January - June 2020
  • Day68

    Taiping

    March 13 in Malaysia ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute ging es für mich nach Taiping.
    Die Einheimischen sind besonders stolz auf ihre kleine Stadt. In Taiping gab es nämlich die erste Eisenbahn, das erste Museum und die ersten Zeitungen auf Englisch, Malaiisch und Tamilisch in Malaysia. Zudem gibt es in Taiping auch Malaysias ältesten Zoo. Darüber hinaus eröffnete hier 1970 Malaysias erstes öffentliches Schwimmbad (Coronation Pool).
    Auch interessant ist, das Taiping das größte Niederschlagsvolumen in Malaysia vorweist, denn es regnet hier fast täglich. Nicht umsonst ist Taiping auch als Rain City (Regenstadt) bekannt. Hier gibt es sogar Regenwetten, ein kreatives Hobby der Einheimischen. Sie versuchen genau vorauszusagen, wann und wie lange es regnen wird. ☔
    Auch bei meinen heutigen Besuch hat es mal kurz geregnet. Ich habe jedoch keine Wette vorher abgeschlossen. 😅
    Taiping hat aber außer Regen auch noch eine wunderschöne Natur zu bieten. Die Berge sind im Hintergrund zu sehen und es gibt eine wahnsinnig schöne Parkanlage - die Lake Gardens. Die Lake Gardens wurden 1880 eröffnet und waren gleichzeitig auch der erste Park in Malaysia. Die ehemalige Zinn Miene beherbergt insgesamt zehn künstliche Seen und Teiche, eine Joggingstecke, mehrere Outdoor-Fitnessgeräte und den Taipinger Zoo. Bei meinem Spaziergang durch den Park habe ich Störche und Warane gesehen. Der Park ist wirklich schön zum Seele baumeln lassen. 😊
    Darüber hinaus findet man in der Innenstadt an jeder Ecke etwas zu Essen, alte Kolonialarchitektur und die eine oder andere Street Art. Alles in allem eine kleine süße Stadt mit vielen "nationalen Rekorden". 🙃
    Leider wurde mein Tag hier von aktuellen Nachrichten überschattet. Ab dem 15. März verhängt Singapur eine Einreisesperre für Menschen, die sich in den letzten 14 Tagen in Ländern aufgehalten haben, die besonders vom Coronavirus betroffen sind. Dazu zählt leider auch Deutschland. Am 9. April sollte Tobias in Singapur landen, wenn bis dahin die Einreisesperre nicht aufgehoben ist, ist unser baldiges Wiedersehen sehr stark gefährdet. 😢 Mal sehen was die nächsten Tage noch so bringen.
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  • Day67

    Ipoh Tag 2

    March 12 in Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Ipoh gehören die zahlreichen chinesischen Höhlentempel, die sich allerdings etwas außerhalb des Stadtzentrums befinden.
    Als der schönste Höhlentempel in Ipoh gilt der Kek Lok Tong. Dieser war auch mein erstes Ziel für heute. Innerhalb der riesigen Kalksteinhöhle befinden sich mehrere große Buddha-Statuen und auch zahlreiche Stalaktiten und Stalagmiten. Wenn man die Höhle durchquert, gelangt man zu einem kleinen und schön angelegten chinesischen Park. Hier befindet sich in der Mitte ein Teich voller Wasserpflanzen und entlang des Weges stehen weitere Buddhastatuen. Ich war gegen 9 Uhr im Park und so konnte ich zahlreiche Einheimische sehen die hier ihren Sport- sowie Gymnastikübungen nachgehen.
    Danach ging es weiter zu Kelli's Castle. Hier kann man durch die Ruinen spazieren. Es gab zwar nicht all viel zu sehen, aber die Geschichte dieses Ortes ist wirklich interessant und fast schon tragisch. Der Schotte William Kellie Smith, ließ sich in den 1920er Jahren ein opulentes dreistöckiges Landhaus erbauen. Das Geld dafür kam aus einer Erbschaft seiner Frau. Ein Schacht im Gebäude erinnert an das Vorhaben, hier den ersten Aufzug in ganz Malaysia einzubauen. Während der Errichtung starben vieler seiner Bauarbeiter an Krankheiten. Auch er selbst konnte sein Anwesen nie bewohnen. Noch vor Fertigstellung reiste er geschäftlich nach Portugal und starb dort an einer Lungenentzündung. Mit diesem Hintergrundwissen bekommt dieser Ort eine ganz andere Aura. 👻😬
    Danach ging es zurück in die Stadt. Und ich hatte ein total leckeres Mittagessen. Es gab ein Bhindi Sabji Curry und dazu Naan. In dem Curry war hauptsächlich Okra-Gemüse enthalten. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich dieses Gemüse vorher noch nie bewusst wahrgenommen hatte geschweige denn gekostet. Aber es war wirklich sehr sehr lecker gewesen. 🥰
    Den Rest des Tages habe ich dann damit verbracht meine nächsten Wochen hier in Malaysia ein wenig zu planen. Das heißt, ich habe geschaut was ich mir noch gerne anschauen möchte und wie die Bus- und Bahnverbindungen zwischen diesen Punkten so ist. Und ich bin sicher das ich die Zeit bis zum 9. April, wenn ich endlich Tobias in Singapur vom Flughafen abhole, gut "gefüllt" bekomme. 😊
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  • Day66

    Ipoh Tag 1

    March 11 in Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute ging es für mich mit dem Bus nach Ipoh. Die Fahrt dauerte nur zwei Stunden und nachdem ich in meinem Hostel eingecheckt hatte, hatte ich somit noch den ganzen Nachmittag Zeit mich etwas in der Stadt umzuschauen. So machte ich mich also auf den Weg in die oft gelobte und empfohlene Altstadt von Ipoh. Und ich würde wirklich nicht enttäuscht. Vor allem die schmalen Gassen sowie alten und bunten Kolonialbauten sowie die wunderschöne und kreative Street-Art, die überall zu finden ist, haben mir sehr gut gefallen.
    Zuerst ging es zu Mural Art’s Lane. Diese Straße ist komplett von vorne bis hinten mit Street-Art versehen. Aber auch sonst hat sich in der restlichen Altstadt an fast jeder Ecke ein weiteres tolles Fotomotiv gefunden. 😊
    Direkt neben der Mural Art’s Lane befindet sich die Masjid Panglima Kinta. Diese Moschee ist komplett in blau und weiß gehalten und sieht sehr schön aus. Leider war sie heute für Besucher nicht geöffnet.
    Danach ging noch in die Market Lane und die Concubine Lane. Beide Gassen sind sehr schön. Nicht nur das auch hier wieder einiges an Street-Art zu finden ist und links und rechts kleine süße Cafés und Shops sich befinde, sondern auch, weil sie von zahlreichen Girlanden und Lampions überspannt sind. Ansonsten habe ich mich einfach etwas durch die Stadt treiben lassen. Morgen geht es dann mit Sightseeing weiter. 😊
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  • Day65

    Cameron Highlands

    March 10 in Malaysia ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich hatte für heute eine Halbtagestour zu den Teeplantagen und den Mossy Forrest gebucht. Die Tour startete bereits um 8 Uhr. Der erste Halt dieser Tour mit war in Cameron Highlands Teeplantagen. Diese sind wohl die größten Teeplantagen in Südostasien. Da wir recht früh gestartet sind, war es noch recht leer als wir ankamen. Eine halbe Stunde später war der beliebte Fotostopp voll mit Touristen. Auch sehr schön war, das sie Sonne schien und im Tal noch der Nebel festhing. Mit dem satten grün der ganzen Teepflanzen war es ein wirklich schöner Anblick. 🥰 Der Guide erklärte eine ganze Menge zu der Geschichte der Teeplantagen und über den Anbau und die Verarbeitung des Tees. Auch über die Unterschiede zwischen schwarzen Tee, grünen Tee, weißen Tee und Oolong Tee hat er einen viel erklären können. Es ging dann auch noch zu einer Tee-Fabrik in der man sich die einzelnen Schritte der Verarbeitung angeschaut hat und danach natürlich auch verschieden Sorten und vor allem verschiedene Qualitäten des dort hergestellten Tees probieren konnte. Aber ich muss sagen, dass ich wohl doch eher der Früchte- und Kräutertee-Typ bin und mit schwarzen und grünen Tee einfach nicht so viel anfangen kann. 🤷‍♀️ So hat mir am besten der frisch zubereitet Ice Tea geschmeckt und da schüttelt natürlich jeder Teetrinker den Kopf. 😅😬
    Dann ging es zum Mossy Forest. Dieser Wald liegt in einer Höhe von rund 2032 Metern über dem Meeresspiegel. Durch die Höhe des Mossy Forest (übersetzt übrigens Mooswald) ist er meist von Wolken und Nebel umgeben, was das Wachsen von Moos, Farnen, Orchideen und vieler anderer einzigartiger Pflanzen ermöglicht. Er sah wirklich wie ein Märchenwald aus. Der Guide erzählte viel über die Pflanzen und welche man als Medizin verwenden kann oder welche man essen kann. Er gab uns also ganz viel Informationen, falls man mal im Dschungel verloren geht. 😅
    Auf dem Rückweg hielten wir noch bei einer der vielen Erdbeerfarmen hier in der Gegend an. Hier werden ganzjährig Erdbeeren geerntet. Aufgrund der ganzjährig recht konstanten Temperaturen hier und einem ausgeklügelten Pflanzsystem ist dies möglich. Diese werden hier auch nicht in geschlossenen Gewächshäusern gezüchtet, sondern haben lediglich mit einem Dach vor dem Regen, der hier fast täglich fällt, geschützt.
    Gegen 13 Uhr war ich bereits zurück im Hostel. So beschloss ich mich ein paar Leuten aus dem Hostel anzuschließen, die einer der vielen Trails hier in der Gegend laufen wollten. Diese haben alle unterschiedliche Nummern und sind unterschiedlich gut ausgeschildert und "ausgebaut". Wir haben uns für eine Kombination aus Trail Nr. 10 und Nr. 6 entschieden. Dieser ist wohl einer der beliebtesten Wegkombinationen hier. Wir waren zu viert und auf dem Weg haben wir aus am Ende ein paar Farmer auf ihren Plantagen keine weiteren Leute gesehen.
    Der Weg beginnt im Zick-Zack durch dichten Wald ohne viel Auf- und Abstieg. Nach etwa 30 Minuten beginnt dann der Spaß. Ab dann ging es für etwa 45 Minuten eigentlich nur bergauf und mir wurde ganz schön warm. 🥵 Der Weg führte dabei über weichen Waldboden der über und über mit Wurzel durchzogen war. Nicht ganz oben angekommen zogen langsam erste Regenwolken auf. Und bald darauf setze auch bereits ein leichter Schauer ein. Aber durch die Wolken, die plötzlich im Wald hingen war es irgendwie noch mystischer und der Wald sah fast schon verwunschen aus. 🥰
    Als wir oben am Gipfel angekommen waren, erwartete uns aufgrund der Wolken nicht ganz der Ausblick, für den dieser Trail bekannt ist. Normalerweise hat man von dort wohl einen freien Blick auf Tanah Rata und die schöne Landschaft. Wir konnten leider aufgrund der Wolken nicht ganz soweit schauen. 🤷‍♀️ Dann ging es den Trail Nr. 6 wieder runter. Dieser Weg ist sehr überwachsen und teilweise wirklich eng, sodass man schnell denken kann, dass dies nicht der richtige Weg sein kann. Aber ein kurzer Blick auf die Offline Karten sagte, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 😅 Dieser Weg war wirklich sehr rutschig. Der Regen hatte zwar in der Zwischenzeit aufgehört gehabt, dennoch war es eine ganz schöne Rutschpartie. Ich habe mich einmal auf den Hintern gepackt, so dass ich nun wieder ein paar Sachen für die Wäsche habe.😅
    Als wir unten angekommen waren, gingen wir zurück Richtung Hauptstraße. Hier gab es mehrere Möglichkeiten um zum Hostel zurückzukehren. Erste Möglichkeit wäre gewesen den gleichen Weg zurückzugehen (keine Chance da Unlust 😅), zweite Möglichkeit wäre der Hauptstraße für 3,2 km zu folgen und die dritte per Anhalter zurückzufahren. Wir entschieden uns für Möglichkeiten 3. Es hat keine 2 Minuten gedauert da ein Pick Up angehalten und wir konnten uns auf die Ladefläche setzen. Wir wurde keine 50 m von unserem Hostel "abgeladen" und der Fahrer wollte absolut kein Geld von uns annehmen. Es war meine erste Hitchhikking Erfahrung und ich war wirklich positiv überrascht. Dennoch denke ich nicht, das es jetzt meine bevorzugtes Fortbewegungsoption wird. In einer kleinen Gruppe würde ich es vielleicht noch einmal machen aber ansonsten werde ich wohl beim Bus bleiben. 😬
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  • Day64

    Nächster Stopp Cameron Highlands

    March 9 in Malaysia ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute Morgen ging es für mich weiter. Nächstes Ziel sind die Cameron Highlands.
    Die Cameron Highlands befinden sich um die 1.500 Höhenmeter. Aufgrund dieser Höhenlage herrscht hier ganzjährig ein kühles Klima, das sich so zwischen 15 – 25 Grad bewegt. Durch das weitaus kühlere Klima der Berge im Gegensatz zum restlichen Land war es hier für die Briten während der Kolonialzeit ein angenehmer Rückzugsort. In dieser Zeit begann auch der vermehrte Anbau von Tee, Blumen, Obst und Gemüse. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Und die Gegend hier ist für seine Plantagen und seine Hikkingtrails bekannt. Dies möchte ich morgen dann etwas genauer anschauen. 🙃
    Als ich am Nachmittag, nach einer sehr kurvenreichen Herfahrt, endlich im Hostel angekommen war, hat es sehr stark geregnet. Ich hoffe einfach mal, dass das Wetter morgen besser wird oder zumindest trocken bleibt.
    Ansonsten habe ich heute nicht wirklich viel gemacht. Aber am Abend hatte ich dann noch ein richtiges leckeres Abendessen für umgerechnet etwa 3,8 €. Ich habe mir Chapati mit Clay Pot Curry und dazu einen Erdbeer-Mango-Ananassaft gegönnt. 🥰 Hier in Malaysia treffen drei große Bevölkerungsgruppen aufeinander: Malayen, Inder und Chinesen. Und nicht nur die Kulturen haben sich über Generationen hinweg vermischt, sondern auch die Küchen. Deshalb findet man hier ganz oft malayisch-indische und malaysisch-chinesische Restaurants. Bereits in Kuala Lumpur war ich von den indischen Restaurants so begeistert. Es ist einfach soooooo lecker. 🥰 Das einzige was schade ist, ist das es hier anscheinend nicht so wirklich Passionsfrüchte gibt. Weswegen ich auf andere Früchte ausweichen muss. 😅
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  • Day63

    Taman Negara

    March 8 in Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute Morgen ging es zu einem kleinen Dschungeltrekking. Hier habe ich mich wieder einer geführten Gruppe angeschlossen. Zwar kann man auch einen Teil der Wege alleine erkunden, aber ich wollte einfach gerne noch etwas mehr über Flora und Fauna erfahren und dazu nicht erst Google strapazieren. 😬 Der Guide erzählte uns heute etwas mehr über die Pflanzen hier im Nationalpark und ein paar Skills zum Überleben im Dschungel. 😅😂 Auch das man im Dschungel meist eine max. Sichtweite von 3 Meter hat und es somit durchaus vorkommen kann, dass man nur wenige Meter von einem Tier entfernt ist, man es aber aufgrund seiner Tarnung oder seines ruhigen Verhaltens nicht bemerkt. Dies macht es jedoch auch besonders leicht sich zu verirren bzw. es besonders schwer verlorene Touristen im Dschungel wieder zu finden. 😅🙈
    Das erste Ziel des Trekkings war ein Aussichtspunkt auf dem Gipfel des Bukit Tersik. Dieser Punkt ist 344 m über Meeresspiegel. Kuala Tahan (der Ausgangspunkt) liegt auf etwa 130 m. Zu den etwa 200 Höhenmeter kam eine Luftfeuchtigkeit von etwa 90 % dazu bei einer Temperatur um die 29 Grad. So das ich mal wieder ordentlich ins Schwitzen kam. 🥵 Auch wenn ich es seit dem Beginn meiner Reise eigentlich tagtäglich ordentlich ins Schwitzen komme, so werde ich mich daran wohl doch nie gewöhnen. 🙈😂 Am Morgen waren noch einige Wolken zu sehen, aber im Laufe des Tages riss der Himmel mehr und mehr auf, so das man einen ganz guten Blick über den Dschungel von hier oben hatte.
    Danach ging es wieder herunter. Das nächste Ziel war der berühmte Canopy Walk. Hierbei handelt es sich um die wohl längste Hängebrücke der Welt mit einer Länge von 460 Metern inmitten der Baumwipfel in etwa 40 Metern Höhe. Von hier hat man noch einmal einen ganz anderen Blick auf den Dschungel. (Da kann der Baumkronenpfad im Hainich nicht ganz mithalten 😅) Definitiv sollte man hier aber auch keine Höhenangst haben und zudem ist es teilweise doch auch eine recht wackelige Angelegenheit. Da es am Tag zuvor geregnet hatte, war der Canopy Walk am vorherigen Tag geschlossen. Aus diesem Grund waren zu den Besuchern, die eh täglich herkommen, noch viele Besucher zusätzlich da, die gestern nicht die Gelegenheit hatten, diesen zu besuchen. Dadurch kam es zu einer recht langen Wartezeit. Jedoch hat sich das Warten gelohnt. Und auf der Brücke selber ist es aufgrund des verschriebenen Abstandes von mindestens 5 Metern recht leer gewesen.
    Am Nachmittag ging es dann zu der Bootstour Namens "Rapid Shooting". Zunächst ging es gemütlich mit dem Boot zu einer der Siedlungen der Orang Asli. Hier wurde uns ein wenig über die Geschichte und Lebensweise dieses indigenen Volkes erzählt. Auch wurde gezeigt wie sie beispielsweise Feuer ohne Streichhölzer entfachen oder wie sie ihre traditionelle Jagdwaffen herstellen und einsetzen. Ihnen ist es auch als Einzige noch erlaubt im Nationalpark jagen zu gehen. Da sie nur das was sie zum Leben brauchen erlegen und kein Profit damit machen. Außerdem werden wohl bei Sucheinsätzen, wenn dann doch mal ein Tourist verschwunden ist, immer ein paar von Ihnen zur Suchtruppe dazu geholt, da sie den Dschungel und vor allem die Wege einfach besser kennen. Natürlich hat so ein Besuch immer wieder einen kleinen Beigeschmack (keiner will eine Art "menschlichen Zoo"). Aber da wir nur einen kleinen Teil des Dorfes uns erlaubt war anzusehen und uns an einem gesonderten Platz einiges erläutert war, war es einigermaßen mit meinen Gewissen zu vereinbaren.
    Danach ging die Bootstour aber erst richtig los. Und zwar ging es durch sieben Stromschnellen mit dem kleinen flachen Boot. Und der Guide und der Bootsführer haben sich einen Spaß daraus gemacht bei jeder das Boot noch ein wenig mehr ins Schaukeln zu bringen, so das man ordentlich nass wurde. 😅 Dies war also eher ein lustiger Abschluss des Tages. 😬
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  • Day62

    Nächster Stopp Taman Negara

    March 7 in Malaysia ⋅ 🌧 29 °C

    Heute ging es für mich nach Taman Negara. Obwohl genauer gesagt nach Kuala Tahan, dass sich in direkter Nähe zum Nationalpark Taman Negara befindet und als Ausgangspunkt für die meisten Besucher des Parks dient.
    Zunächst ging es mit einem Kleinbus von Kuala Lumpur nach Kuala Tembeling. Von dort aus ging es dann mit einem kleinen Boot den Fluss entlang bis nach Kuala Tahan. Die Bootsfahrt dauerte etwa 3 Stunden. Die erste halbe Stunde habe ich auch aufmerksam verfolgt und den Flusslauf und das Ufer mit dem angrenzten Dschungel bewundert. Aber das Wetter war so schön warm, die Sonne hat geschienen und es das Boot hat so schöne leichte Schaukelbewegungen gemacht, das ich eingeschlafen bin und einen erholsamen Mittagsschlaf gemacht habe. 🙈😅
    Nachdem ich also ausgeschlafen war, kam ich in Kuala Tahan an. Hier ging ich zunächst zu meiner Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Hier gab es gleich ein Schild, was einen aufmerksam machte, das es hier kein WLAN gibt und man den Dschungel genießen soll. 😅 👍
    Kuala Tahan ist eine kleine Siedlung am Ufer des Sungai Tembeling. Es gibt einige kleine Mini Markets und Restaurants und im Fluss befinden sich zudem einige schwimmende Restaurants. Auf der anderen Uferseite befindet sich der Zugang zum Nationalpark. Den Fluss kann man mit Booten überqueren. Der Taman Negara Nationalpark beinhaltet kaut eigenen Aussagen das älteste Waldgebiet der Erde. Der Dschungel ist 130 Mio. Jahre alt. Er beheimatet viele verschiedene Tierarten u.a. Leoparden, Wildschweine, Hirsche, Affen, den asiatischen Elefanten, Malaysia-Tiger und Tapire sowie über 600 Vogelarten, 1000 verschiedene Schmetterlinge sowie Insekten in großer Vielfalt. Der Park ist unbewohnt, außer einiger Orang Asli Siedlungen. Die Orang Asli sind ein indigenes Volk im Malaysia.
    Für meine Zeit hier ist neben der Nachtwanderung heute noch ein kleines Dschungeltrekking morgen geplant sowie ein Bootsausflug. Auch wenn ich nicht davon ausgehe Tiger, Elefanten und Co. zu sehen, so freue ich mich trotzdem, den Dschungel hier etwas zu erkunden und einen kleinen Einblick zu erhalten.
    Einen ersten Einblick habe ich bereits bei der heutigen Nachtwanderung erhalten. Nachdem ich mir den kleinen Ort etwas angeschaut habe und in einem der schwimmenden Restaurants zu Abend gegessen hatte, ging es gegen 21 Uhr los zur Nachtwanderung in Nationalpark. Dazu ging es mit dem Boot zum anderen Ufer über. Mit einem Guide und noch 5 weiteren Personen und ein paar Taschenlampen ging es für etwa zwei Stunden durch den Dschungel. Der Guide erklärte sehr viel über die Natur, den Park und die vorhandenen Tierarten. So z.B. das nur ca. 40 % der hier lebenden Tiere tagaktiv sind und der Rest nachtaktiv. Wir sahen verschieden Spinnen, Riesenameisen, Tausendfüßer, mehrere Skorpione (diese leuchten, wenn man sie mit Schwarzlicht anstrahlt) und viele weitere Insekten. Es war wirklich interessant. Und dazu die Geräusche des Dschungels bei Nacht (die sehr laut sind) war wirklich interessant. Ich freue mich auf den morgigen Tag. 🙃
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  • Day61

    Kuala Lumpur Tag 3

    March 6 in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute stand auf meiner "to-do-Liste" eigentlich nur eins - die Skyline von KL anschauen. Vor allem die Petronas Towers sind wohl das Wahrzeichen von Kuala Lumpur. Fast jeder kennt sie und jeder, der einmal KL besucht, kommt dort vorbei irgendwann vorbei. Erst 2004 wurden die Türme als das höchste Gebäude der Welt abgelöst, sind aktuell aber trotzdem die höchsten Zwillingstürme der Welt.
    Hier gibt es die Möglichkeit auf die Türme hochzufahren und vom 86ten Stock über die Stadt zu schauen. Jedoch wurde mir im Vorfeld gesagt, das man dies tunlichst nicht machen soll. Immerhin würden die Türme dann ja in der Skyline, die sich einem von dort oben bietet, fehlen. 🤷‍♀️😅
    Also ging es zum Menara Kuala Lumpur auch bekannt als KL Tower. Das ist der Fernsehturm von Kuala Lumpur und aktuell der siebthöchste der Welt. Das Sky Deck befindet sich auf einer Höhe von etwa 300 Metern und bietet einen spektakulären offenen 360 Grad Ausblick auf die City. So wie letzten Tage auch schon hat es immer zum Nachmittag hin begonnen zu regnen. Als ich oben angekommen bin, hat sich der Himmel langsam zugezogen. Und in der Ferne hat man sogar ein Gewitter beobachten können. Es war kein blauer Himmel und Sonnenschein aber gerade durch die Wolken und das herrschende Licht war der Ausblick einfach genial gewesen. 😍 Nach etwa 15 min hat der erste Regen dann den KL Tower erreicht. So wurde dann das Sky Deck aus Sicherheitsgründen geschlossen. Man konnte jedoch noch zum Observation Deck fahren. Dieses liegt immerhin auf 276 Metern, ist aber leider komplett verglast bzw. in diesem Fall zum Glück, so das man hier bei Wind und Wetter herkommen kann. 🙃
    Am Abend, als der Regen dann wieder aufgehört hatte ging es Richtung Petrona Towers. Am Abend wenn sie beleuchtet sind sehen sie einfach noch einmal um einiges spektakulärer aus. 😍🙃
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  • Day60

    Kuala Lumpur Tag 2

    March 5 in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute ging es für mich zuerst zur Masjid Jamek. Das ist eine der ältesten Moscheen in Kuala Lumpur und wurde 1909 erbaut. Bis zur Eröffnung der Nationalmoschee war sie lange Zeit die größte und der Anlaufpunkt für die muslimische Bevölkerung. Die Moschee liegt an der Stelle, wo die Flüsse Gombak und Klang zusammenlaufen. Und die Moschee bietet von Außen einen tollen Anblick.
    Einen Steinwurf von der Masjid Jamek befindet sich der Merdeka Square, Kuala Lumpurs Platz der Unabhängigkeit. Hier steht der ehemals höchste Fahnenmast der Welt, an dem am 31.08.1957 das erste Mal die malaysische Nationalflagge gehisst wurde. Direkt an dem Platz steht das Sultan Abdul Samad Building, in dem heute die malaysischen Justizbehörden ihren Sitz haben.
    Danach ging es für mich zur Masjid Negara, die Staatsmoschee Malaysias. Sie bietet Platz für knapp 13.000 Gläubige. Das 73 Meter hohe Minarett und das sternförmige Dach, das an einen Regenschirm erinnert, sind die Hauptmerkmale der sehr modern gestalteten Nationalmoschee.
    Die Moschee ist auch für nicht Gläubige zur Besichtigung geöffnet, sofern keine Gebetszeiten sind. Vor Ort wurde mir eine Kopf- und Körperbedeckung zur Verfügung gestellt. Und so konnte ich mir einen Einblick in die Nationalmoschee Malaysias verschaffen. Das war im Übrigen die erste Moschee, die ich mir von innen angeschaut habe, da es meist nicht möglich ist als nicht Gläubige hineinzugehen.
    Danach habe ich voller Enthusiasmus den Orchid Garden angesteuert, der sich nicht unweit der Nationalmoschee befindet. Dieser ist ein Teil des Perdana Botanical Garden. Hier soll es wirklich schöne Orchideen geben und auch ein paar frei lebende Affen sind hier wohl anzutreffen. Zudem soll man von hier aus einen wunderbaren Ausblick auf die Skyline von KL haben. Am Haupteingang angekommen wies mich ein Schild darauf hin, dass der Garten leider seit dem ersten Oktober 2019 wegen Umbauarbeiten geschlossen ist. 🙈😑 Okay das war dann wohl nichts. 😅
    Also machte ich mich auf den Weg zur Petaling Street. Diese Straße liegt in Chinatown und ist bekannt dafür, dass ab dem späten Nachmittag es hier sehr lebhaft wird. Es gibt zahlreiche Stände mit allen möglichen Artikeln. Hier kann man fast alles kaufen von T-Shirts, Shorts, Souvenirs, Handtaschen, Uhren bis hin zu Schuhen, Fußballtrikots und natürlich jeder Menge chinesischer Köstlichkeiten. Die Straße ist auf gut Deutsch gepflastert von Ständen und Essensmöglichkeiten. Also habe ich mir hier eine Kleinigkeit zu essen geholt und das Treiben auf mich wirken lassen. Ich kann mir gut vorstellen das es hier in den Abendstunden noch interessanter und geschäftiger zugeht. 😬
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  • Day59

    Kuala Lumpur Tag 1

    March 4 in Malaysia ⋅ ⛅ 33 °C

    Heute Morgen waren mein erstes Ziel die Batu Caves. Die Höhlen von Batu gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur. Dabei handelt es sich um riesige Kalksteinhöhlen, in deren Inneren sich mehrere Hindutempel und Altare befinden.
    Die Haupthöhle ist etwa 100 Meter hoch, extrem beeindruckend und der Anlaufpunkt für viele Gläubige und Pilger. Neben dem Aufgang zur Haupthöhle befindet sich eine gigantische goldene Statue des Gottes Murugan, die sich direkt neben dem Aufgang zu den Höhlen befindet. Die Statue ist unglaubliche 42 Meter hoch und ist einfach beeindruckend.
    Auch nicht zu verachten ist natürlich die riesige, vierteilige Treppe, die hinter der Statue zum Eingang der Batu Caves führt. Es sind insgesamt 276 bunte Treppenstufen zu bewältigen, um oben anzukommen. Die Anzahl der Treppenstufen in Kombination mit der herrschenden Hitze hier, hat mich mal wieder ganz schön ins Schwitzen gebracht. 🥵😅 Auf den Weg nach oben wurde ich von einigen frei lebenden Affen begleitet. Und oben angekommen waren dort nicht nur Affen, sondern auch viele Tauben und einige Hähne anzutreffen. 🐒🐓🕊
    Neben dieser Haupthöhle ist hier auch noch die Ramayana Cave. In ihrem Inneren befinden sich unzählige Figuren, die alle unterschiedliche Geschichten aus dem Hinduismus erzählen. Auch hier war wieder alles sehr farbenfroh gestaltet. 🌈
    Danach ging es zum Thean Hou Tempel. Dies ist ein chinesisch buddhistischer Tempel und er ist einfach wunderschön. 😍 Der Innenhof ist über und über mit Laternen überspannt. Und man hat auf der einen Seite diesen traditionellen Tempel und auf der anderen Seite sieht man die modernen Hochhäusern. Dies bildet einen Kontrast, der seinen ganz eigenen Charm hat. 😊
    Dies war es mit Sightseeing für mich heute gewesen. Durch die wahnsinnige Hitze, die hier herrscht brauche ich einfach viel mehr Zeit da ich vermehrt Pausen im Schatten einlege und einfach mal verschnaufe und etwas trinke. Aber grundsätzlich habe ich ja auch Zeit. 🙃
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