• Ryūsendō Cave und der Weg nach Norden ⬆️

    29–30 авг. 2025, Япония ⋅ ☁️ 26 °C

    #english below 👇

    Auf dem Weg nach Hokkaidō machten wir noch einen Abstecher zur Ryūsendō-Höhle in Iwaizumi. Dabei handelt es sich um eine beeindruckende Tropfsteinhöhle, die mehrere kristallklare Seen beherbergt. Der tiefste von ihnen reicht fast 100 Meter in die Tiefe – erstaunlich, wenn man direkt davorsteht. Auch wenn das Wetter draußen eher ungemütlich war, herrschten in der Höhle konstante 10 Grad – ganz schön frisch 🥶. Direkt gegenüber gab es noch ein weiteres Museum in einer Höhle, das jedoch eher wie eine kleinere Version des Originals wirkte 😅.

    Auf unserer Weiterfahrt legten wir einen Zwischenstopp an einem Aussichtspunkt ein. Von dort hatten wir einen fantastischen Blick über das Meer und den kleinen Hafen – ein wirklich stimmungsvoller Moment.

    Generell ist das Autofahren in Japan sehr angenehm. Der Verkehr verläuft ruhig und gesittet, Hektik oder Drängeln erlebt man hier kaum. Die Höchstgeschwindigkeit liegt meist bei 100 bis 120 km/h, nur auf einem kurzen Abschnitt konnten wir tatsächlich bis 130 km/h fahren. Zwar begegneten wir einigen Baustellen, doch selbst das lief erstaunlich entspannt ab. Wie in vielen anderen Ländern gibt es auch in Japan Autobahnmaut. Zum Glück erhielten wir von der Autovermietung eine „ETC“-Karte, mit der wir die Gebühren problemlos sammeln und später begleichen konnten.

    Da wir nicht immer die Autobahn wählten, bekamen wir auch einen wunderschönen Eindruck vom Land: endlose Wälder, markante Bergketten, Vulkane, charmante kleine Wohnorte – Japan zeigt sich hier von einer ganz besonderen Seite. Unterwegs hielten wir immer wieder an Seen und Tempeln, bis wir schließlich am Abend Aomori erreichten. Dort nahmen wir die nächste Fähre hinüber nach Hakodate – der Beginn unseres Abenteuers auf Hokkaidō.

    #On our way to Hokkaidō, we made a detour to the Ryūsendō Cave in Iwaizumi. It is an impressive limestone cave that features several crystal-clear underground lakes. The deepest of them reaches almost 100 meters – truly astonishing when you stand right in front of it. Even though the weather outside was rather unpleasant, the temperature inside the cave was a constant 10 degrees – quite chilly 🥶. Just across from it, there was another museum located in a cave as well, though it felt more like a smaller version of the original 😅.

    As we continued our journey, we stopped at a viewpoint where we were greeted with a stunning view of the sea and the small harbor – a truly atmospheric moment.

    Driving in Japan is generally very pleasant. Traffic is calm and orderly; there’s hardly any rush or aggressive behavior on the road. The speed limit is usually between 100 and 120 km/h, and only on one short stretch were we able to drive up to 130 km/h. We did encounter some construction sites, but even those were handled quite smoothly. Like in many other countries, highways in Japan have tolls. Luckily, our rental car came with an “ETC” card, which allowed us to conveniently collect the fees and pay them all at once later.

    Since we didn’t always take the highway, we got to see much more of the country: endless forests, striking mountain ranges, volcanoes, and charming little towns – Japan reveals a very special side this way. Along the route, we kept stopping at lakes and temples, until we finally reached Aomori in the evening. From there, we boarded the next ferry to Hakodate – the beginning of our adventure on Hokkaidō.
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  • Hokkaido

    30 авг.–3 сент. 2025, Япония ⋅ ☀️ 22 °C

    #english below 👇

    Auf Hokkaidō besuchten wir verschiedene Seen und Aussichtspunkte. Immer wieder boten sich uns wundervolle Ausblicke über das schöne Land und die Natur. Außerdem machten wir einen Abstecher zur bekannten Lavendel- und Blumenfarm Farm Tomita. Leider war der meiste Lavendel bereits geerntet. Dennoch konnten wir Lavendel-Eiscreme und Getränke mit Lavendel probieren. Besonders lecker waren auch die gebackenen Kartoffeln mit Lavendelbutter 🤤 – einfach köstlich!

    Auch auf Hokkaidō gibt es ein „Höllental“. Auf einem Holzsteg kann man tief zwischen die Geysire hineinlaufen. In der Stadt selbst sprudelt ebenfalls eine heiße Quelle, die man besichtigen kann. Allerdings liegt dadurch ständig ein deutlicher Schwefelgeruch in der Luft 😵.

    In Noboribetsu besuchten wir außerdem einen kleinen Freizeitpark, der die Edo-Zeit nachstellt. Dort gibt es historische Dorfstraßen, die spannende Einblicke in das Leben dieser Epoche geben. Wir schauten uns unter anderem zwei Vorstellungen an. Eine war dem Alltag der „feinen“ Frauen gewidmet. Sie war eher humorvoll gestaltet, und ein Zuschauer durfte sogar mitspielen. Die Darstellerinnen gaben sich große Mühe – es war sehr unterhaltsam. Später am Tag sahen wir noch eine Ninja-Show, die voller Action war und das Publikum bestens unterhielt 🥷.

    Mehr über Geschichte und Kultur erfuhren wir im Museum Upopoy. Dort verbinden sich Geschichte und Naturkunde auf interessante Weise. Besonders spannend war es, mehr über die Ainu und ihre Vergangenheit zu erfahren.

    Überall in Japan gibt es an Autobahnen und Straßen Rastplätze, sogenannte „Michi no Eki“. Dort – und auch an vielen Aussichtspunkten – kann man einzigartige Stempel sammeln. Genau das tat auch Michael: An jeder Station hielten wir an, er schnappte sich sein Heftchen und ging auf Stempeljagd 🕹️💮.

    An diesen Rastplätzen werden außerdem immer regionale Produkte angeboten. So bekamen wir jedes Mal einen guten Überblick darüber, wofür die jeweilige Region bekannt ist, was dort angebaut wird und welche Spezialitäten man probieren kann.

    #On Hokkaidō, we visited several lakes and viewpoints. Time and again, we were treated to wonderful panoramic views of the beautiful landscape and nature. We also made a stop at the famous lavender and flower farm, Farm Tomita. Unfortunately, most of the lavender had already been harvested. Still, we were able to try lavender ice cream and drinks flavored with lavender. The baked potatoes with lavender butter were especially delicious 🤤 – simply amazing!

    Hokkaidō also has its own “Hell Valley.” On a wooden boardwalk, you can walk deep into the area among the geysers. In the town itself, there is also a hot spring bubbling up that can be viewed. However, this also means that the air is always filled with a strong sulfur smell 😵.

    In Noboribetsu, we also visited a small theme park that recreates the Edo period. There are historic village streets that provide fascinating insights into life during that era. We attended two performances there. One was dedicated to the everyday life of “refined” women. It was presented in a humorous way, and even allowed one member of the audience to participate. The actresses put a lot of effort into their roles, and it was very enjoyable to watch. Later in the day, we saw a ninja show, which was full of action and extremely entertaining 🥷.

    To learn more about history and culture, we visited the Upopoy Museum. Here, history and natural history are intertwined in an engaging way. We found it particularly fascinating to learn more about the Ainu and their past.

    All across Japan, there are roadside rest areas along highways and roads, called “Michi no Eki.” There – and also at many viewpoints – you can collect unique stamps. That’s exactly what Michael did: at every stop, he grabbed his little stamp book and went on a stamp hunt 🕹️💮.

    These rest areas also always offer regional products. This way, we got a great overview of what each region is known for, what is grown there, and which specialties are worth trying.
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  • Osaka 🍗- Nara🦌 - Kyoto ⛩️

    4–6 сент. 2025, Япония ⋅ ☁️ 32 °C

    #english below 👇

    Nach unserer Ankunft in Osaka buchten wir direkt für den Abend eine Food Tour. Gesagt, getan: Gemeinsam mit unserer Gruppe besuchten wir fünf verschiedene Lokale und konnten unzählige Leckereien probieren. Gestartet sind wir in einem Izakaya, einer typisch japanischen Kneipe oder Bar. Dort gab es wie immer leckeres eingelegtes Gemüse sowie Fleischspieße. Dazu wurde Lemonsour, Umesour oder – ganz klassisch – Bier serviert, aber natürlich gab es auch andere Getränke. In Japan stößt man mit dem Wort „Kanpai“ an 🍻.Im Laufe des Abends probierten wir verschiedene Sobanudeln, sowohl kalt als auch warm. Es gab gefüllte Omeletterollen mit Gemüse, gebratene Pilze, Hühnchen und Tempura-Garnelen sowie vieles mehr. Natürlich durften die Takoyaki nicht fehlen – kleine Oktopusbällchen mit unterschiedlichen Soßen.Wir führten tolle Gespräche und erfuhren viel von unserem Guide.Selbstverständlich besichtigten wir auch das Schloss von Osaka und die umliegenden Parks. Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Nara. Anna wollte unbedingt die heiligen Hirsche sehen – und diese waren wirklich nicht schwer zu finden! Kaum hatten wir die Bahnstation verlassen, standen schon die ersten Hirsche auf Verkehrsinseln und im angrenzenden Park. Wie aus den bekannten Videos verneigen sich manche Rehe tatsächlich, bevor sie ein Leckerli bekommen. Aber die Tiere können auch recht aufdringlich oder ruppig werden, wenn ihnen das Futter nicht schnell genug gereicht wird. Es war unterhaltsam, den anderen Besuchern dabei zuzuschauen, wie sie versuchten, mit den Rehen klarzukommen. Wir wollten zwar nicht mit ihnen tauschen, hatten dabei aber viel Spaß.Von Osaka aus machten wir zudem einen Tagesausflug nach Kyoto. Dort besuchten wir einige wunderschöne Tempel und aßen unterwegs herrliche Wagyu Ramen 🍜.An unserem letzten Tag in Osaka besuchten wir das Cup Noodle Museum. Dort bemalten wir unsere eigenen Becher und stellten den Inhalt unserer Cup Noodle selbst zusammen 😅. Außerdem nahmen wir an einem Kurs teil, in dem wir eine Teezeremonie lernten und kleine Süßigkeiten mit Bohnenpaste herstellten. Wir gestalteten unter Anleitung kleine Häschen und Chrysanthemen.Am Abend machten wir uns dann mit dem Nachtbus auf den Weg nach Tokio 🗼🚌.

    #After our arrival in Osaka, we immediately booked a food tour for the evening. No sooner said than done: together with our group, we visited five different venues and were able to try countless delicacies. We started in an Izakaya, a typical Japanese pub or bar. There we had the usual delicious pickled vegetables and meat skewers. To go with it, we were served lemonsour, umesour or – of course – beer, along with other drink options. In Japan, you clink glasses and say 'Kanpai' 🍻.During the course of the evening we tasted various soba noodles, both cold and warm. There were filled omelette rolls with vegetables, fried mushrooms, chicken and tempura prawns, and a lot more. Naturally, the takoyaki were not to be missed – small octopus balls with different sauces.We had great conversations and learned a lot from our guide.Of course, we also visited Osaka Castle and the surrounding parks. In the afternoon, we traveled on to Nara. Anna really wanted to see the sacred deer – and they turned out to be very easy to find! As soon as we left the train station, the first deer were already standing on traffic islands and in the adjacent park. Just like in the famous videos, some of the deer actually bow before they get a treat. But the animals can also be quite pushy or rough if the food doesn't arrive quickly enough. It was entertaining to watch other visitors trying to handle the deer. We wouldn't have wanted to switch places with them, but we had lots of fun.We also took a day trip from Osaka to Kyoto, where we visited some beautiful temples and enjoyed delicious Wagyu ramen on the way 🍜.On our last day in Osaka, we visited the Cup Noodle Museum. There, we decorated our own cups and put together the contents for our own cup noodle 😅. We also took part in a workshop, where we learned about the Japanese tea ceremony and made small bean paste sweets. With guidance, we created little rabbits and chrysanthemums.In the evening, we took the night bus to Tokyo 🗼🚌.
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  • Letzte Tage in Tokyo

    7–9 сент. 2025, Япония ⋅ ☁️ 31 °C

    #english below 👇

    Am Morgen sind wir mit dem Nachtbus in Tokio angekommen. Wir haben unser Gepäck im Hotel abgegeben und sind losgezogen. Vor unserer Mount-Fuji-Tour um 8:30 Uhr tranken wir noch einen Kaffee. Im Bus schliefen Michael und Anna, während Jutta die schöne Aussicht auf Japans Natur 🗻 genoss. Wir hatten großes Glück, denn an diesem Tag konnte man den Mount Fuji sehr klar sehen. Außerdem fuhren wir mit einer Seilbahn den Berg hinauf, auch hier boten sich wunderschöne Ausblicke.Unsere Tour beinhaltete mehrere Stopps. Einer davon war eine Teezeremonie, die jedoch eher auf große Reisegruppen ausgelegt war und uns nicht so gut gefiel wie der Kurs, den wir bereits einmal besucht hatten.Zurück in Tokio durfte natürlich Sushi nicht fehlen. Diesmal besuchten wir ein tolles Restaurant mit Bar. Es gab zunächst ein Menü und danach „All you can eat“ Thunfisch-Sushi 🍣. Das Sushi wurde von einem älteren Meister zubereitet, der seit über 40 Jahren Sushi macht 😲. Er war sehr freundlich und zeigte uns, wie man das ein oder andere Sushi richtig isst. Das hat uns sehr gut gefallen.Außerdem besuchten wir eine Kabarettshow. Sie war bunt, laut und äußerst unterhaltsam. Zusätzlich hatten wir Glück und gewannen eine große Portion Popcorn 🍿.

    #In the morning, we arrived in Tokyo by night bus. We dropped off our luggage at the hotel and set off. Before our Mount Fuji tour at 8:30 a.m., we had a coffee. On the bus, Michael and Anna slept while Jutta enjoyed the beautiful views of Japan’s nature 🗻. We were very lucky, because that day Mount Fuji was clearly visible. We also took a cable car up the mountain, where we had more stunning views.Our tour included several stops. One of them was a tea ceremony, but it was more designed for large tour groups and not as nice as the course we had done before.Back in Tokyo, sushi was of course a must. This time, we went to a great restaurant with a bar. First, there was a set menu, followed by “all you can eat” tuna sushi 🍣. The sushi was prepared by an elderly master who had been making sushi for over 40 years 😲. He was very friendly and showed us the proper way to eat certain kinds of sushi. We really enjoyed that.We also went to a cabaret show. It was colorful, loud, and very entertaining. On top of that, we were lucky enough to win a big portion of popcorn 🍿.
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  • Home sweet home 🏡

    11–25 сент. 2025, Германия ⋅ ☁️ 19 °C

    #english below 👇

    Ein richtiger Urlaub war es zwar nicht – dafür hatten wir einfach zu viel zu erledigen 😅 –, aber wir machten einen kleinen Heimatbesuch. Dabei stand natürlich das Wiedersehen mit Freunden und Familie im Mittelpunkt. Außerdem gingen wir erstaunlich oft frühstücken und besuchten die spannende Banksy-Ausstellung in Mannheim – absolut empfehlenswert!Ein besonderes Highlight war die Einschulung von Michaels Patenkind. Es war wunderschön, diesen wichtigen Tag mitzuerleben und dabei so viele liebe Menschen wiederzusehen 💗.Natürlich konnte Michael seiner Leidenschaft nicht widerstehen und suchte einen Escape Room aus – dieses Mal in Bad Steben. Also machten wir uns bei Regen auf den Weg und erlebten dort jede Menge Spaß und Nervenkitzel bei "Dreamlabs". Wir spielten zunächst „Metropolis 2099“ und weil sich die lange Fahrt wirklich lohnte, wagten wir zusätzlich noch „Die Legende des herzlosen Piraten“. Beide Räume waren spannend, knifflig und absolut weiterzuempfehlen!

    #It wasn’t exactly a real vacation – we simply had too many things to take care of 😅 – but we did make a short visit home. The focus, of course, was on seeing friends and family again. We also found ourselves going out for breakfast surprisingly often and visited the fascinating Banksy exhibition in Mannheim – highly recommended!A very special highlight was the first day of school for Michael’s godchild. It was wonderful to be part of such an important day and to see so many dear people again 💗.Naturally, Michael couldn’t resist his passion and picked out an escape room – this time in Bad Steben. So, despite the rain, we set off and had plenty of fun and excitement at "Dreamlabs." We first played “Metropolis 2099” and, since the trip was definitely worth it, we also dared to try “The Legend of the Heartless Pirate.” Both rooms were exciting, challenging, and absolutely worth recommending!
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  • Buen Camino 🥾

    13 октября 2025 г., Испания ⋅ ⛅ 22 °C

    # english below 👇

    Wir sind auf dem Jakobsweg unterwegs. Genauer gesagt dem Camino Frances ca. 800 km wollen wir Zurücklegen. Knappe 300 km davon haben wir schon 🙌.

    Schaut gerne bei unserer Camino Reise vorbei
    ->https://findpenguins.com/9eu5aosql836x/trip/68d…

    #We are walking the Way of St. James – more precisely, the Camino Francés. We plan to cover around 800 km, and we’ve already completed nearly 300 km 🙌.
    Feel free to follow along on our Camino journey.
    -> https://findpenguins.com/9eu5aosql836x/trip/68d…
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  • 800 km später 🥾

    1–3 нояб. 2025, Испания ⋅ ☁️ 15 °C

    #english below 👇

    Wir sind nach knapp 800 Kilometern in Santiago angekommen 😍.
    Auf dem Weg zur Kathedrale liefen wir durch die kleinen Gassen und Straßen. Unter einem Torbogen spielte jemand Dudelsack – schon dabei wurden wir etwas emotional. Als wir schließlich vor der Kathedrale standen, wurde uns bewusst, was wir in den letzten Wochen alles zurückgelegt hatten. Wir trafen Freunde und Wegbegleiter, umarmten uns und feierten gemeinsam unsere Ankunft 🎉.Wir erreichten Santiago pünktlich zum Gottesdienst am 1. November um 11:30 Uhr. Davor mussten wir allerdings etwa 45 bis 60 Minuten anstehen, um überhaupt in die Kathedrale zu gelangen. Bei diesem Gottesdienst wird unter anderem das 1,50 Meter große Weihrauchfass, der „Botafumeiro“, durch die Kathedrale geschwungen. Dafür braucht es sechs Männer, die das Fass in Bewegung versetzen 😲.
    Unsere Plätze lagen eher weiter hinten – im Nachhinein gar kein Nachteil, denn der Weihrauch lag dicht in der Luft 😅. Es war ein beeindruckender und sehr feierlicher Gottesdienst 🙏.Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Pilgerbüro, um unsere Compostela in Empfang zu nehmen. Den restlichen Tag verbrachten wir mit gutem Essen, Trinken und Erholung.Am nächsten Tag besichtigten wir die Kathedrale, das Museum und den Turm ausführlicher. Die Führung zum Turm führte über das Dach der Kathedrale. Anna brauchte etwas Überwindung und Konzentration, um über die schrägen Dachflächen zu gehen, doch die Aussicht war wunderschön 💖.

    #After almost 800 kilometers, we finally arrived in Santiago 😍.
    On our way to the cathedral, we walked through the small alleys and streets. Under an archway, someone was playing the bagpipes, and already at that moment we became emotional. As we finally stood in front of the cathedral, we realized just how much we had accomplished over the past weeks. We met friends and fellow travelers, hugged each other, and celebrated our arrival together 🎉.We reached Santiago just in time for the church service on November 1st at 11:30 a.m. Before that, we had to wait about 45 to 60 minutes just to get into the cathedral. During this service, the 1.5-meter-high incense censer, the "Botafumeiro," is swung through the cathedral. It takes six men to set it in motion 😲.
    Our seats were further back, which turned out to be just fine, as there was an impressive amount of incense in the air 😅. It was a beautiful and moving service 🙏.Afterwards, we made our way to the pilgrims’ office to receive our Compostela. We spent the rest of the day eating, drinking, and relaxing.The next day, we took a closer look at the cathedral, the museum, and the tower. The tour to the tower led us across the cathedral roof. Anna needed a bit of courage and concentration to walk along the slanted rooftops, but the view was absolutely gorgeous 💖.
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  • Bis ans Ende der Welt 🥾

    3–4 нояб. 2025, Испания ⋅ 🌬 16 °C

    #english below 👇

    Eigentlich war der Plan, von Santiago weiter bis nach Fisterra zu laufen. Doch da unsere Knie immer noch schmerzten und das Wetter zu 90 % aus Regen bestand, entschieden wir uns, den Bus zu nehmen. Der Check-in erwies sich diesmal als etwas schwieriger: Der Schlüssel war nicht wie geplant in der Schlüsselbox, sondern lag in dem Briefkasten 🤦. Nach ein paar Versuchen hatten wir auch dieses Problem gelöst und machten uns anschließend auf den Weg zum „Ende der Welt“.Zum Abschluss unseres Weges gönnten wir uns eine köstliche Meeresfrüchteplatte 🤤.So ging unser Weg schließlich zu Ende. Wir haben wunderbare Menschen getroffen, leckeres Essen genossen, viel Wein getrunken und unzählige Schnarchkonzerte in Schlafsälen gehört 😅.Zwei Koreanerinnen – Mutter und Tochter – sind uns immer wieder begegnet. Irgendwann sagten sie, es sei Schicksal. Wir teilten den Muskelkater, die Regentage und die schmerzenden Gliedmaßen.Es war eine herausfordernde und zugleich wunderbare Zeit.
    Würden wir es wieder machen? – Definitiv ja!
    Wären wir beim nächsten Mal besser vorbereitet? – Auch ja 😂.

    #Originally, our plan was to continue walking from Santiago to Fisterra. However, since our knees were still hurting and the weather consisted of rain about 90% of the time, we decided to take the bus instead. Checking in turned out to be a bit trickier this time: the key was not in the lockbox as expected, but lying in the mailbox 🤦. After a few attempts, we managed to solve this issue and then set out for the “end of the world.”To celebrate the end of our journey, we treated ourselves to a delicious seafood platter 🤤.And so our Camino came to an end. We met wonderful people, enjoyed great food, drank plenty of wine, and heard countless snoring concerts in the dormitories 😅.We repeatedly ran into two Korean women – mother and daughter. Eventually, they said it must be fate. We shared sore muscles, rainy days, and aching limbs.It was a challenging yet wonderful time.
    Would we do it again? – Definitely yes!
    Would we be better prepared next time? – Also yes 😂.
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  • Was Nun ? 🤷

    3–8 нояб. 2025, Португалия ⋅ ☁️ 18 °C

    #english below 👇

    Den Jakobsweg haben wir erfolgreich beendet – und plötzlich stand die Frage im Raum: Was nun?
    Da Portugal ganz in der Nähe lag, fiel unsere Wahl schnell auf Porto 🇵🇹.Also machten wir uns auf den Weg dorthin. Das Busnetz in Portugal ist hervorragend ausgebaut, und auch Anbieter wie Flixbus sind hier erstaunlich günstig 👍.
    Beim Check-in begrüßte uns Jorge herzlich und versorgte uns gleich mit zahlreichen Tipps zu Restaurants und Sehenswürdigkeiten.Nun mussten wir uns erst einmal an einen ganz anderen Alltag gewöhnen: nicht mehr um sieben Uhr aufstehen und den ganzen Tag laufen, sondern einfach treiben lassen und das Stadtleben genießen.
    Vor allem aber hieß es: essen, genießen, probieren 🤤! Leckere Sandwiches, knusprige Pastéis de Nata und selbstverständlich durfte ein gutes Glas Portwein nicht fehlen 🍷.
    Nach Tagen voller Bewegung fühlte es sich wunderbar an, die Stadt in ruhigem Tempo zu entdecken – und sich mit jeder Leckerei ein Stück vom portugiesischen Lebensgefühl auf der Zunge zergehen zu lassen.

    #After completing the Camino de Santiago, one question quickly came to mind: what now?
    Since Portugal was just around the corner, we decided to head to Porto 🇵🇹.So off we went! The bus network in Portugal is excellent, and even long-distance options like Flixbus are surprisingly affordable 👍.
    At check-in, Jorge welcomed us warmly and shared plenty of great tips on where to eat and what to see.First, though, we had to get used to a completely different rhythm: no more waking up at seven and walking all day. Instead, it was time to slow down, wander, and simply enjoy city life.
    And of course—to eat, taste, and indulge 🤤! Delicious sandwiches, crispy pastéis de nata, and naturally, a good glass of port wine 🍷.After so many days of walking, it felt wonderful to explore the city at a relaxed pace and let every bite offer a taste of Portuguese life.
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  • Lissabon

    10–15 нояб. 2025, Португалия ⋅ ⛅ 20 °C

    #english below 👇

    In Lissabon gab es die berühmten Pastéis de Belém, die den Pastéis de Nata ähneln.
    Leider hat es an einigen Tagen geregnet – auch an dem Tag, an dem wir einen Ausflug nach Sintra unternommen haben. Wir waren eine kleine Gruppe von vier Personen und machten uns gemeinsam auf den Weg ins magische Sintra.Zuerst besuchten wir die wunderschönen Gärten. Doch schon bald fing es an zu regnen, und bis wir am Schloss ankamen, waren wir alle völlig durchnässt 🌧️🌧️. Trotzdem war die Stimmung gut – und beim nächsten Stopp kauften wir uns „Not-Socken“ mit Hunden und Einhörnern 🦄.Auch das Kloster an der Meerpromenade ist beeindruckend groß und wunderschön. Dank der Lissabon Card mussten wir weder anstehen noch Tickets kaufen und konnten außerdem den öffentlichen Nahverkehr unbegrenzt nutzen 🙌. Am selben Tag besichtigten wir noch den Palast und die Schatzkammer 💎.In ganz Portugal begegnet man vielen Vögeln – nicht nur Tauben, sondern auch Hühnern, Gänsen, Pfauen und Enten. Selbst auf der Burg liefen etliche Pfaue umher. Dort hatten wir einen Audioguide, der wirklich großartig war 💥. Man sollte sich währenddessen vorstellen, zu den Angreifern zu gehören und versuchen, die Burg einzunehmen. Der Sprecher hatte sichtlich Spaß daran, zu erklären, warum das so gut wie unmöglich gewesen wäre 😅.

    #In Lisbon, there were the famous Pastéis de Belém, which are similar to Pastéis de Nata. Unfortunately, it rained on several days – including the day we took a trip to Sintra. We were a small group of four and set off together for the magical Sintra.First, we visited the beautiful gardens. But soon it started to rain, and by the time we arrived at the castle, we were all completely soaked 🌧️🌧️. Still, the mood was good – and at the next stop, we bought “emergency socks” with dogs and unicorns on them 🦄.The monastery along the seaside promenade is also impressively large and beautiful. Thanks to the Lisbon Card, we didn’t have to wait in line or buy tickets, and we could use public transportation without limits 🙌. On the same day, we also visited the palace and the treasure chamber 💎.All over Portugal, you encounter many birds – not just pigeons, but also chickens, geese, peacocks, and ducks. Even at the castle, several peacocks were wandering around. There, we had an audio guide that was truly fantastic 💥. While listening, you’re encouraged to imagine yourself as one of the attackers trying to capture the castle. The narrator clearly enjoyed explaining why this would have been virtually impossible 😅.
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  • Roadtrip durch Spanien 🚌

    18 нояб.–1 дек. 2025, Испания ⋅ ☀️ 19 °C

    #english below 👇

    Sevilla -> Ronda -> Granada -> Cabo de Gata -> Albacete -> Requena -> Valencia -> Barcelona

    In Sevilla haben wir unseren Mietwagen abgeholt und machten uns auf, Spanien zu erkunden.
    Schon in Sevilla selbst gab es einiges zu entdecken.Zuerst haben wir die Stierkampfarena erkundet. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte des Stierkampfs. Außerdem haben wir uns beide ehemaligen Expo-Gelände angeschaut. Sie sind noch mehr oder weniger gut erhalten und stammen aus den Jahren 1992 und 1929.Das Areal der Expo 1992 bietet unter anderem eine Rakete und ein Kloster zu sehen. Bei der Rakete waren wohl die Originalteile nicht lieferbar, sodass als Ersatz einfach Lampenschirme verwendet wurden 😂.In Ronda durfte natürlich die bekannte Brücke nicht fehlen. Mit einem leckeren Eis machten wir uns auf den Weg, die Brücke und den Sonnenuntergang zu genießen 🌄.Auf unserem Weg gab es einige Dörfer, die in die Felsen gebaut wurden. Überall stehen weiße Häuser, von denen man nur die Frontfassaden sieht – der Rest verschwindet im Fels.Natürlich besuchten wir auch die Alhambra. Zuerst verliefen wir uns in den dazugehörigen Gärten. Nach gefühlt 5 weiteren Kilometern kamen wir schließlich am Eingang an und besichtigten das weitläufige Gelände. Dort gibt es wunderschöne Wandgestaltungen und Mosaike zu entdecken. Auch bei Nacht macht die Alhambra ordentlich etwas her, dann wird sie komplett beleuchtet 😍.In Valencia haben wir unseren Orangenbaum „Friedbert“ besucht und natürlich auch die dazugehörige Finca „Naranjas del Carmen“. Wir haben dort eine ausführliche Führung bekommen und durften sogar selbst Orangen pflücken. Am Ende gab es noch eine Verkostung aller Produkte, die dort hergestellt werden – gegangen sind wir mit einer Menge Orangen, Clementinen und leckerem Honig 🍯.

    #In Seville, we picked up our rental car and set off to explore Spain.
    Even in Seville itself, there was already a lot to discover.We first visited the bullring, where we learned a lot about the history of bullfighting. We also explored both former Expo sites, which are still more or less well preserved and date back to 1992 and 1929.The Expo 1992 area features, among other things, a rocket and a monastery. Apparently, the original parts for the rocket were not available, so they simply used lampshades as replacements 😂.In Ronda, the famous bridge was of course a must-see. With a delicious ice cream in hand, we set off to enjoy the bridge and the sunset 🌄.On our way, we passed several villages that were built into the cliffs. Everywhere you look, there are white houses where you only see the front façades – the rest disappears into the rock.Naturally, we also visited the Alhambra. At first, we got lost in the surrounding gardens. After what felt like an extra 5 kilometres, we finally reached the entrance and explored the extensive grounds. There you can discover beautiful wall decorations and mosaics. The Alhambra is also stunning at night, when it is completely illuminated 😍.In Valencia, we visited our orange tree “Friedbert” and, of course, the associated farm “Naranjas del Carmen”. We were given an extensive tour and even got to pick oranges ourselves. At the end, there was a tasting of all the other products they make there, and we left with plenty of oranges, clementines and delicious honey 🍯.
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  • Flucht durch Barcelona 😲

    27 нояб.–3 дек. 2025, Испания ⋅ ☀️ 14 °C

    #english below 👇

    Barcelona stand ganz im Zeichen von Gaudí, Escape Rooms und Weihnachten 🎄.Da Spanien und vor allem Barcelona besonders viele und gut bewertete Escape Rooms bietet, haben wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und einige davon gespielt. Die Themen waren unter anderem Jurassic Park – und ja, es gab riesige Dinos und jede Menge Action 🦖. Dann waren wir in einer Taverne und auf einem Piratenschiff 🏴‍☠️, haben eine Brauerei wieder zum Laufen gebracht und es auch aus einem Bunker hinaus geschafft 🎇. Da Anna seit Griechenland keine Horror-Räume mehr spielt, haben wir diese ausgelassen, aber die sollen ebenfalls sehr gut sein.Wenn wir nicht gerade Rätsel gelöst haben, haben wir uns die Stadt angeschaut und dabei einige Meisterwerke von Antoni Gaudí bewundert – vor allem die Sagrada Família. Am Nachmittag schien das Sonnenlicht durch die Buntglasfenster, und man konnte die ganze Pracht der Basilika bestaunen. Auch der Park Güell und die weiteren Gebäude sind einfach einzigartig. Im Casa Milà nahmen wir an einer Tour teil und konnten ein Wohnhaus im Gaudí-Stil besichtigen. Auf dem Dach gab es noch eine Lichtshow, und wir haben die beleuchtete Stadt in Weihnachtsstimmung genossen 🎄.

    #Barcelona was all about Gaudí, escape rooms, and Christmas 🎄.

    Since Spain and especially Barcelona offers many highly-rated escape rooms, we couldn't pass up the opportunity and played several of them. The themes included Jurassic Park – and yes, there were huge dinosaurs and plenty of action 🦖. Then we were in a tavern and on a pirate ship 🏴‍☠️, got a brewery running again, and even managed to escape from a bunker 🎇. Since Anna hasn't played horror rooms since Greece, we skipped those, but they're supposed to be very good too.

    When we weren't solving puzzles, we explored the city and admired some of Antoni Gaudí's masterpieces – especially the Sagrada Família. In the afternoon, sunlight shone through the stained glass windows, and you could marvel at the full splendor of the basilica. Park Güell and the other buildings are also simply unique. At Casa Milà, we took a tour and were able to visit a residential building in Gaudí's style. On the roof, there was also a light show, and we enjoyed the illuminated city in Christmas spirit 🎄.
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  • Petra - die Felsenstadt

    11–14 дек. 2025, Иордания ⋅ ☁️ 9 °C

    #english below 👇

    In Jordanien, Amman, angekommen, haben wir noch unser Visum abgeholt und sofort unseren Fahrer gefunden ☺️. Nach ein wenig Smalltalk und etwa zwei Stunden Fahrt machten wir eine Pause und probierten unser erstes Mansaf – Lamm (gekocht) mit Reis und einer Joghurtsoße 🤤. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichten wir Wadi Musa.Nach dem Essen sind wir total müde ins Bett gefallen 💤. Alle sagten, wir sollten früh in Petra sein, also klingelte der Wecker bereits um 6:30 Uhr ⏰. Nach dem Frühstück ging es los: Tickets gekauft, einen Guide engagiert und losmarschiert.Unzählige Male wurden uns Pferde, Maultiere oder Esel für die verschiedensten Wege angeboten – egal ob über Felsen, zum Kloster, Treppen oder durch den Wüstensand. Noch häufiger wurden wir gefragt, ob wir etwas kaufen möchten: „Nur 1 JD“ 😂 Wenn das nur wahr gewesen wäre.Petra ist wunderschön – kaum zu glauben, was hier vor so vielen Jahren erbaut wurde und wie gut die Stadt mit Wasser versorgt und gleichzeitig geschützt war. Innen und außen gab es Wasserkanäle, Zisternen und große Dämme, die die Menschen vor Überschwemmungen schützten. Der Sandstein zeigt alle möglichen Farben: Rot, Rosa, Blau, Gelb und alle Schattierungen dazwischen 🌈.Am zweiten Tag machten wir uns ohne Guide auf den Weg und konnten erneut viele neue Dinge entdecken. Insgesamt sind wir unzählige Felsstufen hinauf- und hinabgestiegen, etliche Felsen erklommen und haben gefühlt zwei Sandkästen voll Sand in unseren Schuhen gehabt.Ein wunderschönes Tal mit hohen Felsen und Bergen, außerdem viele Huftiere sowie Hunde und Katzen – alle total lieb. Unsere Apfelreste und sogar eine Bananenschale durften wir einem Esel füttern.Jeder, der noch die Möglichkeit hat, dieses Wunder zu erleben, sollte es unbedingt tun. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind gut zugänglich, und zu dieser Jahreszeit war es auch nicht überlaufen 👍.

    #Arriving in Amman, Jordan, we first collected our visa and immediately found our driver ☺️. After a bit of small talk and about a two-hour drive, we took a break and tried our first Mansaf – cooked lamb with rice and a yogurt sauce 🤤. After another 1.5 hours, we arrived in Wadi Musa.After dinner, we were completely exhausted and fell straight into bed 💤. Everyone said we should be in Petra early, so the alarm rang at 6:30 a.m. ⏰. After breakfast, we set off: bought tickets, hired a guide, and started walking.Countless times we were offered horses, mules, or donkeys for various paths – whether over rocks, to the monastery, stairs, or through the desert sand. Even more often, we were asked if we wanted to buy something: "Just 1 JD" 😂 If only that had been true.Petra is breathtaking – it’s hard to believe what was built here so many years ago and how well the city was supplied with water and simultaneously protected. There were water channels, cisterns, and large dams inside and outside to protect the people from floods. The sandstone displays every color imaginable: red, pink, blue, yellow, and all shades in between 🌈.On the second day, we set out without a guide and were able to discover many new things again. Altogether, we climbed countless rock steps up and down, scrambled over many rocks, and felt like we had two sandboxes full of sand in our shoes.A beautiful valley with towering rocks and mountains, plus many hoofed animals as well as dogs and cats – all very friendly. We even fed a donkey our apple cores and a banana peel.Anyone who still has the chance to experience this wonder should definitely do it. Most of the sights are easily accessible, and at this time of year, it wasn’t crowded either 👍.
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  • Wie im Film 🎬

    13–15 дек. 2025, Иордания ⋅ ☁️ 10 °C

    #english below 👇

    Nach dem Besuch in Petra stand als Nächstes Wadi Rum auf unserer Liste. Eine Wüste! Unser Fahrer brachte uns zum Treffpunkt, und jemand aus dem Camp holte uns ab. Ganz so ursprünglich wie früher war es dann aber nicht mehr: Unser Bubble-Zelt verfügte über eine Klimaanlage und ein eigenes Bad. Warmes Wasser gab es ebenfalls, und zumindest abends funktionierte die Klimaanlage sogar als Heizung 🙏.Uns erwarteten zwei Tage voller Action und Tradition. Hier nannten sie es „Jeep Tour“ – tatsächlich waren es Pick-ups mit Sitzen auf der Ladefläche, ganz wie man es aus Afrika kennt. Wir besuchten viele bekannte Filmkulissen: Hier wurden unter anderem Dune, Star Wars, Aladdin, Der Marsianer, Indiana Jones und viele weitere gedreht. Wirklich beeindruckend, das alles mit eigenen Augen zu sehen!Auf einige Felsen konnten wir hinaufklettern – manche einfacher als andere 😅. Vor und nach dem Abendessen gab es Tee, und man saß gemeinsam am Feuer 🔥. Später gingen wir los, um Sterne zu schauen 🌌 – atemberaubend! Unser Guide, ein Beduine, bereitete köstlichen Tee zu, und wir saßen mitten in der Wüste gemeinsam am Feuer.Noch vor dem Frühstück starteten wir zur 🐫-Tour. Zum Sonnenaufgang durften wir ein Stück auf diesen großen, sanftmütigen Tieren reiten. Anna war zunächst etwas skeptischer als Michael, aber beide kamen heil wieder im Camp an. Zum zweiten Sonnenuntergang saßen wir erneut gemeinsam im Sand, mit Tee und Schawarma, und genossen die Zeit. Unser Guide war so herzlich – und machte den besten Tee 💕.Das Abendessen wurde teilweise traditionell unter der Erde zubereitet. Fleisch, Reis und Gemüse garten dort etwa zwei Stunden lang. Zusätzlich gab es unzählige Salate, Gemüse, Hummus und warme Lammgerichte. Es war einfach köstlich 🤤. Wadi Rum verabschiedete sich mit Regen, und unser Weg führte weiter Richtung Totes Meer.

    #After visiting Petra, Wadi Rum was next on our list. A desert! Our driver took us to the meeting point, where someone from the camp picked us up. It wasn’t quite as rustic as it used to be—our bubble tent had air conditioning and a private bathroom. There was even hot water, and in the evenings, the AC worked perfectly well as a heater 🙏.Two days of adventure and tradition awaited us. They called it a “jeep tour” here, but in reality, they were pickup trucks with seats in the back—just like the ones you’d see in Africa. We visited many famous movie locations: Dune, Star Wars, Aladdin, The Martian, Indiana Jones, and more. It was truly impressive to see it all in person!We climbed up several rock formations—some easier than others 😅. Before and after dinner, everyone gathered around the fire for tea 🔥. Later in the evening, we went stargazing 🌌—absolutely breathtaking! Our guide, a Bedouin, made delicious tea, and we sat together around the fire in the middle of the desert.Before breakfast, we set off on our 🐫 camel tour. At sunrise, we got to ride these large, gentle animals for a while. Anna was a bit more hesitant than Michael, but both made it safely back to camp. For the second sunset, we sat once again in the sand with tea and shawarma, enjoying the peaceful time together. Our guide was incredibly warm-hearted—and made the best tea 💕.Dinner was partly cooked in the traditional way, underground. Meat, rice, and vegetables were left to cook for about two hours. In addition, there were countless salads, vegetables, hummus, and warm lamb dishes. It was absolutely delicious 🤤. Wadi Rum said goodbye with rain, and our journey continued toward the Dead Sea.
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  • Bisschen Entspannung am Toten Meer 🔆

    17–19 дек. 2025, Иордания ⋅ ☀️ 16 °C

    #english below 👇

    Am Toten Meer gab es etwas Entspannung für uns. Wer schon mal dort war, weiß es: Im Toten Meer kann man nur „schweben", nicht wirklich schwimmen. Also badeten wir, und danach gab es eine Schlammmaske. Danach hieß es wieder abwaschen im Meer, anschließend Salzpeeling und duschen. Das Hotelpersonal war super zuvorkommend und hat den Besuch perfekt abgerundet. Außerdem gab es eine Weihnachtseisenbahn und Außendeko ganz im Weihnachtsstil 🎄.Am Abreisetag besuchten wir noch „Bethany Beyond the Jordan" und Jerash. Ersteres ist die Taufstätte Jesu. Es war unglaublich spannend, alles über dieses Gebiet zu erfahren, und der Guide hat sich große Mühe gegeben und alles sehr sachlich erklärt. Da direkt im Jordan die Grenze verläuft, war auf beiden Seiten Militärpräsenz geboten. Man durfte sich nicht alleine bewegen und auf keinen Fall den Fluss auf die andere Seite passieren.Jerash ist eine mehr oder weniger gut erhaltene römische Stadt. Ausgrabungen sind derzeit noch im Gange. Trotzdem gab es auch hier schon viel zu sehen, wobei uns das Thema bereits bekannter war. Anschließend ging es nur noch ins Hotel in der Nähe des Flughafens 😴.

    #At the Dead Sea, we enjoyed some relaxation. Anyone who's been there knows: in the Dead Sea, you can only "float," not really swim. So we bathed, and afterwards there was a mud mask. Then it was time to wash off again in the sea, followed by a salt scrub and shower. The hotel staff was super accommodating and made the visit perfect. There was also a Christmas train and outdoor decorations in full Christmas style 🎄.

    On our departure day, we visited "Bethany Beyond the Jordan" and Jerash. The former is the baptism site of Jesus. It was incredibly fascinating to learn everything about this area, and the guide made a great effort and explained everything very objectively. Since the border runs directly through the Jordan River, military presence was required on both sides. You weren't allowed to move around alone and absolutely could not cross the river to the other side.

    Jerash is a more or less well-preserved Roman city. Excavations are still ongoing. Nevertheless, there was already plenty to see here, although we were already more familiar with the topic. Afterwards, we just headed to the hotel near the airport 😴.
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  • Weltwunder & schlechte Luft 😷

    20 декабря 2025 г., Египет ⋅ ☀️ 19 °C

    #english below 👇

    Nach Jordanien ging es für uns weiter nach Ägypten, genauer gesagt nach Kairo. Was soll man zu dieser Stadt nur sagen … „Chaos“ trifft es wohl ganz gut. Der Verkehr ist unübersichtlich, die Malls sind überfüllt und ständig wird man angehupt – ob man nun ein Taxi braucht oder nicht 🚕.Wir wollten auf jeden Fall das Grand Egyptian Museum besuchen, das erst vor wenigen Jahren fertiggestellt wurde. Es lohnt sich wirklich! Zwar ist noch nicht alles komplett fertig, und einige Ausstellungsräume werden noch nicht genutzt, aber die Hauptausstellungen sind beeindruckend riesig. Wir haben den ganzen Tag gebraucht, um uns alles anzusehen 🫠.Von dort ist es nicht mehr weit zu den Pyramiden von Gizeh, doch an diesem Tag hatten wir keine Zeit mehr. Also machten wir uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg und besuchten die Pyramiden – solange es das einzig erhaltene alte Weltwunder noch gibt.Unser Uber brachte uns zum neuen Eingang, und von dort bahnten wir uns den Weg nach unten. Wir können gar nicht mehr zählen, wie oft wir gefragt wurden, ob wir eine Kameltour oder einen Ausritt auf Pferden machen möchten. Es war wirklich beeindruckend, diese riesigen Pyramiden mit eigenen Augen zu sehen.Danach fuhren wir noch einmal in eine Mall. Hier sind die Preise wenigstens normal und nicht auf Touristen ausgelegt – und außerdem entkommt man dort der mehr als schlechten Luft draußen.Der Verkehr und die Sicherheit in Kairo stehen definitiv auf einem ganz anderen Blatt. Fahrspuren? Fehlanzeige. Sicherheitsgurte? Meist unbrauchbar. Hupen, um abzubiegen? Ganz normal. Und dass sich drei Jugendliche auf die Ladefläche eines Kleintransporters stellen, stört hier offenbar niemand 🤷.

    #After Jordan, our journey took us to Egypt — more precisely, to Cairo. What can you even say about this city? “Chaos” probably describes it best. The traffic is wild, the malls are packed, and everyone honks at you asking if you need a taxi 🚕.We definitely wanted to visit the Grand Egyptian Museum, which was completed only a few years ago. It’s absolutely worth it! Although it’s not entirely finished yet and several exhibition halls are still closed, the main galleries are massive. It took us an entire day to see everything 🫠.From there, it’s not far to the Pyramids of Giza, but we didn’t have enough time that day. So, the next morning, we set off again to visit the pyramids — while the only surviving ancient wonder of the world is still standing.Our Uber dropped us off at the new entrance, and from there we made our way down. We lost count of how many times we were asked if we wanted a camel ride or a horseback tour. It was truly impressive to stand before those enormous pyramids.Afterward, we headed to another mall — at least there, the prices are normal and not inflated for tourists. Plus, it’s the perfect escape from the heavily polluted air outside.Traffic and safety in Cairo are really a story of their own. Lanes? What lanes? Seatbelts? Often not functional. Honking to turn? Totally normal. And the fact that three teenagers stand on the back of a small truck? Nobody seems to mind 🤷.
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  • Red Sea ⛵🤿

    22–29 дек. 2025, Египет ⋅ 🌙 23 °C

    #english below 👇

    Weihnachten auf dem Meer

    Dieses Jahr verbrachten wir Weihnachten mit Michaels Papa auf einem Liveaboard im Roten Meer. Wir wurden direkt am Flughafen abgeholt, und am Abend ging es aufs Boot. Dort trafen wir auch Richy. Erstmal richteten wir unser Tauchequipment und bekamen dann das erste Briefing – Sicherheit und Abläufe wurden besprochen.

    Wir hatten eine Außenkabine, und es gab mehr als genügend Handtücher für alle, sogar Ponchos. Alles, was wir auch außerhalb der Kabine nutzten, war nummeriert, sodass jeder wusste, was ihm gehörte. Warum wir das erwähnen? Weil es einfach so angenehm war – es machte alles für alle viel einfacher! Jeden Tag wurde das Bett gemacht, und es gab Schokolade 🍫.

    Diese Schokolade führte am Ende der Tour zu einer lustigen Geschichte: Ein Mitreisender war auf seiner Schokolade eingeschlafen und fragte sich am nächsten Morgen, woher die Flecken kamen – ob er etwa ins Bett gemacht hatte 🤷. Das sorgte in der Gruppe natürlich für einige Lacher!

    Die Gruppe war bunt gemischt, und wir haben viel zusammen gelacht. Wir erlebten wunderbare Tauchgänge, darunter auch ziemlich nahe Hai-Begegnungen 🦈 – die waren ganz schön neugierig 🧐. Passiert ist natürlich nichts!

    Das Boot war groß, mit fünf Decks, einem Pool und einem Whirlpool, und die Crew sorgte stets bestens für unser Wohlbefinden 🍽️. Es gab – wie immer – reichlich Essen, Snacks und Getränke.

    Eine Mitreisende hatte am 24.12. Geburtstag, und die Crew zauberte für Chiara sogar eine wunderschöne Torte 🎂.

    Unsere Tour startete und endete in Hurghada. Der Weg führte uns bis zum Daedalus Reef im Süden und über Elphinstone wieder zurück. Je weiter wir nach Süden kamen, desto wärmer wurde das Wasser – und auch die Lufttemperatur stieg. Wenn uns nach den Tauchgängen doch mal kalt war, warteten stets wunderbar warme Handtücher und eine heiße Dusche auf uns 🧖.

    #Christmas at Sea

    This year we spent Christmas with Michael’s dad on a liveaboard in the Red Sea. We were picked up directly at the airport, and in the evening we boarded the boat. That’s also where we met Richy. First, we set up all our diving gear and then had our first briefing – safety and procedures were explained.

    We had an outside cabin, and there were more than enough towels for everyone, even ponchos. Everything we could use outside the cabin was labeled with numbers, so everyone knew what belonged to them. Why mention that? Because it was simply great – it made everything so much easier for everyone! Every day the beds were made, and there was chocolate waiting for us 🍫.

    That chocolate led to a funny story at the end of the trip: one of our fellow travelers fell asleep on his chocolate and woke up wondering where the stains came from – he even asked if he had wet the bed 🤷. It gave the whole group a good laugh!

    The group was wonderfully mixed, and we laughed a lot together. We enjoyed amazing dives, including some very close shark encounters 🦈 – they were quite curious 🧐. Of course, nothing happened!

    The boat was large, with five decks, a pool, and a jacuzzi, and the crew always took excellent care of us 🍽️. As always, there was plenty of food, snacks, and drinks.

    One fellow traveler celebrated her birthday on December 24th, and the crew even surprised Chiara with a beautiful cake 🎂.

    Our trip started and ended in Hurghada. The route took us down to Daedalus Reef in the south and back through Elphinstone. The farther south we went, the warmer the water – and the air temperature, too. Whenever we felt cold after a dive, there were wonderfully warm towels and a hot shower waiting for us 🧖.
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  • Neues Jahr - neuer Kontinent ✈️

    3–9 янв., Бразилия ⋅ ☁️ 30 °C

    #english below 👇

    Mit zehn Stunden Verspätung und zweimal so vielen Umstiegen wie geplant sind wir endlich in São Paulo angekommen 😮‍💨.Diesmal hat uns der Jetlag richtig erwischt – wir haben länger gebraucht als sonst, um uns zu akklimatisieren. Viel Schlaf und das gute Essen haben jedoch geholfen, und zwischendurch durfte natürlich der Kaffee nicht fehlen ☕.São Paulo gilt ja als gefährlich, und Anna fiel es zunächst schwer, sich damit anzufreunden. Natürlich kann überall etwas passieren, aber wir haben uns an die Sicherheitstipps gehalten: Wir blieben in sicheren Vierteln, gingen nachts nicht mehr zu Fuß und trugen nur wenig Wertsachen bei uns. Bisher ist zum Glück nichts passiert ✊.Zufällig war auch Michaels Freund gerade in São Paulo – und wir haben es tatsächlich geschafft, uns zu treffen 💖.São Paulo bietet unglaublich viele kostenlose Aktivitäten. In den zahlreichen Kulturzentren gibt es Museen, Ausstellungen und Sportangebote. Wir besuchten das Favela-Museum, schauten uns die Kathedrale an und erkundeten das japanische Viertel. Es erinnert tatsächlich ein wenig an Japan – mit seinen Straßenständen, den authentischen Restaurants und den Schlangen davor 😅.Durch die Altstadt machten wir eine Walking Tour und erfuhren dabei viele spannende Fakten über São Paulo.Zum Abschluss mieteten wir ein Auto und machten uns auf den Weg nach Rio 🚗.

    #After a ten-hour delay and twice as many transfers as planned, we finally arrived in São Paulo 😮‍💨.This time, the jet lag really got us, and it took longer than usual to get adjusted. Sleeping a lot and enjoying the great food helped though — and of course, coffee was a must ☕.São Paulo is known for being dangerous, and Anna found it quite hard to feel comfortable with that. But really, something can happen anywhere. We followed the local safety tips: stayed in safe neighborhoods, didn’t walk around at night, and carried only a few valuables. So far, nothing has happened ✊.Michael’s friend was also in São Paulo at the same time and even had time to meet up with us 💖.São Paulo has so many free activities. There are cultural centers with museums, exhibitions, and even sports programs. We visited the Favela Museum, checked out the cathedral, and explored the Japanese district. It really does remind you a bit of Japan — with all the street stalls, restaurants, and the lines in front of them 😅.We joined a walking tour through the old town and learned lots of interesting facts about São Paulo.In the end, we rented a car and set off for Rio 🚗.
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  • Irgendwo zwischen Strand und Insel 🏝️

    13–16 янв., Бразилия ⋅ ⛅ 27 °C

    #english below 👇

    Mit dem Auto ging es also entlang der Küste. Den ersten Stopp legten wir in Camburi ein, einer kleinen Stadt direkt am Meer. Von unserer Unterkunft waren es nur wenige Meter bis zum Strand.Hier in Brasilien ist derzeit noch Feriensaison, und somit sind viele Brasilianer unterwegs … Und zusätzlich braucht man hier für wenige Kilometer gefühlt ewig 😮‍💨.Danach fuhren wir weiter entlang der Küstenstraße bis nach Paraty. Die historische Altstadt ist geprägt vom Kolonialstil und Kopfsteinpflaster. Es gibt viele kleine Geschäfte, und am Abend füllen sich die Gassen mit Trubel und Musik. Von hier aus machten wir auch eine Bootstour zu verschiedenen Stränden und Buchten. Auf dem Weg entdeckten wir einen Aussichtspunkt mit Blick auf ein AKW. Zunächst waren wir irritiert und glaubten nicht, was wir sahen – aber es stimmte tatsächlich. Es gibt dort ein kleines Museum mit Blick auf das Kraftwerk. Man kann erfahren, wie ein AKW funktioniert – und das alles kostenlos 👍.Unser nächster Stopp war die Ilha Grande. Dafür suchten wir einen Parkplatz, auf dem das Auto für ein paar Tage stehen konnte, da die Insel autofrei ist. Gesagt, getan: Auto abgegeben und mit dem Speedboot zur Insel übergesetzt. Dort war alles wie immer herrlich entspannt. Wir machten ein paar Tauchgänge und sonst – nichts 😅. Essen, trinken und einfach die Zeit genießen. Leider gab es am zweiten Tag mehrmals Stromausfall, wodurch vermutlich die Klimaanlage ihren Geist aufgab. Sie konnte erst am nächsten Tag ersetzt werden – also eine Nacht ohne, aber dafür mit Ventilator 🌬️.Danach ging es durch Rio hindurch bis nach Arraial do Cabo, unserem letzten Stopp vor Rio de Janeiro selbst. Auch hier waren wir am Meer, in einem beliebten Urlaubsort mit langen, wunderschönen Stränden – allerdings sehr windig. Michael machte einen Tauchtag mit zwei Tauchgängen, und ansonsten genossen wir die Umgebung.Und dann – endlich – ging es nach Rio de Janeiro, an die Copacabana 🇧🇷.

    #We drove along the coast, making our first stop in Camburi, a small town right by the sea. From our accommodation, it was only a few meters to the beach.It’s still holiday season here in Brazil, so lots of Brazilians are traveling ... And on top of that, even short distances seem to take forever 😮‍💨.After that, we continued along the coastal road to Paraty. The historic old town is full of colonial-style buildings and cobblestone streets. There are many small shops, and in the evening the alleys come alive with music and people. From there, we took a boat trip to explore different beaches and bays. On the way, we came across a viewpoint overlooking a nuclear power plant. At first, we were skeptical and couldn’t believe it – but it was true. There’s a small museum there with a view of the plant, where you can learn how a nuclear power station works – and it’s completely free 👍.Our next stop was Ilha Grande. Since the island is car-free, we looked for a parking spot where we could leave the car for a few days. Said and done: we dropped off the car and took the speedboat to the island. Everything there was as relaxed as always. We did a few dives and otherwise… nothing 😅. Just eating, drinking, and enjoying the time. Unfortunately, on the second day, there were several power outages, and as a result, the air conditioner probably broke. It was replaced the next day – so one night without, but with a fan 🌬️.After that, we passed through Rio and continued to Arraial do Cabo, our last stop before Rio de Janeiro itself. Once again, we were by the sea, in a lovely holiday town with long, beautiful beaches – but very windy. Michael did a diving day with two dives, and we spent the rest of the time exploring and relaxing.And then – finally – we headed to Rio de Janeiro, to the world-famous Copacabana 🇧🇷.
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  • Rio de Janeiro - Copacabana

    19–23 янв., Бразилия ⋅ 🌧 29 °C

    #english below 👇

    Unsere Tage in Rio sind sprichwörtlich ins Wasser gefallen 🌧️. Trotzdem haben wir eine Tour gemacht – natürlich zur berühmten Christusstatue. Leider konnte man wegen des dichten Nebels und Regens kaum etwas sehen. Außerdem besuchten wir die Kathedrale von Rio und natürlich den Zuckerhut. Auch die berühmte Escadaria Selarón durfte nicht fehlen.Auf den Zuckerhut gelangt man über zwei Seilbahnstationen. Beim Abstieg, auf dem kleineren der beiden Berge, gab es sogar eine kleine, kostenlose Disco 🪩. Den Strand der Copacabana haben wir zwar besucht, aber gebadet haben wir diesmal nicht.Der Verkehr in Rio ist einfach verrückt! „Stau“ ist gar kein Ausdruck – für eine Fahrt, die normalerweise 40 Minuten dauert, braucht man hier gut anderthalb Stunden 😮‍💨. Die Metro 🚇 war übrigens auch nicht viel schneller 😅.Am letzten Tag wollten wir eigentlich noch eine Favela-Tour machen. Doch nachdem die Startzeit mehrfach verschoben wurde und wir über eine Stunde auf den Guide warten mussten, entschieden wir uns, sie abzusagen. Schließlich wollten wir wegen unseres Abendflugs nach Florianópolis nicht hetzen. Dann eben beim nächsten Mal 🤷.

    Wer wie wir auch Karneval in Rio erleben will sollte wenigstens die Grundlagen des Samba kennen!
    Also machten wir einen einstündigen Samba Kurs. Es war sehr unterhaltsam und wir wissen zumindest wie man so tut als ob man Samba tanzen kann 🤣. Die Grundlagen können wir zwar, doch Samba ist sooo schnell 🥵 das müssen wir erst noch üben.

    #Our days in Rio literally fell into the water 🌧️. Still, we went on a tour – of course to the famous Christ the Redeemer statue. Unfortunately, because of the thick fog and rain, there wasn’t much to see. We also visited Rio’s Cathedral and, naturally, Sugarloaf Mountain. The famous Escadaria Selarón was a must-see too.You reach the top of Sugarloaf via two cable car stations. On the way down, on the smaller of the two hills, there was even a small, free disco 🪩. We also visited Copacabana Beach, but this time we skipped swimming.The traffic in Rio is just crazy! Calling it a “traffic jam” doesn’t even cover it – a trip that normally takes 40 minutes can easily take an hour and a half 😮‍💨. The metro 🚇 wasn’t much faster either 😅.On our last day, we actually wanted to do a favela tour. But after the start time was postponed several times and we waited more than an hour for the guide, we decided to cancel. We had our evening flight to Florianópolis and didn’t want to rush. Maybe next time 🤷.For anyone who, like us, wants to experience Carnival in Rio, you should at least know the basics of samba! So, we took a one-hour samba class. It was a lot of fun, and now we at least know how to pretend we can dance samba 🤣. We’ve got the basics down, but samba is sooo fast 🥵 — we definitely need more practice!
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  • Blumenau und die suche nach Brezel 🥨

    28–30 янв., Бразилия ⋅ ☀️ 34 °C

    #english below 👇

    Am ersten Tag machten wir uns auf den Weg nach Blumenau. Unterwegs legten wir eine Mittagspause in Balneário Camboriú ein.Dort sind wir zufällig in ein deutsches Bistro gestolpert. Michael suchte das Essen aus und es gab Schweinshaxe mit Sauerkraut und Kartoffeln – es war richtig gut 😜. Der Besitzer (ein Deutscher) gab uns noch ein paar Tipps und dann ging es auch schon weiter.In Blumenau leben einige Deutsche, und das merkt man auch. Anna dachte sich: Wenn wir schon einmal hier sind, schaut sie mal, ob wir eine Bäckerei finden, die annähernd an Deutschland herankommt. Wir fanden „Blumenbrot“, Google meinte, sie hätten geöffnet, also machten wir uns auf den Weg.Dort angekommen sah jedoch alles eher geschlossen aus. Wir gingen auf das Tor zu, und eine Frau kam uns entgegen. Sie sagte, dass sie geschlossen hätten und nur Testläufe machen und ihre Brezeln verbessern. Sie fragte, was wir gerne hätten, und als wir „Brezeln“ sagten, bat sie uns kurz zu warten. Kurz darauf kam sie mit einer Tüte zurück. Sie entschuldigte sich sogar – und gleichzeitig schenkte sie uns sechs frische Brezeln 😍. Sie gab uns noch ihre WhatsApp-Nummer und wir verabschiedeten uns.Zurück im Auto war unsere erste Handlung, die Brezeln auszupacken. Sie waren lauwarm und soooo gut! Die Hälfte wurde direkt verschlungen 😅.Dann fuhren wir weiter nach Pomerode. Dort sehen viele Häuser aus wie bei uns im Freilichtmuseum. Es gibt das „Tortenparadies“, ein „Kekshaus“ und vieles mehr. Dort aßen wir zu Mittag – es gab Currywurst und Spätzle. Nicht identisch mit Deutschland, aber sehr lecker.Auch die Schilder auf dem Weg dorthin waren zum Lachen – klischeehaft, aber sehr lustig.

    #On the first day, we set off for Blumenau. On the way there, we took a lunch break in Balneário Camboriú.There, we randomly stumbled upon a German bistro. Michael chose the food and we had pork knuckle with sauerkraut and potatoes – it was really good 😜. The owner (a German) gave us a few more tips and then we continued our journey.In Blumenau, quite a few Germans live there, and you can really feel it. Anna thought that since we were here anyway, she might as well see if we could find a bakery that comes at least close to the ones in Germany. We found “Blumenbrot”, and Google said they were open, so we headed over.When we arrived, however, it looked more like it was closed. We walked up to the gate and a woman came towards us. She told us that they were closed and were only doing test runs and improving their pretzels. She also asked what we would like, and when we said “pretzels”, she asked us to wait a moment. She came back with a bag. She even apologized, and at the same time she gifted us six fresh pretzels 😍. She gave us her WhatsApp number and we said goodbye.Back in the car, the first thing we did was unpack the pretzels. They were lukewarm and sooo good! We devoured half of them straight away 😅.We then continued on to Pomerode. There, many houses look like the ones in our open-air museums back home. There is the “cake paradise”, a “cookie house” and many more places. That’s where we had lunch – currywurst and spätzle. Not identical to Germany, but very tasty.The road signs on the way there also made us laugh – clichéd, but very funny.
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  • Iguaçu ✨

    30 янв.–2 февр., Аргентина ⋅ 🌙 24 °C

    #english below 👇

    Unser Ziel, warum wir überhaupt das Auto gemietet haben, war Foz do Iguaçu. Die Fahrt war lang und beschwerlich – meistens einspurig mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Am Abend kamen wir endlich an, und es hat sich so sehr gelohnt.Ein Naturwunder und atemberaubend: die Iguaçu-Wasserfälle.Zuerst besuchten wir die brasilianische Seite des Nationalparks. Dort konnten wir selbst hinfahren. Die Tickets hatten wir bereits online gekauft, sodass wir direkt zum Bus konnten. Auf dem Pfad entlang der Wasserfälle haben wir einen Nasenbären gesehen 💖.Die Wasserfälle sind wirklich einen Besuch wert. Im Nationalpark kann man auch Fahrräder ausleihen und 2–3 Pfade bewandern, sofern sie nicht gerade geschlossen sind. Von den einzelnen Stationen fahren zudem Busse, und der Park ist gut organisiert.Nach langem Suchen fanden wir einen bezahlbaren Anbieter für den Trip auf die argentinische Seite der Wasserfälle. Zum Glück war die Schlange an der Grenze nicht lang, und auch im Park selbst konnten wir zügig eine Bahn nehmen. Die argentinische Seite ist viel weitläufiger, und man kommt definitiv auf seine Kilometer 👟. Dafür hat man einen besseren Überblick und sieht noch mehr Wasserfälle. Bei einer Pause entdeckten wir einen Affen im Baum, der versuchte, eine Wasserflasche zu öffnen, und kühlten uns bei einem Eis etwas ab 🍨.Auf dem Rückweg muss man an der Grenze noch die sogenannte „Umwelt-/Touristensteuer“ bezahlen. Besser gesagt: Jeder weiß, dass die Beamten dort „bestochen“ werden wollen – die Steuer ist nur ein schönerer Begriff dafür 😂.

    #Our goal for renting the car in the first place was Foz do Iguaçu. The drive was long and arduous – mostly single-lane with a speed limit of 80 km/h. We finally arrived in the evening, and it was so worth it.A natural wonder and breathtaking: the Iguaçu Falls.First, we visited the Brazilian side of the national park. We were able to drive there ourselves. We'd already bought tickets online, so we could head straight to the bus. On the trail along the waterfalls, we spotted a coati 💖.The waterfalls are truly worth a visit. In the national park, you can also rent bikes and explore 2–3 trails if they're not closed. Buses run from the various stations, and the park is well organized.After a long search, we found an affordable provider for the trip to the Argentine side of the waterfalls. Luckily, the line at the border wasn't long, and we could quickly take a train in the park itself. The Argentine side is much more expansive, and you'll definitely rack up your kilometers 👟. In return, you get a better overview and see even more waterfalls. During a break, we spotted a monkey in a tree trying to open a water bottle, and we cooled off with some ice cream 🍨.On the way back, you have to pay the so-called "environmental/tourist tax" at the border. Or, more accurately: Everyone knows the officials there want to be "bribed" – the tax is just a nicer term for it 😂.
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  • Von Österreich nach Salvador, Bahia

    5–9 февр., Бразилия ⋅ ☀️ 30 °C

    # english below 👇

    Auf dem Rückweg nach Florianópolis übernachteten wir in Treze Tílias – oder besser gesagt in Dreizehnlinden, einer ehemaligen österreichischen Kolonie. Der Weg dorthin verlief zunächst zügig, bis wir uns fragten, warum wir für die letzten 15 Kilometer etwa 40 Minuten brauchen würden … Die Antwort: Es war eine unbefestigte Straße – oder, wie wir mittlerweile sagen, eine Dirtroad 🤦.Wir kamen gut an, und unsere Gastgeberin sprach tatsächlich – wer hätte es gedacht – Deutsch bzw. eher Österreichisch 😂.Am Abend spazierten wir noch durch das Städtchen. Es gibt dort einen schönen Park mit Schildern, die zeigen, wann welche Menschen aus Österreich hier ankamen.Verabschiedet wurden wir am nächsten Morgen mit einem zauberhaften Frühstück ✨.Nach der Autoabgabe ging es für uns weiter nach Salvador in Bahia. Wir hatten uns zwar viel vorgenommen, aber letztlich weniger geschafft als gedacht 😅. Anna kämpfte immer noch mit ihrer Erkältung – und vielleicht machte sie aus einer Mücke einen Elefanten –, deshalb verbrachten wir etwa zwei bis drei Stunden im Krankenhaus. Das Ganze passierte nachts, und niemand sprach Englisch. Egal – Übersetzer regelt 👏. Geheilt war sie danach zwar noch nicht, aber immerhin konnten ein paar Dinge ausgeschlossen werden. An einem Abend machten wir einen Kochkurs, bei dem wir Moqueca zubereiteten. Dazu gab es Salat, Reis, Porridge, Farofa und natürlich Brigadeiro 🤤. Am nächsten Tag erkundeten wir den Stadtteil Pelourinho: bunte Häuser, alte Gebäude – und was wir nicht wussten – dort wurde tatsächlich schon Karneval gefeiert, am selben Sonntag wie bei uns in der Heimat 😂. Also erlebten wir einen Straßenumzug wie daheim, nur etwa 25 Grad wärmer 🎭.Der „offizielle“ Karneval beginnt zwar erst nächste Woche, aber gefühlt wird hier einfach zwei Wochen lang durchgefeiert. Überall sind Paraden, Musik und eine ausgelassene Stimmung – die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand.

    #On our way back to Florianópolis, we spent the night in Treze Tílias – or, as it’s called in German, Dreizehnlinden – a former Austrian colony. The drive there went smoothly at first, until we started wondering why the last 15 kilometers would take us about 40 minutes… The answer: it was an unpaved road – or, as we now like to say, a dirt road 🤦.We arrived safely, and our host actually spoke – who would have thought – German, or rather Austrian German 😂.In the evening, we took a walk through the little town. There’s a lovely park with signs showing when people from Austria arrived here.The next morning, we were sent off with a magical breakfast ✨.After returning the car, we continued our journey to Salvador in Bahia. We had big plans but ended up doing less than expected 😅. Anna was still struggling with her cold – and maybe making a mountain out of a molehill – so we spent about two to three hours at the hospital. It was late at night, and no one spoke English. But no worries – translator to the rescue 👏.She wasn’t completely cured afterwards, but at least a few things were ruled out.One evening, we joined a cooking class where we prepared Moqueca. We also made salad, rice, porridge, farofa, and of course, Brigadeiro 🤤.The next day, we explored the district of Pelourinho – colorful houses, old buildings, and, as we soon found out, the locals were already celebrating Carnival that very Sunday, just like back home 😂. So we got to experience a street parade just like at home, only about 25 degrees warmer 🎭.The “official” Carnival doesn’t start until next week, but honestly, it feels like they just keep celebrating for two full weeks. Parades, music, and joy are everywhere – the whole city feels like it’s in a state of festive chaos.
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  • Fernando de noronha 🏝️

    9–13 февр., Бразилия ⋅ ⛅ 27 °C

    #english below 👇

    Mal wieder ging es für uns auf eine Insel. Insel-Leben ist immer langsamer: Die Menschen stehen früher auf und genießen die Natur. Auch wir durften wieder wunderschöne Sonnenuntergänge sehen. Michael hat tolle Aufnahmen beim Tauchen gemacht und somit die wundervolle Unterwasserwelt rund um die Insel erkundet. Abends ließen wir es uns beim „All-you-can-eat“-Pizza-Buffet 🍕 gutgehen.Hier gibt es kein klassisches Pizza-Buffet – stattdessen kommen die Kellner immer wieder mit verschiedenen Pizzen vorbei, und wenn man möchte, bekommt man ein Stück. 🤤 Die Insel ist „klein“: Wenn man gut zu Fuß ist – wobei Anna hier gerade etwas eingeschränkt ist –, erreicht man das andere Ende in ca. einer Stunde, vielleicht sogar weniger. Ansonsten gibt es sogar einen Bus, der hin- und herfährt, oder man holt sich ein Taxi. 🚖

    #Once again, we headed to an island. Island life is always slower-paced: People get up earlier and enjoy nature. We too got to witness stunning sunsets again. Michael took fantastic shots while diving and thus explored the wonderful underwater world around the island. In the evenings, we treated ourselves at the "all-you-can-eat" pizza buffet 🍕.There's no classic pizza buffet here – instead, the waiters keep coming by with different pizzas, and if you want, you get a slice. 🤤 The island is "small": If you're good on foot – though Anna is a bit limited right now –, you can reach the other end in about an hour, maybe even less. Otherwise, there's even a bus that goes back and forth, or you can grab a taxi. 🚖
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  • When in Brazil - Carneval 🎭

    14 февраля, Бразилия ⋅ ⛅ 30 °C

    #english below 👇

    Da wir in Brasilien sind, war klar: Wenn wir schon einmal hier sind, wollen wir natürlich auch den Karneval miterleben. Nur wo wir das tun würden, war lange unklar – in Rio oder doch in Recife und Olinda?Da unsere Reisebekanntschaft aus Florianópolis nach Recife fuhr und das ohnehin besser auf unserer Route lag, als wieder nach Rio zu fliegen, entschieden wir uns schließlich für Recife.Apartment gebucht, eingecheckt, und schon stand die Frage im Raum: Wo wollen wir eigentlich hin, und was findet wo überhaupt statt? 🤷 Schließlich hatten wir keine Ahnung 😂.Schon am Flughafen in Recife gab es Begrüßungsgetränke und Informationsstände. Also durchforsteten wir die offizielle Webseite und waren mehr als „überrascht“, dass die Paraden, Umzüge und Partys teilweise schon um 5 Uhr morgens beginnen – und oft bis spät in die Nacht dauern! Wer also während des Karnevals in Brasilien ist, kann tatsächlich rund um die Uhr für mindestens zwei Wochen feiern 🪩.Einer der größten Umzüge, der „Galo da Madrugada“, startete bereits gegen 8 oder 9 Uhr morgens und dauerte bis in den späten Nachmittag. Die Feier ging jedoch bis tief in die Nacht weiter.Mit wenig Plan, wohin es genau gehen sollte, machten wir uns auf den Weg dorthin. Am Morgen schüttete es noch wie aus Eimern, doch wenig später feierten Millionen Menschen bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam diese riesige Parade. Wir fanden einen Platz im Schatten – unter einer Brücke 👏.Zwar war es dort eher ein Durchgangsweg, und zwischendurch wurden wir fast erdrückt, aber immerhin: Schatten 😅. Vor uns befand sich ein abgetrennter, privater Bereich, und irgendwann müssen wir wohl so verzweifelt ausgesehen haben, dass uns ein Paar von dort zu sich eingeladen hat. Er war Amerikaner, sie Brasilianerin – sie besuchten ihre Familie und feierten gemeinsam Karneval. Mit etwas Spanisch und kaum Portugiesisch schlugen wir uns tapfer durch die Gespräche.Natürlich sprachen uns auch andere Menschen an, und mit Händen und Füßen versuchten wir uns zu unterhalten. Die Verständigung war nicht nur wegen der Sprachbarriere schwierig, sondern auch, weil die Lautstärke der Parade selbst ohrenbetäubend war – jeder Wagen war eine eigene Bühne mit kompletter Musikanlage und Liveband. Und das nicht klein oder improvisiert wie bei den Umzügen in unserer Heimatstadt – nein, nein 🙂‍↔️ – jeder Wagen war ein 40-Tonner! Unter der Brücke fing sich der Bass besonders stark, sodass man regelrecht die Vibrationen im Körper spürte.Nach etwa vier Stunden Feiern, Tanzen und einigen Bieren lud uns das Paar mitsamt Familie zum Essen ein. Gesagt, getan – nach einem leckeren Essen und netten neuen Bekanntschaften ging es schließlich zurück ins Hotel 🛏️.In den folgenden Tagen trafen wir uns auch mit Todd, unserer Bekanntschaft aus Florianópolis, und machten abends die Altstadt von Recife unsicher. Dort gab es unzählige Essensstände, Bühnen, DJs und überall Musik – alles im Zeichen des Karnevals.Zur Abwechslung gingen wir abends auch mal am Strand spazieren oder holten uns ein Eis. Ansonsten stand die ganze Woche klar unter dem Motto: Karneval pur!

    #Since we were already in Brazil, it was clear: if we’re here, we absolutely have to experience Carnival! Only one question remained – where? Rio or perhaps Recife and Olinda?Our travel friend from Florianópolis was heading to Recife, and since that was more or less on our route anyway, instead of flying back to Rio, we decided to join him there.Apartment booked, bags dropped off – and then came the big question: where exactly should we go, and what’s happening where? 🤷 We honestly had no clue 😂.At the airport in Recife we were welcomed with drinks and information booths. So, we started browsing the official website and were more than “surprised” to learn that the parades and parties sometimes start as early as 5 a.m. – and last well into the night! If you’re in Brazil during Carnival, you can basically party 24/7 for at least two weeks 🪩.One of the biggest parades, Galo da Madrugada, kicked off around 8 or 9 a.m. and went on through the late afternoon – though the party itself kept going deep into the night.Without really knowing where to go, we set off. In the morning it was pouring rain, but a bit later, under blazing sunshine, millions of people were dancing and celebrating together. We even found a shady spot – under a bridge 👏.It was a busy walkway, and at times we were almost crushed in the crowd, but hey – at least we had shade 😅. In front of us was a fenced-off private area, and at some point, we must have looked so desperate that a couple invited us to join them. He was American, she was Brazilian – visiting family and, of course, celebrating Carnival. With a bit of Spanish and barely any Portuguese, we somehow managed to communicate.Naturally, a few people came up to talk to us, and with lots of gestures and laughter, we had some fun “conversations.” The noise made things even harder to understand – every float was basically its own stage with a full sound setup and live band. And these weren’t small tractors like the ones at parades back home – oh no 🙂‍↔️ – each float was a full 40-ton truck! Being under the bridge amplified the bass so intensely that you could literally feel the vibrations through your whole body.After about four hours of dancing, celebrating, and a few beers later, the couple and their family invited us to join them for dinner. So off we went! After a delicious meal and some great new connections, we finally headed back to the hotel 🛏️.Later that week, we also met up with Todd, our friend from Florianópolis, and explored the old town of Recife at night. There were countless food stalls, music stages, DJs – the whole city buzzing with Carnival energy.For a change of pace, we took evening walks along the beach or went out for ice cream. But other than that, everything revolved around one theme: Carnival all the way!
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