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WELTREISE A+E on the way

Een avontuur met open einde van A und E on the way Meer informatie
  • Unverhofft kommt oft!

    6 december 2024, Laos ⋅ ☀️ 24 °C

    Freitag, 06.11,2024

    Heute morgen konnten wir jede Menge von Touristen bei der flachen Stelle am Fluss beobachten. Sie haben eine Kajaktour den Fluss hinunter gebucht.
    Ich bin Feuer und Flamme! Das könnte ich doch auch machen, nur den Fuß gut einwickeln in ein Plastiksackerl und oben mit Klebeband zupicken und dann könnt es schon los gehen.
    Alex checkt die Lage! Und so organisiert er eine Tour, 2 Boote, ich mit einem Guide und er allein im Kajak den Fluss runter. Und es soll gleich los gehen! Ich freu mich, endlich mal Action die ich auch machen kann.
    Wir steigen ins Boot, ich mit den Krücken, die im Boot festgemacht werden, Mick, mein Ruderer sitzt hinten, rudert und lenkt unser Boot über die unruhigeren Stellen im Fluss. Dann ruft er Alex, der hinter uns fährt zu, wo er fahren soll.
    Ich genieße es ungemein, endlich in Bewegung zu sein, etwas tun zu können. Der Fuß liegt gut eingepackt mit Plastiksackerl in einem Raster und das geht für mich hervorragend.
    Wir lassen unser Blicke den grünen Fluss entlang gleiten, meistern leichte Stromschnellen, und ich kann die weißen Reiher fliegen sehen.
    Da kommt eine unruhigere Stelle im Fluss, und Alex nimmt die falsche Route. Sein Boot schrammt einen Felsen und stürzt um. Alex ist OK, nix ist ihm passiert. Gott sei Dank! Wir brauchen nicht noch einen Verletzten. Er ist nur naß und hat seine Schuheinlagen verloren. (Gut, die waren eh schon so alt und zerfetzt, das sie jetzt ihre letzte Ruhe im Fluss in Laos verdient gefunden haben).
    Bald darauf sitzt er wieder im Kajak. 7 km fahren wir den Fluss hinunter, dann erreichen wir die Anlegestelle, steigen aus, Alex bezahlt $35 für uns beide, wir steigen in ein Auto und werden wieder an die Einstiegsstelle zurückgebracht.

    Dann wechseln wir auf die schöne grüne Wiese des Campingplatzes. Die Damendusche wird für uns aufgesperrt, und davor befinden sich große Spülbecken, die ich gleich für eine ausgiebe Wäsche nutzen kann. Meinen Fuß hab ich auf einem Plastikstuhl hochgelagert. Ich wasche und Spüle die Wäschestücke aus, und Alex hängt sie auf eine vorgerichtete Drahtleine. Sehr praktisch.
    Dann kochen wir unser Abendessen.
    Und dann: eine Hiobsbotschaft von David Goodchild unserem Einreiseagenten in Thailand.
    Diese Nachricht schmeisst alle unsere Pläne der nahen Zukunft über den Haufen:
    Wir wollten doch 1 Monat Laos bereisen! Und dann 1 Monat Kambodscha, und Ankor Wat besuchen und erst dann nach Thailand reisen.

    STOP! Ich rate Ihnen so rasch wie möglich die Grenze von Laos nach Thailand am Grenzübergang Muang Ngeun zu überqueren, da nur mehr hier Camper, Mobilhome und Vans nach Thailand kommen können.

    In Eile schickt Alex all unsere Daten an David, damit er für uns die Autoversicherung und die TP2 Papiere fertig machen kann.
    Und überstürzt verlassen wir den Campingplatz, Alex zahlt noch 100.000 kip, ca. 5$ und dann geht es die Straße wieder zurück.
    Nach ca. 1,5 Std biegen wir links ab. Es geht über die Berge Richtung Grenzübergang.
    Alex will auf jeden Fall bis 9h abends fahren. Es sollte 23 h werden.

    Die Straßen sind sehr steil, teilweise fehlt der Asphalt, und die grobstolligen Reifen der Lkws graben tiefe Mulden in den Sand der Straße.
    Die bergabfahrenden Lkws kühlen ihre Bremsen mit Wasser, und so ist die Straße an den steilen stellen schmierig, tief zerfurcht und sausteil, 15% Steigung.
    3 Lkws stehen schon unter dem Steilstück. Warten die auf morgen? Bis die Fahrbahn trocken ist?
    Wir probieren es rechts. Da ist ein 40 cm tiefer Graben neben der Straße, am Rand ist es noch trocken. In der Mitte 50 cm tiefe Gruben! 3 x mit Anfahrt, immer wieder durchdrehenden Vorderreifen.
    Dann steige ich aus. Vielleicht geht es ja mit weniger Gewicht leichter?
    Alex probiert es mit noch längerer Anfahrt auf der linken Seite!“
    Mehrmals bleibt er hängen, die Vorderräder finden auf dem schlitzigen Untergrund keine Haftung.
    Die geländegängigen Toyota Hiluxe fahren ohne Schwierigkeit die schwierige Strecke hoch, aber Alex sieht genau wo sie fahren.
    Er probiert es sicher 10 x und dann gelingt ihm das Meisterstück! Ich bin so froh!
    Er gibt nie auf! Das ist seine Stärke! Ich hatte schon aufgegeben und wollte ebenso wie die Lkws vor der Steilstrecke übernachten. Aber das ist auch nicht ungefährlich.
    Ich bewundere meinen Mann.
    Wir kämpfen uns weiter den Berg hinauf und erreichen den höchsten Punkt. Dort ist ein ebenes Stück
    Straße und daneben Platz um Kohbi zu parken. Und uns für morgen auszurasten!
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  • … nach Vang Vieng

    5 december 2024, Laos ⋅ ☀️ 23 °C

    Donnerstag, 05.12.2024

    Nach Tagen der Ruhe geht es heute wieder los. Alex hat noch eine tolle Wasserstelle beim Laufen entdeckt. An dieser tanken wir noch Wasser auf und dann geht es wieder auf die Straße. Wir wollen heute bis zu einem Campingplatz bei Vang Vieng, direkt am Fluss. Zwischendurch kaufen wir an den Straßenständen noch Obst und Gemüse ein. Es sind auch viele Tiere auf der Straße unterwegs, Straßenhunde,die oft direkt am Asphalt ein Schläfchen halten, oder Wasserbüffel die gerade alleine die Straße überqueren. Auch kleiner Kuhherden sieht man, die sind auch meist allein unterwegs, sind aber die Lkws und Autos gewohnt und machen Platz wenn man kommt.
    Die Berge von Laos sind bezaubernd, sie sind klein, aber hoch und steil aufragend. Außergewöhnliche Formationen.
    Wir kommen im Laufe des Nachmittages am Fluss an, so kann ich das geschäftige Treiben gut beobachten. Die Menschen kommen hierher um ihr Mofa zu waschen, dann waschen sie auch gleich noch ihre Wäsche, putzen sich die Zähne und nehmen ein reinigendes Bad im Fluss.
    Der Fluss hat eine schöne smaragdgrüne Farbe, ist klar und sauber. Auch Alex nimmt ein Bad im Fluss.
    Alex ist es zu geschäftig hier. Wir bleiben also noch eine Nacht direkt am Fluss hier stehen und werden morgen auf den dahinter liegenden Campingplatz umziehen.
    Die Nacht ist ruhig und angenehm kühl.
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  • …über den Gipfeln ist Ruh!

    1 december 2024, Laos ⋅ ☀️ 21 °C

    Sonntag 31.11. bis Donnerstag 05.12.2024

    Alex geht heute laufen. Auf eine sogenannte Erkundungstour und er kommt zurück und erzählt mir von 6 neuen möglichen Stellplätzen.
    Also packen wir nach dem Frühstück alles zusammen und suchen uns einen ruhigen Platz.
    Und den bekommen wir. Wir stehen nun mit Kohbi auf einem Plateau neben dem lauten Campingplatz. Hier befindet sich ein Tempel und ein Kloster. Wir sehen einen älteren und einige sehr junge Mönche. Fast niemand kommt herauf und es herrscht ein himmlischer Frieden auf diesem höchsten Punkt des Hügels.
    Die Aussicht ist atemberaubend schön! Die Berge im Abendrot sind fast unwirklich.
    Bei Sonnenaufgang ziehen die weißen Nebel durch die tropischen Täler.
    Endlich finden auch wir hier unsere Ruhe. Keiner will etwas von uns, keinem sind wir eine Rechenschaft schuldig, und die Mönche tun so, als ob wir gar nicht da wären.
    So vergehen die Tage mit Schreiben, Büroarbeit und Recherchieren
    Wir genießen die Sicht auf alle Dinge von hier hier oben. Egal ob es unsere eigenen, oder meine Befindlichkeiten wegen meines Gipsbeines sind, schön langsam kann ich es annehmen, den 2 Wochen habe ich schon fast herunter gebogen von den 6.
    Das entfernte Treiben im kleinen Dorf zu unseren Füßen ist bemerkenswert. Egal ob es die beiden Wasserbüffel auf der Weide, oder die Karaokegesänge zum Nationalfeiertag sind, ich empfinde sie mehr als Untermalung denn als Störung.
    Die 13-er Fernstraße macht sich nur durch die darüberliegenden Staubfahnen der Lkws bemerkbar.
    Direkt neben Kohbi zirpen die Grillen und vom Fußballplatz tönen leise die Kinderstimmen herauf.
    Und wenn Abends die Sonne blutrot untergeht, hören wir die betenden Kinderstimmen aus dem nahen Tempel.
    Ja, schön ist es hier! Laos strahlt hier etwas aus, dass wir auf der Fernstraße nicht erspüren konnten.
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  • …wir wollen weg!?

    30 november 2024, Laos ⋅ ☀️ 15 °C

    Samstag 30.11.2024

    Da die Nachtruhe hier oben sehr gestört war, schlafen wir uns aus. Und wir haben nicht gerechnet, dass auch heute so viele junge Leute hierher kommen. Das Schlimmste allerdings ist, dass sie ihren eigenen Mist nicht mitnehmen. Alles liegt danach in der Wiese herum. Die Frau des Besitzers kommt am Abend und sammelt den Müll ein. Wir beschließen, noch diese Nacht zu bleiben. (Kosten 100.000 kip, ca. € 5. Den ganzen Tag herrscht ein Kommen und Gehen, ein lautes Musikgedudle und neugierige Blicke.
    Es ist doch etwas entnervend, denn wir hätten uns nach den anstrengenden Fahrten auf den schlechten Straßen gerne etwas ausgeruht.
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  • … nicht unser Campingplatz!

    29 november 2024, Laos ⋅ 🌙 18 °C

    Freitag,29.11.2024

    Heute werden wir wieder losfahren,ich richte noch Frühstück her,während Alex in der Wiese Yoga macht.
    Dann gehts zum Gas-Geschäft, hier dauert es ca. 1 Std, bis ein sicherer Adapter gefunden wird, und der Besitzer unsere Flasche anfüllen kann. Jetzt brauchen wir nur noch Trinkwasser. Auch das bekommen wir hier. Alle Flaschen werden auch noch ausgewaschen und um 20.000 kip können wir 40 l Wasser aufnehmen. Kostenpunkt ungefähr € 1,5.
    Dann gehts wieder auf die Fernstraße Nummer 13, wir wollen heute noch den Campingplatz mit wunderbarer Aussicht auf einem Plateau erreichen.
    Bevor die Sonne untergeht, haben wir es dann endlich geschafft. Ein steiler Anfahrtsweg führt auf den Berg, teilweise eng und erdig, aber Alex schafft es bravourös und hier wollen wir einige Tage bleiben.
    Der Besitzer hat auch noch ein kleines Lagerfeuer entfacht, und so sitzen wir ein wenig davor, bis die Sonne hinter den Bergen untergegangen ist und ein frischer Wind uns ins Bett treibt.
    Leider ist die Nacht nicht sehr ruhig, einige junge Leute kommen hier herauf, um auch die schöne Aussicht zu genießen. Sie spielen laut Musik und reden, und leider stehen wir direkt daneben. Das geht ca. bis 1 h nachts.
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  • „First in, First out!“

    28 november 2024, Laos ⋅ ☀️ 19 °C

    Donnerstag, 28.11.2024

    Alex ist schon früh munter, er will laufen gehen. Ich bin auch munter, und lausche mit einem Ohr nach draußen. Schreit das Kätzchen noch?
    Alex ist schon unterwegs, bis ich endlich angezogen bin und mich mit den Krücken aus dem Van bugsiere. Ich humple zum abfallenden Flussufer, da entdecke ich einen Karton, er ist mit einem Gitter abgedeckt, und mit Steinen beschwert. Ich entferne das, und schaue hinein. Und da sitzt ein kleines Siamkätzchen mit stahlblauen Augen, ängstlich schaut sie mich an. Ich kann durch die Krücken den Karton nicht tragen, so schubse ich ihn vor mir her, bis wir Kohbi erreicht haben. Dort geh ich auf die Knie, und nehme das Kätzchen aus dem Karton. Vorher habe ich noch Kokosmilch angewärmt aus dem Eiskasten, aber sie will schleckt meinen Finger mit der Flüssigkeit nicht ab.
    Was mach ich nur mit ihr? Wir können sie doch nicht mitnehmen?
    Verzweifelt schau ich die Straße entlang. Da kommt eine Joggerin, ich rufe ihr ein „hello“ entgegen, und sie kommt auf mich zu. Sie kann ein wenig Englisch, und somit kann ich ihr erklären, das ich für das Kätzchen ein neues Zuhause brauche.
    Sie ist entzückt von der Kleinen und ruft einen Freund an, dieser soll in ca. 30 Minuten bei uns am Kohbi eintreffen. Sie macht sich inzwischen wieder auf ihre Laufrunde.
    Ich sitze also da, streichle die kleine „First“ so hab ich sie genannt, da auf dem Karton die Aufschrift „First in,First out“ zu lesen war. Ich finde das sehr passend, denn irgendjemand hat sie dort hineingesteckt, und ich hab sie als erstes wieder herausgenommen.
    Die nette Joggerin und auch Alex sind von ihren Lauftouren zurückgekommen. Und da hören wir alle ein Motorbike herankommen. Er heißt Tom und wohnt hier in Luang Prabang. Liebevoll nimmt er First in seine Hände, er hat auch einen Korb mit Deckel mitgenommen. Der ist vorne auf seinem Motorrad befestigt.
    Er setzt sie vorsichtig hinein. Sie pfaucht ein wenig. Er wird für sie ein neues Lebensplätzchen suchen.
    Später bekomme ich von ihm noch ein süßes Foto von einer gebadeten First.
    Nun bin ich beruhigt, und wir verlassen diesen Platz am Fluss, fahren zur Wäscherei und holen unsere fertige gewaschene und getrocknete Wäsche ab, die wir gestern nachmittag dorthin gebracht haben.
    Jetzt erfüllt mir Alex noch den Wunsch, zu einem Echten Handwerksmarkt zu fahren, wo ich ca. 500m noch hinhumpeln muss. Aber es ist ok! Die handgemachten Röcke der laotischen Frauen und die Blusen aus Leinen sind sehr schön, ich wollte schon einen kaufen, jedoch waren die Preise enorm hoch. Sie lagen zwischen €80 -100,—.
    Und da wir heute Abend noch auf den Nightmarket schauen wollten,wo es ebenfalls viele Textilien zu erwerben gab, ließ ich es sein.
    Am Markt war es einfach für mich voll anstrengend, viele Menschen, viele Standeln, und dann meine Erkenntnis, daß ich den Rock mit dem Gips gar nicht tragen kann, da er meinem ausschwingendem gesunden Bein keine Bewegungsfreiheit gibt, sondern es nur einengt. Erschöpft humpelte ich zum Kohbi zurück, Alex immer vor mir, um mir den Weg durch die Leute zu bahnen.
    Jetzt nur noch Gemüse und Obst einkaufen, denn morgen sollte es wieder losgehen.
    Wir fanden 2 tolle Geschäfte, und erspähten sogar den Van von unserem Alexej,aus der China-Reisetruppe, vder dort in einem Hotel mit seiner Familie untergekommen war.
    Ok, wenigstens hat es heute ein sehr,sehr positives Ereignis gegeben und deswegen fiel ich erschöpft,aber glücklich ins Bett.
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  • Luang Prabang

    27 november 2024, Laos ⋅ 🌙 24 °C

    Mittwoch, 27.11.2024

    Heute machen wir uns auf den Weg nach Luang Prabang, einer relativ großen Stadt am Mekong. Kurz vor dem Zentrum biegen wir noch in das Chinesisch-Laotische Spital ein. Dort sind chinesische Ärzte beschäftigt, sie haben Röntgen und ein CT-Gerät. Es gibt sogar einen Rollstuhl, mit dem ich die Rampe hinunter in den CT-Betonbunker gebracht werde. Die zarte chinesische Krankenschwester will den Rolli hinunterschieben. Voller Angst bitte ich Alex dies zu tun. Ich will ja auch heil da unten im CT-Raum ankommen.
    Danach geht es wieder die Rampe hoch. Wieder bitte ich Alex mich zu fahren. Dann sind auch schon die beiden Ärzte da, die sich die Bilder ansehen.
    Allerdings findet der ältere Arzt meinen ziemlich deutlich erkennbaren Fersensporn am Bild viel interessanter, als meinen Bruch.
    Es ist nicht viel Veränderung hier zu sehen.
    Aber er meint, er könne mir den Fersensporn operativ entfernen. Nein, DANKE!
    Also ist alles gut.
    So verlassen wir das Spital und fahren in die Stadt hinein. Wir suchen uns einen Parkplatz direkt am Fluss, und dann humple ich Richtung französischer Bäckerei, die ich auf Google Maps ausfindig gemacht hab.
    Dort erstehe ich ein mit Schoko gefülltes Croissant, Ananas-Limetten Marmelade und ein Baguette. So zufrieden mit meinem Einkauf kann ich auch noch die weitere Anstrengung in Kauf nehmen und auf einem Bein den Tempel besichtigen. Alex ist bei den Stiegen immer hinter mir, damit er mich gegeben Fall auffangen kann.
    Wir genießen das Ambiente und machen uns danach wieder zurück zu unserem Kohbi. Wir fahren die Straße am Fluss noch weiter hinunter zu einem Stellplatz von Park4Night.
    Die Autos fahren zwar knapp an uns vorbei, aber je später desto weniger. Es ist relativ warm, und so haben wir auch die Fenster geöffnet.
    Wir liegen im Bett, Alex ist schon eingeschlafen, da kann ich es deutlich hören.
    Es ist das Weinen eines kleinen Kätzchens, das nach seiner Mama schreit.
    Immer wieder höre ich es in der Nacht. Und es läßt mir keine Ruhe.
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  • Papayas am Fluss Nam Ou

    26 november 2024, Laos ⋅ ☀️ 28 °C

    Dienstag, 26.11.2024

    Heute geht es weiter Richtung Süden. Die Straßen sind teilweise asphaltiert und teilweise Sand mit Steinen und riesigen Löchern. Alex fährt meist zwischen 30-40 km/h. Hier muss man sehr vorausschauend fahren, Löcher erspähen, und seine Fahrspur mit Bedacht wählen. Die Straße geht bergauf, bergab, die vorrüberziehenden Berghänge sind üppig grün, überall wachsen dazwischen Bananenstauden.
    Wenn wir an den Behausungen der Einwohner vorbeifahren, tun sie mir habe ich das Gefühl nicht wirklich da zu sein, sonder es spielt sich hier ein Film vor meiner Windschutzscheibe ab.
    Ärmliche Holzhäuser, kleine Kinder allein auf der Straße, die von Schwerlast - LKWs befahren wird, die die Hütten mit rotbrauner Staubschicht überziehen. Man kann sozusagen schon im vorraus an der roten Staubwolke erkennen, daß ein großer Lkw einem entgegenkommt.
    Die einzigen Male, wo ich eine Verbindung zu den Menschen aufbauen kann, ist wenn mir jemand zuwinkt, ich zurückwinke und dafür ein Lächeln bekomme. Und es sind fast immer die Kinder.
    Im Laufe des späteren Nachmittages beginnen wir nun mit der Suche nach einem Übernachtungsplatz.Dieser bietet sich bald neben dem breiten Fluss an.
    Als erstes kümmert sich Alex um den türkischen Emulator, dieser funktionierte nicht mehr so wirklich, aber bald hat mein Schatzerl das Problem gefixt.
    Eine Rampe führt hinunter zum Fluss, Alex nutzt ihn gleich für ein ausgiebiges Bad. Ich humple hinunter, um endlich wieder mal ein paar schöne Fotos zu machen. Dabei entdecke ich meinen ersten Papaja- Baum! Dort hängen sie also, so sieht das aus, und mit meiner Krücke kann ich eine herunterholen.Alex holt uns dann später noch ein paar Früchte mehr herunter. Nachts brauche ich ein Ibuprofen, der Fuß beginnt in Ruhelage weh zu tun, zu arbeiten und ich kann dann meist nicht einschlafen bis das Mittel wirkt.
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  • … auf der Anhöhe im Tropenwald

    25 november 2024, Laos ⋅ ⛅ 22 °C

    Montag, 25.11.2024

    Wir schlafen uns aus. Denn die LKWs haben bis ungefähr 0:30 auf dem Platz geparkt, die Fahrer noch gesprochen und wir konnten nicht wirklich schlafen.
    In der Früh um 8h war kein einziger LKW mehr da.
    Wir quatschten noch mit unseren Spaniern, die sich aber bald auf den Weg machten.
    Wir frühstückten noch in aller Ruhe. Alex verspürte auch noch den Wunsch einen Tag hier zu bleiben. Ich nicht! Wir machten uns dann doch auf den Weg, trafen noch Alexej und unsere Spanier an einer Stellfläche auf einer Anhöhe, fuhren aber dann weiter zum dem Stellplatz von IOverlander. Hier kochten wir Mittagessen, setzen uns hinaus in die Wärme und konnten die Lkws vorbeidonnern hören. Da wir etwas höher liegen, ist es aber nicht so schlimm, und auch ganz wenig Staub.
    Die Enten und Hühner laufen bei uns vorbei, und die Einheimischen lassen uns unseren Frieden.
    So hole ich die restlichen Tage in meinem Tagebuch nach, und Alex kann sich wieder mit seinen Platinen beschäftigen. Dadurch das ich ja leider nicht Autofahren kann, bleibt ihm untertags leider hierfür keine Zeit.
    Mich nimmt das schon etwas mit, ich habe in meinen beiden Nasenlöchern Fieberblasen bekommen, und auch das macht mich unrund.
    Ich könnte jetzt nicht behaupten, daß ich mich in meiner Mitte fühle.
    Aber trotzdem können wir hier mal geruhsam draußen in der Wärme sitzen.
    Bin schon gespannt, ob die Nacht ruhiger ist als gestern.
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  • …enter LAOS

    24 november 2024, Laos ⋅ ☁️ 24 °C

    Sonntag, 24.11.2024

    Heute um 11h sollen wir uns alle an der Grenze treffen. Diese ist von Jinghong noch ca. 180 km weit weg. Autobahn. Irgendwie kommen wir alle später weg. Frühstück gegessen wird wieder während des Fahrens, um Zeit zu sparen.
    Es ist fast 13h, als wir an der Grenze ankommen. Zuerst müssen wir aus China ausreisen. Das müssen wir als Gruppe tun, aber es geht relativ rasch.
    Als wir alle ausgereist sind, verabschieden wir uns noch von unserem JOE! Bye, see you sometime in the future!
    So stehen wir nun alle mit unseren Fahrzeugen vor der großen goldenen Einfahrt in Form einer Pagode nach Laos. Es reisen sehr viele Menschen ein, dadurch dauert es mindestens 3,5 Stunden, bis wir endlich hinter dem goldenen Torbogen in Laos stehen.
    Marvin hat eine Destination an einem Fluss gefunden, dort wollen einige länger bleiben. Sie fahren schon mal los, denn es wird bald dunkel. Auch wir wollen eigentlich dorthin um uns ein wenig auszurasten.
    Alex wechselt noch 100$ in Kip, und dann machen auch wir uns auf den Weg.
    Aber was ist das für eine Straße??? Wir sind natürlich von China sehr gute Straßen gewohnt, und so ist die teils wegeschwemmte Straße, ersetzt durch Erdstrecke, riesige Wasserlacken eine Tortur für mich.
    An der Abzweigung zur Wunschdestination geben wir auf. Wir müssten 70 km insgesamt hin und zurückfahren, haben aber einen Durchschnittstempo von 30 km/h.
    Wir beschließen uns das zu sparen, und nehmen die Richtung nach Liang Prabang.
    Nun brauchen wir noch einen Stellplatz über die Nacht.
    Dieser bietet sich bald an. Es ist ein großer erdiger ebener Platz, hier parken die vielen LKWs, um sich ausruhen zu können.
    Wir nehmen den hintersten Bereich. Die Luft ist voll von rotbraunem Erdstaub, aufgewirbelt von den vielen vorbeifahrenden schwer beladenen, oft überlangen Trucks.
    Per WhatsApp erfahren wir, das auch unsere spanische Familie sich die schlechte Straße sparen will, sie kommen auch auf unseren Stellplatz.
    Ein wenig plaudern wir noch, dann gehe ich, erschöpft vom Geschauckle und Geruckle und Fusshochhalten um die Bodenunebenheiten auszugleichen, und Alex vom aufmerksamen, fordernden Fahren müde, zu Bett.
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  • Zhenhuang

    22 november 2024, China ⋅ ⛅ 21 °C

    Freitag, 22.11.2024

    Heute kommen wir spät weg, ich brauch länger mit dem Frühstückmachen als vor der Verletzung.
    Wir haben heute viele Kilometer zu machen, und werden ca. 5 Std. unterwegs sein.
    Laut unserer Amap Karte fahren wir auch einen 1stündigen Umweg, nur um wegen unserer Höhe auf die Autobahn zu gelangen.
    Wir fahren nach Zhenhuang. Der Himmel ist blau und ein paar weiße Wölkchen bevölkern den Himmel. Nach dem gestrigen Gewitter ist es wieder schön. Wir fahren an unzähligen Zuckerrohr-Plantagen vorbei.
    Mittagessen gibt es auf einem Parkplatz irgendwo an der Autobahn. Ich koche grüne Nudeln mit roter Sauce. Mhhhh!
    Am späteren Nachmittag haben wir unseren Zielort erreicht. Alex geht noch im Supermarkt einkaufen. Ich bin verdammt dazu, im Auto zu bleiben, weil wir direkt in der Straße in 1. Spur parken und es könnt ja die Polizei kommen.
    Alex bringt wieder viele fremdartige Früchte mit. Eine sehr spezielle ist dabei, die kann er selber essen. Heißt Durian, stinkt bestialisch fermentiert, andererseits süß - für Alex. Für mich nach süßen faulen Eiern, außerdem sieht sie aus wie eine gelb-weißliche riesige Eiterbeule. Nix für mich. Der ganze Kühlschrank stinkt.
    Alex wird von mir vergattert, sie in ein luftdichtes PVC-Geschirr zu packen.
    Wir campieren heute im Innenhof von Joé`s Hotel mitten in der Stadt Zhenhuang.
    Es ist einigermaßen ruhig und wir können gut schlafen.
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  • Tempel, Pagoden und Eisbrecher in Dali

    21 november 2024, China ⋅ ☀️ 15 °C

    Donnerstag, 21.11.2024

    Nachdem wir gefrühstückt haben, machen wir uns auf den Weg nach Dali.
    Wir fahren sogar heute mal einen Berg hoch, an ein paar rostroten Erdrutschen vorbei, die jedoch sehr gut zu passieren sind. Hier wurde schon viel Wegräumarbeit geleistet. Die Gegend hat sich stark verändert. Überall grünt und blüht es, sogar an den grünen steilen Berghängen sind Bananenstauden zu sehen. Auch an einer Apfelplantage, die sich über ein ganzes welliges Tal erstreckt, und an deren Bäumen dicke, große, rote Äpfel zu sehen sind, tuckern wir vorbei. Dali liegt am Erhai See und als wir ankommen, können wir den nahegelegenen Parkplatz zu den 3 Pagoden nehmen.
    Noch eine Besonderheit fällt mir an diesem Morgen auf. Hier geht der Parkplatz fast in einen schönen Park über, Die Beete sind höhergelegt und deren Rand bietet Platz zum Sitzen. Und dieser wird gerne von den älteren Chinesen genutzt. Sie strömen hier zusammen, jeder hat einen Vogelkäfig in der Hand, dieser wird dann in den nächstgelegenen Baum gehängt, und nun kann endlich das Herren- Tratscherl stattfinden. Während eben noch der Käfig abgedeckt war mit einer kleinen Hülle, wird dem kleinen Vogel nun der Blick in Himmel und Bäume gewährt.
    Anscheinend freut sie das, denn der Park ist erfüllt vom Gesang der gefangenen Vögel.
    Wir beide machen uns auf zu den 3 Pagoden und der Tempelanlage. Diese ist in einem weitläufigen Gelände hangaufwärts auch mit kleinen E-Bussen zu erreichen.
    Alex checkt uns also einen fahrbaren Untersatz und schon geht es den Hügel hinauf.
    Wir beiden werden ganz nach oben gebracht, hier stehen die wunderschönen Tempel mit den goldenen Buddhastatuen.
    Wir haben Glück, denn in einem der Touristen-Eingangs-Häuschen befindet sich auch ein Rollstuhl und wir dürfen ihn uns kostenlos ausborgen.
    So fährt mich Alex zu den Tempeleingängen, die ich dann mit den Krücken hochhüpfe. Anstrengend, aber es klappt.
    Inzwischen haben sich die Wolken verdichtet und sind ziemlich dunkel geworden.
    Auch Donner kann man schon vernehmen. Schnell noch eine Runde mit dem Rollstuhl rund um die mittlerweile fast leergefegten Tempelplätze, da fängt es an zu tröpfeln.
    Wir geben den Rollstuhl zurück und checken uns ein Platzerl zum Hinunterfahren.
    Da fängt es an zu hageln und zu schütten.
    Irgendwie haben wir es verpasst, ja, natürlich auch Verständigungsschwierigkeiten und unser E-Bus hält beim falschen Ausgang. Hier steht kein Kohbi, und das rutschige Pflaster zieht den Krücken den Boden unter den Stoppeln weg.
    So warte ich unter einer Arkade, denn Alex versucht einen Bus zu finden, der uns zu unserem Ausgang bringt.
    Das gelingt ihm nicht, Die Chinesen sind stur, absolut uninteressiert jemandem zu helfen, und Alex ist zunehmend verzweifelt, als er wieder bei mir ankommt.
    Auch hat er inzwischen unseren Guide Joe informiert. Dieser hat sich mit dem Campingplatzbesitzer, auf dessen Platz wir heute übernachten, zu uns auf den Weg gemacht.
    Alex ist voller Ungeduld schon mal zum Parkplatz zurückgelaufen, um mich hier am anderen Eingang abzuholen.
    Joe und Alex treffen fast gleichzeitig ein. Der Jeep wird uns nun den Weg zum Campingplatz vorausfahren.
    Und da bahnt sich die nächste Katastrophe an. Wir geraten in einen Stau, wollen eigentlich nur eine Schleife fahren, können aber auf Grund unserer geringen Bodenhöhe den Gehweg zwischen der Hin- und Rückfahrbahn nicht überqueren.
    Wir melden Joe, das er nicht mit uns im Stau bleiben muss, wir finden auf den Campingplatz, der ja nicht weit ist.
    Die Aktion dauert jedoch 45 Minuten, Die Chinesen fahren nämlich vollkommen rücksichtslos in jedes noch so kleine Loch im Stau hinein. Eine Fahrbahn, die vorher aus Hin- und Rückfahrstreifen bestanden hat, besteht nun aus 4 Fahrzeugreihen, in einer Richtung. Es ist NULL durchkommen möglich. Ein Mann in Zivilkleidung mit Megaphone löst die Auto-Truck-Tuck Tuck- und Motorradstauknöpfe auf.
    Es gelingt uns mit unserem riesigen Van in die nun 4-spurige in eine Richtung fahrenden Autokolonne einzudringen. Wir müssen nur 30 m in diese Richtung bewältigen und dann in die U-Schlaufe der vollkommen leeren Gegenfahrbahn einbiegen, denn dort zweigt recht hinunter die Einfahrt zum Campingplatz ab.
    Inzwischen bin ich so wütend auf diese rücksichtslosen Chinesen-Autofahrer-Movos, das ich mit den Krücken aussteige, die Fahrer anschreie mit „GO BACK“, ihnen mit meiner Krücke aufs Auto klopfe und sie zum Zurückstossen zwinge.
    So schaffe ich es wie ein arktischer Eisbrecher, den Weg für Alex im Kohbi freizumachen.
    Endlich. Wir haben es geschafft und biegen in die leere Straße ein. Ich steige ein, und ein stolzer Alex chauffiert mich zum Campingplatz.
    Ich will wieder mal nur mehr ins Bett.
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  • … humpeln durch Lijang

    20 november 2024, China ⋅ ☀️ 15 °C

    Mittwoch, 20.11.2024

    In der Früh fahren wir Richtung Lijiang, dort gibt es ebenfalls eine „Alte Stadt“ zu besichtigen.
    Ich bin also das erste Mal so richtig mit meinen Krücken unterwegs. Es ist wahrlich sehr anstrengend, meine Achseln nehmen mein ganzes Körpergewicht auf und ich hüpfe einbeinig vorwärts.
    Die Straßen sind mit großen Pflastersteinen belegt, viele kleine Shops und Teegeschäfte säumen unseren Weg.
    Ziemlich bald kommen wir an ein Teegeschäft mit dem berühmten PU`ER Tee, das ist fermentierter Tee, welcher in Form eines runden Fladens verkauft wird.
    Wir verkosten, und testen, und nehmen dann einen mit, der 2013 gemacht wurde.
    Er schmeckt nicht schlecht.
    Dann huppel ich weiter voran. Ein paar Gassen weiter kommen wir zu einem Restaurant, wo es viele vegane Optionen für uns gibt.
    Hier nehmen wir Platz, trinken Tee und haben ein sehr gutes Abendessen.
    Dann gehts wieder zurück. Es waren insgesamt 1,8 km auf Krücken, und mir tut alles weh.
    Ich bin dann richtig froh, das ich mich endlich ins Bett legen kann und entspannen kann. Denn ich habe durch die Anstrengung auch noch Kopfschmerzen + Beinschmerzen, deshalb nehm ich mal ein Ibuprofen.
    So kann ich einigermaßen gut schlafen.
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  • Verdammt, so ein Pech!

    19 november 2024, China ⋅ ☀️ 15 °C

    Dienstag, 19.11. 2024

    Wir wachen spät auf, Frühstücken noch in aller Ruhe, während ich den Abwasch erledige, holt Alex die Wäsche und wir können auch noch unser Klo entleeren.
    Dann fahren wir hinein nach Lijang. Unsere 1. Station ist der Walmart. Ich will hier endlich Kakaopulver einkaufen, denn das geht rasant zur Neige, seit ich für Alex zerstampfte Bananen mit Schoko mische.
    Ich geh allein einkaufen, den Alex bastelt wieder an seinen Platinen.
    Leider bekomme ich kein Kakaopulver, dafür Ovomaltine-Schokocreme. Die kann ich ja auch unter die Bananen mischen. Schauen wir mal ob er das mag.
    Ich zahle also an der Kassa mit Wiget (bargeldlos mit dem Handy) und mach mich mit der schweren vollgefüllten Ikeatasche auf den Weg zurück zum Auto.
    Das Einkaufszentrum hat so viele Ausgänge, das ich mal ziemlich verwirrt mich orientieren muss. Und um unseren großen weißen Kohbi zu erblicken, mache ich einen Schritt auf die Straße.
    Genau dort wo ich hintrat, befand sich ein Loch im Asphalt, ich knickte um und stürzte auf die Straße, Mein Einkauf kullerte aus der Tasche und ich hatte einen solchen Schmerz im Knöchel, daß auch meine Tränen zu kullern anfingen.
    Und ich konnte mich nicht bewegen, konnte nicht aufstehen.
    Und die Chinesen, die in den kleinen Kneipen direkt hinter mir saßen, sahen mich nur groß an. Nicht ein einziger bewegte sich.
    Ich versuchte Alex per WhatsApp zu erreichen, aber er ging nicht ran. Tränenüberströmt und zitternd wegen der eigenartigen Situation sammelte ich die Sachen in die Tasche zurück, wollte aufstehen, konnte nicht.
    So robbte ich zum Gehsteig und setzte mich hin. Mein rechter Knöchel war dick geschwollen. Schei…e dachte ich! Da kam eine junge Chinesin auf einem Roller, sie stieg ab, den Helm hatte sie noch auf, und half mir mich auf einen Boller am Gehsteig zu setzen, und räumte meinen Rucksack und die volle Ikeatasche, welche immer noch auf der Straße lagen, neben mich. Sie sprach etwas englisch und so konnte ich ihr erklären, daß ich meinen Ehemann am Handy nicht erreichen konnte, zeigte ihr aber das Foto, das Alex mir geschickt hatte, wo er einen Parkplatz gefunden hatte.
    Inzwischen hatte ich ganz verzweifelt Joe, unseren Guide angerufen. Er sagte zu mir er sei in 10 Minuten da. Und während auch schon 2 Polizisten um mich standen, machte sich die kleine Chinesin, noch immer mit dem Helm bekleidet, mit einem Foto von mir auf die Suche nach Alex.
    Da war Joe auch schon da. Er hatte inzwischen die Rettung gerufen, weil ich hatte ihm erzählt, daß ich nicht auftreten konnte.
    Alex mit Kohbi und die Rettung trafen gleichzeitig ein. Ich wurde auf die Bahre gelegt, und in den Krankenwagen geschoben, Joe setzte sich auf die Bank neben mich, während Alex hinterher fuhr.
    Im Krankenhaus angekommen, checkte Joe alles beim Schalter, ich setzte mich in den Rollstuhl, und Joe brachte mich zum Röntgen. Dort vor dem Behandlungszimmer stieß auch endlich Alex zu uns. Dann kam ich schon hinein.
    Es wurden 2 verschiedene Stellungen geröntgt.
    Danach hieß es ein wenig warten, bis die Ergebnisse da waren. Joe ging dann zum Arzt, um den Befund abzuholen.
    Alex und ich dachten bis dahin noch, der Fußknöchel wäre verstaucht.
    Nein, Pech, das Wadenbein unten am Sprunggelenk war gebrochen.
    Ok. Das heißt nun ruhigstellen = eingipsen, und 6 Wochen lang nicht belasten=Krücken.
    Während mir im Gipszimmer eine Gipsschiene unter der Wade bis zu den Zehen angepasst wurde, und mit Verband befestigt wurde, ging Alex mit Joe Krücken kaufen.
    So verließ ich das Krankenhaus mit Krücken. Ziemlich ungewöhnliche Fortbewegungsart, auf die ich mich erst einstellen muß.
    Dann fuhren wir mit Joe auf den Stellplatz neben der „Alten Stadt“ die wir eigentlich heute noch hätten durchwandern wollen.
    Mein Knöchel schmerzte ziemlich, und so legte ich mich mal zur Abwechslung ins Bett.
    Mein liebster Ehemann machte noch ein Abendessen für uns, und morgen sehen wir weiter, in wie weit ich mobil bin.
    Na ja, Dinge passieren eben, und da hilft kein Jammern, ich werd das Beste daraus machen, nach einer Woche muss ich nochmals röntgen, damit wir sehen ob es schon zusammenwächst, und dann 4. Woche und dann 6. Woche.
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  • … auf dem Weg nach Lijang

    18 november 2024, China ⋅ ☀️ 19 °C

    Montag, 18.11.2024

    Heute wieder mal ausgeschlafen. Ich machte am See noch ein wenig Yoga in der Wiese, während Alex sich noch ein wenig ausruhte.
    Danach noch ein Porridge vorbereitet zum Essen „on the Road“.
    Alex fühlt sich schon wieder fit genug, um den 1. Schlag zu fahren. Die ersten 30 km geht es über Bundesstraßen, hinter kleinen Motor Tuk Tuks hinterher, wenn man wegen den Kurven nicht überholen kann. Dann endlich wieder Autobahn bis nach Lijang. Wir werden heute am Campingplatz übernachten, sind auch die einzigen unserer Gruppe, die diese Location gewählt haben. Hier gibt es eine warme Dusche in einem Wohnmobil. Ich nutze die Gelegenheit auch wieder mal meine Haare zu waschen, und Alex um sich zu rasieren. Geföhnt wird draußen direkt neben Kobi, mit Strom direkt aus der Powersäule. Alex hat auch noch ein wenig Wäsche in der Camping - Waschmaschine gewaschen und gleich noch in der Sonne draußen aufgehängt.
    Die Nacht ist ruhig und doch noch kalt. Es hat 1°.
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  • Schwimmen im Qionghai lake!

    17 november 2024, China ⋅ ☀️ 18 °C

    Sonntag, 17.11.2024

    Obwohl ich mir meinen Timer auf 6:30 gestellt habe, habe ich bis 8h geschlafen. Auch Alex schläft sich gesund und wacht gemeinsam mit mir auf.
    Ich laufe noch 3 x die Strandpromenade am See entlang, dann mach ich uns Frühstück und dann geht es auch schon los.
    Ich bin heute wieder Fahrerin, Alex arbeitet noch immer am PC neben mir an seinen Platinen.
    Heute geht es wieder durch viele Tunnels, am Anfang war es noch ein wenig nebelig, doch gegen Nachmittag fahren wir aus dem Berg und auf einmal ist die Sonne da.
    Überhaupt ist es viel wärmer als in Hanyuan (14°), hier hat es auf einmal 23° und an den Berghängen wachsen auf einmal Palmen und Bananenstauden, alles ist grün, die Bougainvilleas blühen am Straßenrand in ihrer ganzen pinken Pracht.
    Ich komme mir vor wie in Italien am Lago Maggiore - und bin in China, Mitte November!
    Joe hat uns einen herrlichen Stellplatz gefunden. An einem großen klaren See, dem Qionghai lake. Und viele aus unserer Gruppe, gehen sogar noch schwimmen.
    Auch ich trau mich. Und es ist herrlich, das Wasser hat angenehme 20°.
    Dann gibt noch ein kleines Abendessen im Van für uns beide. Alle anderen treffen sich schon vorher zum Grillen auf der Wiese. Ich stoße später dazu, wir plaudern viel, dann mach ich mich wieder auf den Weg zu Alex, denn er hütet noch das Bett, und es ist doch inzwischen um vieles kühler geworden.
    Es ist ruhig und man hört die Zikaden zirpen.
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  • ..,am See in Hanyuan

    16 november 2024, China ⋅ ☁️ 17 °C

    Samstag, 16.11.2024

    Heute haben wir nochmals ausgeschlafen. Alex hat immer noch etwas erhöhte Temperatur.
    Also während Alex noch das Bett hütet, mach ich Frühstück und danach den Kohbi fürs Abfahren bereit.
    Es geht heute nach Hanyuan, ca. 250 km. Alex sitzt neben mir, eingewickelt in eine Decke und bastelt wieder an seinen Platinen.
    Ich düse eine kurvige Autobahn entlang, das Wetter ist sehr nebelig und feucht.
    Hier ist es sehr grün, und die ersten Teeplantagen säumen unseren Weg.
    Joe hat uns einen tollen Stellplatz am Dadu-Stausee gefunden. Wir campen mit Blick aufs Wasser.
    Ich marschiere noch hoch in die City, kaufe Gemüse und Obst, und einen köstlichen,frischen Hefestollen mit Chocochips in einer Konditorei.
    Dann inseriere ich die Wohnung in Willhaben und schreibe und lese noch etwas
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  • Ruhetag in Chengdu

    15 november 2024, China ⋅ ☁️ 19 °C

    Freitag, 15.11.2024

    Heute hat Alex seinen Wecker ausgeschaltet! Wir schliefen beide bis 9h. Ruhetag!
    Er ist noch immer ein wenig fiebrig, nicht hoch, aber mein Schatzi bleibt heut am besten im Bett.
    Ich koche unser Porridge mit Obst , wasche ab, und mache mich dann mit unserem großen Wäscherucksack auf ins Hotel von Joe. Dies liegt 17 Minuten zu Fuß von uns entfernt. Auf unserem Parkplatz lädt ein E-Taxi gerade auf, und ich nutze die Gelegenheit um 20 Yen, das sind ca. 1,7Euro, und lass mich zum Hotel fahren.

    Es dauert ein wenig, bis ich mit Google translate die Beschriftung der Maschine entziffert habe, aber nun laufen 2 Waschmaschinen und danach stecke ich die saubere Wäsche in den darüberliegenden Trockner.
    Zwischenzeitlich geh ich Obst einkaufen, und in ein kleines französisches Cafe Mittagessen, Shaschuka, Gemüse mit Ei und danach fluffige Pancakes. Herrlich.
    Danach zurück ins Hotel, und die halbtrockene Wäsche eingepackt.
    Als ich bei einer französischen Bäckerei vorbeigeh, müssen noch 3 kleine Baguette, 1 Weckerl und eine Zimtschnecke mit. Dann mach ich mich auf den Weg zu unserem Stellplatz. Da ruft mich Lorenz an, und gratuliert mir noch nachträglich zum Geburtstag, ich hab mich natürlich sehr gefreut. In der Apotheke besorge ich noch so was ähnliches wie Aspirin für Alex.
    Beim Kohbi angekommen hänge ich die Wäsche doch noch auf die schnell gespannte Leine im Van.
    Dann noch Alex`s zerrissenen Hosenboden nähen und jetzt noch in Bett ein wenig Tagesbericht schreiben.
    Ja, so ein Ruhetag geht so schnell rum, mit diesen vielen kleinen Tätigkeiten.
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  • … zu den Pandas nach Chengdu

    14 november 2024, China ⋅ ☁️ 17 °C

    Donnerstag, 14.11.2024

    Auch heute schliefen wir länger, denn Alex hatte den Wecker abgestellt, weil er irgendwie seine Nase spürte. So wachten wir erst um 8h auf, und während Alex bei den Toiletten unseren Wassertank füllte, machte ich wie gewohnt unser Frühstücksporridge.
    Gegessen haben wir wieder unterwegs.
    Heute ging es nach Chengdu.
    Hier wollten wir uns auf jeden Fall die Pandabären-Aufzuchtsstation ansehen.
    Um 12:30 erreichten wir den riesigen Parkplatz. Dann gings durch die Ticketstation durch eine großes mit Bambus bewaldetes Gebiet. Hier waren viele Gehege mit Pandabären, und roten Pandabären angeordnet. Sehr schön gemacht. Wir haben wirklich einige Pandas beobachten können.
    Alex fühlte sich gegen späteren Nachmittag nicht mehr wohl, und wollte im Kohbi noch ein wenig rasten.
    Ich ging noch durch das Gehege der roten Pandas und machte mich erst danach wieder auf zum Parkplatz.
    Dort angekommen, musste mal der schon lang nicht mehr gebrauchte Fieberthermometer gefunden werden.
    Alex hatte 37,5°. Oje.
    Ich fuhr noch eine Stunde durch die riesige Stadt bis zu unserem Stellplatz am Rande eines Parks. Machte mir mir noch ein Käsebrot, während Alex noch ein wenig am PC herumspielte und dann endlich ins Bett hüpfte um sich auszukurieren.
    Ich hoffe es geht ihm morgen besser!
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  • … 59. Geburtstag in China

    13 november 2024, China ⋅ ☁️ 14 °C

    Mittwoch, 13.11. 2024

    Jetzt bin ich also 59. Na gut, 7 Stunden vor der Zeit um genau zu sein.
    Heute mal wieder ausschlafen dürfen. Schatzi hat den Wecker nicht eingestellt.
    Joe kam um 8:30 mit der Torte, und ich stellte unsere Nespressomaschine bereit, stopfte schon mal vorsorglich 6 Kapseln, bis sie alle kamen. Alle trudelten mit Kaffeetassen ein, denn ich hatte gebeten sie mitzunehmen.
    Wir aßen genüßlich die gute Torte, tranken köstlichen Kaffee mit Crema.
    Dann machten wir uns auf nach Langzhong, zu einer der ältesten und besterhaltensten Stadt in China.
    Dort auf unserem Stellplatz angekommen, gingen wir seit langem wieder mal essen. Alex fand eine Imbissstube, und wir bestellten 6 verschiedene vegetarische Gerichte.
    Mehr als die Hälfte waren superscharf. An das muß ich mich erst gewöhnen.
    Danach streiften wir durch die Altstadt, die kleinen Häuser, die Innenhöfe.
    Schauten in ein schönes Hotel mit tollem Innenhof und erkletterten den Turm mitten in der Stadt.
    Es war schon dunkel, als wir wieder am Stellplatz ankamen. Alex wollte zu Joe ins Hotelzimmer noch etwas löten gehen, damit nicht wieder unsere Batterie leer gesaugt wird. Joe lud mich dann wegen meines Geburtstages noch im Hotel zu einer Fußmassage ein. Somit war das Fußbad kostenlos, und die Massage für 40Yen total ok.
    So kann ein Geburtstag enden, mit Torte, scharfem Mittagessen und Stadtspaziergang ,sowie abendlicher Fußmassage.
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  • … durch die Quinling Mountains

    12 november 2024, China ⋅ ☁️ 13 °C

    Dienstag, 12.11.2024

    Wir schliefen uns mal aus, bereiteten unser Frühstücksporridge zu, und machten uns auf den Weg über die Quinling Mountains, das Tor zum Süden Chinas.
    Wir essen nun eigentlich immer während des Fahrens. So können wir Zeit sparen.
    Heute mussten wir nur den Parkplatz in Hanzhong erreichen.
    Während der Fahrt kam ein WhatsApp von Joe, das Drive China mir zum 59.Geburtstag eine Torte spendiert.
    Joe würde alles organisieren, und fragte was ich am liebsten möchte.
    So schickte ich eine Einladung an unsere Gruppenmitglieder hinaus, das wir morgen früh, vor der Abfahrt noch alle miteinander kurz mit Kaffee und Kuchen feiern würden.
    Da Alex noch etwas löten wollte und ich noch eine Erdnussbutter machte, machte auch unsere Batterie Spompernadeln, so wurde es schließlich und endlich 23 Uhr, bis wir ins Bett fielen. Ich freute mich schon auf morgen, wenn alle kommen würden.
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  • Visareise

    11 november 2024, China ⋅ ☁️ 22 °C

    Montag, 11.11.2024

    Wir machten noch Yoga am Asphalt vor Kohbi,packten Obst und Trinken ein und machten uns auf den Weg nach Hongkong. Denn wir brauchten nochmals ein 15 Tagevisa für unsere Weiterreise.
    Abflug 10:30 von Xian nach Hongkong, Ankunft Hongkong 14:00. Rückreise 17:00 Hongkong nach Hangzhou mit Wiedereinreise und neuem Visa nach China um 19:30, unser Flieger nach Xian startete um 21:00, und wir mussten überall uns vordrängen und bitten vorgelassen zu werden, um einzuchecken, die Sicherheitskontrolle zu passieren und dann noch zum Gate zu laufen.
    Wir haben es geschafft, und starteten um 21:00 nach Xian zurück.
    Um 0:30 kamen wir in Xian an, und waren froh, daß Kohbi noch am Parkplatz auf uns wartete.
    Im großen und ganzen, ein Erfolg: jeder von uns hatte ein neues Visa, 3 Flüge und viel Fast Food gegessen.
    In Hongkong jedoch aßen wir besonders gute Dim Sum, vegetarische Art natürlich.
    Die waren wirklich gut.
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  • … die Terrakotta Armee

    10 november 2024, China ⋅ ☁️ 12 °C

    Sonntag, 10,11.2024

    Heute gehen wir wieder mal laufen in der Früh. Ich wähle den Park gleich hinter dem Parkplatz. Und da zu Fuß immer viel mehr zu sehen ist, wie Gingko-Bäume, kleine Vögel, macht es mir heute wieder viel Spaß.
    Zurückgekehrt mache ich uns Frühstücksporridge. Alex läuft wie immer seine 12 km.
    Danach machen wir uns auf ins riesige Areal der Terrakotta-Armee.
    Die Armee ist eine Bestattungskunst, 210 und 209 vChr. und stellen die Armee von Quin Shi Huang dar, um ihn in seinem Leben nach dem Tod zu beschützen. Es sind mehr als 7000 Soldaten, alle unterschiedlich gestaltet, früher prächtig bemalt, jedoch durch die Luft ist die Farbe nicht mehr wahrzunehmen.
    Viele Soldaten sind rekonstruiert worden, und es werden noch immer Areale gefunden wo noch mehr Statuen zu finden sind. Sie wurden von Bauern 1974 in Lintong, außerhalb von Xian entdeckt. Auch Pferde und Streitwägen wurden gefunden. Die Figuren sind fast lebensgroß, und wurden aus Ton gebrannt und bemalt.
    Das Grab des Kaisers selbst befindet sich in einem Grabhügel und wurde bisher noch nicht ausgegraben. Man konzentriert sich derzeit auf die Armee, die noch nicht vollständig ausgegraben ist.
    Ich war schwer beeindruckt von der Qualität der Terrakotta-Krieger, der Größe und auch von der ungeheuerlichen Anstrengung, das 700.000 Arbeiter aus allen Teilen des Landes an dieser riesigen Grabstätte gearbeitet haben.
    Es ist neben der Chinesischen Mauer wohl die berühmteste Sehenswürdigkeit Chinas.
    Was natürlich dazu beiträgt, das sie oft von mehr als 60.000 Menschen täglich in Stoßzeiten besucht werden.
    Da die Hochsaison bereits vorbei ist, war es erträglich.
    Und äußerst interessant.
    Wir speisten dann beim Zurückwandern zu unserem Van noch bei Mc Donalds, und anderen kleinen Imbißständen.
    Dann machten wir uns auf zum Flughafen nach Xian
    Am Parkplatz direkt bei Terminal 3 schlugen wir unser Nachtlager auf.
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  • …auf nach Xian

    9 november 2024, China ⋅ ☁️ 10 °C

    Samstag, 09.11.2024

    Wir machten uns also auf die lange Fahrt nach Xian. Es regnet und die Wolken hängen tief in Berggegend, die wir durchqueren. Gegen 14:00 waren wir beim Reifenwechsler, der die Vorderräder nach hinten und die Hinterräder nach vorne umsteckte.
    Nach einer guten Stunde konnten wir die Innenstadt hinter uns lassen, wo wir 2 x Umwege fahren mussten, da wir in unser Amap-chinesisches Navi unsere Höhe noch nicht eingegeben hatten. Das haben wir dann auch noch endlich erledigt. Nun
    Müssen wir wenigstens keine Umwege mehr fahren und Angst um unser Dachflächenfenster haben.
    Nun gehts auf unseren Stellplatz beim Terrakotta-Warrior-Museeum. Und da Alex immer gleich alles erledigt haben will, baut er den Elmulator der Türken in den Kohbi ein.
    Ich habe heute auch noch ein Webinar von meiner „Schule des Schreibens“ über das Ploten eines Kinderbuches. Die Internetverbindung hält und von 16 bis 23 h habe ich viel übers Kinderbuchschreiben gelernt.
    Na dann kann ich ja jetzt mal das angefangene abändern.

    Der Parkplatz ist riesig, und da wir ja einen Tag Besichtigung ausgelassen haben, stehen wir abends allein auf dem riesigen Parkplatz. Als es dunkel wird, kommen noch 2 Polizisten, und brabbeln irgendetwas auf chinesisch.
    Im Endeffekt stellt sich heraus, das wir hier schlafen dürfen. Na dann!
    Nach dem späten Webinar wird mir das nicht schwer fallen.
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  • Zangl Termin

    8 november 2024, China ⋅ ☁️ 3 °C

    Freitag, 08.11. 2024

    Um 8:30 standen wir vor der Werkstatt eines chinesischen Autoschraubers.
    Alex ging mit dem Chef in die Werkstattgrube unter dem Van, und bauten den AD-Blue Tank aus. Dann versuchte Alex den Sensor zu identifizieren, manches ließ sich leicht abklipsen, anderes war fest verbaut.
    Konklusio der Aktion: man konnte den defekten Sensor nicht entfernen und durch einen neuen tauschen, sonder man müßte einen komplett neuen Tank mit allen neuen Sensoren, natürlich Original-Fiat-Teil, kaufen.
    Während der langen Fahrt hatten Kobi dann noch eine schlimme Fehlermeldung für uns auf Lager: „ Neustart nicht möglich nach 900 km/Adblue nachfüllen“

    Aber Alex würde eine Lösung finden.Es musste wieder etwas umgebaut werden.
    Da auch unsere Vorderreifen schon fast kein Profil mehr hatten, wollten wir
    in Xian auch gleich noch die Reifen umstecken lassen. Joe wurde wieder bemüht, uns eine Reifenfirma ausfindig zu machen. Wie immer, hatten wir bald für morgen
    nachmittag in Xian einen Termin.

    Danach machten wir uns auf den Weg nach Tianshui. Denn wir wollten einen Tag Besichtigung auslassen und schon zur übernächsten Station weiterfahren.
    In Tianshui hatte uns Joe einen Stellplatz bei einem Sportstadion gefunden.
    Hier hatten wir eine ruhige Nacht nach der langen aufregenden Fahrt.
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