Beeindruckende Landschaften
5. juni, Albanien ⋅ ☀️ 23 °C
Zum einen ganz tolle Natur.......
Auf zu neuen Abenteuern
5. juni, Albanien ⋅ ⛅ 21 °C
Fahren jetzt Richtung Süden nach Porto Palermo in eine Bucht, werden nun drei Nächte keinen Hafen mehr anlaufen.
(Weil es keinen gibt 😉)
Gut gegessen
4. juni, Albanien ⋅ 🌙 19 °C
Eigentlich wollten wir im 4 Sterne Tempel neben der Marina essen, aber Ilvy durfte nicht mit rein....dann halt nicht.
Sind dann ein paar hundert Meter weiter in ein kleines Lokal waren die einzigen Gäste, Ilvy durfte mit rein.
Super gegessen, ein riesen Obst-Nachtisch mit Kuchen kam vom Haus, ohne Berechnung.
Glück gehabt.Læs mere
Kommt es oder kommt es nicht ?
4. juni, Albanien ⋅ ☀️ 21 °C
Wir haben keine Angst vor Gewittern, aber Respekt.
Tagesausflug Himare
4. juni, Albanien ⋅ ☀️ 22 °C
Wir stehen an der Einfahrt der Marina bereit, 10:10 Uhr kommt das Leihauto. Thomas muss jetzt die Tante zurück an das Büro fahren und kommt dann wieder zu uns zurück. Was sollte das jetzt? Wir wissen es nicht. Das Auto hat zig Beulen, Schrammen, eine quergeplatzte Frontscheibe, einen leeren Tank und 250.000 Km drauf. Hoffentlich bleiben wir nicht unterwegs liegen, den das Automatikgetriebe schaltet auch etwas seltsam. Wir machen uns auf in Richtung Himare. Wollen sehen was uns morgen für Begebenheiten erwarten. Nach 5 Minuten schon Stau. Was ist denn hier los. Autos parken auf beiden Straßenseiten, kreuz und quer laufen Leute auf und über die Bundesstraße, Polizeiauto steht mittendrin und macht nichts. Da sehen wir das dort ein Friedhof ist, die Leute waren bei einer Beerdigung. Als Nächstes kommt eine Mautstation für den Tunnel, kostet 250 Lek, aber man kann kostenlos durchfahren. Der Tunnel ist 6 km lang, man kommt raus und schaut auf das Meer. Was für ein Blick, herrlich.
Der zweite Blick ist auf eine Baustelle, so groß wie ein komplettes Dorf. Wer zahlt das alles ? Die Straße führt vom Meer rauf ins Gebirge, an Ortschaften vorbei die in den Berg gebaut sind, zum Teil einspurig mit großen LKW im Gegenverkehr. Dann sehen wir drei Hunde auf der Straße und ich fünf Ziegen, nein eine ganze Ziegenherde die von ihrem Schäfer über die Straße getrieben werden.
Da kommt auch schon Himare. Es gibt einen Teil der Stadt im Gebirge mit ihrer Burg und den Teil am Meer. Willkommen in Italien 2.0. Eine Strandpromenade zum verlieben, ein schönes Lokal/Kaffee neben dem anderen. Aber schlagartig sind die Preise auch auf Europanivau gestiegen. Es ist auch schon gut besucht, am Strand liegen die Sonnenanbeter, Ausflugsboote werden gebucht und Jetski ausgeliehen. Wir machen uns auf den Weg zum Hafen. Eigentlich ist es nur ein Anlegesteg und Feuerwehrstation. Da kommt ein Straßenhund um die Ecke und sofort sind noch fünf andere da, darunter auch wieder säugende Hündinnen die immer besonders aggressiv sind. Ylvi bekommt Panik, Thomas nimmt sie hoch, wir brüllen sie an. Da kommt ein Mann auf einem Motorrad der uns auch gleich zur Seite steht.
Er scheint dort bekannt zu sein. Wir fragen ihn ob wir hier mit unserem Boot anlegen können. Nein das geht nicht, evtl. ankern, aber dass sollen wir besser in der Bucht von Palermo machen.
Ok, wieder zurück Richtung Auto machen wir Rast im Restaurant Himara '28. Ich essen einen Kinoasalatnmit Shrimps und Thomas Spaghetti mit Muscheln, super lecker und große Portionen. Wir machen einen kurzen Abstecher, zwei Buchten weiter bis nach Palermo. Sehr schöne geschützte Bucht, wenn das Wetter mitspielt. Wird schon klappen.
Zurück an der Apollo wird erstmal die Wunde von Ylvi kontrolliert, sieht schon besser aus, das wird wieder.
Thomas bringt das Auto zurück, alles wird anstandslos abgenommen. Das Auto lief doch sehr gut, ist halt VW.Læs mere
Tag 3 in Orikum
3. juni, Albanien ⋅ 🌬 24 °C
Nachdem wir den Vormittag vertrödelt haben, wollen wir mit den Scootern an den offiziellen Strand von Orikum fahren. Die Scooter vom Boot auf den Steg geschleppt, Thomas will noch den Müll wegbringen, Ylvi springt um ihn rum. Plötzlich jault sie auf. Sie ist ins Rad reingelaufen. Sie humpelt. Es ist auch gleich noch ein Mann da und kühlt mit Wasser, da wir denken das das Gelenk was abbekommen hat. Nun rein ins Boot, genau schauen was ist. Der Ballen von der rechten Pfoten ist offen und blutet etwas. Wie desinfizieren die Wunde und verbinden es, da hier alles nur Staub und Dreck ist. Und wie kann unsere süße Maus leiden. Sie kann aber laufen und ist munter. Nun packen wir sie wieder in ihre Tasche und fahren los. Als erstes machen wir stopp an einer Autovermietung und reservieren uns für den nächsten Tag ein kleines Auto. Es wird um 10 Uhr angeliefert. Unterwegs fahren wir an einem "Spielplatz" vorbei, auf dem nur Ziegen sind. Ob die auf die Schaukel kommen ?? Wir erreichen die Beach-Zone. Eine ewig lange Straße mit Palmen, am Kies-Strand Liegestühle und Schirme. Zum Teil aufgebaut, zum Teil in Vorbereitung, zum Teil komplett kaputt. Von der Ferne sieht alles gut aus, aber wehe man kommt näher. Es hat alles einen kommunistischen Flair, viel gewollt, viel versucht, nichts repariert und nichts sauber gemacht. Aber es sind schon ein paar Gäste da und die scheint es nicht zu stören.
Wir machen halt und gehen in ein Fisch-Restaurant was auch Hotel ist. Auch dort ist es nicht wirklich sauber, aber im Vergleich sehr teuer. Wir machen uns wieder Richtung Boot, kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein. Zum Abendessen gibt es Sturm und gewärmtes Hühnchen von gestern.Læs mere
Orikum
2. juni, Albanien ⋅ ☀️ 24 °C
Wir bleiben jetzt noch 2 Tage in der Marina. Zum ersten haben wir noch Zeit laut unserem Plan , da wir nicht allzu früh in Griechenland einfahren dürfen bedingt durch das schon gebuchte E-Tepai Fahrgenemigung und da es morgen bis Donnerstag früh stürmt.
Der Tag beginnt ganz entspannt und beim Gassigang haben wir einen neuen Freund für Ylvi kennengelernt. Angus. Das Frauchen ist Albanerin und hat eine Firma in Hamburg und Frankfurt die mit der Lufthansa zusammenarbeitet. Die Welt ist klein. Sie gibt nur noch einen Tipp für ein gutes Restaurant In der Nähe.
Heute ist die Fly dran mit sauber machen, ok dann noch die Fernster auf der Steuerbordseite und der Teakboden.
Thomas ist noch zum Baumarkt gefahren und hat Fliegengitter geholt. Endlich machen wir unser Küchenfenster Schnaken dicht. Ich will uns nicht loben, aber es ist schon gut geworden.
Etwas abhängen und dann geht es zum Abendessen in das vorgeschlagenes Lokal. Das hätten wir nie gefunden. Es liegt direkt am Fluss Lume i Izvorit, dieser fließt dann neben unserer Marina ins Meer. Dort gibt es Forelle direkt aus dem Fluss und ein Wasserrad, was aber anscheinend nicht mehr im Betrieb ist.
Als wir ankamen waren die Kinder noch wach und es gab ein großes Hallo als sie Ylvi sahen. Alle drei wollten sie streichen, mit ihr spielen und hinterher rennen. Thomas hat sie dann an die Leine genommen und den Kindern in die Hand gegeben. Damit wurde es noch wilder. Der Junge war nur noch am Rennen und hat Ylvi hinter sich hergezogen. Als ich dann dazwischen ging, gab es riesige Elefantentränen und ich hab noch einige Klapse auf den Po bekommen, aber Ylvi war mir dankbar und sofort unter dem Tisch verschwunden.
Wir haben beide Hähnchen bestellt, Thomas mit Pasta und ich mit Reis. Wir haben jeder ein ganzes Hähnchen bekommen und über ein halbes Hähnchen mit Heim genommen, es war einfach zu viel. Ab acht Uhr kamen dann die Schnaken und das in Manschaftsstärke. Um halb neun haben wir das Weite gesucht und sind ans Boot gerollert.Læs mere
Tagesziel Orikum
1. juni, Albanien ⋅ ☀️ 25 °C
Die Nacht war kurz und nicht erholsam, sogar mein Mann hat kaum geschlafen. Eigentlich war es eine ruhige Nacht, kaum Wind. Aber die Wellenbewegung war hart. Eine Dünung im Takt von 30 Sekunden drei harte Wellen, die mit voller Wucht gegen das Boot geschlagen haben. Nicht mein Ding. Um 05:18 Uhr den Sonnenaufgang fotografiert und um 6 Uhr Anker gelichtet. Auf nach Vlore. Die Fahrt super entspannt, kaum einer ist unterwegs. Wir fahren an der Insel Sazan vorbei. Sie ist Sperrgebiet, naja, man darf dort nicht anlegen da es ein Stützpunkt der albanischen Marine und der italienische Zollbehörde ist. Aber seit 2015 können Touristen per Ausflugboot in Gruppen die Insel erkunden. Verrückt.
Wir fahren nun in die Bucht von Vlore ein und sehen den Zollhafen. Wir funken ihn an und fragen ob wir 2 Nächte bleiben können. Wir sollen warten. Das Hafenbecken ist komisch, groß aber ziemlich leer, kaum Anlegemöglichkeiten. Da winkt einer,
wir sollen auf die andere Seite, oder raus fahren, warum spricht der nicht per Funk mit uns. Thomas bricht ab und fährt raus, zum nächsten angegebenen Hafen. Das sieht schon anders aus. Drei große Stege und ein Ankerplatz, wieder Kontaktaufnahme per Funk. Wir bekommen gesagt das wir Ankern können, das will mein Mann aber nicht. Wir sind mal wieder frech und legen querab am Steg an. Da kommen auch schon zwei Mann angerannt, hier nicht, sofort die Leinen abmachen. Einer sagt wir sollen da hinten festmachen und deutet nach links, da ist aber eine Großbaustelle und nur Fischerboote. Da werden wir auch schon angefunkt, da nicht, an der andere Seite ankern oder Abfahrt. Wir wollen nicht wieder ankern, es ist eine ganze Strecke mit dem Tender bis zum Land. Also ab nach Orikum, da gibt es eine Marina. Thomas telefoniert vorab mit ihnen, wir sollen kommen. Wir sind nun ganz unten in der Bucht und super windgeschützt. Wir liegen ganz in einer Ecke, ruhig und ideal für Ylvi. Das erste was wir dann machen ist schlafen und ausruhen. Am Nachmittag erkunden wir mit den Scootern den Ort und kaufen ein paar Kleinigkeiten ein.
Plan ist am Abend in der Marina was zu essen - denkste die haben nichts. Also wieder in den Ort und zurück. Auf der Fly noch etwas streamen und dann ab ins Bett.Læs mere

RejsendeHmm...eigentlich sollte Urlaub doch entspannt sein..... so wenig Schlaf. Ein Abenteuer nach dem anderen... Passt auf euch auf
Tagesziel Zhuk-Grykpishe
31. maj, Albanien ⋅ ☀️ 22 °C
Wieder eine unruhige Nacht für mich. Die Hundemeute bellt ständig, Ylvi ist nervös und bellt auch zurück, die Männergesellschaft vom linken Boot kommt um eins heim, die Kerle vom Nachbarboot rechts kommen erst um drei Uhr und machen dann auch noch Musik an. Mein Mann schläft und fragt mal nach, warum ich nicht ins Bett komme. Na wegen dem Krach ringsrum. Um 8 Uhr geht es langsam los. Bevor wir die Marina verlassen dürfen, müssen wir den Hafenmeister anfunken ob wir sein ok bekommen. Alles klar, wir dürfen das Hafenbecken von Durres durchqueren und ausfahren. Das Wetter ist sonnig, kaum Wind, das Meer ist glatt, hat aber eine lange Dühnung. Das ist für mich immer schlecht. Man wird von einer Seite aus die andere gehauen und das bedeutet für mich viele blaue Flecken. Halt typisch Bootsfahrerin. Wir fahren weiter Richtung Süden und wollen dann buchten, was hier aber eigentlich nicht wirklich geht. Richtige Buchten gibt es erst kurz vor Korfu, sonst nur Küstengebiete mit Sandstrand. Albaniens Küstengewässer ist zum großen Teil sehr flach und hat auch viele Felsen im Wasser. Das heißt man muss immer einen Blick auf den Tiefenmesser und einen in der Seekarte haben damit man alle Untiefen und Gefahrenstellen beachtet. Wir fahren an dem Naturschutzgebiet
Parku KombetarDivjaka Karavasta vorbei, das Gelände umfasst ca. 223 Quadratkilometer. Berühmt ist das Schutzgebiet das zwischen den Flüssen Shkumbin und Seman liegt, für seine Lagune, 400 Jahrer alter Baumbestand und die zum Teil sehr seltenen verschiedenen Wasservögel. Es dienst insbesondere als Überwinterungsgebiet von Zugvögel. Wir machen kurz hinter dem Schutzgebiet, wo der Fluss Seman ins Meer mündet, an einem einsamen Küstenstrand halt. Wir werfen den Anker im seichten Wasser bei einer Wassertiefe von ca. 3,5 Meter Und legen die Kette auf 30 Meter. Der Anker zieht, es sieht alles gut aus und an der Badeplattform haben wir jetzt eine Wassertiefe von ca, 1,6 Meter. Thomas kann zum Strand laufen, ist aber doch ziemlich weit. Das Beiboot wird klargemacht, Mann und Hund erkunden den Strand. Sandstrand soweit das Auge sehen kann. Einsam, aber es sind doch Leute am Strand. Die fahren mit den Autos und Motorräder bis ans Wasser vor und einige wandern den Strand entlang. Einer mit großen Rucksack auf dem Buckel kommt an Ylvi nicht vorbei. Ein streicheln muss sein, er nimmt sein Rucksack runter , packt einen Teil aus und gibt ihr ein großes Stück Entenbrust. Natürlich fragt er vorher Thomas und beißt in das andere Stück rein, um zu zeigen das es gut ist. Ylvi genießt es und ihr neuer Freund geht weiter. Das traurige an dem Strand ist aber seine schlimme Verschmutzung. Plastikmüll in allen Farben, Formen und Größen. Man kann nur den Kopf schütteln, ein großer Container wäre in einer Stunde randvoll.
Aber Ylvi macht das nichts aus, am Wasser ist alles sauber und sie kann ohne Leine flitzen so weit und lange wie sie will. Wir machen uns was zum essen und warten auf den Sonnenuntergang, der sich schon ankündigt. Dann ruft Maximilian an, erzähle gerade das da schon wieder ein Auto bis ans Wasser fährt. Zwei Männer schlendern in unsere Richtung. Ha, das könnten glatt Polizisten sein, dunkle Hose, dunkles Hemd. Und es sind welche, brüllen irgendwas zu uns rüber, deuten das Thomas rüber kommen soll.Thomas packt seinen Perso und fährt mit dem Beiboot rüber. Er kommt wieder, nun wollen sie die Bootspapiere, dann noch den Reisepass und den Führerschein natürlich alles im Original. Thomas packt den ganzen Ordner ein. Nun ist es schon stockdunkel er kommt wieder vom Strand, packt Ylvi und eine Taschenlampe. Ich soll schon mal alles abfahrbereit machen, wir sollen noch eine Seemeile raus fahren.
Ylvi macht kein Bächlein, sie merkt das was nicht stimmt. Die Polizisten stehen immer noch bereit, die ganze Sache hat jetzt schon eine gute Stunde gedauert. Inzwischen sind schon drei Polizeiautos ( schwarz SUV ) vorbei gefahren. Sie machen Patrouille, wegen der Schmuggler, hier ist die engste Stelle zu Italien.
Wir lichten den Anker und fahren noch 1 Seemeile raus aufs offene Meer, hier sind die Wellen schon um einiges höher und das immer noch im Blick des Gesetzes. Thomas ist nass, durchgefroren und stinksauer. Wir machen uns jetzt ins Bett und hoffen das die Nacht ruhig bleibt. Der Nachbar kann schon mal keine Musik anmachen. Albanien ist halt ein Abenteuer.
Ps: Bilder werden nachgereichtLæs mere
Route Durres -Vlora
31. maj, Albanien ⋅ ☀️ 21 °C
Kleiner Vorgeschmack auf den Tagesbericht.
Tagesausflug Tirana
30. maj, Albanien ⋅ ☀️ 25 °C
Tagesplan für heute ist ein Ausflug in die Hauptstadt Tirana, für 10 Uhr ist das Taxi bestellt. Vorher geht Thomas noch mit Ylvi eine Runde. Wollte er. Er kam noch vor das Tor, als ein Straßenhund bellte. Das war das Zeichen. Plötzlich waren es
6 - 8 Hunde, angeführt von einer Hündin. Sie gingen sofort auf Richtung Ylvi los. Thomas versuchte sie mit brüllen und treten abzuwehren, was aber nicht viel brachte. Also Rückzug durch das Tor der Marina. Da sind auch schon 2 Männer zur Hilfe gekommen und haben das Rudel zurück gedrängt. Auf Anraten versuchte Thomas sein Glück nochmal etwas abseits, aber da sind sie auch schon wieder angerückt. Ok, dann hat Ylvi erstmal nur Pipi gemacht.
Thomas hat für das nächste Gassigehen schon mal einen Knüppel zurecht gelegt.
Das Taxi war pünktlich da, der Fahrer kam aus Italien. Thomas hat sich mit Google-Translator auf deutsch-italienische mit ihm unterhalten. Nach einer Dreiviertelstunde Fahrt, nur an Industriegebieten vorbei, sind wir in Tirana. Der Fahrer lässt uns an einem Park Nähe der Oper raus und wir verabreden uns für diese Stelle um 16 Uhr wieder.
Der Skanderbeg-Platz ist riesig. Dort steht ein Monument des Nationalhelden auf seinem Pferd, die Et‘hem-Bey-Moschee mit Uhrturm, der Kulturpalast mit Oper u. Nationalbibliothek und div. Ministerien. Nach einem schokoladenlastigem Frühstück für Thomas in einem der Oper-Kaffees, machen wir uns zur Abfahrtsstelle der Hop On-Hop Off City Tour. Es ist nicht viel los , wir bekommen einen guten Platz und es gibt auch noch für uns eine deutsche Ansage.
Die Stadt ist faszinierend. Eine Kultur die sich in Jahrhunderten durch viele verschiedene Besatzungen entwickelt hat, immer wieder versucht hat ihre eigene Identität zu erhalten und politisch geknebelt wurde. Erst seit den 90er Jahren konnten sie sich befreien und sich der Welt öffnen. Die Tour war sehr informativ, beeindruckend und man konnte in vielen Facetten dieser Stadt einsehen.
Nach dem vielen Sitzen ging es erstmal zu Fuß weiter, was auch Ylvi gefallen hat. Dann noch eine Kleinigkeit essen, die Uhr immer im Blick. Um kurz vor vier Uhr waren wir an unserem verabredeten Treffpunkt angekommen. Taxi ist unterwegs, kommt gleich. Wir setzen uns in den Park und warten. 10 Minuten, 20 Minuten, halbe Stunde. Dann per WhatsApp eine Meldung: DerTaxifahrer könnte an diesem Punkt nicht halten. Was ??? Er hat uns doch da abgesetzt, hier halten ständig Taxis und lassen aus- und einsteigen. Thomas kocht schon fast. Aber dann kommt er angefahren, hält auf der Abbiegerspur auf der anderen Straßenseite. Mein Mann holt schon Luft, aber es ist ein anderer Fahrer, er wusste nichts von dem genauen Treffpunkt. Nach einer guten Stunde sind wir wieder auf unserem Boot und können das Erlebte nochmal Revue passieren lassen.Læs mere

RejsendeDanke für den schönen informativen Bericht über Tirana... 🙏❤️ sehr interessant.
Tagesziel Durres
29. maj, Albanien ⋅ 🌬 28 °C
Für mich war es keine gute Nacht. Der Sturm hat getobt, die Leinen haben regelrecht geschrien und die Fender gequietscht.
Mein Mann hat neben mir gelegen und tief und fest geschlafen.
Um halb acht ist Thomas mit Ylvi los um Brot zu kaufen. Er kommt zurück mit 10 Brötchen, drei Bananen und drei Äpfel. Das Brot war zu groß und die Brötchen gab’s halt nur im Packen. (alles zusammen 4,50€)
Nach dem Frühstück kommt auch schon unser Agent und bringt das Dokument zur Einklarierung, nun dürfen wir mit unserem Boot auch Albanien befahren. Wir legen ab und die Fahrt nach Durres beginnt. Das Wetter ist uns gnädig, es ist zwar Windig, aber der kommt als Rückenwind daher und dadurch ist es für uns auf dem Boot windstill. Nach einsamen 3,5 Stunden kommt Durres immer näher. Man erkennt es an der Industrie und den großen Tankern, die nun auftauchen. Nun kommt die Stadt in Sicht, Hochhäuser soweit man sieht, Hotels die sich in ihrer Pracht übertreffen und dann wieder Wohnhäuser die kurz vor dem Verfall sind und natürlich Bauruinen und Mega-Baustellen. Bevor wir in den Hafen einfahren funken wir den Hafenmeister an. Das ist hier ein Fähr- und Industriehafen und dadurch natürlich stark befahren. Wir bekommen die Erlaubnis einzufahren und direkt zur Marina Cristian zu fahren. Wir haben die Marina schon gestern angeschrieben und den Liegeplatz reservieren lassen. Sie waren total freundlich und hilfsbereit. Auch heute waren sie super organisiert, haben vorab schon per WhatsApp den Standort unseres Liegeplatzes geschickt. Die Marineros standen schon bereit, hat alles sofort geklappt. Gut, die "Marina" ist schon etwas anders als gewohnt. Der Steg ist sehr provisorisch und zum sehr hoch. Das Restaurant ist ein Container mit Terrassenanbau, Das Büro ist ein Container und das Waschhaus ist auch ein Container. Wir liegen zwischen Frachtern, Fähren, Industrieanlagen, Werftanlagen und etlichen trockenliegende Schiffen. Aber wir liegen gut und alle lächeln uns an und sind freundlich. Vor den Straßenhunden sind wir gewarnt worden, die sein nicht immer sehr nett. Wir sollen mit Ylvi aufpassen.
Nach drei Stunden Apollo absalzen, da der Wasserdruck eher einem kleinen Springbrunnen ähnelt, haben wir jetzt auch wieder die Frontscheibenabdeckung aufgezogen. Thomas fährt jetzt doch nur noch von oben auf der Fly und die Sonne brennt nun doch schon so stark das sich das Boot im inneren sofort aufheizt. Nach einem Nickerchen richten wir uns für einen Ausflug in die Stadt. Die Roller sind startklar, Ylvi macht noch ihr Geschäft, dann geht es los. Erstmal über brach liegendes Gelände und Parkplätze, durch die Ausfahrt nach rechts abgebogen. Nee, das sieht hier aber nach einer Schnellstraße aus, wenn nicht sogar ein Autobahnzubringer. Zurück, gegen die Fahrtrichtung, nach links, aber da ist alles abgesperrt. Wir fragen den Wächter, nein hier dürfen wir nicht lang, alles Zollgebiet, wir müssen ganz rum fahren. Ok, es gibt einen Fahrradstreifen und es ist nicht soviel Verkehr. Da kommt der nächste Wachposten, wir fragen wie wir wieder reinkommen. Kein Problem, wir sollen nur sagen das wir zur Marina wollen. Wir sind nicht ganz schlüssig wohin wir jetzt fahren sollen. Viel Verkehr und je zweispurig. Wir schauen das wir in eine Seitenstraße kommen, immer den Fußgänger hinterher. Und wir kommen direkt in die belebte Einkaufs- und Restaurantstraße. Also die Roller festgemacht und zu Fuß weiter. Man ist in einer kunterbunten Straße. Hier wechselt sich alles ab, Souvenirladen, Hotel, Kaffee, FlixBus Agentur, Designerladen, Fastfood und Fake-Designer-Laden. Und dann ein riesengroßer Platz vor einer Moschee mit Springbrunnen und Sitzgelegenheiten, daneben Teile der alten Stadtmauer und zwei Schritte weiter eine Ausgrabungsstätte eines Amphibientheaters. Thomas hat Lust auf Burger, wir essen was und machen uns dann auf den Heimweg. Es gibt noch einen Absacker direkt vor unserem Boot im Restaurant-Container. Und der netter Kellner hat uns auch noch super leckere Kirschen hingestellt. Ein Träumchen.Læs mere
Dürres Hafen
29. maj, Albanien ⋅ 🌬 28 °C
Ankunft im Industriehafen Dürres (incl. Christian Marina)
Warum kompliziert, geht auch so 🤣
29. maj, Albanien ⋅ ☀️ 22 °C
Eine Straße in Shĕngjin, man beachte die VDE geprüften Verkabelungen
Tagesziel Shengjin
28. maj, Albanien ⋅ ☀️ 29 °C
Heute war wieder früh aufstehen angesagt. Um sechs Uhr machen sich Andrea und Ylvi auf zum Spaziergang. Endlich wieder eine Marina mit Super-Duschanlage, die im Boot ist zwar auch gut, aber die muss man immer selber putzen. Nun wird das Boot zum ablegen bereit gemacht. Die Fly muss bei dem Wetter windfest eingerichtet werden. Um 8 Uhr haben wir den Termin zum Tanken. Das ist nicht weit, auf der anderen Seite der Marina. Unser Agent erwartet uns schon und eine wichtig kuckende Frau, die neun Unterschriften von Thomas wollte.
Aber dann ging alles schnell. Die Tankrechnung muss unser Agent erstmal zahlen, auch nicht schlecht, aber das will er natürlich zurück. Nun fahren wir zum ausklarieren wieder nach Zelenika und werden dort auch wieder vom Agenten erwartet. Thomas geht mit ihm zum Zoll, Papiere unterschreiben. Nun müssen wir warten und warten und warten….1,75 Stunden warten. Dann kommt unser Agent wieder, gibt uns die Papiere und wir dürfen nun abfahren. Natürlich wieder nur auf dem schnellsten Weg und ohne Pausen. Die Fahrt ist ruhig, wir haben Rückenwind und sind bald ziemlich alleine auf dem Meer. Nach drei Stunden ist die albanische Küste in Sicht. Der Agent Orion Frrok weiß Bescheid wann wir im Hafen einlaufen. Es ziehen starke Windböen auf.
Da ist Shengjin, wir werden direkt angefunkt und nach Herkunft und Ziel gefragt. Wir fahren in das Hafenbecken ein und fragen wo wir hin sollen. Antwort: Fahren sie aus dem Hafen raus, ohne ihren Agenten läuft hier gar nichts. Wir müssen also wieder raus, aber was ist das denn, hier ist plötzlich nur noch eine Tiefe von 0,5 Meter. Wir wirbeln kräftig den Sand auf und nichts wie raus. Thomas wirft den Anker direkt vor dem Hafen aus. Er ruft den Agenten an, wo er denn bleibt. Der sagt wir sollen mit dem Beiboot zu ihm kommen. Nein, es stürmt, bis das Ding im Wasser ist, ist es schon dreimal weggeflogen, wo ist er überhaupt??? Ok, wir sollen wieder in den Hafen kommen. Anker wieder lichten, verdammt - der Anker ist aus der Führung gesprungen und hat sich verkeilt - der sitzt fest. Egal jetzt, wir müssen bei dem Wind erstmal in den Hafen. Wo steckt der denn ? Da, grau- schwarze Klamotten vor rostig- dreckigen Kran. Thomas versucht auf der Steuerbordseite anzulegen, aber der Wind ist so stark das es der Motor nicht schafft das Schiff rum zu bringen. Wir knallen fast an die Mauer. Thomas gibt Gas damit wir da weg kommen. Er versucht das Schiff auf ein festliegendes Boot auflaufen zu lassen, der Agent schreit nur no, no, no go outside.
Der Wind treibt uns auf das andere Boot, ich versuche es abzudrücken, Thomas vor - schnell. Wir schaffen es gerade so wegzukommen, aber der Wind treibt uns weiter zum nächsten Schiff das eine ewig lange flache Muringleine liegen hat. Wir wir da jetzt reingetrieben werden, fliegt uns die Schraube bald um die Ohren. Thomas brüllt nur noch : festhalten, festhalten!!!
Der Wind holt Luft, das Bootgibt Vollgas und wir kommen von dieser Leine weg. Thomas ist es jetzt egal, der Wind hat etwas nachgelassen, wir fahren nun die leere Mole an. Die Mannschaft des Schleppers Iliria hat unseren Kampf schon verfolgt, sie eilen zu uns und helfen uns beim festmachen. Geschafft, wir liegen erstmal fest.
Da kommt auch schon ein Polizist und jemand vom Hafenamt angerannt. Das Palaver beginnt, Thomas macht klar das er hier bei diesem Sturm nicht mehr ablegt.
Jetzt kommt auch schon unser Agent an. Nun werden alle Papiere geschnappt und Thomas wandert mit der Mannschaft ab zum Zoll. Ylvi hat inzwischen schon einen neuen Freund gefunden, der mit ihr und ihrem Gummihuhn spielt. Es ist einer von der Schlepper-Crew.
Er spricht kein Englisch, aber hat uns nochmal beim finalen festmachen geholfen. Dankeschön.
Thomas kommt nach einer halben Stunde wieder zurück, er braucht noch zusätzlich die Reisepässe. Nun müssen wir nochmals warten, bis uns der Agent das ok gibt, damit wir das Gelände verlassen dürfen. Papiere bekommen wir aber erst morgen früh um neun.
Ok, dann nutzen wir die Zeit um unseren Anker zu reparieren. Er hat sich richtig verkeilt. Aber mit etwas logischen handeln und Einsatz eines Hammers haben wir das Problem gelöst.
Da kommt auch das Go das wir nun was essen gehen können. Was für eine Gegend, schlimmer als unser Bahnhofsviertel. Wir werden von drei Straßenhunden angebellt und verfolgt. Schnell noch albanische Lek am Automaten geholt und wir biegen ab zum Strand. Tata, schon gibt es eine Promenade, glitzernde Hotellobbys und schicke Restaurants. Wir nehmen das nächste Lokal. Der Besitzer kann kein Englisch, aber er hat eine englische Karte. Also suchen wir uns was aus und er schaut in seiner Karte nach, was es ist. Die Hühnersuppe ist ein Traum, sehr lecker. Nach einem guten Essen machen wir uns wieder in den Zollhafen. Dort ist übrigens auch des Auffanglager von Italiens Immigranten untergebracht. Gott sei dank ist es aber leer. Wir sind fix und fertig und hundemüde. Gute Nacht.Læs mere
Wir haben es geschafft , wir sind da.
28. maj, Albanien ⋅ ☀️ 30 °C
Nur kurze Schlagwörter, bericht folgt von Andrea.
Hafenkapitän schmeißt uns wieder raus.
Agent ruft komm zu mir aber zeigt sich nicht.
Hafenbecken zu flach, nur 50cm.
Und vorallem Sturm.
Irgendwann am Industriekai festgemacht.Læs mere
Ausklariert, auf nach Albanien
28. maj, Montenegro ⋅ 🌧 22 °C
7.00 Uhr aufstehen, nach zollfreiem tanken und ewigem Warten auf die Zollabfertigung geht es nun endlich Richtung Albanien.
Ankunft in Shĕngjin nach Plotter ca. 16.45 Uhr.
Letzter Tag in Montenegro
27. maj, Montenegro ⋅ ☀️ 27 °C
9.27 Uhr, ablegen in Kotor , Richtung Kumbor.
Nach einer wieder sehenswerten Fahrt sind wir nun wieder in der Marina Portonovi, sogar am selben Platz, Ilvy hat wieder ihre Hundewiese, Andrea hat Ihre Waschmaschine und ich meine Kirschen 🍒
Zwischendurch hab ich noch kurz die Bavaria Mütze aus dem Hafenbecken getaucht 🏊♂️
Alles ist mit unserem Agenten für morgen besprochen, 8.00 zollfrei tanken, dann nach Zelenika, ausklarieren und ab nach Albanien wo hoffentlich unser neuer Agent auf uns wartet.
Es wird spannend. 😆Læs mere
Kotor Tag 3
26. maj, Montenegro ⋅ ⛅ 29 °C
Heute haben wir uns ein Auto ausgeliehen. Direkt an unserem Hafen gibt es eine Autovermietung, alles online am Vorabend gebucht. Um neun Uhr hingedackelt, Formalitäten in 10 Minuten abgehandelt, Dreiviertelstunde auf‘s Auto gewartet. Dann kommt er endlich, ein schöner roter Renault Capture. Einsteigen und los geht es. Der Verkehr ist nicht ohne, aber das wissen wir ja schon. Wir fahren aus Kotor raus, immer der Küstenstraße entlang. Thomas gewöhnt sich langsam an das Auto, ist halt kein Mercedes, der Verkehr wird um einiges weniger und die Sonne scheint. Wir fahren durch die Orte Dobrota und Perast durch und machen dann halt in Risan. Ein Ort mit drei Kirchen, historischen Gebäuden, einem Hafen und einer Mövenpick Hotel & Residences- Anlage die baulich gar nicht hier hin passt. Wir setzen uns in ein schönes Kaffee. Die Kellnerin kommt und nimmt die Bestellung auf. Wir kommen ins Gespräch, sie ist erst heute Morgen aus Bochum heimgekommen. Fährt wohl einmal im Jahr nach Deutschland, letztes Jahr war sie in Köln. Nur deutsch kann sie nicht sprechen. Wir entscheiden uns die Küstenstraße zu verlassen und nehmen die Serpentinenstraße. Es geht immer weiter hoch, wir haben einen tollen Blick. Nur die Straße wird immer enger und auch die Beschaffenheit wird immer schlechter, oder die Löcher immer tiefer. Mal davon abgesehen das es zum Großteil keine Leitplanken gibt, nur direkt den Abgrund. Plötzlich gibt es eine Abzweigung, frisch geteert, verbreitert und befestigt und führt zu einer Kirche. Also dahin. Alte kleine Kirche, Friedhof und saftige Wiesen, nur die Straße ist ab hier wieder im miserablem Zustand. Aber hier soll es auf die Bundesstraße gehen. Es gibt einen langen und einen kurzen Weg. Ich setze mich durch, wir nehmen den kurzen Weg. Er ird immer schlimmer, aber es kommt noch ne Kirche mit Friedhof, der Weg besteht nur noch aus Löchern und Kies. Da ist schon die Bundesstraße, aber der Weg wird immer steiler, die Räder drehen durch, Andrea bekommt jetzt endgültig Muffensausen.
Thomas gibt alles, geschafft, das rostige Tor ist auf, wir können auf die Bundesstraße auffahren. Gott sei dank. Wir wollen in den Ort Kamenari, dort gibt es eine Autofähre die uns auf die andere Seite bringen soll. So, jetzt sind wir vorbeigefahren. Ok fahren wir halt noch ein Stück, vielleicht finden wir endlich eine Stelle an der mal parken/ halten kann und dann auch noch ins Wasser kommt. Das ist echt schwierig hier. Das hat alles kein Sinn. Man kommt einfach nichts ans Wasser. Alles ist privat oder nicht zugängig. Wir drehen um und Thomas entdeckt eine Muschelzucht mit Lokal. Da kann man auch parken. Mein Mann muss natürlich an den Strand und findet auch gleich zig tote Seesterne. Zwei werden eingepackt. Wir bestellen mit Parmesan überbackene Miesmuscheln, Pasta mit Muschel und für Thomas noch zwei Austern. Es wäre alles perfekt gewesen, wenn sie nicht vorher die Holz-Sitzgruppen frisch lackiert hätten.
Nun mit der Fähre rüber nach Lapetane, Küstenstraße, einspurig mit Gegenverkehr, nichts für schwache Nerven. Kurz vor Prcanj entdecken wir einen öffentlichen Strand mit Parkplatz. Thomas wagt es und geht ins Wasser, kalt aber erfrischend. Ylvi und Andrea lassen sich nicht überzeugen, wir bleiben draußen. Noch in einer Konoba ein alkoholfreies Bier und ein Wasser. Bezahlen müssen wir das 0,33 l Bier, dass in einer 0,25 l Flasche serviert wird. So kann man auch reich werden. Wir fahren die letzten Meter, dann haben wir die Rundreise beendet, Auto abgegeben und sind ans Boot gelaufen. War ein toller aufregender Tag, morgen geht es zurück zur Marina Portonovi.
Anmerkung von Thomas: So schlimm kann es nicht gewesen sein, Andrea hat dann noch alle acht Fender geputzt, sehen wieder aus wie neu.Læs mere
Kotor Tag 2
25. maj, Montenegro ⋅ ⛅ 28 °C
Der Alltag schleicht sich auch ins Bootleben. Spazierengehen, Boot aufräumen und saugen, sich ausgehfein machen und dann ab ins Leben. Noch mit Ylvi um die vier Ecken und dann zum Taxistand. Wir wollen uns zur Kotor-Cable-Car bringen lassen. Diese wurde September 2023 eröffnet, fährt in 12 Minuten
über eine Länge von 3.900 m und überbrückt dabei 1.316 Höhenmeter des Lovcen-Berges. Nach Verhandlungen mit dem Taxifahrer geht die Fahrt durch den ganztägigen Stau über die Hauptstraße 7 km an unser Ziel. Es geht durch einen Tunnel , der Gegenverkehr steht fast nur, die Heimfahrt wird länger dauern. Aber nun heißt es aussteigen, zum Kassenhäuschen gehen und Karten kaufen. 40 € später geht die Fahrt los. Ein toller Blick. Das satte grün der Bäume, gegenüber die Bucht von Kotor und noch etwas drehen - das weite Meer das bis nach Italien reicht. Oben angekommen gibt es eine kleine Alpine Achterbahn und das ganze natürlich mit viel Geschrei der jungen Mädels. An zwei Stellen sind noch Baustellen, dort entstehen neue Attraktionen. Ein tolles Gebiet für Wanderer und auch für Radfahrer gibt es eine eigene Strecke. Eine Kinderwelt / Abenteuerspielplatz gibt es auch, aber diese kostet nochmal extra. Souvenirläden, Perlenfachgeschäft, Käse- und Schinkenverkauf, Eisbude mit Getränke und ein stylisches Lokal mit dem Megaausblick, alles da. Da das Lokal mit 4 Kellner es nur schaffen 4 Tischreihen zu bedienen und wir nach 15 Minuten immer noch ohne was da sitzen, gehen wir. Thomas bedankt sich noch bei der schicken Empfangsdame für den tollen Nicht-Service. Jetzt müssen wir auch schon wieder runter, um 12:30 Uhr holt uns der Taxifahrer wieder ab. Und da ist er auch schon parat, er war die 1,5 Stunden schnell bei seiner Familie. Die Fahrt geht los, oh, der Tunnel ist wegen Überlastung gesperrt. Kurzer Schwenk nach rechts und wir werden auf einer Serpentinenstraße den Berg hochgefahren. Die Straße wird immer enger und geht wieder abwärts, aber kein Verkehr vor uns. Wir drängeln uns unter Hupen wieder auf die Hauptstraße, aber nicht für lange. Über einen Parkplatz des Hauptfriedhofes geht es wieder über die engsten Straßen weiter, aber nun stehen auch wir die letzten Meter im Stau. Angekommen, wo wir abgefahren sind, will Ylvi nicht mehr aussteigen. Es war so schön kühl im Auto. Es geht nochmal in die Altstadt was essen. Oh man, nicht unser Tag für Restaurants. Ewig auf‘s Essen gewartet, Risotto war sehr körnig um nicht hart zu sagen, zu meinem Salat kam kein Essig und Öl - beim Nachbartisch erbettelt - Essig war aber flockig - doch den Kellner beirufen - endlich kann ich essen, nichts wie auf zum Boot. Ylvi macht die Hitze zu schaffen, schläft/ döst viel, aber abends wird es kühler.Læs mere
Tagesziel Kotor
24. maj, Montenegro ⋅ ☀️ 22 °C
Wir machen uns auf nach Kotor. Die Fahrt ist ein Genuss für die Augen. Die Berge reichen zum Teil bis zum Wasser. In den Hängen entdeckt man immer wieder alte Kirchen, Burgen und Villen. Man fühlt sich nicht auf dem Meer, eher in einem Fjord.
Man schaut direkt auf den Ort Perast, davor sind zwei Inseln gelegen. Eine mit dem katholischen Kloster Saint George und die andere mit "Our Lady of the rock". Auf die Klosterinsel darf man nicht, aber auf die Lady-Insel. Heute ist Sonntag und somit ist die Insel voll mit Menschen. Wir machen uns weiter nach Kotor. Es gibt hier viele Fischfarmen.
Nun kommt auch schon unser Ziel, der Stadthafen, in Sicht. Der Marinero steht nach Funkanmeldung schon bereit. Ich geb ihm unsere Seile, er mir die Steuerboard-Muring. Boah, ist die schwer und dreckig. Nun die Backboard-Muring, genauso dreckig und ewig lang. Ich zweifle schon an mir, hab ich das richtige Ende ??? Ok, jetzt sieht man das sie senkrecht ins Wasser abgeht. Noch zehn mal pullen und dann Klampe belegen. Ich bin am Ende, ohne Puste und total verschwitzt. Als ich mich beim Marinero auslasse, grinst er nur frech 😂.
Nun Wasserschlauch raus, Boot vom Dreck befreien, Wassertank auffüllen. Kurz Pause, dann machen wir uns auf den Weg in das Leben. Direkt auf der anderen Straßenseite ist der Markt. Thomas holt Schinken und Käse, natürlich nur nach einer Kostprobe. Nun in die Altstadt, wie immer staut sich alles im Eingangsbereich. Alle bleiben dort stehen. Aber auf dem Platz dahinter verteilt sich alles sehr schnell. Überall gibt es Kirchen, historische Häuser und Fasaden. Die Straßen sind so eng das man schnell die Orientierung verliert, man kann nicht in die Ferne sehen. In einem schönen Lokal mit Jazzmusik nehmen wir Kaffee und Bier und dann geht es erst mal wider ans Boot. Ylvi ist auch fix und fertig.Læs mere
...zu früh gefreut....
24. maj, Montenegro ⋅ ⛅ 26 °C
Jetzt also doch mit Kreuzfahrtschiff und Piraten 😆🤣
Kotor Stadthafen
24. maj, Montenegro ⋅ ☀️ 26 °C
Kurzer Rundblick von Boot aus, noch ohne Kreuzfahrtschiff. 😉
Von Tivat nach Kotor
24. maj, Montenegro ⋅ ☀️ 24 °C
Auf gehts von Tivat nach Kotor, die erste Fahrt auf der Fly, mit Co-Skipper Ilvy😆
Tivat
23. maj, Montenegro ⋅ ☀️ 22 °C
Heute war ausschlafen angesagt. Thomas ist auch erst um halb zehn aus dem Bett gekrochen. Nach dem Frühstück haben wir uns mit den Rollern auf den Weg gemacht. Man darf nicht überall fahren, deshalb mussten wir das erste Stück schieben. Dann erstmal zum Strand . Leider enden hier die Straßen sehr plötzlich, oder führen nur zur Hauptstraße. Diese führt zum Flughafen oder nach Kotor und dementsprechend war Stau angesagt. Wir sind etwas die Seitenstraßen hoch gefahren und uns so gut es ging die Steigungen hochgearbeitet. Irgendwann waren wir so durchgeschwitzt das wir an einer Tankstelle eine Rast eingelegt haben. Wir haben leider kein schönes Ziel erreichen können. Also sind wir nach vier Stunden und einem kleinen Snack in der Marina wieder zurück am Boot angekommen. Da das Wetter nun stabil bleibt soll, haben wir noch unsere Flybridge für morgen vorbereitet. Nun eine verdiente Rast. Ab 18 Uhr gibt es am benachbarten Strand Livemusik. Da wollen wir hin. Ok, das ist eindeutig zu laut für Ylvi. Wir stoppen an einer Strandbar. Dort sind Familien mit ihren kleinen und großen Kindern, größeren und kleine Freundesgruppen, alles super entspannt, herrlich.
Wind zieht auf, auf dem Hinweg hat Thomas ein Restaurant erblickt, da will er hin. Stoffservierten, Weinkarte…… das wird teuer. Der Kellner spricht uns auf deutsch an. Das ist uns hier noch nicht passiert. Seine Familie wohnt in Hannover, er ist dann nach Luxemburg und kellnert im Sommer in Montenegro. Verrückt. Er ist supernett, das Essen ist köstlich und wirklich preiswert. Alles richtig gemacht. Daheim bekommt Ylvi noch den übrig gebliebenen Rinderknochen.Læs mere























































































































































































































































































































RejsendeDas sieht mega aus