• Beatrice Ahlbrand
Sep – Oct 2016

Südafrika 2016

A 20-day adventure by Beatrice Read more
  • Trip start
    September 22, 2016
  • Johannesburg

    September 23, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    3 Stunden am Flughafen mit Passkontrolle, Geld wechseln und Auto anmieten verbracht. Das Buch hat Recht, die Südafrikaner lassen es langsam angehen.
    Mit dem hoteleigenen Shuttle fahren wir zum Bahnhof, um gleich noch die hop on hop off Tour zu starten. So richtig viel gibt es in Jo'burg nicht zu sehen.
    Beim Apartheidmuseum sind wir ausgestiegen und haben eine sehr umfangreiche Dokumentation dieser Zeit gesehen. In direkter Nachbarschaft zu einem riesigen Freizeitpark.
    Jo'burg ist mit 1700m eine der höchst gelegenen Großstädte der Welt und verdankt seine Gründung der Entdeckung einer Goldader.
    Abends bringt uns wieder das Hotelshuttle diesmal zum Essen " nur 6 Block weiter ", was dann doch fast 20 Minuten Fahrt war und ganz bestimmt nicht nur 6 Block weit😳Was denken die sich dabei? "Soon" heißt dann auch wenn du Pech hast "nie". Diese Erfahrung durften wir gleich nach der Bustour machen, als Jens zum ersten Mal im Hotel das Shuttle vom Bahnhof zurück in das Hotel bestellte. Es kam nie. Beim zweiten oder dritten Anruf kam dann ein Auto. Wir hatten eine Stunde inzwischen gewartet. Zu Fuß wären wir schon dreimal da gewesen. Das Hotel hatte uns aber eindrücklich davor gewarnt. Abends gab uns der Fahrer den Tipp, zum Essen nach. Zu fahren. Es war ein Straßenzug, der überall in jedem Ausgehviertel auf der Welt hätte sein können. Lokal an Lokal, voll besetzte Tische, entspannte Atmosphäre und leckeres Essen bei internationaler Musik. Keine Spur von Gefahr und Sicherheitsproblemen.
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  • Wir sind im Bush

    September 24, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Viel zu spät sind wir aus Johannesburg, Joburg oder auch Josy abgefahren. Wer Abfahrtspläne lesen kann ist klar im Vorteil. So hatten wir zwar ein entspanntes Frühstück im Reef Hotel aber dafür auch ziemlich wenig Zeit danach. Nach der Soweto Tour machten wir uns zügig auf den Weg nach Pretoria. Ahnungslos, was es dort zu sehen geben würde. Das war dann auch nicht wirklich viel, da auch hier wie am Vortag in Johannesburg, ein Stadtlauf stattgefunden hatte, der außer zugemüllten Strassen auch noch viele Barrikaden und Tribünen hinterlassen hat. Wir sind also dreimal um den inneren Kern gecruist, ohne den Church Square zu sehen. Verschreckt von einem Parksnweiser haben wir dann auch das Vorhaben fallen gelassen, eine Kleinigkeit zu essen. Ihm wollten wir unseren Wahen mit dem gut sichtbaren Gepäck nicht überlassen. Zurück zum Burenmonument, dort schnell die nächste Unterkunft gebucht und dann fix weiter nach Norden. Die Hotelauswahl nimmt außerhalb der Städte rapide ab. So haben wir für die Nacht ein Camp ausgesucht und mal wieder erst später gelesen, dass Anreise ab 13h bis 14h sein soll. Was soll das heißen? Darf man nur im Zeitraum von einer Stunde anreisen? Es sollte eine 24 Stunden besetzte Rezeption geben. Es war sowieso schon viel später und es wurde schon dunkel - rasant schnell dunkel. Es lagen noch 1,5 Stunden Fahrt vor uns und der Weg dorthin war nicht ganz klar. Das TomTom wollte die Adresse nicht kennen, egal wie wir sie eingegeben haben. Leider nahm auch niemand das Telefon im Camp ab. Was nun? Der highway war z. T. sechsspurig, alles gut. Die Landstrasse war zunächst auch noch schön bis die erste Baustelle kam, die abenteuerlich abgesperrt war. Ein paar letzte Läden und dann war Schluss mit Zivilisation. Hatten wir nicht grlesen, dass man im Hellen die nächste Station erreichen sollte? Dann kam die ausgefshrene Piste, da jörte es auf, gut zu sein. Hier jetzt liegen bleiben mit rinem Reifenschaden wäre fatal. Selbst in der Pampa kam dann ein Kreisel, aus dem wir die falsche Ausfahrt nahmen. Prompt standen wir vor einem geschlossenen Tor zum Private Game Park. Irgendwo dahinter lag das Camp. Jeder von uns hatte wohl schon Alternativstratwgien im Kopf, was wir machen könnten, wenn wir da nicht hinein kommen. Da tauchte aus dem Dunkel eine Wächterin auf, die gar nicht glauben wollte, was wir im Dunkeln hier noch wollten und dass eir dieses Camp gebucht hatten. Sie war sehr freundlich und schickte uns zurück zum Kreisel und eine Abfahrt vorher hinaus. Dort entlang wieder rin paar Kilimeter weiter sollte ein anderes Tor sein, das würden die Ranger uns öffnen. Wir sollten uns dort telefonisch melden. Na toll, da geht sber niemand ans Telefon. Wie soll uns dann jemand öffnen? Sus der Ferne sahtn wir dann 2 Autolampen blitzen, da stand tatsächlich ein Ranger am Tor. Was für ein Glück. Er erzählte uns, dass alle anderen zum Essen im Bush waren und deshalb auch niemand ans Telefon ging, wie auch?
    Er organisierte uns einen Tourguides, der uns außerhalb seiner Zuständigkeit mit vielen netten Erklärungen zu unserem Zelt führte. Was war das für ein tolles Gefühl bei dem Anblick. Noch vor wenigen Minuten hatte ich mir das nicht vorstellen können, dass wir heute noch in einem richtigen Bett übernachten würden und dann auch noch in so einem. Von Kleefeld aus hatte ich mir ein solches Zelt einmal auf unserer Tour gewünscht und da war es. Toll, toll, toll.
    Die Rückkehrer vom Bushcamp haben uns dann auch noch ein leckeres Essen mitgebracht. Bei Bier und Wein konnten wir unser Glück kaum fassen und lecker war es auch noch.
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  • Bush Fortsetzung

    September 24, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir hatten tatsächlich a lot of luck, dass der dicke ranger dort stand. Normalerweise ist das gate ab 18h geschlossen und es bleibt geschlossen bis zum Morgen. Um so schöner war, dass dann auch bald jemand kam, der sich um uns gekümmert hat und uns in unser Zelt brachte. Schöööön, nach dieser Fahrt nochmal schöner! Und es gab auch noch etwas zu esssen mit kühlem Bier und lecker südafrikanischem Wein. Wir waren komplett alleine, die anderen lagen schon im Bett. Satt und überaus zufrieden trollten wir uns ins Zelt. Wir sind allerdings noch Zelt- und Campunerfahren. Wir haben einen entscheidenden Fehler begangen. Wir haben uns ins Bett gelegt, ohne das Moskitonetz zu schließen. Ja ja, ich sehe euch grinsen, ihr hättet das natürlich gewusst. Nun ja, es kam wie es kommen musste, die Tierchen haben uns fast die ganze Nacht auf Trap gehalten. Schön blöd. Gegen Morgen sind wir eingeschlafen. Durch die Wände konnte man die Geräusche der Savanne super hören. Es gab bloß keine. Kein Löwe, der brüllt, keine Hyäne schreit, nur die Zirpen und ein paar wenige Vögel sind wach. Und wir eben. Und die Moskitos. Na toll!Read more

  • Ein anderer Bush

    September 25, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 21 °C

    Diesmal sind wir früher losgefahren und das war gut so. Nachdem der dicke Ranger uns noch einmal beim Frühstück versichert hat, dass wir unglaubliches Glück gestern Abend hatten, sind wir heute nach einem lecketen Frühstück, einer Stunde am Pool - mit letzter Liege vor der Savanne - um 12h Richtung Krüger Park gestartet. Der Wagen macht einen unglaublichen Lärm und man sucht den 6. Gang. Den gibt es aber nicht. Also jault der Motor weiter und wir brettern mit 120km/h über die Landstrassen. Ohne Mittelleitplanke ist das Gefühl schon komisch. Man gewöhnt sich aber auch dran. Plötzlich kommen Nadelbäume und es sieht aus wie im Schwarzwald. Hier ist es ordentlich hügelig. Wir kommen gut vorwärts. An unserer Planung müssen wir aber noch arbeiten. "Noch etwas zu essen kaufen" oder " einen Kaffee trinken bei nächster Gelegenheit" das kann man getrost vergessen. Entweder du machst es gleich, oder du kannst es knicken. Die Alternative kommt nämlich nicht. Also haben wir wieder nichts zu essen gekauft und auch keinen Wein.Read more

  • Am Olifant River

    September 27, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 17 °C

    Seit Sonntag sind wir in der Emhoshi Lodge in der Nähe von Hoedspruit ( Hudspreut ausgesprochen). Ein Traum, dieser Ort: direkt am Fluss, die Tiere ziehen den ganzen Tag über vor dir vorbei, ein super nettes holländisches Besitzehepaar und echt leckeres Essen. Gestern sind wir auf der Suche nach einem Elefanten fast 2 Stunden durch die Savanne gelaufen, mit einem Parkranger, dem Mitarbeiter Alec und Leandra, der Besitzerin. Interessante Steine , eine tolle Krebsmuschel und ein Geweih gefunden - aber keinen Olifant. Die kamen später direkt bei der Lodge zur Wasserstelle. Dann haben wir noch ein Krokodil auf einer Sandbank im Fluss gesehen, eine Hippofamilie im Wasser, eine ganze Menge Giraffen und Warzenschweine, Antilopen in verschiedenen Ausführungen und anderes Getier. Mit Dave sind wir nachmittags zu einer Game Drive Fahrt aufgebrochen. Durch die blattlosen Büsche und Bäume sollte man gut Tiere erkennen können. Es sind aber nicht viele zu sehen. Das Land ist sehr trocken und die Elefanten drücken auf der Suche nach Nahrung viele Bäume um. Das sieht teilweise wie eine Katastrophenlandschaft aus. Zebras gibt es hier zur Zeit garnicht weil es kein Gras gibt. Nach der tollen Jeeptour macht Dave ein Feuer an und wir genießen den hereinbrechenden Abend bei einem Glas Wein am Feuer. Bis auf einmal Geräusche zu hören sind, die eindeutig nicht vom Poolsauger kommen. Da brüllen erst Elefanten und dann ein Löwe. Immer wieder kann man ihn hören, ein imposantes Geräusch und ziemlich unheimlich. Mristens ist es eher ein tiefes Stöhnen und ich beruhige mich damit, dass ein Löwe, der angreifen will, wohl vorher nicht alle von seiner Anwesenheit in Kenntnis setzt. Den ganzen Abend können wir ihn hören, manchmal auch sehr nah. Dave besteht darauf, dass die Olifanten und besonders die Hippos die gefährlicheren Tiere sind. Um 22h fallen wir ins Bett und werden tatsächlich morgens um 5:30 wieder von Leogeräuschen geweckt. Er ist immernoch in der Nähe. Es wird gerade hell, aber wir können ihn nicht sehen.Read more

  • Auf dem Weg nach Bloomfontein

    September 27, 2016 in South Africa ⋅ 🌧 14 °C

    Abschied aus der Lodge. Das ist ein herrlicher Flecken Erde. Außergewöhnlich. Nach ein paar entspannten Minuten am Pool brechen wir auf Richtung Hazyview. Auf halbem Weg fällt uns auf, dass wir geradewegs an einem highlight Südafrikas vorbei fahren. Also wird kurzfristig umgeplant. Neues Ziel: Blyde River Canyon. Der Grand Canyon in klein. Ein toller Ausblick in Gods Window, ein kleiner Wasserfall ( Berlyn Falls ), eine tolle Schlucht und der Höhepunkt zum Schluss : Three Rovalde ( Rundhäuser, ähnlich dem, in dem wir die letzten Nächte geschlafen haben). Das war schon extrem hoch und unsngenehm steil.
    Unser ganzer Zeitplan war total durcheinander. Ein Blick aufs Navi sagte uns, dass wir erst 130 km von Hoedspruit enrfernt waren. Viel zu wenig für unseren Plan. Also jetzt aber zügig. Leider war es nun auch für Pilgrims Rest zu spät und auch schon zu dunkel. Wir fuhren also nur unterhalb vorbei. Das Gelände war richtig schön, eine Landschaft, wie ich sie nie hier vermutet hätte. Es wollte kein richtiger Genuss aufkommen weil wir mal wieder zu wenig Petrol im Tank hatten. Das wurde echt knapp und es kündigte sich zu allem Unglück auch noch ein Pass an. Das war jetzt richtig ungünstig. Lydenburg erlöste uns von der Qual und brachte uns noch den besten burger in der südlichen Hemisphäre.
    Frisch gestärkt und voll getankt ging es weiter nach Secunda in ein riesiges Hotel mit Casino. Zwischendurch gab es viele Blitze und endlich Regen. Für den Bush und die Tiere war es zu südlich. Weiter oben kam der Regen wohl nicht an. Schade.
    Auf nassen Strassen mit zum Teil echt schlechter Fahrbahnmarkierung und abenteuerlichen Schlaglöchern ging es rasant zum Endpunkt des Tages. Der Tag klang mit einem schnellen extrem günstigen Bier zwischen Einarmigen Banditen in der Hotelhalle aus. Morgen sehen wir nach 3 Monaten unsere Maus wieder.
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  • Wir haben unsere kleine Maus wieder!

    September 28, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 3 °C

    Fast pünktlich sind wir in Bloomfontein angekommen. Am Eingang hingen Fähnchen zum Willkommen. Alle sind sehr nett. Nanni hat sich richtig gefreut und wir natürlich erst! Wilmie hat ein schönes Haus, jeder hat ein eigenes Bad und ein großes Zimmer, 2 Küchen, 2 Wohnzimmer, 1 Gästewohnung, 1 Gärtner und 2 Angestellte. Das ist Südafrika
    Ich glaube, Nanni hat sich nicht verändert. Sie ist vielleicht selbstbewußter geworden.
    Nach unserer Übernachtung im Casino in Secunda sind wir Richtung Harissmith gefahren. An der Grenze zu Lesotho liegt der Golden Gate National Park, den wir gerne sehen würden. Wir haben mit Nanni unsere Ankunft für 18h besprochen. Da bleibt nicht viel Spiel bei der Entfernung. Zuerst viel Kohleförderung und Kraftwerke, dann weites, weites Land. Riesige Felder mit Viehherden. Über Vrede, einer armen Stadt und Warden , wo es eine Tankstelle gab. Weiter Richtung Nanni mit 120 über viele potholes - Schlaglöcher mit zum Teil gigantischem Ausmaß.
    Durch den Golden Gate National Park, der wirklich schön ist. Wieder weitersuchen weites Land. Tolle Straßen - bis auf die potholes. In Ladybrand hätten wir uns noch gerne schnell die beiden Sehenswürdigkeiten - eine Höhle mit Bushmannzeichnungen und eine Höhlenkirche - angesehen, oder vielleicht auch nur eins von beiden. Wir haben leider gar nichts gefunden. Sie haben ein komisches Verhältnis zu ihren Highlights. Ok, dann sind wir eben schneller bei der Maus😀
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  • Bei Wilmie in Bloomfontein

    September 29, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Gestern Abend waren wir in dem Fastfood Restaurant von Bloomfontein im " Stur". Es Warenhaus lecker und schön. Zuhause gab es noch einen Rooibostee mit Milch und Zwieback. Danach sind wir ins Bett gefallen. Helena hat zur verabredeten Frühstückszeit noch fest geschlafen. Da müssen wir wohl wieder ein wenig daran arbeiten😳. Es gilt bald wieder German Time. Leider haben wir uns gestern irgendwo einen Platten geholt. Der rechte Hinterreifen hat jedenfalls keine Luft mehr.
    Nach dem Frühstück mit Maisbrei, Yoghurt und Kaffee sind wir zu Helenas Schule gefahren. Dort hat sie uns das Hostel und das Schulgelände gezeigt. Wir haben die Direktorin Mrs Mathee besucht, um uns bei ihr zu bedanken. Sie hat uns überaus freundlich empfangen und uns einige Tipps gegeben, was wir nicht verpassen sollten. Eine toughe Frau.
    Wir haben noch bei der Zeremonie zugesehen, die die 1qth grade Schüler veranstalten wenn sie in die matrics ( Abschlussklasse) versetzt werden.
    Lebensmittel einkaufen, Burritos bei Vosloos essen.
    Heute Nachmittag gehen wir noch in eine große Mal, zum Nelson Mandela Denkmal mit tollem Blick über die Stadt und die Schule und dann? Ich glaube schon wieder essen.
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  • Der Nachmittag in Bloomfontein

    September 29, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 12 °C

    Zuerst an Wilmies Lieblingsplatz ganz in der Nähe. Das Art Museum, wo Anja und Jomary Malunterricht haben. Danach sind wir tatsächlich in die Waterfront Mall gefahren. Dort gibt es alles, was man braucht. Dann auf den Naval Hill zum Nelson Mandela Denkmal und einem tollen Blick über Bloomfontein. Jetzt kocht die Maus gerade und wir freuen uns auf einen geruhsamen Abend zuhause.Read more

  • Tag 2 in Bloemfontein

    September 30, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Rundgang durch Bloemfontein. Hier waren wir die einzigen Weißen. Die Stadt ist hier nicht schön und Nanni hat Wert darauf gelegt, dass wir alle Wertsachen im Auto lassen, kein Handy benutzen und 100% vorsichtig sein sollen. Sie hat sich die ganze Zeit nicht wohl gefühlt. Wir haben das so nicht wahrgenommen. Es war nur nicht schön. Anja hat uns in das alte Rathaus geführt, das heute ein Literaturmuseum ist. Ein freundlicher Mitarbeiter führte uns durch alle Zimmer mit der Ausstattung der jeweilig vorgestellten Autoren. Allesamt verstorben. Das ist dann wohl die Aufnahmebedingung in das Museum😳. Jomary war not amused, was ihre Schwester da ausgesucht hat. Ich konnte mich dort leider nicht an die Autoren erinnern, die meine Südafrikaromane geschrieben haben. Ich werde es gleich recherchieren.
    In der Zwischenzeit war Wilmie bei einem Mediator, der hoffentlich im Gespräch mit Hans etwas erreichen konnte. Wilmie ist so traurig und enttäuscht.
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  • Nachmittag in Bloemfontein

    October 1, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 15 °C

    Nachmittags sind wir zu "Bob's Peanutbutter Shake" gefahren und haben möglichst die kuriosesten Kombinationen ausprobiert. Jens hat den "Bacon and Syrup" probiert, Nanni hatte den "Strawberry Candyfloss" und ich den" Pineapple, Carott and Orange Shake". Wirklich anders😃. Von dort ging es in die währe Innenstadt von Bloemfontein, dort, wo vor 20 Jahren noch für alle Kinos, Geschäfte und Bars waren. Heute sind hier zu 100% Schwarze. Irgendwo hier wollen sich Anja und Nanni braids flechten lassen. Wilmie besteht darauf, dass wir an einem der Food Stände afrikanisches Essen probieren. Es war echt lecker: Maisbrei mit Tomatensalat und einem gegrillten Hähnchenschenkel. Mit den Fingern Päckchen basteln und ab in den Mund damit. Dann noch schnell einen Termin beim Friseur gemacht und dann schnell nach Hause. Dort wurde es ein entspannter Abend am fireball mit gegrilltem Toast und Burenwurst.Read more

  • Tag 3 in Bloemfontein

    October 1, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 18 °C

    Frühstück auf dem Farmers Market. Cheeta Experience mit Tiger, Meerkatzen, vielen Gepharden, Wölfen und Luxen. Sehr interessant. Wir haben uns nach den Konditionen erkundigt. Vielleicht ist das ja etwas für Sophia. Von dort zum Friseur in the township. Great experience. In der Straße gab es Pommes in Weißbrot. War lecker. Eine nach der anderen ließ sich die Haare flechten. Das kann echt schmerzhaft sein. Helena weiß das nun. Es hat sich aber gelohnt. Nanni sieht richtig gut aus. Nach 3,5 Stunden waren wir schon wieder draußen. Heute Abend wollen wir noch zum Picknick auf den Naval Hill fahren. Wilmie ist nochmal einkaufen gefahren.Read more

  • Time to say goodbye

    October 2, 2016 in South Africa ⋅ 🌧 14 °C

    Heute ist Sonntag und die letzten Stunden bei Vosloo's. Nach einem letzten Frühstück haben Helena und ich das beliebte Schwarz/Weißgebäck gemacht. Das war der Deal: wir tauschen unsere Kekse gegen den Zwieback ( rusks ). Keiner kannte sich mit dem Ofen aus. Das Backen von rusks macht normalerweise alle 14 Tage freitags Leti.
    Die Eltern von Stefan kamen vorbei und wollten ihren Sproß abholen. Er war die Begleitung für Jo-Mari und Anja beim Frühstück mit ihrem Vater.
    Gestern Abend waren wir tatsächlich noch einmal auf dem Naval Hill. Bepackt mit allerlei Decken, Campingstühlen, Kissen, Getränken und Pizza haben wir auf der Plattform gepicknickt. Es war trotz der schwierigen Situation wirklich ein schöner Abend. Vielleicht ein wenig frisch aber schön.
    Um 14h Abflug nach Cape Town. Ein Minicityhopper soll uns in den Süden bringen. Nur 3 Plätze in einer Reihe und die Stewardess klemmt beim Service direkt unter der Decke. Es war, entgegen meiner Befürchtung, ein Luftloch- und störungsfreier Flug. Landung um 16h, Auto abholen und dann ins Hotel, direkt am Soccerstadium von Kapstadt. Abends zum Essen zur fußläufig erreichbaren Victoria und Albert Waterfront. Ein bißchen viel Remmidemmi, aber noch schön.
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  • Cape town

    October 3, 2016 in South Africa ⋅ ⛅ 20 °C

    Der rote Bus wartet, hop on hop off, Main Tour durch Kapstadt. Walking Tour durch den District 6, der eigentlich Wohngebiet der schwarzen Bevölkerung war und ab 1960 zu einem whites only Gebiet erklärt wurde. 60.000 Menschen mussten fast ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen und weiter an den Stadtrand hinaus ziehen, sortiert nach Farben und Abstammung. Der Bleistifttest war eine einfache Eingruppierung: Steckt man einen Bleistift in die Haare und er fällt direkt wieder heraus - Lucky man - du hast nichts zu befürchten. Bleibt er stecken hast du Pech gehabt.
    Es ist nahezu nichts von District 6 stehen geblieben, bis auf die Kirchen und 3 Moscheen. Wenn sie auch dem Boden gleich gemacht worden wären wäre es ähnlich einem Fluch gewesen. Das hat sich die Regierung nicht getraut. Die Schwarzen haben sich für dem Erhalt eingesetzt, sie wollten, wenn sie denn irgendwann wieder zurückkehren würden, ihre Kirchen wieder vorfinden, mit all ihren Erinnerungen darin.
    Die Regierung hat also die Universität um die St Marys Church drumherum gebaut. Das Gebiet liegt in weiten Teilen sonst einfach brach. Die mittlerweile versprochene Rückkehr wird so lange hinausgezögert bis immer mehr der damals Vertriebenen verstorben sind. Ein vererbbares Recht gibt es nicht.
    Nach dem District 6 Museum geht es über den Green Market zurück zum Bus und weiter zum Table Mountain. Wie gut, dass Jens schon mal Tickets besorgt hatte, da war es dann nur eine lange Schlange, an die wir uns anstellen mussten. Mit einer sich drehenden Gondel waren wir super schnell auf dem Berg. Die Aussicht ist grandios und dementsprechend beliebt.
    Zurück im Bus geht es an der Küste der Schönen und Reichen - Camps Bay etc. - in großem Bogen zurück in die Stadt.
    Nach fengshui ist Kapstadt übrigens Die Stadt. Der Tafelberg bildet den Rücken, Lions Head und Signal Hill die beiden Armlehnen. Davor liegt geschützt die Stadt. Robben Island, mitten in der Bucht vor Kapstadt, bremst die Energie - oder so ähnlich😳
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  • Gansbaai, der Haie wegen

    October 5, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 26 °C

    Aus der Weingegend Stellenbosch/ Franschoek zurück zum Meer in Hermanus/ Gansbaai.
    Booking.com machts möglich: so haben wir die letzte Nacht fürstlich auf einem Landgut in der Nähe von Franschoek residiert. Räume so groß wie unser ganzes Erdgeschoss. Man kann dort dann aber trotzdem auch nichts anderes machen als schlafen.
    Gestern Abend sind wir zum Abendessen nach Franschoek gefahren. Dort erwartete uns, als wir den Wagen geparkt hatten, ein ordentlicher Lärm, der so gar nicht zu unserer Vorstellung von diesem Ort passte. Das müsste geklärt werden. Neben der Kirche grölten die Anwesenden je lauter es wurde. In einer Menschengasse ließen Motorradfreaks ihre Motoren aufheulen. Mittendrin stand ein Hochzeitspaar. Ok, das ist mal eine andere Art, den Tag zu feiern.
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  • Mossel bay - nun zum shark diving

    October 7, 2016 in South Africa ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute haben wir in einem schönen Ferienhaus in einer bunten Kolonie in Mossel Bay übernachtet. Morgens früh starten wir ohne Frühstück zum Shark Diving. Es soll nun wirklich losgehen. Nach Sicherheitshinweisen, einem kurzen Frühstück und einem Einführungsfilm geht es aufs Boot. Im Vergleich zu anderen Bootstouren ist das diesmal ein richtig gutes Boot. Dank der Medizin aus Sri Lanka wird mir bei dem Gewackel auch nicht übel. In der weitläufigen Bucht von Mossel Bay liegt kurz vor dem Strand eine Insel mit 4000 Seehunden, die sich ordentlich gegenseitig anstinken. Dort Ankern wir und das Anlocken der Haie beginnt. Es dauert keine Viertelstunde vergeht und der erste der beeindruckenden Tiere taucht an unserem Boot auf. Die ersten 6 Taucher ziehen sich um und die Helfer vom Boot werfen einen Thunfischkopf immer und immerwieder vor dem Cage ins Wasser. Wenn sich der Hai "anpirscht" kommt das Kommando "down" und wir konnten unter Wasser den Versuch beobachten wie der Hai den Köder packen wollte. Ein paar Malschaffen die Haie es und es muss wieder ein neuer Kopf an dem langen Tau befestigt werden. Es waren wohl 9 verschiedenen Tiere, darunter auch ein gerade erst geschlüpfter Junghai. Es waren eine ganze Reihe von spannenden Situationen dabei, wo alle froh waren, dass man in Sicherheit war.
    Von Mossel Bay dann nach Knysna und schließlich Plettenberg, wo wir nach einem ordentlichen Lebensmittelshopping unser neues Quartier auf dem Berg bezogen haben. Sonnenuntergang hinter den Bergen und danach wurde es schnell kalt. Braai auf der Terasse in Decken verpackt und ab ins Bett.
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  • Oberhalb von Plettenberg Bay

    October 8, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir können ausschlafen! Kein Hai und kein Frühstücksbufett nötigt uns zum Aufstehen. Allein der Markt, dessen Vorankündigung wir gestern auf dem Hinweg entdeckt haben, motiviert uns, Frühstück zu machen und loszufahren. Verschiedene Handwerker und Imbissbuden preisen ihre Waren an. Ich trauere noch einem Bild in Franschoek nach, das wir hätten kaufen sollen. Dagegen fallen die Bilder hier auf dem Markt deutlich ab. Hätte, hätte, Fahrradkette. Helena findet noch etwas für Sophia und einen Schlüsselanhänger für sich. Meine Perlengiraffe suche ich vergeblich. Da bleibt bald nur noch selbst machen.

    Ein Fährtchen durch den noblen Urlaubsort und hinunter in die Bucht, in der gerade ein Querfeldeinradrennen stattfindet. Von den alten Walfanghäusern ist nichts mehr zu sehen. Stattdessen prangt ein riesiges, hässliches Hotel auf der kleinen Halbinsel. Touristen werden von einem Trekker mit samt den Booten zum whale watching ins Meer hinaus geschoben und Papa gibt dem Carguard einmal wieder viel zu viel Rand, was Helena genervt kommentiert.

    Jens macht eine nahegelegene horse riding Möglichkeit ausfindig. Helena kann sich allerdings gerade zu nichts motivieren - also fällt Reiten aus.

    Den Rest des Tages wollen wir nun entspannt auf unserer Terrasse verbringen, essend, schlafend, lesend und nochmal essend. Der Kühlschrank ist ordentlich gefüllt und wir starten mit einem lauwarmen Puddingkuchen aus dem Ofen mit Vanillesauce. Da im Kühlschrank auch noch eine große Schachtel Himbeeren steht gibt es die auch noch dazu. Diese Süßspeise ist ein Gericht aus Helenas Südafrikaschatz.

    Das Wetter hält sich bedeckt. So sitzen wir nun in Decken gemummelt auf der Terrasse und erholen uns bevor morgen der letzte ganze Tag in Südafrika beginnt und wir zum letzten Mal die Unterkunft wechseln. Dies ist ein Tipp von Frau Matthea, der Direktorin von Helenas Schule in Bloemfontein: Die Tsitsikama Lodge und Spa, die Dank des günstigen Kurses für uns durchaus erschwinglich sein könnte, wie Frau Matthea meinte.
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  • Tsitsikamma National Park

    October 9, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 10 °C

    Wir kommen runter von unserem Berg und es war wirklich schön da. Letzter Stop auf dem Weg nach Port Elizabeth wird die Tsitsikamma Lodge und Spa sein. Eigentlich hatte ich bei jedem N. P. an die big5 gedacht. Die gibt es hier aber nicht.
    Wir kommen an den ersten braunen Schildern vorbei, die Sehenswürdigkeiten oder sportliche Aktivitätsmöglichkeiten anzeigen. Tsitsikamma Village, das ist unser Ziel für den Tag. Hier kann man alles machen, was das männliche - und Kinderherz höher schlagen lässt. Wir entscheiden uns für Segwaytour und Canoping. Segway fahren macht Spaß und lässt sich tatsächlich ganz schnell erlernen.
    Zwischen Segwaytour und Canoping beziehen wir unsere Blockhäuser, die wir auch ganz entspannt auf ein Haus hätten reduzieren können, weil mit 5 Betten ausgestattet. Ein schönes Zuhause für die letzte Nacht.
    Die Canopytour startet zum Abschluss noch einmal in southafricantime 15 Minuten später. So what, wir haben noch Ferien. Nach einer niedlichen Einweisung, das Aussuchen des inkludierten lunch Sandwiches hat fast länger gedauert, und dem Anlegen des bekannten Sitzbrustgurtes besteigen wir einen offenen Jeep, der uns zum Parcour bringt.
    Die erste Rutsche erfordert schon ein wenig Überwindung, aber blamieren will sich hier keiner. Die höchste Plattform 7242286454434 ist ca 30 m hoch und die längste line ist 90m lang. Don't Break! Das ist alles eigentlich schön und aufregend. Fies wird es gottseidank erst kurz vor dem Ende als ich an einem benachbarten Ast ziehen soll und daraufhin der Baum zu schwanken beginnt, auf dem wir in 20m Höhe auf der Plattform stehen. Ein richtig unangenehmes Gefühl wenn sich der Boden unter den Füßen bewegt. That is the reason why we take these trees, they are flexible. Die Wurzel reichen nur etwa 50cm in den Boden dafür 40m weit. Die Wurzeln können nicht tiefer in den Boden wachsen, weil sie dann direkt auf Stein stoßen. Wir stehen auf einem Yellow......tree, dem Nationalbaum Südafrikas.
    Für das Canoping ist der Riese gut geeignet. In der benachbarten Plantage wird er mit rüden Mitteln getötet, um den neu gepflanzten, schneller wachsenden Pinien nicht das Wasser zu nehmen. Sie schälen die Rinde - wasserführende Teile - vom Stamm und lassen ihn so vertrocknen. Würden sie ihn fällen dann würden aus dem Stumpf bald neue Triebe wachsen, denn er ist nicht tot.
    Auf dem Weg zurück zur Lodge haben wir noch Zeit, die Suspension Bridge zu suchen, die einen Teil des Storm Rivers überspannt. Es ist schon ziemlich spät und der N.P. schließt um 19h. Das schaffen wir noch! Der Startpunkt ist gefunden, die entgegen kommenden Wanderer sprechen von 20min bis zur Brücke. Die untergehende Sonne taucht die Küste in ein herrliches Licht. Ein toller Weg führt treppauf zur Brücke. Es wird dunkel und wir sollten schnell den Rückweg antreten. Das Gate zum Park schließt und die Stufen sind nur noch schwer zu erkennen. Dank Nannis handylicht kommen wir zügig vorwärts. Das Gelände ist wirklich schön und hier hätten wir gerne mehr Zeit verbracht. Hier in einer Hütte zu übernachten wäre eine tolle Alternative gewesen. Jetzt sind wir aber ersteinmal froh, dass wir noch knapp vor Toreschluss aus dem Park herausgekommen sind und nun wieder auf der N2 zu unserer Schlafhütte fahren können.
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  • Zurück in Deutschland

    October 11, 2016 in Germany ⋅ ☁️ 6 °C

    Helena und Jens und ich fliegen getrennt zurück nach Frankfurt. Im Abstand von 15 Minuten starten unsere Maschinen mit South African bzw Lufthansa. Wir können deshalb noch den früheren Anschlussflug nach Hannover erreichen und kommen schon um 8h an. Nanni erst um 10h.Read more

    Trip end
    October 11, 2016