• Kristina Si
  • Vincent Hckr
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KriVi - 6 Monate Sabbatical

6 Monate mit dem Fahrrad 🚲 ⛺️von Budapest 🇭🇺 nach Tiflis 🇬🇪 und 2 Monate mit dem Rucksack nach Südkorea 🇰🇷 und Japan 🇯🇵 Leggi altro
  • Tag 117: Bergpässe und gesperrte Straßen

    27 settembre 2024, Georgia ⋅ ☀️ 24 °C

    Morgens spazieren wir mit sehr gutem Cappuchino und süßem Teilchen durch Barjomi. Einige Häuser sind schön bereits schön restauriert und natürlich kann man auf Quad-Ähnlichen Ungetümen mit Überschlagbügel Touren durch die Wälder buchen… ah ja. Bei uns wäre würde man einen Öko-Tourismus daraus machen, hier setzt man (noch) auf Entertainment. Gut, das geht auch damit einher, dass die Russen nicht besonders bewegungsfreudig sind und das ist das Hauptklientel hier.
    Wir fahren einen weiteren Pass auf einer echt schlechten Straße und kommen kaum voran. Es rumpelt und huckelt. Irgendwann kommen wir in einem weiteren Kurort heraus. Dieser ist bekannt für sein sulfathaltiges Wasser - Zeilgruppe ist definitiv die ältere Zielgruppe.

    Tja und dann stehen wir erstmal, wir dürfen nämlich die Straße nicht pasieren, weil gebaut wird. Erst wieder ab 19 Uhr - es ist 17 Uhr.
    Wir entscheiden uns neben unserem Auto zu kochen und werfen immer mal wieder einen Blick auf den wichtigen Mann, der die Straße sperrt. Vielleicht geht’s ja früher weiter. Und tatsächlich. Wir haben gerade unsere Nudeln verdrückt und kurz vor 18 Uhr öffnet sich die Straße=Huckelpiste.
    „Sorry for the Inconvinience“ heißt es mal wieder!
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  • Tag 118: Auf nach Mestia

    28 settembre 2024, Georgia ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir fahren 280km nach Mestia. Mestia ist ein Dorf im Hohen Kaukasus. Vor der Abfahrt tanken wir und füllen unsere Reserven auf. Gegen 09:30 Uhr kommen wir los. Die Fahrt dauert lang, da der Straßenbelag immer wieder fehlt und nicht oder gelegentlich erneuert wird. Gegen 16:30 Uhr kommen wir in Mestia an und stellen schnell fest: Das Dorf ist unspektakulär und das Dorf ist auf Tourismus ausgelegt. Viele Asiaten mit Rollkoffern und auch Russen laufen auf dem Gehweg. Die Berglandschaft, die uns umgibt ist traumhaft. Und wir müssen immer wieder zugeben, dass wir von unseren deutschen/ österreichischen/ italienischen Bergen verwöhnt sind, da ist der Hohe Kaukasus schön aber auch nicht soooo special.
    Wir finden dank iOverlander einen ruhigen Schlafplatz mit herrlichem Bergblick. Wir lassen den Abend am Lagerfeuer ausklingen.
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  • Tag 119: Mestia - Ushguli

    29 settembre 2024, Georgia ⋅ ☀️ 23 °C

    Die 57km von Mestia nach Ushguli sind gut ausgebaut und besser als erwartet. Wir haben vorab recherchiert ob wir hier fahren können. Die Straße ist einwandfrei und schlängelt sich durch und entlang riesiger Berge. Ushguli, ein weiteres Dorf mit wahnsinnig toller Kulisse, ist komplett auf den Tourismus ausgelegt. Wir machen ein paar Fotos und schlendern umher. Im Anschluss geht es wieder abwärts in Richtung Zivilisation. Wir machen Mittag mit Aussicht auf Gletscher und sehr sehr hohe Berge. Toll! Wir haben extra Kekse gekauft, die wir an Reiseradler verschenken wollen. Da wir bisher keine Radler gesehen haben, bekommen die Straßenarbeiter, die die Bergstraße herrichten, Kekse geschenkt. Die freuen sich, wir freuen uns und wir fahren weiter. Irgendwann sehen wir dann doch zwei Radler die uns entgegenkommen und den Berg hinauf strampeln. Wir halten und unterhalten uns. Die beiden Deutschen sind in den USA gestartet und wollen bis nach Deutschland. In Gänze haben sie 1 1/2 Jahre Zeit und überlegen aktuell, wo in Südeuropa sie den Winter überdauern werden. Wir sind neidisch und wünschen ihnen alles Gute. Wir finden erneut einen tollen und ruhigen Schlafplatz und lassen erneut mit einem Lagerfeuer den Abend ausklingen.Leggi altro

  • Tag 120: Cappuccino & Sonne & Wind

    30 settembre 2024, Georgia ⋅ 🌬 24 °C

    Unser Morgen ist entspannt und wir warten bis die ersten Sonnenstrahlen das nasse Zelt getrocknet haben. Auf der Fahrt nach Kutaissi nehmen wir zwei tschechiche Rucksackreisende mit. Das junge Paar hat eine Reise mit dem Rucksack und dem Zelt durch Georgen gemacht. Sehr sympathisch die beiden!
    In Kutaissi genießen wir einen guten Cappucchino. In einem 2nd-Handshop finden wir beide gut erhaltene Dinge. In Georgien gibt es mehr 2nd Handshops als Läden in denen es neue Klamotten gibt.
    Wir fahren weiter in einen Ort an dem wir schon mit den Rädern vorbeigekommen sind. Dort gibt es spezielle süße Brote und Marmeladen die am Straßenrand verkauft werden. Das Brot erinnert an Rosinenbrot und ist unspektakulär. Dazu isst man eine batschsüße Pinienkernmarmelade. Noch kurz ein weiterer Cappuchino und weiter geht es in Richtung Stephandsminda. Stephandsminda ist ein Ort an der russischen Grenze. Dort gibt es den Kazbegi einen über 5.000 Meter hohen Berg. Wir wollen nur in die Richtung und nicht wirklich in den Ort. Der Verkehr dorthin soll schrecklich sein und bei schlechtem Wetter sieht man den Berg auch nicht. Wir fahren daher nur in die Richtung um dann am nächsten Tag noch den Nordosten Georgiens zu erkunden.
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  • Tag 121: kalt wird es

    1 ottobre 2024, Georgia ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Nacht war unerwartet kalt und wir haben gefroren. Wir machen uns auf den Weg in den Osten von Georgien. Wir treffen einen russischen Radfahrer der aus Wladikawkas (nahe der georgischen Grenze) kommt und nach Tiflis fährt. Eigentlich ist er aus Wladiwostok (im Osten Russlands) und daher öfter mit dem Rad in Südkorea und Japan unterwegs. Sehr inspirierend! Wir essen in einem Dorf sehr leckere Khinkali und noch eine regionale Spezialität: heißer, flüssiger Harzerkäse/Graukäse der im Tontopf erhitzt wird. Scheckt gut, scheppert ordentlich, ist aber nichts besonders. Wir fahren bis kurz vor Tiiflis und verbringen wehmütig unsere letzte Nacht im Zelt.Leggi altro

  • Tag 122: Organisation?!?

    2 ottobre 2024, Georgia ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir organisieren alles, was wir organisieren müssen. Klamotten waschen, Gepäck im Hotel lagern, Fahrräder holen, Fahrräder in die Werkstatt bringen, Mietwagen abholen lassen, im Hotel einchecken, Wäsche im Hotel trocknen, DUSCHEN. Ansonsten sind wir am Abend noch auf der Suche nach einem Restaurant und landen in einem mittelmäßigem Thai-Imbiss.Leggi altro

  • Tag 125: 2nd Hand

    5 ottobre 2024, Georgia ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir stöbern durch die unzähligen 2nd-Hand Läden in Tiflis. Kristina findet ein paar Schätze. Wir bekommen ein seltsames Gefühl, der Fahrradladen meldet sich nicht. Ich bin zwischenzeitlich mal vorbeispaziert und die Räder stehen nach wie vor, vor der Filiale.

    Am Abend: Der Radl-Laden sendet uns Fotos von den eingepackten Rädern. Wir fallen vom Stuhl. Die Räder wurden dilettantisch auseinandergebaut und nur schlecht verpackt. Ein schriftlicher Kleinkrieg mit dem Betreiber beginnt. Unsere Fragen stoßen auf Sturheit.
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  • Tag 126: Anspannung

    6 ottobre 2024, Georgia ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir holen die Räder und werden bestätigt: Die Werkstatt hat unsere Räder komplett zerlegt. Teile wurden demontiert, die für eine Flugreise, nicht demontiert werden müssen. Wir holen die Kisten ab und öffnen die Kartons. Nichts ist sicher verpackt. Die Werkstatt ist uneinsichtig und wir verpacken nachträglich die Einzelteile. Der Tag ist vorüber und wir mit den Nerven am Ende, aber dafür stehen nun zwei verpackte Fahrräder in unserem Hotelzimmer.Leggi altro

  • Tag 128: letzter Tag

    8 ottobre 2024, Georgia ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir frühstücken ein letztes mal und lassen uns Zeit. Wir können unser Gepäck im Hotel lagern und spazieren ein letztes mal durch die Stadt. Unser Flug geht am nächsten Tag um 05:00 Uhr. Um 21:00 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Wir schlagen uns die Nacht am Flughafen um die Ohren. Schlafen am Flughafen ist schwer möglich, da die gesamte Nacht über Flüge starten und landen.Leggi altro

  • Tag 132: Überraschung

    12 ottobre 2024, Germania ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir sitzen beim Frühstück und plötzlich stehen meine Eltern in der Tür. Ich bin etwas verdattert und verstehe es erst nicht.
    Was für eine Überraschung! Haben meine Eltern und die von Vincent gut eingefädelt, obwohl sie sich gar nicht kennen!
    Und meine Mutter bringt Vincents Lieblings-Käsekuchen und Nussschecken mit. Lecker!
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  • Tag 135: Willkommen in Seoul!

    15 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Zeitverschiebung nimmt uns auseinander. Der Flug war gut, doch wir haben nicht geschlafen. Wir landen morgens in Seoul und können erst am Nachmittag im Hotel einchecken. Wir besorgen uns mobiles Internet und warten darauf, dass der Tag vorübergeht.
    Trotzdem zieht es uns noch ins Getümmel. Wir spazieren durch die Geschäfte-Straße, wo auch jede Menge Street Food angeboten wird. Ich schlage zu!
    Uns gefällt Korea jetzt schon! Und wie ruhig alles ist - ein Kontrast zu den Ländern der letzten Monate.
    Eine achtspurige Straße ist hier leider als eine Straße in Georgien oder der Türkei. Kein Hupen, keine Autos ohne Kat, keine LKWs. Und trotz der Größe ist die Stadt nicht überfüllt, es ist immer Platz zum Gehen.
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  • Tag 136: Verschlafen

    16 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ⛅ 22 °C

    Die Zeitverschiebung macht uns noch etwas zu schaffen. Ich liege nachts 3h wach, Vincent 2h und wir schlafen bis 13 Uhr. Wir wollen doch was erleben!
    Los geht’s zum Mittagessen - unser erstes echtes koreanisches Essen: Für mich gibt es Nudelsuppe (sseeeehr heiß) mit Dumplings drin und für Vincent frittiertes Hühnchen mit Reis und Ei. Beides sehr lecker und dazu gibt’s ein paar kleine Beilagen, z.B. Kimchi.
    DAS koreanische Gericht: fermentierter Kohl, eingelegt und scharf gewürzt. Lecker!

    Danach noch einen Kaffee in einem der unzähligen Cafés hier. Und wie schon in Griechenland wird alles mit Eiswürfel getrunken. Fast überall gibt es Siebträger-Maschinen, und nicht überall gibt es Cappuchino. Man gestellt stattdessen einen Latte Americano bzw. Café Latte.
    Danach machen wir uns auf in den Namsan Park mit dem berühmten Seoul-Tower und unzähligen Liebesschlössern. Scheint hier noch nicht out zu sein.
    Der Blick über Seoul, zuerst im Abendlicht, dann bei Dunkelheit ist traumhaft.
    Wir mögen die Stadt jetzt schon.
    Danach holen wir uns an einem kleinen Straßenstand noch Dumplings, gefüllt mit Kimchi und Fleisch. Sehr heiß, sehr lecker.
    Dazu gibt es eingelegten Rettich (?), das schmeckt in der Kombination. Man bekommt zum Essen immer kleine Beilagen.
    Eigentlich wollten wir noch auf den Namdeaum market aber da machen die Stände dann noch schon zu. Wir lernen: es gibt auch hier jede Menge gefälschte Markenartikel.

    Und das Beste - nach 9 Ländern in Europa und fast ausschließlichen Toilettegängen in der freien Natur weil alle Toiletten eklig waren - SAUBERE, ordentliche, öffentliche, kostenlose Toiletten überall! Sogar in der U-Bahnstation 🚽🧻🚻🚾❤️💗
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  • Tag 137: Endlich wieder Fahrradfahren!

    17 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ☀️ 25 °C

    Das Wetter ist traumhaft, wir starten früh - die Nacht mal wieder nur mit 3h Schlaf für mich. Wie gut, dass ich keine Flugbegleiterin geworden bin. Die Zeitverschiebungen würden mich fertig machen.
    Dafür habe ich nachts über koreanische Schönheitsideale gelesen:
    Meist gibt es bereits zum 18. Geburtstag oder Schulabschluss die erste Schönheitsoperation für Frauen: sich eine zweite Lidfalte operieren zu lassen. Dabei darf man als Frau egal welcher Größe nicht mehr als 50kg wiegen, hat weiße, glatte Haut,mandelförmige Augen, lange Haare und möglichst schmale Lippen. Nachhelfen per OP eher normal als die Ausnahme.
    Der Druck ist für Männer und Frauen in der Gesellschaft groß: vor 25 sollte die Ausbildung beendet sein, vor 30 geheiratet und Familie gegründet werden.
    Dann ist die Karriere für die Frauen vorbei - obwohl sehr gut ausgebildet - sie bleiben meist zu Hause und kümmern sich um Haushalt, Mann und Kind. Der Blick ist noch stark in der Gesellschaft verankert, nur wenige Männer nehmen Elternzeit, obwohl gesetzlich möglich.
    Zudem sind Frauen stark benachteiligt, sie bekommen sehr viel schwieriger Jobs, der Gehaltsunterschied ist mit 30% der größte zwischen Männern und Frauen in den Industriestaaten und leider ist auch Sexismus stark verankert. Zudem kommen immer wieder Femidzide vor.
    Immer weniger Frauen möchten das: Mutter werden, Karriere aufgeben (weil Vereinbarung kaum möglich) und da sein, um einen Mann zu heiraten. Sie entscheiden sich Single zu bleiben. Die Geburtenrate ist weltweit mit 0,72 die geringste!
    Das Land scheint uns so fortschrittlich und trotzdem ist es gesellschaftlich noch nicht so weit.
    In Seoul sehen wir das nicht so - sehr divers, homosexuelle Paare, Frauen nicht homogen sondern mit kurzen Haaren, alle Körperformen und eher weite Kleidung, wie es gerade im Trend ist.

    Wir leihen uns Räder und machen eine 50km lange Fahrradtour am Han-Fluss, der Seoul in Nord und Süd teilt.
    Auf leichten Stadträdern aus dem Giant-Store (uns wurden die Räder noch auf unsere Körpergröße angepasst) fahren wir auf perfekt angelegten Fahrradwegen den Fluss entlang.
    Wir sind begeistert von der Infrastruktur: beste Radwege, regelmäßige Raststationen mit Sitzmöglichkeiten, SAUBERE Toiletten, Trinkwasser und machmal sogar kleinen Supermärkten.
    Die Radwege sind beschildert wie Straßen (vllt. manchmal auch ein Schildermeer) - Achtung, Slow, nur 20km/h und KREISVERKEHRE nur für Fahrräder!
    Ich habe das Gefühl, Korea schützt den Bürger überall: überall Schilder, um auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam zu machen: Bodenwellen, feuchter Boden oder LED-Markierungen am Bordstein in rot oder grün, je nachdem ob die Ampel gerade rot oder grün ist. Idee für Deutschland?
    Auf unserer Tour besuchen wir das Olympiagelände vom 1988, den Lotte Tower (555m hohes Gebäude mit Einkaufszentrum), den Fischmarkt und bewundern die Skyline - die einfach nicht aufhört. Vermutlich hätten wir noch zig Kilometer weiterfahren können. Die Stadt ist rieeeeesig.
    Mittags gibt’s leckere Nudeln mit Bohnenpaste und Auberginenreis. Lecker und heiß - das Essen ist hier immer zum Mund verbrennen heiß!

    Besonders schön ist, dass alle Einrichtungen am Radweg - jede Menge kleine Fitnessgeräte, Tennis-, Basketball-, Fußballplätze, Parks, Radwege rege genutzt werden. Überall sind Leute, die picknicken und sporteln.
    Wir geben die Räder ab, als es schon dunkel wird und finden wieder ein kleines Restaurant- heute gibt es Bibimbap und Sojasprossensuppe im brodelnden Tontopf. Lecker!
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  • Tag 138: Zufall

    18 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir starten den Tag mit kaffeetrinken und Zeitung lesen in einem Café. Heute ist Regen gemeldet, daher schauen wir uns morgens noch ein typisches Hanok-Dorf mitten in Seoul an. Hanok sind die typischen koranischen Häuser. Für dieses Dorf wurden die Häuser in Korea abgebaut und an diesen einem Ort wieder aufgebaut mit Aktionen für Kinder, Einheimische und Touristen.
    Wir haben das Gefühl, dass sich viel Gedanken gemacht werden, wie man etwas präsentiert und interessant macht. Spontan kaufen wir Karten für eine Aufführung morgen Abend in diesem Hanok-Dorf. Wir sind gespannt.
    Dann fängt es auch schon das regnen an und wir essen mal wieder - diesmal Dumpling und Reiskuchen-Suppe für mich und Bohnenporridge für Vincent. Die Kimchis mussten wir mit der Schere selbst schneiden.
    Mit Stäbchen essen ist für mich immer noch eine Herausforderung, besonders mit denen aus Metall. Aber gut, ich habe noch 4 Wochen.
    Nachmittags gehen wir ins National Museum of Korea. Ein beeindruckender Bau und noch beeindruckender wie das Museum und die Ausstellungen aufgebaut ist. Tolle Erklärungen, ästhetisch, intuitiv, abwechslungsreich unf sogar digital. Wer uns im immersiven Kunstwerk findet, bekommt einen Preis :).
    Es gab Aktionen für Kinder, top Toiletten (notwendig, weil unser Magen noch nicht die Kimchi Mengen gewohnt ist 😅), schöne Cafés und Restaurants. So sollte ein Museum sein. Auch wenn wir irgendwann kein Porzellan und Buddah-Statuen mehr sehen konnten war die Art und Weise der Aufmachung so gut, dass wir uns das ganze Museum angeschaut haben.
    Und wir haben jemanden bekannten, ja sogar prominenten getroffen: Christoph Maria Herbst (alias Stromberg) macht auch gerade Urlaub in Seoul mit seiner Frau. Wir sind zusammen durch einige Ausstellungsräume gelaufen und konnten uns versichern, dass er es ist 😃 Da uns die Frage nach einem Selfie zu doof war, haben wir nur ein verwackeltes Foto aus der Ferne gemacht.

    Abends mal wieder: Suppe und leckeres Essen. Für mich nochmal Dumplings Suppe und Vincent hat heiße Bibimbap im Tontopf probiert.
    Überall sind Leute, die essen und meist mit Arbeitskollegen. Für uns macht es den Anschein, dass viel Zeit auf der Arbeit verbracht wird und auch das soziale Miteinander sich auf der Arbeit bzw. mit Arbeitskollegen abspielt.
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  • Tag 139: Fürsorge

    19 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir schlendern über den im Reiseführer beworbenen Markt und sind enttäuscht. Wir sind nicht die Zielgruppe für Damenkleidung (+50), importierten Schnaps oder Küchenartikel und weitere Alltagsdinge. Daher geht es weiter zum Rathaus. Ein imposantes Gebäude. Der vertikale Garten in der Eingangshalle fasziniert uns. Vor dem Rathaus ist der Zieleinlauf einer Ultra-Marathon-Veranstaltung (10km, 50km, 100km).
    Zudem gibt es Sitzmöglichkeiten, um einfach Mal zu lesen. Eine Outdoor-Bibliothek. Toll. Nicht nur Bücher sondern auch Regenschirme, Sonnenschirme und Leselampen können ausgeliehen werden. Uns fällt auf, dass es in der Stadt immer wieder Inseln der Ruhe gibt. Die Stadt inklusive Großraum hat ca. 25 Millionen Einwohner. In den vergangenen Monaten waren wir in einigen großen Städten. In Istanbul, Belgrad, Sofia, Skopje, Tiflis oder auch die im Westen weniger bekannten Megacitys in der Osttürkei, alle wirkten oftmals wuseliger und waren für Touristen anstrengend. Hier in Seoul fehlt der Lärm. Hier gibt es Ruheinseln, Sitzmöglichkeiten und saubere Toiletten im öffentlichen Raum. Die Rad- und Fußwege sind ein Traum und auch Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen kommen problemlos in der Stadt voran. In Tiflis bspw. mussten wir offenen Gullideckeln ausweichen und bei Dunkelheit war der Spaziergang aufgrund der fehlenden Straßenbeleuchtung kaum möglich. In Istanbul und Belgrad gab es sehr viele Treppchen und Stufen, die Hölle für Menschen mit Gehbehinderung. Das alles gibt es hier in Seoul nicht. Vielleicht sind wir daher auch den gesamten Tag außer Haus und in der Stadt unterwegs. Die Stadt macht sich Gedanken und das ist toll.

    Was uns auch auffällt: Überall im öffentlichen Raum gibt es, für alles, Informationsschilder. Hier eine Auswahl: 1. Lautsprecher können zu laut sein und die Ohren schädigen. 2. Ein Sturz auf einer Rolltreppe kann gefährlich sein. 3. In Fußgängerzonen mindestens von 1 Meter einhalten (Grund unklar) 4. Beim Laufen auf dem Gehweg nicht aufs Handy gucken. etc. Sehr fürsorglich!

    In einer U-Bahn-Station hätte mich dann auch noch beinahe ein Sicherheitsmann niedergeknüppelt. Da sexuelle Belästigungen und Übergriffe von Frauen ein massives Problem in Korea sind, werden an öffentlichen Toiletten neben Notfallknöpfen auch Menschen die für die Sicherheit zuständig sind, positioniert. Wir stehen also vor den WCs (Herren/Damen) und bestaunen die Schilder und Notfallknöpfe, als ein Sicherheitsmann angerannt kommt und Kristina fragt ob es ein Problem gibt.

    Wir spazieren durch die Fußgängerzone und streifen durch Geschäfte. Die Menschen hier scheinen das Leben zu genießen und wirken nach außen hin fröhlich und lebenslustiger als in der Türkei und im Balkan. Sie haben natürlich auch einen anderen Lebensstandard und Geld, um hip zu sein,das Wochenende draußen mit Kaffee und Kuchen (hip wie in Haidhausen) und shoppend zu verbringen. Wir fühlen uns wieder mal privilegiert.

    Am Abend besuchen wir dann noch eine Tanzperformance und nehmen am kulturellen Leben teil. Mit einer Stunde und einer kleinen Einführung (es ging um das Leben eines Schmetterling alias Vergänglichkeit) sehr kurzweilig. Wir spazieren in unser kleines Verlies (fast fensterloses Zimmer) und essen auf dem Heimweg noch Dumplings beim Dumplingmann - lecker!
    Mit ein paar Dumplings im Bauch und 25km Marsch in den Füßen endet ein weiterer toller Tag in Seoul.

    Die Stadt gefällt uns so gut, dass wir unsere 2 Tage im Nationalpark gestrichen haben und länger hier bleiben. Obwohl die Stadt so groß ist, strengt sie uns nicht so an, weil leiser, mehr Platz und sauber. Flanieren ist möglich und wir saugen die Eindrücke auf.
    Schade ist, dass wir bis auf Restaurantbestellungen keinen Kontakt zu Einheimischen haben und viele Fragen offen bleiben.
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  • Tag 140: Palast und gutes Wetter

    20 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir besuchen einen der Paläste - Gyeongbokgung - und spazieren bei herrlichem Herbstwetter durch die Palastgärten. Es handelt sich um das ursprüngliche Zentrum des alten Seouls vor Jahrhunderten. Einmal im Jahr wird die traditionelle Wachablösung der Wachen durch Schauspieler zur Schau gestellt. Wir haben Glück und können dem Spektakel beiwohnen. Ansonsten tummeln sich sehr viele inländische und ausländische Touristen in den Gärten und machen Fotoshootings mit der traditionellen koreanischen Kleidung (Hanbok). Wir haben auf das Verkleiden verzichtet… an kitschigen Fotos mangelt es uns nicht.

    Wir gehen essen und probieren die klassischen frittierten Hähnchen. 'Klassisch' sind drei Formen:
    1. Hähnchenteile doppelt frittiert und mit einer roten nicht scharfen, aber doch würzigen Sauce mariniert; 2. Hähnchenteile doppelt frittiert mit einer leicht süßem Knoblauchpaste mariniert; 3. Hähnchenteile doppelt frittiert. Normalerweise trinkt man dazu noch Bier. Wasser tut es auch. Lecker, aber auch gehaltvoll.
    In den Restaurants gibt es entweder Bilder, eine englische Karte oder wir übersetzen die koreanische Karte mit Google. Wichtig, man gibt kein Trinkgeld, für die Koreaner ist Service selbstverständlich und Trinkgeld eine Beleidigung.
    Man kann auch fast immer mit Karte bezahlen, teilweise bestellen wir auch an Tablets am Tisch inkl. Kartenzahlung.
    Und es gibt Lätzchen, um sich nicht mit Suppe/Essen zu bekleckern.
    Übrigens funktioniert Google Maps hier kaum, für alles nutzt man die Naver-App. Dort gibt es auch die Kategorie „Good to eat alone“ in den Bewertungen, denn viele Koreaner gehen auch alleine essen.

    Wir sind pappsatt und spazieren noch durch verschiedene nette Viertel.
    Es ist bunt, quirlig aber nicht stressig, es gibt weiterhin saubere Toiletten, viele Essensmöglichkeiten (wie halten sich all die Imbisse und Restaurants?!), noch mehr Läden für alles Mögliche.
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  • Tag 141: “Wandern” auf der Stadtmauer

    21 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir wandern auf der alten Stadtmauer und haben eine herrliche Aussicht auf die Stadt. Der eigentliche Startpunkt wurde verlegt. Es gibt ein Häuschen in dem ein Mann sitzt, der Informationsmaterialien für die Umleitung bereithält (sogar eine Fotoanleitung, dh mit markanten Punketen).Er stürmt raus und informiert uns ausführlich wie wir zum Startpunkt kommen. Sehr fürsorglich.
    Uns kommen sportelnde Koreaner entgegen, Trail-runnend, Rentner, Mittagspausen-Spaziergänger. Fast alle hochgerüstet mit guter Ausrüstung. So kenne ich die Koreaner schon vom Camino de Santiago. Und wichtig: immer langärmelig und einen Hut. Braun will hier keiner werden.
    Bemerkenswert ist, dass wir mitten im Grünen sind und nur 25mit dem Bus gefahren sind. Das ist auch Lebensqualität.

    Nach der Miniwanderung spazieren wir durch Stadteile in denen noch traditionelle koreanische Häuser (Hanok) stehen. Dort gibt es aufgrund der Touristenmassen extra Aufpasser die die Lautstärke auf der Straße im Blick behalten. Die Stille ist herrlich!

    Zum Mittagessen gibt es Hot Pot mit Tofu auf einem eingelassenen Gasbrenner im Tisch. Grundlage ist eine Fischbrühe. Es gibt jede Menge Beilagen (manche nicht identifizierbar), es ist gut scharf und sehr lecker.

    Wir wollen im Anschluss einen Palast besichtigen, dieser lässt jedoch heute leider nur geführte Touren rein. Also spazieren wir noch ein wenig durch die Stadt.
    Und jeden Tag entdecken wir Neues bzw. Verwunderliches:
    * beheizte Wartebänke an Bushaltestellen
    * Sonnen- bzw. Regenschirme an Ampeln zum Unterstellen
    * eine Art Schmutzabstreifer (eine im Boden eingelassene Metallplatte mit kleinen, beweglichen Kugeln, über die man drüber läuft)
    * Treppenlifte für sehr steile und lange Treppen (kleine Kabinen)
    * Druckluftpistolen am Strand, um Füße, Kinderwagen etc. sauber zu machen
    * frei zugängliches Zecken- und Moskitomittel an Park- und Waldeingängen
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  • Tag 142: Eindrucksvoll

    22 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute soll es regnen. Wir verplanen uns daher mit Aktivitäten, die drinnen stattfinden. Die Auswahl in Seoul ist groß.

    Als erstes besuchen wir einen weiteren Palast. Dort gibt es verschiedene Pagoden, Häuser und einen großen Garten. Wir besichtigen ein Haus, dass nur für den diplomatischen Austausch gebaut worden ist (daher auch eher im westlichen Stil). Sehr interessant, Diplomatie hat in Korea ein lange Tradition, war und ist eine Priorität, um die Demokratie und Souveränität auch nach außen zu stärken - und die Fahnen gegen Nordkorea hochzuhalten. Die Aufbereitung der historischen Zusammenhänge ist hyper-modern, interaktiv und wieder sehr gut gemacht. Zudem ist es sehr aufwändig und schön hergerichtet.

    Als nächstes frühstücken wir: Reis mit Kimchi sowie Reis mit Thunfisch für Kristina, dazu gibt’s noch ein Süppchen vorneweg.
    Das Essen wird immer sehr heiß serviert, was uns extrem gut gefällt. Falls es zu heiß ist, hat man am Tisch ein kleines Schälchen und füllt sich zum Beispiel Nudeln aus der Suppe erst in das Schälchen, dann isst man sie daraus. Mit dem zusätzlichen Ablegen sind sie etwas abgekühlt. Achja und alles nur mit Stäbchen. Bei der Suppe gibt’s einen Löffel dazu.
    Es klappt manchmal mehr oder weniger gut, teilweise verkrampfen unsere Finger, weil wir diese feinmotorische Arbeit nicht gewöhnt sind. Und glitschige Nudeln, oder sogar die Gräten aus einem Fisch herauszuholen und zu essen ist für Fortgeschrittene. Unser Tisch sieht immer aus wie von Kleinkindern bespritzt.

    Gestärkt besuchen wir das Rathaus und nehmen dort an einer Führung teil. Sehr empfehlenswert! Wir sind die einzigen Teilnehmer. Ein freundlicher älterer Rentner führt uns in perfektem Englisch, mit Witz und Charme durch das Rathaus. Er „motiviert“ uns sehr die Fotopunkte wahrzunehmen. :)
    Und er beantwortet unsere Fragen, die wir mangels Kontakt noch niemanden stellen konnten.
    Z.B. was kostet eine Wohnung (3 Zimmer in einer normalen Gegend von Seoul ca. 800.000 Euro), was verdient man (er hat damals ca. 40.000 Euro brutto verdient), warum trinken alle iced coffee - auch im Winter: weiß er nicht aber früher hat man nach dem Essen in den (nicht elektrischen) angebrannten Reiskocher Wasser gefüllt und es aufgekocht = Reiswasser. Das ist gut für die Verdauung und reinigt den Mundraum.
    Wir haben es sogar einmal probiert - sehr gewöhnungsbedürftig.
    Er zeigt uns auch Aufnahmen, wie die Stadt vor 50 Jahren aussah - es ist unglaublich, welches schnelles Wachstum die Stadt und das Land hinter sich haben.

    Das Rathaus ist architektonisch extrem eindrucksvoll. Alte Gebäude wurden abgerissen, vom historische Rathaus die Fassade erhalten und 7 Stockwerke darunter gebaut. Heute ist das alte Rathaus die öffentliche Bibliothek, ist allen zugänglich mit herrlichem Dachgarten und eine interessante Ausstellung zur Entwicklung der Stadt.
    Die Form ist einem traditionellen Haus nachempfunden - das typisch gewölbte Dach (um Regen und Sonne abzuhalten).

    Im Rathaus von Seoul arbeiten 2.000 Menschen. Mega Stadt, mega Rathaus und es gibt noch zig andere Rathausgebäude. Eindrucksvoll! In den futuristischen Waben die im Dach vom Foyer hängen endet unsere Tour. Dort wird ein Café betrieben in dem Menschen mit Behinderungen arbeiten. Wir bleiben selbstredend und stärken uns erstmal mit einem Café Latte.
    Allgemein haben wir festgestellt: Café Latte kommt unserem Cappuccino sehr nahe. Wenn wir in Südkorea einen Cappuccino bestellen enthält dieser seeeeeehr viel Milch. Lieber weniger Milch und mehr Kaffee, also trinken wir Café Latte.
    Wir machen noch einen Abstecher zum Design Plaza - architektonisch wieder sehr beeindruckend, Ausstellungen interessieren uns nicht wirklich.

    Wir fahren zum War Museum Memorial. Die zerrissene, gebeutelte Geschichte von Korea. Erst die Besatzung durch Japan, dann der verheerende Koreakrieg, sind mal wieder gut aufbereitet.
    Wenn wir auch hinterfragen, ob denn auch die Gräultaten der Südkoreaner dargestellt und so transparent sind. Sie haben zwar ihr Land und Demokratie verteidigt aber auch unzählige Kriegsverbrechen begangen und waren nicht nur die „Guten“.

    Geblieben ist ein geteiltes Land. Eine Wiedervereinigung erscheint in weiter Ferne und auch die junge Generation interessiert sich kaum noch dafür. Für sie ist Nordkorea ein anderes Land und keine Brudernation oder die Bewohner Landsleute.
    Doch gibt es immer wieder Konflikte - vor allem entlang der Grenze im Wasser aber auch zuletzt gab es Sprengungen von Straßen auf der nordkoreanischen Seite entlang der Grenze.
    Die Grenze wurde (willkürlich?!) nach der Befreiung Koreas von den Japanern 1945 zwischen den Alliierten Russland und Amerika am 38.Breitengrad festgelegt.
    1950 kam es zu einem Überfall von Nordkorea (unterstützt und finanziert von der Sowjetunion und China) auf Südkorea. Südkorea konnte schließlich nur mit Unterstützung der Amerikaner und einer UN-Mission die Nordkoreaner zurückdrängen. Der Korea Krieg endete 1953 mit ca. 4 Millionen Toten.
    Alles ziemlich bedrückend, vor allem in Hinblick auf die aktuellen Kriege.
    Wir brauchen erstmal eine Dumpling-Suppe und Kimchi zur Aufmunterung!

    Nun endet unser Aufenthalt in Seoul. Die Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert und eine Woche kann man hier ohne Probleme verbringen.
    Morgen geht's weiter! Nächste Stadt auf unsere Reise: Busan im Süden Südkoreas.
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