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WELTREISE A+E on the way

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  • Mati Tempel

    7. november 2024, Kina ⋅ ☁️ 9 °C

    Donnerstag, 07.11.2024

    Leider war der Trockner etwas schwach auf der Brust, und da ja auch noch unsere anderen Gruppenmitglieder noch gewaschen hatten oder noch wollten, brachte Alex unsere halbfeuchte Wäsche in den Kohbi mit.
    Ich spannte also unsere Wäscheleine durch den ganzen Bus und alles fand Platz.
    Heute früh war zumindestens ¾ der Wäsche trocken.
    Heute haben wir 370 km vor uns, und es geht nach Xining City.
    Davor besichtigen wir noch den Mati Tempel. Kurz vor dieser Sehenswürdigkeit befinden sich auch noch die „Tausend-Budda-Höhlen“.
    Wir sind bewegen uns nun ganz nah schon an der schneebedeckten Bergkette und der Himmel ist stahlblau und wolkenlos. Die schöne Tempelfassade ist restauriert, und klebt wie ein farbiges Schwalbennest im lehmroten Felsen vor den Buddahöhlen.
    Diese sind durch kleine Klettersteige im Fels miteinander verbunden oder auch außen durch Treppen erreichbar. Im Vorhof des Tempels verkauft ein alter Mönch Räucherstäbchen, und ich kaufe mir auch welche, und entzünde sie und bete für eine gute Weiterreise. Ich fand es dort sehr idyllisch.
    Etwas später fuhren wir zum 2. Parkplatz hinauf, um auf einem Rundwanderweg zum Mati-Tempel zu gehen. Wir wanderten an 2 weißen Pagoden mit tibetischen Gebetsmühlen vorbei und im Tal konnten wir Bauerngehöfte wahrnehmen, deren Mittelplatz mit tibetischen Gebetsfahnen geschmückt waren. Die Sonne war wunderbar warm und dem Wacholder am Wegesrand entströmte ein herrlicher Duft.
    Wir trafen dort wieder auf Joe und die anderen. Schon von weitem konnte man erkennen das viele Höhleneingänge in einer wie ein Hufeisen geformter Rundung im
    Fels saßen. Die Höhlen selbst waren riesig hoch, und die großen Buddha-Statuen darin waren imposant und wunderschön.

    Das war eine beeindruckende Besichtigung. Später ging es über Nebenstraßen, die wir einmal auch mit einer Schafherde teilten weiter in die Berge.
    Wieder auf der Autobahn angelangt, ging es an den angeschneiten Bergen mit den weißen Spitzen vorbei.
    Da entdeckte ich Marvin am Straßenrand, er sah gerade in den Motorraum seines alten VW-Busses. Da kam mir merkwürdig vor, und ich fragte Alex, ob ich nicht lieber umdrehen sollte um ihm zu helfen.
    Bei der nächsten Gelegenheit wendeten wir, und wirklich, wir konnten ihnen helfen.
    Alex und Marvin flickten den geplatzen Abgasschlauch, bauten aber den neuen ein, den er voraussehender Weise schon mitgeführt hatte. Alles funktonierte danach wieder bestens.
    Nur bei uns leuchtete auf einmal wieder die Ad-blue Warnleuchte auf. Wir füllten also 10 l Ad-blue nach und zum ersten Mal zeigte unsere elektronische Anzeige 100% Füllstand an.
    Und wir brauchten wirklich wahnsinnig viel Ad-blue. Diesmal auf 600km fast 10l.
    Vielleicht war der Sensor defekt.
    So baten wir Joe darum, daß er uns einen Werkstatttermin in Xining organisierte.
    Wir erreichten unseren Stellplatz, und würden also morgen das Sightseeing auslassen, um Zeit für unser Sensorproblem zu haben.
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  • Rainbow Mountains

    6. november 2024, Kina ⋅ 🌙 6 °C

    Mittwoch, 06.11.2024

    Heute, ca. 7h, war Laufen angesagt. Ich bin ja immer mit Musik und dem IPhone unterwegs, und das schönste ist für mich Stimmungen einzufangen. Heute Morgen war es noch ziemlich dunkel und so konnte ich den ganzen Sonnenaufgang am See festhalten.
    Heute hatten wir nur ca. 250 km und 2 Sights standen auf unserem Programm.
    Das erste waren die Regenbogenberge in Zhangye Qilian.
    Unterwegs machten wir nach einer Tankstelle unser Frühstück, und aßen wie immer während des Fahrens unser Porridge mit Obst.

    Um ca. 11:30 erreichten wir die Rainbow Mountains. Wir waren die ersten unserer Gruppe. Tickets kaufen im Besucherzentrum und dann gings mit großen Bussen ins Gelände. Auch diese Sehenswürdigkeit wurde sehr touristisch hergerichtet, was in diesem Fall auch sein Gutes hat, denn es gibt überall auch Securities und man darf das Gelände der farbigen Berge nicht betreten.
    Diese farbigen Faltenwürfe sind aus Lehm und haben mehr oder auch weniger Eisenanteile. Dadurch erscheinen sie in Lehmrot,Dunkelrot,Blutrot Gelb, Weiß, Graugrün, Grauschwarz
    Diese Aufwerfungen sind aus eher porösem Material und würden sie nicht so geschützt werden wie dies hier der Fall ist, wäre wahrscheinlich schon alles zertrampelt und zerstört.
    Diese Millionenjahrealten Gesteinsfalten sind wahnsinnig beeindruckend und wunderschön.
    Wir wanderten ungefähr 3 Stunden in dem Areal herum, fuhren mit den Bussen immer eine Station weiter.
    Dann meldete sich unser Magen. War es wirklich schon fast 15h? Ok, genug Regenbogenfarben gesehen. Jetzt gehts erst mal zurück auf den Parkplatz und dann gibts grüne Nudeln mit Tomatensugo und Salat.
    Dann wäre noch der Buddatempel dran gewesen, wir waren jedoch schon voll müde und so fuhren wir zum Hotel, wo Joe unser Guide ein Zimmer hatte und wir am davorliegenden Parkplatz unseren Stellplatz beziehen konnten.
    Joe hatte auch allen seine Dusche im Zimmer angeboten. Da konnten wir nicht Nein sagen.
    Das Hotel hatte auch eine eigene Waschmaschine und Trockner und diesmal hatten wir viel zu waschen. Der Trockner war allerdings nicht wirklich wirkungsvoll und deshalb hängt die Wäsche jetzt bei uns im Kohbi zum Trocknen.
    Bin gespannt, ob sie morgen in der Früh trocken ist?
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  • Chinesische Mauer und Festung

    5. november 2024, Kina ⋅ ☀️ 16 °C

    Dienstag, 05.11.2024

    Eigentlich wollten wir ja noch Yoga machen und unser Frühstück vorbereiten, jedoch gegen 7h war allgemeine Aufbruchsstimmung. Nun gut. - Planänderung! Um unsere 2 Besichtigungssights unter einen Hut für heute zu bringen ging es also sofort los.

    Nachdem wir auf dem Highway an einer Tankstell wieder Diesel getankt hatten, bereiteten wir noch unser Porridge zu und aßen unterwegs.

    Wir kamen um ca. 11h an einem sehr alten Teil der Chinesischen Mauer aus 1540 an, kauften uns Tickets und bestiegen die sich den Berg hinauf windende Mauer.
    Sie war sehr gut restauriert und in Stand gesetzt. Vom höchsten Punkt hatten wir eine gute Sicht in die Ebene. Auch sehr gut sichtbar waren die Reaktortürme eines Atomkraftwerkes in unmittelbarer Nähe.

    Danach ging es für uns nur ein paar Kilometer weiter, zur Jiayuguan Festung.
    Davor noch mit Mittags-Abendessen gestärkt konnte es los gehen.

    Ein riesiger Komplex, wieder sehr gut touristisch aufbereitet. Man hat keine Chance ohne Tickets in diese Areal zu kommen. Mit Elektrobussen wird man an den Rand der Wüste gebracht, und kann hautnah eine exzellent restaurierte Festung besichtigen.
    Sehr schön gemacht, und sehr beeindruckend durch die enorme Größe.

    Jetzt stehen wir wieder auf einem super Stellplatz, den Joe uns genannt hat. Alex ist entspannt und liest Standart und ich schreibe mal wieder alles auf was wir so erlebt haben.
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  • ….Buddhahöhlen von Dunhuang

    4. november 2024, Kina ⋅ ☀️ 17 °C

    Montag, 04.11.2024

    Heute früh hatten wir -2°. Wir machten ein wenig Krafttraining im Dunkel des Morgens auf unseren Yogamatten und tranken dabei zur inneren Aufwärmung wie immer grünen heißen Tee.
    Dann machte sich Alex auf den Weg, denn er hatte von Joe, unserem Guide eine Adresse bekommen, wo er das noch dringend benötigte Werkzeug kaufen konnte.

    Ich wollte noch Geld abheben, und Joe hatte mir auf WhatsApp die Adresse einer nahen Bank durchgegeben.
    Danach schlenderte ich bei einer kleinen Bäckerei vorbei, wo ich ein kleines Brötchen mit Frühlingszwiebeln erstand und gleich aß,denn es war noch wunderbar warm, und auch 2 weiche frisch gebackene noch warme runde Brote.

    Dann kochte ich unser Porrigde und half Alex beim Demontieren unserer Truma - Heizung. Inzwischen war unser Campingspot in die Morgensonne getaucht, und es war nicht mehr so kalt.
    Alex hatte beim Demontieren auch endeckt, daß unser Abluftschlauch ein Loch bekommen hatte. Er reparierte ihn,bestellte jedoch auch gleich noch einen neuen Schlauch zu seiner Mama, die ihn wieder weiter an uns in China schicken wird.

    Dann machte ich mich mit unseren anderen Gruppenmitgliedern auf den Weg zu den
    Dunhuang Mugao Caves. Alex hatte darauf bestanden, daß ich mir dieses Weltkulturerbe unbedingt ansehen sollte, er würde inzwischen alleine mit der Heizung zurechtkommen.

    Und es war es wirklich wert, diese historischen, künstlerisch sehr wertvollen Höhlen mit ihren schönen Figuren aus Holz und Lehm, den Bemalungen und den riesigen Buddha sich dort anzusehen.

    Wir sahen uns vorher im Tourist Center tolle aufbereitete Präsentationen an, und waren dann gut vorbereitet. Wir bekamen auch noch zusätzlich einen englisch sprechenden Guide mit auf den Weg, der uns Geschichten, Mythen und Fakten sehr gut übermitteln konnte.
    Fotos durften innerhalb der Höhlen keine gemacht werden.
    Dazwischen telefonierte ich mal mit Alex, welcher die gute Nachricht verkündete, daß unsere Heizung wieder funktioniert.
    Ich freute mich sehr, denn in der früh ist es für mich immer eine Qual, das warme Bett zu verlassen.
    Danach kehrten wir alle mit dem Taxi zu unserem Stellplatz zurück. Da ich noch nichts zu Abend gegessen hatte, und unser Guide Joe auch unter uns war, lud ich ihn zum Abendessen ein. Omlette mit Pilzen, Kartoffeln, Paprika und Ei.
    Wir hatten ein richtig gutes Gespräch und lernten Joe so noch besser kennen.
    Morgen sollte es wieder in der früh los gehen. Also ab ins Bett.
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  • Mingsha Mountain and Cresent Spring Scen

    3. november 2024, Kina ⋅ ☀️ 17 °C

    Sonntag, 03.11.2024

    Heute stehen wieder 427 km auf dem Programm. Und da wir am nächsten Tag am selben Parkplatz verbringen und Alex sich unsere Heizung ansehen will, warum sie nicht funktioniert, steht heute nur eine Attraktion auf unserer Agenda.
    Es ist der Mingsha Mountain Cresent Spring Scenic Spot:
    Diese Naturschönheiten werden zu richtigen Touristenzentren ausgebaut. Das heißt, es gibt riesige Parkplätze, mit tausenden kleinen Läden, Souvenirshops. Und da viele Chinesen sich hier auch vergnügen wollen, werden richtige Attraktionen geboten:
    eine Sanddüne runterrutschen, Sanddünen besteigen, Fotosessions mit tollem Outfit, Kamelreittouren durch die Wüste, oder Wüstentouren mit geländegängigen Fahrzeugen.
    Für mich war der Ort ein wenig alles in einem, denn als wir im Pulk die Sanddüne auf einer Stahlleiter mit Auftritten aus Holzästen hinaufkletterten, war dies nur in einer Schlange von Menschen möglich. Oben verteilten sich die Massen dann etwas und es war nicht mehr so vollgefüllt.
    Alex wollte unbedingt noch die höhere Sanddüne besteigen, welche nicht mit einer Leiter als Steighilfe ausgerüstet war. Ich machte mich stattdessen wieder auf den Weg die Sanddüne abwärts. Ich wollte unbedingt den halbmondförmigen See mit den schönen Gebäuden in den Sanddünen im untergehenden Licht der Sonne noch genießen.
    Und ich hatte Glück! Hier waren wirklich ganz wenige Menschen, und die Pagode, der See und das schöne Abendlicht schienen hier nur für mich allein zum Genießen hierher gebaut worden zu sein.
    Die letzten goldenen Herbststrahlen der Sonne tauchten diese kleine ungewöhnliche Oase in ein wunderbares Licht.
    Dann war sie hinter den Dünen verschwunden, und es wurde merklich kühler. Ich machte mich auf den Weg zurück und traf mich mit Alex bei den Kamelen.
    Er hatte seine Sanddüne fast bis zum Gipfel bestiegen, jedoch ein kühler Wind hatte ihn zur Umkehr bewogen. Er hatte nur ein dünnes T-shirt an und die warme Jacke war im Auto geblieben.
    So hatte jeder von uns seinen Moment in der Oase gehabt. Zufrieden und mit vielen Eindrücken befüllt, fuhren wir auf dem von Joe angegebenen Parkplatz mitten in der Stadt zum Übernachten ein. Vorher machten wir noch einen Stopp bei einem Obst-und Gemüsemarkt, wo wir ein wenig Obst noch einkauften.
    Heute sollte es kühl werden in der Nacht. Unsere Heizung machte ja noch immer Mucken, aber Alex würde der Sache morgen auf den Grund gehen.
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  • Tuyugou Valley

    2. november 2024, Kina ⋅ ☀️ 15 °C

    Samstag, 02.11.2024

    Nach einem erholsamen Schlaf, es hatte ca. 10°, gab es noch eine Yogaeinheit. Danach bereitete ich unser Frühstücksporridge zu. Mal zur Abwechslung mit Kokosflocken.
    Hier in China gibt es unglaublich tolles Obst. Wir wissen oft gar nicht wie es heißt, probieren aber alles durch was wir entdecken.
    Dann gehts gleich wieder mal zur Tankstelle. Wir tanken Diesel und kaufen 20l Adblue im Kanister. 10l gehen in den Tank, die anderen 10 kommen in unsere Garage. Unsere Tour geht durchs Tuyugou Valley, tiefe Schlucht und tolle Bergformationen haben wir bestaunt.
    In der alten Stadt bekommt man eine Ahnung, die die Leute hier leben. Haupteinnahmequelle sind getrocknete Rosinen. Die Weintrauben werden in den Lössgruben angebaut, und die Weinrebe an Holzgerüsten hochgezogen.
    Die Bauernhäuser besitzen große Innenhöfe mit großen Bettgestellen im Hof, damit man in der Sommerhitze im Schatten gut ausruhen kann.
    Die Häuser sind alle aus Lehm gebaut, und verschmelzen optisch mit der erdigen rotbrauen Farbe der Berge.
    Devil City lassen wir heute aus. 426 km werden es heute werden, und wir haben keine Lust auf Schotterstraßen und einen 150 km langen Umweg. Außerdem könnten wir uns nur den East Valley ansehen, da es für das gesamte Tal eine Höhenbeschränkung von 2.20m gibt.
    Die Autobahn ist heute total voller Trucks. Und viele davon fahren stur links, und so muss man sie rechts überholen.
    Jetzt haben wir mal unseren Stellplatz in einem Park von Hami bezogen. Es gab Linsen-Curry-Eintopf mit Reis und Salat. Heute hat mal Alex abgewaschen und abgetrocknet, denn momentan ist die Arbeit am PC rar.
    Also machen wir uns mal einen gemütlichen Abend in unserem Kohbi.
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  • Sunset in Jiahe Old City

    1. november 2024, Kina ⋅ ☀️ 19 °C

    Freitag, 01.11.2024

    In der Früh gabs heute für uns beide noch eine Yoga-Einheit in der Halle. Heute gleich wieder Treffpunkt bei der Tankstelle. Diesmal kauften wir auch noch gleich 10 l Adblue ein, den wir in der Garage verstauten. Unser 4 leeren Kanister durften uns daraufhin endlich verlassen.
    Unsere nächste Station ist Turpan. Ein Knotenpunkt an der Neuen Seidenstraße.
    Hier gibt es ein Weltkulturerbe der Unesco: Jiahe Old City, ist ein 30 m hohes Lössplateau, welches links und rechts von Flüssen umströmt wird. Es hat die Form eines schlanken Weidenbaum-Blattes, gegründet vom 2. Jahrhundert v.Chr. Blütezeit vom 9. bis 14. Jhdt n.Chr. Eine ganze Stadt aus Lehm, viele Gebäude sind jetzt noch relativ gut zu erkennen, manche sind von der jahrhundertelangen Korrosion in einen kuriosen Erdzustand versetzt worden.
    Ein toller Besuch im letzten Abendlicht, der Herbst färbte die Weiden- und Pappelbäume satt gelb und geben einen herrlichen Kontrast zur erdigen Lehmfarbe.
    Der 2stündige Rundgang war ein guter Ausgleich zur langen Fahrt. Und unser selbstgekochtes Mittagessen, Reis mit Crispy Tofu und Gemüse, eine gute Stärkung vor der Besichtigung.
    Dann gings hinein nach Turpan, noch schnell Gemüse und Obst am Markt eingekauft, und danach hat uns Drive China wieder einen guten Stellplatz gecheckt.
    Viel Grün und ebener Asphaltplatz, und die Autos hört man nur ganz wenig.
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  • …auf dem Weg nach Kuitun

    31. oktober 2024, Kina ⋅ ☀️ 15 °C

    Donnerstag, 31.10.2024

    Um 8:40 stehen wir mit unseren Fahrzeugen schon bei der chinesichen Polizei. Noch eine kurze Inspektion, von 2 Fahrzeugen. Dann bekommen wir unsere Chinesischen Fahrzeugnummern, Nummern auf einem Blatt Papier, welches wir bei der Mautstelle immer herzeigen müssen, und alle Fahrer bekommen ihren chinesischen Führerschein. Dann geht es endlich los! Zuerst aber noch mit allen Fahrzeugen gleich mal zur Tankstelle. Diesel auftanken. Joe war jedem behilflich, ob beim Tanken oder zahlen.
    Länge der heutigen Tour 410 km.
    Es ging in die Berge, über eine architektonisch und Ingenieurs-Meisterleistungs-Brücke. Guozigou Bridge und der Highway ging direkt an einem dunkelblauen Bergsee namens Sayram Lake vorbei. Der Kontrast der weiß angeschneiten Bergwelt war wunderschön.
    Wir blieben kein einziges Mal stehen. Vielleicht war es der kalte Wind? Oder einfach die Freude nun endlich nicht mehr warten zu müssen, und weiter zu kommen.
    In Kuitun City nannte uns Joe ein Einkaufszentrum mit Supermarkt im Untergeschoß und einen Food Court im obersten Stock. Wir gingen dort oben zum Ersten Mal seit langem wieder mal Essen, Runnig Dinner, für uns hieß das Nudeln, Gemüse in Suppe gekocht. Diese wurde vor Dich hingestellt, und du konntest dir alles vom vorbeilaufenden Band gleich in die Suppe schmeißen. Es war sehr gut.
    Anschließend fuhren wir zur Campsite, dass war ein Industriegebäude, mit hoher Einfahrttür, und alle unsere 7 Camper fanden darin Platz. Es gab sogar noch eine
    heiße Dusche und für mich zusätzlich Haarewaschen.
    Es wurde eine ruhige Nacht und da wir im Gebäude drin waren, war es auch nicht so kalt.
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  • … endlich alles gelöst!

    30. oktober 2024, Kina ⋅ ☁️ 11 °C

    Mittwoch,31.10.2024

    Um 8:00 Treffpunkt aller auf dem Parkplatz. Gabriel und seine Familie trafen ca. 2,5 Stunden später an der Kazachischen Grenze ein, wurden jedoch nicht nach China gelassen, da sie ihn und die Hunde-Problematik von gestern noch nicht vergessen hatten.
    Drive China, und unser Guide Joe sind wieder innnerhalb der Grenzen und versuchen die fehlenden Dokumente für den Hund zu bekommen.
    Wir hätten heute bei der Verkehrspolizei noch einen Termin mit allen Fahrzeugen, Kontrolle, Chinesischer Führerschein, ect. - diesen werden wir wohl nicht halten können.
    Das Datum des Hundechips fehlte auf dem Dokument. Bing, Chef von Drive China und Joe setzen alle Hebel in Bewegung: Gabriel sollte alleine, mit dem Camper über die Grenze fahren, um mit allen Fahrzeugen gemeinsam zur technischen Kontrolle zu gelangen. Inzwischen wurde das Dokument neu (er)beschafft. Wir fuhren mit Joe in Khorgos mindestens 4 Copyshops ab, bis ein fast Originales auf dickerem Papier ausgedruckt werden konnte.Wir rasten wieder zurück zur Grenze, und Joe beeilte sich zu Laura, Daniele und Marina und dem Hund, um sie mit dem neuen Dokument, welches er aber leider in der Polizeiinspektion in die Fahrzeugmappe hineingelegt und nicht mitgenommen hatte. Während Alex und Marvin in Marvins VW Joe die Mappe nach brachten, ging es für mich inzwischen zur technischen Inspektion, die Kohbi in 5 Minuten bravourös bestand.
    Auch Gabriel hatte als 1. die Inspektion schon hinter sich und wir geleiteten ihn wieder zurück zur Grenze, um auf die ganze Familie zu warten. Immer wieder trudelten WhatsApp ein, wie weit die Sache voranging.
    Zu guter Letzt, konnten wir die Spanier herzlich in China in die Arme nehmen!
    Es war geschafft! Drive China hat zwar Fehler gemacht, aber dann noch sehr gute Arbeit geleistet und alles wieder ausgebügelt.
    Morgen bekommen wir noch den chinesischen Führerschein und die Chinesischen Nummerntafeln und dann kann es endlich losgehen.
    Treffpunkt 8:40 bei der Traffic-Police.
    So, na dann können wir ja mal beruhigt auf unserem Parkplatz der gestrigen Nacht in unser Bett hüpfen.
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  • China, wir sind endlich da!

    29. oktober 2024, Kina ⋅ ☁️ 8 °C

    Dienstag, 29.10.2024

    Um 8.30 waren wir an der Grenze Kazachstan/China. Wir waren die ersten, dann kamen die anderen 6 Fahrzeuge. Eine bunt gemischte Truppe, Franzosen, England,2 Deutsche Fahrzeuge, 1 x Spanien und wir Österreicher.
    Die kasachische Grenze hatten wir Passagiere, Kinder und Frauen, rasch passiert, bis auf Laura, Gabriel, und deren 2 Kinder mit Hund. Es fehlte ein Stempel in den Dokumenten des Hundes, und so konnte die Familie nicht in China einreisen.
    Bis ca. 18 h warteten wir ob sich noch etwas tun würde, doch die Familie wurde nach Kazachstan zurückgeschickt.
    Wir fuhren ca. 10 Minuten in die Stadt zu einem Parkplatz und unser Guide Joe, war niedergeschlagen, da die Familie nicht einreisen konnte.
    Wir stehen nämlich alle auf einem Gruppen-Einreise-Papier und deshalb kann die Gruppe nicht getrennt werden.
    Da wir an der Grenze zu China alle Lebensmittel, besonders Früchte, und Gemüse nicht einführen durften, wir mussten es leider entsorgen, gingen wir am Abend noch Lebensmittel einkaufen.
    Wir sind nun noch 3 Stunden später in der Zeitrechnung, und ich habe jedes Zeitgefühl bereits verloren. Der Parkplatz war ein Glücksgriff, denn es gab Toiletten mit Wasser und während der Nacht konnten alle gut schlafen, da es im hinteren Teil echt ruhig war.
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  • … alles klappt heute!

    28. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☁️ 8 °C

    Montag, 29.10.2024
    Heute hatten wir ganz viel vor:
    Beim Zollamt wartete ein Päckchen aus der Türkei auf Alex, er war nach 40 min wieder zurück am Parkplatz, freudestrahlend mit dem Paket. Dann frühstückten wir gleich vor dem Zollamt im strömenden Regen.
    Danach musste er wieder kurz unters Auto. Bei einer aufgelassenen Tankstelle fanden wir einen halbwegs trockenen Platz. Hier endeckte Alex auch, daß nur mehr 2 Muttern die Bodenplatte hielten, die anderen drehten sich durch. So fuhren wir als erstes zum Werkzeugmarkt, hier erstand er noch eine Nietzange und 10er Niet-Muttern, denn unsere Schrauben an unserer Bodenplatte griffen nicht mehr. Das viele Gerüttel auf den schlechten Straßen hatten ihnen wohl zu sehr zugesetzt.
    Danach ging es wieder zur KAZ-Post in die Stadt zurück, wo nochmals 3 wichtige Päckchen von daheim auf uns warten sollten. Eines war von Fiat Brunn, mit neuem Ölfilter, Keilriemen, das andere von Alexs Mama, mit Thermofor, und sonstigen technischem wichtigen Equipment.
    Und das Wunder war perfekt! Alles war angekommen!
    Nun ging es zum Termin in die Werkstatt. Illias wollte uns in der Früh noch auf Dienstag verschieben, da wir aber da schon in China einreisen würden, konnte er unseren Termin doch wahrnehmen.
    So bekam Kohbi dann noch einen neuen Ölfilter und neues Öl, sowie einen zurückgesetzten Kilometerstand für das Ölservice, hätte dies nicht gemacht werden können, wäre er nach ca. 5000 km in den Notbetrieb gegangen und dann stehengeblieben. Jetzt hat er wieder 30.000 km bis zum nächsten Service. Gut!
    Alex konnte auch die Nietmuttern in der Werkstatt am aufgebockten Auto gut austauschen. In der Hitze des Gefechtes tauchte Alex noch seine Jacken beim Ausziehen unter dem Auto in die Ölwanne hinter ihm. Ich versuchte dann gleich noch in der Werkstatt die Flecken mit Waschmittel herauszuwaschen.
    Aber wir mussten nochmals zum Werkzeugmarkt, denn Schraubenfett hatten wir vergessen zu bestellen. Als er zurückkam hatte er nicht nur Schraubenfett mitgebracht, sondern auch eine rote Rose! Die Freude, dáß alles geklappt hat, hat ihn wohl inspiriert. Ich hab mich sehr gefreut!
    Dann ging es in der einbrechenden Dunkelheit Richtung Khorgas/Grenze China.
    Diesmal fuhr Alex, denn vor lauter Aufregung hatte ich ein wenig Bauchschmerzen bekommen.
    Gegen 21:30 stellten wir Khobi bei einem Parkplatz einer großen Wohnhausanlage ab, und schliefen rasch ein.
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  • …die wilden Pferde von Kazachstan

    27. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☀️ 4 °C

    Sonntags fuhren wir nochmals viele Kilometer, um zu testen, zurück nach Almaty.
    Wir sahen wieder früh morgens beim Sonnenaufgang viele wilde Pferde in der Steppe grasen . Welch friedliches Bild! Es wurden wieder ein paar hundert Kilometer und gegen Abend stellten wir Khobi einfach nach einer Autobahnabfahrt an einem breiten Streifen neben der Straße ab. Wir waren einfach schon viel zu müde. Morgen würde es laut Wetterbericht viel regnen und wir hatten einen vollen Terminkalender.Læs mere

  • Wichtig! Testfahrt und Eishockeymatch

    26. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☁️ 16 °C

    Samstag, 26.10. 2024

    Heute fahren wir! Alex testet unseren Kohbi.Also ich fahre, und Alex sitz neben mir mit dem PC.
    Samstag waren es ca. 350 km, Richtung Westen, zu einer Sight, wo wir Felsgravuren hätten besichtigen können. Wir waren jedoch schon sehr spät dran. Und so standen wir in der Dunkelheit vor verschlossenen Türen. Wir suchten uns also einen Schlafplatz, mit Internet! Am ersten hatten wir kein Internet, so fuhren wir fast wieder bis zur Hauptstraße zurück. Am Straßenrand hatten wir dann wieder 4 G. Sehr gut! So konnte ich umm 22:30 das Eishockeymatch Bregenzerwald gegen Zell am See ansehen. Meine beiden Jungs, Leon ist Stürmer bei Zell, und Lorenz Goalie bei den Bregenzern, spielten heute zum ersten Mal gegeneinander. Sogar Alex schaute am Anfang mit, bis ihn dann doch der Schlaf übermannte. Ich hielt durch bis 1:30, sie spielten 3:0 für die Zeller. Jedoch wurde Lorenz zum Spieler des Abends erkoren.Er hat wirklich gut gespielt und wurde verdient geehrt.
    Dann schlief auch ich todmüde ein.
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  • Lost place Sanatorium!

    25. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☀️ 17 °C

    Freitag, 25.10.2024

    Wieder mal Yoga alleine, denn Alex ist schon am Pc. Danach frühstücken und abwaschen. Dann mache ich mich an recherchieren für Laos.
    Unser Mittags-Abendessen, Ratatuille ist um 15h fertig. Als ich beim abwaschen bin kommt Gala mit einer Freundin und deren Tochter. Sie hat uns auch noch viele Geschenke mitgebracht: Marmelade, Lebkuchen, Schokolade und Äpfel. So lieb von ihr!
    Sie möchte mit ihnen ins Sanatorium und ich darf mit.
    Wollte dort sowieso heute schon rein! So darf ich also legal einsteigen!
    Der Schlüssel läßt sich allerdings nicht in dem verrosteten Schloss umdrehen, und so steigen wir alle über den Zaun.
    Dann gehts über die Spingbrunnenanlage zur Eingangstüre, die ist offen. Wir betreten die Eingangshalle, mit Bar und Empfang, dann die Stiegen hinauf.
    Auf einmal läuft Gala mit ihrer Freundin zum hinteren Ausgang.
    Dort steht ein Pkw, und für mich geht alles viel zu schnell! Das junge Mädchen dreht bereits ein Video der Situation, bis ich draufkomme, daß dies Diebe sind, die sich im Sanatorium irgendwelche Dinge abmontieren, mitnehmen und verkaufen.
    Die beiden Frauen versuchen das Auto aufzuhalten, stellen sich davor. Der Fahrer hat das Nummernschild auf einmal in der Hand, Gala reißt es an sich, der Mann ihr hinterher und entwendet es ihr wieder.
    Er setzt sich hinters Lenkrad und will wegfahren. Da packt die Freundin einen 2 m langen 5x5 Pfosten der im Hof lag und droht damit auf das Auto einzuschlagen. Er soll stehen bleiben! Er gibt Gas, und der Freundin gelingt es gerade noch, mit dem Pfosten einmal auf die Motorhaube zu schlagen.
    Ich hab grad mal 1 Foto gemacht! Ich war so perplex! Auch versteh ich ja kein Russisch, und somit auch nicht, was da vor sich geht!
    Dem Wagen mit Fahrer und Beifahrerin gelingt es davon zu brausen. Gala zittert am ganzen Körper, Blut tropft von der Innenfläche ihrer rechten Hand. Sie dürfte sich am Nummernschild geschnitten haben.
    Sie rufen nun die Polizei,und Valerian an. Jedoch kommen diese erst nach 30 Minuten. Auch Valerian kommt mit seinem Sohn. Er ist gechillter als Gala, welche noch immer zittert, und mich fragt, ob ich Herzmedikamente habe. Ich verneine, und gebe ihr ein Glas Wasser zu trinken. Eine Verarztung des Schnittes an der Hand verweigert sie. Denke, das braucht sie auch beim Protokoll für die Polizei.
    So erfahren wir auch, dass sein Sohn Alice heißt, nämlich nach dem Heavy Metal Sänger Alice Cooper.Dieser ist Jurist und Magister, verheiratet und hat 2 Kinder. Und er spricht ganz gut Englisch. So erfahren wir, daß er seinen Namen eigentlich gar nicht mag, und daß seiner Mutter Gala und noch 50 andere Personen die Eigentümer des verlassenen Sanatoriums sind.
    Die Gespräche mit der Polizei samt Visite nehmen noch weitere 30 Minuten in Anspruch, dann verabschieden sie sich von uns und fahren aufs Polizeirevier.

    Ich wasch nun fertig ab, und denke es war ein voll aufregender Nachmittag,
    Auch fand ich das verlassene Sanatorium echt spannend. Ich konnte ein paar skurrile Fotos machen.

    Gott sei Dank, war ich so perplex durch Situation des Einbruchs- und Diebstahls, daß ich nur beobachtet hatte, und war jetzt eigentlich auch froh, mich nicht eingemischt oder mitgeholfen zu haben.
    Irgendwie kann ich auch verstehen, dass die ärmliche Bevölkerung versucht, Dinge, die eh keiner mehr brauchen kann, zu Geld zu machen.
    Ich hab auch echt keine Ahnung, welchen Sinn es machen sollte, vergammelt, verrostete Dinge vor Diebstahl zu schützen, denn weder können sie in Stand gesetzt werden, noch macht es Sinn, sie um viel Geld demontieren zu lassen und sie zu verkaufen.
    Also, daß war heut eine spannende Situation. Und ich bin auch echt froh, nicht auf eigene Faust dort hineingekraxelt zu sein, sondern ein Einladung von den Besitzern selber erhalten zu haben.
    Jetzt ist draußen alles wieder ruhig. Wir arbeiten im Van und so ganz hat mich die Situation noch nicht losgelassen. Konnte ja auch nicht alles verstehen, und kenne die Hintergründe alle nicht.
    Aber spannend!
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  • Stellplatz Industrieruine

    24. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☁️ 13 °C

    Donnerstag, 24.10. 2024
    Wir haben herrlich geschlafen, so allein. Um 8h, kurz nach meiner Yogaeinheit, den Alex skipt sie heute, da er fürchtet, nicht fertig zu werden, fährt ein Jeep auf den Parkplatz.
    Wir erfahren von Gala, 60, Chefin des seit 20 Jahren aufgelassenen Sanatoriums, auf dessen Parkplatz wir hier stehen und Valerian,59, Ukrainer und seit 40 Jahren verheiratet, daß es für beide OK ist, wenn wir bleiben.
    Alex vertieft sich in seinen PC und seine Platinen, ich koche uns Kartoffel mit Spinat und gebratenen Tofu und recherchiere unsere nächsten Reiseländer. Danach gibt es noch einen Videocall mit meiner Mama. Ich bin froh, daß es ihr nach Papas Tod doch nun wieder merkbar besser geht.
    Am Nachmittag hat sich dann ein Auto hier her verirrt. Die beiden Insassen stiegen aus, gingen vor dem versperrten Tor des Sanatoriums auf und ab, trauten sich aber nicht, über den Zaun zu steigen und fuhren wieder davon.
    In so einem alten verlassenen Gebäude ist sicher etwas zu holen.
    So verbringen wir einen geruhsamen Abend und eine angenehme Nacht.
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  • … wieder an den Stausee!

    23. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☁️ 11 °C

    Mittwoch, 23.10. 2024

    Heute früh ist Laufen angesagt. Es ist ein wolkenverhangener Tag, und die Sonne läßt sich überhaupt nicht blicken. Dennoch sieht man von unserem Platz bis zu den angeschneiten Bergspitzen der Gebirgskette hinter Almaty.
    Wir verlassen unseren Stellplatz, und fahren nochmals in die kleine Einkaufsstraße mit dem Supermarkt, und den 3 kleinen Obst - und Gemüsegeschäften. Wir füllen nochmals unseren Kühlschrank bis auf den letzten Platz. Dann geht es nochmals auf die Post, denn ich habe ein paar Päckchen an meine Lieben nach Hause geschickt. Dann machen wir uns auf den Weg zum Kaptschagai-Stausee. Wir werden uns auf den asphaltierten Platz vor dem verlassenen Industriegebäude stellen.
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  • … ein neuer Park

    22. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☁️ 19 °C

    Dienstag, 22.10.2024
    Yoga Morgenroutine, auf der Wiese neben Kohbi. Dann macht Alex sich wieder ans Werk.
    Ich mache zwischenzeitlich Frühstück, schreibe an meinem Kinderbuch und dann
    Risotto mit Kürbis,Pilzen und Tofu.
    Es ist 17h und gerade hat Alex einen schönen Erfolg zu verzeichnen.
    Wir freuen uns sehr. Noch bleiben uns 5 Tage um für China alles startklar zu machen.
    Es wird schon dunkel draußen, und wir beide fühlen uns richtig wohl in unserem kleinen Zuhause.
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  • Testung Standplätze Almaty

    16. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ 🌫 3 °C

    Mittwoch, 15.10. bis Freitag, 21.10.2024

    Es schüttet heute extrem, und wir machen Besorgungen in Almaty.
    Heute holen wir von der Post die vielen Pakete ab, die uns Alex Mama geschickt hat.
    Wir haben über Amazon bestellt und es zu Waltraud nach Linz schicken lassen. Die Liebe hat alles in neuen Paketen zusammengestellt und Alex hat dafür Zolldokumente erstellt und Waltraud geschickt. Damit konnte sie auf der Post alles für uns aufgeben.
    Wegen des Kompressors für die Reifenluft, haben wir einen MAKITA-Shop in Almaty ausfindig gemacht. Jedoch gibt es leider das richtige Gerät für unsere Akkus nicht. Nur stärkere oder schwächere. Also wird noch schnell bei Amazon bestellt und zur Mama nach Linz geordert. Auch in der Nähe des Flughafens ist ein DHL-Paket abzuholen.
    Auch unser Motoröl, passend für unseren Fiat, hat Alex ausgiebig recherchiert und eine Verkaufsstelle gefunden. Hier holen wir auch gleich 7 l von Motul, französischer Hersteller,und für Fiat Ducato geeignet.
    Wir wußten gar nicht, das wir kein beliebiges Motoröl nehmen können, sondern nur von Fiat zugelassene. (Denn sonst würden wir unser Garantie verlieren.)
    Das nutzen wir, um uns auch gleich einen neuen Stellplatz bei der Aport-Mall zu findenl. Ein riesiges Einkaufscenter. Mit Supermarkt und einem Foodcourt im Obergeschoss.
    Am ersten Abend gönnen sich Alex ein köstliches Eis und ich einen Spezialkaffee.
    Wir können uns Wasser aus den WCs holen und unsere Trelino-Tanks dort auch entleeren.
    Hier läßt es sich sehr gut aushalten. Untertags gibts zwar viele Autos und Musikbeschallung, aber ab 22h herrscht Ruhe.
    Wir machen Yoga vor einer kleinen Wiese bei unserem Kohbi, und auch Laufen ist OK.
    Unsere Heizung springt auch nicht so richtig an. Doch diesmal finde ich den Fehler!
    Wir haben zuwenig Strom. Und Alex meint, unsere Batterie habe einen Defekt.
    Alex recherchiert wieder, und kann in Almaty jemanden finden, der uns noch bessere Lithium-Batterien als wir hatten verkauft. Also machen wir uns am Freitag nach dem Frühstück wieder auf den Weg. Wir besorgen die Batterien und Alex baut sie auf dem Parkplatz der Atakent - Mall gleich aus und die neuen wieder ein. Während dessen gehe ich Tofu und Gemüse und Obst beim Fresh einkaufen(der einzige Laden, der Tofu im Sortiment hat).
    Danach gehts wieder zur APort-Mall zurück. Die Heizung funktioniert nun prächtig. Vor allem als wir einen SPA ganz in der Nähe entdecken, nur 5 Minuten zum Gehen, gleich neben der Mall. Diesen nutzen wir am Samstag ausgiebig. Ich darf mir eine herrliche Massage und ein Hamam-Peeling gönnen.
    Danach fühlte ich mich so sauber wie schon lange nicht!
    Sonntag wird geruhsam mit Yoga am kleinen Rasenplätzchen vor Kohbi gemacht,
    dann arbeiten am PC. Wir haben das herrlichste Herbstwetter und sehen bis zur
    angeschneiten Bergkette hinter Almaty.
    Und morgen wollen wir mal uns einen anderen Stellplatz suchen, da wir nochmals zu DHL an den Flughafen müssen, geht das gleich in einem Rutsch.Inzwischen ist es Montag, 21.10.2024 und wir entdecken einen kleinen See beim Vorbeifahren, können mehrere Stellplätze ausmachen und gehen vorher noch mal in einer kleinen Straße in einen Obst-und Gemüseladen und holen im daneben liegenden Supermarkt noch 3 Fladenbrote.
    So ausgerüstet, finden wir einen netten Stellplatz an einer ganz abseits liegenden Straße, die Leute stellen hier ihr Auto ab, um spazieren oder laufen zu gehen.
    Es ist auf jeden Fall ruhiger als am Parkplatz der Mall.
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  • …am Kaptschagai Stausee

    12. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☁️ 13 °C

    Freitag 11.10.bis Dienstag, 15.10.2024

    Am nächsten Morgen strahlte die Sonne vom Himmel, und ganz in unserer Nähe glitzerte der See. Jetzt würden wir ganz sicher einen schönen Platz finden.
    Wir fuhren also wieder die Erdstraße, und bald waren wir dem See ganz nah. Wir parkten Kohbi auf einer kleinen befestigten Anhöhe. Am feinkörnigen Sandstrand machten wir Joga und tranken unseren grünen Tee. Herrlich! Vielleicht können wir ja die nächsten Tage hier verbringen.
    Natur und Einsamkeit um uns herum- wir genießen es sehr.
    Wir kochen, arbeiten, essen und schlafen.
    Ich backe Zimt-Nuss-Apfelschnecken! Sie sind köstlich!
    Montag soll es regnen, deshalb fahren wir am Sonntag vormittag auf einen asphaltierten Parkplatz einer aufgelassenen Fabrik. Die Nacht ist ruhig. Somit bleiben wir noch einen Tag länger und als am Mittwoch früh der Regen einsetzt, machen wir uns auf den Weg nach Almaty.
    Auch eine neue Fehlermeldung hat sich auf unserem Display eingestellt. Unserer hinterer rechter Reifen hat zuwenig Druck.
    Wir hatten doch einen Kompressor zuhause bestellt? Wo haben wir den im Van vergraben? Er ist nicht aufzufinden! Also doch daheimgeblieben?
    OK, wir werden versuchen in Almaty einen zu bekommen.
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  • …Stadt und See

    10. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☀️ 22 °C

    Donnerstag, 10.10. 2024

    Heute haben wir um 10h einen Werkstatt-Termin bei einem Fiat-Händler in Almaty.
    Fine-Cars. Während Alex in der Werkstatt einen Schreibtischplatz bekommt, bekomme ich einen schönen Schreibtisch mit tollem Bürosessel im Firmengebäude. Hier kann ich meine Buchhaltung für August und September machen.
    Nach ca. 3 Std. gibt es einen Fehlerreport mit ca 50 gespeicherten Fehlermeldungen, unsere Parkbremse funktioniert, obwohl sie eine Fehlermeldung anzeigte.
    Das ist eine gute Nachricht. Irgendwie kommt Ihnen unser Kohbi „strange“ vor.
    Ok, nun ist alles mal zurückgesetzt, keine Fehlermeldungen mehr vorhanden, und so gehen wir noch schnell Obst und Gemüse und Brot einkaufen und machen uns wieder auf den Weg zum Qapschaghai See.
    Unsere Fahrt dauert 2 Std, weil ich eine Abzweigung übersehen habe und wir dann durch den Stau koffern mussten. Am See haben wir in der Dunkelheit den Stellplatz auch nicht gefunden, sind ein paar weiche Sandstraßen vor und retour gefahren und weil es zu tröpfeln begann, haben wir nach der Abfahrt von der großen Autostraße uns einfach auf einen Kiesplatz gestellt.
    Hier wußten wir, daß wir nicht einsinken würden. Gut das wir unser Tiny Home immer mit uns haben. Wir können einfach stehenbleiben, wo immer wir sind, und uns ins Bett schmeißen.
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  • Zerklüfteter Canyon und wilde Pferde

    9. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☀️ 19 °C

    Mittwoch, 09.09.2024

    Wir haben am Parkplatz gefrühstückt und sind dann zu einer sehr schönen Wanderung durch den Grand Canyon von Kazachstan aufgebrochen. Man wandert am Grund des Canyons und ist links und rechts von den roten Gesteinsformation begleitet. Nach ca. 3 km gelangten wir an die Biegung des glasklaren Flusses, der dort eine Schlaufe macht und weiter durch den übrigen Canyon fließt.
    Hier gibt es sehr viele Besucher, die diesen schönen Ort erwandern, oder sich auch mit einem alten Oldtimertruck von ganz oben bis zum Fluss hinunter transportieren lassen.
    Nach dem Zurückkommen zu Kohbi, habe ich Linsenlaibchen mit Kartoffel und Dillsauce gezaubert. Alex ist nach wie vor noch am recherchieren.
    In der Abenddämmerung geht es zurück nach Almaty. Und endlich, als wir auf die Hauptstraße hinausbiegen, steht eine Herde wilder Pferde. Zufrieden grasen sie auf der weiten Steppe zwischen den beiden Bergketten, die nur von der Asphaltstraße genau mittig geteilt wird und auf der wir beide gerade in den Sonnenuntergang fahren. Ein sehr schönes friedliches Bild!
    Es ist schon stockfinster, als wir durch den Abendstau, der uns mindestens 1 Std im Schritttempo beschert, wieder zurück zu unserem Stellplatz bei der Atakent Mall,kommen. Nach den fast 4 Std. Autofahrt fallen wir todmüde in Bett.
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  • Charyn Canyon in Kazachstan

    8. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ 🌙 10 °C

    Dienstag, 08.10.2024

    Yoga stand am Programm. Die Matten wurden ausgelegt, egal ob kleine Distelkügelchen sich von unten durch meine Matte bohrten, die Prinzessin auf der Erbse macht Yoga wie ein Fakir. Ok, es war dann doch nicht so schlimm.
    Ich muss halt immer jammern, wenn es staubig ist oder sticht.
    Aber Alex ist es inzwischen schon gewohnt.
    Frühstücken und dann geht es los. Wir wollen heute noch in den Charyn-Canyon kommen. Unterwegs kommen wir an eine Wasserstelle, können unseren Tank befüllen und ich kann endlich wieder Haare waschen. Das Wasser ist so eiskalt, das es auf der Kopfhaut weh tut. Gott sei Dank hab ich einen Föhn mit, und so verschwindet dieses unangenehme Gefühl, sobald meine Haare am Ansatz durch den warmen Föhn trocken sind. Wir essen auch gleich hier zu Abend, denn unser Wasserfilter braucht Zeit, um das Wasser gefiltert in den Tank zu pumpen. Danach fahren wir durch weite Ebenen, mit Grasland, auf welchen ich wilde Pferde entfernt wahrnehmen kann. Beim Sonnenuntergang kommen wir im Charyn-Canyon an.
    Jetzt stehen wir hier am Parkplatz, Alex hat geschwind noch einen wichtigen Teil in der Türkei für Kohbi bestellt, und ich freue mich auf morgen, denn dann werden wir den Canyon erkunden.
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  • …es herbstelt in Almaty

    3. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☀️ 20 °C

    Donnerstag, 03.10. bis Montag, 07.10.2024

    Wir haben 5 Tage gebraucht. Ausbauen,Ändern,Einbauen.
    Das tolle war das Einkaufszentrum 20 Schritte entfernt, ein Supermarkt zum Einkaufen, Wasserholen und auch die Toilette zur Entsorgung unserer Trelino, war einfach ideal. Unsere Abfälle konnte wir direkt an der Abfallsammelstelle des Einkaufszentrums hinterlegen. Jeden Tag, um 8h früh,man konnte die Uhr nach dem Müllwagen stellen, kam dieser um die Sammelstelle unter großem Gescheppere und Getöse leer zu räumen und danach kam er noch 2x.
    Ab 11h begann sich der Parkplatz zu füllen, und bis 22h war es ein Ankommen und Abfahren.
    Auch hat sich in dieser Zeit der Herbst so richtig bemerkbar gemacht. Die gelben Blätter der Bäume segelten bei leichtem Windhauch auf den grünen Rasen, und an jedem Tag konnte man mehr kahle Äste bemerken.
    Dennoch schien die Sonne während des Tages wunderbar warm auf Kohbi und ließen die Umbauarbeiten trocken und angenehm von der Hand gehen.
    Einmal brauchten wir noch Werkzeug und so fuhr ich mit dem Fahrrad in den ca. 6 km entfernten Baumarkt.
    Montag stand in der Früh endlich wieder Laufen am Programm. Und Alex entdeckte einen Stellplatz ohne Müllwagengetöse, und ich fand in der Nähe einen tollen neuen Supermarkt, der auch Tofu im Sortiment hatte.
    So verließen wir um 11h unseren Stellplatz am Einkaufszentrum und fuhren ein wenig weiter hinauf.
    Dort kochte ich Kartoffel mit Spinat auf Indisch und Alex machte sich dazu Tofu.
    Denn ich hatte unseren Tofu-Vorrat wieder aufstocken können.
    Kurz nach dem Essen um 16 h, brachen wir auf zu einem See, ca. 2 Stunden von
    Almaty entfernt.
    Kohbi zeigte noch ein paar Probleme auf, die Alex jedoch sehr gut bewältigen konnte.Ich bin unheimlich stolz auf meinen Mann, der sich in Lösungen hineintigert, nicht aufgibt, und alles fixen kann.
    Wir fuhren bis es dunkel wurde, den eigentlichen riesigen See konnten wir natürlich nicht mehr ausmachen. Da ich fuhr, stellte ich unseren Van um 22h in einer Ausweiche auf einer Sandstraße zum Schlafen dort ab. Die Hunde eines Bauernhofes ganz in unserer Nähe hörten wir noch ein wenig bellen und auch das entfernte Rattern eines Zuges konnten wir vernehmen. Es wurde eine ruhige Nacht.
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  • Atakent Mall in Almaty

    2. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☁️ 22 °C

    Mittwoch, 02.10.2024

    Um 6h wachten wir auf, und stellten fest, das wir doch gestern noch an der Grenze hätten Geld wechseln sollen. Also fuhren wir wieder zurück und Alex wechselte all unser usbekisches Soli,Geld in kasachische Tenge um.
    Dann bretterten wir 725 km eine sehr gute Autobahn bis nach Almaty, der kasachischen Hauptstadt. Denn wir wollten noch vor 18h am Postamt sein.
    Wir wollten unbedingt unser Beifahrer-Seitenfenster und den Bordcomputer-Koffer vor dem Zusperren der Post abholen. Wir habens geschafft - die erste Postanlaufstelle, hatte unsere Pakete nicht, aber die Zweigstelle 20 Häuser oberhalb war dann der richtige Ort und Alex brachte beide Pakete zum Van.
    Mit unseren Schätzen an Bord fuhren wir zu einem schon herausgesuchten Parkplatz in der Nähe des Botanischen Gartens, direkt bei einem großen Einkaufszentrum ATAKENT, von Park4Night. Wieder mal ein sehr guter Stellplatz.
    Alex tauschte unsere kaputte Scheibe gegen die neue! Herrlich, nun ist Kohbi wieder ganz heil und wir äußerst sensibilisert was Höhenbegrenzungen und schmale Durchfahrten und offene Fenster angeht.
    Alex recherchierte wieder bis spät abends, denn ab morgen wollen wir an Kohbi einige Umbauarbeiten vornehmen.
    Ab 22h leerte sich der gesamte Parkplatz, und wir waren das einzige Auto auf dem großen mit vielen Bäumen eingerenzten Bereich.
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  • …nach Almaty

    1. oktober 2024, Kasakhstan ⋅ ☀️ 20 °C

    Dienstag, 01.10.2024

    Nach Gehsteig-Yoga, besuchten wir unsere beiden Digitalnomaden aus Oberösterreich noch neben uns, verabschiedeten sich und machten uns
    auf nach Kasachstan. Denn Alex hatte ein Email erreicht, daß unsere Pakete in der Post in Almaty bereits angekommen sind.
    Wir bretterten als die nicht so tolle Straße von Buchara zurück nach Samarkand und
    dann weiter Richtung Grenze Richtung Taschkent.
    Wir spulten 620 km bis zur Grenze Zibek Zholi und ab und kamen um ca. 16h dort an. Ein riesiges Eisentor auf einem Feld, das ist die Grenze von Usbekistan nach Kazachstan, mit einem Grenzbeamten, der eine ganze Schlange von Autos fast 2 Stunden warten ließ, bis er uns endlich in den Grenzbereich lotste.
    Die ganze Grenzprozedur dauerte diesmal bis 1:30 nachts. Mit allem Drum und Dran, Ausstempeln Usbekistan wir und Kohbi, Einstempeln von Kazachstan wir und Khobi.
    Hundemüde stellten wir uns nach 10minütiger Fahrzeit direkt an eine Raststelle für Lkws und schliefen trotz naher Autobahn bald ein.
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