• Diana Leimstoll
  • Alex Hudel
  • Ben Hud
  • Diana Leimstoll
  • Alex Hudel
  • Ben Hud

Drei Ulmer Spatzen in Japan

Dies soll eine besondere Reise werden. Eine Mutter mit ihren beide Söhne, alles Ur-Ulmer, wollen ihrer Japanleidenschaft nachgehen und dich teilhaben lassen. Read more
  • Osaka erwacht im Nebel

    May 25, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 20 °C

    In der Nacht gab es ein heftiges Gewitter mit Sturm und peitschendem Regen. Der Morgen ließ nichts mehr davon ahnen, die ganze Stadt lag im stillen, weißen Nebel.
    Das Frühstück ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack etwas.
    Wir haben uns gestern Abend auf der Waage im Bad gewogen und nehmen an, das ist eine Fake-Waage, die ein paar Kilos wegschummelt. Wir sind zwar viel gelaufen, oft über 20000 Schritte am Tag, aber das wir alle abgenommen haben ist eher unwahrscheinlich. Vielleicht hat sie bei uns auf die vollen 10er Kilos abgerundet 😉?!
    Wir werden es zuhause sehen...
    Im Abeno Tower, dem tatsächlich höchsten Gebäude von Osaka, befindet sich unser Hotel, sondern auch im 60.Stock ein "Observatorium", das einen Rundumblick auf die ganze Stadt bietet. Glücklicherweise hat sich der Nebel gelichtet und es ziehen Wolkenbänke vorbei.
    Die Sicht reicht bis zu schneebedeckten Gipfeln, dem Hafen und bis zum Meer. Teilweise sind Glasscheiben im Boden eingelassen. Leider geben sie nicht die 60 Stockwerke nach unten frei, was erst das Kribbeln im Bauch machen würde.
    Wer ganz mutig ist, kann anseilt sich ein Stockwerk höher den ultimativen Höhenkick holen.
    Es gibt auch eine Godzilla Ausstellung, die besonders Kinder fasziniert - aber auch Erwachsene sind begeistert. Godzilla gehört zu Japan wie Sushi.
    Da ich mich heute nicht gut fühle, werde ich auf dem Zimmer bleiben und mich gesund schlafen, damit ich heute Abend mit Alex und Ben im 57. Stock das Dinner im Teppanyaki-Restaurant genießen kann.
    Die Männer werden um die Häuser ziehen und sich einen Lunch gönnen, während ich mich auf meine Selbstheilungskräfte vertrauen werde.
    Read more

  • Expo = Nixpo

    May 26, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 18 °C

    Klar, die Expo 2025 nehmen wir mit, wenn wir schon in Osaka sind.
    Die Anreise per Metro ging noch flott, danach begann das anstehen am Einlass.
    Wir waren zu früh und haben ca. 1 Stunde gebraucht um durch die Kontrolle aufs Gelände zu kommen.
    Im Vorfeld haben wir mehrfach versucht irgendeinen Pavillion zu buchen, egal welchen. Aber für die Tickets am 26.05. gab es keine freien Reservierungen mehr. Genau gesagt, die Reservierung per App funktionierte nicht. Auch sonst ist die Expo-App unübersichtlich und nicht gut gestaltet, extrem schlecht gemacht.
    Alex hat bereits aufgrund der riesigen Menschenmenge in der Warteschlange umgedreht und ist zurück in die Stadt... Somit mussten Ben und ich die Deutschlanddelegation alleine stellen.
    Orientierungslos dank des fehlenden Lageplans und der Menschenmassen verzogen wir uns in die hinteren Abteile. Die meisten Pavillions waren nur mit Reservierung zu besuchen, was jedoch nicht ohne lange Warteschlangen möglich war. Vielleicht können Japaner Warteschlangen besonders gut und mochten dies uns eindrucksvoll vorführen. Einige hatten kleine Klapphocker dabei...
    Kurz gesagt, der Pavillon der Vereinigten Arabischen Staaten konnte ohne Reservierung besichtigt werden. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Was hatte ich erwartet? Eigentlich nichts, das wurde auch voll erfüllt.
    Ben und ich gingen tapfer weiter, schossen ein paar Fotos, stellten uns an den Toiletten an und schlängelten uns durch ebenso orientierungslos umherschauende Menschenmassen.
    Ganz hat sich uns der Sinn der Weltausstellung nicht erschlossen. Wie will man ein Land durch ein Gebäude, schöne Videos und freundliche Origins darstellen. Da könnte man sogar Nordkorea zum Traumland machen...
    Was wir aber für uns definitiv entdeckt haben: Menschenmassen sind nicht unser Ding. Das ist ganz nett, wenn man auf einem bequemen Stuhl sitzt, was chilliges zum Trinken vor sich hat, Nüsschen knabbert und sich die vorbeiziehenden Leute anschaut - aber nicht, wenn man ein Teil der Menschenmasse ist.
    Nach 2 Stunden durchrasen, Ben hat mich gescheucht, haben wir den Ausgabg gesucht, den wir vor lauter Eingängen übersehen hatten.
    Tolles Gefühl in der halb leeren U-Bahn zurück zum Hotel zu fahren, sich im Supermarkt ein paar Sushi holen und ab aufs Zimmer und den Rest des Nachmittags chillen. Ben lag wieder über eine Stunde in der Badesalz-Badewanne. Ja, so kanns gehen 😉
    Read more

  • Mit dem Zug nach Nagasaki

    May 27, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 25 °C

    Von Osaka nach Nagasaki hätten wir mit der U-Bahn zum Bahnhof Shin-Osaka und von dort mit dem Shinkansen und Rapid inklusive 2 x umsteigen müssen. Und das mit 4 Koffern! Deshalb haben wir uns wieder für den Luggage Delivery Service entschieden, der zwar mehr als 60€ kostete, aber halb sehr bequem ist. Ohne Gepäck waren wir beweglicher und konnten uns frei bewegen. Inzwischen hat sich Bens halbleerer Koffer auf wundersame Weise mit den verschiedensten Grüntees gefüllt und so an Gewicht zugelegt.
    Leider waren unsere Zimmer noch nicht fertig und wir schauten uns im angrenzenden AMU-Center um.
    Es ist uns schleierhaft, wie soviel Personal bezahlt wird. Egal wo man hinkommt, es sind stets viele Servicekräfte da. Bevor man einen Wunsch äußert, ist schon jemand bereit.
    Die Waren sind teils echt teuer, so dass wir uns fragen, wer sich das leisten kann.
    Obst und Gemüse ist sehr teuer. Da ist es kein Wunder dass jeder Japaner, der ein Gärtchen hat, dort anbaut.
    Die Zimmer sind hübsch, geräumig und geschmackvoll eingerichtet.
    Abends haben wir noch ein wenig den Hafen erkundet und ein chinesisches Kreuzfahrtschiff bewundert, das in unmittelbarer Nähe zum Hotel vor Anker liegt.
    Read more

  • Hoch zum Gipfel

    May 28, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 23 °C

    Als brave Googlemaps-Glaubende sind wir weiter zum "einbeinigen Torii-Bogen", der als Mahnmal für den Atombombenabwurf steht unterwegs.
    Durch schmale Fußwege und unzählige Treppchen geht es zwischen schmucken Häuschen, hübschen Gärten und wild wucherndem Grün weiter nach oben, die Sonne begleitet uns. Schwitz as schwitz can!
    Das einzige was mich aufrecht hält, sind die wunderschönen Pflanzen, Blumen und Bäume, die die Foltertreppen säumen.
    Und dannging es um eine Ecke und wir waren am Augenzeuge des Atombombenabwurfs, dem Torii-Bogen, dessen andere Hälfte weggerissen wurde.
    Read more

  • 9. August 1945, 11.02 Uhr

    May 28, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 23 °C

    Am 9.August 1944, genau um 11.02 Uhr explodierte die Atombombe über Nagasaki. Das Ziel war ursprünglich Kokura, als Zentrum der Rüstungsindustrie, und nicht Nagasaki. Die schlechte Sicht auf Kokura veranlasste die Piloten Kurs auf Nagasaki zu nehmen. Dort war die Sicht ebenfalls nicht gut, aber ein kleiner Aufriss in der Wolkendecke reichte um "Fat Boy" abzuwerfen.
    Der Spitzname der Atombombe Nr.2 wurde von seinem "fetten' Bauch hergeleitet.
    Nagasaki hatte zu dieser Zeit ca. 250000 Einwohner, darunter auch viele Zwangsarbeiter aus Korea. Die Atombombe sollte eigentlich den Mitsubishi-Konzern treffen, verfehlte ihr Ziel aber um mehr als zwei Kilometer. Sie zerstörte fast das halbe Stadtgebiet. Die Explosion in etwa 470 Metern Höhe über dem Boden vernichtete im Umkreis von einem Kilometer 80 Prozent aller Gebäude – zumeist Holzhäuser – und ließ nur wenige Überlebende zurück. Sie explodierte in einem Tal, sodass die umliegenden Berge die Auswirkungen auf die Umgebung der Stadt dämpften. Die Bombe setzte über eine Entfernung von vier Kilometern Objekte in Brand. Ein Feuersturm blieb jedoch aus. Der Atompilz erhob sich 18 Kilometer in die Atmosphäre.

    Die Atombombe über Nagasaki verursachte extreme Hitze, die zu sofortiger Verbrennung und Zerstörung führte. Die Temperatur der Erdoberfläche erreichte 4000°C, und ein großer Teil der Stadt wurde dem Erdboden gleichgemacht. Die Hitzewellen wurden durch die Explosion erzeugt und waren so intensiv, dass fast alles in der Nähe des Epizentrums verdampfte. 
    So tötete der amerikanische Atombombenabwurf 30000 Zivilisten in Bruchteilen einer Sekunde. Mehr als 17000 Menschen starben in den darauffolgenden vier Monaten an Verbrennungen, Verstrahlungen und sonstigen Verletzungen.
    Die genaue Zahl an Spätfolgen wie Krebs, Gendefekte und Strahlen- krankheiten kann nur geschätzt werden.
    Read more

  • Der Himmel weint in Okinawa

    May 29–Jun 2, 2025 in Japan ⋅ 🌧 23 °C

    Zum Abschied von Nagasaki haben wir am Vorabend noch ein "shabu-shabu" gegessen. Obwohl ich nicht viel gegessen habe, war ich so vollgefres....
    Man sollte meinen nach geschätzten 10000 Stufen auf den Hügel über Nagasaki, hätte da mehr in unsere Mägen
    reinpassen müssen. Den Rückweg sind wir mit der Straßenbahn im Retrolook gefahren und waren vielleicht 20 Minuten unterwegs (anstatt 2 Stunden bergauf).
    Am 29.05.morgens um 9 Uhr wurden wir wieder in der Großraumlimousine abgeholt, die Koffer im Riesengepäckraum verstaut und los ging die zweistündige Fahrt zum Flughafen Fukuoka.
    Inzwischen regnete es in Strömen. In Japan gilt die Höchstgeschwindigkeit 100 km/h, die waren aber kaum zu halten, weil immer wieder Wasser sauf der Fahrbahn stand. Ich glaube unser Chauffeur hatte, trotz seiner weißen Handschuhe feuchte Hände.
    Aber er hat uns souverän und pünktlich abgeliefert, sogar früher als erwartet.
    Am Check-in-Schalter wurde uns angeboten einen Flug früher zu nehmen, da unsere Maschine verspätet ankommen würde. Erst nein, dann ja, Gepäck war schon unterwegs zum einladen- wieder zurück- und dann doch den früheren Flug genommen. Da alle Maschinen nach Okinawa verspätet waren, flog unser Flieger auchv25 Minuten später ab. Der Abholdienst wurde per Mail über unsere frühere Ankunft informiert.
    Wir warteten am Ausgang B, unser Chauffeur an Ausgang A. So liefen Alex und Ben einige Male hin und her, bis wir endlich in unserer Luxuskarosse saßen. Bis zum Hotel war es noch fast eine Stunde Fahrt und strömenden Regen empfing uns auch dort.
    Der dritte Ort nach Kawaguchiko und Osaka, der uns mit Regen willkommen hieß. Das hat sich aber in der Vergangenheit bewährt, denn die darauffolgenden Tage waren dann immer schön.
    Der Empfang im Hotel war zuvorkommend und freundlich und mit einem erfrischenden Willkommensdrink gekrönt.
    Eine junge Dame brachte unser Gepäck aufs Zimmer und uns gleich mit.
    Sehr schöne Zimmer mit Ausblick aufs Meer, mit Terrasse, Ankleidezimmer, WC, Dusche und Badewanne getrennt.
    Für den Abend hatten wir im "Shiroux", das sich als innovative Küche bezeichnet, reserviert.
    Sehr nobel, reizende Bedienung und ein paar hervorragende Teilchen im mehrgängigen Menü. Für Bens alkoholfreie Begleitung gab es meist den Daumen nach oben, auch wenn die servierten Getränke irgendwie nicht mit der Karte übereinstimmten.
    In unmittelbarer Nähe gibt es einen Supermarkt, man ist also nicht auf das Hotel angewiesen.
    Wir hoffen, dass das Wetter besser wird, morgen soll es lt. Wetterbericht nicht mehr regnen und dann zur Mittagszeit kommt vielleicht auch noch die Sonne heraus?!
    Read more

  • Der Traum geht weiter

    May 29, 2025 in Japan ⋅ 🌧 22 °C

    Das Abendessen war fein und wir hatten uns einen Drink dazu gegönnt.
    Der Nachtisch bestand aus Erdbeeren auf Gelee, Vanilleeis mit Baiser was unser Menü perfekt abrundete.
    Inzwischen hatte die Shimauto Band begonnen zu spielen und mich fasziniert. Eingängige Musik, schöne Stimmen und ein zartes Wesen namens HANA, das dazu auf hawaiianische Art tanzte, ein Südseeträumchen *seufz*...
    Ich hatte mir erlaubt, den Sonnenuntergang anzuschauen und der himmlischen Musik zu lauschen. Die Männer sind lieber aufs Zimmer ...
    Read more

  • Okinawa Inseltraum

    May 29–Jun 2, 2025 in Japan ⋅ 🌧 22 °C

    Der Morgen weckte uns mit leichter Bewölkung und blauen Himmelsblicken, dass musste ein schöner Tag werden!
    Wir entschieden uns für das Frühstücksbüfett im "House without a key", das sehr offen gestaltet ist und den Blick aufs Meer frei gibt. Man konnte auf der Terrasse oder im Innenraum essen. Da ein kräftiger Wind ging, blieben wir im inneren Teil.
    Das Büfett ist der Hammer! Ich finde es ist das vielfältigste, bunteste und für mich auch leckerste aller Hotels unserer Reise.
    Fein gehobelt japanische Rettiche, leckere Dressings, Nüsse, Reis, Misosuppe, sonstiges Gemüse und Obst (die Orangen und Ananas aoo lecker), japanische Pickles, Seetang, fermentierte Gemüse, Serranoschinken, diverse Käse mit Trockenfrüchte, Sushi, Fisch, Smoothies, Säfte, Joghurts, Müsli und Porridge und dann noch das warme Büfett. Dazu bin ich aber nicht mehr gekommen....
    In der frischen Morgenluft bot es sich an, das Hotel und die weitläufige Hotelanlage zu erkunden. Das "Halekulani Okinawa" ist das kleine Schwesterchen zu dem sich auf Hawaii befindlichen "Halekulani Hawaii" und sehr gediegen und hochwertig ausgestattet. Allein die Gartenanlage und die 4 verschiedenen Pools mit ausreichend Liegen und Sonnenschirmen sind beachtenswert. Es gibt 3 Infinty-Pools und einen Kinder-Pool.
    Zu jeder Liege bekommt man 2 große Handtücher und Wasser in der Kühlbox. Gegen Bezahlung kann man Drinks und Mahlzeiten am Pool ordern.
    Wir haben uns am Quiet-Pool niedergelassen, da es einen Whirlpool hat und kleine sichtbare Tätowierungen zulässt. Tattoos und Rauchen gibt noch einen eigenen Bericht!
    In den anderen Pools müssen alle Tätowierungen abgedeckt werden.
    Die Sonne machte immer wieder kleine Päuschen hinter harmlosen Wolken und der Wind frischte auf, dem einen noch zu warm, dem anderen fast zu kalt und für mich grad richtig!
    Nach einem chilligen Nachmittag fanden wir uns im "House without a key" zum japanischen Dinner ein. Die lockere und offene Atmosphäre hatte es uns angetan.
    Während uns das Menü serviert wurde, begann eine Gesangs- und Musikvorführung, die den typischen Okinawa-Sound, ein Mix aus hawaiianischer und japanischer Musikkultur, genannt "Shimauta" repräsentierte. Davon das nächste Mal 😉
    Read more

  • Tag Nr. 3 auf Okinawa

    May 31, 2025 in Japan ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Tag beginnt, wie immer mit einer Dusche - hier so geräumig, das 4 Leute Platz hätten - um uns dann gegen 7 Uhr zum Frühstück zu begeben.
    Heute haben wir das "Shiroux" ausgewählt, in dem ein japanisches Frühstück serviert wird.
    Ich falle aus dem Rahmen, da ich um eine Tasse Kaffee bitte. Die Bitte wird mir, wie alles hier, umgehend erfüllt.
    Der Service ist in Japan überall gut, aber hier allgegenwärtig und perfekt, ohne aufgesetzt und steigt zu wirken.
    Eine Prise davon würde uns stoffeligen, muffigen und unmotiviertn Deutschen auch gut tun *doppel seufz*.
    Viele hübsche Sachen wurden uns in einem Bento (Tupperdose aus Holz in Japan) serviert. Der Kellner erklärte uns auf englisch, was es alles sei. Wie immer haben wir nur die Hälfte verstanden, dann der verhaltene Lautstärke und der japanischen Zunge, die mit dem Englischen nicht ganz kompatibel scheint...
    Morgen werden wir die Western breakfast wählen, damit wir alle Varianten durchhalten und am Abreisetag uns (fürs Büfett) entscheiden können.
    Nach dem Frühstück wollten wir eine kleine Wanderung machen, bevor Temperatur und UV-Index hoch schnellen. Alex hatte am Vortag den Forest Track entdeckt was sich gut anhörte.
    Meiner Meinung hätte er Mountain Track heißen müssen. Es ging bergauf, steil und ganz steil und auch mit Stufen. Aber der Weg führte durch ein dschungelähnliches Gebiet, das such urwüchsig darstellte. Dazwischen hatten Bauern kleine und kleinste Anbaufelder errichtet, z.B. Gewächshäuser mit Tomaten, Zucchini, Kräuter, Aloe Vera und sonstigen, nicht identifizierbaren Gewächsen.
    Irgendwann hatten wir alle Pfade erwandert und kehrten in die Zivilisation zurück.
    Im nahen Supermarkt haben wir uns mit Getränken und etwas zum Überbrücken bis zum Abendessen geholt und aufs Zimmer gebracht.
    Es war gerade 10 Uhr geworden und wir zogen die Badesachen an und gingen zum Hotelstrand. Er ist klein und im Wasser eingezäunt, was vermutlich mit dem Sicherheitsdenken der Japaner zu tun hat.
    Man darf nur bis zum Alter von 65 Jahren schnorcheln und ab 60 verlangen sie ein ärztliches Attest - ja, das war dann wohl nix mit schnorcheln im ostchinesischen Meer 😞.
    Trotz der frischen Wassertemperatur, der Pool ist um 1-2°C wärmer und der Whirlpool hat bestimmt 32°C, haben wir uns ins Meer gewagt. Allzulange waren wir nicht drin, aber dank zwei kuscheligen Handtüchern auf der für uns hergerichteten Sonnenliege und dem Bademäntelchen fühlten wir uns wohlig und kosteten das Meeresrauschen aus. Natürlich alles unter dem Sonnenschirm.
    Alex musste seinen Bewegungsdrang noch ausleben und ging ins Gym.
    Ben und ich aufs Zimmer. Dort genieße ich die angenehme Lufttemperatur auf unserer Terrasse und lauschte den Geräuschen vom Meer, dem Kinderlachen vom Kids-Pool, schau den großen Schmetterlingen zu (zum fotografieren sind die Biester zu schnell unterwegs) und freu mich des Daseins!
    Read more

  • Best Sushi ever

    May 31, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute testen wir das "Aomi-Restaurant ", das mit japanischen Gerichten, speziell Sushi, wirbt.
    Wir nehmen das Sushi-Menü, das unser Koch direkt vor unseren Augen zubereitet.
    Schon das Zuschauen ist eine Augenweide: mit geübten Handgriffen und superscharfen Messern wird Fisch in dünne Scheibchen geschnitten, mit verschieden Soßen angeboten und kleinen Besonderheiten, wie ein bestimmter Seetang, der wie Fischeier an einer Schnur aussieht, serviert. Und alles präsentiert in wunderbaren Keramik- und Porzellanwaren.
    Es ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein Augenschmaus!
    Unser Koch sagte uns auch in welcher Reihenfolge man was isst, um das volle Aroma genießen zu können.
    Feinste Nigiri im Hauptgang, nicht mehr zu übertreffen. Außer das mit Seeigel - das hat mich echt Überwindung gekostet....da musste ein Ingwerstückchen hinterher!
    Soeben erhalten wir die Nachricht dass es vor 11 Stunden bei Hokkaido, im Norden Japans, ein Erdbeben in Stärke 6,1 gegeben hat. Schäden wurden keine berichtet. Und zufällig haben wir heute bei unserer Bergwanderung Infos zum Verhalten bei einem Tsunami gesehen. Im Falle eines Falles wissen wir wohin: bergauf, bergauf!
    Read more

  • Western Frühstück

    June 1, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 21 °C

    Das 3. Frühstück nahmen wir wieder im "Shiroux" ein, wählten diesesmal aber das Western breakfast. Mangosaft, Acaijoghurt mit Granola, frische Melone, Ananas und Erdbeeren gab es vorneweg.
    Die Jungs wählten Omelett und Eggs Benedict und ich Pfannkuchen mit Haselnusssoße und Ahornsirup. War auch fein, aber für morgen würde ich doch das Frühstücksbüfett im "House without a key" bevorzugen ☺️😋.
    Da für heute im Laufe des Tages Regen angekündigt war, machten wir uns früh auf den Weg um am Strand entlang Richtung Osten zu gehen. Allzuweit kamen wir leider nicht, da sich ein Siel aufgetan hatte, der relativ tief schien.
    Alex entschloss sich dann ins Gym zu gegen, Ben aufs Zimmer und ich lief dann nach Westen, um dort mal nach dem Rechten zu sehen.
    Ich war noch lange unterwegs, als mich Alex einholte und mich begleitete. So liefen wir in Strandnähe an der Hauptstraße entlang bis zu einem Krämerlädchen und einem"Bauernmarkt", der heute am Sonntag natürlich zu hatte. Auf einem Grundstück daneben hatten Einheimische kleine Stände aufgebaut, an denen es wohl zu essen und trinken gab. Es sah so aus, als ob ein Boule-Turnier gespielt würde. Auf jeden Fall waren alt und jung, klein und groß vertreten!
    Wir spielten, wie so oft, eine Art Lotto am Gezränkeautomaten. Es gibt dort so viele Sorten an bunten Getränken mit den blumigen Namen, die keinerlei Hinweise auf Geschmack oder gar Inhaltsstoffe liefern, dass es jedesmal eine Art Glücksspiel ist, was man zieht. Manchmal war auch schon ne Niete dabei 😅, aber einem von uns Dreien hats immer geschmeckt!
    Die wilde Natur hier beeindruckt mich, so schöne Blüten und Blätter....
    Eine angedachten Bergaufstieg endete überraschend schnell an einem Grabstein bzw. war das schon ein Mausoleum. Die Gräber sind größer und Familiengräber.
    Da wir doch schon über eine Stunde interwegswaren und die Sonne sich hervorgewagt hatte, machten wir uns auf den Rückweg, so dass Alex noch ins Gym konnte. Ab 10 Uhr gibt es getrocknete Mango und Bananenchips zur Stärkung dort, Wasser und Sirup sowieso.
    Ich habe mein Plätzchen auf der Terrasse bezogen und genieße die Zeit.
    Ein Kätzchen ist eilig vorbei gehuscht, vermutlich auf Mäusepatrouille....
    In der Mittagszeit ist es ruhig geworden, nur ganz unverzagte kleine Wasserratten hört man ab und zu juchzen.
    Die Jungs gehen noch eine Runde laufen, weil sie, sobald der Zimmerservice da war, in die Badewanne wollen um das Halekulani-Badesalz zu genießen. Ich gönne mir zwei Käffchen aus der in Japan obligatorischen Nespresso-Maschine.
    Read more

  • Sayonara und Aloha Halekulani Okinawa

    June 2, 2025 in Japan ⋅ 🌧 26 °C

    Der letzte Tag unserer Japanreise ist angebrochen. In der Nacht ist ein heftiger Monsunregen mit Sturmböen und Gewitter heruntergegangen, das bis zum frühen Morgen anhielt.
    Der Regen ließ nach, der heftige Wind aber blieb. Mit 26°C war es wärmer als am Abend zuvor und richtig schwül, Outdoorsauna total.
    Im Hotel erreicht man alles indoor, auch wenn die einzelnen Bereiche weitläufig sind.
    Der Kaffee ist sehr gut hier und ich überlege, ob ich welchen mitnehme, vor allem um mein Bargeld loszuwerden.
    Besonders genossen habe ich mein Salat aus japanischem Rettich, Möhren, Früchten und Nüssen und den leckeren Dressings. Dazu gab es ein Häppchen vom Ananaskuchen. Wunderbar sind diese kleinen Portiönchen, die es ermöglichen vieles zu probieren. Zum Beispiel knusprig frittierte Shrimps mit fruchtiger Sauce Tatar oder Minierdbeercheesecakes oder oder oder...
    Der Ausblick auf den von Wind bewegten Garten im klimatisierten Raum perfektioniert das Wohlgefühl. Die 5 Sterne des Halekulani sind bemerkbar.
    Man kann Wäsche waschen lassen oder selbst waschen, Bügelbrett und - Eisen stehen im Ankleideraum jeden Zimmers. Selbstverständlich gibt es einen Wasserkocher, Nespressomaschine mit 6 verschiedenen Kapsel zur Auswahl und mehreren verschieden Teesorten, passenden Tassen, Gläsern, Eiswürfelbehälter und Minibar. Im Bad glänzt der futuristische Fön (der laut Internet über 600€ kostet), eine Unmenge an dicken flauschigen Handtüchern, Bademänteln, Haarbürste und-gummis, Wattebäuschen und -Stäbchen, Zahnbürsten, Mundwasser, Rasiergel, Duschbad, Shampoo, Haarspülung und Bodylotion.
    Für den Strand oder Swimmingpool gibt es extra Bademäntel und Flipflops und ein weißer Schlafanzug aus weicher Baumwolle liegt auch bereit, dazu gibt es kuschlige Hausschuhe.
    Nachdem diese ja kaum dem nächsten Gast angeboten werden, habe ich mir erlaubt diese mitzunehmen und zuhause gg. die eher unpraktischen Filzdinger für Gäste auszutauschen.
    Ich glaube, ich könnte mich an diesen Luxus gewöhnen - nur nicht an den Umweltaspekt. In Japan ist alles verpackt und das oft doppelt und dreifach. Diese Unmengen an Plastik sind mir unverständlich. Mülleimer im öffentlichen Raum sind Mangelware, nur an den Getränkeautomaten hat es für die Flaschen welche. Alles in Plastikflaschen (max 600ml im Automat) und es gibt kein Pfandsystem. Trotzdem ist Japan sehr, sehr sauber - man nimmt seinen Müll mit nachhause.
    Das mit den nicht vorhandenen Abfalleimer hat einen bestimmten Grund. Nachdem Senfgasanschlag in Tokios U-Bahn im Jahr 1995 einer Sekte (Omu Shinrikyu oder Aum-Sekte), die das Saringas in Mülleimer platzierten, hat man alle Abfallmöglichkeiten entfernt.
    Inzwischen, es sind ja 30 Jahre vergangen, hat man das etwas aufgeweicht.
    Allerdings würde mich schon interessieren, wie Japan mit seinem Müllproblem umgeht.
    Ich habe noch kein Land bereist, das ein besseres Müllsystem (Pfand usw.) als Deutschland hat und mehr für den Umwelt tut. Aber gerne lasse ich mich eines besseren belehren...
    Read more

  • Flug über den Nordpol

    June 2, 2025 in Greenland ⋅ ☁️ -14 °C

    In der Businessclass häuslich eingerichtet, fliegen wir gegen Westen, Richtung Heimat. Nach einem letzten japanischen Abendessen werden die Lichter gedimmt und es Schlafenszeit.
    Mit einer Stunde Verspätung (warum auch immer der Tower sein OK nicht gab) starteten wir vom Flughafen Haneda/Tokyo in Richtung München.
    Aufgrund des bösen Onkel Vladimir überflogen wir aus Sicherheitsgründen nicht Russland, sondern wichen über den Nordpol aus, was uns die Möglichkeit auf einen spektakulären Blick auf eine Landschaft bot, die ein Normalsterblicher kaum zu sehen bekommt!
    Read more

    Trip end
    June 3, 2025