• go chase the sun
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i’m going on an adventure

Et 303-dagers eventyr av go chase the sun. Les mer
  • 04.04; OH OH ZEIT FÜR EIN UPDATE

    4. april 2016, New Zealand ☀️ 12 °C

    Nachdem wir in dunedin noch einen museumstag gemacht haben sind wir dann auf nach Cromwell. Der vineyard auf dem wir arbeiten ist echt ziemlich groß, dazu gehört eine große Wiese wo alle ihre Autos und zelte parken, ein kleines Haus mit Küche, Klo und Dusche (fuck yeah, endlich wieder regelmäßig duschen), eine art unterkunft-garage-irgendwas mit sofas, dart, tischen und natürlich der vineyard itself. Aber den habe ich ja erst 2 mal gesehen.

    Letzten Montag hier angekommen, haben wir am Dienstag auf dem vineyard einer Freundin von Craig, dem boss, gearbeitet. Dann hieß es rumsitzen, und rumsitzem, und abwarten. Weil dieser Sommer so trocken war sind die grapes einfach noch nicht ready. Das heißt wir konnten dann Samstag und Sonntag, jeweils teilzeit arbeiten…. Richtig blöd. Ich wollte ja eigentlich nur eine Woche arbeiten und dann abhauen, aber ich bin jetzt eine Woche hier und habe erst drei Tage gemacht. Heute nicht gearbeitet, morgen nicht, übermorgen wahrscheinlich auch nicht. Ich verschwende meine Zeit. Wenigstens kann man in der Umgebung ein paar coole Sachen machen.

    Cromwell und Umgebung/Dinge die man machen kann wenn man gelangweilt ist:
    - new world WLAN ausnutzen, während man eh bread, instant noodles und Käse kaufen muss
    - secondhand shopping!
    - queenstown, jaha ich war in queenstown, süßes kleines (nach Neuseeland Standart großes) Städtchen. Vieeel zu teuer, vieeeel zu viele Freizeitangebote wie bungeejumpen, skydive und so weiter… Aber die burger (-^〇^-) und ich hab Carl und Kevin wieder getroffen die auch ganz zufällig grade da waren (“fuck german boys”) und später helfen mussten mein auto wieder in gang zu bringen woops
    - arrowtown, ahh so schön da und wir waren an dem Fluss wo die Szene im 3. lotr gedreht wurde wo smeagol seinen Cousin (?) umbringt
    - später waren wir bei einer weiteren lotr location an einem fetteren river
    - alexandriaaaaaa, das war heute und das war bisher einer der besten Tage dieser eher langweiligen Woche… Wir haben Alex getroffen, sind hiken gegangen, haben viel gequatscht und Spaß gehabt
    - hokeypokey icecream… Ich habe 2 Liter Eis gekauft und musste mir vorhin jemand suchen der die mit mir isst weil ich so sonst alleine weggehauen hätte (thanks milosz)
    - Rugby! Wir haben uns ein Rugby Spiel angeguckt in Cromwell. Von der Atmosphäre außerhalb des Spielfeldes hat es mich doch sehr an zuhause erinnert, ABER das Spiel selbst war 10x spannender als Fußball (auch wenn ich die regeln nicht so ganz verstehe) und ich habe richtig mitgefiebert
    - ghost town, hier in der nähe waren früher mehrere Städte wo halt Goldgräber gelebt haben, nachdem das ganze gold weg war sind die einfach abgehauen und die Städte veranzt ist ganz cool und überall wächst Thymian und es riecht gut
    - essen, essen, essen. Meine größte sorge war ja nix zuessen zu kriegen in NZ und jetzt bin ich wirklich nur am fressen und ich kann nicht aufhören

    Es wird immer kälter und kälter, und ich Friere in meinem auto :( deswegen Kuschel ich mich jetzt richtig richtig fett ein und versuche zu pennern.
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  • 06.04; HÄRTESTER AUFSTIEG MEINES LEBENS

    6. april 2016, New Zealand ☀️ 17 °C

    Weil wir gestern mal wieder -.- einen freien Tag hatten, dachten wir uns nutzen wir die Zeit doch mal für einen fetten hike. Boah war das ne Idee (blöde Kanadier, mit blöden Ideen). Wir, das sind 3 Polen, 6 Franzosen und ich, also ab ins auto und nach wanaka. Dort gabs dann entweder die Möglichkeit auf den berühmten roys peak oder auf den weniger berühmten i-….(ich habs vergessen) peak, weil wir bisher immer eher weniger von den typischen Touristenaktionen üerzeugt waren sind wir auf das/den/die 2. Peak. Alter Schwede! 4 Stunden, 4 fucking Stunden nur bergauf, und das war kein nikolausberg-bergauf sondern mt. Everest-bergauf. Ehrlich. Und weil das alles, naja der Großteil zumindest, so fucking sportliche Menschen sind sind wir da halb hochgesprintet. Ich bin gestorben. Auf dem weg hab ich gefühlt 4 mal meine Beine verloren, meine Lunge ist geplatzt und mein hintern hat das 10 fache an Muskelmasse aufgebaut. Aber die Aussicht war unglaublich geil. Auf der einen seite der lake wanaka, mit bergen so hoch dass man Schnee sehen konnte und so schön, und auf der anderen Seite der lake schakalaka (ich weiß den Namen nicht ausm Kopp), der wie ein riesen Spiegel die umliegenden Berge widergespiegelt hat. Boah. Einfach nur boah. Ich bin sogar nicht einmal hingefallen auf dem weg nach unten, was glaube ich ein neuer Rekord ist ( ̄▽ ̄)
    Aber mist gebaut hab ich trotzdem. Nach dem track sind wir nach wanaka um bisschen groceries zu shoppen und ich habe erst auf der falschen Seite geparkt, dann 2 uturns auf der jeweils falschen Straßenseite hingelegt und dann zum krönenden Abschluss hab ich eine Ausfahrt fast verpasst und bin ich beim abbiegen auf die falsche Seite. Aber schwammdrüber, ist ja nix passiert :D alle noch am leben.

    Heute war das erste mal ein langer Arbeitstag. Und ich muss sagen, bisher war es der beste Tag. Also ich hab keine unglaublichen Rückenschmerzen, kann noch laufen, spüre meine Beine nicht mehr als sonst auch und ich war sogar relativ fix (ich nenne mich selbst die speedy Gonzales der grapepicker). Es wird nur irgendwann bisschen langweilig, wenn man 8 Stunden lang das selbe macht… Aber money money money
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  • 14.04; NO PAIN NO GAIN

    14. april 2016, New Zealand ☀️ 17 °C

    Das ist so das momentane Motto. Wenn der rücken nicht wehtut, dann sind es die Beine, und wenn die Beine nicht schmerzen hat man Krämpfe in den Händen #vineyardlife
    Aber es hat sich gebessert. auch wenn wir jetzt viel mehr arbeiten hat sich die Lage (aka Craig) beruhigt. Jegliche Anzeichen von joy werden zwar immer noch verboten (no talking no music no singing no laughing) aber ein paar kleine witzeleien platzen dann trotzdem immer mal raus. Ich freue mich immer auf die Pausen und die Zeit nach der Arbeit, wo wir alle zusammen sitzen. Alle heißt (ich entschuldige mich für falsche Rechtschreibung):
    - die tschechen, eher für sich, 2 Pärchen
    - george, auch Tscheche, aber einer von der coolen Sorte. 2 Meter groß, Glatze, veganer, eigentlich eher ruhig, aber wenn er was getrunken hat wird er zum Wasserfall und haut die witzigsten Sachen raus (auch wenn es sprachliche Schwierigkeiten gibt… Oder vielleicht grade deswegen)
    - Kelsey, Amerika
    - brice & kourtney, auch Amerika und so so süß und witzig. Teilweise typisch amerikanisch, aber dann halt auch wieder doch nicht. Regen sich den ganzen Tag über Donald Trump auf und Brice ist so lustig ich komm nicht auf den klar
    - 4 andere Franzosen, WIESO SIND FRANZOSEN SO HÜBSCH? ((Mit den hab ich eigebtlich nicht so viel am Hut, die reden zu viel französisch)
    - jazcek und Claudia aus Polen… Claudia ist die niedlichste, und die beiden sind auch einfach nur cool
    - Marion aus Frankreich (‘i have fantasies’)
    -aga aus Polen, too pure too good for this world, die ist so ein Sonnenschein, nur am reden und lachen
    -milasz (?? “Me-wash”) aus Polen, auch so ein Witzbold

    Ich freue mich so auf Montag, da gibts nämlich nach der Ernte und der last row (naked row) eine fette paaaarteeeeey :)
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  • GERÄUSCHE, GERÜCHE, BILDER, GEFÜHLE

    15. april 2016, New Zealand ☀️ 14 °C

    Ich bin ja jetzt schon einige Zeit hier unterwegs und es gibt so ein paar Eindrücke die mir einfach im Kopf hängen geblieben sind und von denen ich hoffe dass ich sie nicht so schnell wieder vergesse. Diese Liste soll mir dabei helfen…
    ich hoffe ich kriege es hin sie regelmäßig zu updaten und Dinge hinzuzufügen, die mir jetzt spontan nicht einfallen:

    - wenn die Sonne durch die nun schon gelb-orange-roten Weinblätter scheint
    - *polish accent* who need a bucket
    - cyrils ranjut song
    - wenn mich die Leute hier ragnagna oder ranjut nennen
    - die Art und weise wie ben pubi sagt
    - Schlange Mann
    - der Sternenhimmel über karamea
    - sonnenaufgänge hinter den bergen wenn ich morgens zur Arbeit aufstehe
    - blasting fast car in Sabrinas auto mit lisa, Sabrina und Lara
    - burger
    - der rote mond und die riesenwellen nachts auf dem einen free campground
    - “motherfucker” - daniello

    - manche sagen mein auto stinkt, ich sage es riecht … das werde ich auch vermissen

    - im auto schlafen, gemütlichstes ever

    - sonnenuntergänge in jeder art form und farbe
    - morgens nicht wissen wo man abends landet
    - diese kulinarische essensvielfalt.... nicht
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  • 21.04; HAD A BLAST

    21. april 2016, New Zealand ☀️ 14 °C

    Yooohooo,
    die letzten Arbeitstage zogen sich immer weiter und weiter in die länge, es war als wäre nie ein Ende in sicht, aber dann dann kam es das Licht am Ende des Tunnels: der letzte Tag. Und der hat wirklich einen krönenden Abschluss zu allem gegeben. Während wir vormittags, also smoko und lunch, normal arbeiteten (normal kann man es nicht nennen weil kaum mehr motivation vorhanden war und wir uns im schneckentempo die rows entlang pickten), kam dann nach der Mittagspause langsam die Partystimmung auf. Craig hatte uns ja schon vorgewarnt, dass die letzte row aus Tradition ~the naked row~ ist und mit jeder row die wir näher an die letzte kamen zogen er und die anderen festangestellten ihre Klamotten aus. Und dann war sie da die naked row, der Moment auf den sich die jungs,besonders ben (man erinnere sich daran dass er derjenige war der mir am ersten Tag am Strand sein Hinterteil gezeigt hat), die ganze Zeit gefreut haben. Die rissen sich ihre Klamotten vom Leib (thank god haben wir so bauchtaschen die das gute Stück verdeckt haben) und feierten sich wie bolle. Wir gurls entschieden uns das ganze in Unterwäsche zu starten, man muss es ja nicht gleich übertreiben. Also auf gings ans picken, was eher in einer kleinen grapeschlacht endete… Am Ende angekommen erwarteten uns Marion nakig in einem der großen Eimer voller grapes, und reichlich Alkohol. Und dann gings los mit der Party. Gegen 5 Uhr waren manche schon so dicht dass sie nicht mehr stehen konnten und um 7 hatten wir alle einen im Eimer #worthit
    Dank milosz Kamera (die jede Sekunde 2 Bilder gemacht hat) haben wir nun alle Pannen und fails big brother ähnlich als Fotos. Es war so ein guter abend, aber vom hangover danach muss ich ja gar nix erzählen :D

    zum Glück dürfte ich die letzten Nächte mit den Polen im Wohnwagen pennen, draußen ist es jetzt so kalt nachts und die haben einen dicken heater der direkt neben meinem Bett stand (*^▽^*)

    nach und nach haben sich die meisten nach der party dann auf die Weiterreise begeben. Mein squad und meine anderen pubis treiben sich momentan immernoch bei Craig rum, der hat nämlich allen noch mehr Arbeit besorgt (ich hab keine Zeit. Muss reisen.). So hatte ich heute morgen meinen Abschied, der sich sehr tränenreich ereignete. Gestern abend hab ich meinem squad schon tschüss gesagt, die ich in 4 tagen schon wieder treffe, und habe einfach angefangen zu weinen…. Ich hab die einfach voll ins Herz geschlossen und wir haben uns 2 Monate lang 24/7 gesehen und der Gedanke ohne die irgendwas zu starten hat mich einfach traurig gemacht. Aber heute morgen war noch schlimmer. Milosz und George dürfen für craig weiter arbeiten und sind dann heute morgen zur Arbeit aufgebrochen. Mit Mishmish war ich gestern in queenstown shoppen und wir hatten im auto als See you again kam schon einen sehr emotionalen Moment, der dann heute morgen mit der Abschiedsumarmung seinen Höhepunkt fand. Auch george, der mich gestern schon zum zweiten mal zu tode erschreckt hat weil er nicht nach Hause gekommen ist und ich mir sorgen gemacht habe, hab ich richtig liebgewonnen. Als dann kalsey und aga mir tschüss gesagt haben bin ich richtig richtig in Tränen ausgebrochen. “See you never” :D es ist halt einfach krass wie man Menschen von überall auf der Welt kennenlernt und ich weiß nicht ob ich die alle jemals wieder sehe (Courtney und Bryce haben es mir versprochen) und määh. Das macht mich alles super emotional. Themawechsel: ich bin heute aufgebrochen. Und bin jetzt in den caitlins!!!
    Nach einer echt langen und anstrengenden fahrt, bin ich am späten Nachmittag am nugget point angekommen. Da gab es ein kleines Aussichtshäusschen von dem aus man yellow-eyed Pinguine anschauen kann, zu meinem Glück habe ich aber wieder keine gesehen. Außerdem gibts da einen fetten Leuchtturm und ganz viele schöne strände. Weil es aber schon dunkel wurde konnte ich nicht so lange bleiben und bin eher ein bisschen in der Gegend rumgefahren als das ich mich irgendwo hin gesetzt hab. Ich dachte ja immer das sagt man nur so dass in Neuseeland mehr Schafe als Menschen gibt, aber nachdem ich die eine fette Weide heute gesehen hab auf der schon mehr Schafe waren als in Auckland leben, kann ich diesen fact voll bestätigen. Ich hab mich dann auf dem weg zum campground gemacht… Gravelroad ahoi! 1 Stunde durch die Wildnis gefahren,Ohne jegliche Zivilisation, angekommen und es stehen vielleicht noch 2 andere Autos auf dem ganzen Platz. Es sind tausende Sterne zu sehen und es steht ein fetter Vollmond am Himmel. Vorhin ist eine fette seal über den Strand gerobbt und ich kann das Meer von meinem auto aus hören. Es ist grade mal 20 vor 8 und ich werde jetzt wohl schlafen gehen, langeweile macht sich breit und es ist zu dunkel um irgendwas zu tun.

    EDIT: mjr ist grade noch ne witzige story eingefallen. Als wir neulich alle zum Rugby game nach Cromwell gefahren sind (im auto mit aga, kalsey, mishmish, Svetlana, danina) haben wir wie immer fett Musik geblastet und scheiße gelabert. Ich habe wie immer nicht auf meine Geschwindigkeit geachtet und bin wie immer viel zu schnell gefahren. Als ich die 150 erreicht hab, dachte ich es wird Zeit bisschen langsamer zu machen weil das speedlimit ja 100 ist. Öh ja, gut gemacht, weil direkt hinter der nächsten Kurve Polizei stand. Die macht Blaulicht an und folgt mir, ich rechts ran: 20 km/h zu schnell gedüst, 200$ Strafe. Richtig geil! Während ich draußen mir eine moralpredigt vom Polizisten anhören konnte (“you are responsible for so many lives in there”) machten sich die anderen einen Spaß und schossen selfies mit mir und der Polizei und milosz filmte alles mit der miloszcam. Beim Rugby angekommen gabs ne Tracht Prügel von Cyril der mir ja schon öfters gesagt hat dass ich langsamer und vorsichtiger fahren muss. Mhm joa, hätte ich mal auf meinen big brother from another mother gehört…
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  • 22.04; WILDLIFE

    22. april 2016, New Zealand 🌫 21 °C

    Heute morgen früh aufgewacht (liegt höchstwahrscheinlich daran dass ich immer so früh ins Bett gehe..) habe ich den Sonnenaufgang von dem schönsten campground aus angeguckt während ich toast mit Humus gegessen hab (kumara and butternut rul3ZZz). Irgendwann sind mir dann 2 ungewöhnliche Schatten am Strand aufgefallen… Näher ran gegangen wurde mir dann klar dass es sich um 2 dicke Seelöwen handelt, die von ihrer Silhouette dann doch sehr an 2 meerjungfrauen erinnerten. Es war sehr unterhaltsam die beiden zu beobachten, aufgewacht, paar Meter Richtung Strand gerobbt, umgefallen, eingeschlafen uuund wieder aufgewacht…. Hat mich sehr an Vicky an einem Montag morgen erinnert. Ich bin dann noch ein bisschen am Strand langgelaufen und habe mich dann auf den weg zum jack’s blowhole gemacht. Das war ein 40 Minuten track zu einem sehr mysteriösen Loch im Boden. Das war ca. 200 Meter breit und lang und unten waren Klippen und das Meer zu sehen, ich war nur verwirrt von dem Ort und bin dann weiter gefahren. Auf dem weg zur curio Bay, meinem heutigen Endziel wollte ich an mehreren Örtchen ein päuschen einlegen, aber immer wenn ich mich irgendwo hingesetzt hab kamen die sandflies in Massen und haben mich attackiert. Zu meinem großen Glück musste ich dann auch noch feststellen das mein tank leer ist, mit keiner Tankstelle in der nähe… Erst wieder invercargill, drückt mir die Daumen dass es bis dahin ausreicht. Und dann hab ich eben gesehen dass meine WOF seit über einer Woche abgelaufen ist ich hoffe ich habe nicht ein weiteres zusammentreffen mit der Polizei, sonst krieg ich ein großes Problem. Morgen muss ich also nach invercargill Dinge für meine foufoune besorgen.
    Aber heute war ja nicht alles schlecht. An der curio bay angekommen hab ich mich dazu entschieden auf einem ‘richtigen’ 10$ campground zu stayen weil Sabrina mir ja erzählt hat dass sie dort mit Delfinen geschwommen ist. Richtige Entscheidung!! Ich habe meine Tasche gepackt, und mich Richtung strand begeben. Da war grade ein Surfer auf dem weg und weil ich mir so dachte dass Surfer ja Ahnung haben, hab ich doof nachgefragt in dem Moment waren sie aber schon da. Bestimmt 10 Hectordolphins tümmelten sich in den Wellen und sprangen wie doofe durch die Gegend. Ich konnte meinen Augen nicht trauen ey sowas schönes hab ich noch nie gesehen. Ich also mein pulli ausgezogen und mit top und leggins ab ins arschkalte Wasser, ich hab mich gefühlt wie Kate winslet in Titanic und habe nur draufgewartet dass ich mich in einen Eiszapfen verwandel, aber hey es war sowas von worth it! Die Delfine waren keine 5 Meter von mir entfernt und ich bin gestorben boah ich bin so glücklich. Wirklich eines der besten Dinge die mir bisher passiert sind!! Ich kann immer noch nicht aufhören zu lächeln :))))))))))
    Ich stehe morgen um 6 auf und probiere es gleich nochmal, weil mir die eine vom campground erzählt hat dass man sich flach ins Wasser legen soll und sie dann kommen und man sie sogar streicheln kann. DANN STERBE ICH WIRKLICH!
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  • 23.04; CAR DAY

    23. april 2016, New Zealand ☀️ 33 °C

    Heute morgen aufgewacht bin ich natürlich gleich nochmal zum Strand runter um zu schauen ob ich nochmal Delfine sehe. Und tatsächlich; es waren bestimmt wieder 5-10 Stück in der Bucht. Einen besseren Start in den Tag kann man sich nun wirklich nicht vorstellen. Ich habe mir also meine cracker und meinen Humus geholt, gutes Frühstück ist was anderes, und bin wieder an Strand Delfine watchen gegangen. So gegen 10 hab ich mich dann auf den weg gemacht. Meine Tankfüllung war nun schon kurz vor dem großem bösem “E”, aber ich wollte unbedingt noch zum slope point. Das ist nämlich der südlichste Punkt Neuseelands. Nach 10 km gravel road, wurde mir dann klar dass es vielleicht doch nicht der genialste plan war aber zum umdrehen war es dann auch schon zu spät. Ich also weiter über Hügel, durch Täler, hoch und runter, bis ich endlich angekommen bin. Der point ist über einen kleinen walk zu erreichen der über eine Schafweide führt. Dass war dann doch sehr idyllisch (mal ganz abgesehen davon dass die Schafe dringend ein treatment a la Julia gebraucht hätten, die sahen doch sehr krank aus und ich konnte flightbites erkennen…). Je näher ich an den Punkt kam so stärker wurde der Wind. Alter Finne! Da gingen wirklich arktische Winde, die mich beinahe weggepustet hätten. Der Punkt an sich war nix besonderes, aber wenn man dann so auf das Meer Start und einem klar wird dass da nix mehr außer der Südpol kommt, dann fühlt man sich schon so ein bisschen als stände man am Ende der Welt.

    Auf meiner Weiterfahrt fing dann so nach 5 Minuten fahrt das Lämpchen an zu leuchten. Nächste tanke; invercargill 71km. Shit. Zum Glück gibts campermate, ich checke ob es nicht doch noch irgendwas in der nähe gibt. Und zum Glück gibts da so ein kaff namens wydenham, das mir den Arsch gerettet hat. Es war auch noch ca. 50km von meinem Standort entfernt, aber ich dachte es sollte machbar sein. No risk no fun, ich auf eine gravelroad mitten in den catlins. Keine Menschenseele, catlins rainforest, kein auto das mir entgegen kommt, ich fahre und fahre blooooß nicht anhalten. Nach langer fahrt, den wahrscheinlich längsten 50km meines Lebens, kommt ein Schild. Ich hatte aber zu viel tempo drauf um es lesen zu können. Also rückwärtsgang rein und wenden, einfacher gesagt als getan. Vor lauter Panik dass mein auto nicht mehr anspringt bin ich voll rückwärts in einen graben gefahren. Richtig geil! Ohne sprit, ohne Hilfe in Sicht, erstmal fett in nen graben. Ich bin dann schlau wie ich bin ausgestiegen und hab versucht von hinten abzuschieben, was natürlich erfolglos war. Also rein ins auto und gas geben, und gas geben und noch mehr gas geben, bis das auto fast explodiert, ich es aber rausschaffe!! Woo! Und zur Tankstelle hab ich es dann auch noch geschafft, da war vielleicht noch ein viertel Liter oder so im tank. Gut, also back on the road und ne Werkstatt suchen die meine wof macht. Da gab es nur eine die Samstag offen hat (Montag ist Feiertag und Dienstag wollte ich schon am Milford sound sein) und die war in invercargill.

    Soweit ist alles gut mit meinem auto, ich hab die wof gekriegt :) musste nur 2 neue reifen kaufen…

    Weil ich die Nacht nähe monkey Island verbringen wollte habe ich mich dann schnell auf den weg gemacht. Stops habe ich nur beim cosy nook gemacht und bin dann direkt zur campsite. Jetzt hab ich grade 2 Stunden mit Gronne und meinen Eltern telefoniert, draußen stürmt es wie sau und mein Akku ist leer. Wird wohl Zeit zum pennen.
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  • 24.04; THESE BOOTS ARE MADE FOR WALKING

    24. april 2016, New Zealand ☀️ 12 °C

    Wieder einmal mit der Sonne aufgewacht bin ich direkt zum Beach um monkey Island zu begutachten, weil ich das gestern abend nicht mehr sehen konnte.. Joa, ist auch nicht so spektakulär. Kleine Insel die man bei Ebbe erreichen kann mit Aussichtsplattform. Ich bin nicht drauf weil grade die Flut kam und ich keine nassen füße kriegen wollte. Hätte ich da mal schon gewusst dass ich am gemstone Beach ne volle Ladung Wasser abkriege hätte ich es bestimmt gemacht. Der gemstone beach ist ein wunderschöner Strand gar nicht weit von monkey Island. Aus welchem Grund auch immer werden da gaaaanz viele schöne bunte Steine angespült. Ich bin 2 Stunden lang hoch und runter am Strand entlang gelaufen um die schönsten Steine zu kriegen, aber weil ja wie gesagt grade Flut war, waren da die übelsten Wellen. Immer wenn ich grade einen schönen Stein erspäht hatte kam eine Welle und trug ihn davon. Ich bin dann immer wenn eine Welle zurück gegangen ist, zu den Steinen gelaufen, aber sobald die nächste riesenwelle kam zurück zum Strand gerannt. Das war meistens eher erfolglos und ich stand bis zu den knien im Wasser… Aber ich hab trotzdem ein paar schöne Steinchen gefunden. Meine Schuhe waren so durchnässt dass ich erstmal meine uggs anziehen musste. Die Turnschuhe stehen immernoch plitschnass zum trocknen im Kofferraum…

    An einem Aussichtspunkt hab ich dann von einem Strand in der nähe gelesen an dem manchmal wale gesichtet werden können, ich hab also nicht lange gefakelt und bin direkt hingefahren. Leider war die Straße zum Strand aber gesperrt. Weil der weg nicht umsonst sein sollte bin ich von dort aus zum Start des hump ridge tracks gefahren. Die fahrt dorthin war so wunderschön, es sah alles so aus wie im Regenwald. Riesige Bäume, Fahne(? Schreibt man das so? Die grünen großen dinger…) und so viel schönes grün. Zusätzlich hats auch noch geregnet was sehr zum Regenwald feeling beigetragen hat tbh. Ich bin dann rein in den Wald und dachte ich kann ja einfach mal ein Stück des tracks laufen, der eigebtlich ähnlich wie der qct 5 Tage geht. Es ging die ganze Zeit über durch den Regenwald durch, aber man konnte das Meer hören. Irgendwann, im Wald war es sehr dunkel, sah man dann Licht durch die Bäume leuchten. Dort stand man dann direkt am Abgrund, unter mir das Meer. Dicke Wellen prallten gegen die Felsen unter mir. Für gute 4 Stunden bin ich insgesamt durch den Wald geirrt, zwischendurch hab ich eine kleine Pause an einem Strand gemacht und Muscheln gesucht. Die ganze Zeit über hatte ich meine uggs an, die sich doch als sehr gute Wanderschuhe bewiesen haben, da ich nicht einmal nasse Füße gekriegt hab :D

    Weil es noch sehr früh am Nachmittag war als ich an dem free campground angekommen bin hab ich mir überlegt weiter zu fahren. Also ab ins fjordland. WOW DAS MACHT SEINEM NAMEN BISHER ALLE EHRE und ich bin erst ein stückchen reingefahren. Auf diesen teil Neuseelands habe ich mich ja am meisten gefreut und bisher wurden alle meine Erwartungen erfüllt. Heute penne ich am monowai See. See, Neuseeland und campen ist nicht unbedingt immer die beste Idee und ich wurde bisher schon halb totgestochen von diesen fucking sandflies boah. Nix hasse ich mehr, diese viecher zerstören dann doch jede Idylle.
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  • 27.04; DIE MILFORD ROAD

    27. april 2016, New Zealand ☀️ 12 °C

    Woah. Das ist alles was mir zu den letzten tagen einfällt. Ehrlich. Seit 3 tagen befinde ich mich ja bisher im fjordland Nationalpark und es ist so wunder-, wunderschön, ich komme aus dem staunen einfach nicht mehr raus! Aber mal eins nach dem anderen:

    25.04; eher ein unspektulärer Tag. Ich bin nach te anau, der letzten Stadt bevor es bis zum Milford sound keinen Supermarkt, kein netz (Gott, ich hoffe niemand denkt dass ich Tod bin oder so. Nein, ich habe nur einfach kein Empfang hier) und keine Zivilisation gibt. Hier hab ich für 5$ geduscht und bin danach einen Kaffee trinken gegangen. Dann ging es on the Milford road. Mein erster stop war der lake mistletoe, dort bin ich einen 30 Minuten track um den see gelaufen. Geschlafen habe ich dann auf einem wunderschönem kleinem DOC- campground an einem Fluss. Hier hab ich bis spät in die Nacht Postkarten geschrieben und gelesen. So ein Ort voller stille. Ich habe nix gehört außer das rauschen des Flusses und die vögel. Umgeben von riesigen Bergen. Nur ich und mein auto. So friedlich und idyllisch.

    26.04; Gestern gings dann früh morgens zu den mirror lakes, dass sind 3 oder 4 kleine Seen die so klar und gut gelegen sind dass sie wirklich alles wie Spiegel spiegeln. Ich habe mir den Sonnenaufgang von dort aus angeschaut und bin dann weiter die Straße hochgefahren. Auf dem weg gibt es ganz viele point of views die sich alle mehr als lohnen und eine wunderschöne Aussicht bieten. Außerdem habe ich den 45°latitude south gecrosst! Und dann ging es für mich ans wandern. Erst den key summit hoch, wo sich eine unglaubliche Aussicht über die umliegenden Berge bot. Ich kann das immernoch kaum fassen. Und danach zum lake Marian, meinem bisherigen lieblingsort in Neuseeland. Nachdem ich 1 ½ Stunden durch Wald gelaufen bin, kommt man an einem See raus der umgeben von bergen ist. Es ist einfach nur schön und sieht aus wie auf einem Gemälde!
    Ich bin dann echt fertig zum allerletzten campground auf der road. Hier hatte ich mich eigebtlich mit marine und co. Zu einer Wiedervereinigung verabredet, aber als mein squad um 5 uhr immer noch nicht da war, hab ich mich auf die suche gemacht und bin die halbe Milford road zurück gefahren um die Campingplätze abzuklappern. Um 8 uhr bin ich dann ohne ein Lebenszeichen von ihnen (wie denn auch ohne netz) schlafen gegangen.

    27.04; geweckt wurde ich von einem wildgewordenen franzosen der wie blöde an meinem auto ruckelte. Mein squad ist die “Nacht” um halb 10 auf dem Campingplatz angekommen und hat mich nicht gesehen. Als cyril dann pipi machen war hat er meine foufoune gesehen und sich wie blöde gefreut! Die haben sich alle sorgen um mich gemacht und dachten ich wäre irgendwo verschollen… Ich habe dann alle glücklich umarmt und war froh endlich wieder human contact aufnehmen zu können. Wir sind dann direkt zum Milford sound durchgefahren um dort eine der berühmten cruise-touren-dinger zu machen UND ALTER FINNE! ALTER. FINNE. Der/die/das cruise geht um die 2 Stunden, an board gabs legga Frühstück (bestes Frühstück seitdem ich in Frankfurt ins Flugzeug gestiegen bin) und die schönste Aussicht. Überall waren kleine Wasserfälle die aus den umliegenden riesenbergen kamen. Ich habe mich noch nie so winzigklein und unbedeutend gefühlt, ehrlich. Das war so krass! Und zu einem Höhepunkt sind wir noch auf ein Rudel Delfine gestoßen die um das Boot herumtollten. Boah war das schön, wenn ich nur dran denke Kriege ich wieder Gänsehaut.
    Danach haben wir uns die chasm falls angeschaut und ich konnte die anderen dazu übereden den track zum lake marian mit mir erneut zu laufen. Und es hat mich beim zweiten mal auch nochmal genauso beeindruckt. Morgen wollen wir die erste Hälfte des routeburn tracks laufen, ich freue mich schon
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  • 30.04: ein wiedersehen und ein goodbye

    30. april 2016, New Zealand ☀️ 10 °C

    Am 28.04 sind wir alle zusammen wieder einmal wandern gegangen. Drei Tage Hardcore wandern war dann doch bisschen viel für meine Beine und ich hatte den muskelkater meines Lebens. Wir sind den routeburn-track, welcher glaube ich zu den great walks gehört, bis zur 2. Hut gelaufen. Dass waren ca. 3-4 Stunden hin und 3 Stunden wieder zurück. Hierbei galt: der weg ist das Ziel, weil der am Ende als von will und clem so schön beschriebene See nicht so der burner war, aber auf dem weg ein richtig, richtig cooler Wasserfall war und man die umliegenden Berge doch sehr schön bewundern kann. Morgen Laufe ich den track von der anderen Seite aus, mache also sozusagen die andere Hälfte. Als wir vom track zurück kamen entdeckte ich einen Zettel an meinem auto: "gotcha bitches", uns war gleich klar dass das nur von Bryce und Courtney kommen konnte. Aber es gibt ja kein netz und somit auch keine Möglichkeit die beiden zu finden. Wir sind also auf den campground, haben geschlafen und am nächsten morgen ging es dann zurück in die Zivilisation. In te anau gabs dann wieder ne heiße Dusche und im wifi Raum in der library treffen wir auf wen?? Meine lieblingsamerikaner: Bryce und court. Wir waren also schön in te anau chillen, und weil es mein letzter Tag mit den frenchis war sind wir schön essen gegangen und haben später auf dem campground noch lange zusammen gesessen. Heute morgen war es dann an der Zeit tschüss zu sagen. Oh Gott, oh Gott. Nach 2 Monaten jeden Tag aufeinander sitzen habe ich die alle dann doch sehr ins Herz geschlossen. Ich vermisse die jetzt schon und habe heute morgen wieder reichlich Tränen vergossen.
    Ich bin jetzt erstmal wieder alleine unterwegs. Heute morgen ging es direkt nach queenstown, hier hab ich meine Wäsche gewaschen. Morgen Laufe ich wie gesagt noch ein bisschen vom routeburn track und laufe milosz, george, aga, kalsey, jaszek und Claudia entgegen, die seit heute den track laufen und morgen wieder in glenorchy ankommen (wo ich grade bin). Ich freue mich schon die alten socken wiederzusehen :)
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  • 01.05; guter start in den mai

    1. mai 2016, New Zealand ☀️ 15 °C

    Heute morgen bjn ich dann also los gewandert. Nach gut 4 Stunden durch den Regenwald (ich hab kakas gesehen ahhh), der seinem Namen wieder mal alle Ehre gemacht hat, es hat so geschüttet, und man hat nix von den umliegenden bergen gesehen, habe ich aga schon von weitem gehört. Ich renne auf sie zu und sie guckt mich nur verwirrt an. Ich schreie vor Freude und bekomme verwirrten Blick. Es hat gute 10 Sekunden gedauert bis sie gescheckt hat dass ich es bin und dann haben wir uns mit kelsey ziemlich hart gefeiert. George und miszmisz waren ein gutes Stück hinter den anderen also bin ich die beiden auch nochmal überraschen gegangen und Georges Reaktion war ähnlich wie agas ("yo motherfuckers"). Ich hab mich so gefreut die alle wiederzusehen :) wir waren noch in queenstown Sushi essen (ice cream at bk mit kels) und haben dann im shed gechillt. Alles in allem war es also ein super cooler Tag (und ich konnte duschen yaaas)Les mer

  • 02.05; see you never (again)

    2. mai 2016, New Zealand ☀️ 15 °C

    Der Abschied heute morgen viel dann wieder sehr schwer, obwohl wir uns allen versproxhen haben dass wir uns irgendwie irgendwo nochmal sehen (also Urlaub in Polen nächsten Sommer). Ich bin schon früh los weil ich Craig nicht begegnen wollte und habe mich auf nach wanaka gemacht. Auf dem weg hab ich ne hitchhikerin eingesammelt... Eine schottin! Die Ethnologie studiert hat! Super cool, super lieb, ich wünschte die wäre noch länger bei mir geblieben, weil ich heute doch ein bisschen sehr viel mehr gefahren bin als geplant war. Nach wanaka wollte ich zum robs Roy glacier aber : regen. Also auf an die westcoast, dort: noch viel mehr regen. Also fox glacier, nach 10 Minuten wandern muss ich feststellen dass ich nass bin wie nie und man sowieso nix sieht weil es so neblig ist. Franz Josef: direkt übersprungen. Und dann bin ich gefahren und gefahren, ohne Pause. Und am Ende hatte ich so Hunger dass ich mir in greymouth ne pizza geholt hab, dann hab ich nach campgrounds geguckt und den perfekten gefunden: nur 5$ mit dusche, Waschmaschine und Küche. Blöd nur dass ich mich volle Möhre verfahren hab. Draußen war es jetzt schon stockenduster und ich war irgendwo im nirgendwo. Also hab ich mir nen neuen campground gesucht..... Nach 1 stunder durch den Wald fahren, die Straße war vor lauter regen schon zum einem Fluss geworden, Bäume lagen teilweise auf der Straße, kein Zeichen von Zivilisation ABER EIN KIWI!!!!, bin ich dann umgedreht. Und wieder ein neuen campground suchen, den hab ich aber sofort gefunden (30 Minuten fahrt) und liege jetzt eingekuschelt im auto.Les mer

  • 08.05; ich weiß gar nicht wo was wie

    8. mai 2016, New Zealand ☀️ 15 °C

    nachdem ich die komplette Westküste innerhalb 2 tagen hochgedüst bin, den Abel Tasman knallhart übersprungen hab, angenervt von Wind und Wetter und meiner loneliness war, hab ich dann ruckizucki die Fähre genommen. Ich wusste ja dass Kevin und carl grad noch in Wellington chillen und hab deswegen einen Abstecher in die so von mir verhasste Stadt gemacht... Nun ja, so hat sie mir auch diesmal wieder Unglück beschert und ich bin ne gute halbe Stunde in die falsche Richtung gefahren....

    Letztendlich hab ich die beiden aber gefunden und mich mit ner portion chips belohnt ! Gegen abend sind wir dann zu einem campground gefahren der in der nähe vom Herr der Ringe Drehort war. Den haben wir uns dann am nächsten (wieder verregneten morgen) angeschaut. In dem Park haben Peter Jackson und crew rivendell aufgebaut. Davon war zwar nicht mehr so viel zu sehen, jedoch gabs noch ein paar Bäume die im Film zu sehen sind und Schilder mit Erklärungen was wo wann und wie dort gefilmt wurde. Ich bin also über heiligen boden gelaufen. Meine Schuhe sind in Orlando blooms Fußstapfen getreten und auch wenn der Drehort kein Highlight war hab ich mich danach gleich besser gefühlt (good vibes haben auf mich abgefärbt). Danach sind wir Richtung Masterton, weil wir am nächsten Tag isi da abholen wollten um mit ihr das tongariro crossing zu machen.

    Es hat den ganzen Tag geregnet also entschieden wir uns ins Schwimmbad zu gehen. Das bestand aus 3 Becken und einer rutsche, die extra für uns angemacht wurde. Mein lieblingsteil war ein Strudel durch den man auf knien rutschen konnte und das sehr schön warme spa Becken.... Und natürlich die Dusche die ich da schon wieder echt nötig hatte. Abends sind wir auf einen richtig guten campground gefahren, für ne 7$ gabs da alles, von Dusche zu Küche zu kostenloser Waschmaschine.

    Am morgen gabs dann die große Freude als ich Isi nach langer Zeit wieder in die arme schließen konnte! Wir sind gleich los zum tongariro Nationalpark gefahren und hatten uns auf der fahrt viel zu erzählen. Der abend war eher unspektakulär, so haben wir nur essen prepared und sind dann früh in die heia weil am nächsten morgen um 5.30 zayn's zarte engelsstimme uns aus dem Tiefschlaf erweckte.

    Zum Frühstück gabs jede Menge porridge mit Joghurt und um 7.45 gings dann los mit dem track (nachdem wir ein auto an start und eins ans Ende verfrachtet haben). 19,4 km lagen geplant vor uns und ich muss ehrlich sagen dass der Anfang rückblickend easy peasy war. Die Jungs wollten unbedingt auf den mt doom hoch, also dachten isi und ich dass wir dem ganzen ja auch mal einen try geben können ("wir schaffen das eh nicht") der mt. NgauruHOE ist mit 2291 m der höchste Gipfel des tongariromassivs und wahrscheinlich höchster Berg den ich jeh erklommen hab. Anfangs war es auch wieder nicht so schlimm, aber der Berg kam ja so voll aus dem Boden raus und hat sich über uns aufgestellt. Das war aber auch ein dicker brocken! als wir Carl und Kevin dann krabbelnt auf allen 4 aus der ferne sahen wurde uns klar dass das wirklich doch ein bisschen härter wird. Der Berg an sich hatte nichmal einen richtigen weg. Überall lag nur Vulkangestein und Sand rum und die Steigung war so extrem dass wenn man einmal gefallen wäre den ganzen Berg in die tiefe gestürzt wäre. Ich übertrwibe nicht wenn ich sage dass wir des öfteren Todesangst hatten und uns nur mit unseren Händen an die Steine festgeklammert haben. Wie Frodo und sam sind wir da also hochgekrakzelt, aber wir haben es geschafft!

    Hochkommen war ja eine Sache aber wieder runter eine ganz andere. Erst sind wir nur auf dem Arsch gerutscht, Beine über anstrengend, manchmal ging es gar nicht mehr weiter weil wir den halben Vulkan mitgenommen haben und der sich vor unseren Füßen auftat. Von oben schrien dann Leute immer ab und zu rocks und es purzelten dicke Steine runter. Hätte dich da einer am Kopf erwischt wär aber Klappe zu Affe tot du. Aber auch das meisterten wir geschickt und stellten im Laufe des Tages immer wieder fest dass wir einen fucking Vulkan hochgelaufen sind. Der rest war dagegen zwar ein klaks, haute uns aber trotzdem von den Füßen weil wir so kaputt waren. Beim crossing gabs dann noch die lakes, die hatten so grünes Wasser (oder Boden? Who knows- wikipedia wahrscheinlich), und rochen dann doch nicht so nett. Dort machten wir aber auch eine kurze lunchbreak.
    Ich muss sagen dass das crossing durch den mt doom bisher eins meiner Lieblingssachen war die ich hier gemacht habe. Das war wirklich so eine once in a lifetime Aktion die sich dann trotz Schmerz und Angst richtig gelohnt hat! Wir hatten auch so viel Glück mit dem Wetter, zwar war es auf 2000m höhe voll kalt, aber die Sonne hat geschien und uns wurde keine Sicht durch Wolken versperrt!

    Abends geschlafen wie ein baby ging es dann zurück nach Masterton. Ich durfte nämlich eine Nacht bei isi auf der farm verbringen. Die befindet sich zwar irgendwo im nirgendwo ist aber wunderschön. Das Haus war echt groß, Isis Zimmer schön, die pizza lecker und den Fernseher hab ich auch ziemlich gefeiert. Zum Nachtisch gabs auch noch richtig geilen Käsekuchen nomnom. Dummerweise haben wir uns aber auch 2 Liter Cola in die Birne gehauen was uns bis morgens um 3 wach hielt und zu tiefgründigen Gesprächen führte (nicht). Heute morgen ging es früh raus weil der gastpapa uns über die farm gefahren hat um mir alles zu zeigen. Es war so cool mal zu sehen wie eine so große farm aufgebaut ist und wie die Schafe von den hütehunden über die riesigen weiden getrieben wurden. Eine richtig gute Erfahrung ! Dann haben wir auch noch mein auto sauber gemacht was eine staubsauger-therapie dringend nötig hatte :D

    Jetzt bin ich in Napier bei Kevin und Carl. Wir waren eben im Kino und haben uns civil war angeschaut. SHDJAKDHAKHDJAH ist alles was mir dazu einfällt. Ich gönne mir heute auch mal eine Nacht im hostel mit unlimited wifi und Dusche yaaas
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  • 08.05; ich weiß gar nicht wo was wie

    8. mai 2016, New Zealand ☀️ 16 °C

    I did the tongariro crossing yesterday (and actually walked simply into mordor).
    Isi and me also decided to try to go up mt Ngauruhoe. Try. After all, we had to go and destroy that ring.
    At first there was a path, snaking its way onto the mountainside. This is easy, we foolishly thought and followed it, thinking we'd be just fine. Hah. Hah. Hah.
    Barely ten minutes later the path shriveled up to nothing, the incline was getting progressively steeper (~45° slope) and the scree getting steadily slipperier. So many times we fell to our knees, and began to climb on our fours as we slowly crawled upward. For 2 hours , we crawled and slid and huffed and puffed, hauling ourselves over sharp and craggy rocks, trying to find footholds and clinging to their narrow edges.
    People say that the closer you are to death the more alive you feel, i dont know how close to death we were (it felt really close) but oh god, i felt more alive than ever before and the adrenaline kept me going up and up. Being on top the valley trails looked like needle thin threads so far below us as the wind whistled around the face of the volcano. Despite questioning our decision multiple times on the way up due to the difficulty of the climb, the views at the top were definitely worth the effort. After feeling very accomplished, we made the long and slippery trek down. Bringing down and avalanche of volcanic Mountain with us as we descended slipping and sliding down on our asses,
    we shakily stepped on firm ground and thanked god that we made it out alive.
    After doing this hike i truly understand how much sam is the real hero carrying frodos bitch ass up that slope and i can't believe that we climbed a fucking volcanoe.
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  • 13.05; YO IHR KARTOFFELKIDDOS

    13. mai 2016, New Zealand ☀️ 16 °C

    13.05; YO IHR KARTOFFELKIDDOS

    Anfangs möchte ich aufgrund einer Anmerkung von Carl noch etwas zu meinem letzten post hinzufügen. Ich möchte hier ja alles berichten und so nah an der Realität bleiben wie möglich: ich hab bei pack'n'save nen betonkasten mitgenommen. bzw hat er ja eher mein auto mitgenommen. Wir sind beide aber ohne große Schäden aus der Sache rausgekommen.
    Nun aber zu meinen richtigen Erlebnissen. Carl und Kevin sind am nächsten Tag dann nach Hastings um dort weiter auf jobsuche und zum Friseur zu gehen. Ich bin dann von Napier nach gisborne gefahren. Auf dem weg bin ich noch zu einem echt schönem wasserfall gewandert und habe mir in verschiedensten dörfern die wälder angeschaut. In gisborne habe ich die Nacht auf einem seeeeeeehr fragwürdigem hippie/Surfer/Kiffer campground verbracht, der mich 10$ gekostet hat, ich aber UNLIMITED WIFI hatte und endlich bisschen Serien gucken konnte :)))))) am nächsten Tag hab ich mir noch die City angeschaut und bin dann nach opotiki gefahren. Es hat dolle geregnet, ich bin nur ein bisschen durch die Straßen getrödelt. Hier gab es ganz viele maori Menschen mit geeichtstattoos und Holzstatuen in der nähe der Stadt. Abends bin ich nach matata (HAKUNA) und hab da gepennt. Bei facebook hatte isi mich auf einem post von nem Mädel markiert die sich die selben Sachen wie ich angucken wollte (also tauranga, coromandel und co) und mit der wollte ich mich am nächsten Tag direkt in rotorua treffen. Gesagt, getan. Auf nach rotorua und da die gute marlee kennengelernt.
    Wir haben uns dazu entschieden nach wai-o-tapu dem ‘thermal wonderland’ zu fahren. Da gibts ganz viele geothermische Phänomene anzugucken. 3 Stunden lang haben wir uns blubbernde schlammteiche, den vielfarbigen, kochenden champagne pool und Geysire angeguckt. Das war richtig interessant, auch wenn wir vieles nicht so ganz verstanden haben und uns über der Entstehung auch nicht so ganz im klaren sind. Auf dem weg zurück nach rotorua haben wir noch halt an so einen Fluss gemacht durch den heißes Wasser fließt. War uns aber zu voll da und wir sind zurück in die Stadt, die doch sehr nach Schwefel aka faule Eier ahoi! Stinkt. Wir dürfen hier bei einem Freund von einem Freund von marlee wohnen, der ist übers Wochenende weg und wir haben die Wohnung für uns. Richtig nett hier :D
    Abends sind wir noch auf den night market, da haben wir ein bisschen Gemüse gekauft und der Musik gelauscht.

    Heute morgen sind wir dann in den redwoodforest gefahren. Da gibts ganz viele, ganz hohe und ganz dicke Bäume und wir sind hoch zu einem lookout über rotorua gewandert. Dort oben konnten wir dem Gesang der maoris lauschen die unten in einem der hier unter Touristen sehr beliebten maori-villages, den Touristen etwas vorführten (vollkommen bescheuert meiner nach). Außerdem hatten wir einen tollen Blick über rotorua. Zum lunch gings zurück in die wohnung wo wir uns die nachos von gestern reinhauten und dann in die Stadt zum “”“shoppen”“” (alles angucken und weinen dass wir pleite sind) fuhren. Morgen fahren wir nach waitomo in die glowworm caves :)
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