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Zentralamerika 2025/26

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  • San Cristóbal

    19. december 2025, Mexico ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Straße nach Chamula war sehr schlecht, so versuchen wir einen anderen Weg durch die Berge. Es geht rauf auf 2500m aber bei guter Staraße.

    Um zu unserem Campingplatz zu kommen geht es einmal quer durch San Cristóbal. Enge Gassen und wir sind froh, kein größeres Wohnmobil zu haben, ein paar mal sind es nur Zentimeter links und rechts.
    Am Campingplatz angekommen stehen wir vor einem verschlossenen Tor, doch bevor wir klopfen wird es schon geöffnet. Dahinter ist eine grüne Oase mit vielen Blumen, wunderschön.

    Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, geht es in die Stadt, 25 min zu Fuß.
    Das besondere an San Cristóbal ist unter anderem die schöne Fußgängerzone, die sich bis zur Cathedrale zieht. Viele schöne Läden und nette Restaurants befinden sich links und rechts in den Innenhöfen der Häuser. Neben der Cathedrale ist ein großer Weihnachtsmarkt mit vielen kleinen Häuschen aufgebaut, aus denen aber nichts verkauft wird.

    Vor der Cathedrale ist ein Bühne aufgebaut, auf der Volkstänze aufgeführt werden. Richtig was los hier.
    Langsam gehen wir zurück und suchen uns ein einheimisches Restaurant aus. Mal wieder etwas überfordert mit der Karte bestellen wir einmal Knusprige Garnelen und einmal Garnelen im Wok.

    Das die Garnelen aber mit Kopf und Panzer frittiert bzw. in Soße gegart sind hätten wir nicht erwartet. Ob die hier ganz gegessen werden? Wir haben die Garnelen auseinander genommen und wurden doch etwas belächelt von den anderen Gästen.

    Geschmeckt hat es auch.
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  • Chamula

    19. december 2025, Mexico ⋅ ⛅ 17 °C

    Bei dichter Wolkendecke ging es los heute Morgen, sind wir garnicht mehr gewohnt. Die Straße windet sich den Berg hoch und irgendwann sind wir über den Wolken. Es geht hoch auf 2200 m nach Chamula.

    Der Wikipedia Artikel weiter unten beschreibt es sehr gut, es ist hier sehr anders. Viele Frauen haben ihre Tracht an, sehr schick und mit dicken Fellröcken. Gleichzeitig sieht man viel Armut und die Auswirkungen des Alkohol.

    An der Kasse zur Kirche gibt es sogar eine Beschreibung auf Deutsch. In der Kirche fühlt man sich in einer anderen Welt. Überall brennen Kerzen, die Luft ist rauchig und auf dem Boden knien die Tzotzil und halten ihre Rituale ab. Auch sehen wir einen Schamanen der ein Huhn opfert.

    Dazu stehen an den Wänden Figuren von Heiligen. Aus den Altäre sind teilweise die Bilder entfernt. Die Atmosphäre ist schwer zu beschreiben und Fotos sind 🚫. Ich habe zwei Fotos gefunden, die einen kleine Einblick geben.

    Für uns ist es was ganz besonderes, das zu erleben.

    Auf dem Rückweg zum Auto geht es noch durch eine Markthalle, entweder sind wir zur falschen Zeit hier, oder auch das ist irgendwie anders hier.

    Wikipedia:
    „Die Einwohner von Chamula gehören dem Volk der Tzotzil (Ureinwohner und Nachfahren der Maya) an. Fast alle sprechen die indigene Tzotzil-Sprache und sehr viele sprechen kein Spanisch. Laut Volkszählung von 2010 sprachen im Municipio 69.475 von 69.796 Personen ab 3 Jahren, also 99,54 %, die indigene Sprache. 59,80 % sprachen kein Spanisch. Von allen 15.853 Kindern in Chamula zwischen 3 und 9 Jahren sprachen 99,03 % ihre indigene Sprache und 89,84 % sprachen kein Spanisch.

    Die Tzotzil von Chamula sind bekannt dafür, ihre traditionelle Kultur und Religion strikt gegen äußere Einflüsse zu verteidigen: wer z. B. aufgrund der häufigen missionarischen Aktivitäten der Zeugen Jehovas konvertiert, muss die Gemeinschaft verlassen. Ihr synkretistischer Glaube beinhaltet sowohl die Anbetung christlicher Heiliger als auch traditionelle Rituale, bei denen z. B. Krankheiten geheilt werden sollen. Ein Schamane oder eine Schamanin beschwört durch Rülpsen schädliche Geister (Dämonen), die nach der Vorstellung der Indianer einen Kranken befallen haben, in ein lebendes Huhn zu fahren, das anschließend getötet wird. Diese Zeremonien finden täglich in der katholischen Pfarrkirche statt, diese ist dem Patron Johannes der Täufer geweiht. Dabei wird traditionell ein selbstgebrannter Zuckerrohr-Schnaps namens Pox getrunken. In jüngerer Zeit werden auch kohlensäurehaltige Limonaden wie Coca-Cola, Sprite und Fanta bei diesen Zeremonien eingesetzt, diese erleichtern dem Schamanen das Rülpsen.

    Die Kirche ist eine der wenigen noch erhaltenen Beispiele für die traditionellen Kirchenräume der indigenen Bevölkerung. Es gibt keine Kirchenbänke, der Boden ist mit Kiefernnadeln und Reisig bedeckt und an diversen Stellen finden Privatzeremonien statt. Im Innenraum herrscht striktes, überwachtes Fotografierverbot, vor allem auch deswegen, um die Teilnehmer der privaten Zeremonien zu schützen.“
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  • Cañón del Sumidero

    18. december 2025, Mexico ⋅ ⛅ 22 °C

    Den Cañón del Sumidero kann man per Boot von unten oder / und per Auto von oben erkunden.

    Wir entscheiden uns erstmal für oben. Es gibt 5 Aussichtspunkte, aber der letzte ist der imposanteste. Hier geht es 1000 m in die Tiefe und man hat einen wunderschönen Blick auf den Fluss.

    Inzwischen ist es 16:00 Uhr und wir müssen wieder runter, hier oben darf man nicht übernachten und um 18:00 Uhr ist es dunkel.
    Es gibt an der Stelle wo die Bootstouren starten eine Möglichkeit zu übernachten. Nach 45 min Fahrt finden wir den Platz, werden freundlich begrüßt und bekommen einen Platz unter großen Bäumen. Doch Schatten brauchen wir eigentlich nicht, es sei st schwüll warm und kein Wind geht. So parken wir lieber mitten auf dem Platz, in der Hoffnung bald kommt etwas Wind.

    Der kam dann auch, aber noch mehr Regen. Der erste Regen seit wir wieder in Amerika sind.
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  • Mirador de Copoya

    18. december 2025, Mexico ⋅ ⛅ 23 °C

    Schon gestern hatten wir ein riesiges Kreuz auf einem Berg oberhalb von Tuxtla gesehen.

    Es ist nicht weit vom Zoo entfernt, doch der Weg dorthin durch ein Dorf ist nicht so einfach.

    Doch der Weg lohnt sich, eine phantastische Aussicht über die Stadt und dazu das größte Kreuz Mexicos.
    Mit einer Höhe von 62 Metern ist der Cristo de Chiapas sogar 32 Meter höher als die Christusstatue in Rio de Janeiro, Brasilien.
    Gemessen von Arm zu Arm ist die Struktur 34 Meter breit und wiegt 180 Tonnen.

    Gebaut von 2007 bis 2011 und gesegnet 2015 von Papst Franziskus.

    Von hier sieht man auf dem gegenüberliegenden Berge, dort ist der Cañón del Sumidero, unser nächstes Ziel. Doch die Rückfahrt durch das Dorf ist etwas schwierig. Der Eigentliche Weg ist durch eine Baustelle gesperrt und von Umleitschildern halten die Mexicaner nicht viel. Im dritten Anlauf kamen wir entgegen der Einbahnstraße dann raus.

    Sehr lustig ist das Nachbar Dorf, es heißt: El Jobo
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  • Ene Besuch em ZOOMAT

    18. december 2025, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute Morgen steht ein Besuch in einem besonderen Zoo an. Der ZOO von Miguel Alvarez del Toro beherbergt nur einheimische Tiere in ihrer Natürlichen Umgebung. Es ist ein weitläufiges Gelände in einem Wald, wo die Tiere zum Teil frei leben. So zum Beispiel eine Affenkolonie. Es gibt natürlich auch Gehege für besondere Tiere.

    Wie so oft im Zoo, zeigen sich nicht immer alle Tiere, so konnten wir die Affen nicht sehen. Dafür aber andere.

    Das Highlight für uns der Quetzal, ein Vogel mit einer immensen mythologischen Bedeutung für die alten Maya. Er ist vom Aussterben bedroht und es ist fraglich ob, man ihn noch woanders sieht.

    Nach 3 Stunden waren wir einmal rum. Ein toller Zoo, wo wir viel Spaß hatten.
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  • Bis nach Tuxtla

    17. december 2025, Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    Um 5:00 Uhr kommen die ersten Fischer, aber bis 7:00 Uhr ist es ruhig. Die Nacht war sehr warm und heute sind 33 Grad angesagt.

    So machen wir früh los, den bevor es wieder in die Berge geht, sind erstmal 150 km zu überbrücken.
    Als erstes fahren wir durch einen Windrad-Wald. Während wir bisher in Mexico kaum Windkrafträder gesehen haben, gibt es hier hunderte.

    Um nach Tuxtla zu kommen gibt es zwei Möglichkeiten, eine mit Maut und 20 km länger, und eine ohne Maut durch die Berge. Wir entscheiden uns für die Bergtour, in der Hoffnung, es ist etwas kühler.

    Das ist es dann auch. Dazu eine tolle Landschaft und viele Bäume blühen weiß oder gelb. Zum Nachmittag erreichen wir Tuxtla, wo es erst zum Walmart geht, Wasser kaufen. Dann zu unserem Übernachtungsplatz, der diesmal zwischen Zoo und einem Museum liegt. Ein kleiner Parkplatz und wir stehen wieder ganz alleine hier.
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  • Benito Juárez

    16. december 2025, Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir müssen eine kurvige Strecke durch die Betge nehmen, da die Autobahn sich noch im Bau befindet. Für die 180 km benötigen wir über 4 Stunden, rauf auf über 2000m, dann langsam runter bis 160m.

    Zum Glück ist die Straße gut befahrbar und die tolle Aussicht entschädigt für die vielen Kurven. Wir fahren durch das Gebiet wo der Mezcal angebaut wird. An einer kleinen Brennerei halten wir an und probieren einen kleinen Schluck. Hat nicht so schlecht. Aber viel besser schmeckt uns das Chili-Salz, das hier auf Mango oder Ananas gestreut wird. Davon nehmen wir ein Fläschchen mit.

    Wir schaffen es heute bis zu einem Wasserreservoir in der Nähe von Santa María Jalapa del Marqués.
    Wir stehen alleine am Ufer, mal sehen wann morgen früh die Fischer kommen.
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  • Mitla

    16. december 2025, Mexico ⋅ ☀️ 21 °C

    Bevor wir uns auf den langen Weg durch die Berge machen, besuchen wir noch die archäologische Stätte
    Mitla.

    10.000 Menschen lebten hier um 1000 n.Chr.
    Es wurden Tempel und Paläste gebaut und mit
    unverwechselbaren geometrischen Mosaiken dekoriert, die charakteristisch für die Gebäude in Mitla sind: Stufenmäander, sogenannte grecas, und Zackenbänder gehören zu diesen typischen Dekorationsmustern. Jeder Fries ist als Mosaik gearbeitet und besteht aus bis zu 100.000 separaten, exakt gearbeiteten Steinen; an einigen Stellen, an denen aus statischen Gründen anstelle der kleinen Steine große Steinblöcke verwendet wurden, führen diese dasselbe Mosaikmuster als Relief fort. Während man vielen Ornamenten in den verschiedenen Kulturkreisen der Welt eine unheilabwehrende (apotropäische) Bedeutung beimisst, scheinen die abstrakten, abwechslungsreichen und nur Teile der Wandflächen innen wie außen überziehenden Ornamentmotive Mitlas rein dekorativen Charakter zu haben.

    Besonders beeindruckend ist ein Innenhof mit 4 Kammern, die mit wunderschönen Mosaiken ausgestattet sind.

    Neben den Tempeln steht eine katholische Kirche, gebaut von den Spaniern, den Tempel darunter haben Sie abgerissen und die Steine für die Kirche benutzt, um durch den Bau der Bevölkerung zu zeigen, was die „wahre Religion“ ist.

    Zum Glück ist von den Tempeln nicht alles zerstört worden.
    Wir verbringen fast 2 Stunden hier, sehr, sehr schön und beeindruckend.
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  • Oaxaca View, Tag 2

    15. december 2025, Mexico ⋅ 🌙 16 °C

    Gestern Abend hat es angefangen zu winden und auch für heute ist Wind und Wolken bei bis zu 25 Grad angesagt.

    Bevor Sabine und Wolfgang weiterfahren, erzählen Sie uns, das an der Küste es Nachts noch 27 Grad hat. Da bleiben wir lieber noch einen Tag und machen Wäsche und fahren Nachmittags nach Oaxaca was einkaufen.

    Der Chedraui dort ist gut sortiert und mit dem Parkplatz haben wir auch Glück, den es gibt nur eine große Tiefgarage hier. Wir finden an der Straße einen und sehen, als wir zurück kommen: wir stehen direkt vor einer Augenarztklinik. Ann sollte sich ja ab und zu den Augendruck messen lassen, in Durengo wollten Sie 75€ haben), fragen wir hier mal.

    Kein Problem, nach 5 min waren wir wieder draußen und die Messung hat 7,50 € gekostet. Perfekt!
    Da Ann‘s Zehennagel wieder zicken macht, suchen wir einen Podologen. In der Nähe gibt es mehrere, also los. Der erste hat keine Termine frei, aber bei zweiten dürfen wir warten und kommen dann dran. Dank Goggle Übersetzer funktioniert die Verständigung und es ist tatsächlich noch ein Stück Nagel da, der Probleme macht. Ann hat es tapfer geschafft, diesmal ohne Betäubung.

    Zum Abend essen wir wie „Gott in Mexico“:
    Dunkles Brot mit Fenchel, Oliven, verschiedener Käse, Grüne- und Ochsenherz-Tomaten.
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  • Markt in Tlacolula

    14. december 2025, Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Gestern hat uns Stefan empfohlen nach Tlacolula zu fahren. Dort ist Sonntags Markt, die Bauern und Handwerker aus den umliegenden Bergen kommen in die Stadt, um Ihre Produkte zu verkaufen.

    Gestern sind auch Sabine und Wolfgang aus Berlin auf dem Campingplatz angekommen. Sie fahren mit einem Mietwagen und Zelt für 6Wochen durch Mexico. Glücklicherweise wollen auch sie auf dem Markt und so dürfen wir bei Ihnen mitfahren.

    Stefan hat nicht Zuviel versprochen, der Markt ist unglaublich. Um die Markthalle drumherum erstrecken sich unzählige Stände. So ziemlich alles wird hier angeboten: Vom Jesuskreuz über lebende Truthähne bis hin zu gewürzten Heuschrecken und Maden. Überall wird gekocht und gegrillt, die Menschen alle super freundlich und wir mittendrin und überfordert.
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  • Museo de las Culturas de Oaxaca

    13. december 2025, Mexico ⋅ ☀️ 23 °C

    Wieder zurück in die Stadt wollen wir uns noch die
    Fundstücke der Ausgrabungen anschauen.

    Dazu müssen wir in einen anderes Stadtteil. Ein großer Markt macht die Parkplatz Suche schwierig.
    Dann finden wir eine Hinterhof, wo wir gerade so reinpassen.

    Das Museum befindet sich in einem alten Klostergebäude. Sowohl das Gebäude als auch die Ausstellung ist großartig.

    Direkt daneben ist die Santo Domingo de Guzmán, die ehemalige Kloster- und Missionskirche.

    Leider können wir nur einen kurzen Blick in die Kirche werfen, da nun dort eine Hochzeit stattfindet. So eine Kirche haben wir bisher in Mexico noch nicht gesehen, wow.

    Inzwischen sind wir müde und wir fahren noch etwas aus der Stadt raus, die Luft hier ist nicht die beste. Einen Übernachtungsplatz finden wir bei Sabine und Stefan, zwei deutsche, die seit 20 Jahren hier leben.
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  • Monte Albán

    13. december 2025, Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    Oaxaca gilt auch als Schokoladen Hauptstadt. Da wir gestern nicht mehr dazu gekommen sind, geht es heute früh um 7:00 Uhr erst mal in ein Mayordomo. Hier gibt es Brot und Schokolade. Allerdings Schokolade zum trinken, mit verschiedenen Gewürzen. Da wir etwas überfordert sind, mit dem was die Verkäuferin uns erzählt, nehmen wir zwei Becher Schokolade mit Milch zum mitnehmen und 2 Croissants. Da es hier nichts gibt zum hinsetzen gehen wir zum Wohnmobil zurück.

    Also die Trinkschokolade ist sehr süß und die Croissants sehr trocken. Also nicht so unseres.

    Um 8:30 Uhr sind wir dann schon auf dem Parkplatz am Monte Albán.

    Monte Albán wurde um 500 v. Chr. gegründet und hatte in seiner Blütezeit etwa 35.000 Einwohner.

    Hier wurden 300 Danzantes-Stelen gefunden. Anfänglich dachte man, sie zeigen Tanzende Männer. Aber es waren verstümmelte Gefangene, bzw. Häuptlinge.

    Eine schöne und interessante Anlage mit einem kleinen Museum. Die meisten Gegenstände der Ausgrabungen sind aber im Museum de las Culturas in der Stadt zu sehen.
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  • Oaxaca

    12. december 2025, Mexico ⋅ ☁️ 20 °C

    Hier haben wir uns wieder einen Parkplatz fast im Stadtzentrum ausgesucht. Von hier ist es nicht weit zur einer großen Markthalle. Hier bekommt man fast alles. Weiter geht es zur großen Kathedrale.

    Heute ist der 12.Dezember, kirchlicher Feiertag. Der große Park vor der Kathedrale ist voll Menschen, aber in der Kirche selber ist kaum jemand.

    Oaxaco ist die ärmste Hauptstadt Mexicos, das sieht man, überall sind Menschen, die einem etwas verkaufen wollen, aber nicht aufdringlich, und viele Bettler. Und es sind überall viele Menschen unterwegs. 2 Blocks vom Park finden wir ein Restaurant, was auch vegane Gerichte hat.
    Was etwas komisch war, es liefen im Hintergrund Weihnachtsmusik und dann plötzlich „Tränen lügen nicht“ auf Spanisch. Wusste garnicht das das ein Weihnachtslied ist???

    Dann gehen wir nochmal zum Plaza Zocalo, hier gibt es Konzerte umsonst. Es wird langsam dunkel und es ist eine tolle Stimmung hier. Alles Weihnachtlich geschmückt und das bei 25 Grad.

    Auf unserem Weg zum Parkplatz kommt uns noch eine friedliche Demo entgegen. Die Stadt ist bekannt für viele Demonstrationen gegen die Regierung.
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  • Jardín Botánico, Tag 2

    11. december 2025, Mexico ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute geht es in den Teil des Parks der nach Helia Bravo Hollis benannt ist. Sie war eine der führenden Kakteen-Forscherin in Mexico. Sie ist 1901 geboren und knapp 100 Jahre alt geworden. Der Garten hier beherbergt 80 verschiedene Kakteen Arten.

    Als Laihe ist schwer die unterschiedlichen Arten zu erkennen, aber ist unglaublich schön hier.

    Zum Abend gab es zum ersten Mal gepökelten Fisch. Hat gut geschmeckt
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  • Jardín Botánico de Zapotitlán Salinas

    9. december 2025, Mexico ⋅ 🌙 18 °C

    Von Cholula geht es weiter in den Süden, von 2200m geht es runter auf 1400m. 20 km von Tehuacan entfernt liegt ein Botanischer Garten in dem man auch übernachten kann.

    Schon die Fahrt dahin ist unglaublich schön. Hier wachsen Säulenkakteen, die bis zu 10 m hoch und 200 Jahre alt werden können. Auch gibt es hier Salinen, die zur Salzgewinnung aus Quellwasser benutzt werden.

    Der Platz im Park ist traumhaft, wir stehen mal wieder mitten in Kakteen. Nach den vielen Tagen in Städten, merken wir erstmal, was wir vermisst haben. Und diese Ruhe.
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  • Great Pyramid of Cholula

    9. december 2025, Mexico ⋅ ☀️ 20 °C

    Auf unserem Campingplatz gibt es einen Aussichtsturm. Es ist etwas abenteuerlich den zu Besteigen, aber von oben hat man eine phantastische Aussicht, wenn es denn klar und wolkenfrei ist. Heute Morgen ist der Popocatépetl im Dunst gerade noch so zu sehen. Glück gehabt.

    Es gibt andere Dinge, die zum Glück nicht immer sichtbar sind. Sonst wären Sie wahrscheinlich nicht mehr da.

    So ist es auch hier. Auf einem Berg wurde im 16.Jahrhundert die Kirche „Iglesia de Nuestra Señora de los Remedios“ errichtet.

    Damals wusste niemand, das es sich bei dem vermeintlichen Berg um die größte bekannte Pyramide der Welt (nach Volumen) handelte.

    Erst 1804 bestimmte Alexander von Humboldt vor Ort die Höhe und geographische Position der mehrfach überbauten Anlage. Wissenschaftlich erforscht wird sie seit 1917.

    Das vorhispanische Bauwerk hat ein Volumen von etwa 4,45 Mio. Kubikmetern mit einer Grundfläche von 450 × 450 m. Allerdings ist es mit der jetzigen Höhe von 66 m deutlich kleiner als die Cheops-Pyramide in Ägypten und auch vier Meter niedriger als die Sonnenpyramide in Teotihuacán. Die Ausgrabungen zeigen jedoch, dass sie früher höher gewesen sein muss.

    1966 wurde damit begonnen, Teile des Tempels wieder freizulegen. Heute kann man daher an der West- und Südseite die Pyramide wieder als solche begreifen.

    Wir schauen uns das ganze von unten an, den auch wenn die Kirche ganz schön sein soll, sie gehört da einfach nicht hin.
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  • Puebla

    8. december 2025, Mexico ⋅ ☁️ 18 °C

    … nach Puebla. Den Parkplatz, den ich ausgesucht hatte, hat leider eine Höhenbegrenzung. Schade aber nach einer Runde durch die Altstadt finden wir einen Top Parkplatz. Über App (Registrierung geht nicht) oder SMS (Verschickt mein Provider nicht) oder WhatsApp. Das Funktioniert mit Goggle Translationen. Und die ersten 3 Stunden sind frei. Top.

    Wir haben Hunger und suchen uns erstmal ein nettes Café. Eine Spezialität sind Enchiladas mit Käse und grüner und roter Sauce. Dazu gibt es Brötchen und Obst. Die grüne Sauce ist sehr fruchtig, aber auch schärfer. Es ist alles sehr lecker.

    Puebla ist die Stadt der Keramik, viele Häuser sind mit Fliesen verkleidet. Und die, die keine Fliesen haben sind schön bunt angemalt.
    Wir wollen zur großen „Catedral de Nuestra Señora de la Inmaculada Concepción de Puebla“ mit den höchsten Türmen Nordamerikas und sie soll auch eine der schönsten sein.

    Als wir die Kirche betreten ist noch Messe, es muss was besonderes sein, den der Bischof ist da. Es singt ein Chor und wir hören die große Orgel, tolle Atmosphäre und als Schlusslied wird AVA Maria gespielt und gesungen.

    Danach können wir uns die Kathedrale genauer anschauen. Sie erinnert an die großen Italienischen Kirchen, sehr imposant ist das alte Chorgestühl, leider ist der Blick nur durch Gitter möglich.

    Ein weiteres Highlight soll der vergoldeteAltar in der Rosenkranz Kapelle sein. Doch die ist leider zu.

    So sind die drei Stunden auch schon wieder vorbei und wir wollen noch nach Cholula auf einen Campground.
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  • Teotihuacan, Tag 2

    8. december 2025, Mexico ⋅ ⛅ 18 °C

    Es sollte nicht sein, gestern sind die Ballon‘s noch gestartet, heute ist Zuviel Wind.

    Trotzdem waren wir um 5:00 Uhr aufgestanden, voller Vorfreude. Um 5:30 Uhr fährt uns der Campingplatz Besitzer zum Startort. Alles ist am Boden vorbereitet, aber am Himmel sieht es grau aus. Zum Test werden Luftballons in die Luft gelassen. Dann um 7:15 Uhr steigt ein Testballon auf.
    Für uns Leihen sieht es gar nicht so schlecht aus.

    Alles wartet und wartet und wartet.

    Um 8:30 Uhr wird die Ballonfahrt abgesagt, Sicherheit geht vor. Wir überlegen ob wir es morgen nochmal versuchen sollen, aber heute ist eh kein gutes Wetter angesagt und den ganzen Tag im Wohnmobil verbringen? So lassen wir uns das Geld wiedergeben, sind etwas traurig, aber man kann nicht alles haben. Und wir sind schon sehr privilegiert, was wir alles sehen dürfen.

    Wieder am Womo trinken wir noch einen Tee und wärmen uns auf, dann geht es weiter…
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  • Teotihuacan, Tag 1.1

    7. december 2025, Mexico ⋅ ☁️ 22 °C

    Obwohl Sonntag ist und für Mexikaner der Eintritt frei ist, gehen wir uns die dritt größte Pyramide der Welt anschauen.

    Unser Campingplatz liegt nur 800 m vom Eingang 2 entfernt und der wiederum ist genau vor der Sonnenpyramide.

    Die Sonnenpyramide liegt im Zentrum Teotihuacáns. Mit einer Grundfläche von 222 m × 225 m, einer Höhe von gut 65 m sowie einem Volumen von rund einer Million Kubikmetern ist sie die drittgrößte Pyramide der Welt. Sie wurde um 100 n. Chr. in einem Arbeitsgang errichtet. Besteigen kann man sie nicht mehr.

    Von hieraus führt die Straße des Todes zur Mondpyramide, sie ist mit einer Grundfläche von ca. 120 m × 150 m etwas kleiner und erreicht eine Höhe von 46 m. Hier kann man auf eine Plattform hochsteigen, von wo man einen tollen Blick auf das Gelände hat.

    Für uns geht es zurück zum „Museo de Sitio Teotihuacan“ hinter der Sonnenpyramide. Hier gibt es einen Teil Fundstücke der Ausgrabung zu sehen. Sehr sehenswert. Inzwischen sind wir fast 5 km gelaufen und brauchen eine Pause. Etwas Abseits der Touris gibt es unter Bäumen einen schönen Park.

    Die Ciudadela, ein Palast von 65m x 65m liegt am anderen Ende des Geländes. Von hier aus sind es über 2 km bis zur Mondpyramide. Insgesamt lebten hier zur Blütezeit 200-600 n.c. etwa 200.000 Menschen. Aber nur die wenigsten kamen in die Gigantische Tempelanlage rein.

    Trotz der vielen Besucher heute hat sich der Besuch gelohnt, sehr empfehlenswert.
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  • Teotihuacán

    6. december 2025, Mexico ⋅ ☁️ 21 °C

    In Tula noch was einkaufen und weiter geht’s.

    Es ist sehr diesig und schwül heute, zum Glück ist es nicht so heiß und die 145 km bis Teotihuacan geht diesmal ohne Stau. Nachdem wir von der Umgehungsautobahn Richtung Mexico-Zentrum abgebogen sind, sehen wir neben der Straße unzählig Gruppen, die zur Kirche der Heiligen Guadalupe in Mexico-City pilgern. Sie haben noch 5 Tage Zeit die 50 km zu laufen.

    Später auf unserem Campingplatz erfahren wir, das von überall die Pilger nach Mexico City unterwegs sind.

    Unser Platz liegt genau gegenüber dem Eingang 2 von Teotihuacan, der zwei meist besuchten Ausgrabungsstätte in Mexico.

    Wir werden sehr freundlich empfangen und ein junger Mann kann sehr gut englisch, so agiert er als Übersetzer zwischen dem Besitzer und uns. Da heute noch eine Gruppe kommt, biete er uns eine Platz am Rand an. Damit wir genügend Platz haben, werden kurzerhand noch die Bäume geschnitten.
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