• Tobi G
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SEA '25 🇻🇳🇵🇭🇮🇩🇸🇬

Schon geht's wieder los.
Die ersten drei Monate der großen Reise führen nach Südostasien. Langweilig wird mir denke ich nicht.
Frankfurt ✈️ Doha ✈️ Hanoi ✈️ Palawan ✈️ Indonesien ✈️ Singapur ✈️ Malaysia 🚌 Thailand 🛥️ Laos 🚌 Kambodscha 🚌 Bangkok
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  • Stop 30: Koh Tao

    15–17 abr. 2025, Tailandia ⋅ 🌧 30 °C

    Und schon geht neigt sich auch Insel Nummer 3 in Thailand dem Ende zu. Gestern sind wir bereits mit der Fähre mit sehr sehr sehr vielen anderen Leuten von Koh Phangang aus nach Koh Tao aufgebrochen. Erstaunlicherweise hat man die Menge an Leuten auf Koh Tao selbst gar nicht wahrgenommen letztendlich, obwohl die Insel sehr klein ist.

    Nach einem guten Mittagessen haben wir uns erstmal den Strand vor dem Hotel angeschaut und uns dann einen Roller gemietet um zu einem Aussichtspunkt, dem Abendessen und einem Nachtmarkt zu fahren. Die Insel ist sehr klein, also war auch alles Recht schnell abgefahren. Die Insel ist zwar klein, aber sehr schön muss man dazu sagen. Überall kleine Läden, restaurants und alles voll mit Tauchschulen.

    So haben auch wir heute einen Tauchtag vor uns gehabt. Ich hab mich bereits um halb 8 allein auf den Weg gemacht um zwei Tauchgänge am Vormittag zu machen. Die andern drei der Reisegruppen sind dann nach dem Mittagessen auf das selbe Boot dazu gestoßen um ihren aller ersten Tauchgang zu machen. Das ging auch ohne Schein, da die drei einen Schnuppertauchgang gebucht haben. Es ging also erstmal raus ins Knietiefe Wasser um übungen durchzuführen. Da min ich schonmal mit meinem Schnorchel mit. Im zweiten Tauchgang ging es dann sogar schon bis auf 10m runter. Alle haben es super gemacht und es war eine tolle Gruppenaktion. Kann man gerne wieder machen. Gesehen haben wir alle möglichen Arten von Korallen, Pufferfischen, Rochen usw. Leider nicht so große Fische, aber das passt schon.

    Nach einem super guten Abendessen sind wir jetzt schon um halb 10 Platt ins Bett gefallen, da echt gar nix mehr geht, nach so einem intensiven Tauchtag. Ich war ja nunmal auch 10h auf dem Boot :D

    Morgen verlassen wir schon wieder die Insel und es geht auf nach Bangkok und von dort in den Norden :)
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  • Stop 31: Bangkok

    17 de abril de 2025, Tailandia ⋅ ☁️ 30 °C

    Speed visit

    Jetzt wird's sportlich. Früh morgens ging's gestern los von Koh Tao in Richtung Bangkok. Über 12goasia konnten wir eine schöne Verbindung mit garantierten Umstiegen buchen. Also ging's erst auf die 1,5h Fähre nach Chumpon und dann direkt in den Bus nach Bangkok. 8h später waren kamen wir dann auch schon am Busbahnhof an. Da war es zwar schon 21 Uhr, wir hatten aber noch ein bisschen was vor, da wir nur 24h vorerst eingeplant haben für Bangkok.

    Also ab zum Hotel, check in und los zur Khao San Road. Für mich hat diese sich erstmal als deutlich zu laut herausgestellt 😂 Ich werde alt. Interessant war es aber allemal. Und die lebendigen straßen Bangkoks bei Nacht hatten definitv ihren Charme, auch wenn mich der Geruch meist etwas verstört hat. Wir haben also ein paar anliegende Straßen noch besichtigt und sind dann um 1 Uhr nachts k.o. ins Bett gefallen. Wecker stand aber schon wieder auf halb 8.

    So ging's dann morgens nach einem Kaffee von 7 eleven direkt weiter. Tempel, nach Tempel, nach Buddha nach Tempel. Super interessante Anlagen, die sich allerdings nach einer gewissen Zeit etwas wiederholen. Gefallen hats mir aber allemale.

    Am Nachmittag hat mir besonders Chinatown gefallen. Die vollen Märkte mit Wäre, die man so bei uns nie einzeln und in diesen Massen kaufen könnte. Einfach super interessant.

    Abschließend waren wir dann noch auf dem höchsten Gebäude Bangkoks mit einer herausragenden Glasfront, auf der man gehen kann. Gruseliges gefühl auf über 300m höhe. Aber atemberaubende Aussicht.

    Die Reisegruppe hat sich danach wieder verkleinert. Tine und Jannis haben den Heimweg angetreten. So sind wir nur noch zu zweit auf dem Weg nach Chiang Mai in den Norden Thailands mit dem Zug in der Holzklasse. Das wird toll! 🥳😍
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  • Stop 32: Chiang Mai

    19–20 abr. 2025, Tailandia ⋅ ⛅ 33 °C

    Geschafft. Nach 14h Zugfahrt

    Die Fahrt in der 2ten Klasse ohne Klimaanlage hab ich mir tatsächlich schlimmer vorgestellt, als sie letztendlich war. Es war zwar sehr laut, weil die Fenster und die Türen (😂) des Zuges die ganze Nacht geöffnet waren, dafür war es nicht ganz so heiß im Fahrtwind. Ein wenig Schlaf habe ich dann letztendlich auch bekommen.

    Trotzdem sind wir erschöpft zur brütenden Mittagshitze in Chiang Mai angekommen. Also erstmal eingecheckt in einem kleinen süßen Hotel und sind essen gegangen. Das Essen wäre echt super lecker, wenn nicht überall Thai-Basil oder Koriander drin wäre. Ich bin wohl zu empfindlich. Wenn ich vergesse es zu sagen und eines der beiden Sachen im Essen drin ist, schmeckt es mir leider schon nicht :(

    Naja. Trotzdem essen rein und dann ging's auch schon wieder 2h fürn Mittagsschlaf ins Bett. Draußen war es ehh vieeeeel zu heiß. Gegen Abend sind wir uns dann einen Roller ausleihen gegangen und zum Wat Phra That Doi Suthep. Einem tollen Tempel auf 1000m höhe und deutlich höher gelegen als Chiang Mai. Super angenehme Temperaturen und kaum Touristen um die Zeit. Dafür deutlich mehr mönche, die Zeremonien nachgegangen sind. Sehr interessant.

    Durch die untergehende Sonne und die angebrachten Beleuchtungen hatte der Tempel auch tolle Farben. Einfach schön und der bisher schönste Tempel der Reise.

    In der Stadt selbst, die deutlich ruhiger als Bangkok ist, haben wir uns dann noch verschiedene Märkte angeschaut. Super ruhiger und angenehmer Vibe mit tollem Streetfood, Kleidung und Kunsthandwerk zu kaufen. Wir haben uns direkt richtig wohlgefühlt, weil auch super Musik überall lief :)
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  • Stop 33: Pai

    20–21 abr. 2025, Tailandia ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Zeit ist knapp. Viele mögen es nicht so schnell seine Ziele abzuhaken. Ich liebe es. Nach nur einer Nacht in Chiang Mai (wir kommen zurück), ging es schon weiter mit dem gestern gemieteten Scooter in Richtung Pai. Pai liegt auf dem Mae Hong Son loop, den wir ursprünglich machen wollten, aus gegeben Umständen aber leider nicht können. Also wird es nur ein kleiner Teil des Loops.

    Die Strecke war super gut zu fahren. Sehr gut ausgebaute straßen, trocken und mit tollen Aussichten. Wir haben auch bei einem tollen Wasserfall gestoppt. Keine Touristen, nur wir zwei und ein trotz Trockenzeit wasserreicher Wasserfall.

    Auf der weiteren Strecke haben wir viele tolle Lokale gesehen. Bei einem haben wir auch gestoppt und uns frittierten Reis geholt. Äußerst lecker.

    Angekommen in Pai haben wir dann wieder eine kurze Mittagspause gemacht um der Hitze zu entgehen bevor wir uns den Sonnenuntergang bei einem Viewpoint angeschaut haben und dann auf den Nachtmarkt der Stadt gegangen sind.

    Der Nachtmarkt war echt toll! Super viele kleine Streetfood Stände, die tolles Essen und getränke, für sehr wenig Geld angeboten hatten. Ich hab mir total den Magen vollgeschlagen mit gyoza, Pommes, banh mi, Sommerrollen, crepes und einem Passionfruit shake.

    Ich liebe übrigens Fruchtshakes!!! Ein Gaumenschmauß. Die werde ich zuhause am meisten vermissen.

    Morgen geht's dann aber auch schon wieder weiter :D
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  • Stop 32.2: Chiang Mai Part 2

    21–23 abr. 2025, Tailandia ⋅ ☀️ 34 °C

    Der Rückweg von Pai gestaltete sich spannender als ursprünglich gedacht. Weil ich es nicht so eintönig mag, hab ich mich entschlossen einen anderen Weg zurück zu nehmen und nicht die Hauptstraße nach Chiang Mai. Den Roller also vollgetankt und auf geht die wilde Fahrt. Es hat nicht lange gedauert bis wirklich niemand mehr auf der Straße unterwegs war, außer wir. Seelenruhig und ganz alleine sind wir über die schir endlose Straße durch die Hitze im Norden Thailands getuckert. Keine Autos, keine Mopeds, keine häuser. Nichts. Nur trockene Bäume und Wiese. Immerhin war die straße top ausgebaut. Warum auch immer. Mit der Zeit hatte ich dann doch etwas Bammel. Wenn was passiert, wären wir in der brütenden Hitze auf uns allein gestellt und Hilfe bräuchte ewig. Aber was soll ich sagen? Ist alles gut gegangen, sonst würde ich nicht schreiben :b

    Nach einer Zeit kam auch wieder etwas Zivilisation mit vielen kleinen Bauerndörfern und Unmengen an bewirtschafteten Feldern. Was genau angebaut wird, konnte man leider nicht sagen, weil am ende der Trockenzeit alles gleich kahl und dürr aussieht. Etwas trist, dennoch eine super tolle Erfahrung durch dieses Gebiet zu fahren. Zwischendurch habe ich auch zwei Mal den Roller wieder vollgetankt. Bei irgendwelchen einheimischen aus dem Wohnzimmer heraus. Wollte immer nur sicher gehen, die nächste tanke zu erreichen.

    Am ende sind wir nach Zwischenstop in einem botanischen garten, 200km und 5h reiner Fahrtzeit wieder in Chiang Mai angekommen. Super anstrengend, aber mega interessant!

    Wir haben dann zwei weitere Übernachtungen in Chiang Mai gebucht, die von vielen Tempeln der Altstadt, privaten Online Terminen (:D), einem tollen Kochkurs und einem Elefantenbesuch geprägt waren.

    Der Elefantenbesuch bekommt einen eigenen Footprint und zum Kochkurs kann ich sagen, dass er super viel Spaß gemacht hat und ich jetzt mein eigenes Pad Thai machen kann. Mit einer schönen sauer scharfen Suppe als Vorspeise. Ein richtiger Schmackofatz 😍
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  • Stop 34: Elephant Nature Park!!

    23 de abril de 2025, Tailandia ⋅ ☀️ 25 °C

    Seit langer Zeit schon verfolge Ich verschiedenste Personen und Organisationen, die sich für Tierschutz einsetzen und versuchen das Tierleid, das wir Menschen verursachen so vielen Leuten wie möglich aufzuzeigen und zu bekämpfen. Ein sehr bewegendes Video von Mission Erde (Mission Bali) hat mir und vielen anderen gezeigt, wie schrecklich der Elefantentourismus für die Tiere ist.

    Um diese für den Tourismus, oder auch als Nutztiere für Waldarbeiten, gefügig zu machen, müssen sie schon in jungen Jahren "gebrochen" werden. Diese gängige Praxis, bei der die von der Mutter getrennten Jungtiere nahezu gefoltert werden und höllische Qualen erleiden, nennt sich Phajaan.

    Ich habe mir also geschworen nie in solche touristischen Tierqualfallen zu tappen und stattdessen gute Projekte zu unterstützen.

    So haben wir heute etwas mehr Geld für eine Halbtagestour in die Hand genommen und den Elephant Nature Park von Lek Chailert nördlich von Chiang Mai besucht.

    In diesem Park leben deutlich über 100 Elefanten die alle aus grausamen Umständen gerettet wurden. Unser toller Guide "Tea" ist mit uns inmitten der nun friedlich lebenden Elefanten umher gelaufen und hat uns zu jedem einzelnen die Geschichte erzählt.

    Blinde (durch Fotografien im Zirkus), humpelnde (gebrochene Beine durch Waldarbeiten), verkrümmte (Zirkusshows, und Reiten), sowie von Narben übersähte Elefanten haben mein Herz echt mehrfach gebrochen. Die Story eines jeden einzelnen Elefanten war unglaublich traurig.

    Erst Recht, wenn man bedenkt, welch liebevolle, empathische, wunderschöne Kreaturen es eig sind.

    Was mich allerdings glücklich gemacht hat, ist wie sich die Menschen dort um die Tiere kümmern. Unmengen an freiem Auslauf, kein Anfassen der Tiere, kein füttern kein Baden. Jeder (!!!) Elefant hat seinen eigenen "Betreuer", der die Probleme des Elefanten kennt, sich den ganzen Tag um ihn kümmert und ihm sein Lieblingsessen reicht, wenn er es möchte. Eine wahnsinnig harte Arbeit all der Menschen, die dort arbeiten, aber auch super toll!

    Ich könnte noch sooo viel mehr zu diesem schönen Ort schreiben, aber ihr wollt sicher nicht so viel lesen.

    Ich kann nur empfehlen! Jeder sollte mal vorbei schauen, wenn er die gelegenheit hat. Ein wunderbares Projekt! Mit dem Geld der Touristen wird zum einen der Betrieb des Sanctuarys gewährleistet zum anderen werden immer wieder neue Elefanten befreit!

    Ps. Von den über 100 Elefanten können Toursiten nur sehr wenigen nahe kommen. Der Rest ist verstört von Menschen.
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  • Stop 35: Saigon (Ho Chi Minh)

    24–27 abr. 2025, Vietnam ⋅ ⛅ 33 °C

    Abstecher nach Vietnam

    Nach 3 Wochen in Thailand und unzähligen unterschiedlichen Eindrücken, hat sich der beste Plan so ergeben, dass ein weiteres Mal Vietnam Anstand. So hatten wir bereits am Donnerstag einen langen und anstrengenden Reisetag und sind zunächst mit dem Nachtbus von Chiang Mai nach Bangkok gefahren um dann von dort nach Ho Chi Minh zu fliegen.

    Der Bus ist definitiv nochmal eine Erwähnung Wert. Nachdem wir uns auf dem Weg nach Chiang Mai durch den 14 Stunden Nachtzug gequält haben, schien der Bus Grade zu wie purer Luxus. Sitze, die man fast zum Bett nach hinten lehnen konnte, jeder Sitz hatte seinen eigenen Fernseher, es gab zwei Mahlzeiten und man hat kaum gemerkt, dass man überhaupt gefahren ist. Absolut Premium. Und gar nicht Mal viel teurer als der Zug. Ich habe dementsprechend geschlafen, aber auch nicht so, wie in einem guten Hotelbett.

    Deshalb ging's dann etwas erschöpft an den Flughafen, etwas warten und dann aber endlich Vietnam zum zweiten. Wir sind nachmittags in der Hitze von Saigon angekommen. Check-In und erstes Ziel natürlich Vietnamesisches Essen! Bun Cha. Ein absolutes Träumchen. Für jeden, der mal nach Vietnam kommt ein MUSS! Suppe mit Glasnudeln, Fleisch, Grünzeug, Chili, Knoblauch und Frühlingsrollen. Mhmmmm. Vietnamesisches Essen ist toll!

    Am Folgetag haben wir dann eine Walking Tour gemacht und einige interessante Dinge über die Geschichte, der doch sehr westlich und kapitalistisch geprägte Stadt erfahren. Ich will gar nicht so sehr ins Detail gehen, aber was deutlich ersichtlich ist, ist das der Süden des Landes sich deutlich vom Norden unterscheidet. Alles scheint etwas mehr an die westlichen Werte angepasst. Viele Fastfoodketten (auch Vietnamesische), Cafees, Restaurants, Malls etc. inmitten des vietnamesischen Alltagstrubels. Ich mag es hier sehr sehr gerne. Vietnam gehört zu meinen absoluten Favoriten.

    Die Gründe dafür sind neben den netten Leuten und dem lebendigen Lebensstil vor allem kulinarisch. Die vielen verschiedenen Kaffeevarianten (Saltcoffee, Eggcoffe, iced oder hot, Kaffee mit Kondensmilch) und vor allem das Essen. Es ist soooo lecker. In den Bildern natürlich dokumentiert. Und wichtig: Das Essen im Süden nochmal besser 😍

    Eine Besonderheit unseres Besuchs waren auf jeden Fall die bereits gestarteten Feierlichkeiten zu 50 Jahren Kriegsende. Am Freitag wurde das mit einer riesen Parade gefeiert und Samstag mit einem großen Feuerwerk. Wir haben uns beides Mal unter die Einheimischen gemischt. Eine super Erfahrung, auch wenn wir massivst beobachtet wurden 😂 Dem Chaos und den Menschenmassen (hab ich so vorher noch nicht gesehen) würde ich auf 1Mio plus Menschen auf der Straße sprechen. Das kuriose bei der ganzen Sache: das eig Fest ist erst nächste Woche. Das waren eig nur Proben für Parade und Feuerwerk. Viele Menschen sind aber der Meinung, dass es am 30.04 wohl zu voll wird und kamen jetzt schon. Wie voll soll es dann am 30 bitte werden? 😂

    Naja. Nach dem Feuerwerk und dem 3ten Banh Mi (ein schmackofatz!!!!) des Tages ging's dann ins Bett und jetzt 5h später sitze. Wir schon wieder im Bus nach Kambodscha. Phnom Penh wartet auf einen fixen 24h Termin mit uns.
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  • Stop 36: Phnom Penh

    27–28 abr. 2025, Camboya ⋅ ☁️ 34 °C

    28h von Penh vorbei. 28h, die ich so schnell nicht vergesse und die unter sie Haut gingen.

    Mit dem Bus ging's früh am Morgen von Saigon in Richtung Phnom Penh. Wir hatten echt große sorge nicht über die Grenze zu kommen, weil wir kein Visum im Vorhinein beantragt hatten. Ausgerüstet mit 110US$ und frischen Passbildern ging's also los. Beim Bus angekommen nur einheimische und keiner der Englisch gesprochen hat. Mit händen und füßen konnten wir uns aber verständigen. Pass und 40$ pro Person wurden direkt vom Busfahrer eingesammelt. Dann ging's los im Sleeper Bus. Kaum an der Grenze angekommen, waren wir aber auch schon drüber. Die Leute vom Bus haben alles für uns gemacht. Wir mussten quasi nur einmal unser Gesicht zeigen. Super Service und wir hätten uns keine Sorgen machen müssen :D

    In Phnom Penh ging's dann erstmal mit einem Bier an den Pool und mal kurz abkühlen bevor wir am Abend den riesen großen Nightmarket und die Walking street erkundet haben. Wir haben auch schonmal traditionelles Kambodschanischen essen probiert: Lok Lak. Ein Traum 😍 Was es ist? Keine Ahnung. Rind in einer Art brazensoße mit Zwiebeln und Reis.

    So jetzt aber zum unvergesslichen. Am nächsten Morgen ging's schon früh los. Um 8 Uhr war Treffpunkt zur Free Walking Tour mit Martin. Wir haben direkt 2 gebucht. Die am Vormittag in der Innenstadt und die am Nachmittag bei den Killing Fields und dem Foltergefängnis.

    Martin war ein toller Guide mit unglaublich tiefem Wissen und hat uns über die Kultur, Religion, die Stadt und die Geschichte berichtet. Und die ging unter die Haut. Mir war nicht bewusst, wie schrecklich die Situation in Kambodscha in den 70er und 80er Jahren war. In dieser Zeit wurde rund 1/4 der Bevölkerung durch verschiedene Gruppierungen gefoltert und hingerichtet. 2 Miollionen von 8 Millionen Menschen. Und das auf brutalste Art und Weise. Ich will gar nicht mehr ins Detail gehen, wir waren aber an zwei wichtigen Orten dieser Zeit. Den Killing Fields, wo Massengräber errichtet wurden, und in einer alten Schule, die zum Foltergefängnis umfunktioniert wurde.

    Das ganze ist noch nicht lange her und berührt mich deshalb irgendwie noch mehr. Gerade im Foltergefängnis hat man Bilder der Opfer gesehen und Geschichten von Zeitzeugen gehört. Absolut erschreckend. Ich hab mich selten so unwohl und komisch gefühlt, wie in diesem Moment und war oft den Tränen nahe. Aber auch das gehört dazu. Ich verstehe einfach nicht wie Menschen zu so etwas fähig sind. Ich möchte nur ein Beispiel geben:

    Auf den Killing Fields steht ein Baum mit viel Schmuck. Da "das böse" bereits an der Wurzel gepackt und besiegt werden musste, wurden auch Kinder hingerichtet. Hierfür diente der genannte Baum. Kleine Kinder wurden demnach einfach an den Füßen genommen und gegen den Baum geschlagen. Einfach schrecklich!

    In Deutschland ist die Geschichte dieses Landes wenig bekannt, aber sie ist absolut wissenswert um zu wissen, wozu Menschen fähig sind und um sich stets bewusst zu sein, dass so etwas nie wieder geschehen darf.
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  • Stop 37: Sihanoukville

    28–30 abr. 2025, Camboya ⋅ ☁️ 29 °C

    Der langweiligste Footprint bisher.

    Nach unserer tollen Tour in Phnom Penh haben wir uns mit dem Bus am Abend auf nach Sihanoukville gemacht. Der Ausgangspunkt für Reisen auf die Koh Rong Inseln.

    Gebucht waren 2 Nächte. Die hab ich auch gebraucht. Am Abend nach der Busfahrt hat es schon angefangen mit Fieber und ich hab jetzt die ganze Zeit flach gelegen und bin immer noch nicht Fit. Mandelentzündung. Zum Glück haben wir Antibiotika dagegen dabei. Das hilft jetzt schon und macht die Fahrt nach Koh Rong schon leichter.

    Ünrigens auch nicht schlimm, dass ich das Hotel nur einmal kurz verlassen habe. Sihanoukville ist eine von Chinesen übernommene unfassbar dreckige Stadt, die fast nur aus nicht fertig gestellten Bauten besteht.

    Wir werden jetzt 4 nächte auf der Insel verbringen. Mal schauen, ob ich es in 2 oder nur einen Footprint verpacke.
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  • Stop 38: Koh Rong

    30 abr.–4 may. 2025, Camboya ⋅ ☁️ 30 °C

    Einfach mal entspannen.

    Auskurieren und entspannen stand die letzten 5 Tage und 4 Nächte auf Koh Rong an.

    Mit der Fähre ging's aus der hässlichen Stadt rüber auf die schöne ruhige Insel, wo wir wirklich mal abschalten konnten. 15min vom Pier entfernt lag unsere Unterkunft. Einfache Bungalows ohne viel schnick schnack direkt am weißen Sandstrand mit glasklarem Wasser. Viel muss ich hier also eig gar nicht schreiben.

    Wir haben 3 mal am Tag direkt im Restaurant am Strand gegessen, Karten gespielt, sind geschwommen, geschnorchelt und haben einfach die Seele baumeln lassen.

    Das Essen war echt lecker und abwechslungsreich. So gab es mal was asiatisches und mal was westliches. Eines hatten alle Gerichte gemeinsam. Sie waren super lecker :)

    Was ich bisher auch noch nicht erlebt habe: Der Sand war so unglaublich fein, dass er gequietscht hat, wenn man über ihn gelaufen ist. Evht schön!

    Einzig ein schöner Sonnenuntergang hat gefehlt. Am Abend sind leider jedes Mal Gewitterwolken aufgezogen und es hat geregnet. Man muss aber sagen, dass es auch echt schön war dem Regen zuzuhören und die Blitze über dem weiten Meer zu beobachten.

    Alles in allem bin ich jetzt erholt und bereit für die Big Temple Tour in Siem Reap :D

    Das wird ein intensiver 24h stop!
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  • Stop 39: Siem Reap

    5–6 may. 2025, Camboya ⋅ 🌙 26 °C

    Und schon sind sie vorbei. 24h Tempelabenteuer.

    Effizienter Reiseplan stand an. Wenig Zeit, möglichst viel erleben. Also sind wir um 19 Uhr in den Nachtbus von Sihanoukville nach Siem Reap. Und was ein gemütlicher. Zwei Betten nebeneinander. Lang genug für meine größe und mit Vorhang. So hatten wir quasi unser eigenes Zimmer im Bus 😁 Dementsprechend schnell ging die Busfahrt auch um und wir sind um 5 Uhr mehr oder weniger ausgeschlafen in Siem Reap angekommen.

    Aus dem Bus, erstes TukTuk geschnappt und zum Hotel. Hier könnten wir sogar direkt ins Zimmer einchecken. Pause haben wir aber keine gemacht, sondern sind direkt mit unserem TukTukFreund wieder los. Tickets kaufen (sher teuer um Tempel zu sehen...37$) und direkt weiter zum Weltkulturerbe und dem größten Tempel der Welt Angkor Wat. Der soll nämlich besonders schön sein bei Sonnenaufgang. War er definitiv auch. Eine riesige Tempelanlage bereits im 12Jhdt erbaut. Anders als bei anderen Tempeln wurde hier nicht viel restauriert und dementsprechend sieht auch alles aus. Hat definitiv was, vor allem mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund. Der Tempel war eins für hinduistische Zwecke gebaut und würde dann zu einem Buddhisten Tempel umfunktioniert. So sind Elemente beider Glaubensrichtungen zu erkennen. Präzise Skulpturen und Strukturen in nahezu allen Bauelementen. Sehr beeindruckend.

    Trotzdem hatten wir nach gut 2h genug von Angkor Wat und sind weiter gezogen. Die Gegend um Siem Reap ist schließlich bekannt für unzählige Tempelanlagen, da hier früher das Glaubenszentrum des Khmer Reichs war, mit der Hauptstadt Angkor Thom und dem Bayontempel als Zentrum. Dieser war auch unser nächster Stop. Ein verrückter Tempel mit unzähligen Türmen geschmückt mit riesigen Köpfen von Göttern und dem König selbst, der den Bau angeordnet hat. Insgesamt 200 Gesichter auf 54 Türmen. Verrückt.

    Die Franzosen haben während ihrer Kolonialzeit in Kambodscha die meisten der Tempelanlagen rund um Angkor von Pflanzen befreit und etwas "restauriert". Also mehr oder weniger instand gehalten. Eine Tempelanlage haben sie aber so belassen, wie sie diese vorgefunden haben. Das war Angkor Thom. Diese Anlage haben wir als nächstes besucht. Hier sind mittlerweile riesige Bäume auf und über die Tempelanlage gewachsen. Sehr toller Anblick und stellte sogar eine Filmkulisse für den Tomb Raider Film von 2001 dar.

    Nach einem weiteren kleinen Tempel sind wir dann aber gegen Mittag zurück. Die Anlagen beginnen schließlich auch irgendwann sich zu ähneln und man langweilt sich dann doch auch 😂 Außerdem war es mit über 35°C brütend heiß.

    Also kurzer Mittagsschlaf, Pool und dann nochmal los Richtung Nachtmarkt. Auf dem Weg haben wir bei einem Koreanischen Restaurant gestoppt. Wow. Muss eine Erwähnung Wert sein. Unfassbar viel Essen für einen guten Preis und mega leckeres Kimchi!!

    Der Markt war dann leider nichts besonderes und wir waren platt. Also sind wir früh ins Bett. Heute ging es schließlich auch schon um 5 Uhr weiter. Jetzt sitzen wir nämlich im Bus und sind schon wieder in Thailand.
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  • Stop 40: Koh Chang

    6–10 may. 2025, Tailandia ⋅ 🌩️ 31 °C

    Letzte große Entspannung

    Von Kambodscha aus ging es wieder zurück nach Thailand. Diesmal mit dem Bus und der Fähre. Der Grenzübertritt war einfach und so waren wir auch schon nach 9h Bus und fähre auf Koh Chang. Eine der nordöstlich gelegenen Inseln Thailands. Die Hoffnung: weniger touristisch und ruhig.

    Und was soll ich sagen? Lässt sich bestätigen. Koh Chang ist eine super Insel um sich einfach mal zu entspannen. Wir haben hier 4 Nächte in einem 4 Sterne Hotel in der nähe des Strands verbracht für einen Sportpreis inklusive Frühstück (12€ pnpp) weil Nebensaison ist. Es war auch echt nicht viel los!

    Ich fasse mich kurz. Wir haben in den 4 Tagen die noch ziemlich natürlich belassen Insel komplett umrundet mit dem Scooter, haben die schönsten Strände, Sonnenuntergänge, Mangrovenwälder und Restaurants mitgenommen. Am letzten Tag waren wir auch noch einmal auf einem Schnorcheltrip um die kleinen umliegenden Inseln genauer zu erkunden.

    Alles in allem eine echt tolle kleine Insel, die vor allem jetzt zur Nebensaison super ruhig und perfekt für Entspannung geeignet ist.

    Ein besonderer Vermerk gilt dem kleinen einheimischen Restaurant, dass wir aus Zufall entdeckt haben. Hier haben wir in 4 Tagen 3 mal gegessen. Es gab das beste Chicken Sweat Sour in ganz Thailand. Und ich muss sagen eines der besten Gerichte meiner Reise. Richtig richtig lecker!

    Bald ist's also vorbei. Noch 4 nächte. Einmal geht's noch in den Nationalpark. Ausgeruht sind wir jetzt auf alle fälle. Und verbrannt...😂
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  • Stop 41: Khao Yai Nationalpark

    11–13 may. 2025, Tailandia ⋅ 🌧 26 °C

    Tierischer Abschluss

    Zum Abschluss der großen Reise in Südostasien, wollten wir noch einmal die tolle Tierwelt beobachten. Hierzu sind wir in den Khao Yai Nationalpark gefahren, der sich 3h nordöstlich von Bangkok befindet. Die Anreise haben wir mit unserem vertrauten Nakhonchai VIP Bus bestritten. Massagesitze hatte ich im Bus vorher tatsächlich noch nie 😂

    Nach der Ankunft am Sonntag ging es dann direkt auf die Nachmittagstour mit unserem Gasthaus. Diese hat uns zu einem riesigen Buddha (ich dachte eig es hat sich ausgetempelt) geführt und danach zu Frischwasserquellen und Fledermaushöhlen mit Millionen von Fledermäusen. War schon sehr interessant.

    Die große Tour hat aber am nächsten Tag erst begonnen. Früh um 8 ging's los Richtung Nationalpark. Wir waren eine kleine Gruppe hinten auf der Ladefläche eines Fords. Durch den Nationalpark gehen einige wenige geteerte Straßen, die wir mit der Gruppe fahren sollten. Schon direkt nach Ankunft im Nationalpark könnten wir die ersten Tiere beobachten. Ein Skorpion hat sich auf dei Straße verirrt und 2 Schlangen haben sich beim ersten Aussichtspunkt versteckt. So wie es angefangen hat, ging es auch den ganzen Tag weiter. Unser Guide hatte ein gutes Auge und hat immer wieder verschiedene Vögel, Reptilien oder Säugetiere entdeckt. So haben wir noch, Echsen, Hornbills, kleine Vögel, Rehe, viele Affen, einen Adler usw gesehen.

    Bei einer Wanderung durch einen Abschnitt des Parks konnten wir dann auch spuren anderer Parkbewohner finden, die wir leider nicht gesehen haben. Wie beispielsweise dem Asiatischen Schwarzbären, oder den hier lebenden Büffeln.

    Zum Abschluss konnten wir dann noch aus dem Auto heraus einen riesigen wildlebenden asiatischen Elefanten beobachten. Einfach tolle, majestätische Tiere. Und dazu noch viel toller, als die eingesperrten Tiere in irgendwelchen Touristencentern. Die Elefanten in freier Wildbahn sehen glücklicher, und deutlich besser gemährt aus. Einfach toll.

    Alles in allem ein echt toller letzter Abenteuertag auf der Reise. Heute geht's nach Bangkok, nochmal letzte günstige Aktivitäten und Shopping und morgen geht's dann schon zurück in die Heimat und bald ab ins nächste Abenteuer.
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    Fin del viaje
    15 de mayo de 2025