Bolivia
Río Huarinilla

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9 travelers at this place:

  • Day145

    Death Road

    August 13 in Bolivia ⋅ ☁️ 18 °C

    Für Dienstag hatten wir eine Mountain Bike Tour auf der sogenannten Death Road gebucht. Mit einem Bus wurden wir nach La Cumbre auf 4700 Meter gefahren, wo wir eine Einweisung bekamen und Pachamama (Mutter Erde) um ihren Segen baten: jeder musste aus einem Fläschchen mit 96%igem Alkohol ein paar Tropfen auf den Boden schütten, Pachamama danken, dann ein paar Tropfen auf den Fahrradreifen schütten und Pachamama um ihren Schutz bitten und dann ein kleines Schlückchen trinken. Pfui! Aber uns wurde auf der Stelle schön warm. Dann ging es los, ein Guide fuhr voraus, dann die 10 Teilnehmer und dann der zweite Guide hinterher. Der Bus fuhr immer hinter uns her. Die Fahrräder waren sehr gut in Schuss. Zunächst ging es über Asphalt immer bergab, bis wir irgendwann den Anfang der eigentlichen Death Road (Todesstraße) erreichten. Die Straße bekam ihren Namen, weil beim Bau viele Arbeiter ums Leben kamen. Aber auch nach dem Bau machte sie ihrem Namen alle Ehre: jedes Jahr starben rund 350 Menschen auf dieser Strecke. Es gibt sehr enge Stellen und mehrere hundert Meter tiefe Abhänge. Da es damals die einzige Straße dort war, fuhren auch große Busse oder LKWs dort entlang, die nicht selten abstürzten. Heute gibt es eine gut ausgebaute, sichere Umgehungsstraße, sodass auf der Death Road nur noch wenige motorisierte Fahrzeuge unterwegs sind. Dafür in der Hochsaison bis zu 200 Mountainbiker täglich!

    Die Death Road ist die einzige Straße in Südamerika mit Linksverkehr. Das wurde so eingeführt, damit die bergabwärts fahrenden Fahzeuge am Abhang sind und die bergaufwärts fahrenden an der Bergseite. Wenn sich zwei Fahrzeuge begegneten und eines zurückfahren musste, waren beide Fahrer am Rand der Straße und konnten gut sehen wie viel Platz sie haben (bis zum Abhang oder bis zur Wand). Das hieß für uns, dass wir an der Seite des Abhangs fahren mussten, aber es gab eh selten Gegenverkehr.

    Wir hatten erstmal nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter, es regnete und wir wurden nass und waren von oben bis unten voll mit Schlamm 😀 Aber lustig wars! Eine Aussicht hatten wir solange es regnete kaum, aber das ist vielleicht auch besser so. Später zog der Himmel dann auf und es wurde warm. Da die Death Road 65km lang ist und immer bergab geht, haben wir verschiedene Klimazonen durchfahren. Auf 4700m war es noch kalt und die Luft war dünn, am Schluss kamen wir bei den Yungas an, den feuchten Regenwäldern des Amazonasbeckens auf nur noch 1200m. Dort war es wieder warm und man konnte richtig gut atmen, so weit unten waren wir schon einige Wochen nicht mehr!

    Auch Mountainbiker verunglücken jedes Jahr auf der Death Road. Meistens allerdings weil sie bewusst Risiken eingehen wie waghalsige Selfies am Abgrund oder während dem Fahren Kamera oder Handy in der Hand zu haben. Wenn man das bleiben lässt und nicht runterbrettert wie bescheuert, dann ist es unserer Meinung nach ein sicheres und tolles Erlebnis 😊 Wir hatten jedenfalls einen riesen Spaß. Am Nachmittag kamen wir am Ziel an und bekamen ein reichhaltiges Buffet, danach wurden wir nach La Paz zurückgefahren, diesmal über die Umgehungsstraße.
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  • Day13

    Ende der Todesstraße

    December 5, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 10 °C

    Nachdem wir die Todesstraße überlebt hatten, ging es mit dem Bus in ein kleines Hotel in dem wir uns an einem Buffet satt essen konnten und danach im Pool entspannen konnten. Das Hotel liegt ebenfalls in den Yungas und war total idyllisch.

  • Day65

    Von Coroico nach Rurrenabaque

    March 15, 2017 in Bolivia ⋅ 🌙 21 °C

    Nach einer morgendlichen Yogastunde, an der Anna und Lisa im Hostel teilgenommen haben, sitzen wir jetzt in unserer Lieblingspizzeria und essen zu mittag.
    In ein paar Stunden geht es los nach Rurrenabaque! Ab in den Dschungel! Internet wird wahrscheinlich wieder nicht dabei sein, also hört ihr ein paar Tage nichts von uns. Dann gibt es aber hoffentlich tolle Tierbilder!Read more

  • Day64

    Coroico

    March 14, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

    Kurzfassung. David ist wieder etwas krank und blieb heute bis auf Abendessen im Bett. Details ersparen wir euch. Lisa und Anna haben den Tag ganz gut mit relaxen rumgekriegt. Nach dem Powertag also heute etwas ruhiger.

  • Day16

    Coroico, 3 Cascadas

    September 5, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 19 °C

    Um 6.30 Uhr klingelt unser Wecker, das erste Mal haben wir beide richtig gut geschlafen, und dann wollen wir so früh weg... Egal. Das überteuerte Abendessen haben wir wohl auch nicht so gut vertragen. Um 7 Uhr setzen wir uns in ein Taxi, fahren nach Villa Fatima zum Busterminal und nehmen den erstbesten Minibus nach Coroico (kostet uns jeden 30 Bolivianos) und fahren nach Coroico. Vorher haben wir extra noch abgeklärt, dass wir auch wirklich nicht den Camino del Muerte nehmen. Die Fahrt geht los und wir sind in kürzester Zeit auf 4700m. Ab jetzt geht es die ganze Zeit nur bergab, um genau zu sein fast 3700 Höhenmeter. Nach etwa der Hälfte der Strecke hält der Fahrer kurz an und Rauchschwaden steigen an der Hinterachse empor. Der Fahrer begutachtet diese kurz und beschließt dann wohl, dass es noch nicht genug raucht und fährt weiter. Irgendwie erschreckend, aber der Gute will ja auch nicht sterben. Auf 1700m erreichen wir nach 2 Stunden Fahrt unser Ziel, Coroico. Da wir noch nichts gefrühstückt haben, gönnen wir uns ein Schinken-/Käsesandwich und einen Bananensaft, bevor es losgeht. Da wir noch nicht wissen, wo unsere Wandertour hingehen soll, lassen wir uns kurz in der Information beraten und entscheiden uns dann, auf eigene Faust die drei Wasserfälle der Region zu erkunden. Uns erwarten etwa 2-2,5 Stunden Wanderung entlang einer "Straße", von der aus sich ein wundervoller Blick ins Tal der Yungas bietet. Anfangs haben wir noch ein bisschen mir Regen zu kämpfen, doch dieser hört bald auf und es klart zumindest ein bisschen auf. Nach etwa 2 3/4 Stunden erreichen wir die Wasserfälle und sind ein wenig enttäuscht, da momentan keine Regenzeit ist und die Wasserfälle dementsprechend wenig Wasser führen. Daher entscheiden wir uns auch schon nach dem zweiten Wasserfall eine Pause zu machen und sparen uns den Weg zum dritten Wasserfall. nach 40 Minuten wandern wir wieder Richtung Coroico zurück. Dort essen wir noch etwas (mit unfassbar vielen Bohnen) und machen uns dann auf den Weg zum Busterminal, um zurück nach La Paz zu kommen. Während der Fahrt haben wir das erste Mal in unserem Leben Todesangst. Der junge Fahrer schneidet Kurven wo es nur geht, rast, als würde er verfolgt, und fühlt sich auf den Bergstraßen trotz Rechtsverkehr auf der linken Spur am wohlsten. Auf die Bitte von Angi, doch etwas langsamer zu fahren, reagiert der Fahrer überhaupt nicht. Als es dann auf 4000m auch noch anfängt zu schneien, steigert sich die Angst noch ein bisschen, allerdings fährt er dann zumindest ein bisschen vorsichtiger und wir erreichen unbeschadet, aber mit flauem Magen La Paz. Angi braucht kurz 5 Minuten, da ihr ziemlich schlecht ist, wohl eine Mischung aus dem Fahrstil und dem Essen in Coroico. Auch ich habe mit dem Essen zu kämpfen. Im Hostel angekommen duschen wir noch schnell und liegen gegen 21 Uhr im Bett.Read more

You might also know this place by the following names:

Río Huarinilla, Rio Huarinilla

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