• Chrissi Biker's Rest
  • Chrissi Biker's Rest

Maroc Voyage

Mit unserem 20 Jahre alten Landrover Defender geht's nach Marokko. Die ersten 2.500 km bis Tarifa fahren wir alleine. Dort treffen wir uns mit den anderen Mitreisenden. Mit der Fähre setzen wir über nach Tanger. Dann beginnt das eigentliche Abenteuer Leia mais
  • Erg Chebbi 1

    21 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☁️ 27 °C

    Um 13 Uhr geht's los zum Sandspielen.
    Wir lassen den Reifendruck ab auf 1 Bar.
    Die Bedingungen sind ideal. Durch den gestrigen Regen ist der Sand schön fest, allerdings muss man die Wasserpfützen meiden. Da ist der Untergrund trügerisch weich. Der Himmel ist leicht bedeckt so dass es auch nicht zu heiß ist.
    Dünenfahren mach richtig Spaß. An manchen Stellen muss man allerdings zu Fuß vorgehen um zu erkunden wie man fahren kann.
    Mittagspause machen wir in einem trockenen Flussbett und beobachten vorbeiziehende Kamele.
    Unser Camp schlagen wir am Fuße einer großen Düne auf. Davor wird aber der Landy nochmal durch die Dünen gejagt.
    Ingo hat Feuerholz dabei und da machen wir natürlich ein Lagerfeuer in den Dünen.
    Wir sind kurz vor der algerischen Grenze.
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  • Erg Chebbi 2

    22 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☁️ 23 °C

    Der Himmel ist zwar wieder bedeckt aber der Sand ist viel trockener als am Vortag und damit auch schwerer zu befahren.
    Wir fahren in einem Oued - einem trockenen Flussbett - welches an vielen Stellen gar nicht so trocken ist. An den Auswaschungen um die Sträucher ist ersichtlich, das hier vor nicht allzu langer Zeit viel Wasser geflossen ist.
    Wir fahren zu einem Aussichtspunkt mit einer verlassenen Siedlung - ein Touristenmagnet.
    Auf dem Rückweg nach Merzouga wird der Landy nochmal durch den Sand gejagt, bevor die Reifen wieder aufgepumpt werden.
    Abends ess n wir zusammen leckere Tajine.
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  • Von Merzouga nach Zagora

    23 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☀️ 31 °C

    Eigentlich war für heute geplant, über unbefestigte Straßen entlang der Grenze zu Algerien nach Zagora zu fahren. Aber was für die Wüste ein Segen ist macht uns einen Strich durch die Rechnung. Es hat hier seit 10 Jahren nicht mehr geregnet. Dafür jetzt um so mehr. Das Gebiet ist von vielen Oueds - normalerweise trockenen Wasserläufen - durchzogen und im Moment nicht passierbar. Also müssen wir die Straße nehmen. Deshalb fahren wir auch nicht im Konvoi, das ist nicht nötig. Wir tun uns wieder mit Heidi und Ingo zusammen.
    Auch auf dieser Strecke sind noch die Spuren der Überflutung sichtbar.
    Wir werden von einer Gruppe Motorradfahrer aus England überholt.
    Mittagspause machen wir in Tazzarine im Restaurant Touareg.
    Schließlich folgen wir dem Drâa-Tal mit den vielen Dattelpalmen. Leider sehen viele der Palmen gar nicht gut aus. Möglicherweise sind sie von dem Palmenvirus befallen.
    Als wir Zagora erreichen werden wir schon am Ortseingang empfangen. Jeder kennt hier Florian unseren Reiseleiter. Ein Mechaniker von der hiesigen Werkstatt führt uns zum Campingplatz.
    Dort bekommen wir zum Empfang gekühlte Wasserflaschen. Beim Auto wird ein Schilfteppich ausgelegt, ein Tisch aufgestellt und dann gibt's Tee.
    Da unser Biervorrat zur Neige geht fragen wirmal nach und einer der Campingplatz-Mitarbeiter besorgt uns tatsächlich gekühltes Bier. Nicht ganz billig aber immerhin.
    Abend gibt ein gemeinsames Essen.
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  • Zagora

    24 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute ist Ruhetag in Zagora. Wir stehen unter den Schatten spendenden Palmen und sehen zu wie die Datteln geerntet werden. Natürlich kann man sie auch direkt kaufen.
    Später fahren wir in die Werkstatt von Aziz. Hier lassen viele Reisende Ihre Fahrzeuge warten. Auch unser Dino wird geprüft. Er braucht neue Fettkappen an den Rädern, sonst ist alles in Ordnung. Der Innenraum wird vom Sand befreit und außen gibt's eine gründliche Wäsche.
    Gleich nebenan sind Souvenirgeschäfte. Da kann man mal gucken.
    Dort erfahren wir auf Nachfrage, dass es auch einen Alkoholladen im Ort gibt. Da gibt's alles.
    Ein Geschäft mit Gewürzen und Arganöl-Produkten gibt's auch.
    Schließlich besuchen wir noch die Markthalle und kaufen fürs Abendessen ein.
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  • Zagora 2

    25 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☀️ 25 °C

    Für heute war geplant, ein Stück der Strecke der ehemaligen Ralley Paris-Dakar zu fahren zum Lac Iriki und dort auch zu übernachten. Dieser See wird von zahlreichen Wasserläufen gespeist, die normalerweise trocken sind so wie auch der See selbst. Aber dieses Jahr ist alles anders. So können wir leider auch diese Strecke nicht fahren.
    Den ungeplant Ruhetag auf dem Campingplatz nutzen wir für einen kleinen Ausflug nach Zagora und in die umliegenden Palmengärten.
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  • Von Zagora nach Tissint

    26 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☁️ 32 °C

    Wir fahren auf der Teerstraße Richtung Westen an einem Gebirgszug entlang. Die ursprünglich geplante Piste wäre südlich der Berge verlaufen, ist aber nicht passierbar. Das kann man sich auch gut vorstellen, wenn man sieht in welchem Zustand die "Hauptstraße" ist. Sie wurde notdürftig befahrbar gemacht. Viele Brücken sind einfach weg geschwemmt worden. Zum Glück ist das Wasser so weit zurück gegangen, dass man die Umleitung durch das Flussbett nehmen kann.
    Mittagspause machen wir an den Kaskaden bei Tissint, in denen man baden kann. Eine marokkanische Familie macht dort Picknick und wir werden zum Tee eingeladen.
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  • Von Tissint nach Tata

    26 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ⛅ 35 °C

    Als wir uns Tata nähern sieht man neben der Straße den Müll, der angeschwemmt wurde und sich in den Sträuchern vergangenen hat. In der Stadt selber ist die Brücke weg und so fahren wir mal wieder durchs Flussbett.
    Unser heutiger Campingplatz ist recht schön angelegt, hat aber schon bessere Tage gesehen. Aber es gibt ein Restaurant und wir bestellen Tajine mit Rind. Es schmeckt gut, aber das Fleisch war nicht so schön weich geschmort wie wir es kennen.
    Die Sanitäranlagen waren allerdings unterirdisch. Haben wir leider erst nach dem Essen festgestellt...
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  • Von Tata nach Guelmim/Fort Bou Jerif

    27 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ 🌬 23 °C

    Am Morgen haben wir Besuch - eine Kamelspinne hat sich zu uns verirrt. Sie ist zwar ziemlich groß aber nicht giftig.
    Wir fahren weiter Richtung Westen.
    Wir passieren Akka, wo gerade die Schule aus ist. Es wimmelt von jungen Leuten.
    Bei Icht machen wir in einem kleinen Akazienwäldchen Mittagspause.
    Als wir weiter fahren kommt uns ein Militär-Konvoi entgegen zu und braucht fast die ganze Straßenbreite. Die voraus fahrende Polizei scheucht uns in den Straßengraben.
    Dann wird es wieder staubig. Es ist wie wenn man bei uns durch dichtes Schneetreiben fährt, nur wärmer. 😉
    Kurz vor Guelmim gibt's mitten im Nichts einen Marjane-Supermarkt - supermodern, hier gibt's alles außer Alkohol.
    Wir kaufen frischen Fisch, er wird sogar geschuppt und filetiert.
    Unser Tagesziel ist der Campingplatz Fort Bou Jerif, mit angeschlossenrm Hotel außerhalb der Stadt mitten im Nichts. Das letzte Stück der Zufahrt führt über eine Piste. Hier ist auch ein Zwischenstopp verschiedener Ralleys. Aber heute sind wir mit unserer Gruppe ganz alleine hier.
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  • Frühstück am Atlantik

    28 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☁️ 21 °C

    Am Morgen ist es diesig. Der Atlantik lässt grüßen. Wir machen noch einen Rundgang durchs Camp. Es gibt Zelte wo man sich zusammen setzen kann. Auch eine Feuerstelle ist vorhanden aber bei dem Wind ist Lagerfeuer nicht angebracht. Wir haben uns strategisch günstig vor der Spülküche platziert, sonst hätte uns der Wind den Gaskocher ausgeblasen.
    Wir verlassen das Camp auf einer zuerst sandigen und später steinigen Piste.
    Am alten Fort, das dem Camp den Namen gab, machen wir kurz halt.
    Am Meer angekommen wird eine lange Tafel aufgebaut und Florian backt Pfannkuchen für alle.
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  • Sidi Ifni

    28 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach dem gemeinsamen Frühstück löst sich die Truppe auf und jeder fährt seinen eigenen Weg zum nächsten Camp. Wir fahren wieder zusammen mit Heidi und Ingo.
    Wir nähern uns Sidi Ifni. Kurz vor der Stadt wird Müll verbrannt.
    Wir besuchen einen Markt. Hier gibt's Obst und Gemüse in Hülle und Fülle.
    Sidi Ifni war in den 70er Jahren in Treffpunkt für Hippies und Musiker. Auch Jimi Hendrix und die Doors waren hier.
    Heute ist es ruhig geworden aber es gibt viele Restaurants und Cafés. Wir trinken den obligatorischen Tee und dazu gibt's marokkanische Suppe mit Ei und Datteln.
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  • Mirleft

    28 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☁️ 22 °C

    Zwischen Sidi Ifni und Mirleft gibt es eindrucksvolle Steilküstenbzu bewundern.
    Wir folgen der Küste bis zu unserem Camp bei Mirleft.
    Die heutige Tagesetappe war kurz, der Campingplatz ist schön und so haben wir am Nachmittag etwas Zeit zu ruhen.
    Abends gibt's ein gemeinsames Essen. Der Campingplatz-Betreiber hat in Deutschland als Koch gearbeitet und serviert uns ein wunderbares Menü.
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  • Mirleft nach Tafraoute

    29 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf kurvigen Bergstraßen erklimmen wir den Anti-Atlas. Hier begegnen und vereinzelt sogar Wohnmobile.
    Wir fahren durch das Tal der Ammeln, einem Berberstamm.
    Wir sind - oh Wunder - die ersten am Treffpunkt für die Pistenetappe. Im Schatten eines Felsvorsprunges warten wir auf die anderen.
    Gemeinsam fahren wir ein Stück Piste, die allerdings sehr gut ausgebaut ist.
    Dann schrauben wir uns über eine atemberaubende Kurvenstraße wieder ins Tal.
    Rund geschliffene rote Granitblöcke bilden eine eindrucksvolle Kulisse für die kurvige Strecke.
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  • Die blauen Steine

    29 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir besichtigen die "Blauen Steine" des belgischen Künstlers Jean Vérame. Dieser hat einige dieser runden Felsen blau angemalt. Mit dem Auto kann man durch die Steinformationen fahren. Für den Rückweg zur Straße haben wir irgendwie die falsche Piste erwischt. Es ging steil bergab über Steine und Geröll. Der Hilux kam noch einigermaßen durch. Der X5 hatte Probleme. Es müssten Steinen untergelegt werden und letztendlich brauchte er noch einen Anschubser. Für die "richtigen" Geländewagen wie unseren Dino war das kein Problem. Er ist wie eine Bergziege abwärts gekraxelt.
    Danach fahren wir noch für ein paar Fotos durch die blauen Steine. Da hockt eine Gruppe Marokkaner im Schatten. Die Jungs haben unsere Exkursion beobachtet und sich wahrscheinlich kaputt gelacht über uns dumme Touris.
    Auf dem weiteren Weg zum Camp überholen wir viele Frauen in schwarzen Gewändern mit reich bestickten Säumen. Den Anlass dieser Prozession kennen wir nicht aber es ist wohl kein trauriger denn die Frauen singen und lachen und winken.
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  • Tafraoute nach Tasguent

    30 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir treffen uns in Tasguent um einen mittelalterlichen Burgspeicher - einen Agadir - zu besichtigen. Das Gemäuer ist ca. 900 Jahre alt und diente als Kornspeicher. Es gibt mehrere Höfe mit ca. 360 einzelnen Räumen, in denen überwiegend Getreide aber auch andere Vorräte wie Öl gelagert würden. Es gab auch einen Brunnen und im Falle eines feindlichen Überfalles konnte man sich aus dem Dorf hierher zurück ziehen und sehr lange aushalten. Die unteren Kammern hatten Schießscharten so dass man sich auch verteidigen konnte.Leia mais

  • Tasguent nach Taliouine

    30 de setembro de 2024, Marrocos ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir fahren über kurvige Bergstraßen und Pässe, immer zwischen 1500 m und 1800 m Höhe durch den Anti-Atlas.
    Dann folgen wir ein Stück dem Fußbett und erreichen am späten Nachmittag die quirlige Stadt Taliouine und unser Camp. Hier gibt's sogar einen funktionierenden Pool in den wir natürlich reinspringen.Leia mais

  • Auf nach Marrakesch

    1 de outubro de 2024, Marrocos ⋅ ⛅ 38 °C

    Dann geht's wieder hinunter mit mindestens genauso vielen Kurven wie aufwärts aber die Strecke ist in viel besserem Zustand - am Anfang ...
    Die Spuren des Erdbebens vom September 2023 sind noch überall zu sehen. Der Berg hat einfach die Häuser abgeschüttelt. Jetzt wird fleißig wieder aufgebaut. Einige Menschen leben noch in Containern, andere hausen in zusammen gefrickelten Hütten und Zelten.
    An einer Baustelle müssen wir warten. Hier wird der Berg abgetragen und der Abraum einfach den Abhang hinunter geschubst.
    Wir nähern uns Marrakesch, der Verkehr wird dichter und alle fahren auf Teufel komm raus. Hier gilt das Recht des Stärkeren.
    Wir quälen uns durch Vororte und erreichen schließlich unser Camp.
    Am Abend gibt's das offizielle Abschiedsessen. Wir haben das Ende der gemeinsamen Reise erreicht. Und für jeden gibt's ein ganz individuelles Erinnerungsstück.
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  • Marrakesch

    2 de outubro de 2024, Marrocos ⋅ ☀️ 34 °C

    Am Vormittag fahren wir mit Florian zur Auto-Ersatzteil-Meile von Marrakesch. Unglaublich was hier alles aufgehoben wird.
    Den Rest des Tages verbringen wir entspannt am Pool.
    Abends bringt uns ein Taxi in die Altstadt.
    Wir besuchen die Souks von Marrakesch. Hier ist alles auf die Touristen ausgerichtet. Es ist wie auf der Kirmes, eine Kakophonie von Geschrei und Musik. Jeder will was verkaufen. Muss man halt mal gesehen haben.
    An den Essensständen wird man umworben mit allen möglichen coolen Sprüchen, auch auf Deutsch.
    Bis auf ein paar Ausnahmen bieten alle das gleiche an. Wir entscheiden uns für einen Stand am Rande, wo es etwas kühler ist.
    Wir essen gut, zahlen aber auch den stolzen Preis von 30 € dafür.
    Als wir wieder zum Camp wollen streiten sich die Taxler wer uns fahren darf. Wir erwischen einen souveränen Fahrer der uns in halsbrecherischem Tempo durch das Gewusel fährt und sicher zurück bringt.
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  • Von Marrakesch nach Safi

    3 de outubro de 2024, Marrocos ⋅ 🌬 27 °C

    Alle sind weg. Wir sind mal wieder die letzten. Nochmal ein Rundgang über den Campingplatz und dann geht's Richtung Westen ans Meer.
    Die Fahrt über die Schnellstraße ist eher langweilig. Am Nachmittag erreichen wir Safi. Wir suchen im Internet nach einer Unterkunft. Es gibt Hotels und Campingplätze aber heute soll es ein Riad - ein marokkanisches Gästehaus in der Stadt sein. Wir entscheiden uns für das Le Cheval Blanc mitten in der Medina. Der Weg dorthin macht uns skeptisch aber wir sind angenehm überrascht. Wir wohnen in einem 300 Jahre alten Haus. Unser Zimmer ist im zweiten Stock. Die Zimmer sind um einen Innenhof angeordnet. Der Preis ist okay, das Auto steht zwar auf der Straße aber es gibt Parkwächter, wir bleiben.Leia mais

  • Safi

    4 de outubro de 2024, Marrocos ⋅ ☀️ 28 °C

    Abends besuchen wir den Souk, ist ja direkt vor der Haustüre. Hier gibt's alles, aber keine Schlangenbeschwörer und keine Trommler. Und niemand quatscht uns an. Wir können einfach so durchlaufen.
    Spät am Abend sitzen wir auf der Dachterrasse und schauen auf die Lichter der Stadt und des Hafens. Da bringt uns unsere Gastgeberin noch Tee und Gebäck, die für Safi typischen Kringel.
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  • Von Safi nach Casablanca

    4 de outubro de 2024, Marrocos ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach fast 3 Wochen Camping in Marokko weiß man die Errungenschaften der modernen Zivilisation wieder zu schätzen. Wenn man nachts mal raus muss braucht man nicht schlaftrunken mit der Taschenlampe über den finsteren Campingplatz tappen um nach der notwendigen Verrichtung mit staubigen Füßen wieder in die Koje zu kriechen. Man geht einfach nur die paar Schritte zum eigenen Badezimmer und schlüpft anschließend sofort wieder in die gemütliche Heia. Wir haben sehr gut geschlafen. Obwohl unsere Unterkunft mitten in der Altstadt liegt war es nachts wunderbar ruhig.
    Das Frühstück genießen wir auf der Dachterrasse.
    Wir folgen der Küstenstraße nach Norden. Am Cap Beddouza erwischt uns der Atlantiknebel. Aber der hat auch sein Gutes. In der feuchten Luft gedeiht allerlei Gemüse.
    Wir passieren das hässliche Industriegebiet von Jorf Lasfar.
    El Jadida ist die Pferdehauptstadt von Marokko und es ist gerade Pferdesalon. Wir fahren zufällig am Ausstellungsgelände vorbei. Die Zufahrt ist streng bewacht.
    Dann nähern wir uns Casablanca, der größten Stadt Marokkos. Wir fahren durch endlose Vororte mit hässlichen Wohnblocks. Der Verkehr ist enorm. Unser Hotel liegt in der Innenstadt und einen bewachten Parkplatz gibt's auch. Wir haben ein ganzes Appartement.
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  • Von Casablanca nach Rabat

    5 de outubro de 2024, Marrocos ⋅ ⛅ 24 °C

    Samstag Vormittag ist der Verkehr in Casablanca nicht so schlimm.
    Wir fahren zur Hassan-II.- Moschee. Der prachtvolle Bau steht direkt am Meer. Mit 210m ist das Minarett das zweithöchste der Welt (das höchste ist in Algier). Das Innere kann man nur im Rahmen einer Führung besichtigen. Leider ist das Museum, in dem die Tickets dafür erhältlich sind, geschlossen.
    Wir fahren weiter zum Leuchtturm El Hank.
    Auf dem Weg zum Königspalast quetschen wir uns durch die überfüllten Gassen der Altstadt. Den Palast könnten wir erst am Montag besichtigen. Man kann auch von außen nichts sehen, alles ist streng bewacht.
    Wir folgen der Küstenstraße weiter nach Norden.
    Kurz vor Rabat, am Strand von Temara machen wir Mittagspause. Hier genießen die Marokkaner das Wochenende. Die einen angeln, die anderen picknicken mit der Familie.
    Wir überlegen ob wir in Rabat bleiben aber wir haben genug von Großstädten. Und natürlich müssen wir auch hier wieder durch eine der unzähligen Polizeikontrollen. Bisher hatten wir Glück, wir wurden immer durchgewunken. Wir fahren weiter zu einem Campingplatz bei Kenitra.
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  • Von Rabat nach Asilah

    6 de outubro de 2024, Marrocos ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Campingplatz in Mehdiya bei Kenitra wäre eigentlich nicht schlecht. Die Parzellen sind durch Hecken getrennt und es gibt sogar einen Pool. Leider ist alles schon etwas in die Jahre gekommen und wurde nicht gepflegt. Die Duschen sind hoffnungslos verkalkt, die Fliesen gesprungen und die Holztüren durch die Feuchtigkeit angefault. Der Pool ist voller Federn und sonstiger Hinterlassenschaften von den Möwen, die sich hier gebadet haben. Aber wir hatten auf dieser Reise schon viel schlechtere Plätze.
    Wir drehen noch eine Runde über den kleinen Fischerhafen und dann geht's weiter nach Kenitra, einer modernen Stadt mit noch moderneren Ampeln. Der ganze Mast wird rot bzw. grün, so dass man sich nicht den Hals verrenken muss wenn man ungünstig steht.
    Unterwegs stellen wir fest, dass das Datenvolumen der marokkanische SIM-Karte aufgebraucht ist. Es lohnt sich nicht mehr nachzuladen, wir sind erstmal offline.
    In Souk-el-Arba-du-Rharb machen wir Mittagspause. Vor einem Restaurant werden Kefta auf Holzkohle gegrillt. Sieht gut aus, riecht gut aber mit der Bestellung geht was schief. Wir bekommen 1 kg Fleischbällchen und dazu Tomatensalat und Brot. Wir schaffen ungefähr die Hälfte. Den Rest nehmen wir mit. Das Abendessen ist erledigt.
    In Ksar-el-Kebir geraten wir ins Verkehrschaos des Marktes.
    Auf dem weiteren Weg fahren wir durch Melonenfelder. Die Früchte werden am Straßenrand zum Kauf angeboten.
    Kurz nach Asilah wollen wir ans Meer und entdecken dabei einen Campingplatz. Er ist gut besucht und ganz okay. Wir beschließen zu bleiben.
    Neben uns stehen zwei Allradler, die gerade aus Tanger gekommen sind und am Anfang ihrer Tour stehen.
    Zum Abendessen gibt's die restlichen Kefta.
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  • Von Asilah nach Port Tanger Med

    7 de outubro de 2024, Marrocos ⋅ 🌬 23 °C

    Die letzte Etappe in Marokko ist ein Katzensprung. Nur knapp 90 km sind es bis Tanger Med, dem großen Hafen. Wir haben Zeit und fahren Landstraße aber für das letzte Stück müssen wir doch auf die Autobahn.
    Der Check-in öffnet um 13 Uhr, wir sind mit bei den ersten. Wir bekommen unsere Bordkarten und begeben und zum Wartebereich für die Verladung. Auf dem Weg dorthin kontrolliert die Polizei, der Zoll und der Schnüffelhund und wir müssen gefühlte 37 mal die Pässe, die Tickets, die Bordkarten oder alles zusammen zeigen. Dann werden alle Fahrzeuge noch gescannt. Schließlich reihen wir uns im Wartebereich ein.
    Inzwischen ist es 15 Uhr und unsere Fähre ist angekommen. Das große Schiffsmaul öffnet sich und die ersten Auros verlassen die Fähre. Oh nein - auch hier werden bei jedem Fahrzeug die Papiere kontrolliert. Das wird dauern 🙄
    Es ist recht unterhaltsam, zu beobachten was da alles ankommt. Viele hoch beladene Kleintransporter mit und ohne Anhänger, überladene PKWs, ein paar Motorräder und sogar Fahrräder verlassen die Fähre. Offenbar findet auch eine Oldtimer -Ralley statt.
    Gegen 19 Uhr beginnt endlich die Beladung. Es fängt an zu regnen. Es wird gehupt und gedrängelt. Das Ladepersonal hat's nicht im Griff. Bei jedem Fahrzeug wird diskutiert wo es hin soll.
    Irgendwann sind wir auch dran und fahren in den Schiffsbauch.
    Wir beziehen unsere Kabine gegen 20 Uhr. Das Schiff soll um 22:15 Uhr ablegen.
    Eigentlich wollten wir beim Ablegen der Fähre zuschauen, aber als um 23 Uhr immer noch Fahrzeuge auf die Verladung warten, gehen wir schlafen.
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  • Grandi Navi Veloci M/N Majestic

    8 de outubro de 2024, Western Mediterranean ⋅ 🌬 23 °C

    Zwei volle Tage und drei Nächte werden wir jetzt auf dem Schiff verbringen. Die Majestic kann bis zu 760 Autos und 1290 Passagiere befördern. Sie ist über 30 Jahre alt und das ist auch nicht zu übersehen, wobei wir wohl noch Glück haben, wenn man so die Bewertungen anderer Schiffe der Reederei GNV liest. Zumindest ist alles sauber.
    Leider sind alle Informationen an Bord sehr rar gesät. Wir haben Vollpension gebucht. Diese kann man nur im SB-Restaurant einlösen. Es ist aber nicht wirklich ersichtlich was man dafür vom Buffet alles nehmen darf. Auch sind die Öffnungszeiten des Restaurants nirgendwo angeschrieben. Man muss alles erfragen. Am zweiten Tag kennt man sich dann aus und das Essen ist gar nicht schlecht.
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