Azerbaijan
Shaki City

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9 travelers at this place

  • Day445

    Ausgeträumt

    April 6, 2019 in Azerbaijan ⋅ 🌧 12 °C

    Auf dieses Sheki ist man total stolz im Land. Wurde uns mehrfach empfohlen. Viel Geschichte und so. Für viele ist es die schönste Stadt in Azerbaijan. Für mich nicht. Okee, es hat schon ein paar schöne Ecken und ein paar wirklich nette Leute hier. Neben ganz viel Lamm. Oder besser gesagt Schaf. Die schöne Sue und ich haben noch nie so viel Wolltier gegessen wie hier in Azerbaijan, was der Stimmung ebenfalls nicht dienlich ist. Wie so vieles hier. Sogar eine meiner Lieblingssuppen, Borschtsch, wird hier mit Lamm anstatt Rind gereicht. Selbst dieser sicher geglaubte Wert auf einer sonst unverständlichen Speisekarte entpuppt sich hier als Hammel-Scam. Verdammt, Azerbaijan. Wieso?

    Es finden sich erstaunlich viele nette Menschen hier und man will sogar wieder Fotos von und mit uns. Ich wittere meine Chance für eine kleine Abzocker-Revanche. Fünf Stutz kostet das eben geschossene Foto mit mir. Das habe ich leider vergessen zu erwähnen. Selber Schuld, Idiot, Geld her! Natürlich mache ich das nicht, bin ja kein Arsch und unser Host ist sowieso ein viel zu netter Mensch für so eine Aktion. Wir hausen in einem seiner alten, kalten Zimmer für sieben Stutz die Nacht, meiden die lokalen Restaurants und kochen lieber unser eigenes Ding. Ohne Lamm. Dafür genügend Wein. Auch wenn das Tasting ein einziger Frust war, der erworbene Wein ist schon geil. Produziert nach italienischer Art und mit italienischer Technologie. Sogar die Flaschen werden aus Italien importiert. Damit lässt sich ganz gut an der Stimmung arbeiten und ich setze mit der zweitletzten kubanischen Zigarre noch einen oben drauf. Eine Petit Edmundo von Montecristo zu lokalem Rotwein und einem - oder zwei - Gläschen Grappiolo. Total schön dieses Azerbaijan. Zumindest für fünfundvierzig Minuten.

    Die letzte Nacht im Schlusslicht-Land Azerbaijan verbringen wir in Zaqatala, nahe der Grenze zu Georgien. Erwartungen haben wir keine. Nicht mehr. Vielleicht was Nettes essen und ein Glas Wein, ohne abgezockt zu werden. Das wäre schön. Jaja, träum weiter, dummer Junge. Der Einstieg zum Lunch ist ziemlich holprig. Hühnersuppe? Ist aus. Linsensuppe? Ist auch aus. Borschtsch? Hmm, auch aus. Aber eine Pilzsuppe könnte die Küche bieten. Wie auch immer, Hauptsache warm. Doch völlig überraschend serviert man uns eine der besten Suppen der bisherigen Reise. Gefolgt von ... nichts. Irgendwann werden wir skeptisch und fragen nach. Den von Sue bestellten Hauptgang? Hmm, hat man wohl vor lauter Suppenunverfügbarkeiten vergessen. Ob wir diesen nochmals bestellen wollen. Nee du, Ramon, lass gut sein. Die Rechnung bitte. Wir können nur müde schmunzeln, als wir darauf erstmalig separate Positionen für die wie üblich und ungefragt zum Tee gereichten Zitronenscheiben und Kekse sehen. Und dann steht da noch ein unerklärliches „x/h“. Wir fragen nicht einmal mehr nach, was der ganze Scheiss soll. Ist ja der letzte Tag hier und „was di Azeris möged heusche, möged mir no lang zahle!!“ ... und tschüss!
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  • Day133

    Sighnaghi,Aserbaidschan,Saki

    February 2, 2020 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 2 °C

    DieSteppe hatte mich schon sehr beeindruckt,es ist immer ein völlig ruhiges Bild ,kein Baum der sich im Winde bewegt,einfach nichts was sich bewegen könnte sieht man mal von den Schaf und Kuhherden ab.Hatte aber auch sehr viel Glück mit dem Wetter,es gab noch keine Mücken(muss im Sommer sehr schlimm sein),für die Menschen die hier Leben ein hartes Dasein,und Udabno ist eines der unschönsten Dorfes das ich bisher gesehen habe,und im Umkreis von 20 km Steppe soweit das Auge reicht.
    Bin dann weiter nach Sighnaghi,ein kleines Städtchen,fast 1500 Meter hoch,über einem Kaukasustal,leider war es völlig bewölkt, und deshalb auch keine Sicht auf den Kaukasus.Die Stadt wurde sehr schön Renoviert und ist wohl mit einer der attraktivsten Touristenattraktionen.Habe neben einem wunderschönen Nonnen Kloster geschlafen und am nächsten morgen hatte die Hanni ein weißes Kleid es hatte in der Nacht geschneit und es schneite noch den ganzen Tag weiter,so wurde für mich die Abfahrt zum Alptraum,die Straße war so steil und glatt,bin trotz Allrad ein paar mal quer in die Serpentinen reingerutscht,war super heftig,hatte echt richtig Panik,aber ging ja doch alles gut und dann waren es auch nur noch 80 km bis zur Grenze nach Aserbaidschan,An der Grenze wurde die Hanni zweimal desinfiziert und alle tragen Mundschutz, wurde wieder gründlich durchsucht und stand dann doch noch zwei Stunden,brauche für Aserbaidschan eine Autoversicherung und genau der Typ machte ein ausgiebiges mittagspäuschen.Versicherung für 90 Tage ca 30€ dann noch bis Balaken,erste Stadt nach der Grenze gefahren,sim Karte 50 GB für 9€, bisschen rumgelaufen ,Brot und Käse gekauft Tee getrunken und dann irgendwann an einem Fluss sehr gut geschlafen und war sehr nasskalt obwohl kein Wasser im Fluss,bin bestimmt die letzten 50 km über 10 50 Meter und mehr breite trockene Kiselsteine Flüsse die aus den Kaukasus Tälern vermutlich nur das Schmelzwasser transportieren,der ganze Fluss in den dies transport Flüsse fließen,scheint ein riesiges Überschwemmungs Gebiete zu sein,alles voll Kieselsteine ungläubige Mengen,die Straße führt bisher immer direkt am Kaukasus lang,nur noch wenige Kilometer und ich bin den ganzen Kaukasus lang gefahren.und war immer geil weil einfach riesig.,hab noch in Qakh,nettes kleines Bergdorf,kurz angehalten und bin jetzt in Shaki,ist glaube fast schon groß Stadt,Hab gleich als erstes einen Iman kennengelernt ,glaube er wollte mir zeigen wie offen sie sind,na bin mit ihm in seine Moschee,war schon gut ,ist die aller älteste Moschee in Saki, einfach und sehr schlicht,fast direkt daneben sind zwei sehr schöne Karawansereien,eine nette kleine Altstadt und oben ne Burg mit Orientalem Schloss .Ach bis jetzt ist Aserbaidschan gut,nun brauchte ich noch einen Schlafplätze in der Stadt wollte ich nicht und hab auch keinen Platz gesehen und so dachte ich rauf zum Kriegsdenkmal da gibt es ein Plätzchen und bin dann doch auf einem kleinen Hotel Parkplatz gelandet und hab da versucht umzudrehen,oben am Fenster stand ein Typ der sich später als der Chef des Hotels war,ich dachte ihm gehört der Mercedes der mir im Weg war,na der Typ war sehr nett, kamen zwei Männer fuhren Autos weg,und ich hab einen geilen Platz,Sitze im Restaurant es ist warm und gerade kam der wirklich super nette Besitzer und verkündete mir das ich gerne bei ihm duschen etc,kann,es gibt keinen Alkohol in diesem Hotel.
    Die Straßen bisher total gut ,der Diesel ist im Vergleich zu Georgi super gut ,0,30€ der Literauch klasse.bei den Strassen muss ich mich ein wenig korrigieren nur die Hauptstraße ist gut,rechts oder links in den Dörfern gibt es keinen Asphalt und wird es sehr schnell sehr schlecht,eigentlich müsste man ja denken hier müsste es allen gut gehen Aserbaidschan ist mit eines der reichsten Länder,bisher stimmt das zu über 90% nicht im Gegenteil,bin aber noch viel zu kurz hier einfach nur was ich bis jetzt sah und sehe.
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  • Day10

    2. Ziel: Gabala

    July 14, 2019 in Azerbaijan ⋅ 🌧 15 °C

    Nachdem es die Nacht heftig geregnet, war auch noch am Morgen vieles feucht.
    los ging es im Khanspalast in Sheki https://en.m.wikipedia.org/wiki/Palace_of_Shaki_Khans, der zurecht kürzlich in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

    Wir wurden besonders auf die zwei dreihundertjährigen Platanen vor dem Gebäude hingewiesen... gegen Mittag erfuhren wir, dass kurze Zeit später eine nachfolgende Gruppe von einem großen herabfallendem Ast getroffen und verletzt wurde.

    Weitere Programmpunkte waren: der Werksverkauf einer örtlichen Seidenfabrik, ein Straßenverkauf von Brotfladen (hergestellt von Flüchtlingen aus Berg Karabach), die letzte Kirche auf unserer Route. Sie gehört zu der Volksgruppe der Udinen, die wiederum die letzten Vertreter der kaukasusischen Albaner sind, sehr umfangreiche Ausgrabungen bei Gabala.

    Die Stimmung in der Gruppe ist gut und der aktuelle Reiseleiter excellent.
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  • Day34

    Von Sheki in Aserbajan nach Georgien

    July 13, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir machen Piknick bei einem Wasserfall vor Oguz, In Sheki schauen wir uns den sehr schönen Khanspalast und die Karawanserei an, dann gehts weiter einer armenischen Kirche vorbei nach Zagatala wo wir im Bergdorf Car sehr gut essen, zur georgischen Grenze, nach zwei Stunden haben wir die Grenze passiert kaufen für 17 € eine Kfz Versicherung (unsere gilt hier nicht) dann schlagen wir uns beim Lagodechi Nationalpark zum schlafen in die Büsche (bzw. auf die Wiese) und geniesen das Abendessen bei Sonnenuntergang 😊Read more

  • Day173

    Şəki

    March 2, 2020 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 5 °C

    Ich reise weiter mit einer Marshrutka nach Şəki. Der Minibus ist vollgestopft mit Menschen. Wir fahren über Land und holprige Straßen. Nach langer Zeit angekommen, suche ich zuerst mein Guesthouse auf. Natürlich bin ich wieder der einzige Gast. Der Host ist sehr nett und kann doch tatsächlich Englisch!

    Nun zu Şəki:
    Diese Stadt ist sehr alt. Im 18. Jahrhundert wurde sie dann Hauptstadt des Khanats Şəki. Der Khan hatte viele wunderschöne Residenzen/Paläste.
    Besonders fallen hier die Shebeke-Fenster auf. Sie bestehen (soweit ich weiß) aus Muranoglas und der Rahmen ist aus Holz. Es werden weder Nägel noch Laim verwendet.
    2019 wurde die Altstadt mit dem Khanspalast zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

    Şəki rühmt sich damit, besonders gutes Piti zu kochen. Piti ist eine Lammsuppe mit Kichererbsen und sehr viel Fett. Die Aserbaidschaner schwören darauf, dass man keine Krankheiten bekommen kann, wenn man viel davon isst.
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  • Day4

    Sheki

    August 7, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 23 °C

    Hilltop town with the palace of the Shaki Khans at the top. Unfortunately, this was closed for maintenance when we were there. The first pic looks over the wall at the summer palace, the only remaining building of the complex. Next is a museum. 3rd and 4th are inside the Karavansarai Hotel, a converted silk road caravansarai. This is where we stayed. Very nice. The last two look at the town.Read more

  • Day18

    Seki, Aserbaidschan

    May 20, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 21 °C

    Zur Grenze Aserbaidschans sind es nur 50 km. Da heißt es wieder Koffer scannen, Zolleinfuhrgebühren fürs Motorrad zahlen und wieder einmal Geld wechseln. Die elektronischen Visa für Aserbaidschan haben wir schon dabei und die grüne Versicherungskarte gilt in diesem Land. Gleich von der Grenze weg ist alles ein bißchen anders als bei den Nachbarn. Die Häuser sind etwas besser, die Mercedes weniger und die Ladas dafür umso mehr und last but not least: die Straße ist bis Seki bestens asphaltiert! Lückenlos! Dabei bewegen wir uns auf einer historischen Route, nämlich auf der legendären Seidenstraße. In Seki, wo wir übernachten befindet sich ein Khanspalast und eine Karawanserei, die mit ihren 2700 Jahren die älteste sein soll. Wir beziehen Quartier im Panoramahotel und sehen über die ganze Stadt. Und zum ersten Mal seit langem hören wir wieder einen Muezzin!Read more

You might also know this place by the following names:

Shaki city, Shaki City, Şəki, Şǝki

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