und bin hinter dem Campingplatz einem Weg gefolgt.  Dabei bin ich fast Slalom gelaufen zwischen verschiedenen Kacke-Nestern. Und dank der heutigen Technik kann man ganz ganz einfach fragen,  wer der Übeltäter war.  Und tatsächlich ist es Elchkacke. Gesehen habe ich leider keinen,  aber hier muss es so einige geben…
    En savoir plus

  • Andøya

    30 mai, Norvège ⋅ ⛅ 7 °C

    Juhu,  es gibt sie noch,  die Sonne!!! Entlang des Fjords, an dem wir heute übernachtet haben,  ging es über eine tolle Brücke auf die Insel Andøya.

    Die Sonne hat alles an Farben leuchten lassen,  die es so gibt.  Man konnte sich nicht satt sehen. 

    Direkt auf der Insel angekommen,  sind wir links der Panoramaroute gefolgt,  was sich echt gelohnt hat.  Erst ging es durch eine Art Moorlandschaft, bevor die schroffen Felswände wieder ans Meer gerückt sind. 

    Außer uns war kaum jemand unterwegs.  Hinter einer Kurve lag eine kleine Insel mit einem Leuchtturm,  zu dem man laufen konnte.  Wir waren komplett alleine. 

    Kurz dahinter folgten ein paar abgesperrte Bereiche des Andøya Spaceport. Es ist ein Weltraumbahnhof, Europas Startrampe für Trägerraketen, die kleine und mittelgroße Satelliten in den Himmel bringen.  Beim einfachen Vorbeifahren hätte man dies nicht erkennen können. 

    Eine geöffnete Schranke hat darauf hingewiesen,  dass aktuell kein Start stattfindet.  Die Küste entlang ging es bis Kurz vor Andenes, dem nördlichsten Punkt unserer Reise.  Auf dem Campingplatz haben wir ein Plätzchen gefunden, Andi hat den Grill aufgebaut und bei eisiger Kälte aber genialem Sonnenschein haben wir vor einer traumhaften Kulisse gegrillt. 

    Nach dem Essen mussten wir erstmal wieder auftauen.  Da das recht schnell ging,  sind wir an den Strand und auf einen der Hügel hier geklettert. 

    Kleine Pfade haben an den nächsten Strand und dann durch ein Wohngebiet an eine Ecke geführt,  von wo man aus den Leuchtturm von Andenes sehen konnte. 

    Von dort aus starten wir morgen eine Tour,  bevor uns unsere Route wieder gen Süden führt. An der Hauptstraße entlang sind wir wieder zurück gelaufen.  Dabei hat uns ein Radfahrer angesprochen,  wo wir herkommen.  Als er Deutschland gehört hat,  hat er erzählt,  wie schnell er bei diversen Videospielen Auto fahren kann.  Im echten Leben ist hier meistens bei 80 kmh Schluss… Schon krass,  dass sich Leute dann einen „Geschwindigkeitsrausch“ mit ner X-Box holen. 

    Zurück am Campingplatz haben wir eingecheckt,  da vorher keiner da war.  Der Mensch hat fließend deutsch gesprochen.  Er hat mehrfach zu unseren Fragen gesagt: „entspannt euch mal“.  Sollte einem zu denken geben.
    En savoir plus