• Fines Reisen
  • Hannes und Klara
Sep – Oct 2022

Türkei - Lykischer Höhenweg

Von Fethiye nach Antalya 🥾☀️ Read more
  • Trip start
    September 25, 2022

    Leipzig ✈️ Antalya

    September 25, 2022 in Turkey ⋅ ⛅ 18 °C

    Endlich Urlaub! 🥰 Drei Wochen am Stück haben wir gemeinsam frei, wir sind voller Vorfreude und wollen mit dem Rucksack einen kleinen Teil der Türkei erkunden!
    Katrin und Michi bringen uns zum Flughafen, Freebird gibt es zum Glück wirklich und da der Flughafen so leer ist geht die Gepäckabgabe super schnell. Unser Pass wird von David Storl kontrolliert, dem deutschen Meister im Kugelstoßen - kein Mensch hätte den erkannt :) aber vor Hannes kann sich niemand verstecken! Der Pilot braucht zwei Startversuche - das wäre nichts für Papa gewesen 😂 - und dann vergehen die drei Stunden Flug ganz schnell mit M&Ms und Film. In Antalya angekommen, finden wir nach einigen sprachlichen Hindernissen auch die Buslinie 600 - für 16 TL gehts mit den Einheimischen in die City. Die letzten Meter machen wir zu Fuß und 2:30 Uhr fallen dann im Mediterra Art Hotel ins Bett!Read more

  • Hadrians Tor

    Antalya - Kaleiçi

    September 26, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 29 °C

    Hannes wurde zum Sonnenaufgang vom Muezzin geweckt - ich hab tief und fest geschlafen :) Das Frühstück mit den vielen kleinen Leckereien war ein sehr guter Start in den Tag und bei dem süßen Wachmacher-Tee kann man auch mal auf den Kaffee am Morgen verzichten.
    Zuallererst stand heute die Bargeldsuche auf dem Tagesprogramm - diese stellte sich noch schwieriger als gedacht heraus! Entweder die ATMs haben kein Geld mehr, man bekommt nur geringe Summen ausgezahlt oder sie heben einem ein Vermögen zusätzlich als Gebühr ab. Letztendlich hat es geklappt und wir gehen glücklich mit einem Riesenbündel aus lauter 50 Lira in die Altstadt - da fühlt man sich gleich ganz reich hier :)
    Wir schlendern durch die süßen Gassen, genießen den traumhaften Blick aufs Meer mit den Bergen dahinter aus verschiedenen Winkeln, verziehen die Gesichter beim ersten frisch gepressten Granatapfelsaft, beobachten die Fischer und Angler im kleinen Hafen und machen einen langen Spaziergang an der Promenade entlang zum Strand von Antalya. Dort erfrischen wir uns in dem so krass blau klarem Wasser und können uns gar nicht satt sehen an dem schönen Ausblick. Zurück in die Stadt gehts mit der Tram, wir naschen unser erstes Baklava und Blätterteigtaschen mit Käse und anderen Leckereien gefüllt und zum Sonnenuntergang gibt es ein kaltes Efes.
    Abends finden wir ein nettes Fisch-Restaurant, wir suchen unsere Fischis in der Kühltruhe aus - den Red Snapper gibt es klassisch gegrillt und den Mezgit aus der türkischen Tiefsee frittiert. Vorher gab es in Knobi-Olivenöl-GetrockneteTomaten-Marinade gewälzte Baby-Kalamari, sehr lecker!
    Und gleich lassen wir uns um die Ecke im Hamam verwöhnen - was ein erlebnisreicher erster Tag!
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  • Fethiye

    September 27, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach dem leckeren Frühstück nehmen wir die Tram zum Otogar. Dort gehts zu wie auf dem Basar - alle wollen uns als Mitfahrer gewinnen und machen uns ein noch besseres Angebot als der davor schon! Letztendlich fahren wir um 10:30 Uhr mit Mardin Seyahat für 280 TL nach Fethiye. Unterwegs machen wir 12 Uhr pünktlich Mittagspause - wir kaufen frisch gekochten Maiskolben von einer süßen Omi (15 TL) und trinken einen Tee (10 TL). Nach 3 Stunden kommen wir in Fethiye an und nehmen den Bus zur Marina. Nach einem Bier und Ayran beziehen wir unseren kleinen blauen Raum mit wunderschönem Ausblick auf Palmen, Berge und Meer (SeaView Downtown Fethiye Rooms, 20€ über Airbnb). Vom vielen Rumsitzen haben wir Bewegungsdrang und machen einen Spaziergang am Hafen entlang, vorbei an einer Werft (sehr beeindruckend) und erreichen dann den Alsazlar Beach, wo wir uns im Meer abkühlen.
    Auf dem Weg zurück machen wir beim Sonnenuntergang ein frühes Dinner (800 TL) - leckere Vorspeisen (Shrimps in Limetten-Öl, Tzatziki und Auberginensalat) und zwei mal Fisch mit Salat (Dorade und Barsch). Vollgefuttert aber mit Lust auf Süßes drehen wir noch eine Runde über den Basar - durften ganz viel probieren und haben uns eine Packung mit getrockneten Früchten und Turkish delight gegönnt (wurden natürlich voll abgezogen 🙄).
    Grad haben wir schon die Flaschen und die Trinkblase für morgen befüllt, lesen jetzt noch was uns morgen so erwartet und dann heia heia. Die Wanderschuhe stehen schon bereit :)
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  • Likya Yolu - Etappe 1

    September 28, 2022 in Turkey ⋅ ⛅ 22 °C

    Von Fethiye nach Faralya.
    Nach einer sehr erholsamen Nacht starten wir heute in Wandersachen mit einem kleinen Frühstück beim Bäcker um die Ecke (Ayran, Börek, Obst) und düsen mit dem Stadtbus nach Ovacık. Dank maps.me hüpfen wir an der richtigen Stelle raus und finden auch schnell den Startpunkt des Lykischen Höhenweges - oder auf türkisch auch Lykia Yolu. Der Weg startet direkt steil hinauf in Richtung Babadağ (1900 m) und lässt uns gut schwitzen - aber immer mit wunderschönem Blick auf die Lagune von Ölüdeniz und mit den Jubelschreien der Paraglider über uns im Ohr :)
    Als wir das Plateau erreichen, laufen wir durch Kozağaç und finden dort mitten zwischen Ziegen, Kühen und Hühnern das Halil Café. Hier begrüßt und herzlich eine zierliche freundliche Frau, die uns frischen Orangensaft, Çay, eine Kürbis-Kartoffel-Suppe und Gözleme mit Gemüse und Honig - das sind dünne Fladenbrote mit Petersilie, Käse und leckeren Gewürzen gefüllt, serviert. Gestärkt geht es weiter durch schöne Wälder, entlang an vielen summenden und brummenden Bienenkästen, bis wir Kirme erreichen. Hier laufen wir durch Gärten mit Granatapfel-, Feigen- und Olivenbäumen und treffen einen netten Mann, der uns reife Granatäpfel erntet und uns zeigt wie man einen Nar problemlos aus der Hand isst ;)
    Als nächstes führt uns ein steinig staubiger Weg bergab nach Faralya, unserem heutigen Ziel. Wir peilen direkt die Unterkunft Misafir Evi an, eine Empfehlung von Katrin und Michi. Hier werden wir herzlich begrüßt vom türkischen Opi, der nach Hand-Fußsprache nun doch noch seinen Sohn zum Übersetzen anruft :). Die Unterkunft ist sehr sauber und mit Balkon Richtung Schmetterlingstal. Nach einer Dusche, einem Tee und einem kurzen Powernap mit gegenseitiger Fußmassage schlendern wir nochmal zu einem kleinen Aussichtspunkt und genießen den Sonnenuntergang, der die Steilwände rot leuchten lässt.
    Zurück in unserer Unterkunft, trinken wir noch einen Tee und schauen der süßen türkischen Familie, die alle helfen zu wie sie unser Essen zaubern.
    Joghurt-Suppe mit Petersilie, mehrere Meze (Tzatziki, Ofen-Gemüse, Linsensalat und frischer Salat) füllen unseren Bauch. Dann kommt aber erst die Hauptspeise. Köfte aus reinem Lammfleisch, Reis und gegrilltem Gemüse, unglaublich lecker. Zum Abschluss gibt es Früchte.
    Jetzt geht es in die Koje - wir sind ganz schön müde. :)

    Strecke: 15 km
    Dauer: 4:30 h
    Höhenmeter: 560 m ⬆️, 600 ⬇️
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  • Likya Yolu - Etappe 1

    September 28, 2022 in Turkey ⋅ 🌙 22 °C
  • Bougainvillea / Drillingsblume

    Likya Yolu - Etappe 2

    September 29, 2022 in Turkey ⋅ 🌙 21 °C

    Von Faralya nach Alınca.
    Heute starten wir mit leckerem Frühstück bei Evi in Faralya. Es gibt leckeres Brot, Oliven, allerlei Käse und eine große Auswahl an Honig aus der Region! Der Pinien Honig schmeckt am besten.
    Dann werden die Trink-Vorräte nochmal aufgefüllt und wir machen uns auf den Weg.
    Um richtig wach zu werden, stand direkt mal ein knackiger Anstieg an, der dann aber auf einem Plateau mit einem wunderschönen Blick zurück ins Schmetterlingstal belohnt wird. Über rote Staubpisten ging es dann weiter in Richtung Kabak. Ein kleiner Abstieg mit Serpentinen führte uns in das kleine Dorf. Dort angekommen, bauten wir eine Steinpyrmadie um unseren nachfolgenden Reisenden den Weg zu zeigen. In Mamma‘s Terrace Bar gab es einen frisch gepressten Orangensaft und einen Çay.
    Von dort ging es dann steil bergab zum Kabak Beach, ein steiniger Strand mit strahlend blauem Wasser. Nach der ersten Abkühlung, kaufe ich uns einen kleinen Snack und Hannes sucht die Taucherbrille und das wasserdichte Handy-Case, damit wir beim zweiten Baden die Fische bestaunen und Fotos unter Wasser machen können (noch ausbaufähig;)).
    Noch einmal die Wasserflaschen aufgefüllt, geht es an einen 750 Höhenmeter Aufstieg. Dieser führt durch Pinienwälder steil bergauf. Vorbei an summenden Bäumen, deren Nektar anscheinend den Bienchen sehr gut schmeckt & über ausgetrocknete Bachläufe. Neben ein paar anderen Wanderern treffen wir auch eine Wildschwein-Familie. „Merhaba“ und weiter gehts. Zum Ende zieht sich der Aufstieg und wir sind froh über eine Cola beim Self-Service-Stand kurz vor Alınca. Dort angekommen kehren wir direkt in der ersten Unterkunft ein. Bayram‘s Place. Dort werden wir sehr nett von einer türkischen Frau empfangen, die uns unser Zimmer zeigt. Nach einer Dusche, Fußmassage und Efes sieht die Welt schon ganz anders aus.
    Das Abendessen ist wieder einmal hervorragend und wird auf der Terrasse vom Sonnenuntergang begleitet. (Suppe, Meze, Eintopf aus Gemüse, Hähnchen und Reis und drei süße Teigbällchen zum Nachttisch). Jetzt wird gekniffelt und dann geht es ins Bettchen.

    Strecke: 14,2 km
    Dauer: 4:45 h
    Höhenmeter: 950 m ⬆️, 550 m ⬇️
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  • Likya Yolu - Etappe 3

    September 30, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 24 °C

    Von Alınca nach Bel.
    Schön ruhig haben wir hier im kleinen Bergdorf geschlafen und das Frühstück - vor allem die Melone - war sehr lecker. Flaschen und Trinkblase auffüllen lassen von den zwei lieben Muttis und ab gehts auf die 3. Etappe.
    Heute wartet zuerst ein gerölliger steiler Abstieg auf uns, so dass manchmal grade nur so die beiden Füße dahin passen, mit wunderschönen Ausblicken auf einsame Buchten, den idyllischen Paradise Beach und einzelne Segelboote die im Glitzer-Meer schippern. Wir überqueren trockene Flussbetten, treffen Kühe und kletternde Ziegen und erreichen eine alte osmanische Zisterne. Der Weg führt uns weiter über Oliventerassen - da der Weg heute sehr sonnig ist lassen wir uns unter einem schönen Baum im Schatten nieder, essen die teuren Trockenfrüchte aus Fethiye und blicken zurück auf das nun schon weit entfernte Bergdorf Alınca. Unsere Mittagspause machen wir heute in dem kleinen Ort Gey, eine freundliche Familie lädt uns herzlich in ihren Garten ein und die Mutti zaubert uns aus frisch geknetetem Teig Gözleme mit Hack und Zwiebeln, dazu gibt es natürlich frisch gepressten Saft, Çai, Gürkchen, Tomaten und Oliven (die waren so lecker, dass wir Nachschlag bekommen haben). Gestärkt gehts weiter in der Hitze durch weitere Oliventerassen mit diesigem Blick auf die Halbinsel Yedi Burun. Auf dem weiteren Weg müssen wir mehrmals wegen der Hitze und meinem Tomatenkopf Pause machen - Wasser, Mütze ab, Granatapfel, Wasser, Mütze auf, Wasser … - weiter gehts! In der Ferne können wir bald schon die rosafarbene Moschee mit dem mintgrünen Dach von Bel erblicken. Ein letzter Anstieg und dann haben wir es geschafft - wir werden lieb von einem kleinen Hundewelpen willkommen geheißen, der uns aber zum Glück nur bis zur Moschee begleitet und dann von einer Omi aus dem Fenster zurückgepfiffen wird. Hier in Bel ist jedenfalls nicht viel los und es ist auch schnell durchquert - nur ein paar Häuschen, Ziegen mit Glöckchen, Hunde, Hühner und ganz am Ende Fatma und Osman in ihrem orangenen Haus (600 TL für zwei Personen mit Halbpension). Erstmal werden wir mit Çay und Weintrauben begrüßt und dann versucht uns die süße Fatma die Dusche zu erklären - ein Bild für die Götter! Sie zeigt auf die Steckdose, auf die Dusche und ihren Kopf - was zur Hölle??? Als ich dann nackt In der Dusche bzw. Ist das ja das ganze Bad stehe, verstehe ich das Problem! Es kommen nur wenige kalte Tropfen aus dem Hahn - Mist! Hannes huscht schnell runter zu Fatma und die klärt das - Stecker vom Wasserpumpenmotor rein und zack - aus wenigen Tropfen wird ein zarter Strahl :) naja, für ein Frischegefühl reichts! Zumindest bei mir - bei Hannes hat Fatma nach dem Einschäumen den Stecker wohl wieder gezogen - genug Strom verbraucht und außerdem zaubert sie währenddessen das Abendbrot in der Küche. Ich decke den Tisch und helfe Fatma die Leckereien rauszutragen. Es gibt verschiedene Salate, Gemüsepfanne, Reis, selbstgebackenes Fladenbrot, scharfe Nudelsuppe und gebratene Aubergine - sehr lecker! Zum Nachtisch bringt uns Fatma Kadayif, ein türkisches Fadenteigdessert (sehr süß) und zeigt uns stolz Fotos von ihren Kindern, die in Fethiye leben.
    Noch eine Runde Kniffel und dann ab ins Bett!

    Strecke: 15,2 km
    Dauer: 5 h
    Höhenmeter: 600 m ⬆️, 670 m ⬇️
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  • Likya Yolu - Etappe 4

    October 1, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 29 °C

    Von Bel nach Pydnai und mit dem Bus nach Gelemis.

    Das war eine verrückte Nacht bei Fatma zu Hause - die Hühner haben die Ziegen gejagt, die Hunde haben die Hühner gejagt und auf dem Dach sind die Katzen rumgetappelt - dann der Muhezzin und dann ist Osman mit der Ziegenherde los zum täglichen Ausflug. Fatma erwartet uns schon unten, hat Feuer gemacht und den Tisch lieb gedeckt mit lauter selbstgemachten Leckereien: Ziegenkäse, Eier, Birnenmarmelade, Honig, Oliven verschiedener Art, frisches Gemüse und ein kleiner Eintopf. Dazu macht sie auf dem Feuer frisches Brot. Wir verabschieden uns herzlich nach dem gemeinsamen Frühstück und machen uns auf den Weg - der führt uns zuerst in der heißen Sonne nach Belceğiz, welches nur aus zwei Hirten-Hütten besteht. Im Schutz der Kiefern und Pinien gehts dann weiter durch viele Ziegeherden und ihre HirtInnen. Danach folgt ein langer sonniger Abstieg mit Blick aufs Meer und pünktlich zum Mittag erreichen wir die befreundete Familie Zeyneb von Fatma. Auch hier werden wir herzlich umsorgt, es werden Çay, kalte Cokes, Weintrauben, Chips von den Kindern (die haben uns gleich ins Herz geschlossen ;)), Milchreis mit Zimt und Gözleme serviert. Mit uns zwei blonden deutschen Kartoffeln musste natürlich auch wieder ein Foto gemacht werden - egal wie verschwitzt man ist, sie finden uns ganz toll! Die Pause war auf jeden Fall wichtig, weiter gehts in der Sonne zu unserem nächsten kleinen Pausen-Abstecher - der kleine einsame Strand von Gavuragili. Abgekühlt werden die Rucksäcke wieder gesattelt und wir laufen den heißen sonnigen Endspurt nach Pydnai - hier gibts Ruinen zum angucken, jede Menge Treibhäuser und einen schönen langen Sandstrand, wo wir uns ein zweites Mal erfrischen und durch die Wellen hüpfen. Maps.me zeigt uns eine Bushaltestelle in der Nähe, wir setzen uns einfach mal hin und warten, denn wir wollen heute noch weiter nach Gelemis. Nach 5 min Wartezeit kommt wirklich ein Bus um die Ecke :) verrückt! Zweimal Umsteigen und eine kalte Cola später kommen wir am heutigen Ziel an und checken in der St. Nicholas Pension Patara ein (500 TL für 2 Personen mit Frühstück für eine Nacht). Ein sehr schönes Zimmer, ordentlicher Wasserdruck und ein kleiner Balkon, auf dem es erstmal ein kaltes Efes gibt. Nach kurzer Wellness-Packung gibt es hier auch Abendbrot (verschiedene Meze, Mezgit und Seebarsch mit Salat und selbstgemachten Pommes) - sehr lecker! Jetzt machen wir noch einen kleinen Abendspaziergang durch das Dorf und hüpfen nach der vielen Sonne sicher bald ins Bett!

    Strecke: 13 km
    Dauer: 3:40 h
    Höhenmeter: 240 m ⬆️, 850 m ⬇️
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  • Gelemis - Patara

    October 2, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute haben wir mal schön ausgeschlafen und lassen den Tag gemütlich angehen. St. Nicholas kann auf jeden Fall auch gutes Frühstück - es gibt die bisher besten Oliven (sowohl grüne als auch schwarze) und fruchtige Feigenmarmelade!
    Wir leihen einen Sonnenschirm und werden von einem netten Mitarbeiter an den Patara Beach gefahren - ein scheinbar endloser Sandstrand mit schönen Sanddünen und angenehmen Wellengang. Wir zocken Wizard, machen einen Strandspaziergang, bauen einen Wall für unseren Schirm entgegen dem Sandsturm, Hannes gibt mir eine Kraul-Stunde und zum Mittag gibt es Paprika, Apfel, Granatapfel, Pistazien und Kekse. Ansonsten lassen wir einfach mal die Seele baumeln und lauschen dem Meeresrauschen. Am Nachmittag werden wir wieder vom netten Personal abgeholt, RB Leipzig ist immer ein beliebtes Thema und auf jeden Fall bekannt hier :) Dann gibt es ein kaltes Efes und ein Eis auf unserem Balkönchen und wir überlegen, wo wir nachher essen gehen.
    Frisch geduscht und eingecremt gibt es im Sailing Restaurant gegenüber Meze, Calamari, gegrillten Fisch, Baklava und unseren ersten Raki - Sağlığınıza!
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  • Patara - Kaş

    October 3, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Wie gestern startet unser Tag mit leckerem Frühstück in der St. Nicholas Pension. Danach werden die Rucksäcke gepackt und an der Rezeption verstaut. Wir leihen uns wieder einen Sonnenschirm und nehmen das Shuttle zum Strand. Heute gehen wir noch etwas länger am Strand entlang, um noch weiter von den Touris wegzukommen und unsere Ruhe zu haben. Neben unserer täglichen Runde Wizard, wird heute auch noch Frisbee gezockt. Die handschriftlichen Buspläne, schienen uns erst nicht so vertrauenswürdig aber pünktlich 15 Uhr, sackt uns ein netter Busfahrer am Patara Beach ein und fährt uns zurück in die Stadt- oder eher Dorfmitte. Zum verspäteten Mittag verschlägt es uns zu Ayse Gözleme Evi - empfohlener „Pancake“-Laden in Gelemis. Wir entscheiden uns für einen Gözleme mit Salat und Lammfleisch und eine süße Variante mit Zucker und Zitrone - sehr lecker - dazu gibt es einen Ayran und einen frisch gepressten Lemonjuice. Danach spurten wir zur Pension, geben unseren Schirm ab und werfen uns sie Rucksäcke über. Denn auch diesmal kommt der Bus wieder sehr pünktlich - nach einem Umstieg und eine Stunde später kommen wir in Kaş am Otogar an und laufen den verbleibenden Kilometer zu unserem AirBnB (Hideaway Hotel). Nach einer kurzen Suche (Internet gibt es hier unterwegs nicht, also muss sich auf Maps.me verlassen werden. Das war in diesem Fall nicht ganz korrekt), finden wir unsere Bleibe und werden super nett empfangen. Rucksack und Schuhe werden ins Zimmer geschmissen und dann der Sonnenuntergang auf der Dachterasse mit kaltem Efes genossen.
    Nach einer schönen Regen-Dusche verlassen wir uns auf die Empfehlung des Hauses und gehen zu Meymeze, einem kleinen Fischlokal über den Dächern der Stadt. Wir wählen das Menu und bekommen sehr lecker Meze, Salat, Fisch (Mezget und Barsch) und zum Dessert Früchte und eine Art Pana Cotta mit Orangen Creme. Durch die belebte Innenstadt geht es dann vollgefressen zurück und jetzt liegen wir mit dicken Bäuchen im Bett.
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  • Kaş - Halk Plajı und City

    October 4, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 26 °C

    Günaydın aus Kaş. Das Frühstücks-Buffett im Hideaway Hotel war von einem anderen Stern - leckere frische Früchte, selbst gebackene Süßteilchen, verschiedenste Oliven, frisches Rührei und und und. Ein traumhafter Start in den Tag auf der Sonnenterasse. Gut gestärkt packen wir dann unseren kleinen City-Rucksack, nutzen die Hotel-Reserven Sonnencreme und machen uns auf den Weg zum nahegelegenen antiken Theater. Kaş ist nämlich auf dem Gebiet der antiken Stadt Antiphellus gebaut und einige Überbleibsel sind noch zu sehen. Von dort geht es weiter auf die Landzunge (Çukurbağ Peninsula) und bei der Hitze nutzen wir direkt den ersten Strand und kühlen uns im türkisfarbenen Wasser gemeinsam mit vielen kleinen Fischis ab.
    Nach einem kleinen Zwischenstopp im Hotel geht es in die andere Richtung ins Zentrum. Wir schlendern durch die malerischen Gässchen und genießen das turbulente Treiben der doch sehr touristischen Stadt. Eventuell kommt es uns nach einer Woche wandern ohne eine Menschenseele auch nur so vor. Wir haben Lust auf etwas Deftiges und richten uns nach der Weisheit von Hannes Eltern und gehen dahin, wo viele Einheimische sind. „Restaurant 2000“ ist nicht gerade der kreativste Name für ein Restaurant, aber die Köfte und Beyti (Adana Kebab in Teig gerollt mit Tomatensauce und Jogurt) sind unglaublich lecker! Wir kaufen uns noch zwei kalte Efes und nutzen die Nachmittags-Sonne für einen Badegang am Leymona Beach direkt ums Eck von unserem Hotel. Dann folgt die wichtige Dusche, um das ganze Salzwasser und die Sonnencreme abzuspülen und es geht auf ein letztes Mal, ganz frisch Richtung Hafen. Zum Abendessen folgen wir der Empfehlung von Helen und Torsten und gehen ins „Smileys“ Fischrestaurant (kreative Restaurant-Namen können die Türken irgendwie nicht) - dafür ist der frischgefangene Fisch unglaublich lecker. Fischsuppe, Muscheln und Kalamari können nur noch von etwas Süßem abgerundet werden. Dafür gibt es eine warme Empfehlung von uns - Nur Pastaneleri Kaş Bayii - da genießen wir Soğuk Baklava und einen Çay. Mit dicken Bäuchen geht es zurück zur Unterkunft und ins Bett.
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  • Griechenland - Kastellorizo

    October 5, 2022 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute war ein aufregender und erlebnisreicher Tag! Der Wecker hat schon 7:45 Uhr geklingelt und nach dem leckeren Frühstück gehts direkt zum Meis Express in den Hafen, Boardingkarten abholen (30€ pro Person für Hin- und Rückfahrt) und bei der Passkontrolle anstellen - denn heute gehts auf die Insel Kastellorizo nach Griechenland! Nur zwanzig Minuten dauert die Überfahrt und als wir im Hafen einfahren, erwarten uns schon die kleinen fröhlich bunten Häuschen. Nach der Passkontrolle hier schlendern wir erstmal am Hafen entlang und lassen den Ort und das Treiben bei einem leckeren Kaffee auf uns wirken. Wir sprechen außerdem Kapitän Antonio in seinem Motorboot an, denn wir haben von der blauen Grotte am südlichen Zipfel der Insel gehört, die wohl eine der schönsten Höhlen Europas sein soll! Antonio ist sehr freundlich und wir sacken noch drei griechische Ladies mit ins Boot, denn wenn wir zu leicht sind können wir wohl nicht in die Höhle fahren mit dem Boot, es muss schön schwer sein und tief liegen :) Für 10€ pro Person fahren wir 10 Minuten hoch und runter durch die Wellen um die Insel herum. Für unser Auge ist die Höhle nicht zu entdecken, aber Antonio weiß ganz genau wo er hin muss - alle müssen sich im Boot hinlegen und dann schießen wir durch den schmalen Schlitz im Felsen (grade mal 1 m Ober Meeresspiegel) - und dann erblicken wir sie, die Blaue Grotte. Das durch das Wasser reflektierte Sonnenlicht taucht das Höhleninnere in eine strahlend azurblaue Farbe - sehr beeindruckend! Wir springen einmal ins das krass blaue Wasser und lassen uns von Antonio die Stalaktiten mit der Taschenlampe zeigen. Auf dem Weg wieder zurück in den Hafen können wir mehrere Schildkröten im Wasser beobachten - so schöne Tiere!
    Weiter gehts mit der Erkundung der kleinen Insel
    zu Fuß - bunte Bauten, kleine Gassen, blühende Blumenprachten, eine alte Burgruine, ein Lykisches Felsgrab und eine Badepause an einem kleinen Wasserzugang. Die vielen Erlebnisse machen natürlich Hunger - wir lassen uns im Alexandra‘s direkt am Wasser nieder und essen lecker Garnelen Saganaki und einen gegrillten Red Snapper - zum Abschluss gibt es natürlich nach griechischer Art einen Ouzo, lecker! Während wir dort sitzen schwimmen immer wieder große Schildis vorbei, Mann ist das cool!
    16 Uhr geht es mit der Fähre wieder zurück in die Türkei. Nach einer Dusche gehts ins Antike Theater, wo wir bei einem Bier den Sonnenuntergang beobachten und dann Helen und Torsten (frisch gelandet aus Istanbul) zu uns treffen. Da es gestern so lecker war gehts heute nochmal ins Smileys - wir schmausen verschiedene Meze und verdrücken zu viert eine 1400 Gramm schwere gegrillte Dorade! Süß geht natürlich auch immer - wir zeigen den beidem die kalten Baklava - genau wie gestern sind sie super lecker!
    Mit dem Taxi geht es dann auf die Landzunge in die Unterkunft von Helen und Torsten - Nacktnachtbaden, leuchtendes Plankton, mehr Baklava … was wir heute alles erlebt haben.
    Jetzt ist es aber gleich schon um 1 und ich muss mal die Augen zu machen, gute Nacht!
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  • Likya Yolu - Etappe 5

    October 6, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 25 °C

    Von Kaş nach Boğazcık.
    Nach einer etwas kürzeren Nacht, ging es heute nach drei Tagen Wander-Pause wieder auf den Lykischen Weg. Wasservorräte aufgefüllt und ausgecheckt stapfen wir erst einmal durch die Stadt am Hafen entlang und verlassen Kaş in Richtung Osten. Nach ein paar Kilometern Straße, finden wir unsere vertraute Rot-Weiße Markierung wieder und wechseln auf einen Trampelpfad. Der Weg heute führt die meiste Zeit am türkisfarbenen Wasser entlang und überrascht mit alten Lykischen Gräbern. Die heutige Strecke ist landschaftlich bisher mit am schönsten, nur die kulinarische Verpflegung ließ etwas zu wünschen übrig. Nach unserem ersten Badestopp am Coban Plaj hoffen wir bei unserem nächsten Stopp, einem Campingplatz am Fakdere Mevki auf ein kleines Mittagessen, werden aber enttäuscht. Zumindest eine kalte Cola bekommen wir von dem recht unfreundlichen Besitzer des etwas verwahrlost wirkendem Platz. Ein paar Trocken-Früchte füllen den Magen und wir widmen uns dem nächsten Aufstieg. Gegen drei kommen wir an einem anderen Campingplatz vorbei, dort werden wir super nett von einem netten Türken umsorgt. Wir sahen wohl recht hungrig aus, neben Oliven und Simit gibt der Herr uns noch etwas von seinem Mittagessen ab. Danach kühlen wir uns nochmal im Meer ab und machen uns auf die letzte zwei Stunden Etappe. Nach einem 300 Meter Aufstieg über geröllige Felder, erreichen wir eine Straße auf der die letzten drei Kilometer des Tages noch schnell weggearbeitet werden. Dann können wir das rosa Haus von Ali vor der riesigen Moschee mit den silbernen Hütchen erspähen und haben unsere längste Etappe auch geschafft (800 TL für zwei Personen mit Halbpension). Hier werden wir super lieb empfangen und umsorgt. Es gibt eine traditionelle Tarhana Suppe (aus Mehl, Ziegen-Jogurt und Gemüse), Tomaten-Peperoni-Zwiebelsalat, Jogurt, Bohnen und Bulgur. Alis Frau macht uns noch einen Çay und dann fallen wir todmüde in die süßen Betten - heute wird getrennt geschlafen! Also noch kurz kuscheln und dann hüpft jeder in sein liebevoll bezogenes Blümchenbett.

    Strecke: 22 km
    Dauer: 6:45 h
    Höhenmeter: 840 m ⬆️, 575 m ⬇️
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  • Likya Yolu - Etappe 6

    October 7, 2022 in Turkey ⋅ ☀️ 24 °C

    Von Boğazcık nach Üçağız.
    Huuu war das kalt heute Nacht - das erste Mal muss ich meine lange Hose aus den Tiefen des Rucksackes kramen! Die Wäsche die wir gestern Abend gemacht haben und die im Garten von Ali ratzifatzi wie immer trocknen sollte war auch noch klatschnass - Mist!
    Nach dem liebevollen Frühstück von Alis Frau verabschieden wir uns herzlich von der Familie und lassen nach einem kleinen Anstieg das Dorf mit seiner riesigen Moschee und den Gewächshäusern hinter uns. Schon in der Nacht hat es ganz schön gegrummelt und geblitzt - eigentlich war erst für den Nachmittag Regen angesagt, doch als wir an den Ruinen von Apollonia vorbeilaufen beginnt es zu regnen und zu gewittern. Mit den Capes über den Rucksäcken und in den Regenjacken geht es weiter - allerdings langsamer als vorher, da die Steine super slippery sind. Es geht dann hauptsächlich bergab durch Gestein und kratzige Büsche und in der Ferne schimmert schon das türkisfarbene Meer. Fast stolpern wir über eine kleine Schildi, die sich beschwerlich über und zwischen den Steinen fortbewegt. Wir passieren ein paar verlassene Steinhäuser und erreichen die Ruinen von Aperlai mit jeder Menge Sarkophagen und einer echt gut erhaltenen Stadtmauer. Unten in der Bucht machen wir eine kurze Rast im Purple House und trinken einen frischen Ayran. Der Pfad führt uns dann über trockene Weideflächen auf der Landenge, die das Festland mit der lang gestreckten Halbinsel Sicakyarim Adasi verbindet, zum Boat House. Hier treffen wir auch wieder auf die zwei Engländer (Papa Ali mit seinem Sohn Jet), die mit dem Opi hier schon einen Bootstrip in unseren Zielort Üçağız ausgemacht haben (200 TL pro Person). Nach Köfte und einem frischen Orangen-Granatapfelsaft entscheiden wir uns mitzufahren. Die Fahrt dauert ungefähr 20 Minuten und führt durchs tiefblaue Wasser. In Üçağız angekommen, werden wir im Hafen abgesetzt und verabschieden uns von unseren britischen Freunden, die noch weiter in eine alte Lykische Stadt fahren. Auf noch mehr alte Steine haben wir heute keine Lust.
    Wir werden direkt von Kordon begrüßt, der uns ein Zimmer direkt am Hafen anzubieten hat. Etwas skeptisch, schauen wir uns das Zimmer an und meinen, wir schauen nochmal durch die „Stadt“. Der Weg durch Üçağız dauert ungefähr 45 Sekunden, dann ist man am anderen Ende und tatsächlich haben wir dabei nichts schöneres gefunden. Also zurück zu Kordon und dann beziehen wir unser niedliches Zimmer im Steinhaus über dem Teppichladen. Der Besitzer unserer Unterkunft scheint hier der Dorf-Chef zu sein - er kennt jeden, hat ein Tourismus-Büro, einen Kiosk und mehrere Boote, die täglich zu Touren ablegen. Nach kurzem Plausch, heute in deutsch weil Kordon es von den ganzen Boots-Touris schon kann, dürfen wir eines seiner Boote im Hafen als Zugang zum Meer nutzen und sonnen uns anschließend auf dem Steg. Auf unserem Balkon können wir das Treiben des kleinen Fischerdorfs bei einem kalten Efes verfolgen und ruhen die müden Beine aus.
    Nun haben wir uns geduscht, ruhen kurz und gehen dann ins Kekova Fish House. Dort wurde uns der schönste Platz mit Blick auf Schildis versprochen - na klar, Kordon hat das alles möglich gemacht.

    Strecke: 9 km
    Dauer: 2:30 h
    Höhenmeter: 105 m ⬆️, 400 m ⬇️
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