A 140-day adventure by Christin & Jochen
  • Day132

    Cancun - unsere letzte Nacht

    April 23 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Es war soweit: Der letzte Tag/ die letzte Nacht unseres Abenteuers hatte begonnen. Da Holbox doch ein Stück weg vom Flughafen ist und wir keinesfalls unseren Flug verpassen wollten, schliefen wir lieber in der Nähe. Aber wieso sollte man sich da nicht nochmal etwas gönnen? 😅 Wir buchten ein typisches 5 Sterne All Inclusive Hotel und waren sehr begeistert. Länger als 2 Nächte, wäre so etwas sicherlich nichts für uns, aber eine Nacht kann man schon mal machen 😉.
    Wir kamen bereits gegen 13 Uhr an und erhielten leider ein Zimmer mit zwei Betten. Da das definitiv nicht meine Vorstellung einer schönen letzten Übernachtung war, fragten wir nach einem anderen Zimmer und mussten nochmal zwei Stunden warten. 😩Die Zeit vertrieben wir uns im mexikanischen Restaurant und waren sehr erstaunt über den sehr guten Service und die Qualität des Essens und der Getränke- hier lässt es sich aushalten. 🤩
    Am Check in wieder angekommen, untermauerten wir unseren Wunsch eines gemeinsamen Bettes damit, dass wir so lange gereist sind und extra dieses tolle Hotel zum Abschluss auswählten. Der Hotelmitarbeiter redete kurz mit seinem Manager und erwähnte irgendetwas von Upgrade, aber ich hatte es nicht verstanden. Kurz darauf öffneten wir unser neues Zimmer im 7. Stock. Es war unglaublich- wir erhielten eine Suite nur für uns und waren total happy 🤩🤩🤩🤩. Auf einmal hatten wir Meerblick aber mit 2 Zimmern und einer riesigen Küche- sicherlich brauchten wir das nicht, aber das Hotel hatte uns extra die große Suite gegeben mit einem extra großem gemeinsamen Bett ❤️.
    Wir genossen das Hotel und den Pool und es war wirklich ein schöner Abschluss … bis zum Flug…
    Angekommen am Flughafen stand nirgends unser Flug. Wir verstanden die Welt nicht. Nachdem wir einen Mitarbeiter fragten, erfuhren wir, dass der Flieger mind. 4h Verspätung hat oder komplett storniert wird. 😢😩😫 Das bedeutete wiederum, dass wir unseren Anschlussflug, welchen wir separat buchten, nicht bekommen würden. 🥺 Nach längeren Überlegungen entschieden wir uns erstmal abzuwarten und noch nichts umzubuchen. Zum Glück - der Flug ging nämlich doch eher und wir schafften unseren Anschlussflug in Brüssel. 😮‍💨
    Zuhause angekommen, ruhten wir uns erstmal aus und fingen an, die Wohnung wieder einzurichten.

    Alles in allem sind wir unheimlich glücklich, dass wir uns für diesen Trip entschieden haben und wir würden es immer wieder machen. Dieser Spruch: „Man lebt nur einmal“ ist wirklich nicht verkehrt, wer weiß, ob wir diese Möglichkeit nochmal bekommen würden und wir haben viele tolle Menschen kennengelernt, viel über uns gelernt und vor allem gemerkt, dass wir 4,5 Monate zusammen zurecht kommen und es schön ist, so viel Zeit zu zweit zu haben. ☺️❤️
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    Traveler

    Na das hört sich ja super an, freue mich für Euch. Ich wünsche Euch einen guten Start in den Alltag 😘

    4/30/22Reply
     
  • Day127

    Holbox - unsere Trauminsel

    April 18 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Unser letztes großes Ziel war Holbox. Diese Entscheidung trafen wir erst eine Nacht zuvor🙄 - wir haderten ziemlich lange zwischen Tulum und Holbox und gerade unser letztes Ziel sollte nochmal phänomenal werden. 🤩 Hauptsächlich haben wir uns für Holbox entschieden, da aktuell sehr viel Seegras in Tulum ist und es somit einfach nur stinkt 🤢 und man nicht ins Meer kann. Ausserdem kann man sich ein Hotel am Strand, welches wir schön finden würden, kaum leisten. Es war nämlich auch Ferienzeit in Mexiko, was die Preise explodieren ließ.
    Bevor wir allerdings nach Holbox fuhren, verbrachten wir noch eine Nacht in Cancun in einem Tinyhaus (irgendwie haben wir das doch öfter gemacht 😉), da wir erst 19 Uhr angekommen sind. An sich war das Haus super süß, aber die Gegend wirklich schrecklich und die Taxipreise ins Zentrum variierten zwischen 50-200% 🤦‍♀️.
    Am nächsten Morgen schnappten wir uns gleich einen frühen Bus nach Holbox. Nach ca. 2,5 h inkl. einer Fährefahrt erreichten wir Holbox. Es waren in der Zwischenzeit 4 Jahre zu unserem letzten Besuch vergangen und es war doch Einiges anders. Die Insel ist immer noch traumhaft schön mit ihren weißen karibischen Stränden und den süßen Sandstrassen, aber man merkt doch den steigenden Tourismus und aus der kleinen Backpacker-Insel entwickelt sich immer mehr eine kleine Luxusinsel. Die Hotels, die wir damals besuchten, sind doppelt so teuer und es gibt viele neue Luxushotels.
    Wir fanden unsere Unterkunft mittels Google und unser Zimmer gab es auch nur auf der Hotelseite. Es war nicht gerade eine Luxusunterkunft, aber hatte den ein oder anderen Vorteil, den wir sehr zu schätzen wussten. Das Hotel lag nämlich am schönsten und saubersten Strandabschnitt und hatte eigene Liegen direkt am Meer, 🤩. Außerdem war es nachts ruhig und nebenan war ein sehr schickes Hotel, in dem wir meistens frühstückten ☺️. Unser Zimmer lag im Dachgeschoss ohne Balkon, aber wir hatten eine Klimaanlage. 🤩
    Da wir am Anfang der Woche noch unsicher waren, wie lange wir auf Holbox bleiben, verlängerten wir 3 mal die Unterkunft. 😉 Die Insel gefiel uns einfach zu gut und wir wechselten uns ab zwischen purer Entspannung am Strand, Restaurantbesuchen und Strandspaziergängen. 😍
    Dies war aber noch nicht alles: Ohne das wir es vermuteten, konnte man wunderbar auf der Insel Kiten 🤩. Da wir es immer mal weiter probieren wollten, aber meistens der Wind fehlte, waren wir umso glücklicher darüber. Wir buchten am Mittwoch einen 3 h Kurs mit jeweils privatem Lehrer. Jogi schaffte es am Ende sogar eine ganze Weile aufs Board. Ich war noch nicht ganz so weit, aber hatte den Kite schon ganz gut im Griff. ✌️
    Am Freitag hatten wir dann unseren zweiten Kurs, der wirklich super lief und ich stand auch ein paar Mal kurz auf dem Board.☺️ Wir werden definitiv dran bleiben 💪.
    Achja am Donnerstag schauten wir noch mitten vom Meer aus auf die Sternschnuppen.
    Durch die Ebbe in der Nacht kann man sehr weit laufen und die Sterne viel besser sehen. 😍
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  • Day125

    Puebla

    April 16 in Mexico ⋅ ☀️ 24 °C

    Von Ocaxca nach Puebla wurden uns 4,5 Stunden mit dem Bus angezeigt - nach unseren letzten Erfahrungen rechneten wir mit mind. 1h mehr. 😂
    Wir irrten uns allerdings und waren sogar 45 min eher da. 🎉 Angekommen wurden wir von Liz und Dennis herzlich empfangen und waren abends noch in Jogis Lieblingssteakhaus essen. Ich wurde noch nie so schnell und so aufmerksam bedient- mir war es auch offen gesagt, etwas zu viel. 🙈 Sobald man seine Gabel weglegte, wollten sie gleich den Teller mitnehmen, um etwas neues zu bringen 🤣.
    Am nächsten Morgen waren wir noch gemütlich in einem süßen Café frühstücken und genossen einfach den Vormittag bevor es weiter nach Cancun/ Holbox -diesmal per Flug ✈️ - ging. ☺️
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  • Day124

    Oaxaca

    April 15 in Mexico ⋅ ⛅ 26 °C

    Oaxaca erreichten wir mit dem Bus gegen 16 Uhr (Start war 8:45). Die Fahrt war einfach schrecklich 🤦‍♀️, es ging die gesamte Zeit durch ein Gebirge und somit nur rauf, runter und nach rechts und links. 🤢 Uns wurde noch nie so schlecht von einer Autofahrt bis zu dieser! Der Bus war zwar zum Glück nur ein Kleiner, aber überzeugte uns trotzdem nicht und natürlich hatten wir die Reisetabletten im Hauptgepäck. (wir hatten sie nur für schwierige Bootsfahrten eingeplant 🤦‍♀️). Zum Glück war der letzte Teil der Strecke aber normal und somit konnten wir uns noch etwas erholen.
    Über Ostern war ganz Oaxaca dekoriert und ein großer Karfreitagumzug durchquerte die Stadt. Es war erstaunlich was die Leute für große Lasten trugen und wie ausgefallen alles war. 🤩
    Die Stadt ist wirklich traumhaft und hat sehr viel Kunst zu bieten. Leider hatten wir nicht all zu viel Zeit, da wir am nächsten Morgen bereits 9 Uhr in den Bus nach Puebla stiegen (von Erholung ist hier nicht viel zu sprechen 🤪).
    Abends gingen wir noch auf eine schöne Rooftop Bar und lernten witzigerweise zwei Münchner kennen - mit dem Pärchen unterhielten wir uns den ganzen Abend. Es ist immer wieder erstaunlich… sobald das Thema Fußball aufkommt, entsteht sofort eine höhere Sympathie 😜. Gefühlt waren die Jungs, die Tratschtanten, die kaum aufhören konnten 🤣. Es war wirklich ein witziger Abend und ich denke, wir sehen uns sicher in München wieder. ☺️
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  • Day121

    Zipolite / Mazunte

    April 12 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

    Um nach Zipolite zugelangen, entschieden wir uns wiedermal für einen Bus - hatten ja jetzt genug Erfahrung damit 😅. Wir brauchten ca. 1h und nahmen dann noch ein Taxi bis zum Hotel, welches eher oberhalb vom Zipolite lag. Das Hotel war traumhaft schön und im griechischen Stil gebaut. Zipolite ist ein kleiner süßer Ort, an dem man wirklich entspannen kann. Das Meer ist etwas rauher und man muss auch wirklich acht geben, wie weit und wo man reingeht- die Strömung hat mich mehrmals umgerissen 😅.
    Der Beach hier ist übrigens ein Nacktstrand, womit wir nicht gerechnet hatten 😅, aber gestört hat es uns auch nicht ☺️.
    Wir verlängerten sogar unseren Aufenthalt, weil es so entspannt war. Wir mussten zwar umziehen, aber hatten dann ein süßes Tinyhouse. 🥰
    Wir verbrachten auch zwei Tage in einem Beachclub und schalteten einfach mal ab - naja jedenfalls ich 😉, Jogi ist das dann doch mit der Zeit zu ruhig geworden und wir beschlossen am Freitagmorgen mit dem Bus nach Oaxaca aufzubrechen. ✌️
    Achja und wir haben noch kleine Katzen gefüttert 🫶 —> zum Glück hat jeder Kleine Shop auch Katzenfutter 😅.
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  • Day115

    Puerto Escondido

    April 6 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Um nach Puerto Escondido zu kommen, mussten wir wieder einen Nachtbus nehmen. Diesmal wählten wir einen Luxury Bus- nach der letzten Fahrt kann man sich das schon mal gönnen 😅. Es kostete auch nur 30 Euro. Die Sitze waren bequemer, aber so wirklich guten Schlaf fanden wir auch nicht. Wir stiegen 22 Uhr ein und waren 11 Uhr am Morgen da. Fertig aber doch halbwegs entspannt nahmen wir ein Taxi zu unserer Unterkunft, die wir die nächsten 3 Nächte gebucht hatten. Angekommen waren wir etwas enttäuscht, der Pool war leer und die Bilder wurden scheinbar vor ein paar Jahren gemacht 😉. Naja aber es gab 4 Katzen, somit wurde die Stimmung besser 😅- einfach toll, wenn Tiere im Hotel sind.
    Die Hosts waren auch nur Reisende, die für 3 Monate das Hotel betrieben, da die Besitzer Urlaub machten. Sie sind seit 2018 unterwegs und werden wohl für immer reisen. Es klingt sehr cool, aber ich glaube uns wäre das zu viel. Irgendwann will man doch ein Zuhause ☺️.
    Wir erkundeten die kleine Stadt und fanden ein paar schöne Ecken. Wir genossen am Strand den Sonnenuntergang, besuchten Foodmarkets und fanden eine schöne kleine Bucht. Es gibt auch einen großen Hauptstrand, welcher aber nicht schön ist und durch die hohen Wellen und die Strömung sollte man auch nur mit den Knien ins Wasser, was irgendwie den Badespass trübt. 😐
    Die Innenstadt kann ich auch nicht wirklich empfehlen, eher den Teil am Strand.
    Am letzten Tag liehen wir uns noch einen Roller 🛵. Ich muss gestehen, ich bin ein ganz schöner Angsthase geworden. Wir fuhren gerade einmal 20 min, aber mir war nicht wohl dabei 😅. Wir kamen an einem tollen Beachclub an und verbrachten dort unseren Tag ☺️.
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  • Day114

    Endlich Mexiko - San Cristobal

    April 5 in Mexico ⋅ ⛅ 29 °C

    Zu allererst: Wir lieben Mexiko! ❤️ Kaum waren wir in san Cristóbal angekommen, fühlten wir uns pudelwohl. Wir hatten ein wunderschönes kleines Hotel im Zentrum gebucht, was glücklicherweise nah an der Busstation lag.
    Achja… komme ich mal kurz dazu: Wir wurden 4:45 am Morgen von unserem Hotel in Guatemala mit einem Kleinbus abgeholt und die Fahrt nach Mexiko sollte ca. 10 Stunden dauern. Da alleine bei Googlemaps schon über 10 Stunden reine Fahrtzeit angezeigt wurden, bezweifelten wir die Aussage stark und behielten natürlich recht 🤦‍♀️. Unser Fahrer war in einem Alter, wo mein Vertrauen in seine Reaktionsfähigkeit eher gering war, hinzu kam ein wirklich schlechter Kleinbus und wir waren froh, dass alles gut ging. An der Grenze mussten wir von einem Haus ins andere und wieder zurück- ein ziemliches hin und her und es dauerte ewig. 🙄 Und wie sollte es anders sein, wir wechselten an der Grenze Bus und Fahrer und der neue Kleinbus war natürlich defekt 😤😫😖. Wir tukelten somit mit 40 km/h über die Straße und irgendwann hielten wir im Dunklen an einer Tankstelle, da wir den Berg nicht schaffen würden. Wir warteten müde und kaputt gegen 20 Uhr auf den Ersatzbus. San Cristobal erreichten wir gegen 21:30. wir brauchten also 17 h nach Mexiko 😭🥴. Achja noch eine Sache ist zur Fahrt zu erwähnen. Unser Busfahrer teilte uns mit, dass uns mind. eine Straßensperre durch das Kartell bevorstand. Keiner wusste, ob wir etwas bezahlen müssen oder vielleicht sogar alles abgeben müssen, wir waren somit recht nervös und sogar unser mexikanischer Mitfahrer hatte so etwas noch nicht erlebt. 😯😲😐 Und dann war es auch schon soweit. 8 vermummte Personen, die aussahen wie von der Armee hielten uns mit gezückten Waffen an 😱, aber sie ließen uns ohne weiteres passieren 😮‍💨😮‍💨😮‍💨😮‍💨. Zum Glück war das die einzige Kontrolle.
    Jetzt aber zu San Cristobal: die Stadt ist wirklich total schön und man bekommt sofort Urlaubsstimmung. Nach dieser Fahrt gönnten wir uns erstmal einen Wein und aßen noch eine Kleinigkeit. Unser Hotel war so wundervoll und das Bett noch besser 😅. Wir schliefen fast 12 h und durften am nächsten Tag sogar noch den Wellnessbereich ganz für uns alleine benutzen. (Wir zahlten übrigens nur 40 Euro für die Nacht ✌️). Die Stadt bezaubert durch ihre vielen kleinen Gassen und den sensationellen Restaurants. Wir hatten am nächsten Tag noch bis 21 Uhr Zeit alles anzuschauen und stiegen dann in den Nachtbus nach Puerto Escondido. Ich liebe diese Art zu reisen, du schläfst einfach im Bus und am nächsten Tag bist du an einem anderen Ort ☺️.
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  • Day109

    Lake Atitlan

    March 31 in Guatemala ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach der Wanderung sind wir 14 Uhr gleich in einen Kleinbus nach Lake Atitlan gestiegen. Obwohl wir hier nur von 140 km sprechen, brauchten wir durch die Strassenverhältnisse ca. 4 Stunden. 😖
    Wie schon erwähnt, hatte ich mit dem Magen zu kämpfen und bekam bei der Fahrt auch noch Schüttelfrost und Fieber. 🙁 Zum Glück hatten wir die ganze Rückbank für uns und ich konnte mich hinlegen.
    Angekommen in San Pedro brauchten wir erstmal ein Tuk Tuk zum Hotel. 20 Quetzal (ca. 2,50 €) hörten sich gut an. Im Hotel erfuhren wir, dass es 5 Quetzal gekostet hätte, eventuell sehen wir wie Touris aus 🤣.
    Den nächsten Tag verbrachte ich nur im Bett und Jogi kümmerte sich um alles. 😮‍💨 Er ist auch gleich in die Apotheke und kam mit den verschiedensten Medikamenten zurück. Bevor ich etwas einnahm, googelten wir erstmal… ok, das eine war in Deutschland nicht mehr zugelassen 🤦‍♀️ und das andere ein Antibiotikum. Nach längerem überlegen, nahm ich einfach alles ein, besser als diese Schmerzen 🙈. Freitag ging es mir dann schon besser und wir mussten eh die Unterkunft wechseln. Am Wochenende ist in Guatemala nämlich immer fast alles ausgebucht. 😅
    Unsere neue Unterkunft war ruhig gelegen und hatte einen fantastischen Blick auf den See. Da wir eh erst Montag früh den Bus nach Mexiko nehmen konnten, waren wir froh, dass die Unterkunft bis Montag frei war.
    Die nächsten Tage erkundeten wir die kleinen Dörfer um den See und waren sogar in einem Biergarten 😅. Der Besitzer erzählte uns, dass auch hier harte Coronamaßnahmen existierten und sie 11 Monate ihr Dorf nicht verlassen durften. Was gleichzeitig bedeutete, dass es eher Reis und Möhren gab, statt andere Lebensmittel. 😯
    Am Sonntag besuchten wir noch einen Hot Tub (Heißer Aussenpool) was unglaublich schön war - jedenfalls für mich, Jogi war es doch zu heiss 😜. Es war sehr versteckt und einzigartig. Wann liegt man schon mal in einer heissen Badewanne aus Lavagestein und schaut auf einen See?
    Danach gab es noch eine sensationelle Pizza - somit hatten wir beide einen perfekten Abschluss von Guatemala ✌️☺️.
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  • Day107

    El Acatenango / El Fuego Wanderung

    March 29 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

    Am Dienstag war es dann soweit: Unsere zweitägige Wanderung auf den Vulkan Acatenango. Der Vulkan ist 4000 Höhenmeter hoch und liegt direkt neben dem noch aktiven Vulkan Fuego. Unser Basislager, in welchem wir übernachteten, befand sich in 3700 Höhenmetern mit dem perfekten Blick auf den Fuego. Unser Ziel war es natürlich, dass wir ihn nachts ausbrechen sehen. ☺️
    Wir starteten 8 Uhr im Hostel, wo wir erstmal Frühstück bekamen und unsere Lunchpakete - ist ja nicht so, als wären unsere Rucksäcke nicht schon voll genug 😅. Durch die Höhe, war uns allen bewusst, dass es sicherlich sehr kalt wird und hinzu kam, dass jeder 4 Liter Wasser mitnehmen sollte 🤔. Wir liehen uns noch Mütze und Handschuhe sowie eine Stirnlampe aus.
    9 Uhr ging es dann endlich in den Kleinbus. Unsere Gruppe bestand aus ca. 30 Personen, die meisten waren Holländer oder Amerikaner.
    Nach einer einstündigen Fahrt erreichten wir die Farm, vom welcher die Wanderung losgehen sollte.
    Wir erhielten noch eine kurze Einweisung und dann ging es auch schon los. Achja, wir starteten auf 2300 Höhenmetern.
    In der Beschreibung stand, dass alle 500 Meter eine Pause gemacht wird, kann ja also nicht zu anstrengend werden. 🤷‍♀️
    Von wegen… die erste Pause und ich rang schon nach Luft, es war soooo steil. 🥵
    Naja umkehren geht schlecht, also weiter gehts. Bis wir endlich beim wohlverdienten Lunch waren, hatte ich mich sicherlich schon 100 Mal gefragt, warum ich sowas überhaupt machen wollte 🤦‍♀️. In unserer Gruppe waren auch 4 Israelis, welche ihr Gepäck von einem Pferd hochtragen ließen… an diesem Tag beneidete ich sie sehr. Aber Jogi meinte, das ist wie schummeln, wie ziehen es voll durch 💪 (Hätte ich gern geschummelt 🤫).
    Naja die Hälfte hatten wir geschafft. Nach weiteren 2,5h und keinerlei Neigungsänderung waren wir endlich da. Völlig kaputt, aber wir hatten es geschafft 😊💪✌️.
    Nun machten wir erstmal Fotos und begutachteten unseren Schlafplatz. Wir hatten eine Decke und einen Schlafsack und lagen alle neben oder übereinander 😅. Aber besser als ein Zelt, somit wurde es nicht zu kalt in der Nacht.
    Wir bekamen dann noch eine Nudelsuppe als Snack und wer wollte, konnte danach noch eine 4 Stündige Wanderung auf den Fuego machen, es war jetzt bereits 18:30. Insgesamt entschieden sich 14 Personen für die weitere Wanderung, natürlich war Jogi einer von Ihnen 😉. Für mich kam das absolut nicht ansatzweise in Frage, in der Dunkelheit nochmal 400 Höhenmeter, erst runter dann wieder rauf, wieder runter und wieder rauf- nee für kein Geld der Welt hätte man mich dazu überreden können 🤣. Die anderen und ich blieben somit im Basislager. Wir saßen am Lagerfeuer, haben Abendbrot gegessen und danach Marschmallows gegrillt und ein Glas Wein getrunken - das klingt gerade auch sicherlich super schön, so hatte ich mir das auch vorgestellt, aber in der Wirklichkeit zitterten alle einfach fürchterlich vor Kälte, die Marschmallows hatten einen seltsamen Geschmack und waren bunt 🧐 und den Vulkan sahen wir vor lauter Wolken auch nicht 🥶😶‍🌫️🤷‍♀️🤦‍♀️🤣. 20:30 entschied ich mich dann ins Bett zugehen und gab die Hoffnung, noch Lava zu sehen, auf. Kurz darauf folgten mir die meisten anderen auch 😅. Es war einfach zu kalt und windig.
    Jogi kam 23:30 von seiner Wanderung zurück - von wegen 4h, 5 1/2h in der Kälte und Dunkelheit. Ich wachte auf und fragte ihn, wie es war, ob er Lava gesehen hat, seine Antwort sagt mehr, als ich beschreiben könnte 🤣: „Beschissen wars, größter Fehler meines Lebens. Wir haben gar nichts gesehen.“
    Am nächsten morgen wollten wir dann 4 Uhr noch auf den Gipfel, aber unsere Guides haben am Morgen gesagt, es sei zu windig und gefährlich. Also leider auch nicht geklappt. Und zu guter Letzt hat es mich noch erwischt und ich hatte die ganze Nacht starke Magenkrämpfe 🤦‍♀️. Die Guides hatten zum Glück ein Medikament 💊 und somit konnte ich halbwegs gut nach unten laufen.
    Alles in allem hat die Wanderung wirklich Spaß gemacht und wir haben sehr nette Leute kennen gelernt, aber wir hatten natürlich ein anderes Ziel. Wir wollten unbedingt Lavaausbrüche sehen und somit waren wir doch etwas enttäuscht.
    Ob ich es nochmal machen würde? Ich weiß es nicht, wahrscheinlich nur mit einer Garantie die Lava zu sehen 😅😉.

    PS: Das letzte Bild ist aus dem Internet, so hätte es aussehen sollen 😅.
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  • Day102

    Guatemala City + Antigua

    March 24 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

    Die erste Nacht verbrachten wir in Guatemala City, da wir hörten, dass es sehr gute Märkte gibt und man auch günstig shoppen kann 😅.
    Wir verbrachten die Nacht in einem AirBnB, welches wir wegen der Lage aussuchten. Weder war es schön, noch mochten wir den lautstarken Gesang ab ca. 8 Uhr morgens von einer Dame, die dachte sie würde die nächste Mariah Carey werden - wir wissen wieso sie es definitiv nicht wird 🙉 😉. Wir würden nächstes mal sofort nach Antigua. Die Stadt hat so viel zu bieten und die Menschen sind sehr freundlich. Ich kaufte zwei sehr hochwertige Schals - vorallem für unsere Wanderung, welche uns am Dienstag bevorstand, aber dazu mehr im nächsten Foodprint. ☺️
    Wir entschieden uns nach dieser schlaflosen Nacht für ein AirBnB in den Bergen, abseits vom Trubel, aber nah genug, um wieder schnell im Geschehen zu sein. ☺️ Wir buchten ein Tinyhouse 7km von Antigua und es war wunderschön, wir hatten sogar einen Kojteich und waren komplett für uns.
    Am ersten Tag unternahmen wir eine Wanderung nach Antigua und abends genossen wir unsere Aussicht von unserer Unterkunft bei einem schönen Glas Wein.
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    Traveler

    So traumhaft 😍😍

    4/8/22Reply