Bolivia
San Buenaventura Municipality

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Travelers at this place
    • Day 154

      Regenwald

      January 28 in Bolivia ⋅ ⛅ 34 °C

      Unsere Regenwaldtour. Lange fieberten wir darauf hin. Wir hörten einiges darüber und kannten den Regenwald zu einem gewissen Grad mit all seinen Tücken ja schon aus anderen Ländern.
      Aber hier in Bolivien ist dann alles doch ein bisschen extremer…
      Zu erst fuhren wir vier Stunden mit dem Boot den Rio Beni, einen Nebenfluss des Amazonas entlang. Wir genossen den Fahrtwind und auch das Gefühl ganz tief im Regenwald zu sein. Auf halber Strecke hielten wir an und unternommen eine kleine Wanderung zu einem Brutort der roten Aras. Wusstet ihr, dass Aras in Steinhöhlen brüten?
      Angekommen an unserem Campingort musste erst das Boot ausgeladen werden. Trinkwasser, Gaskocher, Moskitonetze, Essen, alles haben wir selbst mitgebracht. Und alles wollte selbst ausgebaut werden. Den ersten Tag verbrachten wir also mit ankommen und aufbauen. Und dann ging es sofort in den Regenwald. Das sollte für die nächsten Tage unsere Beschäftigung sein, denn die Tiere im Regenwald sitzen natürlich nicht alle um das Camp herum. So kam es dazu, dass wir quasi jeden Tag 6 Stunden wandern waren und von unserem Camp in jede Hinmelsrichtung wanderten. Wir stapften vor Sonnenaufgang, nach Sonnenuntergang, im Regen, im Sonnenschein und immer mit viel Freude los. Zu hören bekamen wir endlos viele Tiere, nur das Sehen war manchmal ziemlich schwer.
      Trotzdem sahen wir 4 verschiedene Affenarten und Aras und Tucans. Nicht zu vergessen auch die vielen, vielen Frösche und andere nachtaktive Tiere. Nach 4 Tagen im Regenwald ohne fließend Wasser, geplagt von Hitze, Luftfeuchtigkeit und Mücken waren wir auch bereit auf unseren nächsten Abenteuer-Abschnitt: die Pampas!
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    • Day 155

      תולעים תנינים חתוליאנים ומה שבינהם

      November 13, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 33 °C

      קמנו בבוקר ברגוע, עוד טבילה בנהר וארוחת בוקר מפנקת של ספינג'ים בשטח.
      הקצב בגונגל הוא אחר, אין לאן למהר ואין רעש מסביב.
      יצאנו ליום נוסף של הליכה. הפעם המטרה הייתה חיפוש תולעים בשביל לדוג ארוחת ערב. לאחר דוקטורט במציאת הקקי הצהוב שמסמן שיש תולעים בגבעול אספנו מספיק ויצאנו לדוג ללא הצלחה מסחררת. בר כבר שינה מספר טכניקות וניסה בעזרת הנעל שלו בעזרת רוגטקה ואבנים והשיטה הידועה של הברחת כל הדגים בכיוון אחד וניסיון לתפוס אותם עם הידיים. אנחנו כבר וויתרנו ועשינו שנצ מפנק על גדות הנהר כשלפתע מוגלי תופס את המצטה חובט בתוך המים וצועק קללה לאוויר. הוא שולף חתול ים משופד חסר זנב ומציג אותו לראווה עם חיוך זדוני. יצאנו מההלם והבנו שההזהרות של "תיזהרו מחתוליאנים" הן אמיתיות ומעתה והלאה כל מקלחת בנהר נעשתה עם חשש קל בלב.
      מוגלי לקח את בר והם נכנסו לתוך הגונגל ונעלמו אנחנו נשארנו עם טרזן לנסות לדוג עד שהוא פרש בעצמו אמר לחכות שם וחזר בעצמו למחנה. אחרי ייבוש רציני של שעתיים וחצי בלי מים וכשהחושך יורד החלטנו לחזור אל המחנה בעצמנו ולחכות להם שם. טרזן המופתע יצא לחפש אותם כי היה מופתע שהם עוד לא חזרו ואנחנו התיישבנו להדליק מדורה. אחרי שעה וקצת פתאום שמענו קריאות קרב וראינו פנסים באוויר. רצנו לכיוון וראינו את מוגלי רץ כמו משוגע עם מצטה על החוף, טרזן חצי ערום בתוך המים עם מקל ארוך ובר מהצד מתזז באקסטזה. הם מצאו תנין.
      אחרי שעה של מלחמה ללא הצלחה חזרנו למחנה לשבת ליד המדורה ומוגלי כינס את כולנו לשיחת מדורת שבט בשאלה האם אנחנו אוכלים תנין.
      רוב הקבוצה אמרו שהם מעוניים ויצאנו לציד בשנית.
      הפעם כגדוד מאוחד וממוקד עם חלוקת תפקידים ברורה. כשהתקרבנו לנהר מוגלי שבר את מבנה ההתקפה ורץ עם המצטה למים בלי להסתכל אחורה.
      התנין קפץ וטרזן איגף מהצד השני. מכה אחת ניצחת וכתם אדום צף במים. זעזוע עמוק.
      מוגלי שלף את התנין מתוך המים הניח על החוף ואמר תביאו את זה למחנה. הסתכלנו אחד על השני בתקווה שמישהו יקח את היוזמה. תפסתי את הזנב וניסיתי להרים והתנין זז ברמות. חיכנו מספר דקות עד שיעבור לו.. בר הרימה אותו ורצה בצעקות לכיוון המחנה כשהוא נגרר מאחוריה.
      22:00 ארוחת ערב מוקדמת של אורז ודג וחתוליאן.
      מלוח
      02:00 ארוחת ערב מאוחרת של תנין.
      צמיגי
      לילה חרדות לכולם
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    • Day 47

      3 Days off the grid

      November 17, 2023 in Bolivia ⋅ ☁️ 36 °C

      Direkt am Morgen suchen wir eine Möglichkeit in das Amazonasbecken vorzudringen. In Rurre gibt es mehrere Anbieter, manche haben ihre Lodges tiefer manche weniger tief im Dschungel. Was sie alle gemeinsam haben: Sie werden von den lokalen Communities betrieben nicht von irgendwelchen ausländischen Investoren.
      Wir entscheiden uns für Madidi Jungle da Freunde von uns kurz vorher hier waren und nur positives zu berichten hatten.
      Am nächsten Tag geht es schon direkt los. Wir treffen unseren Guide für die nächsten 3 Tage: Simón. Er ist ca 50 und schon ewig im Amazonas zuhause. Seine Community liegt außerhalb von Rurre ihr gehört auch das Land in dem die Lodge liegt. Er ist ein gut gelaunter Kerl und wir machen uns direkt auf die 3-stündige Bootsfahrt mitten auf dem Amazonasarm.
      Unterwegs helfen wir noch kurz einem gestrandeten Bootsführer, der keinen Sprit mehr hat, ansonsten ist die Fahrt geprägt von wilden Manövern und regelmäßig ausfallendem Motor (der Motor ist neu und zickt rum, sagt der Bootsführer). Man sollte meinen, dass ein Fluss, der so reißend ist, tief genug zum Befahren ist, allerdings ist es alles andere als einfach. Wir fahren oft in Schlangenlinien den Fluss hinauf und ein Crewmitglied muss regelmäßig vorne sitzen und die Tiefe mit einem Stock prüfen, damit wir nicht auf Grund laufen.
      Wir sehen Geier, eine Menge Schildkröten und auch ein Capybara welches sich direkt an unserer Lodge entspannt! Jetzt schon fühlt es sich abenteuerlich genug an.
      In der Lodge angekommen dürfen wir erst einmal entspannen, wir legen uns in die Hängematten und versuchen die Hitze zu ertragen. Um unsere kleine Hütte schwirren Kolibris und ein Iguana kreuzt gemütlich unseren "Vorgarten". Wir sind mitten drin 🤩

      Nach unserer kurzen Pause geht es schon direkt auf die erste Tour in den Dschungel mit unserem Guide. Es ist unglaublich trocken, der eigentliche Regenwald ist derzeit eher von Brauntönen geprägt als von grün. Auch die Locals sagen, dass es eigentlich regnen müsste und der Wald der leidet. Auf unserer 3-stündigen Wandertour sehen wir kaum Tiere. Einige Vögel lassen sich blicken und wir bekommen einige Insights, welche Pflanzen heilend wirken oder als Färbestoff benutzt werden. In den folgenden Tagen ändert sich nicht viel, auf den Wanderungen sehen wir nicht so viele Tiere, einmal lassen sich die seltenen Klammeraffen auf einem Streifzug beobachten.

      Verwunderlich ist eher, dass wir die meisten Arten nicht auf unseren Trips durch den Dschungel sehen, sondern von unserem Camp aus. Einmal ist eine Gruppe Brüllaffen genau vor unserer Hütte in den Bäumen, ein anderes mal holen sich Kapuzineräffchen die reifen Früchte vom Baum vor dem Gemeinschaftshaus. Ein Highlight sind die urzeitlichen Hoatzin-Vögel, die einem Truthahn gleichen, aber Sporen an den Flügelenden haben um zu klettern oder sich zu verteidigen. Die Geräusche dieser Vögel lassen einen erahnen wie es zu Dinosaurierzeiten im Dschungel klang.

      Am vorletzten Tag ist es so heiß (42°C) dass wir das Angebot annehmen uns mit aufgepumpten Reifen 4km einen Amazonasarm runtertreiben zu lassen. Das gesamte Team des Camps ist dabei und wir genießen alle die Stromschnellen und das kühle Wasser für ca 1 Stunde.

      Als wir die Rücktour mit dem Boot antreten kommen wir bei massiven Waldbränden vorbei. Wir hatten die ganze Zeit nichts mitbekommen, hier auf dem Wasser sieht man aber die Ausmaße. Es brennt in den Communities und es brennt auf den Bergen im Regenwald. Die Situation ist schlimm! Neben unserem Boot holt ein Helikopter Wasser aus dem Amazonasarm und als wir an unserem Hostel in Rurre ankommen, fliegt Asche durch die Luft. Einige Reisende entschließen sich bei der Waldbrandbekämpfung zu helfen und gehen mit Machete und Mundschutz bewaffnet mit den Locals in den Dschungel, um Schneisen zu schlagen. Wir entschließen, dass wir mit unserem sehr holprigen Spanisch und Leiden unter der Hitze definitiv keine Hilfe sind.

      Wir reisen am nächsten Tag ab. Unser Bus geht um 20:00, es ist dunkel. Als wir losfahren riecht man schon den Rauch in der Luft. Wir sehen direkt neben der Straße Feuerwände, die die Nacht in ein oranges Licht erhellen. Menschen laufen umher, manche sitzen entspannt beim Abendessen, während 50m entfernt ein Feuer wütet. Es ist eine absolut beängstigende und skurrile Szene. Wir fahren durch Feuer und verbranntes Land, wir können einfach gehen, die Locals verlieren viel.
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    • Day 69

      La Selva (Madidi NP) - Tag 1

      March 19, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 27 °C

      Wir hatten eigentlich dringend Schlaf nötig, aber es ging weiter in den Dschungel! Um 9 Uhr war Abfahrt. Diesmal mit dem Boot auf dem Rio Beni. Ein riesiger Fluss, von Urwald umsäumt, der irgendwo in den Amazonas mündet.
      4 Stunden dauerte die Fahrt zu unserem Camp, welches auch wirklich nur mit dem Boot zu erreichen ist! Durch heftige Regenfälle war die übliche Anlegestelle leider in den Fluss abgerutscht, sodass erst noch mit der Machete ein neuer Weg bis zum Hauptweg angelegt werden musste. Dann hieß es schleppen, denn Essen, Wasser und Benzin mussten irgendwie zum Camp gebracht werden. 2 Bachdurchquerungen später (für David Barfuß, weil er keine Gummistiefel gemietet hatte) erreichten wir die 7 Holzhütten. Eine für die Toiletten, eine als Küche und Esszimmer und 5 weitere zum schlafen. Zum Glück bekamen wir ein kleines Häuschen zu zweit mit einer Veranda. Luxus! Strom gibt es hier keinen und David probierte direkt seine Solarladestation aus. Hier ist es übrigens heiß! Aber kurze Sachen tragen geht leider nicht, denn dann wird man von Moskitos und Ameisen aufgefressen. Nach dem Mittagessen ging es los. Wir haben einen eigenen Guide, weil wir nur 2 Tage bleiben und der daher völlig auf Davids Wunsch einging, nach Käfern zu suchen.
      Wir liefen 3 Stunden durch den tiefen Urwald und ließen uns Flora und Fauna erklären. Direkt zu Beginn stießen wir auf eine Pflanze, die ein super Anästhetikum abgibt (Name: Nukaperi). Wir probierten und hatten prompt eine taube Zunge! Super Sache bei Zahnschmerzen! Wir lernten noch weitere Pflanzen kennen, wie den Dschungel-Knoblauch, ein riesiger Baum, ein Baum dessen Rinde als Tee gegen Arthritis hilft... Daneben trafen wir auf einen bestimmt 200 Jahre alten Mahagonibaum, auf Ajahuaska, eine Liane, die als Halluzinogenikum von Schamanen zubereitet und eingenommen wird (kennt man von Joko und Klaas). Irgendwann sagte Adalit, unser Guide, wir würden jetzt das Wasser des Dschungels trinken und fing an mit seiner Machete auf eine Liane einzuhacken. Er schnitt ein Stück heraus und hielt es über seinen Kopf. Und tatsächlich lief irgendwann in einem richtigen Strahl Wasser heraus, was wir natürlich sofort probierten. Diese Pflanze absorbiert das umgebende Wasser und filtert es wunderbar.
      Umgeben von hundert Geräuschen, die alle unbekannt waren wanderten wir weiter durch den Wald auf der Suche nach Tieren. Und tatsächlich sahen wir Brüllaffen und Kapuzineraffen in den Bäumen sitzen! Begegneten einer Menge Insekten, sahen eine Eule und David fand tatsächlich einen Käfer.
      Die nächtliche Tier- und Käfersuche brachte leider keinen Erfolg. Ameisen in Hülle und Fülle in 20 verschiedenen Farben und Größen aber sonst leider nichts.. Also ging es bei Kerzenschein ins Bett.
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    • Day 28

      Salva 2

      May 21 in Bolivia ⋅ ☀️ 25 °C

      The second and third days of the Salva included a lot of walking (without muchilas). Making a brand new camp and building a boat. All from scratch.

    • Day 37

      Jungle Lodge Chalalan

      November 6, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 23 °C

      Wir genießen den Aufenthalt in unserer Lodge, die eine Kapazität von 30 Betten hat. Da nur 7 Gäste hier sind, wird uns jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Die Lodge ist ein Ökoprojekt der Einheimischen Ketschua. Das Dorf liegt aber noch einmal 4 Stunden stromauf. Alles was es zu essen gibt, wird aus dem Dorf herangeschafft.
      In der kleinen Lagune an der Lodge kann man sogar baden. Badegäste sind Kaimane, ein paar Piranhas und auch Schlangen. Unser Guide meint kein Problem; am Tag sind die alle freundlich. "Naja"
      Wir hatten uns von der Tierwelt etwas mehr versprochen. Konnten nur einige Vögel, ein paar Affen und eine Baumschlange "erjagen ".
      Am meisten gibt es Taranteln, die hocken nachts überall. Deshalb ist es am wichtigsten, die Schuhe vor dem anziehen genau zu untersuchen.
      Nach einem kurzen Stopp in Rurrenabaque geht es morgen zu unserer letzten Station den Benifluss stromab in die Pampas. Wir wollen zu den Flussdelphinen und den Anacondas.
      Das Wetter ist für uns an der Grenze. Man merkt dass die Trockenzeit zu Ende geht. Die Temperaturen liegen gegen 21:00 Uhr noch deutlich über 30 Grad.
      Randnotiz:
      Im Moment ist der Flughafen von Rurre geschlossen. Haben aber gehört, die Flieger gehen aus einem Dorf ca. eine Stunde entfernt. Dort soll es eine Landebahn geben. Mal sehen was übermorgen passiert.
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    • Day 127

      Retour en radeau

      May 11, 2022 in Bolivia ⋅ 🌧 23 °C

      Assemblage des troncs qui constitueront notre radeau pour le retour jusqu'aux lodges.
      Descente au global plutôt tranquille, l'eau n'est pas trop froide.
      La nuit commence à tomber, la visibilité se réduit, nous discutons et alors que nous nous rapprochons rapidement du bord d'où dépasse un gros tronc, David guia remplace rapidement Claire à la barre mais il est trop tard pour dévier notre trajectoire.
      Il crie "a l'agua" et nous nous exécutons tous. Nous n'y perdons même pas nos lunettes mais David n'a pas sauté et est passé sous le tronc. Fortes douleurs à la poitrine.
      Quelle frayeur et moment d'adrénaline !
      L'épisode nous a fait perdre le bâton de direction, David termine avec la rame.
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    • Day 40

      Apenopvang (onca)

      June 8, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 30 °C

      Met een klein bootje, waar we met onze backpacks net in passen gaan we naar onca; een apenopvang midden in de jungle waar we een week gaan meehelpen! Geen stroom, internet of warm water én daarnaast mogen we geen anti-muskieten spray op, want dat is ook giftig voor de apen! Maar het was elke muggenbult waard: wát een ervaring! Omdat we maar kort blijven kunnen niet met alle apen werken maar wel met Maria en Mika, die al gewend zijn aan mensen omdat ze gered zijn uit een soort pretpark en het nachtaapje Murphy! We zorgen er voor dat ze de hele dag kunnen rond springen in de natuur en knuffelen ze natuurlijk zo nu en dan, we willen bijna niet meer weg!Read more

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