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- Wednesday, November 7, 2018 at 11:27 AM
- ⛅ 15 °C
- Altitude: 54 m
GermanyFeldhausen51°36’39” N 6°59’22” E
Hawaii

Freitag morgen um 07:00 Uhr geht's los.
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- Day 1
- Friday, November 9, 2018 at 8:29 PM
- 🌧 24 °C
- Altitude: 37 m
United StatesWaikiki Health Center21°16’42” N 157°49’22” W
9 November

Wir starteten pünktlich um 07:05 Uhr. Dementsprechend wurde London auch rechtzeitig erreicht. Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Der Flug von London nach Los Angeles verspätete sich um 2 Stunden. Da unser Aufenthalt zwischen der Ankunft in Los Angeles und dem Anschlusflug nach Oahu leider nur 3 Stunden betrug, schien es schier unmöglich diesen zu erreichen. Die Einreiseformalitäten in den USA sind der reinste Horror. Aber was könnten wir machen. Ich rief den Reiseveranstallter an und dieser sagte mir, ich sollte direkt in Los Angeles mich bei der Airline melden. Diese würden dann alles Weitere in die Wege leiten.
Unser Pilot gab Gas und er holte doch tatsächlich noch eine Stunde raus. Während es Überflugs teilte ich einer Stewardess meine Befürchtungen mit. Eine Stunde vor unsere Ankunft in Los Angeles durften wir in der Ersten Klasse Platz nehmen und wir verliessen die Boing als Erstes. Somit war schon einmal eine halbe Stunde gut gemacht. Sollte sich das Schicksal nun zum Guten wenden? Eine riesen Schlange erwartete uns bei der Einreise. Die Minuten rannen dahin. Ich fragte jemanden der ziemlich weit vorne stand, ob er mich vorlassen würde. Dies Amis waren nicht freundlich. Ich gab nicht auf und versuchte es abermals. Freundliche Neuseeländer in der vordersten Reihe erkannten unser Problem und schwuppdiewupps ging's in die erste Reihe. Es dauerte und dauerte. Die Zeit ran dahin. Nur noch eine Stunde bis zum Take Off unseres Anschlusses. Jetzt endlich ging's weiter. Reisepass, Estavisum vorzeigen und dann noch Fingerabdrücke. Endlich. Aber nein...,ich wurde von meiner geliebten Frau getrennt und aussortiert. Ein Extraraum mit vielen Menschen erwartetet mich. Das kann ja heiter werden. Noch eine halbe Stunde und das Bording begann. Vollkommen ohne Hektik wurde einer nach dem anderen ausgefragt. Herr Dülberg schallte es durch den Raum. Endlich...
Was ich denn in den USA vorhabe fragte man mich. Und...sie würden gerne mal mein Rückflugticket sehen. Zum Glück hatte ich es in meinem Rucksack. Was wäre, wenn Petra ihn gehabt hätte. Noch 15 Minuten bis zum Bording. Man wünschte mir eine ruhige Weiterreise und entließ mich.
Jetzt aber Beine in die Hand und los. Koffer holen, auf ein anderes Förderband legen, Sicherheitskontrolle hinter sich bringen und unser Gate ausfindig machen.
Last but Not least in letzter Minute, schweißgebadet erreichten wir unseren Flieger.
6 Stunden später landeten wir in Honululu und würden mit einer Lei empfangen. Die Tranferfirma Speedi brachte und zu unserem Hotel. 29 Stunden nach unserem Start in Düsseldorf erreichten wir am selben Tag Hawaii.Read more
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- Day 2
- Saturday, November 10, 2018
- 🌧 24 °C
- Altitude: 41 m
United StatesSaint Augustine Parish Convent (historical)21°16’41” N 157°49’23” W
10 November

Das war eine super Nacht. Um 22:00 Uhr sind wir ins Bett gefallen und haben bis 08:00 Uhr durchgeschlafen. Sind wir schon mit unserem Körper in der richtigen Zeit angekommen. 11 Stunden Zeitunterschied muss man normalerweise Tribut zollen. Mal sehen wie der Tag wird.
Das Hotel ist seine 2 Sterne wert. Mehr aber auch nicht. Das Zimmer ist klein und alt. Wir wollen
hier eigentlich nur schlafen und dafür reicht es. Heute lassen wir Waikiki, ein Stadtteil von Honululu, auf uns einwirken. Diese Stadtteil wird geprägt vom berühmten Strand mit den Wellenreiten und Hochhäuser ohne Ende. Hier pulsiert das Leben. Eine Einkaufsmeile nach der Anderen. Menschen überall. Wir wussten es und geniessen.
Wir wussten auch das Waikiki teuer ist. Jedoch nicht diese Preise. Eine Flasche Mineralwaser 99 Cent im Sonderangebot. Ein Bier 0,3l 9 Dollar. Ein Eis 2 Böller 10 Dollar. Hammerpreise. Das Abendessen bestehend aus einem Salat, 2 Bier und Spagehtti Bolgnese 60 Dollar. Mittags begnügen wir uns mit einem Salat und zwei Toast. Unser Budget von 100 Dollar am Tag reichte heute nicht.Read more
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- Day 3
- Sunday, November 11, 2018 at 12:56 AM
- 🌙 21 °C
- Altitude: 41 m
United StatesSaint Augustine Parish Convent (historical)21°16’41” N 157°49’23” W
11 November

Das war nicht meine Nacht. 11 Stunden Zeitunterschied hat mein Körper noch nicht umgesetzt. Um 01:00 Uhr bin ich hellwach und ich kann erst gegen 04:00 Uhr wieder einschlafen.
Heute geht's zu den Wurzeln Hawaiis. Es geht nach Downtown zum Iolani Palast. Dort residierte Lili Uokalani die letzte Königin der Hawaianer. Die Geschichte ist uns bekannt durch das Buch "Hawaii". Es hat allerdings ca. 1000 Seiten und diese hier aufzuführen sprengt sicherlich den Speicher.
Geplant war, dass wir mit dem Bus hinfahren und zurück laufen. Der freundliche Busfahrer weigerte sich uns ein Onewayticket zu verkaufen. Wir erhielten ein Tagesticket und fuhren mit dem Bus zurück. Wie recht er hatte. Während des Besuchs des Soldatenfriedhofs wurden wir mit einem tollen Blick über Honululu belohnt.
Ab morgen ist Schluss mit Bus fahren, dann bekommen wir unseren kleinen Flitzer.Read more
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- Day 4
- Monday, November 12, 2018
- ⛅ 26 °C
- Altitude: 38 m
United StatesSaint Augustine Parish Convent (historical)21°16’45” N 157°49’25” W
12 November

Ab sofort keine Busfahrten mehr. Heute um 10:00 Uhr gibt es unseren Flitzer. Wie es sich für einen Deutschen gehört gehen wir den 30 Minutenweg nach Alamo zu Fuss. Das wäre jedoch für einen Amerikaner undenkbar. Der Mitarbeiter von Alamo ist solange freundlich bis er merkt, dass er uns keine Versicherung andrehen kann. Wir wurden schliesslich von Canusa vorgewarnt. Der Wagen ist der Hammer. Mustang Cabrio 5l V8. Jetzt geht die Party ab. Höchstgeschwindigkeit auf Oahu 100 km/h. An jeder zweiten Ampel wird das Automatikgetriebe auf N gesetzt und erstmal richtig Gas gegeben. Ist das die Midlivecrises oder bin ich nur postpupertär😊. Mein Copilot meint es wäre beides.
Heute geht's rund Oahu. Erst einmal nach Pearlharbour. Nur einmal kurz dagewesensein und mehr nicht. Ich war schliesslich 1 Jahr auf dem Zerstörer Bayern. Petra interessiert sich nicht sonderlich für Kriegsschiffe. Somit haben wir schon einmal den Eintritt in höhe von 60 Dollar gespart.
Im Norden von Oahu gibt es den berühmten Northshore. Ein Paradies für Wellenreiter. Als wir dort ankamen war eine Surfmeisterschaft im vollen Gange. Die Wellen waren allerdings nur 2-3 m hoch. Jedoch war das, was die Akteure darauf zelebrierten, toll anzusehen. Wellen wurden bis zu 4 Minuten lang abgeritten.
Während unserer Fahrt reiht sich ein Strandabschnitt an den Anderen. Auch ich musste einmal ins Wasser und weiss nun wie sich Wäsche im Schleudergang anfühlt. Ich finde immer noch Sand an den unmöglichsten Stellen.
Wenn man das mondäne Honululu verlassen hat, erwartet einen eine komplett grüne bergische Insel. Die Berge sehen aus, als wenn sie mit einem grünen Teppich überzogen wärden. So wie der Berg auf der Minitureisenbahn meines Vaters. Die Häuser die man jetzt sieht, kann man mit einem besseren Mobilheim vergleichen. Zu 90% aus Holz und auf Stelzen gebaut. Die Strommasten und die Kabelführung erinnern mich an Veras Bilder aus Katmandu. Von wegen reiche Amerikaner.Read more
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- Day 5
- Tuesday, November 13, 2018 at 12:31 AM
- ⛅ 23 °C
- Altitude: 42 m
United StatesHonolulu Zoo21°16’37” N 157°49’15” W
13 November

Hier nun wieder die News zum Früstück. Um 7:00 Uhr bin ich aufgewacht und wäre am liebsten sofort in die Parkgarage gegangen. Die Karre ist schon echt geil. Wenn man sie startet läuft sie die ersten Sekunden auf 1500 Umdrehungen. Das Röhren erzwingt bei mir eine Gänsehaut. Bei meinem Copilot leider nicht. Ich denke: Leider der letzte Tag. Jemand anders denkt: Zum Glück der letzte Tag.
Ein Muss, wenn man auf Oahu ist, ist die Eroberung des "Diamand Head". Er ist ein erloschener Vulkankrater und das Wahrteichen von Honululu. Ausgerüstet mit Wanderschuhen und Rucksack machen wir uns auf die Expedition. Lt. Reiseführer ist dies unumgänglich, da der Fussweg steinig und steil ist. Zum Ausgangslager kommen wir erst gar nicht hin, da eine endlos lange Autoschlange vor dem Parkplatz wartet. Erst wenn einer diesen verlässt, darf der nächste drauf. Wir drehen und gehen die Sache von unten an. Das Gute ist, wir haben 5 Dollar Parkgebühren gespart. Ich glaube niemand anders hat den Reiseführer gelesen. 90% aller weiblichen Eroberer tragen strassbesetzte Flip Flops. Nach 45 Minuten in einer Polonaise haben wir den Gipfel bezwungen. Mit gefühlt 1000 Anderen. Ich musste immer wieder an Gottfried Wendehals denken.
Aber es har sich gelohnt. Der Blick über Waikiki ist unbeschreiblich. Zurück im Tal angekommen, gönnen wir uns einen Ananassmoothie in einer original Hawaiianischen Ananas.
Nun darf ich wieder den V8 quälen. Unter tiefem Röhrem geht es entlang einer Küste die ihres Gleichen sucht. Gelbsandige Strände und Lavaklippen lösen sich ab. An jedem Strandabschnitt gibt es Toiletten und Duschen. Kristallklares Wasser, gelber Sand und die grüngedeckten Berge des Hinterlands lassen es uns unwahr erscheinen.
Für mich ein Muss ist ein Besuch von Robbi Naishs Surfshop. Hätte ich mir auch schenken können.Read more

TravelerIn strassbesetzten Flipflops einen "Diamond Head" zu erklimmen, hört sich doch passend an. Würde bei dir, lieber Harald, ganz neue Seiten zu erkennen geben, und immerhin scheinen nicht nur die Teutonen in ihren Stiefeln den Weg zum Gipfel gefunden zu haben. Vielleicht als nächstes ein pinkfarbener Caddilac statt des Mustangs?
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- Day 6
- Wednesday, November 14, 2018 at 8:14 PM
- ⛅ 22 °C
- Altitude: Sea level
United StatesKaehulua22°3’58” N 159°19’4” W
14 November

Time to say goodbye. Heute ist Reisetag. Es geht von Oahu nach Kauai. Um 9:00 Uhr sitzen wir zum letzten Mal in unserem Boliden. Natürlich im Parkhaus. Verdeckt herunter gefahren, Starknopf gedrückt und diesmal für mindestens 1 Minute eine Dezibelinfasion. Meine Mundwinkel touchieren die Ohrläppchen. Die meines Copilots den Boden. In Summe ist mal wieder alles ausgeglichen. Wir ergänzen uns eben.
Die Übergabe bei Alamo verläuft fast reibungslos. Eben nur fast. Ich traute mich nur nicht in die Einfahrt, da aus dem Boden 10 cm hohe Stahlnägel uns entgegen bleckten. Ein farbiger Hühne winkte uns entschlossen zu sich. Da erkannte ich, dass sich die Raptorenzähne bei Überfahrt in den Boden absenken. In der anderen Richtung wären unsere 265 mm breiten Pneus zerfetzt worden.
Nach 45 Minuten Flugzeit erreichten wir das Jurassic Park Iland Kauwai. Wir wurden mit dem richtigen Untersatz ausgerüstet und es ging nach Kapaa. Für die nächsten 4 Tage ist das tolle Beachhotel "Aston Islander in the Beach" unser zu Hause.Read more
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- Day 7
- Thursday, November 15, 2018 at 7:53 PM
- ⛅ 23 °C
- Altitude: Sea level
United StatesMoikeha Canal22°4’49” N 159°18’49” W
15 November

In unserem Hotel gibt es kein Frühstück. Da wir die ABC Supermarktkette ausgiebig getestet haben, entschliessen wir uns das Frühstück hier zu ordern. Da mein Körper immer noch 11 Stunden vor der Zeit ist, mache ich das Frühstück zum Abendessen. Eier, gebratener Schinken und Bratkartoffel werden ohne Mühe verdaut. Dafür gibt's dann Abends nur einen Salat.
In Honolulu trafen wir einen Kriegsvetaranen. Dieser erzählte, das er auf Kauai niemals die Sonne gesehen hat. Die Niederschlagsmenge liegt hier auch bei 11700 mm im Jahr. Deutschland hat in einem schlechten Jahr 800mm. Diese Insel gehört mit zu den feuchtesten der Erde.
Unsere Wettervorhersage sieht super aus. Heute geht's zum 60 km entfernten "Weimea Canyon". Regen spielt keine Rolle, denn wir haben ja einen Allradjeep unterm Hintern und feste Schuhe an den Füssen. Die Strassen sind geteert und die immer anwesende Flip Flop Generation zeigt uns, dass beides nicht nötig ist.
Der Weimea Canyon ist der Hammer. Dichtes Grün und rote Lava wechseln sich ab. 1200 m sind es bis zum Grund. Hier verbringen wir den ganzen Tag und können uns gar nicht satt sehen.
Im Hotel angekommen geht's für mich ins Meer und danach in einen heissen Whirlpool. Die Amerikaner wissen schon zu leben.Read more
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- Day 8
- Friday, November 16, 2018 at 8:19 PM
- 🌧 23 °C
- Altitude: Sea level
United StatesMoikeha Canal22°5’4” N 159°18’38” W
16 November

Wir sind schon seid einer Woche unterwegs. Die gesammelten Eindrücke erscheinen uns als wäre es ein ganzer Monat. Der Bluthochdruck während der Einreise liegen schon in weiter Ferne und ist vergessen. Die Zeitumstellung macht uns allerdings zu schaffen. Ich komme mir vor, als hätte ich seit einer Woche Nachtschicht. Nach dem Aufstehen sind wir topfit, jedoch nach einigen Stunden werden wir müde.
Heute wollen wir entlang der Ostküste zur Nordküste. Unser Ziel ist der "Napali Coast Trail". Es ist ein wunderschöner 6,3 km langer Küstenwanderweg. Hin und zurück fast 13km. Entgegen den Wettervorhersagen gießt es zwischendurch wie aus Eimern. Wir haben ein Allrad und was besseres als Flip Flops. Also...,lass es uns angehen. Nach 1,5 Stunden Autofahrt sind wir in der Hanalei Bay angekomnen. Jetzt nur noch der Pass bis Haena und dann lassen wir die Flip Flop Träger hinter uns. ??? Solch ein Mist!! " Road is Closed" schreit uns ein Schild entgegen. Im strömenden Regen frag ich einen Bauarbeiter, wann denn die Strasse wieder geöffnet wird? In einem Jahr, ist seine kurze Antwort. Petra recherchiert, dass im April ein verheerendes Unwetter die Strasse und den Trail weggespült hat. Es wird also nichts mit der Wanderung. Leben ist, wenn etwas dazwischen kommt. In der Hanalei Bay soll man gut schnorcheln können. Das steht zumindest im Reiseführer. Wellenhöhen bis zu 3m halten mich jedoch davon ab. Ich habe keine Lust auf einen Schleudergang. Wir machen uns langsam auf den Rückweg und sehen uns bei einer Aussentemperatur von 26 Grad und Aprilwetter die Sehenswürdigkeiten der Ostküste an.
Anni Beach, Kilauea Lighthouse und Kapaa. In der Hotelanlage angekommen geht's für mich in den Pacific und danach in den heissen Whirlpool.Read more

TravelerSilvia. Hallo Ihr Lieben. Würde den Nachtdienst gerne übernehmen und mit Euch tauschen. Eine tolle Sache Euch zu folgen. Thomas und ich fanden das Auto auch Mega. Deine Kommentare Harald sind super. Euch noch viel Spaß weiterhin.
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- Day 9
- Saturday, November 17, 2018 at 8:21 PM
- ⛅ 23 °C
- Altitude: 8 m
United StatesWaipoli Park22°4’31” N 159°19’14” W
17 November

Wir werden mit einem lauten Kierekie aus sicherlich mindesten10 Hahnhälsen geweckt. Was für die Inder die Kühe sind, sind hier sicherlich die Hühner. Dem Kapitän Cook sind seinerzeit etliche ausgebüchst und diese haben sich hier unheimlich vermehrt. Auch die vergangenen Hurrikans haben dies unterstützt. Das Federvieh würde regelrecht von den Höfen in die Wälder geblasen. Dort trafen sie die Polynäsischen und fanden aneinander gefallen. Das ist kein Witz. So steht's im Reiseführer. Petra hält mich damit immer auf dem Laufenden.
Heute meint es das Wetter gut mit uns. Es regnet nämlich nicht. Mit unserem Allrad wollen wir zwei Wasserfälle erkunden. Als ersten gehen wir den "Opaeka Fall" an. Naja muss man eigentlich nicht. Wir fahren10 km weiter. Der Reiseführer sagt, dass sich dort ein Trail beginnt, der die Anstrengungen mit einer tollen Aussicht belohnt. Hier sollen unsere Schuhe zum Einsatz kommen. Nach einer Stunde Fussmarsch haben die vergangenen Regenfälle aus dem Trail einen Bach geformt. An dieser Stelle werden die Flip Flop Träger von den Wanderschuhträger getrennt. Leider auch die Petras von den Haralds. Getrennt werde ich schon zu oft von meiner lieben Frau, also gehen wir zurück. Es ist schon komisch, da geht man über schlammige enge Wege, durch dichtes Gestrüpp und nassen Fahrn was sieht und hört man: "Hühner und Hähne".
Am Jeep angekommen tauschen wir die schweren schlammigen Wanderschuhe gegen Flip Flops ein. Man muss sich schliesslich seinem Umfeld anpassen.
Jetzt geht's zum Wailua Fall. Der loht sich wenigsten. 50m tief stürzen hier die Wassermassen. In der hochwirbelnde Gischt erscheint regelmässig ein Regenbogen.
Diese anstrenge Schicht wir wieder mit einem Pazificbad und einer Whirlpoolrunde beendet.
Aloha, kann das Leben doch hart sein.Read more
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- Day 10
- Sunday, November 18, 2018 at 8:40 PM
- ⛅ 22 °C
- Altitude: Sea level
United StatesMoikeha Canal22°4’47” N 159°18’53” W
18 November

Nachdem unsere gefiederten Freunde wieder ihr Werk vollbracht hatten, genossen wir ein deutsches Frühstück auf unserem Meerblickbalkon. Petra hatte in Hanalei ein Brot für 9 Dollar erstanden. Im ABC Lebensmittelladen deckten wir uns mit Wurst und Käse ein. Eine Kaffeemaschine mit allem Pipapo ist auf dem Zimmer vorhanden.
Heute ist ein Beachtag in Poipo angesagt. Der Reiseführer sagt es ist ein ausgezeichneter Schnorchelbeach. 2 m hohe Wellen machen es aber leider wieder unmöglich. Aber es macht Spass darin geschleudert zu werden. Der Sand dringt in alle Öffnungen. Dem Strand vorgelagert ist eine Palmenwiese in der wir den Tag abchillen. Gegen 15:00 Uhr geht's zum Sonnenuntergang zum "Salt Pont Beach". Was seh ich da...? In einer kleinen, mit Lavasteinen eingerahmten Bucht etliche Schnorchler. Auf die Bremse fertig los. Schnell ist ein Parkplatz gefunden. Die bei Decathlon erstandene Ganzkopfschnorchelbrille auf und ab ins kühle Nass. Es war der Hammer. Ich schnorchel heute eigentlich zum ersten Mal. Um mich herum 1000sende von bunten Fischen. Ich habe das Gefühl in einem Aquarium zu schwimmen. 2m unter mir sehe ich eine riesige Wasserschildkröte zwischen den Felsen liegen. Sie steigt auf und gemeinsam schweben wir schwerelos durchs Wasser, bis sie sich nach 10 Minuten wieder an die alte Stelle legt. Was für ein Erlebnis.
Am "Blowing Hole" lernen wir ein deutsches Pärchen kennen, und geniessen gemeinsam den Hawaianischen Sonnenuntergang.Read more

TravelerDie "Frühe-Vögel"-Maske steht dir noch besser als die Schnorchel-Maske. Mit der hättest du ganz viele neue gefiederte Follower, die deinen Flip Flops hinterher tapern.

TravelerDas Unterwasser-Erlebnis scheint die an Land etwas irre wirkende Schnorchelbrille voll und ganz zu rechtfertigen
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- Day 11
- Monday, November 19, 2018 at 7:54 PM
- 🌙 23 °C
- Altitude: Sea level
United StatesKamakahonu19°38’20” N 155°59’53” W
19 November

Reisetag, Reisetag. Ausgeruht wird zu Hause. Um 16:00 Uhr startet unser Flieger nach Big Island. Für drei Tage ist das Marriott Hotel in Kona unser zu Hause. Danach geht's in den Vulkano Nationalpark. Der Jeep wird gegen einen Anderen getauscht. Selbst die Farbe ist die Gleiche. Nur die Farbe der Insel wechselt vom üppigen Grün nach Lava schwarz-braun-rot. Wir geben dem Abenteuer keine Chance, alles verläuft reibungslos. Da wir erst nach Sonnenuntergang das Hotel erreichen, sehen wir gar nicht wie es hier aussieht. Wir sind gespannt, wenn der Morgen erwacht.Read more
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- Day 12
- Tuesday, November 20, 2018 at 9:12 PM
- 🌙 23 °C
- Altitude: 7 m
United StatesKukailimoku Point19°38’22” N 156°0’1” W
20 November

Nicht, dass ich mich an der Unterhaltung des Federviehs zur morgendlichen Stunde gewöhnt hätte..., aber es war bei weitem Besser als das, was uns heute morgen aus den Träumen riss. Der Vormieter unseres Zimmers hatte den Radiowecker auf 7: 00 Uhr gestellt. Nicht weiter schlimm denkt ihr. Jedoch das eingestellte Glockengeläut aller auf der Welt installierten Glocken ließ mich übers Bett schweben wie 1973 Linda Blair in dem Klassiker "Der Exorzist". Der Tag kann nur noch besser werden.
Wir frühstückten auf unserem Balkon mit Aussicht aus Meer. Davor lagen jedoch etliche heruntergekommener Dächer. Wir haben schliesslich ein Zimmer im " Marriott".
Heut führte uns der Allrad über die halbe Insel. Es ging von 0m auf 2000 m. Vorbei an dem 4000m hohen Vulkan "Mauna Kea". Das der 4000m hoch ist, kann ich mir nicht vorstellen. Riesige Lavafelder bis zum Meer durchfahren wir. Danach grüngedeckte Vulkane und zum Schluss ein nie endenwollender Regenwald. Man sagt, wenn man wenig Zeit hat für Hawaii, braucht man sich nur "Big Island" anzusehen. Hier gibt es all das, was auf jeder einzelnen der Inseln zu sehen ist. Vulkane, üppige Vegetation, Wasserfälle und natürlich Strände. All dies sahen wir heute an nur einem einzigen Tag. Und natürlich einen Schalkewimpel.
In einem Coffeshop bestellten wir einen Kaffee. Ein ca. 70 jähriger Kunde fragte uns, wo wir herkämen. Aus Deutschland erwiederten wir. Er fragte weiter, welchen Fussballklub wir am besten fänden. Die Antwort war klar, Schalke natürlich. Er grinste breit und bat mich ihn zu seinem Shop zu folgen. Dort zeigte er mir dann seinen Schalkewimpel. 12000 km von der Arena entfernt gibt es noch Schalkefans.
Der Tag wurde mal wieder mit einem Bad im Pacific und der Whirlpoolrunde beendet. Ich liebe einfach diesen keimstrotzenden Pool. Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter.Read more
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- Day 13
- Wednesday, November 21, 2018 at 8:10 PM
- ⛅ 23 °C
- Altitude: 165 m
United StatesAloha Kona19°39’11” N 155°58’47” W
21 November

Aufstehen mal wieder normal. Wir geniessen unser Frühstück auf dem Balkon. Brötchen von gestern mit Philadelphia, Käse und Salami. Heute geht's Richtung Süden. Entlang einer tollen Küste mit kleinen Strandabschnitten. Da ich das Schnorcheln für mich entdeckt habe, hoffe ich auf weitere tolle Eindrücke. Ist Kauai zu toppen? Der Weg führt uns entlang bunter Holzhäuser die immer wieder durch kleinere Strände unterbrochen werden. An jedem dieser Strände gibt es Duschen und Toiletten. Die Temperaturen liegen bei angenehmen 28 Grad. Einfach toll so dem deutschen Novemberwetter entfliehen zu können. Unser Reiseführer sagt, der Kahaluu Beach Park wäre das Richtige für uns. Schnell ist ein Parkplatz gefunden, denn es ist Vorsaision. Ein aussen liegendes Riff hält die Wellen fern. Genau etwas für Anfänger wie wir. Das klare Wasser ist nur 2 m tief und ich fühle mich wieder wie in einem Meerwasseraqarium. Schwärme von bunten Fischen um mich herum. Ich kann nur sagen, wer noch nie geschnorchelt hat, sollte es auf jeden Fall einmal versuchen, wenn er die Chance hat. Petra konnte ich jedenfalls überzeugen, und prompt sieht sie ihre erste Meeresschildkröte. Was für ein Erlebnis. Nach diesem tollen Ereignis geht es mit einer nicht mehr fotogenen Frisur zum Kapitän Cook Denkmal. An dieser Stelle wurde er seinerzeit durch die Polynäsier getötet.
Hoch am Hang gibt es die "Painted Church". Sie ist vollständig von innen ausgemalt. Auf jeden Fall einen Besuch wert, vor allem, weil der Weg dorthin durch eine fast unberührte Natur führt. Wilde Trompetenbäume und grosse Weihnachtssterne säumen den Weg. Und immer wieder ein grandioser Blick auf die Küste.
Den Tag beenden wir mit einem Sundowner in einer Bar in Kailuna-Kona.
Heute mal kein Whirlpool😢Read more

TravelerSah Petra tatsächlich eine Meeresschildkröte oder doch nur einen Harald mit Tauchmaske, mit allen Vieren paddelnd? Kann man das interessante Hütchen der schwimmenden Person mal in groß sehen?
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- Day 14
- Thursday, November 22, 2018 at 7:39 PM
- ⛅ 16 °C
- Altitude: 1,073 m
United StatesVolcano19°26’27” N 155°13’2” W
22 November

Heute ist mal wieder Reisetag. Es geht nicht zur nächsten Insel, sondern nur 130 km weiter Richtung Süden. Big Island wird nicht umsonst Big Island genannt. Die Entfernungen sind schon enorm. Es ist die grösster aller Hawaii Inseln, aber mit der geringsten Bevörlkerungsdichte nach Kauai. Hier gibt's mehr Rindviecher als Menschen. Könnte im Ruhrgebiet auch sein😁.
Nach dem Balkonfrühstück ging's los. Vorbei an der wunderbaren Küste hoch bis auf 1000m und wieder runter. Im Seewasseraquarium war ich auch wieder. Sobald ich einen Schnorchler sah, gings hinein ins 25 Grad warme Wasser. Ich ärgere mich, dass ich keine GoPro dabei habe. Es gibt nun mal Erinnerungen, die sollen nur im Kopf manifestiert bleiben. Ich sehe gelbe Teppiche von Fischen über weissbewachsenen Lavastein. Wahnsinn... Das alles direkt vor der Küste.
Auch den südlichsten Punkt Amerikas erobern wir uns. Bei sehr starkem Wind habe ich den Eindruck an der Nordseeküste zu stehen und nicht auf Hawaii. Nur das türkisfarbene Wasser belehrt mich eines Anderen.
Wir durchfahren bis zum Horizont reichende Lavafelder und landen schliesslich am "Black Beach". Schwarzer Sand, türkises aufgeschäumtes Wasser umrahmt mit grünen langstämmigen
Palmen. Auch hier bekommt man eine Gänsehaut.
Lange können wir nicht bleiben, denn die Lodge im Nirgendwo ruft. Sie liegt direkt in der Nähe des "Volkano Nationalpark". Hier hat es von April bis Anfang Juni noch ganz ordentlich gedampft und gebrodelt. 2000 Menschen verloren hier ihr Zuhause und die Insel vergrösserte sich um 3,5 Quadratkilometer.
Heute ist "Thanks Giving". Wir beschliessen den Tag mit einem Turkhy Dinner.
Der Whirlpool in der Lodge ist kaputt😭Read more

TravelerMein Kopfkino erschafft schöne Bilder, ganz ohne Go Pro, nur durch deine Beschreibungen.

Es sieht fantastisch aus und hört sich noch fantastischer an. Weiterhin eine gute Zeit. Unsere Mutter würde jetzt sagen "fahrt vorsichtig". Liebe Grüße von deiner kleinen Schwester
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- Day 15
- Friday, November 23, 2018 at 8:29 PM
- ⛅ 18 °C
- Altitude: 993 m
United StatesVolcano19°26’42” N 155°12’18” W
23 November

Es ist 20:00 Uhr und ich sitze im Bett und lasse den Tag Revue passieren. Wir sind abseits der Zivilisation und der uns umgebene hawaianische Regenwald gibt seinem Namen alle Ehre. Es regnet. Der Wald am Strassenrand ist so dicht, dass man nicht hindurchsehen, geschweige denn gehen kann.
Heute ging's in den "Volkano Nationalpark". Eintritt 25 Dollar pro Person. Diese blieben uns erspart, da die Autoschlange vor dem Eingang sich bis auf den Highway zurück staute. Man wunk uns durch und sagte, dass beim Verlassen des Parks bezahlt wird. Man vergass es einfach. Auch nicht schlecht.
Die Erkundung begann mit einer etwa einstündigen Einweisung einen Parkrangers. Wir verstanden leider nur die Hälfte. Jedoch können wir gut kombinieren. Ich wurde mal wieder aus der Gruppe geholt, damit man meinen Dreitagebart mit dem Flaum der hiesigen 3 m hohen Farne vergleichen kann. Ich verbat mir das Berühren meines Bartes, es sei denn es handelt sich um junge Testerinnen. Keine wollte...schade.
Der Vulkan "Kilauea" bestimmt den Park. Ein Seitenaustritt der "Pu Oo" brach in diesem Jahr aus und verursachte unter Anderem, dass 90% aller Trails gesperrt sind. Jedoch ist der Park so gross, dass man sicherlich Wochen benötigt um ihn fußläufig zu erkunden. Wir fuhren mit dem Auto zu ausgewählten Spots und erwanderten uns von diesen den Park. Die Lavafelder erstreckten sich vom Horizont bis ins Meer wo sie in 30m hohen Kliffs endeten. Überall sah man schweflige Rauchfahnen und so roch es auch. Stellenweise eroberten Bäume ihren Terrain zurück. Leider war keine glühende Lava zu sehen.
Der Tag endete in einer über 100 Jahre alten Lodge, die immer noch als Hotel betrieben wird, bei einem Kaffee mit einem grandiosen Blick über den Krater des "Kilauea" .Read more
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- Day 16
- Saturday, November 24, 2018 at 8:05 PM
- ☁️ 17 °C
- Altitude: 1,045 m
United StatesVolcano19°26’34” N 155°13’45” W
24 November

Wenn man denkt, der Volkano Nationalpark würde nur aus Lava und Kratern bestehen, der wird hier eines Besseren belehrt. Dies erlebten wir heute während einer 8,5 km Wanderung zum Puu Huluhulu. Das ist ja wohl ein Hammername. Wir hatten das Gefühl ganz allein auf der Welt nach einem Vulkanausbruch zu sein. Es ging durch den Regenwald, dann entlang einer 4m hohen Lavastrasse immer geführt von Steinmännchen. Äh..., in diesem Fall Lavamännchen. Diese aufeinadergeschichteten Lavosteine zeigten uns den Weg. Das ist im Hochgebirge auch so üblich. Da ich aber eher Kapitän Blaubär als Luis Trenker bin, verliefen wir uns schon auf den ersten 10m. Zum Glück habe ich meinen Copiloten Petra dabei, eher der heimliche Pilot. Sie brachte uns wieder auf den richtigen Weg und zum Ziel. Hier gab's ne Aussichtsplattform die es inne hatte. Lavafelder, Regenwald und etliche schlafende Vulkankrater. Auch sahen wir den berüchtigten Puu Oo. Der just in dem Moment einmal rülpste. Qualm- und Aschewolken waren das Ergebnis. Zum Glück in weiter Entfernung.
Wir belohnten uns zum Schluss mit einem Kaffee in der geschichtsträchtigen Lodge des Volkanoparks. Nachdem man sich einen Platz vor der Panoramaglasscheibe erkämpft hat, sitzt man im Schaukelstuhl und geniesst bei einem Kaffee einen grandiosen Blick über den dampfenden Krater des Kilauea. Hier soll Pele die Göttin des Feurrs leben. Eine sitzt zumindest neben mir. In den 40igern hatte man an dieser Stelle einen Blick in den roten Lavaschlund. Die Lodge würde seinerzeit als Strohhütte gebaut, was zur Folge hatte, dass sie abbrannte. Logisch oder? Jemand rettete aus dem Kamin einen brennenden Holzscheit. Dieses Feuer brennt nun schon seit über 100 Jahren in dem noch immer vorhandenen Kamin. Die Lodge wurde ringsherum wieder aufgebaut. Der Kamin ging niemals aus. Ob das Wahr ist, sei dahingestellt. Hört sich zumindest gut an. Nun heisst es Abschied nehmen, morgen geht's nach Maui.Read more

Hallo. Was für ein Zufall. Lese gerade mit grosser Begeisterung deinen Bericht. Der Fernseher läuft dabei. Und was wird gezeigt.... genau das was ich gerade lese. Auch die Göttin des Feuers wurde erwähnt. Ich bin begeistert. LG Hausmutter
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- Day 17
- Sunday, November 25, 2018 at 9:18 PM
- 🌙 16 °C
- Altitude: 1,068 m
United StatesVolcano19°26’34” N 155°12’58” W
25 November

Der Flug ging um 17:23 Uhr. Uns bleibt genügend Zeit um heute noch einiges anzusehen. Jedoch machte uns die Eruption des Puu Oo im April diesen Jahres einen Strich durch die Rechnung. Alle besichtigungswerten Gebiete östlich des Vulkanoparks waren für den Tourismus gesperrt oder dzrch Lava verschüttet. Einzig allein eine weitere " Painted Church" lohnte einen Besuch.
Die Abgabe des Wagens bei Alamo verlief wie immer ohne Probleme. Die Wartezeit im Flughafen wurde durch die Livemusik und dem zugehörigen Tanz einer hawaiianischen Band verkürzt. Gespielt wurde ausschliesslich Weihnachtsmusik, so wie wir sie kennen und natürlich Hawaiianische. Der Hulatatanz dazu ist schon seit Generationen gleich. Petras Recherschen ergaben, dass die Schritt- und Armfolgen niemals geändert werden, da sie eine Geschichte erzählen. Wir sind auf einer richtigen Bildungsreise. Mal seh'n was uns morgen Lahaina bietet.Read more
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- Day 18
- Monday, November 26, 2018 at 10:20 PM
- ⛅ 23 °C
- Altitude: 20 m
United StatesLāhainā20°52’31” N 156°40’31” W
26 November

Lahaina Lahaina..., man stelle sich eine gepflegte hübsche Kleinstadt aus Neuengland mit Lattenzäunen, Dachterassen und Schindelhäusern vor und das mitten im Pazifik. So ist Lahaina heute. So wie ich sie aus dem Buch "Hawaii" kenne, war sie um 18 Jahrhundert ein Sündenpfuhl. Die Walfangschiffe legten hier an und die Matrosen vergnügten sich mit den Einheimischen Schönen. Es sollen bis zu 1500 Seeleute gewesen sein, darunter auch der Schriftsteller, der kurze Zeit später das Buch "Moby Dick" geschrieben hat. Alles vor der Zeit der ersten Missionare.
Wir sind am Stadtrand in einem, auf der Ersten Blick, schönen Hotel untergebracht. Die tolle Innenstadt ist fussläufig in 5 Minuten zu erreichen. Mit Pool und natürlich Whirlpool. Wie gesagt auf den Ersten Blick. Das Personal an der Rezeption ist total unfreundlich. Das Hotel liegt direkt an einem Highway und die Autos lärmen Tag und Nacht. Die Fenster haben alle ein Fiegengitter, jedoch keine Thermophenverglasung. Morgens wieder den unüberhörbaren Weckruf von etlichen Hähnen. Ich liege im Bett mit meinem Kopfhörer, der die Umgeräusche eliminieren kann. Petra schaltet ihre Hörgeräte aus. So geht's dann. Mal sehen wie die nächste Nacht wird.
Heute kein Sighseeing. Wir bummeln durch Lahaina und geniessen den Pool. Ausruhtag. Abends bummeln wir wieder durch Lahaina und sind überrascht über die vielen Gallerien bedeutender Künstler. Bilder in der Preislage von 100000 Dollar werden uns durch fachliches Personal erklärt. Wir nehmen uns vor, jeden Abend eine dieser Gallerien zu besuchen.Read more
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- Day 19
- Tuesday, November 27, 2018 at 9:54 PM
- 🌙 23 °C
- Altitude: 20 m
United StatesLāhainā20°52’31” N 156°40’31” W
27 November

Heute ist Pilgerfahrt angesagt. Für Windsurfer ist es ein Traum einmal den Strand von "Hookipa" betreten zu haben. An diesem Strand wurden Legenden geboren, sowie Robby Naish. Wellen über 10m sind hier keine Seltenheit. Um 10:00 Uhr ging's los. Auf nach Hookipa. Nach einer Stunde waren wir dort und wurden keineswegs enttäuscht. Kristallklare blaue Kaventsmänner zwischen 6- 8m rollten auf den kleinen Strand. Selbst der brechende Teil, hatte eine Höhe von 2m. Leider war kein Wind und somit keine Windsurfer hier. Hier tummeln sich nur die Besten der Besten. Ich hätte mich noch nicht einmal ins Wasser gelegt, geschweige denn gesurft, so beeindruckend war es. In den Wellen tummelten sich allerdings Schildkröten. Es waren schier so viele wie Quallen am Nordseestrand. Beeindruckend. Wir hielten uns über eine Stunde hier auf und das Trennen tat weh. Auch aß ich meine erste Kokosnuss auf Hawaii. Sie wurde vor meinen Augen geschält und verzehrfertig hergerichtet. Super lecker und endlich mal etwas Günstiges. Auf dem Rückweg kamen wir an einem Surfbrettzaun vorbei und ich entdeckte genauso eins, wie ich es besitze.
Nach einem ausgiebigen Whirlpoolaufenthalt ging's nach Lahaina. Die nächste Gallerie würde unsicher gemacht und wir hatten mal wieder einen Führer. Er zeigte uns etliche Bilder von Anthony Hopkins und Anthony Quinn. Faszinierend war, dass Anthony Quinn schon in einem Bild das Disaster der World Trade Center gemalt hat. Auch das Gesicht seines Sohnes malte vor dessen Geburt. Zum Abschied schenkte er uns ein Buch über die Vorahnungen des Athony Quinn. Ich glaube nach der Lektüre kann ich ziemlich gut Englisch.Read more
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- Day 20
- Wednesday, November 28, 2018 at 9:05 PM
- ⛅ 22 °C
- Altitude: 20 m
United StatesLāhainā20°52’31” N 156°40’31” W
28 November

Nach einer Partynacht, zu mindest war es eine für Hennen und Hähne, kam mir morgends eine Idee. Hookipa ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Wenn ich dort schon nicht Windsurfen kann, dann vielleicht Wellenreiten. In San Diego und Biarritz hatte ich es schon mal versucht. Scheiterte jedoch kläglich. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich an einer der hiesigen Schulen anzumelden. Es klappte. 6 Schüler und 2 Lehrer trugen Bretter Richtung Strand. Es ging mit Trockenübungen los. Das Wichtigste, wäre es, so schnell als möglich von Liegen ins Stehen zu kommen. Dazu gab es wirklich tolle Tips. Petra und ich sprechen zwar nicht besser Englisch als vorher, wir können schneller kombinieren. Mal sehen ob ich alles richtig verstanden habe. Es ging ins Nass. Bei 28 Grad Wassertemperatur kann man schliesslich nicht von kalt sprechen. Das Übungsrevier ist nur 1m tief. Wir müssen liegend zum Startpunkt paddeln. Dort steht der Lehrer und wartet auf den ersten Kavensmann.
Nun die Befehle: Padeln, paddeln, paddeln 1,2,3 und Stehen. Beim ersten Mal war nur ste..., ab dann ging's besser. Rauspaddeln und zurück zum Strand surfen. Absolut super. Nach 2 Stunden war die Ausbildung abgeschlossen und ich müde. Hookipa, bald liegst du in meinem Kielwasser😎
Ab 14: 00 Uhr ist Schluss mit Spielchen. Petra sagt: Wir sind nicht zum Spass hier. Das ist das Schöne an Maui. Eben noch auf 0m Wellenreiten, nun ruft der 3055m hohe Vulkan Haleakala. Petra gehen die Namen so von den Lippen. Wir brauchen eine Stunde Autofahrt bis zum Fuss und noch einmal zwei Stunden über Serpentinen bis zum Gipfel. Heute wollen wir den Sonnenuntergang aus 3055 m sehen. Zum Glück habe ich Petra dabei, sonst hätte ich mir oben alles abgefroren. Es ging durch Städte, Regenwald, Wiesen, Gräser, ab 1500m durch die Wolken. Danach nur noch Lava und wolkenfreier Himmel. Ein Sonnenuntergang wie er besser nicht sein kann. Ca. 50 Leute waren mit uns oben. Alle dick eingepackt. Auch die gefürchtete Flip Flop Generation war anwesend. Aber nur kurz. Es wurde schweinekalt. Die Fahrt talwärts war mit das Beste was ich erlebt habe. Es gibt am Steassenrand keine Leitplanken. Somit hat man immer das Gefühl ins rot, lila angestrahlte Wolkenmeer zu fahren. Hätte das jemand gemalt, wäre es meiner Meinung nach nur Kitsch.
Abendessen gab's heute bei Mc. Donold. Günstig, aber der Big Mac quillt immer noch.Read more
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- Day 21
- Thursday, November 29, 2018 at 10:32 PM
- 🌙 21 °C
- Altitude: 20 m
United StatesLāhainā20°52’31” N 156°40’31” W
29 November

Das Aufstehen viel mir schwer. Geschlafen habe ich super. Aber ich musste dem Kampf mit den Wellen Tribut zollen. Muskelkater überall. Zum Glück gibt's heute nur Sightseeing mit dem Auto. Nach Hana gehts. Die schönste Strecke auf Maui sagt unser Reiseführer. Insgesamt sind es ca. 50 Meilen, 56 einspurige Brücken und 617 Kurven. Wir benötigen dafür 4 Stunden hin und 3 zurück. Als wir unser Hotel wieder erreichten war es dunkel.
Die Strasse ist eine asphaltierte Schneise durch den hawaiianschen Regenwald. Es ging vorbei an zig Wasserfällen und palmumsäumten kleinen Buchten.
Überholen ist hier nicht möglich und auf dem Hinweg auch nicht nötig. Bloß ein Rückweg mit einer Schnecke vor einem ist schon ziemlich blöd. Zum Glück fuhren die Vormirbummler immer rechts ran und liessen mich gewähren. Nur mein Navigator wurde immer leiser.
Am Abend wurden die schmerzenden Muskeln bei absoluter Dunkelheit in einem beleuchteten Whirlpool behandelt. Und hier ist der Whirlpool wirklich heiss.Read more
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- Day 22
- Friday, November 30, 2018 at 10:35 PM
- 🌙 23 °C
- Altitude: 20 m
United StatesLāhainā20°52’31” N 156°40’31” W
30 November

So langsam lassen wir es ausklingen. Mit dem Auto ging's Richtung Norden. Dort soll es ein tolles Schnorchelgebiet geben, welches ich mit meiner Decathlon Maske unsicher mache. Ich glaube, ich bin mittlerweile schon richtig verwöhnt, denn mit den Gebieten die ich bisher unter meiner Darth Vader Maske hatte, kann es leider nicht mithalten. Doch jedes Mal, wenn ich eine Schildkröte sehe, bekomme ich Gänsehaut. Diesmal gab's eine mit einem Durchmesser von einem Meter.
Heute ist in Lahaina "Freitag Nacht der Gallerien". Alle Gallerien schenken Getränke aus und in Einigen spielt eine Band zu Untermalung. Wir wurden bei Eintritt von einer schlanken, langbeinigen auf Highheels balancierenden Russin in Empfang genommen. Und abermals eine Gänsehaut. Uns wurde so langsam klar, dass das alles nur eine Verkaufsveranstaltung ist. Hier hängen Originale und kaufen kann man Abzüge dieser Bilder. Diese liegen dann bei 3500 Dollar und höher. Nach Deutschland verschiffen würde 500 Dollar kosten. Die Langbeinige erklärte mir, dass, wenn man aus Deutschland hier hin kommt, schliesslich Geld haben muss, auch wenn man mit meinen Flip Flops nicht so aussieht. Na ja.., wir kauften leider keines dieser günstigen Angebote. Ich konnte mich eines Vergleichs mit einem Autoverkäufer nicht erwehren.Read more
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- Day 23
- Saturday, December 1, 2018 at 10:22 PM
- ⛅ 22 °C
- Altitude: 20 m
United StatesLāhainā20°52’31” N 156°40’31” W
01 Dezember

Bei euch ist schon der Erste Advent. Bei uns noch nicht. Weihnachtlich ist hier trotzdem schon. Der 150 Jahre alte Banyan in Lahaina ist schon mit über 3000 Lichtern geschmückt. Die Aktivierung dieser Lichter wurde mit Transparenten angekündigt und heute vollzogen. Naja..., jeder Ort muss nun mal ein Highlite haben. Wobei, der Baum als solches ist schon ein Hammer. Man kann ihn als Bild gar nicht fassen. Ihr könnt ja mal googeln.
Heute waren wir als Herr und Frau Darth Vader unterwegs. Unsere Tour ging Richtung Norden. Es galt die besten Buchten von Maui zu erschnocheln. Diese lagen in der "Ahihi Bay". Es war wieder Schwimmen im Seewasseraqarium. Ich sah sogar den "Humu humu numu numu apua'a". Und das alles vom Ufer aus ohne Zuhilfenahme eines Bootes. Dies war sicherlich eins der Highlites von Hawaii.
Den Abend beendeten wir in einem Scrimpslokal mit weihnachtlicher Hintergrundmusik.Read more

TravelerVielleicht könntest du zukünftig als neue Attraktion im Sealife Oberhausen bei deinen geschuppten und gepanzerten Freunden als "Darth Vader aus Hawaii" planschen?
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- Day 24
- Sunday, December 2, 2018 at 9:37 PM
- 🌙 22 °C
- Altitude: 20 m
United StatesLāhainā20°52’31” N 156°40’31” W
02 Dezember

Harald..., Harald..., Harald!!! Die Wellen rufen mich. Heute an unserem letzten Tag auf Hawaii gibt's nichts mehr anzusehen. Ich werde das Gelernte umsetzen und alle Wellen platt machen. Mein Navigator hat da die umgekehrte Auffassung. Nach vollbrachter Tat sitze ich stöhnend im heissen Whirlpool und lecke meine Wunden. Mal sehen, ob ich morgen noch Koffer tragen kann.
Den Tag beschliessen wir einem ausgiebigen Stadtbummel und einem abschließenden Sonnenuntergang.
Hang Loose Hawaii🤙Read more

TravelerSchade das euer Urlaub zu Endet geht. Er ist schön jeden Abend und jeden Morgen deine Berichte zu lesen. Kommt gut Heim.. Gruß Mama

TravelerIst es schon soweit?3 Wochen gehen schnell vorbei. Aber ihr habt ja noch ein paar Tage in den USA. Gute Reise und berichtet vom 2. Teil des Urlaubs 🛬☀️

Schade das eure Reiseberichte hier schön enden. Ich werde eure Rückreise im Auge behalten. Bis Mittwoch
TravelerCool 😎 wir folgen euch auf der Reise von zuhause aus🛫😊👍🏽
TravelerMoin, wir warten auf euren ersten Bericht und auf schöne Fotos 😎🛫