• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Italien Tour 09.04. - 25.04.26

Dieses Jahr stand unser erster richtiger Urlaub, wie vor meinem Studium, erst im April auf dem Plan, passend zu meinem Geburtstag. Eine Italien Rundreise durch einige Großstädte, auf die wir uns sehr gefreut haben! En savoir plus
  • Im Inneren vom Markusdom

    11 avril, Italie ⋅ ☀️ 16 °C

    Für 12:30 Uhr hatten wir unsere Tickets für 20€ pro Person gekauft, für den Eintritt in den Dom inklusive Besichtigung des Pala d'Oro. Auch hier waren wir circa eine Viertelstunde früher hier, um weit vorne in der Schlange zu sein. Zu unserer Überraschung durften wir gleich ins Innere! Schon vom Eingangsbereich waren wir begeistert, im Inneren war’s dann nochmal beeindruckender! Das Innere des Markusdom in Venedig gehört zu den beeindruckendsten Kirchenräumen Europas, vor allem wegen seiner einzigartigen Mischung aus Gold, Mosaiken und byzantinischem Stil. Sobald man eintritt, fällt sofort das warme, goldene Licht auf. Fast alle Wände und Kuppeln sind mit über 8.000 m² goldenen Mosaiken bedeckt. Diese zeigen Szenen aus der Bibel, das Leben Christi sowie Darstellungen von Propheten, Heiligen und Engeln. Durch das Gold entsteht eine fast „leuchtende“ Atmosphäre, die den Raum sehr mystisch wirken lässt. Der Grundriss ist typisch byzantinisch. Ein griechisches Kreuz mit fünf großen Kuppeln, die jeweils unterschiedliche biblische Themen darstellen. Jede Kuppel hat ihre eigene symbolische Bedeutung, z. B. Schöpfung, Himmelfahrt oder Pfingsten. Direkt beim Altar kann man die Pala d’Oro bestaunen. Die Pala d’Oro ist ein monumentaler Altaraufsatz direkt hinter dem Hauptaltar. Sie besteht aus Gold, Emaille und über 1.900 Edelsteinen wie Saphiren, Smaragden, Rubinen und Perlen. Ihre Entstehung begann im Mittelalter und sie wurde über Jahrhunderte immer wieder erweitert, vor allem im 10. bis 14. Jahrhundert. Die Darstellung zeigt religiöse Szenen aus dem Leben Christi sowie Figuren von Aposteln und Engeln. Besonders eindrucksvoll ist die feine Emaillearbeit, die trotz des Alters außergewöhnlich gut erhalten ist. Die Pala d’Oro gilt als eines der wertvollsten Beispiele byzantinischer Goldschmiedekunst weltweit. Im Markusdom selbst steht die Pala d’Oro in einem Kontrast zur restlichen Ausstattung. Während die Kirche insgesamt durch goldene Mosaike fast vollständig glänzt, zieht dieser Altaraufsatz den Blick noch einmal gezielt auf den Hauptaltar und gilt als spiritueller und künstlerischer Mittelpunkt des Doms. Ingesamt ein wirklich beeindruckendes Bauwerk! Sowohl von Außen, als auch von Innen. Dazu noch der goldene Altaraufsatz. Muss man gesehen haben!En savoir plus

  • Campo Santo Stefano & Sant'Angelo

    11 avril, Italie ⋅ ☀️ 17 °C

    Raus aus dem Dom ging’s dann auch erst mal weg vom Markusplatz nach Westen. Unser Ziel war der Campo Santo Stefano und der Campo Sant‘Angelo. Um dort hin zu kommen haben wir einen Umweg gewählt, um den Palazzo Contarini del Bovolo zu sehen. Ein sehr besonderer Palast. Der Palazzo Contarini del Bovolo ist ein kleiner, aber sehr besonderer Palast in Venedig, der vor allem durch seine berühmte Außentreppe bekannt ist. Das Highlight am Palast ist die sogenannte „Scala del Bovolo“ – eine elegante, spiralförmige Wendeltreppe, die sich außen am Gebäude nach oben windet. Der Palast stammt ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert und gehörte der Familie Contarini, einer der bedeutenden Adelsfamilien Venedigs. Die Treppe wurde später hinzugefügt, um den Palast architektonisch aufzuwerten und ihn in der engen Stadtlandschaft besonders hervorzuheben. Hat geklappt! Die Gegend vorm Palast war sehr gut besucht, von vielen die Fotos machen. Eine Besichtigung ist auch möglich, das haben wir uns aber heute gespart, nachdem wir schon einiges hinter uns hatten. Über den Campo Sant‘Angelo ging’s dann zum deutlich größeren Campo Santo Stefano. Der Campo Santo Stefano ist einer der größten und lebendigsten Plätze im Zentrum von Venedig und liegt im Stadtteil San Marco, etwas abseits der ganz großen Touristenströme. Der Platz ist von eleganten Palästen, Cafés und historischen Gebäuden umgeben und wirkt deutlich offener und moderner als viele andere „Campi“ der Stadt. Besonders auffällig ist die große freie Fläche, die im Vergleich zu den engen Gassen Venedigs fast schon ungewöhnlich großzügig wirkt. An der Nordseite steht die Kirche Chiesa di Santo Stefano, eine gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit einem beeindruckenden Holzschiff-Deckenbau im Inneren und mehreren bedeutenden Kunstwerken. Nachdem wir hier in der Ruhe der Kirche eine kleine Auszeit genossen hatten ging’s wieder weiter auf unsere Tour.En savoir plus

  • Eine Runde durch den Stadtteil Castello

    11 avril, Italie ⋅ ☀️ 17 °C

    Unsere weiterer Weg führte uns in den Stadt Castello, durch den wir größtenteils der Nase nach gegangen sind und verschiedene tolle Sachen entdeckt haben. Natürlich wieder ein paar wunderschöne Kirchen, aber auch ein paar besonders schöne Brücken, zum Beispiel die Ponte del Diavolo. Auch haben wir uns hier eine kurze Auszeit gegönnt mit einem Arancini, gefüllt mit Reis, Erbsen und Käse. Nicht der beste, den wir bisher hatten aber trotzdem gut. Ein bisschen mehr Witze hätte sein dürfen. Ein konkretes Ziel hatten wir dann definitiv in diesem Stadtteil, was wir angepeilt haben. Der davor ging’s aber erst mal weiter durch die Gassen. Der Stadtteil Castello ist der größte der sechs Sestieri von Venedig und gleichzeitig einer der ursprünglichsten. Er erstreckt sich östlich vom Markusplatz bis an den Rand der Lagune und wirkt mit zunehmender Entfernung vom Zentrum immer ruhiger und authentischer. Im westlichen Teil, nahe dem Markusplatz, findet man noch viele bekannte Sehenswürdigkeiten. Je weiter man jedoch nach Osten geht, desto mehr verändert sich die Atmosphäre. Touristen werden weniger, stattdessen prägen Wohnhäuser, kleine Plätze und lokales Alltagsleben das Bild. Genau das macht Castello für viele besonders spannend. Kannst du weit in den Osten des Stadtteils sind wir heute noch nicht, morgen machen wir das wiederum schon noch. Historisch war das Viertel stark vom Schiffbau geprägt. Hier befand sich das berühmte Arsenal von Venedig, eine der wichtigsten Werften Europas im Mittelalter. Von hier aus wurde die mächtige Flotte Venedigs gebaut, die den Handel und Einfluss der Republik sicherte.En savoir plus

  • Basilica dei Santi Giovanni e Paolo

    11 avril, Italie ⋅ ☀️ 17 °C

    Unser letztes großes Ziel für heute war Die Basilica dei Santi Giovanni e Paolo. Diese hatten wir schon Markusturm aus bestaunt, da sie so extrem hoch und auch groß ist. Vor Ort hat sich dieses Gefühl dann auch bestätigt. Für drei Euro pro Person kann man ins Innere, erfreulicherweise kann man aber auch ohne Eintritt schon soweit, dass man tolle Fotos machen kann. Nachdem wir vom langen Tag schon ein bisschen platt waren, haben wir uns gegen den vollständigen Eintritt entschieden, paar Fotos am Eingang gemacht und sind dann wieder weitergegangen. Die Basilica dei Santi Giovanni e Paolo, oft einfach „Zanipolo“ genannt, ist eine der größten und bedeutendsten Kirchen von Venedig und liegt im Stadtteil Castello. Sie wurde im 13. und 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut und diente als Hauptkirche des Dominikanerordens in Venedig. Von außen wirkt sie mit ihrer großen Backsteinfassade eher schlicht, doch ihre Größe und klare Form machen sie sehr eindrucksvoll. Besonders wichtig ist die Kirche als Begräbnisstätte der Dogen. Mehr als 20 Dogen von Venedig sind hier bestattet. Im Inneren findet man daher zahlreiche große Grabmäler und Monumente, die oft sehr aufwendig gestaltet sind und die Bedeutung dieser Persönlichkeiten zeigen. Der Kirchenraum ist hoch und weitläufig, typisch für die Gotik, und enthält bedeutende Kunstwerke, unter anderem von venezianischen Meistern. Die Basilika hat eine Länge von ca. 100 Meter, Breite von ca. 28 Meter )Hauptschiff, mit Kapellen deutlich breiter) und eine Höhe von etwa 30 Meter im Innenraum! Damit ist sie deutlich länger als der Markusdom und wirkt vor allem durch ihre Höhe und das große, offene Kirchenschiff sehr monumental.En savoir plus

  • Buona notte, Venezia!

    11 avril, Italie ⋅ 🌙 15 °C

    Zurück im Hotel haben wir uns erst mal 2 Stunden Pause gegönnt, bevor wir über das Abendessen nachgedacht haben. Unser Plan war es heute, etwas günstiger zu essen, nachdem wir gestern groß Essen waren und auch morgen mit Hard Rock Cafe was größeres geplant haben. Nadine war zudem von dem langen Tag etwas k.o., also haben wir uns dazu entschieden, eine Pizza zu bestellen und dann im Hotel zu genießen. Hatten wir in Amerika auch schon mal gemacht, war ein sehr entspannter Abschluss für einen schönen Tag und so auch heute. Von dem Daten sind wir auf jeden Fall begeistert! Sehr leckere Pizza und zudem extrem günstig. Nachdem die kleine Pizza sechs Euro gekostet hat und die große acht Euro Fuffzig waren wir uns sicher, dass die Pizzen nicht so groß sind. Also hat Nadine die kleinere genommen und ich die größere. Wie sich herausgestellt hat, war der Begriff Familienpizza bei der größeren, nicht ganz ungerechtfertigt, auch wenn ich sie trotzdem fast ganz geschafft habe. Am Ende ist bei uns beiden ein Stück übrig geblieben und somit hatten wir zwei Pizzen für 14 € Fuffzig und waren extrem satt, gleichzeitig hat es sehr gut geschmeckt. So darf das sein! Danach hieß es entspannen und ein bisschen vor planen für morgen, wo die Bootsfahrt zu zwei benachbarten Inseln ansteht. Mit 23.152 Schritten waren wir gestern ordentlich unterwegs, insgesamt somit 16,36 km. Starke Leistung! Morgen werden wir voraussichtlich nicht ganz so viel Schritte gehen, da wir zwischenzeitlich auch mit dem Boot unterwegs sein werden. Wir freuen uns schon auf unseren letzten Tag in Venedig!En savoir plus

  • Mit dem Boot nach Murano

    12 avril, Italie ⋅ ☀️ 13 °C

    Um circa 9:00 Uhr hieß es losgehen vom Hotel und ab zum Bahnhof, vor dem wir in eine Fähre steigen wollten. Tatsächlich haben wir die Fähre um 9:15 Uhr perfekt erwischt, mussten na jetzt gar nicht warten und sofort ging’s los. Für 25 € pro Person haben wir uns ein 24 Stunden Ticket gekauft. Damit können wir jede Wasser Ähre und Wassertaxi nutzen, sowohl die erste Fahrt nach Murano, als auch dann von Murano nach Burano und zurück von Burano nach Venedig. Auch morgen mit dem Boot zum Auto können wir damit machen, vorausgesetzt, wir fahren vor 9:15 Uhr los, was ohnehin geplant ist. Mit der Fähre ging’s dann circa 20 Minuten zuerst durch die Kanäle, dann durchs offene Gewässer, nach Murano. Einen Sitzplatz hatten wir nicht, nachdem wir so knapp gekommen waren, war aber auch für die kurze Fahrtzeit nicht problematisch.En savoir plus

  • Murano - Die Insel der Glasherstellung

    12 avril, Italie ⋅ ⛅ 14 °C

    In Murano hieß es runter vom Boot und direkt los auf unsere Runde. Insgesamt sind wir eine Runde, um nahezu die gesamte Insel gegangen. Zuerst den südlichen Teil, wo wir auch angelegt hatten, dann über eine Brücke zum nördlichen Teil. Hierbei haben wir auch einige Läden entdeckt, die wunderschönes Murano Glas verkaufen. Nach etwas zeit beim spazieren haben wir uns für eine Pause entschieden und uns ein Focaccia mit Tomate Mozzarella gegönnt. Ähnlich wie die vergangenen Tage, dieses Mal aber mit einem selbst gemachten frischen Focaccia, das unglaublich gut war! Danach ging’s weiter auf Erkundungstour. Highlights bei unserem ersten Teil der Erkundung waren der Leuchtturm, der Glockenturm Torre dell'Orologio und die schönen Häuser entlang des Kanals Rio dei vetrai.En savoir plus

  • Die Herstellung von Murano Glas

    12 avril, Italie ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach dem Essen sind wir auf eine Glasmanufaktur gestoßen, die nicht nur Glas verkauft sondern auch die Herstellung vorführt. Kostenlos! Genau als wir angekommen sind war der Mann dabei eine Ente zu machen, hier konnten wir noch die finalen Schritte beobachten. Danach konnten wir sehen, wie er vom ersten bis zum letzten Schritt ein Pferd auf Glas gemacht hat, nachdem er das Glas aus den 1000 grad heißen Ofen geholt hatte. Sehr beeindruckend und interessant! Eigentlich wollten wir dann auch noch was kaufen, konnten uns aber final nicht entscheiden und haben uns deswegen Ende doch dagegen entschieden.En savoir plus

  • Einmal rum um die Insel Murano

    12 avril, Italie ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach der Vorführung ging’s dann weiter auf unsere Tour über die Insel, jetzt beim nördlichen Teil. Auch dieser Teil hat uns sehr gut gefallen! Murano ist eine Inselgruppe in der Lagune von Venedig und weltweit berühmt für ihre jahrhundertealte Glaskunst. Sie liegt nur wenige Minuten mit dem Vaporetto von Venedig entfernt, wirkt aber deutlich ruhiger und entspannter. So haben wir es wahrgenommen, kann aber auch an der frühen Uhrzeit und dem Frühjahr liegen. Murano besteht aus mehreren kleinen Inseln, die, ähnlich wie Venedig selbst, durch Kanäle getrennt und mit Brücken verbunden sind. Der wichtigste Kanal ist wie eine kleinere Version des Canal Grande und wird von bunten Häusern und Werkstätten gesäumt. Die große Bedeutung Muranos begann im Jahr 1291, als die Glasöfen aus Venedig hierher verlegt wurden. Der Grund war vor allem Brandschutz, da die Öfen häufig Brände verursachten. Gleichzeitig konnte die Republik so das Wissen der Glasbläser besser kontrollieren, denn die Techniken waren streng geheim und machten Murano weltberühmt. Bis heute ist Murano ein Zentrum der Glasherstellung. In vielen Werkstätten kann man sehen, wie Glas von Hand geblasen und geformt wird. Typisch sind kunstvolle Vasen, Figuren und Schmuckstücke. Sehenswert ist außerdem die Basilica dei Santi Maria e Donato mit ihren schönen Mosaikböden und ihrer frühmittelalterlichen Architektur, die unser letztes Ziel auf der Insel war.En savoir plus

  • Duomo Basilica dei Santi Maria e Donato

    12 avril, Italie ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Basilika sollte eigentlich laut Google um 11:30 Uhr öffnen, also hieß es noch etwas zeit am Kanal verbringen. 10 Minuten vor Öffnung sind wir dann zur Basilika, die erfreulich schon offen war. Ins Innere ging’s dann für ingesamt 5€, was vollkommen okay ist. Die Basilica dei Santi Maria e Donato ist das wichtigste historische Bauwerk auf Murano und zählt zu den ältesten Kirchen der Lagune. Ihre Ursprünge reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück, die heutige Form stammt größtenteils aus dem 12. Jahrhundert und ist ein Beispiel für venezianisch-byzantinische Architektur. Von außen wirkt die Kirche eher schlicht, aber vor allem die die Apsis (Rückseite) ist besonders sehenswert. Sie ist mit Bögen und dekorativen Elementen gestaltet. Typisch für den byzantinischen Einfluss, der in Venedig stark verbreitet war. Im Inneren ist eines der größten Highlights der Mosaikboden aus dem 12. Jahrhundert. Dieser besteht aus kunstvollen geometrischen Mustern sowie Tierdarstellungen und zählt zu den schönsten mittelalterlichen Böden in ganz Venedig. Auch die halbkreisförmige Apsis ist mit goldenen Mosaiken geschmückt, die religiöse Motive zeigen. Eine Besonderheit der Kirche ist die Legende um den heiligen Donatus. In der Basilika werden angeblich die Knochen eines Drachen aufbewahrt, die über dem Altar hängen sollen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei jedoch um Überreste eines großen Tieres wie eines Wals. Ohne die Legende zu kennen war uns hierzu nichts aufgefallen. Von der Basilika ging’s dann einmal quer über die Insel zum Leuchtturm, wo wir pünktlich für die Fähre nach Burano ankamen. Nach 10 Minuten Wartezeit ging’s ab in die Fähre und mit dieser circa 25 Minuten nach Burano. Dort sind wir dann nicht mit der Masse direkt am Haupthafen ausgestiegen sondern eins früher in Mazzorbo und dann zu Fuß ab ins Zentrum.En savoir plus

  • Angekommen auf Burano

    12 avril, Italie ⋅ ⛅ 17 °C

    Burano hat uns auf Anhieb direkt nochmal besser gefallen als Murano. Grund hierfür sind die vielen bunten Häuser. Während wir bei der Planung noch dachten, dass lediglich einige Häuser entlang der zentralen Straße knallbunt sind, hat sich das Vorort als anders dargestellt. Nahezu alle Häuser sind auffallend und wirklich gut gepflegt bunt! Naturlich ist dadurch hier auch etwas mehr los, zum Glück verläuft sich das wiederum. Burano ist eine der farbenfrohsten und charmantesten Inseln in der Lagune von Venedig. Berühmt ist sie vor allem für ihre bunten Häuser, die in leuchtenden Farben gestrichen sind und ein einzigartiges, fast märchenhaftes Stadtbild schaffen. Der Ursprung dieser Farben ist nicht ganz eindeutig, aber eine verbreitete Erklärung ist, dass Fischer ihre Häuser so auffällig bemalten, damit sie sie auch bei Nebel leicht erkennen konnten. Heute sind die Farben streng geregelt. Wer sein Haus streichen möchte, braucht eine Genehmigung und muss sich an bestimmte Farbvorgaben halten. Neben den Häusern ist Burano auch für seine traditionelle Spitzenstickerei bekannt. Diese feine Handwerkskunst hat hier eine lange Geschichte. Ein weiteres Wahrzeichen ist der leicht schiefe Glockenturm der Chiesa di San Martino, der schon von weitem sichtbar ist und ein beliebtes Fotomotiv darstellt. So natürlich auch für uns!En savoir plus

  • Bunte Häuser und Kanäle zum Staunen

    12 avril, Italie ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf Burano sind wir eine große Runde rum um die Insel und auch durch alles relevanten Straßen. Ingesamt waren wir knapp zwei Stunden hier, also ähnlich wie in Murano, was auch perfekt gereicht hat! Als kleine Zwischenpause haben wir uns zuerst direkt zu Beginn jeweils einen guten Cappuccino gegönnt, dazu gab’s ein Polpette di verdure. Super leckere! Noch besser wurde es dann bei der zweiten Pause mit einem sehr fluffier Focaccia und dann dem Highlight, einem Fagottino Nutella. Nicht nur die Kombination aus Teig und Nutella sondern auch die Menge an Nutella war genau richtig. Ein Traum! Zufrieden ging’s dann der Nase nach über Brücken, entlang Kanäle, vorbei an einem Wasserturm und dann über Umwege zur zentralen Kirche der Insel.En savoir plus

  • Kirche zum Heiligen Martin Vescovo

    12 avril, Italie ⋅ ☁️ 16 °C

    Unser letztes Ziel auf der Insel war die im Zentrum liegende Kirche. Die wichtigste Kirche auf Burano ist die Chiesa di San Martino, die im Zentrum der Insel liegt und das religiöse Herz der kleinen Gemeinde bildet. Sie stammt ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert und wurde später mehrfach umgebaut. Von außen wirkt die Kirche eher schlicht und typisch venezianisch, doch ihr schiefer Glockenturm ist das eigentliche Wahrzeichen. Er ist deutlich geneigt und schon von weitem sichtbar, ähnlich wie ein kleiner „Turm von Pisa“ der Lagune. Im Inneren befindet sich ein bedeutendes Kunstwerk. Das Gemälde „Die Kreuzigung“ von Giambattista Tiepolo, einem der wichtigsten Maler Venedigs. Dieses große und eindrucksvolle Bild zählt zu den Highlights der Kirche. Die Chiesa di San Martino ist insgesamt eher schlicht im Vergleich zu den großen Kirchen in Venedig, passt aber perfekt zur sonst eher ruhigen und bodenständigen Atmosphäre von Burano. Von der Kirche ging’s dann zurück zur Fähre. Obwohl wir eigentlich 5 Minuten vor Abfahrt da waren, hatten wir keine Chance in die Fähre zu kommen. Zu voll! Also hieß es 20 Minuten waren und dafür fast als erstes in die nächste rein. Besser so, da wir so die knapp 45 Minuten Fahrt im sitzen genießen konnten. Eine willkommene Pause nach vielen Schritten auf zwei sehr schönen und interessanten Inseln. Burano fanden wir dabei aber nochmal ein Stück schöner. Sehr zu empfehlen!En savoir plus

  • Das Arsenale di Venezia

    12 avril, Italie ⋅ ☁️ 17 °C

    Zurück in Venedig ging’s am Wasser entlang Richtung Arsenal von Venedig, unser letztes Sightseeing Ziel in Venedig. Nach circa 20 Minuten Fußweg Richtung Osten waren wir dann am Ziel. Das Arsenal von Venedig (Arsenale di Venezia) war über Jahrhunderte das Herz der militärischen und maritimen Macht von Venedig und eine der größten Werften der Welt im Mittelalter. Gegründet wurde es im 12. Jahrhundert und später stark erweitert. Hier wurden die Schiffe der venezianischen Flotte gebaut, gewartet und ausgerüstet. Das Arsenal war seiner Zeit weit voraus: Es funktionierte fast wie eine frühe Industrieanlage mit arbeitsteiliger Produktion. Man konnte Schiffe in erstaunlich kurzer Zeit herstellen, teilweise innerhalb weniger Tage. In seiner Blütezeit arbeiteten dort mehrere tausend Menschen, die sogenannten „Arsenali“. Venedig konnte dadurch eine mächtige Flotte unterhalten, die den Handel sicherte und den Einfluss der Republik im Mittelmeerraum garantierte. Der Eingang des Arsenals ist besonders beeindruckend. Ein monumentales Tor aus dem 15. Jahrhundert, bewacht von steinernen Löwen (Beutestücke aus Griechenland), die die Macht Venedigs symbolisieren. Heute wird ein Teil des Arsenals noch militärisch genutzt, während andere Bereiche für kulturelle Veranstaltungen geöffnet sind. Vom Arsenal ging’s wieder nach Süden an die Promenade, kurz einen Blick auf die Einkaufsstraße Via Giuseppe Garibaldi, die ein aufgeschütteter Kanal ist, dann am Wasser entlang zum Markusplatz und über diesen zurück Richtung Hotel. Im Hotel haben wir uns dann gut eine Stunde Auszeit gegönnt, bevor es los zum Abendessen ging.En savoir plus

  • Ein Künstler bei der Arbeit

    12 avril, Italie ⋅ ☁️ 17 °C

    Auf dem Weg zurück ins Hotel sind wir genau auf der letzten Brücke, bevor es zu unserem Hotel geht, auf einen Künstler getroffen, der dort gemalt hat. Die Szenerie, bestehend aus der schönen Umgebung und dem Künstler mit seinem Bild von der Umgebung hat uns so gut gefallen, dass wir direkt ein Foto gemacht haben. Als wir circa eineinhalb Stunden später zum Essen aufgebrochen sind, war der Künstler noch immer da, hat jedoch dann ein zweites Bild gemalt. Auch hier mussten wir einfach noch mal ein Foto machen, weil uns der Gesamteindruck so gut gefallen hat.En savoir plus

  • Abendessen im Hard Rock Café

    12 avril, Italie ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach knapp 30 Minuten Fußweg zurück zum Markusplatz waren wir am
    Hard Rock Café angekommen, wo wir uns ein richtig gutes Abendessen gegönnt haben. Beim Essen konnten wir beobachten, wie sehr viele Touristen eine Gondeltour direkt vor dem Restaurant gestartet haben. Tolle Unterhaltung zum leckeren Essen! Ich hatte einen Veggie Burger mit Pommes, Nadine Gemüse Fajitas. Das tolle war, zum ersten Mal gab’s das Angebot, ein Veggie Party aufgeschnitten als Ergänzung für die Fajitas zu bekommen. Tolle Idee und war richtig gut! Mit 60€ kein ganz günstiges Vergnügen, trotzdem eine gute Entscheidung! Wie jedes Mal. Hard Rock Café ist immer von Qualität, Service und Lage toll. Dazu das Ambiente. Wirklich super! Git gesättigt ging’s raus zu einer Überraschung.En savoir plus

  • Mit der Gondel durch die Kanäle

    12 avril, Italie ⋅ ☁️ 16 °C

    Zum Abschluss der wunderschönen Tage in Venedig hat mir Nadine überraschend und als Vorgriff auf meinen morgigen Geburtstag eine Gondelfaht geschenkt. Eine tolle Idee, die wir an sich aus Prinzip umsetzen wollten. Gehemmt waren wir noch etwas vom Preis von 90€ für 35 Minuten. Egal ob zu fünft oder zu zweit. Also nicht ganz günstig aber an sich eine super Idee! Vielen Dank Nadine! Die Fahrt hat uns sehr gut gefallen, das absolute Highlight war sicher der Teil mit der Fahrt auf dem Grande Canal. Zurück am Ausgangspunkt waren wir sehr zufrieden mit der Entscheidung. Oftmals ist genau an dieser Station am meisten los und die Wartezeit sehr lange. Wir hatten aber spontan ganz viel Glück und mussten gar nicht warten. War natürlich ideal! Nochmal vielen lieben Dank Nadine fürs Geschenk!En savoir plus

  • Abends auf Abschiedstour durch Venedig

    12 avril, Italie ⋅ ☁️ 15 °C

    Zum Abschluss unserer Zeit in Venedig ging’s dann noch auf eine Abschiedstour durch die Stadt bei einsetzender Dämmerung und schlussendlich auch bei Dunkelheit. Zuerst ging’s vom Hard Rock Cafe über den Markusplatz, dann direkt zum Wasser und die Promenade entlang, wo wir uns ein Eis geteilt haben. Dann ging’s zurück zu Markusplatz, wo inzwischen die Lichter angegangen waren, was uns unglaublich gut gefallen hat! Nachdem wir dann doch ins Zimmer wollten, um abzuschalten, ging dann zurück durch die Gassen der Stadt und über die inzwischen beleuchtete Rialtobrücke. Zurück im Hotel hieß es dann Sachen zusammenräumen und den Abend ausklingen lassen. Es war eine wirklich sehr schöne Zeit in Venedig! Eine finale Zusammenfassung folgt ganz am Ende, jetzt können wir aber schon mal sagen, dass die Stadt unglaublich viel zu bieten hat und uns unglaublich gut gefallen hat! Jetzt heißt es erst mal schlafen, da es morgen relativ früh losgeht, um mit dem Auto aufzubrechen für die Fahrt nach Bologna, mit einem Zwischenstopp im Padua. Wir freuen uns!En savoir plus

  • Angekommen in Padua

    13 avril, Italie ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einer guten Mütze Schlaf ging’s zum Check out und dann circa 10 Minuten zu Fuß zur Bootsablegestelle, mit dem Boot circa 10 Minuten stadtauswärts zum Parkplatz, wo wir noch 50€ fürs parken zahlen durften. 25€ hatten wir bereits im Voraus bezahlt. Wirklich nicht günstig aber trotzdem einer der günstigsten Parkplätze auf der Insel. Mit dem Auto ging’s dann knapp eine Stunde nach Westen nach Padua, wo wir etwas stadtauswärts geparkt haben und zu Fuß ins Zentrum gegangen sind. Padua war für uns auf der Route nach Bologna ein Zwischenstopp, um das vormittags noch trockene Wetter zu nutzen. Padua, auf italienisch Padova, ist eine der ältesten Städte Norditaliens und liegt nur etwa 40 km westlich von Venedig. Sie ist deutlich weniger touristisch, bietet aber eine enorme kulturelle und historische Vielfalt. Ein zentrales Highlight ist die Scrovegni-Kapelle mit den berühmten Fresken von Giotto di Bondone. Diese gelten als Meilenstein der Kunstgeschichte und zeigen erstmals eine realistischere Darstellung von Emotionen und Perspektive. Diese Kapelle war auch eines unserer ersten Ziele für heute. Leider wurden wir hier dann enttäuscht. Der Eintritt geht meist auch ohne vorab Buchung, auch wenn es immer sinnvoll ist. Montags sind jedoch oft Schulklassen da, also vollständig ausgebucht. Schade! Immerhin 15€ pro Person gesparrt. Trotzdem werden wir es sicher nachholen! Ebenfalls sehr bekannt ist die Basilica di Sant’Antonio, eine der wichtigsten Pilgerstätten Italiens. Die beeindruckende Kirche mit ihren Kuppeln vereint verschiedene Baustile und zieht Besucher aus aller Welt an. Padua ist außerdem eine lebendige Universitätsstadt. Die Universität Padua gehört zu den ältesten Europas, gegründet 1222, und prägte die Stadt über Jahrhunderte. Berühmte Persönlichkeiten wie Galileo Galilei lehrten hier. Die Altstadt ist geprägt von großen Plätzen wie dem Prato della Valle, einem der größten Plätze Europas, sowie von Arkadengängen. Under erster Gedanke war, wie in Bologna! Padua hat ca. 210.000 Einwohner und ist damit eine der größeren Städten Norditaliens. Im Vergleich dazu extrem, dass die Universität von Padua über 60.000 Studierende zählt! Kaum geparkt ging’s los auf dem Weg zur berühmten Kapelle.En savoir plus

  • Die Kirche der Eremitani

    13 avril, Italie ⋅ ☁️ 17 °C

    Unser erstes Ziel in Padua war die Cappella degli Scrovegni, in die wir dann überraschend leider nicht rein konnten. Schon voll! Erfreulicherweise sind wir zumindest auf dem Weg hin überraschend auf eine gigantische, sehr schöne Kirche gestoßen. Die Kirche der Eremitani. Die Chiesa degli Eremitani ist eine bedeutende Kirche in Padua und gehört zum ehemaligen Augustinerkloster. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist ein schönes Beispiel für die schlichte, aber eindrucksvolle Architektur der Bettelorden. Von außen wirkt die Kirche eher zurückhaltend mit ihrer Backsteinfassade, im Inneren überrascht sie aber durch ihren großen, offenen Raum und die hohe Holzdecke, die an ein umgedrehtes Schiff erinnert. Diese Bauweise verleiht der Kirche eine besondere Atmosphäre. Besonders berühmt war die Chiesa degli Eremitani für ihre Fresken von Andrea Mantegna in der Ovetari-Kapelle. Diese galten als Meisterwerke der Frührenaissance, wurden jedoch im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff 1944 größtenteils zerstört. Teile der Fresken konnten später aufwendig rekonstruiert werden und geben heute zumindest einen Eindruck ihrer ursprünglichen Bedeutung. Die Kirche hat eine Länge von ca. 85 Meter, Breite von etwa 27 Meter und ist rund 28 Meter hoch. Typisch für Bettelordenskirchen ist der weite, offene Innenraum ohne viele Säulen, wodurch die Kirche besonders groß und übersichtlich wirkt.En savoir plus

  • Der Palazzo della Ragione

    13 avril, Italie ⋅ ☁️ 18 °C

    Von der Kirche ging’s ab ins Zentrum zum Palazzo della Ragione am Piazza della Frutta, bzw. Piazza delle Erbe auf der anderen Seite des Gebäudes. Leider war der gigantische Palazzo auch heute wegen Montag geschlossen, somit blieb’s bei der Runde rum um das Gebäude und durch den Markt im Inneren des offenen Erdgeschosses. Der Palazzo della Ragione ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Padua und ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur. Er wurde im 13. Jahrhundert als Gerichts- und Markthalle erbaut und liegt zwischen zwei großen Plätzen, die bis heute als Märkte genutzt werden. Das Besondere am Palazzo ist seine enorme Oberhalle („Salone“), einer der größten stützenfreien Räume Europas. Der Innenraum ist riesig und wird von einer hölzernen Dachkonstruktion überspannt,l. Die Wände sind mit einem umfangreichen Freskenzyklus geschmückt, der astrologische und allegorische Themen darstellt. Unterhalb des Gebäudes befinden sich bis heute kleine Marktstände und Geschäfte, wodurch der Palazzo auch heute noch eng mit dem alltäglichen Leben der Stadt verbunden ist. Den gigantischen Raum hätten wir gerne gesehen, werden wir sicher mal mit der Kapelle die heute leider bereits ausgebucht war nachholen.En savoir plus

  • Der Torre dell'Orologio

    13 avril, Italie ⋅ ☁️ 18 °C

    Über den Vorplatz vom Palazzo ging’s weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Torre dell'Orologio. Der Torre dell’Orologio ist eines der bekanntesten Wahrzeichen im Zentrum von Padua und steht an der Piazza dei Signori, einem der historischen Hauptplätze der Stadt. Der Turm wurde im 14. Jahrhundert errichtet und später um seine berühmte astronomische Uhr ergänzt. Das Besondere an diesem Turm ist genau diese Uhr aus dem 15. Jahrhundert. Sie zeigt nicht nur die Uhrzeit, sondern auch die Monate, Mondphasen und Tierkreiszeichen. Damit spiegelt sie das mittelalterliche Weltbild wider, in dem Astronomie und Astrologie eng miteinander verbunden waren. Eine kuriose Besonderheit ist, dass das Sternzeichen Waage auf der Uhr fehlt. Vermutlich aufgrund eines historischen Fehlers oder einer Vereinfachung. Der Torre dell’Orologio war früher Teil des politischen Zentrums von Padua und diente als repräsentatives Symbol für Ordnung und Zeit. Auch heute noch prägt er das Stadtbild und ist ein beliebter Treffpunkt und ein wichtiger Orientierungspunkt in der Altstadt.En savoir plus

  • Cattedrale di Santa Maria Assunta

    13 avril, Italie ⋅ ☁️ 18 °C

    Unser Unglück mit Montag hatte leider noch kein Ende, führte zu noch einer Einschränkung. Als Nächstes ging’s zur Basilica Cattedrale di Santa Maria Assunta die erfreulicherweise offen war. Leider das sehr imposante Battistero di San Giovanni Battista geschlossen. Zumindest am Vormittag. An sonstigen Tagen ist es ganztägig offen, Montag erst ab ca. 14 Uhr, was uns heute mit der Fahrt nach Bologna leider etwas zu spät war. In die Basilika ging’s zum Glück trotzdem! Die Basilica Cattedrale di Santa Maria Assunta ist die Hauptkirche (Dom) von Padua und bildet gemeinsam mit dem Baptisterium ein wichtiges religiöses Zentrum der Stadt. Der heutige Bau stammt größtenteils aus dem 16. Jahrhundert und wurde nach Plänen errichtet, die teilweise auf Entwürfe von Michelangelo zurückgehen sollen. Die Fassade ist bis heute unvollendet und wirkt deshalb überraschend schlicht, fast unscheinbar im Vergleich zu anderen großen Kirchen Italiens. Im Inneren zeigt sich der Dom jedoch deutlich harmonischer und klar strukturiert. Ein weiter, heller Raum mit klassischen Formen der Renaissance und des Barock. Im Gegensatz zu vielen prunkvollen Kirchen wirkt die Ausstattung eher zurückhaltend, was dem Raum eine ruhige und ausgewogene Atmosphäre verleiht. Direkt neben dem Dom befindet sich das Baptisterium, das für seine beeindruckenden Freskenzyklen bekannt ist und oft als noch sehenswerter gilt als die Kathedrale selbst. Auch das steht auf der Liste für unseren nächsten Besuch!En savoir plus

  • Prato della Valle & Basilika

    13 avril, Italie ⋅ ☁️ 18 °C

    Einmal quer durch die Stadt ging’s dann zu einem der wichtigsten und größten Ziele der Stadt, dem Prato della Valle. Der Prato della Valle ist einer der größten Plätze Europas und das bekannteste Freigelände in Padua. Mit einer Fläche von rund 90.000 m² wirkt er eher wie ein Park als wie ein klassischer Stadtplatz. Im Zentrum befindet sich eine große, grüne Insel namens „Isola Memmia“, die von einem elliptischen Kanal umgeben ist. Entlang dieses Kanals stehen 78 Statuen bedeutender Persönlichkeiten aus der Geschichte Paduas. Dazu zählen vor allem Gelehrte, Professoren der Universität Padua, Künstler, Politiker und Militärs. Es handelt sich also nicht um Heilige, sondern um weltliche Figuren, die für Wissen, Macht und Einfluss stehen. Einige der bekanntesten Figuren sind Galileo Galilei, dieser lehrte an der Universität Padua und machte hier wichtige Entdeckungen und Francesco Petrarca, ein berühmter Dichter der Renaissance mit Bezug zur Region. Alle Statuen wurden im 18. Jahrhundert geschaffen, als der Platz neu gestaltet wurde. Sie bestehen aus Stein und sind in klassischer Haltung dargestellt, meist stehend, mit symbolischen Gegenständen wie Büchern oder Schriftrollen, die ihre Bedeutung unterstreichen. Auffällig ist, dass keine lebenden Personen dargestellt wurden und auch keine Frauen unter den Figuren sind, was typisch für die damalige Zeit ist. Der Platz wurde im 18. Jahrhundert neu gestaltet und diente zuvor teilweise als sumpfiges Gebiet und Marktplatz. Heute ist er ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Rund um den Platz liegen einige wichtige Sehenswürdigkeiten, darunter die imposante Basilica di Sant’Antonio sowie die Abtei Santa Giustina. Die heutige Basilika stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde im Stil der Renaissance erbaut. Schon von außen fällt sie durch ihre enorme Größe und die mehreren großen Kuppeln auf, die ihr ein sehr mächtiges und gleichzeitig harmonisches Erscheinungsbild verleihen. Hat uns sofort begeistert! Ins Innere konnten wir leider nicht. Montag. Dafür hat noch ein richtiges Highlight auf uns gewartet!En savoir plus

  • Die Basilika Des Heiligen Antonius

    13 avril, Italie ⋅ ☁️ 19 °C

    Unser letztes Ziel in Padua war die Basilika Des Heiligen Antonius. Ein perfektes letztes Ziel, bevor es zum Auto ging! Die Basilica di Sant’Antonio ist die bedeutendste Kirche von Padua und eine der wichtigsten Pilgerstätten Europas. Sie wird oft einfach „Il Santo“ genannt und zieht jedes Jahr Millionen Besucher an. Die Basilika wurde im 13. Jahrhundert zu Ehren des heiligen Antonius von Padua erbaut, dessen Grab sich im Inneren befindet. Architektonisch ist sie besonders faszinierend, da sie mehrere Stilrichtungen vereint. Romanische Elemente, gotische Formen sowie byzantinisch wirkende Kuppeln, die an den Markusdom in Venedig erinnern. Von außen ist die Kirche sehr markant mit ihren mehreren Kuppeln und zwei schlanken Türmen, wodurch sie fast orientalisch wirkt. Im Inneren erwartet einen dann eine reiche Ausstattung mit Kapellen, Altären und Kunstwerken. Ein zentraler Ort ist das Grab des heiligen Antonius, das viele Gläubige besuchen. Ebenso beeindruckend ist der Hochaltar mit Skulpturen von Donatello, einem der bedeutendsten Künstler der Renaissance. Vor der Basilika steht auf dem großen Platz das berühmte Reiterstandbild von Erasmo da Narni, ebenfalls von Donatello geschaffen, eines der ersten großen Reiterdenkmäler der Neuzeit. Normal kostet die Kirche 10€ Eintritt pro Person. Aus irgendeinem Grund war es heute kostenlos. Montag oder Geburtstag? Egal!En savoir plus