Bolivia
Coroico

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25 travelers at this place:

  • Day402

    Death Road - ein Überlebender berichtet

    March 14 in Bolivia ⋅ 🌧 23 °C

    „Camino de la Muerte“ wird sie im Volksmund genannt. 1930 erbaut und lange die einzige Verbindung zwischen dem Amazonas-Regenwald und La Paz. Die Strasse steigt von La Paz auf den La Cumbre Pass, 4670 M.ü.M., und fällt danach auf etwas 1200 Meter ab, um in Coroico (dem Tor zum Amazonas) zu enden. Eigentlich heisst die 80 Kilometer lange Piste Yungas-Strasse, doch die zahlreichen Unfälle mit Todesfolgen brachte ihr den gefürchigen Übernamen des Todes. Bis im Jahre 2007 starben jährlich bis zu 300 Reisende auf dieser Strasse. Danach wurde der Schwerverkehr auf die neu gebaute Umfahrungsstrasse umgeleitet. Heute ist sie nur noch für Mountainbiker und leichte Motorfahrzeuge nutzbar.

    Früh morgens machte sich Manu auf den Weg, zusammen mit 3 Mittätern und einem Guide, den Cumbre Pass zu erklimmen. Mit dem Minibuss versteht sich 🤷‍♂️ - das Mountainbike ist auf‘s Dach geschnallt. Auf 4670 Meter hiess es Vollmontur anziehen, inklusive Helm und Gelenkschoner. Letzte Instruktionen und los gings, vorerst mit Regen, Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die ersten 20 Kilometer waren asphaltiert und wir bekamen Zeit, das Bike kennenzulernen und mit den klimatischen Bedingungen klar zu kommen. Eine kleine Stärkung später (Coca-Tee und Spiegeleisandwich) ging es endlich auf die mystische Strasse, 63 Kilometer auf einer Schotterpiste, nicht breiter als ein Lastwagen. Links ging es meistens Senkrecht den Berg hinunter, rechts hinauf. Ab und zu wurde der Weg von einem Wasserfall oder einem Hangrutsch unterbrochen. Ach ja, der Regen hörte natürlich nicht auf, nass bis auf die Unterwäsche waren wir schon nach 10 Minuten. Gegenverkehr hatten wir an diesem Tag keinen, da die Strasse auf Grund von Hangrutschen für die Autos gesperrt wurde. 🤨

    Knapp 3 Stunden dauerte die atemberaubende Abfahrt. Immer wieder legten wir einen Stopp ein, um die Aussicht zu geniessen und ein Erinnerungsbild zu knipsen. Je länger die Fahrt dauerte, desto wärmer wurde es. Am Endpunkt auf knapp 1200 Meter genossen wir angenehme 20 Grad, es war übrigens schon 4 Uhr nachmittags. Ein kurzes Mittagessen und schon ging es wieder zurück in die Kälte nach La Paz auf 3600 Meter.

    Zusammengefasst war es ein tolles Erlebnis in einer eindrücklichen Umgebung und wir haben überlebt. 🙏
    Kaum vorstellbar, wie sich auf diesem Weg 2 Lastwagen/Busse kreuzen konnten (oder eben auch nicht). Passende Bilder liefert google. 🥴
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  • Day86

    Coroico

    January 4 in Bolivia ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach über einer Woche auf knapp 4.000 Metern fällt uns der Aufstieg auf den Cerro Uchumani erstaunlich leicht. Fantastische Ausblicke auf die Yungas wechseln sich mit weiten Rhododendronwäldern hier oben genauso schnell ab, wie Sonnenschein und dichter Nebel. Auf dem Gipfel erwartet uns Regen, sodass wir drei Stunden später klatschnass und etwas verdreckt wieder in Coroico ankommen. Zur Belohnung gibt es am Abend das vermutlich einzige Fondue de Queso in Bolivien. Lecker!Read more

  • Day85

    Coroico

    January 3 in Bolivia ⋅ 🌧 22 °C

    Wir sind in der kleinen Ortschaft Coroico in den bolivianischen Yungas angekommen. Hierher verläuft von La Paz aus die sog. Death Road. Uns ist die Fahrt mit dem Minibus bereits abenteuerlich genug, sodass wir auf eine Abfahrt mit dem Mountainbike verzichten. Stattdessen geniessen wir hier nach La Paz die Ruhe, die gute Luft und natürlich den hervorragenden bolivianischen Kaffee, den wir natürlich selbst rösten.Read more

  • Day14

    Hostal Chawi

    March 23, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 5 °C

    Unser Hostel ist echt schön gelegen und eher eine kleine Inhabergeführte Herberge. Unser Zimmer ist hervorragend und der Ausblick gigantisch. Und gleich nebenan wachsen Papayas, Bananen und Avovados auf den Bäumen :)

  • Day69

    Mountainbiking auf der Death Road

    November 15, 2017 in Bolivia ⋅ ☁️ 22 °C

    Als Abschluss für unseren Aufenthalt in Bolivien wollten wir uns auf den Weg zur berühmt-berüchtigten „Death Road“ machen. Die Straße, die seit 2006 kaum mehr von motorisierten Fahrzen befahren wird (es wurde eine neue Umgehung gebaut), zählte zu den gefährlichsten Straßen der Welt. Jährlich starben dort 200-300 Menschen durch Verkehrsunfälle. Seit einigen Jahren wird sie nun von Mountainbikern genutzt, die dort die 60 km lange Strecke mit knapp 3500 Höhenmetern downhill zurücklegen können. Über einen Blog erfuhren wir von einer Agentur, die gutes Equipment (Fahrräder, Helme, Schutzkleidung) sowie vertrauenswürdige Guides zu einem vernünftigen Preis bietet.
    Wir buchten die Tour und am Morgen darauf trafen wir uns zum Frühstück in La Paz und lernten dort die neun weiteren Teilnehmer sowie unsere Guides Gustavo und Fernanda kennen. Mit dem Bus ging es dann zum Cumbre-Pass auf 4650 m, wo wir unsere Bikes einstellen und testen konnten und eine Einweisung für die Strecke bekamen. Bevor es endlich losging, besiegelten wir unser Glück mit einem 95 prozentigen Fusel aus Zuckerrohr, den uns unser Gustavo in die Hand drückte. Ein Schluck auf die Bremsen, ein Schluck für Pachamama (Mutter Erde) und einen für uns. Pfuiii... aber Ritual ist Ritual.
    Die ersten Kilometer ging es auf einer geteerten Straße los, um ein Gefühl fürs Fahrrad zu bekommen. Der frische Fahrtwind sauste uns um die Ohren, aber es macht schon gleich richtig Spaß in diesem Tempo durch eine noch etwas wolkenverhangne, aber bereits sehr beeindruckende Landschaft zu düsen. Nach einer knappen Stunde gelangten wir an den Anfang der Death Road. Das Klima wurde schon etwas wärmer, aber auch der Nebel wurde dichter. So ging es durch das trübe Grau auf einer kurvenreichen Schotterpiste abwärts, links neben uns ragte mal mehr mal weniger steil der Abhang hunderte Meter in die Tiefe. Immer wieder stoppte die Gruppe und wir bekamen Einweisungen und Tipps für den nächsten Streckenabschnitt. Das war auch notwendig und vernünftig, weil man in die ein oder andere Kurve nicht zu schnell fahren sollte oder fiese Senken im Boden waren (Gustavo nannte diese „The Dentist“ 😆). Er erzählte uns auch Horrorstorys von den Unfällen der Mountainbiker, was man zu dem Zeitpunkt eigentlich nicht hören wollte 😬 Aber alles ging gut und es hat richtig Spaß gemacht! Bald riss dann auch der Himmel auf und es wurde heißer je weiter wir nach unten kamen. Am Ende der Strecke auf einer einer Höhe von 1200 m kehrten wir in einem Lokal ein. Nach einem kühlen Bier und einer Dusche, sprangen wir in den Pool und entspannten in der warmen Regenwald-Natur. Und weil das so angenehm war, entschieden wir uns noch eine Nacht dort zu bleiben. Im Nachbarort Coroico hatten wir bereits im Vorfeld einen kleinen Bungalow in einer wunderschönen Gartenanlage gebucht. Wir ließen den Tag entspannt in der Hängematte und mit leckerem Eis ausklingen, bevor es am Tag darauf wieder ins hektische und smogige Stadtleben nach La Paz ging.
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  • Day14

    Death Path to Cascadas

    March 23, 2017 in Bolivia ⋅ 🌧 11 °C

    Für den Tag nach der Death Road haben wir uns eine gemütliche Wanderung vorgenommen zu den 3 Wasserfällen in der Gegend um Coroico. Entspannt? Denkste! Wir starteten mit einer groben Wegbeschreibung "geradeaus um den Hauptplatz und dann rechts". Doch dann kam uns schon nach wenigen Metern eine Parade/Demonstration dazwischen, bei der Schulkinder für einen bolivianischen Zugang zum Meer protestierten und vielleicht Zeugnisse bekommen haben - so sicher sind wir uns da nicht :-) Der gleiche Anlass hatte die Tage zuvor schon in La Paz tausende Menschen auf die Straße bewegt. Nach ein paar "Abkürzungen" befanden wir uns auf der ersten falschen Straße. Das merkten wir glücklicherweise nach ein paar hundert Metern und drehten um. Der zweite Versuch endete mit einer 180grad-Wende nach etwa 800m. Denn das GPS und die 3-Zeilen-Wegbeschreibung aus dem Lonely Planet sagten etwas anderes. Wir entdeckten den Camino a Cascadas (Weg zum Wasserfall) auf der Karte und waren uns sicher nun auf der richtigen Fährte zu sein. Plötzlich hatten wir eine ausdauernde und liebe Gefährtin bei uns - eine Hündin, die wir schon am Abend zuvor gesehen hatten. Danach ging es erstmal bergauf und als wir an eine Kapelle kamen, waren wir zuversichtlich den richtigen Weg links davon nehmen zu müssen. Dieser führte an einem Berghang entlang und nach einigen hundert Metern mit viel Gestrüpp um uns herum, entdeckten wir einen Weg weiter unten, der wahrscheinlich der richtige war. Naja - wir haben den an vielen Stellen ziemlich bescheidenen Weg weiter verfolgt. Erst nur Gras am Steilhang, später kniehohes stechendes Gestrüpp und zu guter Letzt wahres Urwaldfeeling. 2 Stunden lang. Das Gefluche konnte glücklicherweise niemand hören. Die Aussicht auf die umliegenden mit Grün übersäten Berge entschädigte ein wenig, aber noch einmal würden wir nicht dort langgehen. Irgendwann kamen wir dann auf einen besseren Weg, die Hündin immer noch bei uns, fragten wir eine andere Wandergruppe und ein paar bolivianische Schulmädchen nach dem Weg und kamen wenig später endlich an den ersten Wasserfall. Wasserfall 2 und 3 folgten, wobei der 3. der schönste war. Nachdem wir mehr als kaputt waren, fuhren wir mit einem Minibus zurück nach Coroico, hatten fabelhaftes Essen mit Cerveza und Pisco Sour in der "Backstube", einem deutschen Restaurant (leider haben wir weder ein deutsches Bier noch deutsches Brot gesehen). Als wir unserem Gastgeber von der Tour erzählten war er sehr überrascht. Wir waren tatsächlich die ersten Gäste, die den Weg bis zum Ende durchgehalten haben und er ist schon lange im Geschäft. Nun lassen wir den Abend unter einem wunderschönen Sternenhimmel und Wetterleuchten in der Ferne auf unserer Terasse ausklingen.Read more

  • Day13

    Ende der Todesstraße

    December 5, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 10 °C

    Nachdem wir die Todesstraße überlebt hatten, ging es mit dem Bus in ein kleines Hotel in dem wir uns an einem Buffet satt essen konnten und danach im Pool entspannen konnten. Das Hotel liegt ebenfalls in den Yungas und war total idyllisch.

  • Day54

    The death road/La route de la mort

    April 18, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 13 °C

    Ce matin nous sommes parti faire la route de la mort en VTT avec l'agence "Pro Downhill". Nous avons opté pour des VTT avec suspension avant et des freins hydrauliques.
    La route de la mort ou encore route des Yungas est une route bolivienne d'environ 65km allant de La Paz à Coroico, à 56 kilomètres au nord-est de La Paz dans la région des Yungas. Cette route est de nos jours très peu utilisée (car une nouvelle route beaucoup plus sûre et facile à été construite) et est devenue un site d'excursion touristique très fréquenté (environ 30 agences proposent la même descente en VTT). La route de la mort doit son nom aux nombreux accidents mortels de véhicules qui fréquentaient ce chemin. La route ne dispose pas toujours de barrières de sécurité et tombe à pic. Les ravins sont vraiment très impressionnant (le plus grand fait 1000m de profondeur)et il est difficile d'imaginer 2 véhicules se croiser sur ce chemin... nous étions beaucoup plus à l'aise sur nos vélos!
    Le minivan nous à déposé vers 10h30 11h00 à 4700m d'altitude à La Cumbre où nous avons revêtu nos combinaisons, nos casques et gants. Nous étions 11 participants en tout dans le groupe. Une fois tout le monde prêt c'était partit pour les premières 40 min de descente sur route goudronnée... et sous la pluie battante autant dire que ce fût l'horreur! Nos vêtements et chaussures furent entièrement imbibés d'eau en un temps record et nous étions tous complètement congelé. Avec la pluie et le brouillard il était également impossible de voir quoi que ce soit (et donc impossible d'avoir la moindre sensation de vitesse). Heureusement pour nous la deuxième partie de la descente fût beaucoup plus agréable: la pluie s'arrêta et la vue se dégagea: nous avons pu admirer de nombreuses chutes d'eau sur notre droite et les ravins sur notre gauche. Comme nous étions déjà descendu de 1000m d'altitude la température avait également augmenté (ce qui noud à permis de profiter pleinement de la descente). Nous avons terminé la descente vers les 15h a Yolosa à 1100m d'altitude. Guillaume a terminé premier et à la grande surprise Ariane 3ème du groupe (elle s'est sentie super à l'aise sur cette route de la mort et a mis la pâtée à
    presque tous les mec!!! ).
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  • Day65

    Von Coroico nach Rurrenabaque

    March 15, 2017 in Bolivia ⋅ 🌙 21 °C

    Nach einer morgendlichen Yogastunde, an der Anna und Lisa im Hostel teilgenommen haben, sitzen wir jetzt in unserer Lieblingspizzeria und essen zu mittag.
    In ein paar Stunden geht es los nach Rurrenabaque! Ab in den Dschungel! Internet wird wahrscheinlich wieder nicht dabei sein, also hört ihr ein paar Tage nichts von uns. Dann gibt es aber hoffentlich tolle Tierbilder!Read more

  • Day64

    Coroico

    March 14, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

    Kurzfassung. David ist wieder etwas krank und blieb heute bis auf Abendessen im Bett. Details ersparen wir euch. Lisa und Anna haben den Tag ganz gut mit relaxen rumgekriegt. Nach dem Powertag also heute etwas ruhiger.

You might also know this place by the following names:

Coroico, Koroikas, Quruyqu, Коройко, 科羅伊科

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