• A und E on the way
  • A und E on the way

WELTREISE A+E on the way

Sebuah petualangan yang berakhiran terbuka oleh A und E on the way Baca selengkapnya
  • … kurzweilige Grenze Tajikistan

    20 September 2024, Tajikistan ⋅ ☀️ 32 °C

    Freitag, 20.09.2024

    Wir starten zeitig, es geht nun zügiger voran, durch fruchtbare Hügellandschaft, in dessen Tal der Fluss sich in seinem natürlichen Bett durch grüne Reis- und Maisfelder schlängelt. Die Häuser sind alle in den Hang gebaut, um nur ja keinen ertragreichen Boden zu verschwenden. Nach ca 4 Std haben wir Kunduz erreicht. Es geht wie immer durch die Hauptstrasse mit links und rechts den einfachen Geschäften aus Holz, geordnet nach Branchen, Reifenhänder, Werkstätten , Mopedteile, Obst znd Gemüse, dazwischen mal ein Brotbäcker.
    Wir kaufen wieder köstliches fluffiges Fladenbrot und Obst und Tomaten.
    Dann geht es auf einer schnurgeraden asphaltierten Strasse Richtung Shan Khan Border. Wir kommen um c 13:45 dort an, doch die Grenze sperrt erst wieder um 15h auf, denn es ist Freitag- Mittagsgebet! Endlich trudeln die Grenzbeamten wieder ein. Wir müssen zu einem riesigen Röntgenapparat, montiert auf einem LKW, unser Van wird durchleuchtet, gleich darauf kommt das Ok. Nun gehts wieder in das Grenzhaus mit dem kleine. Scanner, dort werden wir per Kamera eingescannt und bekommen das Visa für 30 Tage eingestempelt. Die Chefin am PC versucht nun Kohbi ins System einzutragen, da das Internet immer wieder ausfällt dauert die ganze Prozedur bis 18h. Ich sitze also dort, und kann beobachten, wie immer wieder kleine schwarze Säcke unter den Schreibtischen der Beamten verschwinden. Mal ist es eine 10erSchachtel Kekse, mal ein Sack Äpfel( tadjikischKeksi konnte ich verstehen😂). Die gehen jeden Tag reich bepackt nach Hause und die Einreisenden müssen nicht alles verzollen.
    Es wird immer später, Alex versucht ihr mit seine. PC-Kenntnissen zu helfen,will ihr einen Hotspot machen. Irgendwann sperrt sie sich in ihrem Pc-Kammerl ein. Nach 10 Minuten ca, kommt sie mit einem Ausdruck heraus, füllt ihn aus, stempelt ihn 2x ab, und Kohbi darf nun in Tadjikistan einreisen! Warum hat sie das nicht gleich gemacht, fragen wir uns??
    Egal, wir können gehen, fahren durch den offenen Grenzposten wo niemand zu sehen ist. Da wir alle Stempel für uns und den Van haben,fahren wir einfach durch. Endlich! Fühlt sich gut an, aus Afghanistan wieder heraussen zu sein.
    Wir fahren noch bis 1 Stunde vor Duschanbe, stellen uns in winer Seitenstrasse vor einen Sandhaufen.
    Wir liegen schon in unserem Bett, als jemand an unser Blechhäuschen klopft. Es ist der Besitzer des Platzes, wieder mal ein Bauunternehmer, wir fragen, und dürfen bleiben.
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  • people of Tajikistan

    21 September 2024, Tajikistan ⋅ ☀️ 35 °C

    Samstag,21.09.2024

    Heute früh geht Alex eine Runde laufen, ich geh auf Entdeckungsreise. Zuerst mal ins Dorf, mit den Frauen in Zeichensprache reden,dann aufs Baumwollfeld, und entdecke asiatische grüne Bienenfresser, auch asiatische magentarot Tamarisken blühen massenhaft auf den Wiesen. Ich hab endlich ein wenig Zeit, und setze mich und schaue in die Gegend. Da setzt sich doch so ein kleiner brauner Vogel mit schwarzem Kopf ganz frech auf den Rücken eines Ziegenbockes und läßt sich durch die Gegend tragen.
    Dann kehre ich zum Kohbi zurück, Alex ist auch schon da. Und bald darauf auch der Bauunternehmer. Er heißt Bahrom, und bietet uns an uns zur nächsten Tankstelle zu bringen, da Alex unbedingt noch unsere leere Gasflasche füllen. Heute früh, beim Hinstellen unserer Teemarie, ging uns das Gas nämlich aus. Also im Durchschnitt kommen wir so ca. 3 Monate mit einer Gasflasche mit 10 kg Füllung aus.
    An der Tankstelle bei einer extra Zapfsäule wird ein Adapter auf unsere Gasflasche geschraubt, und mir nichts dir nichts ist unser Gasballon voll. So schnell und einfach hat das ja noch nie geklappt. Alex würde am liebsten dem Tankwart den Adapter abkaufen.
    Der verneint aber.
    Danach machen wir uns auf den Weg Richtung Duschanbe,hier versuchen wir Geld zu wechseln. Dies gelingt Alex bei einem Geldwechsler, $ 100 in Usbekische Sumoni, und auch all unser afghanisches Geld wechseln wir hier in Sumoni.
    Leider sind alle Baumärkte nicht zu finden oder zu.
    Auch einen Supermarkt finden wir, jedoch ist er relativ mager bestückt, aber ein Magnum geht immer.
    Wir tanken hier auch unser Auto voll. Der Diesel ist in jedem Fall besser als in Pakistan. Kohbi macht keine Muckerl.
    Danach wollen wir einen iOverlander Stellplatz aufsuchen, finden jedoch die Einfahrt nicht, und stehen dann am Rand einer großen Rasenfläche, wo auch ein Bagger parkt. Dort stellen wir uns dicht neben den Bagger, um nicht so aufzufallen. Es wird eine ruhige Nacht.
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  • Halt in Duschanbe

    22 September 2024, Tajikistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Sonntag, 22.09.2024

    Um 6h früh machen wir mal seit langem wieder Yoga. Ein bisl Wiese und ebene Fläche. Heute geht es Richtung Usbekistan/ Samarkand ist unser nächstes Ziel.
    Da auf dem Weg ein riesiger Komplex für Bauen und Wohnen liegt, also ein Paradies für Alex ist, denn natürlich muss so ein Gas-Adapter noch her. Und tatsächlich, Alex wird fündig.Auch ich mache mich auf die Suche nach einem Teppichstückchen, das unter die Vorratskiste soll, denn einer unserer Dieselkanister war ein wenig leck und so hat sich dieser Teppich vollgesogen und die Bodenlackierung mit Bootslack im Vorziehbereich( unsere Vorratskiste ist nämlich auch unser Treppchen ins Bett) angelöst. 2 Euro kostet mein Teppichstückchen und ich nehm es gleich mit.
    Nach diesem schönen Erfolg gibt es an einem Parkstreifen im Schatten unter Bäumen mal Frühstück. Danach geht es mal gleich den Berg hoch.
    Die Straßen sind einigermaßen, es gibt Löcher und manchmal ist ein ganzes Stück der Straße nur Schotter. Bei einer Waschgelegenheit für Khobi bleiben wir stehen. Dort lernen wir noch einen Tadjiken kennen, der sehr gut Englisch spricht. Bei ihm wechseln wir 20 Dollar in Usbekische Sumoni und er rät uns Kohbi erst kurz vor Samarkand waschen zu lassen.
    Ok! Wir machen uns also ungewaschen auf den Weg. Dann zweigt die Straße zum Iskanderkul See ab. 24 km, 1 Std. Fahrzeit. An diesem türkisblauen See hat sich der hiesige Präsident eine Villa hinbauen lassen, Einsam auf weiter Flur am See. Die Straße ist eine sehr schlechte Straße und es wundert mich, da doch der Präsident dort Sommerresidenz bezieht. Na, vielleicht fährt er ja mit dem Jeep. Am Ende des Tages weiß ich warum dem Präserl die Straße wurscht ist. Tja, 2 Helikopter-Landeplätze vor der Villa sprechen Bände.
    Ich hab vorgegriffen, wir rumpeln also mit Kohbi so dahin, bis wir an den türkisen See gelangen. Bei einem Schranken nimmt man uns für die Nacht pro Person €2,5 ab, das ist OK, wir tuckern also bis zur Villa, und finden eine Ausweiche an der Straße, mit gutem Zugang zum See. Wir stehen also mit Blick ins Türkis und in die Berge. Sehr schön. Ein paar Autos fahren vorbei, es ist auszuhalten, der Staub den sie je nach Schnelligkeit produzieren legt sich relativ schnell wieder.
    Hier werden wir mal bleiben.
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  • Mehr Türkis geht nicht!

    23 September 2024, Tajikistan ⋅ ☀️ 18 °C

    Montag, 23.09.2024

    Heute nochmals ganzen Tag Khobi innen putzen. Alle Filzflächen werden von mir abgesaugt, und danach kommt das Führerhaus an die Reihe. Alex entdeckt Gott sei Dank, daß die Motorschutzplatte, die von unten mit 6 Schrauben M10 befestigt ist nur mehr an 1 Schrauben hängt. Er fixt die Platte mit 2 Zerrgurten und zieht den einzigen Schrauben nochmals fest.
    Ich bin vom vielen Putzen ganz schön geschafft, und gebe mir dann heute am türkisblauen See ein Bad und eine Kopfwäsche.
    Er ist wirklich eiskalt.
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  • Motto: Türkisblau

    24 September 2024, Tajikistan ⋅ ☀️ 19 °C

    Dienstag, 24.09.2024

    Heute nochmals ganzen Tag Khobi innen putzen. Alle Filzflächen werden von mir abgesaugt, und danach kommt das Führerhaus an die Reihe. Alex entdeckt Gott sei Dank, daß die Motorschutzplatte, die von unten mit 6 Schrauben M10 befestigt ist nur mehr an 1 Schrauben hängt. Er fixt die Platte mit 2 Zerrgurten und zieht den einzigen Schrauben nochmals fest.
    Ich bin vom vielen Putzen ganz schön geschafft, und gebe mir dann heute am türkisblauen See ein Bad und eine Kopfwäsche.
    Er ist wirklich eiskalt.
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  • .., enter Usbekistan!

    25 September 2024, Tajikistan ⋅ ☀️ 18 °C

    Mittwoch,25.09.2024

    Heute geht Alex in der Früh laufen und kommt mit der Idee retour, daß nach dem Haus des Präsidenten es noch links zur Flusseinmündung des Sees geht, und wir dort gut stehen könnten.
    Ich habe inzwischen unsere Wäscheleinen verstaut, und Kohbi startklar gemacht. Wir frühstücken noch auf unserem Platz mit Blick auf den See.
    Danach starten wir um uns den Platz anzusehen. Jedoch sind viele tiefe Löcher, und ich bin vorsichtig und meine wir sollten lieber nach Samarkand aufbrechen.
    Alex läßt sich überzeugen, auch die Tatsache, daß wir überhaupt kein Internet haben, und noch viel Arbeit ansteht, läßt uns doch aufbrechen.
    Nach einer Stunde sind wir aus dem Tal heraussen, auch Kohbi hat es ganz gut mit seiner festgezurrten Motorplatte überstanden. Kurz nach der Abzweigung auf die ursprüngliche Route, entdecke ich einen Autoteilehändler. Alex ersteht 8 Stk M10 Schrauben für die Motorplatte und schmeisst sich 100 m weiter auf einem sandigen Parkplatz unters Auto und schraubt wieder alles fest.
    Ich beserl meinen staubigen Ritter danach ab, dennoch ist nun ein Bad im eisigen Fluss für Alex unabdingbar. Auch das Gewand wird gleich mitentstaubt.
    Um 15h essen wir auf dem Randstreifen der Straße noch zu Abend. Das zuvor erstandene Gemüse ist sehr gut. Das kleine Brot allerdings, welches aussieht wie Toastbrot schmeckt uns beiden nicht so gut.
    Um 16:20 treffen wir an der Grenze zu Usbekistan ein.
    Die Grenzbeamten machen mal Pause, und so warten wir 2 Stunden bis wir durch das Tor in den Grenzbereich einfahren dürfen.
    Wir und Kohbi bekommen unsere Ausfuhrstempel, und danach gehts zum sehr gründlichen usbekischen Kontrollbereich. Zuerst muss ich mir einen Einreisestempel in meinen Pass holen. Danach Alex, als Fahrer und Kohbi einen Stempel. Hier gilt auch das Carnet de Passage nicht. Alex bekommt einen kleinen Zettel, danach gehts zur Fahrzeugkontrolle. Mit Spiegel und Drogenhund wird unser Van durchgecheckt. Alles OK! wir sind nach 15 Minuten Kasterl auf, Kasterl zu, fertig und können in Usbekistan einfahren.
    Wir suchen uns an einer nicht so stark befahrenen Straße am Straßenrand einen Parkplatz. Es ist schon dunkel, und auch das Internet funktioniert hier nicht, und wir schlafen trotz ab- und zu vorbeifahrender Autos recht schnell ein.
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  • Samarkands schönste Architektur

    26 September 2024, Uzbekistan ⋅ ☀️ 27 °C

    Donnerstag, 26.09.2024

    In der Nacht nieselt es ein wenig, und als wir in der Früh aufstehen, um Yoga in der Wiese nebenan zu machen, wird es mir auf einmal klar: „Der Herbst hat sich still und leise herangeschlichen, die Blätter beginnen schon gelb zu werden.
    Heute geht es nach Samarkand, und ich freue mich auf die Farbenpracht. Wir frühstücken noch und dann gehts ca. 3 Std nach Samarkand. Wir fahren auf mittelprächtiger Straße durch ganz viele Straßendörfer, Menschen sehen wir nur auf den meist in der Dorfmitte stattfindenden Markt.
    An unserem Stellplatz angekommen, sehen wir noch einen Mercedes 4x4 Van L3H3 mit Freistädter Kennzeichen dort stehen. Sandra und Mario, 2 Digitalnomaden, er arbeitet vom Van aus für ein Marketingunternehmen und sie macht gerade ein Fernstudium in Marketing. Das geht alles wenn man reist auch.
    Wir plaudern richtig viel mit den beiden. Auch das DPF-Thema wird angerissen, und wir erfahren viel neues. Auch einen weiteren tollen Tipp mit einer Whats-AppGruppe für diverse Themen, in der man sich anmelden kann,bekommen wir.
    Danach wird noch schnell Mittag gegessen und dann wandern wir schon Richtung Registan Platz. Und wir werden mit einem herrlichen Platz und wunderbaren wieder restaurierten Gebäuden in der Schlüsselstadt an der Seidenstraße überrascht.Dort,wo sich die Straßen aus China,Indien und Persien kreuzen. Vom 6. bis 13. Jhdt. wuchs der Bekanntheitsgrad der Stadt für Handel und die Künste. Um 1370 entschied Timur die Stadt zu seiner Hauptstadt zu machen und die nächsten 35 Jahre wurde Samarkand zu Asiens mythischem und intelektuellem Mittelpunkt in Handel und Kultur. Es ist kein Wunder, der Registan Platz zum Weltkulturerbe der Unesco ernannt wurde.
    Wir genossen die herrlichen Innenhöfe mit Bäumen und aufgestellten Ruhebetten.
    Dies ist heute noch sichtbar und zeichnet durch die ungewöhnliche und äußerst farbenprächtige Architektur und Anordnung der Marktplätze, Gebetshäuser und Universität, ein sehr lebendiges Bild wie damals gelebt und gehandelt wurde.
    Als Abschluss haben wir uns noch eine Eis gegönnt. Wie sich am nächsten Tag jedoch herausstellte, hätten wir das lieber bleiben lassen sollen.
    Sehr beeindruckt von dieser Pracht, kehrten wir zu unserem Stellplatz zurück.
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  • Ruhe- und Schönheitstag

    27 September 2024, Uzbekistan ⋅ ☁️ 23 °C

    Freitag, 27.09.2024

    Der Park neben unserem Stellplatz eignete sich hervorragend für unsere Yoga-Einheit. Endlich eine ebene Wiese mit grünem Gras statt Staub und Steine.
    Leider machte sich bei mir Durchfall bemerkbar, Alex traf es ca. 2h später.
    Wir bekamen es mit Medikamenten jedoch bald in den Griff. So ging sich am Nachmittag statt Sightseeing für mich noch ein Friseurbesuch mit Maniküre und Pediküre aus. Alex saß am Computer und ging dann auch noch Einkaufen. Wir aßen noch etwas Brot und Gemüse zu Abend und ließen es damit gut sein.
    Morgen wollten wir nochmals die Stadt erkunden.
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  • …noch mehr Samarkand

    28 September 2024, Uzbekistan ⋅ ☀️ 20 °C

    Samstag, 28.09.2024

    Nach Yoga und Frühstück und noch ein wenig Plaudern mit Sandra und Mario, machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Diesmal wollten wir den Basar, den Friedhof und das alte Stadtviertel erkunden.
    Der Friedhof überraschte uns mit den Abbildern der Verstorben auf den Grabsteinen.
    Dies ist bei uns nicht üblich.
    Auch eine längere Betrachtungs- und (Schlaf)Pause gönnten wir uns in der kleinen Moschee mit der prächtig ausgemalten Kuppel.
    Im alten Viertel der Stadt fanden wir mit Hilfe einer jungen Frau den Bäcker. Hier konnten wir live zusehen, wie unsere 4 Stück Brot im Ofen gebacken wurden.
    Danach konnten wir in einem Hostel noch unsere Registrierung bekommen. Wir haben 4$ pro Person bezahlt.
    Denn hier in Usbekistan muss man sich alle 3 Tage registrieren. Und bekommt eine Bestätigung, die man bei der Ausreise anscheinend herzeigen muss.
    Die nette Hostel-Besitzerin und ihr schöner Innenhof mit Kaki-Baum haben mich ebenfalls begeistert. Danach gings zurück zum Kohbi, Abendessen und
    Müde vom vielen Herumlaufen, sind uns schon früh die Augen zugefallen.
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  • …auf nach Buchara

    29 September 2024, Uzbekistan ⋅ ☁️ 26 °C

    Sonntag, 29.09.2024

    Heute stand wieder mal Laufen auf dem Programm. Ich lief zum Registan-Platz, um mir seine ganze Pracht in der frühen Morgensonne und ohne Leute nochmals Anzusehen.
    Und es hat sich gelohnt. Ich hatte wundervolles Licht zum Fotografieren.
    Alex habe ich im Park auch getroffen! Er ist ja viel schneller unterwegs als ich.
    Nach einer Stunde dann Rückkehr zu Kohbi und Frühstück machen.
    Alex hat inzwischen 2 sehr nette Deutsch mit altem Expeditionsmobil kennengelernt. Kari,78 und Walther,72 die beiden haben uns ebenfalls ein paar Tips geben können und auch eine Empfehlung für ihr selbst geschriebenes Buch.
    Nach ca. 1 Std. Plaudern, hat Alex Kari dann auch noch €100 in bar gegeben, da die beiden nichts Bares mehr dabei hatten. Kari hat es Alex sofort per Ebanking überwiesen. Nett, waren die Beiden. Sie sind ca. 20 Jahre älter als wir beide, waren auch schon in der ganzen Welt unterwegs. Ich kanns mir ehrlich nicht vorstellen, so lange von meinen Kindern wegzusein, und kein fixes Zuhause zu haben, also kein Haus, mit viel Platz und großem Garten und Zeit für Dinge die ich gerne tue.
    Denn so komisch es klingen mag, während des Reisens ist nicht viel Zeit. Man fährt Stunden mit dem Auto, tankt Wasser, geht einkaufen, kocht, wäscht ab, sucht die Routen zusammen, beantragt Visas, recherchiert im Internet Fährverbindungen, Kosten, ect.
    Egal, wir beide machten uns nach diesem Zusammentreffen auf nach Buchara.
    Wir brauchten auf Grund der nicht so tollen Straßen ca. 3-4 Std.
    In Buchara angekommen, fuhren wir direkt zum Park4Night Stellplatz direkt am alten Fort aus Lehm. Dort stand auch der 4x4 Van von Mario und Sandra, den beiden Oberösterreichern.
    Wir stellten uns ganz nach hinten, auf dem großen Parkplatz und dann spazierten wir in das wunderschöne Buchara hinein. Die Sonne ging gerade unter, und wir hatten herrliches Licht und wunderschöne Architektur zu bewundern.
    Ich würde sagen, Buchara ist lieblicher und es gibt viel mehr Basare unter Kuppeldächern zu bestaunen, mit viel ursprünglicheren Shops.
    Als wir zurückkamen, stand auch ein total uriges Expeditionsmobil auf dem Parkplatz.
    Müde vom vielen Fahren und Herumflanieren, fielen wir ins Bett.
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  • Fort „Ark“ in Buchara

    30 September 2024, Uzbekistan ⋅ ⛅ 22 °C

    Montag, 30.09.204

    In der Früh nieselte es ein wenig, was uns aber nicht abhielt, eine Stunde Yoga am herrlich ebenen und saubergeregneten gepflasterten Gehsteig abzuhalten. Natürlich wieder um 7h früh, denn da ist alles menschenleer.
    Danach montierte Alex wieder unseren abgerissenen Kotflügel hinten rechts, den wir uns irgendwie abgefahren hatten, denke das war mit unseren Auffahrhilfen.
    Jetzt ist er wieder dran. Das Wetter war ziemlich bewölkt, aber nicht kalt. Wir besuchten gleich nach dem Frühstück das Fort „Ark“, an dessen Bewährungsmauer wir ja übernachtet hatten. Hier tat sich einiges: man konnte Kamelreiten, oder sich Tuk Tuks ausborgen. Durch ein großes Tor ging es den Hügel hinauf, denn die Fortmauer war eigentlich bis oben hin mit Lehm gefüllt. Ein wunderschöner mit Holzsäulen ausgestatteter Innenhof,die imposante Thronhalle aus dem 17.Jhdt,eine Palastmoschee mit wunderschöner Holzdecke, und Stallungen waren noch erhalten.
    ein historisches Museum und ein naturhistorisches kleines Museeum haben wir besichtigt. Vom Rand der Stadtmauer hatten wir einen schönen Blick auf das wolkenverhangene Buchara.
    Nach 2 Stunden gings wieder in die Stadt zur Besichtigung und mit Sandra und Mario hatten wir uns um 15h zum Pizzaessen im Restaurant „Bella Italia“ verabredet.
    So schlenderten wir durch die Stadt bis zur Pizzeria.
    Wir hatten ein wirklich nettes gemeinsames Essen und jeder eine herrliche Pizza.
    Dann machten wir uns miteinander auf zum Stellplatz, denn sie hatten sich auch neben uns, auf den ruhigeren Bereich des Parkplatzes gestellt.
    Dort angekommen, trafen wir den Kapitän des Expeditionsmobiles an. Ich glaub er war zwischen 35 und 40, ein wirklicher Kapitän für riesige Gastanker, hat er uns erzählt. Und Piratengeschichten, mit Polen und Mädchen …….! Nach 1 Stunde Geschichtenlauschen haben wir uns in unseren Kohbi verzogen.
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  • …nach Almaty

    1 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☀️ 20 °C

    Dienstag, 01.10.2024

    Nach Gehsteig-Yoga, besuchten wir unsere beiden Digitalnomaden aus Oberösterreich noch neben uns, verabschiedeten sich und machten uns
    auf nach Kasachstan. Denn Alex hatte ein Email erreicht, daß unsere Pakete in der Post in Almaty bereits angekommen sind.
    Wir bretterten als die nicht so tolle Straße von Buchara zurück nach Samarkand und
    dann weiter Richtung Grenze Richtung Taschkent.
    Wir spulten 620 km bis zur Grenze Zibek Zholi und ab und kamen um ca. 16h dort an. Ein riesiges Eisentor auf einem Feld, das ist die Grenze von Usbekistan nach Kazachstan, mit einem Grenzbeamten, der eine ganze Schlange von Autos fast 2 Stunden warten ließ, bis er uns endlich in den Grenzbereich lotste.
    Die ganze Grenzprozedur dauerte diesmal bis 1:30 nachts. Mit allem Drum und Dran, Ausstempeln Usbekistan wir und Kohbi, Einstempeln von Kazachstan wir und Khobi.
    Hundemüde stellten wir uns nach 10minütiger Fahrzeit direkt an eine Raststelle für Lkws und schliefen trotz naher Autobahn bald ein.
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  • Atakent Mall in Almaty

    2 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☁️ 22 °C

    Mittwoch, 02.10.2024

    Um 6h wachten wir auf, und stellten fest, das wir doch gestern noch an der Grenze hätten Geld wechseln sollen. Also fuhren wir wieder zurück und Alex wechselte all unser usbekisches Soli,Geld in kasachische Tenge um.
    Dann bretterten wir 725 km eine sehr gute Autobahn bis nach Almaty, der kasachischen Hauptstadt. Denn wir wollten noch vor 18h am Postamt sein.
    Wir wollten unbedingt unser Beifahrer-Seitenfenster und den Bordcomputer-Koffer vor dem Zusperren der Post abholen. Wir habens geschafft - die erste Postanlaufstelle, hatte unsere Pakete nicht, aber die Zweigstelle 20 Häuser oberhalb war dann der richtige Ort und Alex brachte beide Pakete zum Van.
    Mit unseren Schätzen an Bord fuhren wir zu einem schon herausgesuchten Parkplatz in der Nähe des Botanischen Gartens, direkt bei einem großen Einkaufszentrum ATAKENT, von Park4Night. Wieder mal ein sehr guter Stellplatz.
    Alex tauschte unsere kaputte Scheibe gegen die neue! Herrlich, nun ist Kohbi wieder ganz heil und wir äußerst sensibilisert was Höhenbegrenzungen und schmale Durchfahrten und offene Fenster angeht.
    Alex recherchierte wieder bis spät abends, denn ab morgen wollen wir an Kohbi einige Umbauarbeiten vornehmen.
    Ab 22h leerte sich der gesamte Parkplatz, und wir waren das einzige Auto auf dem großen mit vielen Bäumen eingerenzten Bereich.
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  • …es herbstelt in Almaty

    3 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☀️ 20 °C

    Donnerstag, 03.10. bis Montag, 07.10.2024

    Wir haben 5 Tage gebraucht. Ausbauen,Ändern,Einbauen.
    Das tolle war das Einkaufszentrum 20 Schritte entfernt, ein Supermarkt zum Einkaufen, Wasserholen und auch die Toilette zur Entsorgung unserer Trelino, war einfach ideal. Unsere Abfälle konnte wir direkt an der Abfallsammelstelle des Einkaufszentrums hinterlegen. Jeden Tag, um 8h früh,man konnte die Uhr nach dem Müllwagen stellen, kam dieser um die Sammelstelle unter großem Gescheppere und Getöse leer zu räumen und danach kam er noch 2x.
    Ab 11h begann sich der Parkplatz zu füllen, und bis 22h war es ein Ankommen und Abfahren.
    Auch hat sich in dieser Zeit der Herbst so richtig bemerkbar gemacht. Die gelben Blätter der Bäume segelten bei leichtem Windhauch auf den grünen Rasen, und an jedem Tag konnte man mehr kahle Äste bemerken.
    Dennoch schien die Sonne während des Tages wunderbar warm auf Kohbi und ließen die Umbauarbeiten trocken und angenehm von der Hand gehen.
    Einmal brauchten wir noch Werkzeug und so fuhr ich mit dem Fahrrad in den ca. 6 km entfernten Baumarkt.
    Montag stand in der Früh endlich wieder Laufen am Programm. Und Alex entdeckte einen Stellplatz ohne Müllwagengetöse, und ich fand in der Nähe einen tollen neuen Supermarkt, der auch Tofu im Sortiment hatte.
    So verließen wir um 11h unseren Stellplatz am Einkaufszentrum und fuhren ein wenig weiter hinauf.
    Dort kochte ich Kartoffel mit Spinat auf Indisch und Alex machte sich dazu Tofu.
    Denn ich hatte unseren Tofu-Vorrat wieder aufstocken können.
    Kurz nach dem Essen um 16 h, brachen wir auf zu einem See, ca. 2 Stunden von
    Almaty entfernt.
    Kohbi zeigte noch ein paar Probleme auf, die Alex jedoch sehr gut bewältigen konnte.Ich bin unheimlich stolz auf meinen Mann, der sich in Lösungen hineintigert, nicht aufgibt, und alles fixen kann.
    Wir fuhren bis es dunkel wurde, den eigentlichen riesigen See konnten wir natürlich nicht mehr ausmachen. Da ich fuhr, stellte ich unseren Van um 22h in einer Ausweiche auf einer Sandstraße zum Schlafen dort ab. Die Hunde eines Bauernhofes ganz in unserer Nähe hörten wir noch ein wenig bellen und auch das entfernte Rattern eines Zuges konnten wir vernehmen. Es wurde eine ruhige Nacht.
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  • Charyn Canyon in Kazachstan

    8 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ 🌙 10 °C

    Dienstag, 08.10.2024

    Yoga stand am Programm. Die Matten wurden ausgelegt, egal ob kleine Distelkügelchen sich von unten durch meine Matte bohrten, die Prinzessin auf der Erbse macht Yoga wie ein Fakir. Ok, es war dann doch nicht so schlimm.
    Ich muss halt immer jammern, wenn es staubig ist oder sticht.
    Aber Alex ist es inzwischen schon gewohnt.
    Frühstücken und dann geht es los. Wir wollen heute noch in den Charyn-Canyon kommen. Unterwegs kommen wir an eine Wasserstelle, können unseren Tank befüllen und ich kann endlich wieder Haare waschen. Das Wasser ist so eiskalt, das es auf der Kopfhaut weh tut. Gott sei Dank hab ich einen Föhn mit, und so verschwindet dieses unangenehme Gefühl, sobald meine Haare am Ansatz durch den warmen Föhn trocken sind. Wir essen auch gleich hier zu Abend, denn unser Wasserfilter braucht Zeit, um das Wasser gefiltert in den Tank zu pumpen. Danach fahren wir durch weite Ebenen, mit Grasland, auf welchen ich wilde Pferde entfernt wahrnehmen kann. Beim Sonnenuntergang kommen wir im Charyn-Canyon an.
    Jetzt stehen wir hier am Parkplatz, Alex hat geschwind noch einen wichtigen Teil in der Türkei für Kohbi bestellt, und ich freue mich auf morgen, denn dann werden wir den Canyon erkunden.
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  • Zerklüfteter Canyon und wilde Pferde

    9 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☀️ 19 °C

    Mittwoch, 09.09.2024

    Wir haben am Parkplatz gefrühstückt und sind dann zu einer sehr schönen Wanderung durch den Grand Canyon von Kazachstan aufgebrochen. Man wandert am Grund des Canyons und ist links und rechts von den roten Gesteinsformation begleitet. Nach ca. 3 km gelangten wir an die Biegung des glasklaren Flusses, der dort eine Schlaufe macht und weiter durch den übrigen Canyon fließt.
    Hier gibt es sehr viele Besucher, die diesen schönen Ort erwandern, oder sich auch mit einem alten Oldtimertruck von ganz oben bis zum Fluss hinunter transportieren lassen.
    Nach dem Zurückkommen zu Kohbi, habe ich Linsenlaibchen mit Kartoffel und Dillsauce gezaubert. Alex ist nach wie vor noch am recherchieren.
    In der Abenddämmerung geht es zurück nach Almaty. Und endlich, als wir auf die Hauptstraße hinausbiegen, steht eine Herde wilder Pferde. Zufrieden grasen sie auf der weiten Steppe zwischen den beiden Bergketten, die nur von der Asphaltstraße genau mittig geteilt wird und auf der wir beide gerade in den Sonnenuntergang fahren. Ein sehr schönes friedliches Bild!
    Es ist schon stockfinster, als wir durch den Abendstau, der uns mindestens 1 Std im Schritttempo beschert, wieder zurück zu unserem Stellplatz bei der Atakent Mall,kommen. Nach den fast 4 Std. Autofahrt fallen wir todmüde in Bett.
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  • …Stadt und See

    10 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☀️ 22 °C

    Donnerstag, 10.10. 2024

    Heute haben wir um 10h einen Werkstatt-Termin bei einem Fiat-Händler in Almaty.
    Fine-Cars. Während Alex in der Werkstatt einen Schreibtischplatz bekommt, bekomme ich einen schönen Schreibtisch mit tollem Bürosessel im Firmengebäude. Hier kann ich meine Buchhaltung für August und September machen.
    Nach ca. 3 Std. gibt es einen Fehlerreport mit ca 50 gespeicherten Fehlermeldungen, unsere Parkbremse funktioniert, obwohl sie eine Fehlermeldung anzeigte.
    Das ist eine gute Nachricht. Irgendwie kommt Ihnen unser Kohbi „strange“ vor.
    Ok, nun ist alles mal zurückgesetzt, keine Fehlermeldungen mehr vorhanden, und so gehen wir noch schnell Obst und Gemüse und Brot einkaufen und machen uns wieder auf den Weg zum Qapschaghai See.
    Unsere Fahrt dauert 2 Std, weil ich eine Abzweigung übersehen habe und wir dann durch den Stau koffern mussten. Am See haben wir in der Dunkelheit den Stellplatz auch nicht gefunden, sind ein paar weiche Sandstraßen vor und retour gefahren und weil es zu tröpfeln begann, haben wir nach der Abfahrt von der großen Autostraße uns einfach auf einen Kiesplatz gestellt.
    Hier wußten wir, daß wir nicht einsinken würden. Gut das wir unser Tiny Home immer mit uns haben. Wir können einfach stehenbleiben, wo immer wir sind, und uns ins Bett schmeißen.
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  • …am Kaptschagai Stausee

    12 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☁️ 13 °C

    Freitag 11.10.bis Dienstag, 15.10.2024

    Am nächsten Morgen strahlte die Sonne vom Himmel, und ganz in unserer Nähe glitzerte der See. Jetzt würden wir ganz sicher einen schönen Platz finden.
    Wir fuhren also wieder die Erdstraße, und bald waren wir dem See ganz nah. Wir parkten Kohbi auf einer kleinen befestigten Anhöhe. Am feinkörnigen Sandstrand machten wir Joga und tranken unseren grünen Tee. Herrlich! Vielleicht können wir ja die nächsten Tage hier verbringen.
    Natur und Einsamkeit um uns herum- wir genießen es sehr.
    Wir kochen, arbeiten, essen und schlafen.
    Ich backe Zimt-Nuss-Apfelschnecken! Sie sind köstlich!
    Montag soll es regnen, deshalb fahren wir am Sonntag vormittag auf einen asphaltierten Parkplatz einer aufgelassenen Fabrik. Die Nacht ist ruhig. Somit bleiben wir noch einen Tag länger und als am Mittwoch früh der Regen einsetzt, machen wir uns auf den Weg nach Almaty.
    Auch eine neue Fehlermeldung hat sich auf unserem Display eingestellt. Unserer hinterer rechter Reifen hat zuwenig Druck.
    Wir hatten doch einen Kompressor zuhause bestellt? Wo haben wir den im Van vergraben? Er ist nicht aufzufinden! Also doch daheimgeblieben?
    OK, wir werden versuchen in Almaty einen zu bekommen.
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  • Testung Standplätze Almaty

    16 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ 🌫 3 °C

    Mittwoch, 15.10. bis Freitag, 21.10.2024

    Es schüttet heute extrem, und wir machen Besorgungen in Almaty.
    Heute holen wir von der Post die vielen Pakete ab, die uns Alex Mama geschickt hat.
    Wir haben über Amazon bestellt und es zu Waltraud nach Linz schicken lassen. Die Liebe hat alles in neuen Paketen zusammengestellt und Alex hat dafür Zolldokumente erstellt und Waltraud geschickt. Damit konnte sie auf der Post alles für uns aufgeben.
    Wegen des Kompressors für die Reifenluft, haben wir einen MAKITA-Shop in Almaty ausfindig gemacht. Jedoch gibt es leider das richtige Gerät für unsere Akkus nicht. Nur stärkere oder schwächere. Also wird noch schnell bei Amazon bestellt und zur Mama nach Linz geordert. Auch in der Nähe des Flughafens ist ein DHL-Paket abzuholen.
    Auch unser Motoröl, passend für unseren Fiat, hat Alex ausgiebig recherchiert und eine Verkaufsstelle gefunden. Hier holen wir auch gleich 7 l von Motul, französischer Hersteller,und für Fiat Ducato geeignet.
    Wir wußten gar nicht, das wir kein beliebiges Motoröl nehmen können, sondern nur von Fiat zugelassene. (Denn sonst würden wir unser Garantie verlieren.)
    Das nutzen wir, um uns auch gleich einen neuen Stellplatz bei der Aport-Mall zu findenl. Ein riesiges Einkaufscenter. Mit Supermarkt und einem Foodcourt im Obergeschoss.
    Am ersten Abend gönnen sich Alex ein köstliches Eis und ich einen Spezialkaffee.
    Wir können uns Wasser aus den WCs holen und unsere Trelino-Tanks dort auch entleeren.
    Hier läßt es sich sehr gut aushalten. Untertags gibts zwar viele Autos und Musikbeschallung, aber ab 22h herrscht Ruhe.
    Wir machen Yoga vor einer kleinen Wiese bei unserem Kohbi, und auch Laufen ist OK.
    Unsere Heizung springt auch nicht so richtig an. Doch diesmal finde ich den Fehler!
    Wir haben zuwenig Strom. Und Alex meint, unsere Batterie habe einen Defekt.
    Alex recherchiert wieder, und kann in Almaty jemanden finden, der uns noch bessere Lithium-Batterien als wir hatten verkauft. Also machen wir uns am Freitag nach dem Frühstück wieder auf den Weg. Wir besorgen die Batterien und Alex baut sie auf dem Parkplatz der Atakent - Mall gleich aus und die neuen wieder ein. Während dessen gehe ich Tofu und Gemüse und Obst beim Fresh einkaufen(der einzige Laden, der Tofu im Sortiment hat).
    Danach gehts wieder zur APort-Mall zurück. Die Heizung funktioniert nun prächtig. Vor allem als wir einen SPA ganz in der Nähe entdecken, nur 5 Minuten zum Gehen, gleich neben der Mall. Diesen nutzen wir am Samstag ausgiebig. Ich darf mir eine herrliche Massage und ein Hamam-Peeling gönnen.
    Danach fühlte ich mich so sauber wie schon lange nicht!
    Sonntag wird geruhsam mit Yoga am kleinen Rasenplätzchen vor Kohbi gemacht,
    dann arbeiten am PC. Wir haben das herrlichste Herbstwetter und sehen bis zur
    angeschneiten Bergkette hinter Almaty.
    Und morgen wollen wir mal uns einen anderen Stellplatz suchen, da wir nochmals zu DHL an den Flughafen müssen, geht das gleich in einem Rutsch.Inzwischen ist es Montag, 21.10.2024 und wir entdecken einen kleinen See beim Vorbeifahren, können mehrere Stellplätze ausmachen und gehen vorher noch mal in einer kleinen Straße in einen Obst-und Gemüseladen und holen im daneben liegenden Supermarkt noch 3 Fladenbrote.
    So ausgerüstet, finden wir einen netten Stellplatz an einer ganz abseits liegenden Straße, die Leute stellen hier ihr Auto ab, um spazieren oder laufen zu gehen.
    Es ist auf jeden Fall ruhiger als am Parkplatz der Mall.
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  • … ein neuer Park

    22 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☁️ 19 °C

    Dienstag, 22.10.2024
    Yoga Morgenroutine, auf der Wiese neben Kohbi. Dann macht Alex sich wieder ans Werk.
    Ich mache zwischenzeitlich Frühstück, schreibe an meinem Kinderbuch und dann
    Risotto mit Kürbis,Pilzen und Tofu.
    Es ist 17h und gerade hat Alex einen schönen Erfolg zu verzeichnen.
    Wir freuen uns sehr. Noch bleiben uns 5 Tage um für China alles startklar zu machen.
    Es wird schon dunkel draußen, und wir beide fühlen uns richtig wohl in unserem kleinen Zuhause.
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  • … wieder an den Stausee!

    23 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☁️ 11 °C

    Mittwoch, 23.10. 2024

    Heute früh ist Laufen angesagt. Es ist ein wolkenverhangener Tag, und die Sonne läßt sich überhaupt nicht blicken. Dennoch sieht man von unserem Platz bis zu den angeschneiten Bergspitzen der Gebirgskette hinter Almaty.
    Wir verlassen unseren Stellplatz, und fahren nochmals in die kleine Einkaufsstraße mit dem Supermarkt, und den 3 kleinen Obst - und Gemüsegeschäften. Wir füllen nochmals unseren Kühlschrank bis auf den letzten Platz. Dann geht es nochmals auf die Post, denn ich habe ein paar Päckchen an meine Lieben nach Hause geschickt. Dann machen wir uns auf den Weg zum Kaptschagai-Stausee. Wir werden uns auf den asphaltierten Platz vor dem verlassenen Industriegebäude stellen.
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  • Stellplatz Industrieruine

    24 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☁️ 13 °C

    Donnerstag, 24.10. 2024
    Wir haben herrlich geschlafen, so allein. Um 8h, kurz nach meiner Yogaeinheit, den Alex skipt sie heute, da er fürchtet, nicht fertig zu werden, fährt ein Jeep auf den Parkplatz.
    Wir erfahren von Gala, 60, Chefin des seit 20 Jahren aufgelassenen Sanatoriums, auf dessen Parkplatz wir hier stehen und Valerian,59, Ukrainer und seit 40 Jahren verheiratet, daß es für beide OK ist, wenn wir bleiben.
    Alex vertieft sich in seinen PC und seine Platinen, ich koche uns Kartoffel mit Spinat und gebratenen Tofu und recherchiere unsere nächsten Reiseländer. Danach gibt es noch einen Videocall mit meiner Mama. Ich bin froh, daß es ihr nach Papas Tod doch nun wieder merkbar besser geht.
    Am Nachmittag hat sich dann ein Auto hier her verirrt. Die beiden Insassen stiegen aus, gingen vor dem versperrten Tor des Sanatoriums auf und ab, trauten sich aber nicht, über den Zaun zu steigen und fuhren wieder davon.
    In so einem alten verlassenen Gebäude ist sicher etwas zu holen.
    So verbringen wir einen geruhsamen Abend und eine angenehme Nacht.
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  • Lost place Sanatorium!

    25 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☀️ 17 °C

    Freitag, 25.10.2024

    Wieder mal Yoga alleine, denn Alex ist schon am Pc. Danach frühstücken und abwaschen. Dann mache ich mich an recherchieren für Laos.
    Unser Mittags-Abendessen, Ratatuille ist um 15h fertig. Als ich beim abwaschen bin kommt Gala mit einer Freundin und deren Tochter. Sie hat uns auch noch viele Geschenke mitgebracht: Marmelade, Lebkuchen, Schokolade und Äpfel. So lieb von ihr!
    Sie möchte mit ihnen ins Sanatorium und ich darf mit.
    Wollte dort sowieso heute schon rein! So darf ich also legal einsteigen!
    Der Schlüssel läßt sich allerdings nicht in dem verrosteten Schloss umdrehen, und so steigen wir alle über den Zaun.
    Dann gehts über die Spingbrunnenanlage zur Eingangstüre, die ist offen. Wir betreten die Eingangshalle, mit Bar und Empfang, dann die Stiegen hinauf.
    Auf einmal läuft Gala mit ihrer Freundin zum hinteren Ausgang.
    Dort steht ein Pkw, und für mich geht alles viel zu schnell! Das junge Mädchen dreht bereits ein Video der Situation, bis ich draufkomme, daß dies Diebe sind, die sich im Sanatorium irgendwelche Dinge abmontieren, mitnehmen und verkaufen.
    Die beiden Frauen versuchen das Auto aufzuhalten, stellen sich davor. Der Fahrer hat das Nummernschild auf einmal in der Hand, Gala reißt es an sich, der Mann ihr hinterher und entwendet es ihr wieder.
    Er setzt sich hinters Lenkrad und will wegfahren. Da packt die Freundin einen 2 m langen 5x5 Pfosten der im Hof lag und droht damit auf das Auto einzuschlagen. Er soll stehen bleiben! Er gibt Gas, und der Freundin gelingt es gerade noch, mit dem Pfosten einmal auf die Motorhaube zu schlagen.
    Ich hab grad mal 1 Foto gemacht! Ich war so perplex! Auch versteh ich ja kein Russisch, und somit auch nicht, was da vor sich geht!
    Dem Wagen mit Fahrer und Beifahrerin gelingt es davon zu brausen. Gala zittert am ganzen Körper, Blut tropft von der Innenfläche ihrer rechten Hand. Sie dürfte sich am Nummernschild geschnitten haben.
    Sie rufen nun die Polizei,und Valerian an. Jedoch kommen diese erst nach 30 Minuten. Auch Valerian kommt mit seinem Sohn. Er ist gechillter als Gala, welche noch immer zittert, und mich fragt, ob ich Herzmedikamente habe. Ich verneine, und gebe ihr ein Glas Wasser zu trinken. Eine Verarztung des Schnittes an der Hand verweigert sie. Denke, das braucht sie auch beim Protokoll für die Polizei.
    So erfahren wir auch, dass sein Sohn Alice heißt, nämlich nach dem Heavy Metal Sänger Alice Cooper.Dieser ist Jurist und Magister, verheiratet und hat 2 Kinder. Und er spricht ganz gut Englisch. So erfahren wir, daß er seinen Namen eigentlich gar nicht mag, und daß seiner Mutter Gala und noch 50 andere Personen die Eigentümer des verlassenen Sanatoriums sind.
    Die Gespräche mit der Polizei samt Visite nehmen noch weitere 30 Minuten in Anspruch, dann verabschieden sie sich von uns und fahren aufs Polizeirevier.

    Ich wasch nun fertig ab, und denke es war ein voll aufregender Nachmittag,
    Auch fand ich das verlassene Sanatorium echt spannend. Ich konnte ein paar skurrile Fotos machen.

    Gott sei Dank, war ich so perplex durch Situation des Einbruchs- und Diebstahls, daß ich nur beobachtet hatte, und war jetzt eigentlich auch froh, mich nicht eingemischt oder mitgeholfen zu haben.
    Irgendwie kann ich auch verstehen, dass die ärmliche Bevölkerung versucht, Dinge, die eh keiner mehr brauchen kann, zu Geld zu machen.
    Ich hab auch echt keine Ahnung, welchen Sinn es machen sollte, vergammelt, verrostete Dinge vor Diebstahl zu schützen, denn weder können sie in Stand gesetzt werden, noch macht es Sinn, sie um viel Geld demontieren zu lassen und sie zu verkaufen.
    Also, daß war heut eine spannende Situation. Und ich bin auch echt froh, nicht auf eigene Faust dort hineingekraxelt zu sein, sondern ein Einladung von den Besitzern selber erhalten zu haben.
    Jetzt ist draußen alles wieder ruhig. Wir arbeiten im Van und so ganz hat mich die Situation noch nicht losgelassen. Konnte ja auch nicht alles verstehen, und kenne die Hintergründe alle nicht.
    Aber spannend!
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  • Wichtig! Testfahrt und Eishockeymatch

    26 Oktober 2024, Kazakhstan ⋅ ☁️ 16 °C

    Samstag, 26.10. 2024

    Heute fahren wir! Alex testet unseren Kohbi.Also ich fahre, und Alex sitz neben mir mit dem PC.
    Samstag waren es ca. 350 km, Richtung Westen, zu einer Sight, wo wir Felsgravuren hätten besichtigen können. Wir waren jedoch schon sehr spät dran. Und so standen wir in der Dunkelheit vor verschlossenen Türen. Wir suchten uns also einen Schlafplatz, mit Internet! Am ersten hatten wir kein Internet, so fuhren wir fast wieder bis zur Hauptstraße zurück. Am Straßenrand hatten wir dann wieder 4 G. Sehr gut! So konnte ich umm 22:30 das Eishockeymatch Bregenzerwald gegen Zell am See ansehen. Meine beiden Jungs, Leon ist Stürmer bei Zell, und Lorenz Goalie bei den Bregenzern, spielten heute zum ersten Mal gegeneinander. Sogar Alex schaute am Anfang mit, bis ihn dann doch der Schlaf übermannte. Ich hielt durch bis 1:30, sie spielten 3:0 für die Zeller. Jedoch wurde Lorenz zum Spieler des Abends erkoren.Er hat wirklich gut gespielt und wurde verdient geehrt.
    Dann schlief auch ich todmüde ein.
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