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2025 um die Welt

Uma 339aventura de um dia na Leo.s & Marv Leia mais
  • Ubud | Frühstück mit Überfall

    16–19 de abr. 2025, Indonésia ⋅ ☀️ 24 °C

    Von Canggu geht’s weiter ins grüne Herz Balis – nach Ubud! Natürlich auch wegen den berühmten Reisterrassen. Und was sollen wir sagen: die Natur hier ist einfach unglaublich schön – sattes Grün, wohin man schaut. Die bekannten Tegallalang Reisterrassen sind natürlich gut besucht und gleichen vor lauter Schaukeln und Fotospots eher einem Freizeitpark, aber sind trotzdem beeindruckend. Wir bekommen außerdem noch den Tipp eines Locals andere Reisterrassen etwas außerhalb zu besuchen und wow - wir sind fast die einzigen Besucher und es ist noch schöner. Ich frage mich manchmal, wie wir uns all das merken sollen. Aber wir geben unser Bestes, um diese Eindrücke tief abzuspeichern.

    Wir besuchen außerdem den Gunung Kawi Tempel, ein beeindruckender Ort mitten im Dschungel – begleitet von einem ordentlichen Regenschauer. Bali begrüßt uns also stilecht mit Tropenregen.

    Unsere Unterkunft ist sooo schön ein schöner Balkon mit toller Aussicht, das Frühstück wird uns morgens vor die Tür gebracht. Da der Monkey Forest nicht weit ist, gibt’s allerdings eine kleine Warnung: Falls ein Affe auftaucht, einfach schnell mit dem Essen rein – alles klar, verstanden.

    Am ersten Morgen sitze ich also ahnungslos mit dem Rücken zum Geländer, Marvin vertieft in sein Frühstück (und in der Rolle des Affenwächters kurz nicht ganz präsent). Sekunden später sitzt ein (nicht gerade kleiner) Affe auf meiner Armlehne, greift sich seelenruhig meinen Bananenpancake und klaut noch etwas Obst – während wir beide in kompletter Schockstarre verharren (Stufe 1) und ich dann schreiend rein renne (Stufe 2). Ergebnis: Frühstück am nächsten Tag drinnen, Affenwächter gefeuert.

    Ubud ist wirklich wunderschön, wenn auch sehr touristisch – die Natur, die Tempel, die Stimmung. Wir sind sehr happy hier einen kurzen Stopp gemacht zu haben.
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  • Sidemen | Pause zwischen Reisfeldern

    19–22 de abr. 2025, Indonésia ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach dem Trubel in Ubud tauchen wir in Sidemen in eine ganz andere Welt ein: ruhig, grün, ursprünglich. Keine großen Supermärkte, weniger Verkehr, dafür Reisterrassen und ein beeindruckender Blick auf den Vulkan Agung (wenn es das Wetter zulässt). Unser Homestay liegt mitten im Grünen, unsere Hosts sind super herzlich und zeigen uns, wie hier traditionell gelebt wird.

    Wir machen eine kleine Wanderung durch die Reisterrassen – 3 Kilometer, die es in sich haben: in einen riesigen Kuhfladen getreten, umgeknickt und eine XXL-Spinne (wirklich XXL 😭) entdeckt. Aber schön war’s! 😄

    Außerdem besuchen wir den Gembleng-Wasserfall. Der Wasserfall selbst ist sehr schön, aber leider zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Wir bleiben also nur ganz kurz und flüchten wieder.

    Bali ist bekannt für seine Silberschmieden, also setzen wir uns in Sidemen an Hammer und Feile und gestalten unseren eigenen Schmuck (mit etwas Hilfe natürlich).

    Unsere Hosts legen uns täglich Opfergaben auf den Roller – kleine Päckchen aus Blättern, Blumen und Räucherstäbchen, das uns vor Unfällen schützen soll 🌺 Hat funktioniert, danke! 🥰

    Zum Abschied werden wir von unserer Homestay-Familie zum Probeessen für den bevorstehenden Feiertag Galungan eingeladen. Im ganzen Dorf laufen die Vorbereitungen, es wird gekocht, geschnitzt, geschmückt – und wir dürfen einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen.

    Das war eine entspannte, herzliche Pause in Sidemen…
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  • Amed | Unter Wasser

    22–27 de abr. 2025, Indonésia ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir kommen in Amed an, eigentlich hatten wir nur einen kurzen Stopp geplant, verlängern dann aber spontan.

    Wir machen hier einen Tauchkurs. Das war ziemlich aufregend, denn am Anfang war es schwerer als gedacht – aber nachdem wir uns an das Atmen unter Wasser gewöhnt und alle Ängste abgelegt hatten, war es richtig cool, die völlig neue Welt unter Wasser kennenzulernen. Wir sehen ganz viele bunte Fische und mein Highlight: ein gelbes Seepferdchen 😍

    Die nächsten Tage sind entspannt: Wir hängen am Strand ab, erkunden die Gegend (wobei die Straßen hier eine absolute Holperpiste sind) und schnorcheln direkt vom Ufer aus zwischen tausenden bunten Fischen und mehreren Schildkröten. Das war sehr schön, auch wenn viele Korallen hier leider abgestorben sind 🙁 Der schwarze Sand hier an den Stränden ist aber nicht ganz unser Ding (und sau heiß).

    Zum Abschied fahren wir zum Sonnenaufgang zum Aussichtspunkt Lahangan Sweet, warten geduldig, bis sich der mächtige Mount Agung zwischen den Wolken zeigt, und genießen den Blick.

    Nach 5 Tagen reisen wir weiter...
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  • Gili T | Entspannter als gedacht

    27 de abr.–1 de mai. 2025, Indonésia ⋅ ☀️ 28 °C

    Mit der Fähre geht’s von Padang Bai auf die Gili-Inseln. Unser erster Stopp: Gili Trawangan. Wir waren vorher ehrlich gesagt etwas skeptisch, ob wir überhaupt hier hin wollen, da die Inseln sehr touristisch sind und die Fährüberfahrten ungemütlich sein können 😬 Aber ohne Erwartungen kann man nur gewinnen und so ist es auch: Die Insel ist entspannter als gedacht, was vermutlich auch daran liegt, dass wir etwas abseits vom Trubel wohnen.

    Auf Gili T gibt es keine Autos. Nur Pferdekutschen 😤, Fahrräder und ein paar leise Elektroroller. Dadurch fühlt sich alles direkt langsamer an…
    Und die Insel hat ein bisschen Hippie Vibes: Barfuß ist völlig normal, Kleidung ist optional (gefühlt sind hier alle Touris nur in Bikini oder Badehose), Bob Marley läuft in Dauerschleife (ich lieb’s!) und an jeder Ecke gibt’s Magic Mushrooms (wir halten’s lieber klassisch mit Kokosnuss).

    Endlich wieder weiße Strände und türkisblaues Wasser 🥰 Die Korallen sind zwar leider auch hier oft abgestorben, dafür gibt es jede Menge Schildkröten, die ganz nah am Ufer schwimmen.
    Wir halten eigentlich immer genügend Abstand, um die Schildkröten nicht zu stressen, aber die auf dem Foto kam zielstrebig auf mich zu geschwommen und ich konnte nicht so schnell weg. Also hab ich einfach die Kamera drauf gehalten. Das war schön 🥰

    Da wir beide etwas angeschlagen sind, verbringen wir die Tage ganz gemütlich: wir schlendern, liegen am Strand, schnorcheln, radeln einmal gemütlich um die Insel (dauert nur 45 Minuten), hören Podcasts, ich arbeite weiter an meinen Tarotkarten-Skills 😂 und wir verbringen zum ersten Mal in diesem Jahr einen kompletten Tag nur am Pool (okay, fast – bis 15 Uhr 😉).

    Weniger entspannt sind wir, wenn Leute Schildkröten anpacken, ihnen zu nahe kommen oder auf den Korallen rumtrampeln – ernsthaft, lasst das bitte!

    Unser nächstes Ziel: Nach ausgiebiger Recherche stand für mich fest, dass eine Insel definitiv rausfällt – Gili Air. Und wohin fahren wir jetzt? Genau… 🙈
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  • Gili Air | Ausversehen richtig gebucht

    1–4 de mai. 2025, Indonésia ⋅ ☁️ 27 °C

    Gili Air stand eigentlich nicht auf dem Plan. Nach meiner gründlichen Recherche war klar: Diese Insel skippen wir. Nur irgendwie war ich bei der Buchung geistig kurz abwesend und habe statt Gili Meno alles für Gili Air gebucht. Als wir es nach ein paar Tagen gemerkt haben, hätten wir zwar Fähre und Hotel noch umplanen können, aber wir entscheiden, dass es wohl Schicksal ist 😬

    Unsere diesjährige Maitour geht also mit dem Boot gerade einmal 15 Minuten nach Gili A. Da auch hier nur Kutschen fahren, schleppen wir unsere Rucksäcke (die sind wirklich viel zu schwer!) bei 30 Grad erst in GIli T einige Kilometer zum Hafen und dann auf Gili A wieder einige Kilometer zum Hotel. Wir kommen komplett nass geschwitzt an, aber der erste Eindruck ist sehr gut ☺️ Es gefällt uns sogar besser als auf Gili T und in den nächsten Tagen bestätigt sich der "Partyinsel"-Ruf nicht. Vielleicht liegt’s daran, dass die High Season noch nicht richtig gestartet ist.

    In Indonesien – ganz besonders auf den Gilis – wird Marvin übrigens an jeder Ecke mit „Long hair, long live!“ begrüßt. Manchmal fast 10 x an einem Abend, irgendwie witzig und ich bin mir sicher, dass an dem Spruch auch was dran ist. 🙂

    Wir bleiben drei Nächte – und das reicht dann auch, denn man kann hier wirklich nicht viel machen. Also wieder: Strand, Pool, Schnorcheln, Insel umrunden (diesmal zu Fuß), ein bisschen stöbern in kleinen Läden, noch ein paar Bierchen am Strand trinken, soooo schöne Sonnenuntergänge anschauen, Sternenbilder suchen. Und uns innerlich schon mal darauf vorbereiten, dass unsere Zeit in Asien langsam zu Ende geht
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  • Sanur & Kuta | hey Ani, bye Indonesien

    8–11 de mai. 2025, Indonésia ⋅ ☁️ 30 °C

    Von Nusa Lembongan geht’s zurück aufs Festland – wir landen in Sanur. Eigentlich nur als praktischer Zwischenstopp geplant, gefällt uns das, was wir in der kurzen Zeit sehen, richtig gut ☺️

    Ich bin leider etwas erkältet, also nutzen wir die Zeit, um uns nochmal auszuruhen, zu waschen, zu sortieren und alles für den nächsten Kontinent vorzubereiten.

    In Denpasar reihen wir uns dann mit unserem Schild am Flughafen zwischen die wartenden Taxifahrer und freuen uns riesig als Ani endlich ankommt! Damit ist die Parea wieder komplett - juhuuu! 🥳

    Wir genießen zu dritt die letzten Tage in Indonesien und kosten nochmal alles aus: fahren mit Grab-Bikes (Rollertaxi), trinken Kokosnuss und Bier am Strand, essen ganz viel asiatisches Essen (manche aus der Reisegruppe essen Nasi Goreng sogar zum Frühstück UND Abendessen 😳) – und sagen langsam Tschüss ❤️

    Und einer freut sich sehr auf milderes Wetter…
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  • Cairns | hello australia

    12–15 de mai. 2025, Austrália ⋅ 🌬 25 °C

    Wir landen morgens früh in Cairns – nach einem unruhigen Nachtflug ohne Schlaf. Also kämpfen wir uns etwas übermüdet durch den ersten Tag.

    Nach vier Monaten Asien freuen wir uns über die Ruhe, den Platz, die breiten Straßen, Supermärkte mit vertrauten (und vermissten) Produkten – und überhaupt wirkt plötzlich alles sehr geordnet und entspannt. Auch wenn uns das in Asien nie gestört hat, ist es doch mal wieder schön. Auch das Klima ist eine willkommene Abwechslung … zumindest für manche von uns 😉

    Es gibt keinen konkreten Plan, aber in ca. vier Wochen müssen wir in Sydney sein, damit Ani wieder ihre Heimreise antreten kann. Wie genau, ist noch offen – also nutzen wir die ersten Tage, um uns zu orientieren. Mit dem Mietwagen erkunden wir die Gegend rund um Cairns und machen einen Abstecher nach Port Douglas - schön hier! 😍

    Während Ani und Marv einen Schnorchelausflug zum Great Barrier Reef machen, bleibe ich – immer noch erkältet – schweren Herzens in der Unterkunft. Und bin somit zum ersten Mal alleine seit dem 6. Januar btw 🙈

    Außerdem freue ich mich sehr, mal wieder selbst zu kochen (mal schauen, wie lange ☺️). In Australien gibt es überall öffentliche BBQs – kostenlos und erstaunlich sauber. Also wird gleich am zweiten Tag gegrillt, darauf hatten wir uns schon lange gefreut.

    Und direkt am ersten Tag sehen wir Kängurus am Straßenrand – also, anscheinend sind wir jetzt wirklich in Australien…
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  • Magnetic Island | Wallabies & Koalas

    15–17 de mai. 2025, Austrália ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir fahren von Cairns nach Townsville (350 km, 4 Stunden). Von Townsville geht’s mit der Fähre rüber nach Maggie Island – 20 Minuten Überfahrt, und es fühlt sich an, als wäre man mitten in einer Filmkulisse gelandet. Die Insel ist klein, es gibt wenig Straßen, alles ist sehr ruhig. Nur einige Touris (viele Aussies), die am Strand gemütlich Fish & Chips essen. Die Ruhe liegt aber sicherlich auch an der Jahreszeit :-)

    Direkt am ersten Abend machen wir eine kleine Wanderung zum Rock Wallaby und begegnen einigen Wallabies (quasi Mini-Kängurus). Sie sind süß, mit etwas Geduld auch zutraulich und das Highlight: eine Mama mit Baby im Beutel 🥹 Ein guter Start auf der Insel!

    Am nächsten Tag wandern wir den Fort Walk – der nicht nur schöne Aussichten bietet, sondern mit etwas Glück auch Koalas in freier Wildbahn. Wir halten gespannt Ausschau und sind richtig happy, als wir den Ersten schlafend im Eukalyptusbaum entdecken. Die sind einfach zuuuu süß 🥰 Ein weiterer folgt (sorry für die schlechten Fotos).

    Die Australier sind unglaublich nett. Der Busfahrer begrüßt uns mit so viel Herzlichkeit, dass wir kurz überlegen, ob wir für immer bleiben sollen (wäre uns hier aber doch ein bisschen zu ruhig auf Dauer). Auch die Strände sind wunderschön – man muss sich nur erst daran gewöhnen, dass man nicht überall einfach reinspringen kann (wegen Quallen, Krokodilen & Co. 🙃).

    Zum Abschied besuchen wir noch einen kleinen Thrift & Sip-Market, beobachten die Locals, trinken Kaffee und schlendern durch die Stände. Die Leute kennen sich alle, sind entspannt, herzlich und lachen viel – irgendwie ansteckend. Sie wirken auf jeden Fall ziemlich glücklich hier ☺️ Dann geht’s mit der Fähre zurück nach Townsville…
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  • Airlie Beach | Whitsunday & Fußballnacht

    17–21 de mai. 2025, Austrália ⋅ ☀️ 26 °C

    Von Townsville geht’s in etwa dreieinhalb Stunden mit dem Auto weiter nach Airlie Beach. Die Fahrt ist entspannt, die Landschaft grün und weit – unterwegs sehen wir (leider) ziemlich viele tote Kängurus am Straßenrand und wir müssen aufpassen, dass nicht auch eins auf unserem Auto landet.

    Airlie Beach ist richtig süß. Wir wohnen etwas außerhalb, mitten im Wald, in einem wunderschönen Haus – umgeben von Truthähnen, Kookaburra und Kängurus.

    Einen Tag verbringen wir an der schönen öffentlichen Lagune mitten in Airlie Beach – mit Blick aufs Meer, kostenlosem Eintritt und wenigen anderen Leuten. Überhaupt sind wir begeistert, wie viel hier für die Menschen angeboten wird – für jedes Alter, alles liebevoll gepflegt und sauber.

    Die nächsten Tage machen wir einen kleinen Ausflug zu den Cedar Creek Falls und (ein Highlight an der Ostküste) einen Trip zu den Whitsunday Islands. Der Sand hier ist so weiß und fein, dass es fast unwirklich wirkt. Hier wurden btw Teile von Fluch der Karibik gedreht. Besonders schön ist, dass auch hier wieder sehr wenig los ist. So schöne Strände wären in Europa sicherlich sehr viel höher frequentiert :-D Wir fahren zur Nachbarinsel und schnorcheln rund um Hastings Island, sehen schöne Korallen und bunte Fische und sogar eine Schildkröte. Allerdings merkt man, dass wir weiter in den Süden kommen – das Wasser ist deutlich frischer, und nach dem Schnorcheln sind wir ziemlich durchgefroren.

    Nebenbei feiern wir hier mitten in der Nacht den Aufstieg vom FC Köln – und auch den Einzug des BVBs in die Champions League ✊ juhuu!
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  • Yeppoon & Rockhampton

    21–23 de mai. 2025, Austrália ⋅ ☀️ 25 °C

    In Rockhampton angekommen, machen wir einen kleinen Spaziergang durch den botanischen Garten – und landen eher zufällig im dazugehörigen kleinen Zoo, der übrigens auch kostenlos ist. Eigentlich wollen wir sowas nicht unterstützen, aber wir laufen hier mal durch und treffen dort auf einen blinden Koala, der nicht mehr in die Wildnis zurückkehren kann. Ihn so nah zu sehen, ganz ruhig und friedlich in seinem (offenen) "Gehege", ist richtig süß!

    Wir machen außerdem einen Tagesausflug nach Great Keppel Island. Auf der Fähre dort hin sehen wir einen Delpfin, wie cool! :-) Die Insel ist – mal wieder – sehr schön, fast menschenleer (wir sind uns nicht sicher, ob das an der Jahreszeit liegt oder ob es hier immer so entspannt ist?), mit kleinen ruhigen Stränden. Wir schnorcheln, entspannen am Strand und genießen die Ruhe. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass außer uns auch einige Sandflöhe mit am Start waren – Ani und mich hat’s heftig erwischt (wie lange können Stiche bitte jucken?!)

    Zurück in Yeppoon wird wieder gegrillt (Marvin ist hier im siebten Himmel) – an der öffentlichen Lagune, mit Blick aufs Wasser :-)
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  • Rainbow Beach | K‘Gari Island

    24–27 de mai. 2025, Austrália ⋅ ☀️ 25 °C

    Rainbow Beach ist ein kleiner, ruhiger Ort – viel gibt’s hier nicht, aber das macht nichts. Wir kommen an, machen einen langen Spaziergang am Strand, landen spontan im Surfclub – und stoßen nach fünf Monaten zum ersten Mal wieder mit einem Glas Weißwein (statt Bier) an. Wie gut das schmeckt, hatte ich fast vergessen 😄

    Unser Stopp hier hat einen Grund: K’gari (ehemals Fraser Island), die größte Sandinsel der Welt. Mit der Fähre geht es in nur fünf Minuten rüber – und dann schaukelt uns ein 4WD über die hügelige Insel. Schon nach kurzer Zeit sind wir froh, dass wir nicht selbst fahren. Der „Highway“ ist einfach der Strand, durchsetzt mit Spurrillen, Wellen und weichem Sand.

    Wir sehen mehrere Dingos – wilde australische Hunde, die hier heimisch sind – die sind auch der Grund, warum man auf der Insel nichts essen oder offen herumtragen sollte. Zufälligerweise wurde ausgerechnet 2 Tage zuvor ein Kind von einem Dingo attackiert, die Info hätte man Ani und mir vielleicht ersparen sollen 🙈

    Wir besuchen das rostige Maheno-Schiffswrack, laufen barfuß durch den klaren (und sehr kalten!) Eli Creek (ein flacher, schneller Bach, der ins Meer fließt) und springen in den traumhaft schönen Lake McKenzie – glasklares, blaues Wasser auf weißem Sand. Immer auf der Hut nach Dingos 😬 Zum Abschluss machen wir einen Bushwalk und laufen durch dichten Regenwald – besonders die riesigen Bäume sind sehr beeindruckend.

    Zurück in Rainbow Beach entspannen wir die nächsten Tage am Strand, schauen den Surfern zu, spielen Tennis und besuchen den Carlo Sand Blow – eine große Sanddüne mit Aussicht auf Küste, Regenwald und Meer. Sieht fast aus wie eine Mini-Wüste mitten im Grünen.

    Dann geht's für uns weiter entlang der Ostküste...
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  • Noosa | süß hier!

    27–29 de mai. 2025, Austrália ⋅ ☀️ 21 °C

    Von Rainbow Beach geht’s weiter nach Noosa – und es ist richtig süß hier: Das ist wohl einer unserer bisher liebsten Orte in Australien.

    Wir machen eine Wanderung durch den Noosa Nationalpark und sind begeistert – das ist einer der schönsten Küstenwanderwege, die wir je gelaufen sind: kleine Buchten, Klippen, soo viele unterschiedliche und schöne Bäume, leider keine Koalas aber immer wieder richtig schöne Ausblicke 😍

    Wir besuchen den Eumundi Market – ein beliebter Kunst-, Design- und Foodmarkt mit vielen Ständen, handgemachten Sachen, Streetfood und Live-Musik. Danach fahren wir mit der Fähre über den Noosa River, vorbei an ziemlich beeindruckenden Häusern direkt am Wasser. Hier würden wir auch ein Häuschen nehmen 😬

    Außerdem schauen wir das „State of Origin“-Rugbyspiel, grillen Burger, essen Calamari am Strand und sehen einen schönen Sonnenuntergang. Dann heißt es schon wieder Abschied nehmen… aber Noosa bleibt auf jeden Fall in bester Erinnerung!
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  • Brisbane | …und viel Regen

    29 de mai.–2 de jun. 2025, Austrália ⋅ ☀️ 21 °C

    Gastbeitrag von Ani:

    Nach 3 Wochen mit schönem Wetter zeigt sich Brisbane von seiner regnerischen Seite. Nach 5 Monaten müssen Leo & Marv zum ersten Mal ihre Jacken aus dem Backpack kramen.

    Wir erkunden Brisbane bei Regen entlang des Brisbane River mit Blick auf die Skyline, schauen uns eine Ausstellung in der City Hall an, schlendern über Wochenmärkte und besuchen abends einen Foodmarket mit Live- Musik.

    Marv macht einen kurzen Abstecher zum Barber und verabschiedet sich von seinen langen Haaren und trägt jetzt einen Mullet. Steht ihm sehr gut!

    Über ein paar Ecken…übernachten wir bei Thomas, einem supernetten Australier mit deutschen Wurzeln und bekommen dadurch nochmal mehr Einblicke in die australische Kultur. Wir haben die Chance an unseren Billiard skills zu arbeiten und bekommen ein australisches BBQ serviert 😬 Die australische Gastfreundschaft ist auf jeden Fall nochmal ein ganz anderes Level!

    Den letzten Tag verbringen wir an der Gold Coast und machen mit Thomas und seiner Tochter einen Bushwalk durch den Regenwald.

    Leider müssen wir uns am letzten Tag von unserem Mietwagen Raffi verabschieden - 2.800 km haben wir in 3 Wochen zurück gelegt. Danke, Marv, dass du uns so souverän durch den Linksverkehr gefahren hast 😬

    Wir sind ohne große Erwartungen nach Brisbane gereist und wurden positiv überrascht. Wir haben einen guten Eindruck davon bekommen, wie schön die Stadt im Sommer sein muss.

    Nach vier Tagen endet unser Aufenthalt in Brisbane mit einer frühen Fahrt zum Flughafen – das letzte gemeinsame Ziel, bevor ich in ein paar Tagen nach Hause fliege und die beiden wieder auf sich allein gestellt sind. 😥😊
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  • Sydney | goodbye Ani 🫶

    2–9 de jun. 2025, Austrália ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir landen in Sydney – unsere letzten Tage zu dritt sind angebrochen, also wird jede Minute ausgekostet. Wir starten mit den Klassikern: Opera House, Harbour Bridge, Bondi Beach und eine der schönsten Fährstrecken nach Manly (der View ist wirklich besonders!).

    An einem Tag regnet es leider, also gehen wir ein bisschen shoppen - soweit das eben geht, wenn man nichts kaufen kann, weil man es dann noch ein halbes Jahr mit sich herumschleppen muss (eine absolute Qual für mich in einer Stadt wie Sydney 🙈).

    Es ist btw wirklich kalt hier, auch wenn die Sonne scheint. 🥶 Wir schlendern durch die verschiedenen Viertel: Surry Hills, Paddington, Chinatown und machen Vintage-Shopping in Newtown. Anfangs hat mich Sydney ehrlich gesagt nicht so richtig abgeholt, aber nach ein paar Tagen fand ich es wirklich zuuuu cool. Die vielen schönen Pubs laden leider dazu ein, etwas zu viel Zeit dort zu verbringen – aber die letzten Tage muss man ja genießen. 🥰

    Nach vier Tagen reist Ani schweren Herzens ab und macht sich auf ihren 30-stündigen Heimweg (Respekt!). Ich bleibe ein bisschen traurig zurück, denn eine große Schwester dabeizuhaben ist einfach super praktisch - und richtig schön. Sollte man sich merken, falls man so eine hat wie meine. 🫶

    Marvin und ich haben dann noch drei richtig schöne und sonnige Tage in Sydney: an den Wochenenden gibt es ganz viele Märkte in der Stadt, über die wir geschlendert sind (omg, es gab so so coole Sachen dort!). Außerdem haben wir einen Tagesausflug in die Blue Mountains gemacht, der zwar unfassbar kalt war (es hat sogar mal kurz geschneit), sich aber trotzdem sehr gelohnt hat! Es waren so tolle Aussichten und Wanderwege und ganz ganz süße Städtchen mit kleinen Cafés wie in einem Film - in einem Winterfilm halt 😁

    Und dann geht es auch schon wieder weiter. Diesmal muss ich schauen, dass ich Marvin ins Flugzeug bekomme, ihm gefällt es hier ein bisschen zu gut 😬
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  • Kia ora New Zealand

    9–10 de jun. 2025, Nova Zelândia ⋅ 🌙 15 °C

    Hier sind wir: mitten im Winter von Neuseeland landen wir gegen Abend in Auckland. Bei der Suche nach dem richtigen Bus bekommen wir gleich super liebe Hilfe von einer Einheimischen, das gibt uns direkt ein gutes Gefühl ☺️ (wieso macht das eigentlich niemand in Deutschland?)

    Wir bleiben nur eine Nacht in Auckland, am nächsten Tag holen wir unseren Camper, der für die nächsten 3 Wochen unser Zuhause ist. Es gibt noch keine Route, aber wir freuen uns! Und hoffen sehr, dass es nicht ganz so kalt wird 😬
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  • Woche 1 im Camper & eine Kältekrise

    10–14 de jun. 2025, Nova Zelândia ⋅ ☀️ 10 °C

    Wir holen unseren Camper ab – und staunen nicht schlecht: 7,20 Meter lang! Ups 😅 Damit startet unser Roadtrip auf der Nordinsel also offiziell.

    Erster Stopp nach ca. 2,5 Stunden Fahrt: der Hot Water Beach, es schüttet in Strömen. Richtig guter Start – und am nächsten Morgen direkt das erste Camperdrama: Wir hängen fest, im nassen Gras. Und müssen rausgezogen werden - haha peinlich! Aber die Einheimischen sind so unfassbar freundlich – der Campingnachbar stand schon parat, bevor wir überhaupt richtig feststeckten. ❤️

    Der Hot Water Beach macht seinem Namen alle Ehre: Gräbt man im Sand ein Loch, sprudelt darunter bis zu 60 Grad heißes Wasser hervor – ein ganz natürliches Spa am Strand, erst haben wir die Stellen nicht gefunden, aber dann gabs direkt ein paar Verbrennungen am Fuß 😂

    Weiter geht’s über Tairua nach Rotorua – mit kurzem Zwischenstopp in Hobbiton. Für mich als Nicht-Herr-der-Ringe-Guckerin eher ein netter Fotospot mit sehr gepflegten Gärten. Für Marvin dagegen ein kleines Highlight. Die Landschaft drumherum ist richtig cool und wirklich filmreif. Leider hat es (natürlich) die ganze Zeit geregnet.

    Die ersten Camper-Tage waren... sagen wir: holprig 🙃 Wir standen uns nonstop im Weg, haben ständig unsere Sachen gesucht, uns regelmäßig den Kopf gestoßen – und kaum hatten wir unseren Rhythmus gefunden, wurde es nachts so kalt, dass es kaum auszuhalten war. Kurzzeitig wollte ich alles abbrechen, habe sogar für 2 Minuten (zum ersten Mal auf der Reise!) nach Flügen Richtung Heimat geschaut. Ich dachte an Italien als nächstes Ziel. Aber ja... wir sind ja wirklich zu weit weg. 😅

    Inzwischen fahren wir einfach immer dahin, wo es laut Wetterbericht "warm" ist – also alles über 3 Grad. Seit drei Wochen tragen wir das gleiche Outfit, weil wir genau ein einziges warmes dabei haben. Und besonders schön: wir haben die gleichen Jacken an, weil wir eigentlich dachten, dass die eh nie zum Einsatz kommen. Jetzt sind wir also auch schon seit 3 Wochen im Partnerlook 🙈

    Aber: Wir haben uns eingegroovt – und die Landschaft hier ist einfach atemberaubend 😍 Und wir haben schon so schöne Sachen erlebt: waren im Thermalbad, sind durch die schönsten Landschaften gewandert und haben einen schönen Abend im Treewalk verbracht und sind hier über 25 Hängebrücken mit Lichterinstallation gelaufen.

    Es hat eine Woche gedauert, aber jetzt sind wir im neuseeländischen Winter angekommen – und freuen uns auf 2,5 weitere Wochen Abenteuer im Camper 🚐❄️
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  • Taupō & Wellington | Und noch kälter!

    14–19 de jun. 2025, Nova Zelândia ⋅ ☁️ 10 °C

    Es geht weiter, wir fahren nach Taupō und machen auf dem Weg dahin einen Stopp im Geothermal Park – landschaftlich richtig beeindruckend, dampfende Quellen, blubbernde Erde… und der Schwefelgeruch begleitet uns (und unsere Klamotten) noch tagelang.

    Taupō gefällt uns bisher am besten – wunderschön am See gelegen, mit Blick auf den Mount Tauhara (zumindest, wenn das Wetter mitspielt). Wir dachten ja kurz, wir hätten die kältesten Nächte überstanden. Aber Taupō begrüßt uns morgens mit –0,5 Grad und gefrorenen Autoscheiben (Stimmung bei mir: naja 😬).

    Dafür ist es tagsüber sonnig und perfekt zum Wandern. Wir laufen eine schöne Runde zu den Huka Falls – entlang des türkisblauen Flusses, sehr idyllisch. Außerdem mache ich (wie es im Kalender steht) Schwestermarkt-Frühstück 👭Allerdings leider ohne Schwester und ohne Wein. Aber dafür in Taupō mit Marvin, Kaffee und Livemusik. Es gibt richtig süße Handwerks- und Farmer-Ständen. Der Stand mit der längsten Schlange ist btw der Popcorn-Stand (liebe Neuseeländer, das gefällt mir! 🥰)

    Danach geht’s weiter Richtung Wellington – etwa sechs Stunden Fahrt durch spektakuläre Landschaft. So abwechslungsreich und schön, dass man ständig aussteigen möchte.

    Wellington überrascht uns positiv: coole Viertel, alternative Läden, Vintageshops, viele Pubs und gute Restaurants. Wir genießen es mal wieder in einer Großstadt zu sein, schlendern durch die Stadt und machen eine kleine Wanderung auf den Mount Victoria mit tollem Blick über die Stadt – und dann heißt’s auch schon wieder Abschied nehmen.
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  • Whanganui, New Plymouth & Waitomo Caves

    19–24 de jun. 2025, Nova Zelândia ⋅ 🌧 13 °C

    Von Wellington reisen wir weiter nach Whanganui, ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg nach New Plymouth. Hier bleiben wir dann ein bisschen länger, das Wetter ist mittlerweile richtig schön, wir können sogar mal unsere Campingstühle rausholen.

    Wir gehen hier einen Tag im Egmont Nationalpark wandern. Unser Ziel ist der Pouākai Reflective Tarn, ein kleiner See, in dem sich bei gutem Wetter der Mount Taranaki spiegelt. Der Weg dorthin ist schön, viele viele (viele!) Stufen, durch dichten Wald, über Holzstege und matschige Abschnitte. Oben angekommen weht leider ein eisiger Wind und die Sicht ist auch nicht gut. Es ist so stürmisch, dass wir uns kaum auf den Beinen halten können, also kurzer Blick und schnell wieder mit unserem Gipfelproviant runter. Wir haben die nächsten ca. 5 Tage so krassen Muskelkater, dass wir auf keinen Fall Stufen laufen können! 😅

    Zurück in New Plymouth findet zur Feier von Matariki (dem Māori-Neujahrsfest, das die Rückkehr des Sternenhaufens Plejaden markiert) ein kleines Lightfestival im Park, am Meer und in der Stadt statt – ganz liebevoll gestaltet mit Livemusik, Licht-Installationen, Lagerfeuer und Streetfood. Was uns auffällt: dass es bei vielen öffentlichen Festen keinen Alkohol gibt. Das kennen wir irgendwie anders 😂 aber macht natürlich nichts.

    Dann geht’s weiter nach Waitomo – bekannt für seine unterirdischen Höhlen mit Millionen kleiner Glühwürmchen. Wir machen eine Tour durch die beeindruckenden Höhlen und eine Bootstour im dunklen. Die vielen Glühwürmchen sehen aus wie ein Sternenhimmel – richtig schön!
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  • Tāwharanui, Kauri Trees & Bay of Islands

    24–29 de jun. 2025, Nova Zelândia ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser nächster Spot: der Tāwharanui Regional Park. Einer der Vorteile am Winter-Camping – wir sind mit zwei anderen Campern die einzigen im Park. Es ist soo ruhig, das Wetter ist perfekt und wir machen eine Wanderung durch den abwechslungsreichen Park: dichter Busch, dann grüne Hügel, ein Stück am Strand entlang, über Steine, dann wieder Palmen – alles dabei. Trotz anhaltendem Muskelkater eine richtig schöne Tour. 😍 Zwischendurch müssen wir immer kurz die Schuhe reinigen, das dient dem Schutz der empfindlichen Kauri-Bäume.

    Nachts steht dann noch eine andere Mission an: Marvin will unbedingt einen vom Aussterben bedrohten Kiwi-Vogel sehen. Also ziehen wir im stockdunkeln mit Rotlichtlampe los und suchen – lange 🫠 Ich bin irgendwann mehr mit dem krassen Sternenhimmel beschäftigt, denn in diesem Park gibt es kaum Lichtverschmutzung. Und dann – kurz bevor wir aufgeben – entdeckt Marvin tatsächlich einen Kiwi im Gebüsch. Richtig cool! 🥳

    Die Übernachtung im Park ist sowieso besonders – umgeben von Purpurhühnern und vielen anderen Vögeln, begleitet von Meeresrauschen und Tiergeräuschen schlafen wir ein.

    Am nächsten Tag geht’s weiter zu den Kauri-Bäumen. Die sind wirklich beeindruckend – riesig, uralt, mit Stämmen, die teilweise über vier Meter Durchmesser haben. Auf Fotos kaum einzufangen!

    Danach fahren wir weiter Richtung Bay of Islands – zwei Tage Sturm und Dauerregen sind angesagt, also nutzen wir die Zeit fürs Planen, Tee trinken und einfach mal Nichtstun. Wobei – ganz spurlos geht der Sturm nicht an uns vorbei: Unsere Antenne verabschiedet sich irgendwann mit einem lauten Knall... 🥴

    Das Wetter wird besser und wir setzen mit der Fähre rüber nach Russell – ein kleiner, sehr süßer Ort. Der „Saturday Market“ besteht hier aus genau zwei Tischen: An einem verkaufen ältere Damen selbstgebackenes Brot, am anderen gibt’s gestrickte Mützen und Socken. Richtig idyllisch... und dann neigt sich unser dreiwöchiger Campertrip auch schon langsam dem Ende.
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  • Haere rã New Zeland 🤍

    29 de jun.–4 de jul. 2025, Nova Zelândia ⋅ ⛅ 12 °C

    Whangãrei -> Gulf Harbour -> Auckland

    Langsam, aber sicher nähern wir uns wieder Auckland – dem Start- und Zielpunkt unserer Neuseelandreise. Aber ganz ohne Umwege geht’s natürlich nicht.

    Erstmal steht Kerikeri auf dem Plan mit einer Wanderung zum Rainbow Waterfall. Dann fahren wir weiter nach Whangārei und übernachten schließlich noch eine Nacht in Gulf Harbour. Der kostenlose Stellplatz dort entpuppt sich als absoluter Glücksgriff – vielleicht sogar der schönste (und letzte) der gesamten Reise: direkt am Meer mit Blick auf die Skyline von Auckland. So darf das Ende unseres Roadtrips gerne aussehen.

    Zurück in Auckland geben wir unseren Camper Rose ab – ein bisschen traurig sind wir schon. Gleichzeitig freuen wir uns aber auch auf ein echtes Bett und darauf, mal wieder mehr als drei Schritte gehen zu können, ohne jemandem im Weg zu stehen.

    In Auckland laufen wir ca. 20 Kilometer durch die Stadt, um in kurzer Zeit möglichst viel zu sehen, wir haben nur einen Tag Zeit, da es dann (wie sollte es anders sein) schon wieder stürmt und regnet. Die Stadt ist auf jeden Fall sehr abwechslungsreich.

    Wir setzen noch kurz mit der Fähre nach Devonport über (süß!) und dann heißt es langsam Abschied nehmen … Neuseeland, es war richtig schön. Beim nächsten Mal kommen wir im Sommer wieder und konzentrieren uns auf die Südinsel – die soll ja noch spektakulärer sein, was uns wirklich jeder hier bestätigt hat. Dieses Mal hat es wetterbedingt nicht geklappt, aber auch so war es eine schöne Zeit. Die Landschaft und die Menschen hier sind schon besonders (Marvin: "und die Pies").

    Und es ist so schön, wie präsent die Māori-Kultur ist – sei es durch Ortsnamen, Symbole, Sprache oder Traditionen wie Matariki.

    Übrigens: Mit dem Abschied aus Neuseeland verlassen wir auch offiziell den entferntesten Punkt unserer Reise – von zu Hause aus gesehen. Also, liebe Mamas und Papas: Ihr könnt euch freuen, wir sind jetzt quasi auf dem Heimweg...aber halt ein sehr langsamer Heimweg. 😅
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  • Reise in die Vergangenheit: Bonjour!

    4–5 de jul. 2025, Polinésia Francesa ⋅ ☁️ 24 °C

    Wir landen mitten in der Nacht, mitten in der Südsee auf Tahiti – und sind damit offiziell in die Vergangenheit gereist.
    Durch den Flug über die Datumsgrenze haben wir ganze 22 Stunden Zeitunterschied und erleben den 4. Juli nun zum zweiten Mal: einmal in Auckland, einmal auf Tahiti.

    Obwohl wir um 3 Uhr nachts landen, werden wir mit traditioneller Musik begrüßt 🥰 Viel sehen wir von der Insel noch nicht, denn morgen früh geht’s direkt weiter ins nächste Südsee-Abenteuer.
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  • Bora Bora | Paradies gefunden!

    5–10 de jul. 2025, Polinésia Francesa ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir fliegen mit einer kleinen Propellermaschine nach Bora Bora – eigentlich wollten wir nach den Philippinen nicht wieder in so ein Ding steigen, aber hier hatten wir leider keine Wahl. Dafür war der Ausblick schon im Anflug ein absoluter Traum: Türkisfarbenes Wasser, grüne Inseln und eine Landung auf einer Sandbank mitten im Meer. Dann geht’s mit dem Boot weiter zur Hauptinsel – und auf dem Weg wird uns schon klar: Wir sind im Paradies gelandet 🌺

    Eigentlich dachten wir, dass wir auf dieser Reise schon sehr schöne Strände gesehen haben – aber Bora Bora setzt echt nochmal einen drauf. Kristallklares Wasser, weicher Sand, Rochen schwimmen direkt am Ufer entlang. Wir verbringen den ersten Tag also erstmal einfach am Matira Beach und entspannen – nach dem kalten Camper-Winter in Neuseeland auch nötig 😬

    In den nächsten Tagen umrunden wir die Insel mit den klapprigen Fahrrädern unserer Unterkunft 😄. Viel zu sehen gibt’s auf der Insel selbst nicht, außer dem Mini-Städtchen Vaitape, ein paar kleinen Läden und natürlich dem unfassbaren Meer inkl. Meeresbewohner. 😍 Aber was hier wirklich besonders ist: die Atmosphäre! Die Menschen sind super herzlich, man wird von jedem mit einem freundlichen „Iaorana“ begrüßt, überall wird Musik auf der Ukulele gemacht, geblümte Sarongs und Blumenschmuck gehören hier zum normalen Tagesoutfit. Das ist genau nach meinem Geschmack! 🥰

    Highlight war unser Schnorchelausflug: Wir schwimmen mit Mantarochen (unsere waren ca. 3 Meter groß, sie können aber bis zu 7 m groß werden), mit Riffhaien, viiiielen bunten Fischen und weiteren Rochenarten. Zum Abschluss gibt’s Lunch auf einer kleinen Motu – einer der typischen Mini-Inseln – mit den Füßen im Wasser. Und diese verrückten Farben des Meeres: türkis, tiefblau, fast neon – und ständig ändert sich alles je nach Lichteinfall. Leider nicht in Bildern einzufangen.

    Aber ja – es ist hier richtig teuer. Das wussten wir theoretisch, aber eine 6 €-Gurke und 20 € für einen Sixer Dosenbier haben uns dann doch nochmal überrascht 😄. Ein Roller kostet hier 10 x so viel wie ein Roller in Asien 😂 Aber: Da Französisch-Polynesien zu Frankreich gehört gibt es überall günstiges und frisches Baguette! Die Locals haben übrigens auch einen französischen Pass und gehören somit auch zur EU (verrückt am anderen Ende der Welt).

    Heute heißt es leider schon wieder Abschied nehmen von dieser Trauminsel. Aber ein kleiner Südsee-Stopp ist noch drin bevor wir uns auf den Weg nach Amerika machen 🥳
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  • Moorea & Tahiti | mauru'uru

    10–15 de jul. 2025, Polinésia Francesa ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir fliegen von Bora Bora nach Tahiti – der Flughafen in Bora Bora ist eher eine Hütte und es gibt keinen Sicherheitscheck. Ist das überhaupt erlaubt? 😄

    Von Tahiti geht es mit der Fähre nach Moorea. Vorher fahren wir noch mit dem öffentlichen Bus zum Hafen – zusammen mit einer Gruppe einheimischer Arbeiter, die in Gelächter ausbrechen, als wir mit unserem viel zu großen Gepäck reinkommen. Touris im Linienbus sind hier wohl selten, offenbar. 😄

    Auf Moorea haben wir ein Mietauto, und Marvin muss erstmal wieder im Rechtsverkehr klar kommen – und mit Gangschaltung 😂 Wir umrunden die Insel (ohne Pausen ca. eine Stunde). Moorea hat ein bisschen mehr zu bieten als Bora Bora: Kleine, süße Städtchen, beeindruckende grüne Berge und das gleiche unfassbare Wasser wie auf Bora Bora.

    Was hier wirklich verrückt ist: die Pflanzen. Farben, Muster, Formen – alles ist so schön bunt! So richtig exotisch! Ich verstehe jetzt auch, warum diese Pflanzenarten, die ich in Deutschland schon öfters teuer gekauft habe, bei uns als Zimmerpflanzen nicht überleben 😄

    Am Sonntag sitzen die einheimischen Familien einfach mitten im Wasser – mit Tischen, Stühlen, Kühlboxen. Manche schnorcheln oder trinken Bier, andere feiern am Ufer. So schön zu sehen, wie sehr das Meer hier zum Alltag dazugehört.

    Wir machen einen weiteren Schnorchelausflug – diesmal mit Schildkröten, Haien (darunter ein Babyhai – so süüüß 🦈) und vielen Rochen, die einem fast zu nah kommen. Früher wurden sie hier angefüttert, was inzwischen glücklicherweise verboten ist – aber sie sind trotzdem noch sehr zutraulich. Es ist fast ein bisschen unheimlich, wenn sie direkt an einem vorbeigleiten (fühlen sich an wie glitschige Champignons, falls das jemand wissen will 😄). Und nebenbei schwimmen ständig Haie und bunte Fische um uns herum – Mega cool! Die Guides erzählen uns außerdem richtig viel über das Leben hier, was auch super interessant war.

    Und dann ist unsere Zeit auf Moorea auch schon wieder vorbei. Es geht zurück nach Tahiti, wo wir noch eine Nacht verbringen. Es ist französischer Nationalfeiertag und wir haben Glück: Wir können die Parade anschauen – und sogar einem traditionellen Sport zuschauen, dem sogenannten Obsttragen! Die Teilnehmenden bauen sich dabei ein Tragegestell aus Früchten (je nach Gewichtsklasse bis zu 50 Kilo) und rennen dann eine bestimmte Strecke damit gegeneinander. Die Stimmung am Straßenrand ist mega, alle feuern an, und wir fiebern richtig mit. 😬

    Abends gehts in den Flieger Richtung Los Angeles.

    Bis bald, Südsee (wäre schön wenn wir uns irgendwann noch einmal wieder sehen :-)) – du warst wunderschön! 🌺✈️
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