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Zentralamerika 2025/26

Pengembaraan terbuka oleh Annundjoachim Baca lagi
  • Alta Vista, Chalchihuites

    23 November 2025, Mexico ⋅ ⛅ 23 °C

    40 km weiter ist der zweite Punkt, den wir uns anschauen wollen: Alta Vista.

    Auf dem Weg dorthin kommen wir durch ein kleines Dorf in dem wir laute Musik und mehrere Reiter sehen. Schnell angehalten und geschaut was da los ist. In der Mitte eines Platzes ist ein Seil gespannt. Daran hängen Ringe, die die Reiter mit einem kleinen Stock abreißen sollen. Das natürlich aus vollen Galopp.

    Die Reiter haben auf jeden Fall ihren Spaß.

    Dann erreichen wir die Ausgrabungsstätte. Hier ist nicht viel los, nur ein anders Auto auf dem Parkplatz das aber gerade abfährt. Wir sind schon fast am Eingang, da hält das Auto nochmal an und der Fahrer ruft uns zu. Wir gehen zu Ihm und eine junge Frau steigt aus und fragt uns auf englisch, wo wir herkommen und ob sie ein Photo von uns machen könnten.

    Dann steigen immer mehr Personen aus dem Auto … insgesamt 7 !
    Die Mutter ist von hier und die anderen aus Durango. Als wir Ihnen die Bilder von der Parade zeigen, erkennt eine von Ihnen ihren Onkel, Bruder und Freund auf den Bilder, unglaublich.

    Nach einer herzlichen Verabschiedung geht es endlich ins Museum und in die Ausgrabungsstätte.

    Die präspanische Ruinenstätte Altavista hatte zwischen ca. 450 und 650 n. Chr., also etwa gleichzeitig mit dem ca. 800 km entfernten Teotihuacan, ihre Blütezeit, danach begann der Niedergang und etwa um 1200 wurde die Stätte gänzlich verlassen.

    Nach den bisherigen Erkenntnissen ist die Stätte nach astronomischen Gesichtspunkten erbaut worden, denn Bauten, Plätze und Straßen folgen exakt der Nord-Süd- bzw. der Ost-West-Richtung.

    Das Highlight ist aber: Die Stätte liegt genau auf dem nördlichen Wendekreis!!!

    Es gibt einen Gasse, die genau zu dem Berg zeigt, wo die Sonne genau am 21 Juni und am 21. Dezember aufgeht.

    Von den Gebäuden ist leider nicht mehr so viel
    Übrig. Aber wir können die Nacht hier stehen bleiben, Gracias.
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  • Sombrerete

    23 November 2025, Mexico ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach zwei traumhaften Tagen im Sierra de Organos geht es etwas weiter in den Bundesstaat Zacatecas hinein. Dieser Bundesstaat sollte man normalerweise meiden, wir wollen auch nur zwei Stellen besichtigen und dann zurück nach Durango fahren.

    Nicht weit entfernt ist Sombrerete, ein Pueblo Mágico. Heute ist Sonntag und anscheinend triffen sich alle im Historischen Zentrum. Wir drehen zwei Runden durch die engen Gassen bis wir Glück mit einem Parkplatz haben.

    Eine sehr schöne und saubere Stadt, die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die meisten sind in schicken Sonntagskleidern unterwegs. Auf der Straße sehen wir eine Prozession. Die finden zur Zeit der Herbergssuche von Maria und Josef statt.

    Noch ein kurzer Besuch im Städtischen Museum, wo uns die Dame am Empfang voller Stolz die Geschichte der Stadt erzählt, nur leider verstehen wir kein Wort. Dann verlassen wir den netten Ort.
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  • Sierra de Organos, Tag 2

    22 November 2025 ⋅ ☁️ 23 °C

    Perspektiv Wechsel, wir stellen uns auf einen anderen Platz und genießen die Aussicht.

    Auch heute mache ich einen Trail, diesmal geht es zur anderen Seite. Er ist als Rundweg ausgezeichnet, erst mal den Berg hoch bis zu einem grossartigen Aussichtspunkt. Ein Blick über das ganze Tal.

    Dann kommt ein Schild und ein Durchgang. Auf der anderen Seite des Felsen geht es erst mal ein Stück runter, bevor es wieder ansteigt. Plötzlich stehe ich vor einer Höhle. Hier soll der Weg weiter gehen. In den Fels sind Steigeisen eingelassen und ich klettere ein Stück in die Höhle rein. An einem Felsvorsprung mache ich halt. Ich kann nicht mehr erkennen wie es weitergeht.

    So kehr ich um und geh zum Durchgang wieder zurück. Hier habe ich ein wenig Empfang und versuche das Schild zu übersetzen: „Ab hier nur mit Bergführer weiter“. Okay dann kein Rundweg und es geht dieselbe Strecke wieder zurück.

    Die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt.

    Ansonsten ist heute ausruhen und lesen angesagt.
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  • Sierra de Organos, Tag 1

    21 November 2025 ⋅ 🌙 15 °C

    Während Ann sich ausruhen soll, repariere ich die Eingangsstufe. Sie hat sehr viel Spiel und klemmt beim ausfahren. Der hintere Träger ist verbogen, da hatten wir wohl mal Bodenkontakt. Mit Hammer und Zange kann der Träger etwas gerade gebogen werden. Dann geht die Stufe wieder.

    Zum Mittag machen ich noch eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt. Die Landschaft ist einfach wunderschön.

    Und wir sind fast alleine hier, heute haben wir 2 Familien beim wandern gesehen, nur die Geier kreisen über uns. Ein traumhaftes Plätzchen.
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  • Durango Nachmittag

    21 November 2025, Mexico ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach der Parade gibt es noch einen leckeren Cappuccino in einen nette Café und wir überlegen wie wir weitermachen. Ann hat schon seit Tagen ein Problem mit einem eingerissenen Nagel am großen Zeh. Alles pflegen half nichts, wir müssen zum Arzt.

    Doch zu wem? Erst fahren wir mal zu einem Krankenhaus. Dort können Sie uns aber nicht helfen. Wir bekommen aber eine Adresse von einer Fußpflege. Wobei im Namen etwas von Clinic steht.

    Die Dame am Empfang ist sehr freundlich und wir kommen direkt dran. Eine junge Frau schaut sich den Zeh an und sagt, da muss noch ein Stück vom Nagel weg, und besser mit Betäubung. Nach 10 min ist alles erledigt. Wir bekommen noch Verbandzeug und Creme mit, alles zusammen 40 €. Super, hoffen das es jetzt besser wird.

    Da Ann sich nun etwas schonen soll, überlegen wir für ein paar Tage auf einen Campground in der Sierra de Organos zu fahren. Das sind nochmal 100 km Fahrt, dafür soll es dort sehr schön sein.
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  • "Día de la Revolución" Teil 1

    20 November 2025, Mexico ⋅ ☀️ 22 °C

    Um 8:00 Uhr geht es zurück zum Parkplatz in der Altstadt. Die ganze Stadt ist schon auf den Beinen und die Straßen voll. Um 10:00 Uhr soll die große Parade zum Tag der Revolution beginnen.

    Vom Parkplatz sind es nur ein paar Meter zu Fuß zum Plaza de Armas. Hier sind mehrere Tribünen aufgebaut, auf einer finden wir eine guten Platz und lassen die Atmosphäre auf uns wirken. Alles sehr relaxt und friedlich, die Menschen freundlich und gut gelaunt.

    Um 10 vor 10 werden die Persönlichkeiten der Stadt vorgestellt, die dann auf der Ehrentribüne Platz nehmen dürfen.

    Um 10:00 Uhr stehen alle auf und eine Militärkapelle spielt die Hymne zur Revolution. Danach kommt die Nationalhymne.

    Es ist wirklich ein große Parade und vor allem lang. Fast 2 Stunden ziehen die Gruppen an uns vorbei.
    Neben der Polizei, Feuerwehr, Militär gibt es ganz viele Studenten und Sportvereine. Dazu viele Kapellen und Musik aus den begleit Fahrzeugen. Farbenfroh und mit viel Stolz wird gesungen, getanzt und marschiert.

    Was uns besonders begeistert, auch Menschen mit besonderen Eigenschaften sind intrigiert. Und schließlich gehen die Krankenpfleger/innen mit einer großen Gruppe mit und werden bejubelt.
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  • Durango

    19 November 2025, Mexico ⋅ ☁️ 16 °C

    In Durango finden wir in einem Hinterhof einen Parkplatz der 24 Std auf hat. Leider dürfen wir hier nicht übernachten. So gehen wir in die Stadt und sind angenehm überrascht, wie sauber es hier ist.
    Zuerst lassen wir uns ein wenig treiben und kommen zur Universität, mit einem tollen Innenhof, und zur Santa Iglesia Catedral.
    Morgen um 10.00 Uhr ist hier die Parade zum Tag der Revolution. Da sind wir mal gespannt.
    Zum übernachten geht es auf einen Parkplatz an einem Park. Nicht schön, aber für morgen ideal.
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  • Von Torreón nach Durango

    19 November 2025, Mexico ⋅ ☁️ 21 °C

    Gestern gab es noch einen schönen Sternenhimmel und heute Morgen einen tollen Sonnenaufgang.

    Als wir los machen wollen war am Eingang die Kette noch vor. 8:00 Uhr sollte auf sein, jetzt ist 8:30 Uhr.

    5min gewartet und dann kam eine Frau und schloss uns auf. Gracias.

    Wir umfahren Torreón großzügig über eine Autobahn die dann bis Durango geht. Das war die beste und sauberste Autobahn bisher, zwar von der Maut nicht preiswert, aber fast Deutscher Standart.

    Es geht in die Berge, von 1100 m rauf auf 2000 m. Immer wieder tolle Aussichten auf die Landschaft, die hier oben auch viel grüner und abwechslungsreicher ist.

    Alle 10 km gibt es Becken mit Wasser, gut trinken würden wir jetzt nicht, aber zum abkühlen im Sommer. Sehr gelungen sind auch die Hinweise auf Ablenkung beim Fahren.
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  • Dunas de Bilbao

    18 November 2025, Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Gestern Abend gab es noch ein Problem auf dem Campingplatz, wir hatten für 2 Nächte gebucht, hier wird aber pro Tag bis 18:00 Uhr abgerechnet. Da wir vorgestern schon früh hier waren, wurde der Tag mitgerechnet, somit hatten wir den zweiten Tag nur bis 18:00 Uhr bezahlt, aber nicht für eine weiter Nacht. Jetzt sollten wir nun nochmal für eine Nacht und einen ganzen Tag bezahlen. Nach einigen hin und her konnten wir einen ermäßigten Betrag für eine weitere Nacht bezahlen.

    Heute morgen nochmal ins Wasser und dann ging es 280 km bis Torreón. Hier stimmen wir uns in einem Walmart auf Weihnachten ein😜.

    Nach weiteren 60 km erreichen wir die Dunas de Bilbao. Zum Glück sind wir die einzigsten hier auf dem Campingplatz. Mann sieht an den Spuren im Sand, was sonst hier los ist. Wir suchen uns einen Platz mit „Sandblick“, der erinnert uns an Marokko, übrigens Liebe Grüße dorthin an Martina und Roland ❤️

    Achtung! Das letzte Video ist nicht schön, aber es ist auch Teil dieses Landes
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  • Nallely

    15 November 2025, Mexico ⋅ 🌙 24 °C

    Gestern hatten wir Nalley mit ihrer Familie kennen gelernt. Heute Morgen kam Sie extra nochmal vorbei um uns ein kleines Geschenk zu überreichen.

    Da Sie Pfadfinderin ist, schenkt Sie uns ein Tuch der Mexikanischen Pfadfinder. Dort eingestickt sind alles Zeichen der Mexikanischen Statten. Super schön.

    Wir erzählen noch zwei Stunden und Sie erklärt uns einiges zur Geschichte Mexikos. Die Ureinwohner hier waren die Rarámuri (‚Jene, die schnell laufen‘).
    Sie sind immer noch berühmt, da sie bis zu 300 km am Stück laufen können. Dann erzählt Sie von Ihrer Ur-Ur-Großmutter, die in der Mexikanischen Revolution mitgekämpft hat. Sie ist auch im Parlamentsgebäude auf einem Bild zu sehen.

    Nallely ist Lehrerin an einer Montessori Schule. Sie ist als Kind auf der ersten Montessori Schule in Lateinamerika zur Schule gegangen.

    Schweren Herzens verabschieden wir uns und machen uns auf den Weg. Zuerst noch was einkaufen und dann weiter südwärts. Inzwischen sind es 31 Grad, die Fahrt ist entsprechend anstrengend und die Landschaft auch nicht so abwechslungsreich.

    Ziel ist eine Pekanusfarm mit Hot Spring. Als wir gegen 17:00 Uhr dort ankommen, ist das Tor verschlossen. Schade, und nun?

    Kurz vor Jiménez gibt es eine Pemex Tankstelle, für 5€ können wir hier übernachten, nicht sehr schön, aber sicher und wenn es dunkel ist, kann man eh nicht viel sehen.
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  • Chihuahua

    14 November 2025, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Die Nacht war leider nicht so leise, die LKW’s zum einen, die Eisenbahn zum anderen und dann noch Musik die ganze Nacht, willkommen in Mexico.

    Hier im Norden ist das Land kaum bewohnt und sehr karg, es gibt wenig Landwirtschaft, wahrscheinlich wegen dem fehlenden Wasser aus den Staaten.

    Nach 245 km erreichen wir Chihuahua (heute fast eine Millionenstadt). Zuerst geht es zum Walmart, das Angebot aber eher Enttäuschend.

    Dann in die Innenstadt, die Parkplatzsuche ist etwas schwierig, da große Parkplätze für Anwohner reserviert sind. Schließlich finden wir einen Platz in einer Seitenstraße. Von hier sind es 10 min zur „Altstadt“

    In den Straßen zum den Plaza de Armas sind unzählige Buden aufgebaut. Von jeder 3.ten schallt eine andere Musik und es sind viele Menschen unterwegs. Am Plaza selber spielt ein Band und die Menschen tanzen dazu. So viel Gewusel sind wir garnicht mehr gewohnt.

    Auf der anderen Seite des Plaza steht die Metropolitan Cathedral of Chihuahua, dort ist es etwas ruhiger. Von außen sehr imposant, von innen. Eher schlicht. Dann schauen wir uns noch das Parlamentsgebäude, den Palacio de Gobierno, an. Im Innenhof sieht man große Gemälde an den Wände die Mexicos Geschichte erzählen. Toll das es kostenlos zugänglich ist.

    Zum übernachten fahren wir in einen Sportkomplex mit einem Baseball Stadion und vielen Tennis Plätzen. Es ist Freitag Abend und hier ist sehr viel los. Fussball für die kleinen, Flagfootball für die älteren, Fronttennis (noch nie von gehört), Volleyball und Tennis. Es findet sogar ein Baseball Spiel statt. Für 2,35€ dürfen wir rein. Unser erstes Baseballmatch.

    Wieder am Wohnmobil zurück, bekamen wir noch einige Tips für unsere weitere Route.
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  • … Hola Mexico

    13 November 2025, Mexico ⋅ 🌙 20 °C

    Bis zur Grenze ist es nicht mehr weit. Der USA Border besteht nur aus ein paar Kameras, sonst nichts.

    Dann folgt die Mexikanische Grenze. Eine Beamtin schaut desinteressiert kurz ins Womo, dann schickt sie uns zur Immigration. Bei der Ausreise von der Baja hätten wir unsere Einreisepapiere abgeben müssen, wussten wir nicht und dort war auch niemand, dem wir es abgeben konnten.
    Der Beamte ist so nett und trägt unsere Ausreise nach um dann unsere Einreise einzutragen. Bei der nächsten Ausreise sollen wir daran denken!
    Wieder 81€ Gebühren bezahlt und schon durften wir einreisen.

    Das ging ja wirklich schnell. Um möglichst schnell südlich zu kommen nehmen wir die Autobahn. 5€ Maut bis Miguel Ahumada (150 km) ist uns das wert.

    Durch den Ort geht eine der Haupttransferstrecken
    Richtung Süden. Trotzdem bleiben wir an einer Tankstelle zum übernachten stehen, wir haben eine Stunde dazu bekommen und bis Chihuahua schaffen wir es nicht mehr.
    In einem der vielen „Restaurants“ an der Straße bekommen wir Tortilla mit Asadero (eine Käse von hier). Sehr sehr lecker.
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  • Goodbye USA …

    13 November 2025, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem wir gut geschlafen haben gebe ich in Maps die Route nach Chihuahua ein. Ich stutze kurz, den er schlägt eine Route westlich von El Paso vor, also über einen anderen Grenzübergang. Kleine Übergänge empfinden wir meistens etwas entspannter. Also nehmen wir die Strecke.

    Zuerst geht es aber durch riesige Pekannüsse Plantagen. An einer halten wir und finden ein paar Nüsse auf dem Boden. Eine wird aufgeknackt , sehr lecker.

    Dann wechseln sich die Plantagen mit großen Baumwollfeldern ab. Kurz vor der Grenze halten wir an einer „Loves“ Raststätte um unser letztes Obst zu essen.
    Da stellt sich neben uns ein schwarzer Jeep und ein junger Mann steigt aus. Wir fragen Ihn ob er die Grenze kennt und ob da viel los ist. Er antwortet: das ist die schnellste Grenze nach Mexico.

    Und schon kommt man wieder ins Gespräch: Jacques ist in Südafrika geboren, lebt aber schon länger in den USA und arbeitet jetzt für BorderPlex. Das Unternehmen beteiligt sich am „Project Jupiter“. Oracle und NVIDIA investieren hier in Santa Teresa 165 Billionen Dollar in ein Rechenzentrum das ohne zusätzlichen Wasserverbrauch auskommen soll. Der Strom wird mit Gas erzeugt und soll mit Solar Energie ergänzt werden.

    Spannendes Projekt, das übrigens nichts mit dem deutschen Jupiter in Jülich zu tun.
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  • Noch ein Tag Las Cruces

    12 November 2025, Amerika Syarikat ⋅ 🌙 17 °C

    Zuerst fing alles wie geplant an. Gut ausgeschlafen auf der Rio Grande Winery machen wir uns auf den Weg in die Stadt zum Schwimmen.

    Das Schwimmbad ist ganz neu und für 3$ (für uns beide also 2,60€) dürfen wir ins Wasser. Manche Dinge sind doch viel billiger hier.

    Allerdings sind hier die Regeln strenger, man darf nur in einer Bahn schwimmen, wenn sie leer ist. Zum Glück ist nicht viel los und so ziehen wir unsere Bahnen.

    Frisch und sauber überlegen wir im Wohnmobil wie wir weitermachen, da spricht uns Sandra an. Schnell kommen wir ins Gespräch, Sandra‘s Mann ist Biologe und Jäger, und so erfahren wir einiges interessantes über die Jagd und welche Tiere hier geschossen werden dürfen. Ihr Mann berät auch die Farmer hier, wenn sie Probleme mit Raubtieren haben.

    Sandra wiederum macht bei den Senioren Olympics im Schwimmen mit und hat schon in ihrer Altersklasse (sie ist 62) eine Gold und vier Silbermedaille gewonnen. Wir quatschen so lange, bis Ihr Mann vorbei kommt , weil er Sie schon vermisst hat.

    Inzwischen ist es Mittag und es geht zur Laundry. Nochmal waschen bevor es über die Grenze geht.
    Von Sandra haben wir auch noch einen Tip bekommen: Es gibt hier einen riesigen Bookshop mit gebrauchten Büchern. Den schauen wir uns auch noch an und es gibt sogar etliche Bücher auf Deutsch.

    Nun lohnt es sich nicht mehr, wie wir eigentlich geplant hatten, heute noch bis El Paso zu fahren.
    Alternativ fahren wir nochmal zur Rio Grande Winery zum übernachten. Und da sie nun auch geöffnet hat, genießen wir den vorerst letzten Abend in den USA.
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  • Von ToC über Hatch nach Las Cruces

    11 November 2025, Amerika Syarikat ⋅ 🌙 20 °C

    Da wir heute als erstes durch ToC fahren, passt der Eintrag von gestern doch besser hierher:

    Truth or Consequences (kurz T o C)

    „Ursprünglich hieß die Stadt Hot Springs. Am 31. März 1950 beschlossen die Bürger der Stadt mit 1294 zu 295 Stimmen sie nach der Quizshow Truth or Consequences von Ralph Edwards umzubenennen. Edwards hatte versprochen, die Rundfunksendung in der Stadt zu produzieren, die als erste den Namen der Show annimmt. Heute wird ihr Name von der Bevölkerung New Mexicos meist zu T or C abgekürzt. Ralph Edwards starb im November 2005, seinem Andenken gewidmet ist der „Ralph Edwards Day“, den die Kleinstadt an jedem 1. April feiert.“

    Eigentlich wollten wir noch eine Nacht im Percha Dam State Park verbringen. Soll auch ein guter Vogelbeobachtungsplatz sein. Aber wir sind anscheinend zu früh im Jahr und als wir dort ankommen sind kaum Vögel da.

    So fahren wir weiter und halten in Hatch, der selbsternannten Hauptstadt des Chili. Hier gibt es einen netten Atlas Obscura Punkt: Sparky‘s,
    ein Restaurant mit angeschlossenem Trödelladen.

    Heute ist Veterans Day in den USA und der Laden ist geschlossen, schade aber draußen steht aber auch genug rum.

    Weiter geht’s nach Las Cruces, hier waren wir am 4. Feb. 2024 schon mal, als wir von White Sands NP kamen. Damals haben wir auf dem Walmart Parkplatz übernachtet. Heute fahren wir zu einem Weingut. Auch das hat heute geschlossen, dafür gibt es aber eine tolle Aussicht.
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  • Elephant Butte Lake

    10 November 2025, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 19 °C

    1911 wurde der Rio Grande zum Elephant Butte Lake gestaut. Hier soll man sich gut Vögel beobachten können. Die nette Dame am Eingang zum Elephant Butte State Park erzählt uns, das aufgrund des fehlenden Schmelzwasser letztes Jahr ist der See nur noch zu 50 % gefüllt. Bzgl. der Vögel müssten wir schauen, das wüsste Sie nicht. Für 15$ können wir uns gerne einen Platz irgendwo am See aussuchen.

    Das hört sich nach einem relaxten Tag am See an. Mit dem Platz finden ist etwas schwierig, da entweder alles sehr schief zum Ufer ist oder sehr sandig.

    Auf einem Hügel am Rattle Snake Beach finden wir unseren Platz, super Aussicht über den See. Nur viele Vögel sehen wir nicht. Dafür können wir zum ersten Mal seit unsere Rückkehr längere Zeit draußen sitzen.
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  • Bosque del Apache , Teil 2

    9 November 2025, Amerika Syarikat ⋅ 🌙 8 °C

    Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite, die Bäume strahlen um die Wette und die Landschaft ist einfach grandios.

    An einem weiteren Aussichtspunkt treffen wir Felix. Er arbeitet seit 4 Jahren in Washington auf der deutschen Botschaft. Sehr interessant, wie er das Land aus seiner Sicht erlebt. In der „Arbeitswelt“ empfindet er das Land garnicht so gespalten. Die Leute machen ihren Job, und egal welche politische Ausrichtung, man geht freundlich und respektvoll miteinander um.

    Mal sehen, vielleicht treffen wir uns nächstes Jahr in Washington.

    Weiter auf dem Rundweg laufen vor uns Schweine über die Straße, Halsbandpekari. Sie leben in Rudeln von 5-15 Tieren zusammen. Ein wenig später sehen wir noch ein Rudel.

    Ein amerikanisches Paar erzählt uns, das aufgrund von Dürre und auch dem Shut-Down (keine Ranger, die die Schleuse bedienen) die Felder hier sehr wenig Wasser haben, und die Tiere weiter zu Stauseen ziehen. Alles verändert sich, auch hier.

    Bevor es dunkel wird verlassen wir den wunderschönen Park und finden 30 km weiter einen schönen Platz zu übernachten.
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  • Bosque del Apache , Teil 1

    9 November 2025, Amerika Syarikat ⋅ 🌙 14 °C

    Heute war wieder so ein Tag, wo wir ganz unverhofft tolle Menschen kennen lernen und traumhafte Natur erleben durften.

    Aber von vorne, die Nacht war ruhig, bis auf einen Zug und heute Morgen sahen wir erstmal wo wir gestern gelandet sind. Ein kleines Wäldchen, das nun herbstlich in der Sonne strahlte.

    Ein paar Meilen entfernt liegt das 120 km2 großes Bosque del Apache National Wildlife Refuge („Woodland of the Apache“) Hier sollen es fast 400 Vogelarten geben.

    Zuerst geht’s zum Visitor Center, das aber leider wegen Shut Down geschlossen ist. Direkt hinter dem Eingang sehen wir eine große Kolonie Gänse.

    Wie uns ein Amerikaner erklärt sind es Schnee und Ross- Gänse. Noch später im Jahr sollen es bis zu 20.000 werden. Sehr Cool.
    Am Waldrand sehen wir ein paar größere Vögel, Kanada-Kraniche. Am Nächsten Aussichtspunkt lernen wir Katharina und Stefan kennen. Stefan hat eine doppelte Staatsangehörigkeit , Amerikanisch/Deutsch, somit kein Problem wegen Visa. Die beiden haben sich ein kleines amerikanisches Wohnmobil gekauft und wollen 1 Jahr durch USA reisen. Sehr nett, die beiden.

    Im Park gibt es eine 19 km lange Rundstrasse die uns zuerst zu den Kranichen führt. Auch hier ist schon eine große Kolonie zusammen. Langsam fahren wir weiter und versuchen Tiere zu entdecken. Ein Bussard, ein Habicht und viele kleine Vögel, die wir Abends dann gogglen.
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  • V.L.A. Very Large Array

    8 November 2025, Amerika Syarikat ⋅ ☁️ 14 °C

    Am Womo zurück geht es die Interstate 25 an Albuquerque vorbei Richtung Süden.

    Zwischenstopp in Peggy‘s Dinner, wo uns zwei Eis-Shakes zum Opfer fallen.

    Ziel ist ein Naturschutzgebiet, wo es viele Vögel geben soll. Kurz vorher sehen wir ein Schild am Highway: Very Large Array

    Was ist das. Also abfahren und erstmal gogglen:

    „Das Very Large Array, besteht aus 27 riesige, weiße Radioantennen, die in Form eines großen Y an der US Route 60 angeordnet sind.“

    Das wären nochmal 65 km hin und 65 km zurück, sollen wir das machen? Kling schon sehr interessant, bis zum Sonnenuntergang könnten wir es schaffen.
    Also los.

    Von 1400 m geht es auf über 2100 m. Und dann sehen wir sie…. sehr sehr beeindruckend.

    „Jede Antenne wiegt 230 Tonnen und hat einen Durchmesser von 82 Fuß (25m). Durch die elektronische Kombination aller Daten der 27 Antennen können Astronomen die Empfindlichkeit einer Antenne mit einem Durchmesser von 422 Fuß (128m) simulieren: größer als jede einzelne Antenne der Welt. Seit seiner Errichtung Ende der 1970er Jahre werden hier Forschungen zu Supernovae, Schwarzen Löchern, Dunkler Energie und SETI, der Suche nach außerirdischem Leben, durchgeführt.

    Jede der riesigen Antennen läuft auf Schienen, sodass sie für verschiedene Operationen neu angeordnet werden können. Je nach Platzierung der Antennen kann jede Seite des Arrays zwischen etwa einem halben Kilometer und etwa 21 Kilometern vom Mittelpunkt entfernt sein.“

    Wir sind genau zur richtigen Zeit da, mit einem phänomenalen Sonnenuntergang. Nur das Besucherzentrum hat leider schon zu.

    An einem Berghang sehen wir auch einen Waldbrand. Unglaublich wie viel Rauch da aufsteigt.

    Dann geht es die 65 km zurück. Inseren Übernachtungsplatz erreichen wir erst im dunkeln.
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  • Site Santa Fe

    8 November 2025, Amerika Syarikat ⋅ ☁️ 15 °C

    Direkt gegenüber vom Farmers Market liegt ein interessantes Gebäude. Neugierig gehen wir hinein und es ist ein Museum und auch noch kostenlos.

    Die aktuelle Ausstellung heißt „Once Within a Time“
    Lokale Kunst mischt sich mit internationalen Künstler. Sehr interessante Kunstwerke dabei, Sehenswert.
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