September - October 2016
  • Day20

    Zurück in Deutschland

    October 11, 2016 in Germany ⋅ ☁️ 6 °C

    Helena und Jens und ich fliegen getrennt zurück nach Frankfurt. Im Abstand von 15 Minuten starten unsere Maschinen mit South African bzw Lufthansa. Wir können deshalb noch den früheren Anschlussflug nach Hannover erreichen und kommen schon um 8h an. Nanni erst um 10h.

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  • Day18

    Tsitsikamma National Park

    October 9, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 10 °C

    Wir kommen runter von unserem Berg und es war wirklich schön da. Letzter Stop auf dem Weg nach Port Elizabeth wird die Tsitsikamma Lodge und Spa sein. Eigentlich hatte ich bei jedem N. P. an die big5 gedacht. Die gibt es hier aber nicht.
    Wir kommen an den ersten braunen Schildern vorbei, die Sehenswürdigkeiten oder sportliche Aktivitätsmöglichkeiten anzeigen. Tsitsikamma Village, das ist unser Ziel für den Tag. Hier kann man alles machen, was das männliche - und Kinderherz höher schlagen lässt. Wir entscheiden uns für Segwaytour und Canoping. Segway fahren macht Spaß und lässt sich tatsächlich ganz schnell erlernen.
    Zwischen Segwaytour und Canoping beziehen wir unsere Blockhäuser, die wir auch ganz entspannt auf ein Haus hätten reduzieren können, weil mit 5 Betten ausgestattet. Ein schönes Zuhause für die letzte Nacht.
    Die Canopytour startet zum Abschluss noch einmal in southafricantime 15 Minuten später. So what, wir haben noch Ferien. Nach einer niedlichen Einweisung, das Aussuchen des inkludierten lunch Sandwiches hat fast länger gedauert, und dem Anlegen des bekannten Sitzbrustgurtes besteigen wir einen offenen Jeep, der uns zum Parcour bringt.
    Die erste Rutsche erfordert schon ein wenig Überwindung, aber blamieren will sich hier keiner. Die höchste Plattform 7242286454434 ist ca 30 m hoch und die längste line ist 90m lang. Don't Break! Das ist alles eigentlich schön und aufregend. Fies wird es gottseidank erst kurz vor dem Ende als ich an einem benachbarten Ast ziehen soll und daraufhin der Baum zu schwanken beginnt, auf dem wir in 20m Höhe auf der Plattform stehen. Ein richtig unangenehmes Gefühl wenn sich der Boden unter den Füßen bewegt. That is the reason why we take these trees, they are flexible. Die Wurzel reichen nur etwa 50cm in den Boden dafür 40m weit. Die Wurzeln können nicht tiefer in den Boden wachsen, weil sie dann direkt auf Stein stoßen. Wir stehen auf einem Yellow......tree, dem Nationalbaum Südafrikas.
    Für das Canoping ist der Riese gut geeignet. In der benachbarten Plantage wird er mit rüden Mitteln getötet, um den neu gepflanzten, schneller wachsenden Pinien nicht das Wasser zu nehmen. Sie schälen die Rinde - wasserführende Teile - vom Stamm und lassen ihn so vertrocknen. Würden sie ihn fällen dann würden aus dem Stumpf bald neue Triebe wachsen, denn er ist nicht tot.
    Auf dem Weg zurück zur Lodge haben wir noch Zeit, die Suspension Bridge zu suchen, die einen Teil des Storm Rivers überspannt. Es ist schon ziemlich spät und der N.P. schließt um 19h. Das schaffen wir noch! Der Startpunkt ist gefunden, die entgegen kommenden Wanderer sprechen von 20min bis zur Brücke. Die untergehende Sonne taucht die Küste in ein herrliches Licht. Ein toller Weg führt treppauf zur Brücke. Es wird dunkel und wir sollten schnell den Rückweg antreten. Das Gate zum Park schließt und die Stufen sind nur noch schwer zu erkennen. Dank Nannis handylicht kommen wir zügig vorwärts. Das Gelände ist wirklich schön und hier hätten wir gerne mehr Zeit verbracht. Hier in einer Hütte zu übernachten wäre eine tolle Alternative gewesen. Jetzt sind wir aber ersteinmal froh, dass wir noch knapp vor Toreschluss aus dem Park herausgekommen sind und nun wieder auf der N2 zu unserer Schlafhütte fahren können.
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  • Day17

    Oberhalb von Plettenberg Bay

    October 8, 2016 in South Africa ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir können ausschlafen! Kein Hai und kein Frühstücksbufett nötigt uns zum Aufstehen. Allein der Markt, dessen Vorankündigung wir gestern auf dem Hinweg entdeckt haben, motiviert uns, Frühstück zu machen und loszufahren. Verschiedene Handwerker und Imbissbuden preisen ihre Waren an. Ich trauere noch einem Bild in Franschoek nach, das wir hätten kaufen sollen. Dagegen fallen die Bilder hier auf dem Markt deutlich ab. Hätte, hätte, Fahrradkette. Helena findet noch etwas für Sophia und einen Schlüsselanhänger für sich. Meine Perlengiraffe suche ich vergeblich. Da bleibt bald nur noch selbst machen.

    Ein Fährtchen durch den noblen Urlaubsort und hinunter in die Bucht, in der gerade ein Querfeldeinradrennen stattfindet. Von den alten Walfanghäusern ist nichts mehr zu sehen. Stattdessen prangt ein riesiges, hässliches Hotel auf der kleinen Halbinsel. Touristen werden von einem Trekker mit samt den Booten zum whale watching ins Meer hinaus geschoben und Papa gibt dem Carguard einmal wieder viel zu viel Rand, was Helena genervt kommentiert.

    Jens macht eine nahegelegene horse riding Möglichkeit ausfindig. Helena kann sich allerdings gerade zu nichts motivieren - also fällt Reiten aus.

    Den Rest des Tages wollen wir nun entspannt auf unserer Terrasse verbringen, essend, schlafend, lesend und nochmal essend. Der Kühlschrank ist ordentlich gefüllt und wir starten mit einem lauwarmen Puddingkuchen aus dem Ofen mit Vanillesauce. Da im Kühlschrank auch noch eine große Schachtel Himbeeren steht gibt es die auch noch dazu. Diese Süßspeise ist ein Gericht aus Helenas Südafrikaschatz.

    Das Wetter hält sich bedeckt. So sitzen wir nun in Decken gemummelt auf der Terrasse und erholen uns bevor morgen der letzte ganze Tag in Südafrika beginnt und wir zum letzten Mal die Unterkunft wechseln. Dies ist ein Tipp von Frau Matthea, der Direktorin von Helenas Schule in Bloemfontein: Die Tsitsikama Lodge und Spa, die Dank des günstigen Kurses für uns durchaus erschwinglich sein könnte, wie Frau Matthea meinte.
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  • Day16

    Mossel bay - nun zum shark diving

    October 7, 2016 in South Africa ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute haben wir in einem schönen Ferienhaus in einer bunten Kolonie in Mossel Bay übernachtet. Morgens früh starten wir ohne Frühstück zum Shark Diving. Es soll nun wirklich losgehen. Nach Sicherheitshinweisen, einem kurzen Frühstück und einem Einführungsfilm geht es aufs Boot. Im Vergleich zu anderen Bootstouren ist das diesmal ein richtig gutes Boot. Dank der Medizin aus Sri Lanka wird mir bei dem Gewackel auch nicht übel. In der weitläufigen Bucht von Mossel Bay liegt kurz vor dem Strand eine Insel mit 4000 Seehunden, die sich ordentlich gegenseitig anstinken. Dort Ankern wir und das Anlocken der Haie beginnt. Es dauert keine Viertelstunde vergeht und der erste der beeindruckenden Tiere taucht an unserem Boot auf. Die ersten 6 Taucher ziehen sich um und die Helfer vom Boot werfen einen Thunfischkopf immer und immerwieder vor dem Cage ins Wasser. Wenn sich der Hai "anpirscht" kommt das Kommando "down" und wir konnten unter Wasser den Versuch beobachten wie der Hai den Köder packen wollte. Ein paar Malschaffen die Haie es und es muss wieder ein neuer Kopf an dem langen Tau befestigt werden. Es waren wohl 9 verschiedenen Tiere, darunter auch ein gerade erst geschlüpfter Junghai. Es waren eine ganze Reihe von spannenden Situationen dabei, wo alle froh waren, dass man in Sicherheit war.
    Von Mossel Bay dann nach Knysna und schließlich Plettenberg, wo wir nach einem ordentlichen Lebensmittelshopping unser neues Quartier auf dem Berg bezogen haben. Sonnenuntergang hinter den Bergen und danach wurde es schnell kalt. Braai auf der Terasse in Decken verpackt und ab ins Bett.
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  • Day14

    Gansbaai, der Haie wegen

    October 5, 2016 in South Africa ⋅ 🌙 26 °C

    Aus der Weingegend Stellenbosch/ Franschoek zurück zum Meer in Hermanus/ Gansbaai.
    Booking.com machts möglich: so haben wir die letzte Nacht fürstlich auf einem Landgut in der Nähe von Franschoek residiert. Räume so groß wie unser ganzes Erdgeschoss. Man kann dort dann aber trotzdem auch nichts anderes machen als schlafen.
    Gestern Abend sind wir zum Abendessen nach Franschoek gefahren. Dort erwartete uns, als wir den Wagen geparkt hatten, ein ordentlicher Lärm, der so gar nicht zu unserer Vorstellung von diesem Ort passte. Das müsste geklärt werden. Neben der Kirche grölten die Anwesenden je lauter es wurde. In einer Menschengasse ließen Motorradfreaks ihre Motoren aufheulen. Mittendrin stand ein Hochzeitspaar. Ok, das ist mal eine andere Art, den Tag zu feiern.
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  • Day12

    Cape town

    October 3, 2016 in South Africa ⋅ ⛅ 20 °C

    Der rote Bus wartet, hop on hop off, Main Tour durch Kapstadt. Walking Tour durch den District 6, der eigentlich Wohngebiet der schwarzen Bevölkerung war und ab 1960 zu einem whites only Gebiet erklärt wurde. 60.000 Menschen mussten fast ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen und weiter an den Stadtrand hinaus ziehen, sortiert nach Farben und Abstammung. Der Bleistifttest war eine einfache Eingruppierung: Steckt man einen Bleistift in die Haare und er fällt direkt wieder heraus - Lucky man - du hast nichts zu befürchten. Bleibt er stecken hast du Pech gehabt.
    Es ist nahezu nichts von District 6 stehen geblieben, bis auf die Kirchen und 3 Moscheen. Wenn sie auch dem Boden gleich gemacht worden wären wäre es ähnlich einem Fluch gewesen. Das hat sich die Regierung nicht getraut. Die Schwarzen haben sich für dem Erhalt eingesetzt, sie wollten, wenn sie denn irgendwann wieder zurückkehren würden, ihre Kirchen wieder vorfinden, mit all ihren Erinnerungen darin.
    Die Regierung hat also die Universität um die St Marys Church drumherum gebaut. Das Gebiet liegt in weiten Teilen sonst einfach brach. Die mittlerweile versprochene Rückkehr wird so lange hinausgezögert bis immer mehr der damals Vertriebenen verstorben sind. Ein vererbbares Recht gibt es nicht.
    Nach dem District 6 Museum geht es über den Green Market zurück zum Bus und weiter zum Table Mountain. Wie gut, dass Jens schon mal Tickets besorgt hatte, da war es dann nur eine lange Schlange, an die wir uns anstellen mussten. Mit einer sich drehenden Gondel waren wir super schnell auf dem Berg. Die Aussicht ist grandios und dementsprechend beliebt.
    Zurück im Bus geht es an der Küste der Schönen und Reichen - Camps Bay etc. - in großem Bogen zurück in die Stadt.
    Nach fengshui ist Kapstadt übrigens Die Stadt. Der Tafelberg bildet den Rücken, Lions Head und Signal Hill die beiden Armlehnen. Davor liegt geschützt die Stadt. Robben Island, mitten in der Bucht vor Kapstadt, bremst die Energie - oder so ähnlich😳
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  • Day11

    Time to say goodbye

    October 2, 2016 in South Africa ⋅ 🌧 14 °C

    Heute ist Sonntag und die letzten Stunden bei Vosloo's. Nach einem letzten Frühstück haben Helena und ich das beliebte Schwarz/Weißgebäck gemacht. Das war der Deal: wir tauschen unsere Kekse gegen den Zwieback ( rusks ). Keiner kannte sich mit dem Ofen aus. Das Backen von rusks macht normalerweise alle 14 Tage freitags Leti.
    Die Eltern von Stefan kamen vorbei und wollten ihren Sproß abholen. Er war die Begleitung für Jo-Mari und Anja beim Frühstück mit ihrem Vater.
    Gestern Abend waren wir tatsächlich noch einmal auf dem Naval Hill. Bepackt mit allerlei Decken, Campingstühlen, Kissen, Getränken und Pizza haben wir auf der Plattform gepicknickt. Es war trotz der schwierigen Situation wirklich ein schöner Abend. Vielleicht ein wenig frisch aber schön.
    Um 14h Abflug nach Cape Town. Ein Minicityhopper soll uns in den Süden bringen. Nur 3 Plätze in einer Reihe und die Stewardess klemmt beim Service direkt unter der Decke. Es war, entgegen meiner Befürchtung, ein Luftloch- und störungsfreier Flug. Landung um 16h, Auto abholen und dann ins Hotel, direkt am Soccerstadium von Kapstadt. Abends zum Essen zur fußläufig erreichbaren Victoria und Albert Waterfront. Ein bißchen viel Remmidemmi, aber noch schön.
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