Albania
Qarku i Kukësit

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81 travelers at this place
  • Day5

    Schäferhütte Rama

    August 24 in Albania ⋅ ⛅ 16 °C

    Tag 5 meiner Reise „Wandern in den albanischen Alpen“

    Es war ein ganz wunderbarer Tag, an dem mal eine richtig anspruchsvolle Wanderung anstand 🥾⛰☀️

    Von unserer Unterkunft wurden wir mit dem Bus zunächst ca. 3 km bis zum Wandereinstieg gebracht. Heute kam noch ein weiterer Guide dazu. Ereon arbeitet eigentlich in unserer Unterkunft und führte heute sehr souverän unsere Gruppe an. Das Ziel war die Rama Schäferhütte auf ca. 1.600 m⛰
    Zunächst ging es ein Stück recht flach über einen Schotterweg, der dann aber immer steiler wurde. Wie ich inzwischen weiß, würden wir ca. 5 km fast ausschließlich recht steil bergauf wandern. Dachte ich am Anfang noch, wir wären ziemlich langsam unterwegs wollte ich nach ca. 2,5 km bergauf nicht mehr weiter. Ich konnte nicht mehr und mein Herz raste. Ich würde auf einem Stein im Schatten warten, bis die anderen wieder zurück kämen oder den Rückweg alleine antreten 😂
    Schnell fasste ich aber den Entschluss, deutlich das Tempo rauszunehmen und es doch nochmal zu versuchen 😊
    So kam ich letztendlich doch noch, ko aber glücklich, an der Schäferhütte an.
    Vor der alten Steinhütte gab es einen neuer gebauten Holzunterstand mit Sitzgelegenheit.
    Ein alter Mann und ein kleiner Junge verkauften dort herrlich gekühlte Getränke, welche sie täglich mit 2 Eseln auf den Berg bringen.
    Der Rückweg fast über die gleiche Strecke war bergab körperlich weniger anstrengend aber durch viele Schotterwege auch schwer begehbar. Zweimal bin ich sogar auf den Pöppes gefallen, weil ein Stein unterm Schuh wegrutschte 😬
    Mit einer Fressorgie konnte am heutigen Tag nicht gedient werden. Das Frühstück war schon nicht nach meinem Geschmack und die Location am Ende der Wanderung (knapp 12 km / ca. 900 HM) hatte irgendwie heute nur Praktikanten als Personal 🤷‍♀️ Also auf jeden Fall bekamen wir dort nix zu essen und das Bestellen und Bezahlen der Getränke gestaltete sich auch schwierig 😬
    Auf dem Weg zur Unterkunft bin ich noch mit ein paar anderen aus der Gruppe an einer alten Mühle ausgestiegen und habe noch ein Fußbad im mega kalten Flüsschen „Valbona“ genommen. Meike hat sich wagemutig komplett in die eiskalten Fluten gestürzt. 😳👍🏻
    Kurz vor der Unterkunft begegneten uns noch ein paar Kühe, die seelenruhig einen Spaziergang entlang der Straße unternahmen. Vermutlich gehen sie irgendwann wieder zum Melken zu ihrem Bauern zurück wenn‘s im Euter drückt… 🤔

    Der Abend war wieder sehr lustig und unterhaltsam und es gab endlich was leckeres zu essen 🤣
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    BonnGiorno

    Da hast du doch endlich mal eine ansprechende Wanderung, statt Fressgelage!😁👍

    8/24/21Reply
    Pura-Vida

    Die Gegend sieht schon großartig aus. Am Ende des Tages fühlt es sich doch super an das man es geschafft hat👍

    8/24/21Reply
    Lehmschwalbe

    Na klar… kennst mich doch 🤣

    8/24/21Reply
    SonKa

    Tolle Gegend! Genau richtig gemacht, geh in Deinem eigenen Tempo, dann klappt das auch mit dem Aufstieg.

    8/25/21Reply
     
  • Day66

    Tag 66 - Kukës

    September 18, 2019 in Albania ⋅ ☀️ 27 °C

    60 km / 2855 km - 8 / 283 Stunden

    Ausgaben:

    0 € / 39 € Transport (Fähre, etc.)
    9 € / 624 € Lebensmittel
    15 € / 481 € Unterkunft
    0 € / 117 € Eintrittspreise
    0 € / 12 € Anschaffungen
    0 € / 8 € Ersatzteile

    24 € / 1281 € Gesamt

    Der erste Teil der Tagesstrecke verlief so, wie 80% des restlichen Tages. So fuhren wir auf schönen Straßen meist bergauf, meist bergab und schlängelt in uns so über die vielen Kurven durch die Natur. Wieder einmal zeigte sich diese Gegend von Albanien mit reichhaltiger Schönheit und vielen Dingen zu entdecken. So kamen wir durch viele Dörfer und Ortschaften durch, aber auch an Industrie und Arbeitsstätten vorbei.

    Das Wetter war uns hold. Weder war es zu heiß, noch zu kalt und auch der Verkehr war sehr angenehm.
    so verflogen die Kilometer wieder einmal viel zu schnell und wir erreichen am frühen Abend die Auffahrt auf die Autobahn. Und nebendran war gleich ein nettes Café, welches wir so dann besuchten.
    Während wir unseren Kaffee tranken, stellte ich mich an die Autobahn und versuchte den Verkehr einzuschätzen. Sehr viel war nicht los. Aber wenn Verkehr kam, dann in Stößen und viel.

    nach unserer langen Kaffeepause, ging es dann auf die Autobahn. Wir machten uns schön breit und fuhren in zwei Zweierreihen und ich ganz vorn. Das hat uns schon aus der Ferne wahrnehmen lassen und so hielten alle Fahrzeuge von uns Abstand und nutzten die andere vor Spur zum überholen.
    So ein Verhalten ist nicht sehr üblich hier. Man hat nur den Platz, den man für sich beansprucht. Wären wir in einer Reihe hintereinander gefahren, hätten uns wohl in Höchstgeschwindigkeit sowohl gleichzeitig die PKW in unserer Spur, als auch auf der anderen Spur überholt. Aber so blieb denen nichts anderes übrig, als generell von vornherein die Fahrspur zu wechseln.

    Kurz vor Kukës endete die Autobahn in einer Baustelle und wurde einspurig über eine Brücke. Danach waren wir auch schon in der Stadt und suchten uns ein schönes Hotel. Wir fanden eines mit schönem Hinterhof für unsere Räder und genossen den Abend in einem guten Restaurant mit reichlich essen.

    Song des Tages
    Autobahn - Kraftwerk
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    Schildi

    Was ist das?

    10/11/19Reply
     
  • Day67

    Tag 67 - Supermarkt

    September 19, 2019 in Albania ⋅ ☁️ 16 °C

    15 km / 2870 km - 3 / 284 Stunden

    Ausgaben:

    0 € / 39 € Transport (Fähre, etc.)
    14 € / 638 € Lebensmittel
    0 € / 481 € Unterkunft
    0 € / 117 € Eintrittspreise
    0 € / 12 € Anschaffungen
    0 € / 8 € Ersatzteile

    14 € / 1295 € Gesamt

    Der Himmel heute morgen ließen nichts gutes erwarten. Es war wieder warm, noch kalt, weder sonnig, noch bewölkt. Es wechselte laufend. Es war wieder einer jener Tage, an denen man nicht weiß, was man anziehen soll, oder seine Kleidung laufend wechselt.
    Während wir die Stadt verließen, hatte ich schon einen Pullover an. Aber kurz nach der Stadt zog ich den schon an den ersten Bergen wieder aus. Denn hier erwarteten uns schon wieder einige 10%er und es ging nur schleppend voran. Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Einkaufen, fing es auch schon an sich zuzuziehen und sah stark nach Regen aus. Auch wehte ein heftiger kühler Wind, welcher das Fahren sowohl mit sehr viel Kleidung, als auch ohne sehr unangenehm machte.

    Und so entschlossen wir uns, in dem nächsten Kaffee uns erst einmal aufzuwärmen. Unsere verschwitzten Sachen, machten es noch sehr viel kühler und so zogen wir uns um und setzen uns in das Café hinein. Das Wetter schien sich nicht zu bessern und der Besitzer meinte, wir können doch hier in seinem Café übernachten. Das stellt überhaupt kein Problem dar. Kurz über diese Einladung nachgedacht, hat sich die Gruppe dazu entschlossen hier zu bleiben. Auch war direkt nebenan an das Café angeschlossen ein kleiner Supermarkt, indem wir so viel Auswahl fanden, wie noch in keinem kleinen Markt in Albanien.

    Die Entscheidung erwies sich als richtig. Dann kurz darauf startete auch schon wieder der Regen und wir waren froh, hier drinnen zu sein.
    Es war ein sehr geselliger Abend in unsere Fünfergruppe. Wir spielten viele Spiele bereitet einige Sachen und Routen vor und durften auch die Musikanlage benutzen, um unsere Musik den Leuten hier zu zeigen.
    Zwar fanden wir bis in die Nacht hinein keine Ruhe, da unsere Anwesenheit doch sehr viel Bevölkerung an lockte, welche nun mit uns Bier tranken und sich unterhielten, aber gegen Mitternacht kehrte auch Ruhe ein und wir bereiten unsere Bettlager vor.

    Song des Tages
    Billie Jean - Michael Jackson
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  • Day43

    Valbona!

    June 21 in Albania ⋅ ⛅ 22 °C

    Üsä Plan i Kosovo izreise isch leider ned ufgange.. Grund ke gagg-Coronatest u o ke Luscht uf irgendwelchi Schmierereie..
    Drum simir halt umi via Mazedonie u Albanie ids Valbonatal gfahre.
    Valbona isch es Bärgtäli verglichbar mitem Gasteretal. Steilabfallendi Felswänd, e wunderschöne Fluss u viil Föhrewald.
    I dere wunderschöne Natur himir 3 Nächt ire Waldliechtig verbracht. Mir 2 schöni Wandrige gmacht. Leider isch d Fernsicht wägem Saharastub ned super gsi. Am Abe himir üs du mit früschem Wasser vom Bach gwäsche, gfüüret u d Natur gnosse. Die letzte 2 Nächt isch o no ä 5 chöpfigi dütschi uswanderer Familie mit ihrem offroad Sprinter näbä üs gstandä. Mit ihnä hi mir viil gueti Gspräch gha u si inspiriert worde vo ihrne spannendä Reisegschichtä. Hüt fahre mir Richtig Shkodra. Wettervorhersage: Sonne mit 41°C - heiss:)

    Bilder:
    1. Wunderschöni Fahrt nach Valbona
    2. Stellplatz im Wald
    3.-5. Schnappschüss vo üsne Wandrige
    6. Bade-/ Waschplatz:)
    7. Aussichtspunkt. Mir hi viil Bärge gseh, wo üs bekannt vorcho si.
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    Lea Rohrbach

    Hey mega, da chönnt ihr de ga umeräble 🥾 u füehlet öich grad wie dahiime 😉👍🏻

    6/23/21Reply
    piffpaffschildkröte

    Super schön und den Platz kennen wir doch:)

    6/25/21Reply
    Lazy Gödi

    wir haben ihn sehr gerne mit euch geteilt;) toll euch kennen gelernt zu haben :)

    6/25/21Reply
    piffpaffschildkröte

    Das geben wir gerne zurück. Es war sehr schön mit euch :)

    6/25/21Reply
    2 more comments
     
  • Day70

    Am Lagerfeuer

    July 6 in Albania ⋅ 🌙 15 °C

    Wir parken Bert neben Alfredo. Zusammen mit dem grünen Zelt und der Lagerfeuerstelle ist unser kleines Camp mitten im Valbonatal mit Alpenpanorama perfekt. Das grüne Zelt gehört Lisa und Sören, Freunden aus Leipzig, die wir am Tag zuvor in Teth getroffen haben. Alfredo ist der Camper von zwei Münchnern, die sich unserer kleinen Wandertruppe zurück über den Pass ins Valbonatal angeschlossen haben. Auf unseren Gaskochern zaubern wir aus den Zutaten, die sich in den Campern und Rucksäcken finden lassen, ein leckeres Abendessen. Dann feuert Sören das Lagerfeuer an und die Männer des Camps sorgen mit ihren Survival-Äxten für Holznachschub. Der Himmel wird dunkelblau dann schwarz, die Sterne glitzern über uns und vereinzelte Glühwürmchen schweben vorbei. Aus der Musikbox schallen Elton John, Nena, Alphaville und Justin Bieber. Ein Streifenwagen der Polizei fährt immer wieder an uns vorbei. Irgendwann steigt der Polizist aus und kommt auf uns zu. "Gut?", fragt er. "Gut.", sagen wir. Er steigt in sein Auto und fährt seine Runden. M.Read more

    Manfred Schmiedt

    Und wie kommt man da aneinander vorbei? 🤔

    7/7/21Reply
    Melina

    :D Gar nicht. Da kann immer nur ineine Richtung gelaufen werden. Der Mann kommt auf uns zu um uns zu helfen. Aber wirklich hilfreich, wars eigentlich auch nicht wie er uns rüber "gezogen" hat :D

    7/7/21Reply
     
  • Day67

    Valbonatal

    July 3 in Albania ⋅ ⛅ 14 °C

    Unsere Rucksäcke sind gepackt und wir stehen 7:30 Uhr auf. So ganz überzeugt sind wir vom Wetter in der Früh jedoch nicht. Es ist grau und trist. Nach dem Frühstück entscheiden wir die geplante Wanderung über einen Gebirgspass um einen Tag zu verschieben. Stattdessen lassen wir uns vom netten Betreiber des Guesthouses eine kleine Wanderung empfehlen, die zu einem tollen Aussichtspunkt über dem Tal führen soll. Das Wetter wird immer besser und wir genießen die Aussicht über des Tal samt trockenem Flussbett. Wir stellen uns vor, wie hier im Frühjahr ein breites Rinnsal immer wieder aufs Neue entsteht und später im Sommer versiegt.
    "Wenn mir jemand sagen würde, dass das die Alpen sind, würde ich ihm glauben," merkt Melina an und ich muss zustimmen. Das tolle Panorama lässt uns entspannen und genießen den Vorgeschmack auf Morgen.

    J.
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    Für mich sehr Ansprechend!!! [Uwe]

    7/3/21Reply
     
  • Day71

    Auf den Straßen Albaniens

    July 7 in Albania ⋅ ☀️ 34 °C

    Man könnte denken, wenn man einfach nur sechs Stunden vom Valbonatal nach Tirana fährt, gibt's am Abend nicht viel zu schreiben. Ich meine, was hätte ich schon groß zu berichten, wenn ich sechs Stunden auf der Autobahn durch Deutschland fahre. "Auf der A2 war eine Baustelle und als wir durch Hannover sind, war's auf der Kirchturmuhr halb 3." In Albanien ist das anders.

    Wir verlassen also am Morgen das Valbonatal, fahren entlang des rauschenden Valbona-Flusses und bremsen immer mal, wenn eine Kuh über die Straße spaziert. In einer größeren Stadt biegen wir ab. "Auf dem Schild stand grad maximal 3,5t Gewicht und 2,30 m Breite und wir sind ohne Spiegel 2,25 m breit.", merkt Jan an. Ich habe mich so auf die Schlaglöcher und den Gegenverkehr konzentriert, mir sind die Schilder gar nicht aufgefallen. Und so stehen wir vor einer 2,30 m schmalen Brücke. Schnell klappen wir die Seitenspiegel ein (das hat ja bei unserem Fähren-Tunnel-Chaos schon gut geklappt) und fahren langsam aber ohne Kratzer über die Brücke. Super. Weiter geht's. Wir schlängeln uns durch ein Dorf. Die Bewohner grüßen freundlich und dann fahren wir Kilometer lang auf einer Einspurigen an einem Berg entlang. Bei Gegenverkehr weichen beide Seiten etwas auf den Kiesrand aus - das haben wir mittlerweile schon drauf. Schier unendlich lang windet sich die Straße um die Berge. Dann eröffnet sich ein klasse Blick über einen See. Wir fahren durch Kukes und danach auf die Autobahn. Endlich geht's mal etwas schneller voran denken wir uns und dann kommen die Schilder 60 km/h ... 80km/h. Neben einer Tankstelle an der Autobahn steht ein riesen Hotel. "Wedding Center" ist der Leuchtreklame zu entnehmen. Also ich kann mir schönere Orte zum Heiraten vorstellen. Aber Wedding Center scheinen ein Ding in Albanien zu sein. Wir kommen noch an mehreren vorbei.

    Wir erreichen die Region um Tirana. Ein Möbelgeschäft reiht sich an das andere. Mobileri, Mobileri, Mobileri. Mindestens 50 wenn nicht 100 Stück. Als wir in Tirana einfahren, ist Rush Hour. Alle fahren kreuz und quer über den Kreisverkehr. Die Straßen sind eng und wir kommen nur schleppend voran. "In 100m rechts abbiegen.", sagt Google. Das machen wir und sehen eine riesen Straße mit übertriebener Beleuchtung vor uns. Alle paar Meter steht eine Straßenlaterne. Die Kreuzungen führen auf Feldwege. Hier soll wohl mal mehr entstehen. Der Anschluss zur alten Straße im Zentrum ist eher mittel gut gelungen und so rauschen wir über eine sprungschanzenartige "Abfahrt" über eine Kreuzung, wo alle grün haben oder einfach fahren. Wir wissen es nicht. Mit den Ampeln haben es die Albaner nicht so. Vielleicht ist das auch der Grund, warum auf dem Innenstadtring alle Ampeln komplett in grünen, roten oder gelben LEDs aufblinken.
    M.

    Und eigentlich war damit schon alles gesagt, aber dann fällt uns nochmal die Botschaft Montenegros ein. Auf unserer Suche nach einem Parkplatz im Zentrum springt nach einer Kurve an einem hübschen kleinen Park ein Mann auf die Straße und lotst uns überengagiert in eine passende Parklücke. Woher wusste er, dass wir einen Parkplatz suchen?? Das Hinweisschild am Parkplatz kann ich nicht lesen und den netten Einweiser verstehen wir auch null. Was da steht mit "2 vende parkimi i makinave Ambasada Mali i Zi" übersetze ich frei mit "2h ohne Parkschein". So ganz geheuer ist uns die Sache aber nicht und wir nutzen einen Übersetzer. Wir stehen auf dem offiziellen Parkplatz der Botschaft Montenegros. Da bleiben wir nicht stehen ;)
    J.
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    Jürgen Friedrich

    Das ist keine Sprungschanze bei Katrin hieß das auf mallorkienisch UNEBENHEITEN auf der Fahrbahn

    7/7/21Reply
    Jan Friedrich

    :D man muss einfach immer so aufmerksam sein, wahnsinn

    7/7/21Reply
     
  • Day69

    Valbona nach Teth

    July 5 in Albania ⋅ ⛅ 18 °C

    "Nein, nein, nein", rufe ich Melina zu, als wir auf der anderen Seite des Bachs ankommen, der die Straße quert. Ich habe mich für eine andere Stelle entschieden, um den Bach zu überwinden als Melina. Leider war meine Wahl nicht gut und so rutsche ich beim zweiten Stein ab und stehe mit beiden Beinen im Wasser. Ich fühle mich wie ein Teilnehmer von Takeshi's Castle, der bei der Flussprüfung ausscheidet. Melina kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Bäche und ich war waren noch nie große Freunde. Das ist ja ein toller Start für die Wanderung.

    Immerhin sind die Wanderstiefel ziemlich wasserfest und meine Stimmung hellt schon bald wieder auf. Durch ein trockenes Flussbett, Nadelwald, den Gebirgsaufstieg hoch, durch Laubwald und einen Geröllpfad wieder runter führt uns die Wanderung über den Valbonapass. Es sind einige Wanderer unterwegs und wir lernen Mets aus Ütrecht kennen. Wir wandern also zu dritt und unterhalten uns gut.

    In Teth angekommen sind wir alle ziemlich platt. Unsere Wege trennen sich auf der Suche nach passenden Unterkünften. Melina recherchiert beim Abendbrot wie weit es wohl mit Bert hier her gewesen wäre. Es sind 230km auf unebener Straße! Das ist der Grund dafür, dass wir Bert beim Gästehaus in Valbona zurück gelassen haben. Wir werden in den nächsten Tagen den Pass zurücklaufen und freuen uns schon auf die grossartigen Aussichten.

    J.
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    Daniel Mazura

    Tolle Bilder!! ISt ja echt landschaftlich ein Traum!!!

    7/14/21Reply
     
  • Day7

    Valbona: Sonnenaufgang

    September 11 in Albania ⋅ ⛅ 11 °C

    Da es im Zimmer keine richtige Verdunkelung gibt, werde im zum Sonnenaufgang wach. Um 6:30 Uhr werden die Berge von der aufgehenden Sonne beleuchtet.
    Um kurz nach 7 Uhr gehe ich zum hauseigenen "Restaurant", welches direkt an der Straße steht. Die halbe männliche Dorfgemeinschaft hat sich hier versammelt und trinkt Kaffee, Bier und Raki. Die Zigarette darf da nicht fehlen 🤨.
    Ich mache erst Mal einen Spaziergang auf der Hauptstraße - gibt ja nur eine 🤣. Auf dem Rückweg treffe ich das deutsche Pärchen vom Denelli Plateau. Die wohnen im benachbarten Guesthouse und fahren um 10 Uhr mit dem Bus nach Fierze zum Fähranleger - wie ich und alle anderen Touristen hier.
    Zurück im Guesthouse gibt es dann Frühstück. Sieht alles lecker aus: Omlette mit Würstchen, Käse, Tomaten, Gurken, Honig, Brot, Tee und Kaffee ✌️👍. Die Portugiesin kommt auch gerade um die Ecke und gesellt sich an den Tisch 🤔. Aus die Maus mit der Ruhe. Aber das Frühstück war top 👍.
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  • Day6

    Valbona

    September 10 in Albania ⋅ ⛅ 19 °C

    Das Guesthouse Izet Selimaj liegt sehr schön, wie fast alle Gästehäuser 😉. Die Zimmer sind einfach, das Gemeinschaftbad ist okay. Nach einer heißen Dusche, bei der ich das ganze Bad unter Wasser setze - nix aussergewöhnliches in Albanien - gönne in mir ein Korca-Bierchen.
    Der Ort Valbona zieht sich ähnlich wie Theth über mehrere Kilometer - die ersten 4 km habe ich ja gerade schon kennengelernt 😉. Es liegt sehr ruhig zwischen Bergen eingerahmt, die z.T. die 2500 m Marke knacken. Die Kühe laufen frei herum und Autoverkehr ist kaum vorhanden. Ein Traum für alle Ruhe-suchende.
    Zum Abendessen bleibe ich im Guesthouse. Später sind wohl noch zwei Gäste gekommen. Ein Pärchen aus den USA, die aber eher zurückhaltend sind und eine Portugiesin, die zur kommunikativeren, Quasselstriper-Fraktion der Menschheit gehört 😉. Wir kommen unweigerlich beim Essen ins Gespräch. Bin dann aber auch froh, als es draußen einfach zu kalt wird und wir deshalb das Gespräch über Reiseziele usw. beenden müssen 😉🤣.
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You might also know this place by the following names:

Qarku i Kukësit, Qarku i Kukesit