Azerbaijan
Şǝki

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Travelers at this place
    • Day173

      Şəki

      March 2, 2020 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 5 °C

      Ich reise weiter mit einer Marshrutka nach Şəki. Der Minibus ist vollgestopft mit Menschen. Wir fahren über Land und holprige Straßen. Nach langer Zeit angekommen, suche ich zuerst mein Guesthouse auf. Natürlich bin ich wieder der einzige Gast. Der Host ist sehr nett und kann doch tatsächlich Englisch!

      Nun zu Şəki:
      Diese Stadt ist sehr alt. Im 18. Jahrhundert wurde sie dann Hauptstadt des Khanats Şəki. Der Khan hatte viele wunderschöne Residenzen/Paläste.
      Besonders fallen hier die Shebeke-Fenster auf. Sie bestehen (soweit ich weiß) aus Muranoglas und der Rahmen ist aus Holz. Es werden weder Nägel noch Laim verwendet.
      2019 wurde die Altstadt mit dem Khanspalast zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

      Şəki rühmt sich damit, besonders gutes Piti zu kochen. Piti ist eine Lammsuppe mit Kichererbsen und sehr viel Fett. Die Aserbaidschaner schwören darauf, dass man keine Krankheiten bekommen kann, wenn man viel davon isst.
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    • Day445

      Ausgeträumt

      April 6, 2019 in Azerbaijan ⋅ 🌧 12 °C

      Auf dieses Sheki ist man total stolz im Land. Wurde uns mehrfach empfohlen. Viel Geschichte und so. Für viele ist es die schönste Stadt in Azerbaijan. Für mich nicht. Okee, es hat schon ein paar schöne Ecken und ein paar wirklich nette Leute hier. Neben ganz viel Lamm. Oder besser gesagt Schaf. Die schöne Sue und ich haben noch nie so viel Wolltier gegessen wie hier in Azerbaijan, was der Stimmung ebenfalls nicht dienlich ist. Wie so vieles hier. Sogar eine meiner Lieblingssuppen, Borschtsch, wird hier mit Lamm anstatt Rind gereicht. Selbst dieser sicher geglaubte Wert auf einer sonst unverständlichen Speisekarte entpuppt sich hier als Hammel-Scam. Verdammt, Azerbaijan. Wieso?

      Es finden sich erstaunlich viele nette Menschen hier und man will sogar wieder Fotos von und mit uns. Ich wittere meine Chance für eine kleine Abzocker-Revanche. Fünf Stutz kostet das eben geschossene Foto mit mir. Das habe ich leider vergessen zu erwähnen. Selber Schuld, Idiot, Geld her! Natürlich mache ich das nicht, bin ja kein Arsch und unser Host ist sowieso ein viel zu netter Mensch für so eine Aktion. Wir hausen in einem seiner alten, kalten Zimmer für sieben Stutz die Nacht, meiden die lokalen Restaurants und kochen lieber unser eigenes Ding. Ohne Lamm. Dafür genügend Wein. Auch wenn das Tasting ein einziger Frust war, der erworbene Wein ist schon geil. Produziert nach italienischer Art und mit italienischer Technologie. Sogar die Flaschen werden aus Italien importiert. Damit lässt sich ganz gut an der Stimmung arbeiten und ich setze mit der zweitletzten kubanischen Zigarre noch einen oben drauf. Eine Petit Edmundo von Montecristo zu lokalem Rotwein und einem - oder zwei - Gläschen Grappiolo. Total schön dieses Azerbaijan. Zumindest für fünfundvierzig Minuten.

      Die letzte Nacht im Schlusslicht-Land Azerbaijan verbringen wir in Zaqatala, nahe der Grenze zu Georgien. Erwartungen haben wir keine. Nicht mehr. Vielleicht was Nettes essen und ein Glas Wein, ohne abgezockt zu werden. Das wäre schön. Jaja, träum weiter, dummer Junge. Der Einstieg zum Lunch ist ziemlich holprig. Hühnersuppe? Ist aus. Linsensuppe? Ist auch aus. Borschtsch? Hmm, auch aus. Aber eine Pilzsuppe könnte die Küche bieten. Wie auch immer, Hauptsache warm. Doch völlig überraschend serviert man uns eine der besten Suppen der bisherigen Reise. Gefolgt von ... nichts. Irgendwann werden wir skeptisch und fragen nach. Den von Sue bestellten Hauptgang? Hmm, hat man wohl vor lauter Suppenunverfügbarkeiten vergessen. Ob wir diesen nochmals bestellen wollen. Nee du, Ramon, lass gut sein. Die Rechnung bitte. Wir können nur müde schmunzeln, als wir darauf erstmalig separate Positionen für die wie üblich und ungefragt zum Tee gereichten Zitronenscheiben und Kekse sehen. Und dann steht da noch ein unerklärliches „x/h“. Wir fragen nicht einmal mehr nach, was der ganze Scheiss soll. Ist ja der letzte Tag hier und „was di Azeris möged heusche, möged mir no lang zahle!!“ ... und tschüss!
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    • Day18

      Seki, Aserbaidschan

      May 20, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 21 °C

      Zur Grenze Aserbaidschans sind es nur 50 km. Da heißt es wieder Koffer scannen, Zolleinfuhrgebühren fürs Motorrad zahlen und wieder einmal Geld wechseln. Die elektronischen Visa für Aserbaidschan haben wir schon dabei und die grüne Versicherungskarte gilt in diesem Land. Gleich von der Grenze weg ist alles ein bißchen anders als bei den Nachbarn. Die Häuser sind etwas besser, die Mercedes weniger und die Ladas dafür umso mehr und last but not least: die Straße ist bis Seki bestens asphaltiert! Lückenlos! Dabei bewegen wir uns auf einer historischen Route, nämlich auf der legendären Seidenstraße. In Seki, wo wir übernachten befindet sich ein Khanspalast und eine Karawanserei, die mit ihren 2700 Jahren die älteste sein soll. Wir beziehen Quartier im Panoramahotel und sehen über die ganze Stadt. Und zum ersten Mal seit langem hören wir wieder einen Muezzin!Read more

    • Day34

      Von Sheki in Aserbajan nach Georgien

      July 13, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 18 °C

      Wir machen Piknick bei einem Wasserfall vor Oguz, In Sheki schauen wir uns den sehr schönen Khanspalast und die Karawanserei an, dann gehts weiter einer armenischen Kirche vorbei nach Zagatala wo wir im Bergdorf Car sehr gut essen, zur georgischen Grenze, nach zwei Stunden haben wir die Grenze passiert kaufen für 17 € eine Kfz Versicherung (unsere gilt hier nicht) dann schlagen wir uns beim Lagodechi Nationalpark zum schlafen in die Büsche (bzw. auf die Wiese) und geniesen das Abendessen bei Sonnenuntergang 😊Read more

    • Day4

      Sheki

      August 7, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 23 °C

      Hilltop town with the palace of the Shaki Khans at the top. Unfortunately, this was closed for maintenance when we were there. The first pic looks over the wall at the summer palace, the only remaining building of the complex. Next is a museum. 3rd and 4th are inside the Karavansarai Hotel, a converted silk road caravansarai. This is where we stayed. Very nice. The last two look at the town.Read more

    • Day10

      2. Ziel: Gabala

      July 14, 2019 in Azerbaijan ⋅ 🌧 15 °C

      Nachdem es die Nacht heftig geregnet, war auch noch am Morgen vieles feucht.
      los ging es im Khanspalast in Sheki https://en.m.wikipedia.org/wiki/Palace_of_Shaki…, der zurecht kürzlich in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

      Wir wurden besonders auf die zwei dreihundertjährigen Platanen vor dem Gebäude hingewiesen... gegen Mittag erfuhren wir, dass kurze Zeit später eine nachfolgende Gruppe von einem großen herabfallendem Ast getroffen und verletzt wurde.

      Weitere Programmpunkte waren: der Werksverkauf einer örtlichen Seidenfabrik, ein Straßenverkauf von Brotfladen (hergestellt von Flüchtlingen aus Berg Karabach), die letzte Kirche auf unserer Route. Sie gehört zu der Volksgruppe der Udinen, die wiederum die letzten Vertreter der kaukasusischen Albaner sind, sehr umfangreiche Ausgrabungen bei Gabala.

      Die Stimmung in der Gruppe ist gut und der aktuelle Reiseleiter excellent.
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    You might also know this place by the following names:

    Sheki, Şǝki, Шеки

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