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Zentralamerika 2025/26

An open-ended adventure by Annundjoachim Read more
  • Atlanten von Tula

    December 6, 2025 in Mexico ⋅ ☁️ 20 °C

    Pünktlich um 9:00 Uhr geht das Tor auf und wir könnten in den Park fahren.

    Auf dem Weg zu den Ruinen sind die meisten Verkaufsstände noch zu. So genießen wir die Ruhe und die Pflanzen neben dem Weg.

    Mit 30.000 Menschen war Tula die größte Stadt Mesoamerikas. Die Tolteken begannen so um 1000 diese Stadt zu bauen.
    200 Jahre später war es schon vorbei mit Ihrem Reich. Aber in der Zeit wurden die Atlanten von Tula erschaffen. Ursprünglich bildeten Sie das Dach der Morgensternpyramide, allerdings ist davon kein Stein mehr übrig. Nun stehen Sie auf einer kleiner Pyramide, eindrucksvoll sind sie allemal.

    An einer Außenseite der Pyramide kann man noch erkennen, wie toll die Seitenwände verziert und bemalt waren, u.a. Mit Schlangen die Totenköpfe essen.

    Weiter interessante Ausstellungsstücke sind in dem kleinen Museum zu finden, so auch einen Chak-Mool. Das ist ein rücklings liegender Mensch mit seitlich abgewendetem Kopf, über dessen Bedeutung man fast nichts weiß.
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  • Auf nach Tula

    December 5, 2025 in Mexico ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach dem Garten gibt es Frühstück und es geht weiter. Hier gibt es noch eine Ausgrabungsstätte, aber unser Navi lässt uns mal wieder im Stich, Da wir noch 150 km vor uns haben, und wieder Stau angesagt ist, lassen wir das.

    Es geht nach Tula, das wir gegen 17:40 erreichen. Hier kann man direkt vor dem Tor zur Ausgrabungsstätte übernachten. Nicht der leiseste Platz, aber morgen um 9:00 Uhr macht das Tor auf und wir sind schon da.
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  • Toluca, Cosmovitral Jardín Botánico

    December 5, 2025 in Mexico ⋅ ☁️ 19 °C

    Schon von weitem sieht man die Buntglasfenster des Botanischen Gartens.

    Die wahre Schönheit sieht man aber erst von innen. Es sind die größte Ansammlung von Buntglasfenstern weltweit.

    Es besteht aus 48 Buntglasfenstern, für den Bau wurden etwa 75 Tonnen Metallkonstruktionen, 45 Tonnen geblasenes Glas und 25 Tonnen Bleirohre verwendet. Es besteht aus 500.000 Glasfragmenten in 28 verschiedenen Farben.

    Die Fenster tauchen die Pflanzen in ein besonderes Licht. Dafür hat es sich gelohnt einen kleinen Umweg mit Stau zu fahren.
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  • Toluca, Catedral de Toluca

    December 5, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 17 °C

    Bevor wir losmachen, tausche ich noch schnell den Luftfilter. War glaube ich lange überfällig. Dann den Fehler vom Turbolader aus dem Speicher löschen und hoffen das der Turbolader wieder mehr Luft bekommt.

    Die Schotterpiste wieder runter und auf nach Toluca.

    Im Zentrum von Toluca ist es nicht so einfach einen Parkplatz zu bekommen, um so mehr freuen wir uns, am Teatro Morelod einen Platz zu bekommen. Die Jungs vom Parkplatz sind wieder super freundlich und hilfsbereit.

    Toluca liegt auf 2638 und mit den Außenbezirken leben hier über 1 Mio Menschen.

    Von der Oper ist es ein Katzensprung und schon steht man vor der Kathedrale. Hier ist ein größerer Polizei Auflauf, aber es sieht eher nach einem Phototermin aus. Ansonsten scheint sich die ganze Stadt für Weihnachten zu schmücken.

    Unser eigentliches Ziel, der botanischen Garten, ist nur 5 min entfernt. Auf einen Hügel mit Häusern hat man die einzelnen Gebäude so angestrichen, das sich von hier unten ein großes Bild ergibt. Tolle Idee.
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  • Fast bis Toluca

    December 4, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 14 °C

    Den Rest des Tages war heute eher … naja, sagen wir sehr, sehr anstrengend.

    Mittags sind wir endlich aus Morelia raus und vor uns liegen 225 km Autobahn. Eigentlich kein Problem, aber auch heute gibt es einige Staus auf der Mex 15.

    Nach dem wir gestern so lange stillgestanden haben, versuchen wir heute einen Umgehung nach Google maps. Zuerst glänzt die Nebenstraße mit vielen Schlaglöchern, dann soll es über eine Brücke gehen, die ist aber gesperrt. An einer Abzweigung geht rechts eine Schotterstraße ab und Google sagt links den Berg hoch. Nach 2 km winken uns Leute zu: wir sind falsch. Also umdrehen und doch die Schotterstraße nehmen. Die hat es aber in sich, ein Wunder ( und Luftfederung ) das wir nicht aufgesetzt haben. Nach 1,5 km kommen wir wieder auf eine normale Straße und kurze Zeit später wieder auf die Autobahn. Also das umfahren ist auch keine Option.

    Inzwischen sind wir über 2600 m und der Turbolader meldet sich wieder. Zum Glück sind wir Bergauf nicht die langsamsten. Nach der Abzweigung nach Toluca geht es 70 km zwischen 2600 und 2700 m relativ eben weiter.

    Vor der Stadt wollen wir auf einen Campingplatz an einem See. Doch auch hier ist Google und Organic Maps keine große Hilfe.

    Beide leiten uns durch ein paar kleine Dörfer bevor wir an einer Schotterpiste stehen. Laut Maps 1,2 km bis zum Platz. Okay, es geht ganz gut den Berg hinauf bis wir vor einem verschlossenen Tor stehen. Der Campingplatz liegt direkt dahinter.

    Der richtige Zufahrtsweg wäre etwas länger, dafür über normale Straßen gegangen. Inzwischen ist es 18:00 Uhr und es wir gleich dunkel. Wir sind auf 2730 m und die Höhe und die lange Fahrt steckt uns in den Knochen. Deshalb bleiben wir jetzt einfach hier stehen.
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  • Morelia am Morgen

    December 4, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 14 °C

    Der Parkplatz in Zentrumsnähe ist der Hit. So ruhig haben wir mitten in einer Stadt noch nie geschlafen.

    Heute Morgen dann nochmal in die Stadt. Eine Besonderheit ist die Universitäts Bibliothek.
    Sie befindet sich in der Kirche des Klosters Convento de la Compañía de Jesús (Kloster der Gesellschaft Jesu).

    Ein imposanter Anblick eröffnet sich innen.
    23.000 Bände, darunter sieben Inkunabeln (Wiegendrucke) werden hier aufbewahrt. So viele alte Bücher, Wow.

    Als nächstes wollen wir uns einige Wandgemälde anschauen, die werden aber zur Zeit restauriert.

    Gut dann gehen wir halt frühstücken. Im Café Europa essen wir Omlett, sehr lecker. Dann noch ein frische Brot gekauft und zurück zum Womo.

    Morelia ist auch bekannt für ein 1,7 km langes Aquädukt, das die Stadt bis 1921 mit Wasser versorgt. Zwar sehen wir ein Teil, aber die Straße daran vorbei ist gesperrt. Wie vieles zu Zeit hier. Es hat etwas gedauert bis wir aus der Stadt raus waren.

    Fazit Morelia: eine der schönsten Städte in Mexico, die wir bisher gesehen haben, sehr sauber, sehr freundliche Menschen, wunderschöne Innenhöfe und eine tolle Atmosphäre. Zu Recht UNESCO Weltkulturerbe!
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  • Morelia am Abend

    December 3, 2025 in Mexico ⋅ 🌙 15 °C

    Wir haben uns einen Parkplatz in Zentrumsnähe ausgesucht, auf dem man auch übernachten kann.
    Die Jungs sind super nett hier. Trotz Müdigkeit gehen wir zum Abend in die Altstadt.

    Vor der Kathedrale ist eine Eislauffäche aufgebaut, auf dem die Leute im T-Shirt Eislaufen. Schon schräg.

    Wir besichtigen die Kathedrale und sind erstaunt über die große Orgel. Hier ist es eher selten eine Orgel in einer Kirche zu sehen. Beim rausgehen sehen wir schon viele Menschen die gespannt auf etwas schauen. Heute kommt hier die „Virgen de Guadalupe“ an. Das ist das Gnadenbild Marias.

    Da hat sich der Weg in die Stadt ja noch gelohnt.

    Laut Atlas Obscura gibt ihr ein besonderes Restaurant: Cocina Michoacana. Hier gibt es traditionelle Küche, wir nehmen Cevice mit Forelle, einmal geräuchert und einem ungeräuchert.
    Super Lecker, dann noch Nachtisch und alles zusammen für 40,-€

    Als wir wieder draußen sind kommt Weihnachtsstimmung auf. Der Zentrale Platz ist ein Lichtermeer mit Weihnachtsmusik.

    Um den Platz gibt es viele alte Gebäude mit Laubengängen und tolle Restaurants und Cafés.
    Morelia hat uns beeindruckt.
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  • Neuer Rekord

    December 3, 2025 in Mexico ⋅ 🌙 18 °C

    Wir nehmen die Mex 15d um nach Morelia zu kommen. Nach 120 km stehen wir im Stau.

    Erst rührt sich nichts, Stillstand. Dann geht es hundert Meter weiter, dann wieder Stillstand…

    Und so brauchen wir für 15 km knapp 3 Stunden.
    Neuer Rekord: Solange haben wir hie in Nordamerika noch nie im Stau gestanden.

    Grund war ein schwerer Unfall mit mehreren LKW‘s die teilweise ausgebrannt waren.

    Und so kommen wir erst gegen 17:00 Uhr in Morelia an.
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  • Bei Charly, Tag 3.2

    December 2, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 19 °C

    Danach fahren wir in die nächst größere Stadt, Atotonilco el Alto. Es dauert etwas, bis wir einen Parkplatz im Zentrum in einem Hinterhof gefunden hatten. Die Stadt ist bunt geschmückt und es ist sehr wuselig in den Straßen. In der großen Kirche,
    Parroquia de San Miguel Árcangel, findet gerade eine Beerdigung statt. Interessant hier: kaum einer trägt schwarz.

    Die Markhalle neben der Kirche ist wie ein zu klein geratener Gemischtwarenladen. Eine Stadt weit ab von touristischem Einfluss.

    Bevor wir zu Charly zurückfahren
    geht’s es noch auf einen Hügel, den wir von unten gesehen haben. Dort steht eine Kirche und eine große Statur. Laut Google der heilige Andreas.
    Von oben gibt es eine tolle Aussicht auf die Stadt. Leider hat die Kirche zu, von innen kann man auch auf die Stadt schauen.
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  • Bei Charly, Tag 1

    November 30, 2025 in Mexico ⋅ ☁️ 26 °C

    Charly’s RV Park und Restaurant ist unter Overlander ein bekannter Anlauf Ort. Egal ob man sich mit Infos versorgen will oder ein Problem mit dem Auto, Charly hilft. Seit 35 Jahren lebt der gebürtige Schweizer hier. Inzwischen verstärken Ihn Denise mit Ihrem Mann Alex, die sich hauptsächlich um den Campingplatz kümmern. Gestern war es schon spät als wir hier ankamen und so ging es noch ins Restaurant, Käseplatte und ein Tiramisu,

    Als besonderen Service bietet Charly die Möglichkeit das Auto für einige Zeit unterzustellen. So stehen hier einige Fahrzeuge, es sind auch ein paar Schweitzer und Deutsche hier.

    Das Anwesen ist schon ein kleines Paradies. Wunderschön angelegte Gärten mit Blumen, die man bei uns nur aus der Gärtnerei kennt, ein Pool, eine Bar und ein schönes Restaurant. Es gibt nicht wenige, die hier mehrere Wochen verbringen.

    Den Tag verbringen wir mit Waschen und ausruhen.

    Auch wenn es hier sehr schön ist, werden wir hoffentlich nur ein paar Tage bleiben, am Dienstag haben wir zum Check einen Werkstatt Termin. Mal sehen wie es danach aussieht.
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  • Petatán

    November 29, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Es geht weitere 100 km am See entlang nach Petatán, die Hauptstadt der Nashornpelikane.

    Mit einer Flügelspannweite von fast 3 m, ist er nach dem Kalifornienkondor der größte Vogel Nordamerikas.

    Zum Nachmittag schmeißen die Fischer hier die Reste aus der Fischverarbeitung ins Wasser und hunderte von Pelikanen kommen dann hierher. Ein beeindruckendes Schauspiel.

    Zur Zeit hat der See sehr viel Wasser, was erstaunlich ist, da laut Wikipedia der See eher mit Wasser Knappheit zu kämpfen hat. Dazu gibt es einen großen Teppich aus Wassersalat am Ufer, und so kommen die Pelikane nicht so dicht ans Ufer um die Fischreste zu essen.

    Auch wenn wir noch Stundenlang zusehen könnten, wir müssen noch zu unserem Übernachtungsplatz, der in 80 km Entfernung liegt.
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  • Ajijic

    November 29, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Zum Chapalasee, dem größten Binnensee Mexico’s sind es nur 40 km. Unser erster Halt ist Ajijic, wobei es nicht ganz einfach ist, einen Parkplatz zu bekommen. Auf der Hauptstraße geht es nur im Schritttempo vorwärts, es ist wie am Gardasee in der Hauptsaison.

    In einem der kleinen Gässchen finden wir dann einen Platz. Auf dem Weg zur Kirche kommen wir an einem wunderschönen Garten vorbei. Am Eingang sitzt Barbara aus Kanda und erklärt was es mit dem Garten auf sich hat: „Hier kommen im Winter viele Amerikaner und Kanadier (auch ein paar Europäer)
    zum überwintern her. In dem Garten trifft man sich, es gibt ein Café, eine Töpferei und am Wochenende verschiedene Veranstaltungen. So ist heute „Open Microfon“ : wer Lust hat kann was vortragen, für die älteren Semester und für Kinder gibt es eine Malstunde. Finanziert wird das ganze durch Spenden.“

    Ein super Garten ist hier angelegt worden. Man kann sich irgendwo hinsetzen und lesen, oder der Musik zuhören, oder sich die Tollen Pflanzen anschauen.

    Übrigens wird Ajijic auch Gringolandia genannt, wegen der vielen Gringos, (so nennt man hier die Amerikaner und Kanadier) die hier leben. Es gibt aber auch noch einen weiteren Kosenamen: Lebender Friedhof. Eine Anspielung auf das Alter der „Gringos“

    Aber wir wollen ja noch weiter, den es gibt wieder einen interessanten Atlas Obscura Punkt:
    El Muro de las Calaveras („Die Wand der Schädel”)

    Erschaffen hat das Efrén González im Jahr 2016. González, der auch für viele der Wandmalereien in der Stadt verantwortlich ist, ließ sich vom präkolumbianischen Tzompantli inspirieren, um diese gekachelte Collage aus Ton-Schädeln zu schaffen.

    Rund 1000 Totenschädel sind hier an einer Wand gegenüber der Kirche angebracht. Jeder Schädel trägt einen Namen eines Verstorbenen aus der Stadt.

    In der Stadt gibt es darüber hinaus viele Wandgemälde und überall blüht etwas, richtig schön bunt, da sehen unsere Städte sehr trist aus.
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  • Udo‘s Biergarten

    November 28, 2025 in Mexico ⋅ ☁️ 23 °C

    Eigentlich wollten wir noch ins Zentrum von Guadalajara, aber der Verkehr erschlägt uns. Guadalajara ist die zweitgrößte Stadt in Mexico mit 1,9 Mil Einwohnern.

    Für 45 km aus der Stadt raus brauchen wir nochmal fast 2 Stunden.

    Unser Ziel ist Udo‘s Farm. Udo kommt ursprünglich aus Nürnberg, wohnt aber schon 29 Jahre in Mexico.
    Hier einen Biergarten zu eröffnen war schon immer sein Traum. Heute ist Freitag, der Biergarten hat nur Samstags und Sonntags auf. Ein Bier und Glas Wein gibt es aber auch heute bei Ihm.
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  • Guachimontones

    November 28, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht geht es heute Morgen erstmal ins Wasser.

    Nur 5 min von dem Wasserpark gibt es eine einzigartige Ausgrabungsstätte. Erst ab 1974 wurde diese Stätte erforscht und 1999 großflächig freigelegt.

    Zum Vorschein kam eine prähistorische archäologische Stätte mit in einzigartigen kreisförmigen Stufenpyramiden, die zwischen 300 v. Chr. und 450/500 n. Chr. erbaut wurden.

    Guachimontones ist eine der spektakulärsten archäologischen Stätten Mexikos und ein wichtiges Zeugnis der Teuchitlán-Kultur.

    Die Pyramiden bestehen aus konzentrischen Kreisen, eine Bauweise, die ansonsten nirgendwo in Mexiko zu finden ist. Die größte Pyramide in Los Guachimontones ist mehr als 18 Meter hoch und hat 52 Stufen, entsprechend der Anzahl der Wochen pro Jahr. Es wird angenommen, dass die Pyramiden aus einer Kombination von Stein, Kalk und Ton einst rötlich-orange gefärbt und möglicherweise mit geometrischen Mustern übersät waren.

    Die Pyramiden sind umgeben von 10 rechteckigen Plattformen, auf denen die Häuser der Priester wohnten. Der Komplex besteht aus 4 Rundpyramiden mit den entsprechenden Plattform drumherum und einem Ballplatzes. Das Juego de Pelota war eine traditionelle Sportart mit zeremonieller Bedeutung, welche von vielen mesoamerikanischen Völkern ausgeübt wurde.

    Da wir so früh hier sind, sind wir ganz alleine. Eine ganz besondere Stimmung umgibt diesen Ort, einfach wunderbar.

    Etwas unterhalb ist ein sehr schönes Museum, wo wir noch einen Film und eine privat Führung bekommen. Langsam kommen immer mehr Besucher, und wir verlassen dieses einmaligen Ort.
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  • Teuchitlan

    November 27, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Es geht noch 20 km weiter in ein kleines Dorf mit einer besonderen Ausgrabungsstätte mit Museum.

    In dem Dorf gibt es einen Wasserpark, wo man auch mit dem Womo stehen kann. Der Park ist typisch mexikanisch etwas in die Jahre gekommen.

    Das sind wir inzwischen gewohnt und man sucht sich halt die positiven Dinge raus. Das ist hier ein Becken mit „Kissfish“ , wie der Chinese sagen würde.
    Viele kleine Fische, die an den Füßen knabbern.
    Da gehen wir natürlich noch rein. Als wir aus dem Becken kommen, sind wir alleine auf dem Platz.

    Dann gute Nacht.
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  • Etzatlán

    November 27, 2025 in Mexico ⋅ 🌙 24 °C

    Etzatlán wird als ein sehenswerter Ort mit einer tollen Kirche beschrieben. Als wir zum Nachmittag dort ankommen, ist die Kirche leider zu. So schlendern wir um den Zentralen Platz, der von Laubengängen umgeben ist. Alles sehr gepflegt und schön angelegt. Die Stadt ist geschmückt, da heute Erntedank gefeiert wird.

    Über den Strassen und an ein paar Häusern hängen bunte, gehäkelte Vorhänge. Wie wir später nachlesen, sind es die weltweit größten Häkelvorhänge, die vom Guinness-Buch der Rekorde zertifiziert wurden.

    Vor einem Haus sitzen ein paar Frauen und häckeln.
    Eine Frau deutet uns an, in das Haus hinein zu gehen. Wie wir erfahren, Häkelt hier das ganze Dorf. Für die fertig gehäkelten Deckchen bekommen die Frauen Geld und die Deckchen werden hier gesammelt. An den Wänden sind Regale voll damit. Es gibt zwei verschiedene Arten, entweder aus Bast oder aus Garn. In der Mitte steht ein großer Tisch an dem die einzelnen Häkeldeckchen zusammengenäht werden.

    Wir fragen, ob es eine Anleitung gibt, aber die Verständigung ist trotz Google Translater etwas schwierig. Zu guter letzt bekommen wir ein Deckchen geschenkt.

    Auf einer Parkbank trinken wir noch einen Cold Cappuccino und essen ein Teilchen vom Walmart, echt ein netter Ort. Sehr nett sind auch die gemalten Ladenschilder über den Türen.

    Nun ist auch die Kirche auf, und die ist auch von innen geschmückt und hat einen beeindruckenden Altar.
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  • Auf der MEX 15D nach Süden

    November 27, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir verabschieden uns vom Pazifik für die nächste Zeit, den nun geht es ins Landesinnere.

    Heute ist Fahrtag, denn wir wollen etwas Strecke machen. Von 0 Höhenmeter geht es auf 1400 und dann runter auf 1200. Die Landschaft verändert sich wieder, es wird tropischer, sowohl von der Luftfeuchtigkeit als auch von den Pflanzen.

    349 km sind es am Abend mit einem Zwischenstopp in Tepic (Walmart) bevor wir nach Etzatlán kommen.
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  • Ejido Playa Novillero

    November 26, 2025 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Nachts sind es immer noch 20 Grad, daran müssen wir uns noch gewöhnen. Als wir dann aufwachen liegen schon zwei neue Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Die beiden anderen Overlander machen sich auch früh fertig und als wir uns verabschieden läuft ein drittes Kreuzfahrtschiff ein.

    Für uns geht es 130 km gegen Süden an die Pazifikküste. 11 km Sandstrand, eigentlich super, aber dort wo wir an den Strand fahren können, ist es nicht so sauber. Aber die Mexikaner scheint das nicht zu stören. Hier kann man direkt auf dem Strand stehen und so bleiben wir. Zum Nachmittag kommen immer mehr Familie zum Strand und setzen sich unter eine der zahlreichen Palapas. Wir suchen uns auch was Schatten und bekommen Besuch von einem Hotelmitarbeiter. Er spricht ein wenig Englisch und lädt uns ein, an dem Hotel zu stehen, dort könnten wir auch Strom und Wasser haben. Wir lehnen dankend ab und fragen Ihn, wann den Saison hier wäre und ob Amerikaner dann kämmen.

    Also Saison ist von Dezember bis Mai, dann kommt die Hurrikan Saison. Und es kommen eigentlich nur einheimische, meistens aus Mexico City hier hin.

    Wie so viele hier, ist er freundlich und bedrängt uns nicht. Das ist hier sooo angenehm.
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  • Mazatlan

    November 25, 2025 in Mexico ⋅ 🌙 24 °C

    Auf der Spitze der Halbinsel gegenüber Mazatlan angekommen, inzwischen sind es fast 30 Grad, treffen wir ein Belgisches Paar und eine Französische Familie. Beide sind mit großen MAN‘s mit Koffer unterwegs. Morgen verschiffen Sie auf die Baja. Es werden noch ein paar Tips ausgetauscht und dann suchen wir uns einen Platz direkt am Wasser mit Blick auf die Stadt, den Hafen mit einem Kreuzfahrtschiff und „El Faro“:

    Atlas Obscura:
    „Die Halbinsel-Hafenstadt Mazatlán endet an einem imposanten Hügel namens Cerro del Creston. Dieser ist der mit Abstand höchste Punkt der Stadt und bietet einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Umgebung. Auf dem Gipfel des Cerro del Creston steht ein Leuchtturm namens El Faro – spanisch für „Der Leuchtturm“ –, der zu den höchsten Leuchttürmen der Welt zählt.

    Verwechseln Sie „höchster” nicht mit „größter”, denn die Struktur von El Faro selbst ist nicht besonders hoch. Mit einer Höhe von etwa zwei bis zweieinhalb Stockwerken könnte man die vertikale Ausdehnung des eigentlichen Leuchtturmgebäudes als „knapp unterdurchschnittlich” bezeichnen, was Leuchttürme angeht. Da sein Fundament jedoch auf dem Gipfel eines Hügels ruht, der 157 Meter über der tosenden Brandung thront, steht der ansonsten bescheidene El Faro auf einer höheren Erhebung als jeder andere Leuchtturm der westlichen Hemisphäre und ist weltweit nur noch vom Gibraltar Aerobeacon übertroffen.„

    Vor uns fischen die Pelikane und zum Abend sticht die Royal Princess in See. Es ist nicht langweilig hier.
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  • Parque Natural Mexiquillo

    November 25, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Von 2700m auf 0m und von -3 Grad auf 30 Grad.

    Trotz -3 Grad haben wir in der Höhe von 2700 m gut geschlafen. Die MEX 400 schlängelt sich durch das Gebirge mit vielen Brücken und noch mehr Tunneln.
    Deshalb ist auch die Maut mit 40 € für 130 km bislang das teuerste Stück Autobahn das wir gefahren sind.

    Und es geht durch eine tolle Landschaft.

    Wir fahren aber nicht nach Mazatlan rein, sondern fahren auf die anderen Seite des Hafens. Dafür fahren wir 20 km an den Kokuspalmplantagen vorbei. Auf der anderen Seite der Straße liegen Mangrovenwälder.
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  • La Pirámide

    November 24, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 14 °C

    Ein Tag fast ohne Fotos! Wir starten von Alta Vista und es geht zurück nach Durango. Während die Nebenstraßen teilweise in einen schlechten Zustand sind, ist die MEX 45 ok.

    In Durango geht es nochmal zur Fussklinik. Es ist noch nicht gut mit dem Zeh. Dort müssen wir etwas warten bevor ein Mitarbeiterin sich den Zeh nochmal anschaut. Unter Betäubung entfernen sie noch was Nagel und meint, das müsste es jetzt gewesen sein. Wir nehmen noch eine Rolle Verband mit und bezahlen …. 9,-€

    Dann gehen wir in einen „Mi Chedraui“ Supermarkt.
    Der letzte wo wir waren hat uns gut gefallen, der hier hat aber nicht so viel Auswahl, aber wir bekommen trotzdem alles. Nach einem Tankstop nehmen wir die MEX 400 Richtung Mazatlan. Die kostenpflichtige Autobahn ist in einem guten Zustand und es geht immer höher hinauf. Auf halber Strecke sind wir nun auf 2700 m. Hier gibt es einen Park im Wald mit kleinen Teich, Kletter und Wandermöglichkeiten und kleinen Ferienhäusern.

    Wir scheinen die einzigsten Gäste zu sein und von der Straße hört man auch nicht viel, also ideal zum übernachten.
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