• Abenteurer auf Reisen
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Neuseeland - ein Traum wurde wahr

Kia Ora in Aotearoa - Willkommen im Land der
langen weißen Wolke! So nennen die Neusseländer
ihr Land. Ein Bericht über eine Reise ans andere Ende der Welt.
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  • Permulaan perjalanan
    4 November 2022

    Anreise nach Frankfurt

    4 November 2022, Jerman ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute ging's endlich los. Da wir bei Eberhardt-Reisen Haustürservice gebucht hatten, wurden wir pünktlich in Markranstädt abgeholt und zum Flughafen gebracht. 14:45 startete unsere Lufthansa Maschine in Richtung Frankfurt. Dort versammelte sich unsere Reisegruppe einschließlich des Reiseleiters Jens von Eberhardt- Reisen. Am Abend 21:55 Uhr ging's dann weiter mit Singapore Airlines in Richtung Singapur.Baca lagi

  • Ankunft in Singapur

    5 November 2022, Singapura ⋅ ☁️ 27 °C

    Mehr als überpünktlich landeten wir nach über 12 Stunden Flug am Sonntag in Singapur. Nach der elektronischen Passkontrolle konnten wir unsere Koffer in Empfang nehmen. Anschließend begrüßte uns Martine, unsere örtliche Reiseleiterin in Singapur, auf das Herzlichste. Schnell waren die Koffer im Bus verstaut und wir auf dem Weg in das sehr schöne und gut gelegene Carlton Hotel. Gerne folgten wir dem Angebot von Martine zum Abendprogramm "Singapore by Night". Bald schon trafen wir uns wieder in der Lobby vom Hotel und machten uns auf den Weg zum Marina Bay Sands Hotel. Dort erwarteten uns zuerst die Licht- und Wasser- Show vor dem Hotel und im Anschluss die Musik- und Lichtershow an den Supertrees in the Gardens by the Bay. Es war einfach gigantisch zu erleben.Baca lagi

  • Singapur und Weiterflug

    6 November 2022, Singapura ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach einem sehr guten Frühstück im Hotel hatten wir die Möglichkeit, den Vormittag nach eigener Vorstellung zu verbringen. Wir gingen auf die Märkte von Little India und waren von der Farbenpracht überrascht.
    Mittags trafen wir uns wieder mit Martine und begannen unsere Stadtrundfahrt. Zuerst ging es nach Chinatown, anschließend auf das Dach des Marina Bay Sands in 200 m Höhe. Dort konnten wir den Ausblick auf die Stadt und bis nach Malaysia und Indonesien genießen. Nachfolgend besuchten wir den Botanischen Garten mit seinem Orchideen- Park. Bevor es zum Abschluss in das Arabische Viertel ging unternahmen wir noch eine Bootstour auf dem Singapore River. So konnten wir unter anderem noch einmal den Blick auf das Marina Sands Bay Hotel oder den Merlion von der Wasserseite aus genießen und schöne Fotos schiessen.
    Mit tollen Eindrücken von dieser faszinierenden Stadt fuhren wir zum Flughafen und verabschiedeten uns von Martine. Nach dem Check- In besuchten wir noch eine weitere Sehenswürdigkeit von Singapur, den vermutlich größten Indoor-Wasserfall der Welt. In der grünen Oase von The Jewel befindet sich der 40 Meter hohe Wasserfall, der abwechselnd in verschiedenen Farben erstrahlt. Eine Stunde vor Mitternacht startete dann unser Flieger pünktlich in Richtung Auckland. Neuseeland - wir kommen.
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  • Auckland

    7 November 2022, New Zealand ⋅ 🌧 19 °C

    Kia Ora - Willkommen in Neuseeland! Was für ein schönes Gefühl, als wir nach 11 Stunden Flug die Küste von Neuseeland erreichten, das satte Grün der Wiesen und Felder erblickten und kurz darauf auch in der größten Stadt des Landes, in Auckland, zur Landung ansetzten. Während die Passkontrolle schnell und unkompliziert (alles elektronisch) vonstatten ging, zog sich der Kofferempfang und die anschließende Zollkontrolle lange hin. Aber wir überstanden auch das und so konnte uns Klaus, unser Reiseleiter für Neuseeland, in Empfang nehmen. Schnell waren die Koffer im Bus verstaut und los ging es zu einer Stadtrundfahrt. Neuseeland hat ja den Linksverkehr und so mussten wir uns während unserer Reise auch daran gewöhnen, beim Überqueren der Straße immer erst nach rechts und dann nach links zu schauen. Nun gut.
    Zuerst fuhren wir zum Maungawhau (Mt. Iden), einem ehemaligen Vulkan, von dem man einen schönen Ausblick auf die Stadt und Umgebung hatte. Anschließend machten wir noch einen Stopp am Hafen, bevor wir unser Hotel ganz in der Nähe des Auckland Towers erreichten. Nach dem Abendessen im Hotel machten sich dann doch die Anstrengungen der Anreisetage bemerkbar. Alle Gäste waren froh, in ein gemütliches Bett fallen zu können.
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  • Fahrt nach Paihia

    8 November 2022, New Zealand ⋅ 🌬 18 °C

    Nach einem stärkenden Frühstück brachen wir in Richtung Norden auf. Ziel war der beliebte Ferienort Paihia im Nordwesten der Nordinsel.
    Nach dem Verlassen der Region um Auckland machten wir einen kleinen Stopp am Parry Kauri Park, wo wir den ersten Kauri- Baum besichtigen konnten. Kauri's sind die mächtigen Baumriesen von Neuseeland, die kerzengerade nach oben wachsen und mehrere tausend Jahre alt werden können. Von diesen großartigen Bäumen sind nach massenhafter
    Abholzung in den letzten zwei Jahrhunderten nur noch 2% des ursprünglichen Bestandes übrig und auch der wird durch eine Pilzkrankheit bedroht.
    Noch mehr Kenntnisse zu diesen Bäumen konnten wir später im Kauri Museum in Matakohe erlangen. Hier wurde auch das frühere, sehr anstrengende Leben der Siedler Ende des 19./ Anfang des 20. Jhd. eindrucksvoll und anschaulich dargestellt.
    Es ging weiter Richtung Norden durch eine sehr hügelige, grüne Landschaft, welche immer wieder durch landwirtschaftliche oder Weideflächen unterbrochen wurde.
    Einen weiteren Fotostopp machten wir bei Tane Mahuta, dem mit über 2000 Jahre ältesten Kauri in Neuseeland. Mit über 50 Metern Höhe und über 13 Meter Stammumfang eine wahrlich imposante Erscheinung.
    Nach weiteren Fotostopps in Omapere und Opononi an der Westküste fuhren wir weiter nach Pahia, unserem Tagesziel an der Ostküste der Northland, wie die nördliche Region bezeichnet wird.
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  • Ausflug Cape Rainga

    9 November 2022, New Zealand ⋅ 🌬 18 °C

    An diesem Tag war zeitiges Aufstehen angesagt, sollte es doch an die nördlichste Spitze von Neuseeland gehen, dem Cape Reinga. Die Fahrt führte zumeist über saftige, grüne Wiesen und Hügel, durch kleine Ortschaften bis hin zur Aupouri Peninsula, der Halbinsel im Norden mit unserem Ziel, dem Cape Reinga mit seinem Leuchtturm, einem der meistfotografierten Motive des Landes. Für die Maori hat das Cape Reinga eine besondere Bedeutung, da sich von hier aus die Seelen der Verstorbenen auf den Weg in das mythische Land Hawaiki, dem Ort ihrer Ahnen, begeben. Auf dem Weg zum Cape Reinga konnten wir stellenweise schon unser nächstes Ziel sehen, die bis zu 100 m hohen Sanddünen an der Tasmanischen See. Hier hatte dann Jeder die Möglichkeit, sich im Sandboarding zu versuchen. Diesen Spaß ließen wir uns natürlich nicht entgehen.
    Im weiteren Verlauf des Tages besuchten wir dann den Ninety Mile Beach, einen sehr breiten flachen Sandstrand, auf dem wir mit unseren Bus bei Ebbe etliche Kilometer unserer Rückfahrt nach Paihia zurücklegten.
    Das Abendessen ließen wir uns in Jimmy Jack‘s Rib Restaurant schmecken.
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  • Fahrt nach Whitianga

    10–12 Nov 2022, New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute verließen wir den nördlichen Teil von Neuseelands Nordinsel. Das Ziel war die ca. 400 km entfernte Coromandel- Halbinsel an der Ostküste. Den ersten Stopp machten wir schon nach wenigen Kilometern in dem kleinen Ort Kawakawa. Dort besichtigten wir die von Hundertwasser entworfene Toilette mitten im Ort. Der Künstler selbst lebte viele Jahre in Neuseeland und starb auch hier im Land.
    Unsere Fahrt ging weiter Richtung Süden und an Auckland vorbei. An diesem Tag, wie auch an allen anderen Reisetagen, wurden wir von unserem Reiseleiter Klaus sehr umfangreich über die Entdeckung und Entwicklung Neuseelands, über die Ureinwohner, die Maori, als auch die Flora und Fauna des Landes informiert.
    Am Nachmittag erreichten wir dann den Ferienort Whitianga und konnten die Zimmer in unserem Hotel beziehen.
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  • Auf der Coromandel Halbinsel

    11 November 2022, New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Der Natur kann man nicht befehlen, wie das Wetter zu sein hat. Leider traf die Wetterprognose zu und der Himmel schüttete seine Regenmassen nicht nur auf der Coromandel- Halbinsel aus. Überall wurden die Straßen überflutet. Wir versuchten trotzdem, unsere zwei Programmpunkte des Tages, Cathedral Cove und den Besuch am "Hot Water Beach", durchzuführen. Einmal waren die Wege aus Sicherheitsgründen gesperrt worden und am "Beach" war durch Hochwasser kein Durchkommen. Aber getreu dem Motto "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur zu wenig Alkohol", hatte unser Reiseleiter Jens schon vorausahnend die notwendige "Flüssignahrung" besorgt und so wurde die Busfahrt zurück noch eine ganz lustige Angelegenheit. Am Abend trafen wir uns im Irish Pub direkt am Hafen und genossen die äußerst schmackhaften Speisen dieses Lokals.
    Auch Schlechtwettertage haben manchmal etwas Gutes.
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  • Kiwi-Aufzuchtstation und Maori

    12 November 2022, New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach dem total verregneten Vortag präsentierte sich dieser Morgen von seiner schönsten Seite. Sonnig und angenehme Temperaturen. Wir verließen die Coromandel-Halbinsel und fuhren weiter in Richtung Rotorua. Auf dem Weg dorthin besuchten wir mit dem örtlichen Reiseleiter Klaus die Kiwi-Aufzuchtstation in Rotorua. Dort widmet man sich der Erhaltung dieses mittlerweile sehr seltenen und bedrohten neuseeländischen Nationaltiers.
    Roturoa selbst liegt sehr zentral auf der Nordinsel und ist geprägt durch geothermale Aktivitäten. Man hat es gerochen.
    Den Abschluss des Tages bildete ein Maori-Konzert mit Hangi-Essen. Traditionell wird das Hangi in einem Erdloch zubereitet. Für diese Großveranstaltung sicher nicht im Original, aber vorstellen konnten wir es uns und geschmeckt hat es auch. Ein schöner Tag ging mit der Rückkehr in unser Hotel direkt am gleichnamigen See zu Ende.
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  • Fahrt zum Tongario-Nationalpark

    13 November 2022, New Zealand ⋅ ☁️ 12 °C

    In diesem Tag ging es in den Tongariro-Nationalpark, einem der Ältesten auf der Welt. Noch in Rotorua besuchten wir aber erst einmal das Maori Arts & Crafts Institute. Dieses widmet sich unter anderem der Erhaltung der handwerklichen Traditionen der Maori, so bei der Schmuckherstellung, der Holzverarbeitung oder der Textilherstellung. Zudem konnten wir auf dem Gelände des Institutes die Sinterterrassen und die kochenden Schlammtümpel rund um den brodelnden Pohutu Geysir beobachten.
    Einen weiteren Zwischenstopp machten wir an den Huka Falls, einem Wasserfall, der zwar nicht sehr hoch ist, aber mit unbändiger Kraft herabstürzt.
    Unsere Mittagspause legten wir am Lake Taupo ein, einerseits der größte See des Landes und andererseits ein gigantischer Vulkankrater.
    Am Nachmittag trafen wir uns mit einem echten Maori und seiner Tochter am Lake Rotopounamu, erfuhren allerlei Wissenswertes über das Leben der Maori und übten uns in der Fertigung eines Armreifens aus Flachs. Nach der praktischen Tätigkeit unternahmen wir noch eine Wanderung zum Kratersee.
    Unser Hotel des heutigen Tages in National Park Village lag direkt im Tongariro-NP und dort war es dann aufgrund der Höhenlage doch etwas kühler als bei den bisherigen Stationen. Ein äußerst reichhaltiges Abendessen rundete diesen Tag ab.
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  • Die Hauptstadt Wellington

    14 November 2022, New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Am Morgen konnten wir bei schönem, aber kühlen Wetter sehr gut den Narowhoi, den Schicksalsberg aus der Filmtrilogie „Der Herr der Ringe“ sehen. Zudem stellte sich auch der Ruhapehu mit seinem schneebedeckten Gipfel sehr schön als Fotomotiv zur Verfügung.
    Bei unserer heutigen Tour nach Wellington fuhren wir anfangs durch sehr hügeliges Gelände, welches sich später in flaches Land, aber immer von Bergketten umgeben, wandelte. Riesige Schafherden begleiteten uns auf unserem Weg in den Süden der Nordinsel. Heute gibt es in Neuseeland rund 20 Millionen Schafe. Wir empfanden das schon als sehr viel. Wie muss es dann vor rund 50 Jahren gewesen sein, als es noch ca. 70 Millionen waren.
    Kurz nach dem Mittag erreichten wir dann Wellington, machten eine kleine Stadtrundfahrt mit Stopp am Parlamentsgebäude und dem Mt. Victoria, von dem wir einen schönen Rundblick auf die grüne Region der Hauptstadt hatten.
    Bei der anschließenden Freizeit besuchten wir das Museum. Dort wurde sogar ein Erdbeben nachgestellt. Das war schon unheimlich.
    Unser Abendessen nahmen wir im nahegelegenen Cin Cin-Restaurant ein und schlossen die Erkundung der Nordinsel mit schmackhaften Speisen ab.
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  • Von der Nord- zur Südinsel

    15 November 2022, New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    An diesem Tag verließen wir die Nordinsel und wechselten auf die Südinsel über. Unser Busfahrer Eric brachte uns noch zur Fähre und dann verabschiedeten wir uns von ihm. Die Koffer waren schnell abgegeben und als Erstes suchten wir ein Café auf, da wir im Hotel noch nicht gefrühstückt hatten. Die See war sehr ruhig, das Wetter herrlich und so wurde es eine sehr entspannte 3,5 Stunden lange Überfahrt nach Picton. Dort nahmen wir unsere Koffer wieder in Empfang und wurden von Mike, unserem Busfahrer für die Südinsel, begrüßt.
    Unseren ersten Fotostopp legten wir in der Marlborough Weinebene ein, wo Weinreben mit dem Hintergrund des schneebedeckten Tapuaeoenuku (kurz Tappi) ein schönes Fotomotiv abgaben.
    Einen weiteren Fotostopp ermöglichte uns Mike kurz vor Kaikoura, unserem Tagesziel. Dort gibt es eine Seelöwenkolonie, welche wir natürlich sehen wollten.
    Am späten Nachmittag erreichten vor dann Kaikoura. Dann wurden wir zu den Fliegern zum Walwatching gebracht. Wir hatten Glück und konnten Pottwale beobachten.
    Danach bezogen wir unsere Unterkunft im unmittelbar am Wasser gelegenen Panorama Motel mit Blick auf das Meer und den Kaikoura Ranges (Bergkette).
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  • Lake Tekapo und Rundflug

    16 November 2022, New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    Den Morgen begannen wir erst einmal ungewöhnlich. Da das Motel kein Restaurant hatte, mussten wir das Frühstück auf den Zimmern einnehmen.
    Wie des öfteren starteten wir gegen 08:00 Uhr unsere Tagestour. Auf unserem Weg zum Gletschersee Lake Tekapo passierten wir etliche Baustellen. Anders als in Deutschland werden diese häufig nicht durch Ampeln geregelt, sondern durch sogenannte Lollipop- Männchen / Weibchen, die mit „GO / STOP“ oder „SLOW / STOP“ - Schildern die Baustellendurchfahrt ermöglichen oder eben nicht.
    Unser Weg in den Süden führte uns durch überwiegend flaches Land in der Canterbury Region. Geprägt wird das Land durch die Rinder-, Schaf- und Pferdezucht als auch durch Getreide- und Weinanbau.
    Am Nachmittag erreichten wir Tekapo am gleichnamigen kristallblauen See.
    Nach dem Einchecken im Hotel unternahmen wir einen Rundflug zu den Südalpen mit seinem höchsten Berg, dem Mt. Cook.
    Unser Abendessen nahmen wir im Restaurant unseres Hotels Peppers Bluewater ein.
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  • Die steilste Straße der Welt

    17 November 2022, New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute mussten wir wieder eine längere Busstrecke zurücklegen und brachen daher recht zeitig auf. Unser Tagesziel war die schottischste Stadt Neuseelands, Dunedin.
    Unseren ersten Fotostopp machten wir gleich am Lake Tekapo, wo sich die umliegenden Berge sehr schön im Wasser spiegelten.
    Am Lake Pukahimit hatten wir gehofft, den Mt. Cook in seiner ganzen Pracht sehen und fotografieren zu können, aber leider versteckte sich der Gipfel des mit 3.724 Metern höchste Berg Neuseelands in den Wolken. Aber auch so konnten wir wunderbare Bilder
    von der Berglandschaft schießen.
    Unsere weitere Fahrt führte uns durch das Wataki Valley bis hin nach Oamaru, wo wir einen kleinen Spaziergang durch das historische Stadtviertel machten und anschließend eine deutsche Bäckerei besuchten.
    Leider konnten wir auf unserer Weiterfahrt die Moeraki Boulders, jene rundgelutschten Strandsteine, nicht besichtigen. Diese sind nur bei Ebbe sichtbar und zu unserer Zeit herrschte Flut.
    In Dunedin angekommen galt es als Erstes die mit 33% steilste Strasse der Welt zu begehen. Unser Bus hätte die Steigung nicht geschafft, also mussten wir sie zu Fuß erkunden.
    Als nächstes fuhren wir nach einer kurzen Stadtrundfahrt auf die Otago Peninsula (Halbinsel), um dort auf die Monarch zu steigen. Mit diesem Boot sind wir dann auf das Meer raus gefahren, um den Königalbatros, der eine Spannweite von 2 Metern erreichen kann, zu beobachten. Danach gin´s in unser Hotel.
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  • Auf in den Fjordland Nationalpark

    18 November 2022, New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    Wieder stand uns eine lange Busstrecke bevor. Wir fuhren von Dunedin an der Ostküste nach Milford Sound an der Westküste. Dabei passierten wir auch den Ort Te Anau, welcher am volumenmäßig größten See Neuseelands, dem Lake Anau liegt. Nach diversen Fotostopps erreichten wir den Fjordland-Nationalpark, welcher große Ähnlichkeiten mit den norwegischen Fjorden aufweist. Im neuseeländischen Fjordland gilt es noch sehr viel Urwald, welcher noch nie eine kommerzielle Holzbearbeitung erfahren hat.
    Pure Freude auf einem Parkplatz, als wir dort einen und später zwei Keas sahen und schöne Fotos machen konnten. Am Nachmittag erreichten wir Milford Sound und gingen an Bord der Mariner, denn die Nacht wollten wir auf dem Wasser im Fjord verbringen.
    Kaum an Bord ging es auch schon los. Na klar, erst eine kurze Sicherheitseinweisung, dann konnten wir die Kabinen beziehen. Dann nichts wie die Kamera in die Hand und auf einem der Decks Eindrücke von der grandiosen Landschaft sammeln. Schneebedeckte Berggipfel, steile Felswände und natürlich sehr eindrucksvolle Wasserfälle bildeten die Kulisse für diese Bootstour. Ein paar Robben ließen sich fotografieren und ein Pinguin schaute auch neugierig um die Ecke. Wer wollte, konnte vom Boot aus einen Sprung ins mit 13 Grad kalte Wasser wagen. Immerhin gab es ein paar Mutige an Bord, wir gehörten nicht dazu. Ein schönes Abendessen mit leckerem Dessert und ein Vortrag über den Milford Sound rundete den ersten Teil unserer Bootstour ab.
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  • Auf dem Weg nach Queenstown

    19 November 2022, New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    Den Morgen auf dem Boot starteten wir mit einem guten Frühstück. Die Mariner lichtete die Anker, verließ die ruhige Bucht, wo wir übernachtet hatten und steuerte die offene Tasmanische See an. Der Seegang wurde etwas rauer, aber wir wurden mit einer Gruppe von Delphinen belohnt, welche sich den Spaß machten, unser Boot ein Stück zu begleiten.
    Bei unserer Rückfahrt in den Hafen besuchten wir noch einmal die Robben und konnten auch noch eine Gruppe von Zwergpinguinen erspähen und beobachten.
    Auf unserer Weiterfahrt von Milford Sound zu unserem nächsten Tagesziel, Queenstown, erreichte uns ein kleiner Schock. Unser Reiseleiter Klaus hat Corona und nach neuseeländischen Bestimmungen musste er sich in eine 7-tägige Isolation begeben. Für uns bedeutete dies ein neuer Reiseleiter für die letzten Tage. Nun ja, so ist das Leben.
    Nach einigen Fotostopps erreichten wir am frühen Nachmittag das quirlige Städtchen Queenstown, sehr schön gelegen am Lake Wakatipu. Nach einer kleinen orientierenden Stadtrundfahrt konnten die Zimmer bezogen werden. Dann nutzten wir das tolle Wetter und die Zeit zu einem Stadtbummel in den Geschäften oder entlang der Strandpromenade.
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  • Skippers Canyon und Walter Peak Station

    20 November 2022, New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Sonntag war für uns reisefrei. Wir hatten einfach mal einen ganzen Tag Zeit etwas zu tun, was uns Spaß macht oder uns auszuruhen. Da waren wir in Queenstown genau richtig. Wir haben uns trotzdem für ein Naturerlebnis entschieden und fuhren mit dem Deutschen Wolfgang zum Skippers Canyon, dem eigentlichen Geburtsort des Bungee Jumping Sprungs und auch Gegend des Goldrausches aus dem 19. Jahrhundert. So viel Natur - einfach gigantisch. Unterwegs erzählte uns der erfahrener Reiseleiter Geschichten von Pionieren, Abenteurern und Goldgräbern und machte Halt an wichtigen historischen Stätten und malerischen Aussichtspunkten.
    Am Abend erwartete uns dann die "Earnslaw", ein historisches Dampfschiff, das auch noch mit Kohle betrieben wird, um uns zur Walter Peak High Country Farm zu bringen.
    Zunächst fuhren wir etwa eine dreiviertel Stunde über den Lake Wakatipu zur Schaffarm. Dort erwartete uns ein vorzügliches BBQ- Dinner. Super lecker.
    Im Anschluss gab es noch eine kleine interessante Vorführung mit den Hütehunden und Schafen.
    Danach ging es wieder auf die "Earnslaw", die uns zurück zum Hafen brachte. Mit musikalischer Begleitung auf dem Klavier erreichten wir Queenstown und wurden in unser Hotel zurück gefahren. Ein sehr schöner Abend an diesem wettermäßig wundervollen Tag ging zu Ende.
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  • Den Gletschern entgegen

    21 November 2022, New Zealand ⋅ 🌧 12 °C

    Heute ging unsere Reise wieder ein Stück nach Norden. Das Gebiet um den Franz Josef und den Fox Gletscher war unser Ziel. Kurz nach dem Start machten wir einen ersten Stopp im Goldgräberstädtchen Arrowtown. Die alten Häuschen auf der Hauptstraße waren liebevoll restauriert und da war uns dann auch klar, warum der Ort in Verbindung mit der tollen Landschaft immer mehr Neuseeländer anlockt.
    Immer weiter ging es der Westküste und den Gletschern entgegen. Umso näher wir kamen, um so schlechter wurde allerdings das Wetter. Leider traf die Wetterprognose zu, denn mit Erreichen der Westküste fing es an zu regnen. Und es regnete und regnete.
    Wir machten trotzdem noch ein paar kleine Fotostopps, so am Lake Wanaka (noch schien die Sonne), am Thumber Creek Fall oder am Ship Creek direkt am Strand zur Tasmanischen See.
    Am Nachmittag kamen wir im Örtchen Fox Glacier an und bezogen unsere Zimmer im Westhaven Motel.
    Unser Bus sorgte noch für das Ereignis des Tages im Ort, setzte er doch in der Moteleinfahrt mit seinen hinteren Schwellern auf und so hingen die Antriebsräder in der Luft. Gefühlt der halbe Ort war zur Stelle um zu schauen, zu beratschlagen und aber auch um zu helfen. Mit einem Radlader konnte der Bus wieder fahrfähig gemacht werden und das Missgeschick war ohne große Schäden überstanden.
    Das Regenwetter konnte uns nicht davon abhalten noch eine kleine Wanderung durch den Regenwald zu machen. Dort fanden wir ziemlich unberührte Natur vor und erlebten einen heftigen Regenschauer im Regenwald... war schon was Besonderes!
    Unser Abendessen nahmen wir im Restaurant Betsy Jane ein. Ein 3-Gang-Menü nach Wahl, sehr lecker mit einer sehr freundlichen Bedienung.
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  • Entlang der Westküste

    22 November 2022, New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Ein Blick aus dem Fenster hätte es nicht gebraucht. Man hörte es auf dem Dach. Es regnete und regnete. Damit war auch für uns auch der letzte Funken Hoffnung erloschen, vielleicht doch noch einen Flug mit dem Helikopter auf die Gletscher machen zu können. Zumindest nutzten wir die Möglichkeit uns im Ort Franz Josef Glacier einen Film über die Westküste und die Bergregion mit den Gletschern anzuschauen. Ein sehr schöner Film.
    Weiter ging es im Grunde immer entlang der Westküste. Mittagspause machten wir in der zweitgrößten Stadt an der Westküste, in Hokitika. Ein Ort, wo sich Einiges um den Schmuckstein Jade dreht.
    In der Zeit der Mittagspause hatten wir sogar das Glück, dass es mal nicht regnete. Kaum saßen wir wieder im Bus, öffnete der Himmel seine Schleusen.
    Letztendlich machte der Regen auch jede Aktivität zunichte, den teilweise regnete es so stark, dass selbst ein Schirm nicht vor dem Nasswerden geschützt hätte.
    In Greymouth, unserem Tagesziel angekommen, machten wir noch eine kleine Stadtrundfahrt und besuchten dann die ehemalige Monteiths's Brewery, wo wir einige Biere der Brauerei verkosteten.
    Anschließend ging es in das Ashley Hotel, wo wir übernachteten und uns wieder ein 3-Gänge-Menü nach Wahl erwartete.
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  • Von der Westküste nach Christchurch im Osten

    23 November 2022, New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Wettergott meinte es mit uns am letzten Tag der Reise doch noch gut mit uns. Am Morgen hörte es auf zu regnen und so konnten wir unsere Fahrt von Greymouth an der Westküste nach Christchurch an der Ostküste ohne Regen antreten.
    Das vermutliche Highlight des Tages erreichten wir schon nach einer halbstündigen Busfahrt, die Pancake Rocks von Punakaiki. Die verwitterten Kalksteinfelsen bildeten mit der einsetzenden Flut und der ohnehin recht rauen See ein beeindruckendes Gischtschauspiel und waren die Fotomotive schlechthin.
    Ebenfalls in der Nähe von Greymouth zeugten die Brunner Mine und das Strongman Mine Memorial vom schwierigen und gefährlichen Alltag der Bergleute vor rund 100 Jahren.
    Zur Mittagszeit passierten wir mit dem Arthur-Pass den höchsten alpinen Pass in Neuseeland. Es war eine beeindruckende Fahrt zwischen all den Bergen der Südalpen. Nicht allzu viele Kilometer weiter fuhren wir wieder durch recht flaches Land in
    der Canterbury Ebene. Es war schon beeindruckend, wie schnell sich die Landschaften änderten und sich praktisch nach jeder Kurve ein anderes Landschaftsbild eröffnete.
    Am Nachmittag erreichten wir Christchurch. Die Stadt musste in den letzten 11 Jahren eine leidvolle Geschichte erleben. Erst das Erdbeben 2011 im Zentrum der Stadt mit 185 Todesopfern und dann das Attentat von 2018 mit 51 getöteten Menschen.
    Einige Wunden des Erdbebens sind noch nicht ganz beseitigt, aber es ist insgesamt ein neues und modernes Stadtzentrum entstanden.
    Den Tag haben wir dann mit einem gemeinsamen Abendessen in unserem ibis-Hotel abgeschlossen.
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  • Rückreise

    24 November 2022, New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einem ausgedehnten Frühstück fand der Transfer zum Flughafen statt. Unsere wunderschöne Reise ging zu Ende. Pünktlich 12.00 Uhr startete unser Flugzeug in Richtung Singapur. Dort landeten wir gegen 17.40 Uhr. Am Flughafen sahen wir uns noch das Schmetterlingshaus und das Kakteenhaus an. Nach dem Zwischenstopp sollte es 23.55 Uhr weiter in Richtung Frankfurt gehen. Leider verzögerte sich der Start um etwa 90 Minuten. Wir saßen allerdings schon im Flugzeug.Baca lagi

  • Ankunft zu Hause

    25 November 2022, Jerman ⋅ ☁️ 9 °C

    An sich ein schönes Zahlenspiel. Wir starteten 12:00 Uhr unseren Rückflug und landen um 06:20 Uhr in Frankfurt. Wären also 18:20 Stunden Reisezeit.
    Da aber die Zeitverschiebung von Neuseeland zu Deutschland genau 12 Stunden beträgt, lag unsere Reisezeit also über 36 Stunden, da wir auch noch von Frankfurt nach Leipzig geflogen sind, wo wir 13.40 Uhr landeten. Ein Taxi brachte uns wieder nach Hause. Anstrengend, aber was nimmt man nicht alles in Kauf, um eines der wohl hinsichtlich der Natur sowie Tier- und Pflanzenwelt mannigfaltigsten Länder dieser Welt zu besuchen.
    Trotz einstündiger Verspätung in Frankfurt sind wir gut zu Hause angekommen und haben damit eine aufregend schöne Reise ans andere Ende der Welt erfolgreich abgeschlossen.
    Wir haben zusammen genommen im Flugzeug ungefähr einmal den Äquator umrundet.
    Zudem haben wir fast 4.600 Kilometer im Bus zurückgelegt. Das sind die nackten Zahlen unserer Reise. Was bleibt sind aber auch die Erinnerungen an das Erlebte und Gesehene. Wir hatten tolles Wetter, aber auch Tage mit richtig viel Regen. Das gehört aber einfach zu Neuseeland. Wir haben viele unwahrscheinlich nette Neuseeländer getroffen. Was auch bleibt sind die Bekanntschaften die wir untereinander geschlossen haben. Mit Max und Melly, den Jüngsten der Reisegruppe, haben wir heute noch Kontakt
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    Tamat perjalanan
    25 November 2022