Botswana
Kanku Pan

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9 travelers at this place:

  • Day66

    Chobe Nationalpark - Savuti

    November 16 in Botswana

    Das Camping-Leben im Jeep ist großartig.
    Meistens.
    Diverse Komplikationen bringt so ein Outdoor-Urlaub im Busch jedoch mit sich.

    Hier ein kleiner Einblick in unseren Alltag:
    - Ein Mix aus ausgelaufenem Joghurt, Cider und Marmelade im Kühlschrank.
    - Ein Mix aus ausgelaufenem Pesto, Saft, Reis und Müsli im Kofferraum.
    - Alles ausgeputzt und während der nächsten Fahrt platzt der Milch-Tetrapack im Kühlschrank.
    - In der glühenden Mittagshitze die Autoreifen aus dem heißen Sand buddeln und das Auto mit dem Wagenheber anheben, um die Gummimatten darunter zu legen. Sehr schwierige Angelegenheit, wenn der Wagenheber einsinkt. Glücklicherweise kommen direkt ein paar Südafrikaner vorbei, die uns rausziehen. Plötzlich deutet Daniel auf eine Flüssigkeit, die aus dem Autoboden tropft und fragt: „Was läuft denn da aus?“ Oh nein, denken wir. Öl? Diesel? Felix dippt seinen Finger rein und macht die Geruchsprobe. „Es ist Bier!“ Da hat der Wagenheber im Kofferraum wohl Dosenstechen gespielt.
    - Dornen in den Füßen (sogar durch die FlipFlops!)
    - Vögel, die das Müsli aus dem Kofferraum vespern.
    - Buschhörnchen, die die gerade vom Johhurt befreite Wrap-Verpackung aufknabbern.
    - Affen, die den Muffin vom Frühstückstisch klauen.
    - Mit Lavendel-Duschgel eingeseifte Rucksäcke (immerhin riecht es jetzt nicht mehr nach ausgelaufenen Milchprodukten)
    - Eingeklemmte Finger in der Kofferraumklappe (gut dass wir kalte Bierdosen zum Kühlen haben)

    Trotzdem lieben wir das Campen und die Pirschfahrten. Der Fahrerjob ist heiß begehrt und jeder bekommt seine eigenen Fahrtage. Es ist eine echte Herausforderung, die Pisten im Busch zu befahren und nicht selten bekommt man von 3 Seiten besserwisserische Tipps wild durcheinander zugerufen: „Rückwärtsgang!“ „Low Range !“ „Fahr weiter rechts !“. Wir machen eine Challenge aus dem Fahren und jeder erhält am Ende seines Fahrtages eine Note fürs fahren.
    Wir sind mittlerweile in Savuti (im Chobe Nationalpark) und Felix fährt tadellos, daher entscheiden wir, dass er eine 1 mit Stern bekommt, wenn er uns jetzt noch zu einem Leoparden fährt.
    Gesagt - Getan.
    Keine 5 Minuten später stehen wir tatsächlich vor dieser wunderschönen Katze. Daniel schreit auf, riesen Aufregung im Auto, ich setze mich vor lauter Schreck auf meine Sonnenbrille. Egal. Leopard!!
    Ganz gemütlich läuft er herum, legt sich kurz ab, läuft weiter und legt sich wieder ab. In aller Seelenruhe. Obwohl wir direkt daneben stehen. Sein geflecktes Fell sieht aus wie gemalt, ein beeindruckendes Werk der Natur.
    Wir sind solche Glückspilze, denn wir dürfen ihn für eine gute halbe Stunde beobachten, bevor er sich entscheidet, von dannen zu ziehen.

    Überhaupt haben wir wirklich saumässig Glück mit den Tieren.

    Am nächsten Morgen um 5 Uhr machen wir eine Pirschfahrt zu einem der letzten verbliebenen Wasserlöcher. Dort erwartet uns ein Bild fast wie bei der Anfangsszene von „König der Löwen“. Um das Wasserloch schleichen Schabrakenschakale, die aussehen wie kleine niedliche Füchse. Außerdem tummeln sich Gnus mit faltigen Hälsen, verschiedenste Vögel und Impalas herum.
    Plötzlich rennen die Tiere weg. Wir schauen uns um und da sehen wir sie: ein großes Rudel Löwen ist im Anmarsch. Anmutig stolzieren sie an uns vorbei und gehen gemächlich Richtung Wasser. Mit jeder Faser ihres muskulösen Körpers strahlen sie eine Mir-kann-keiner-was-Selbstsicherheit aus. Selbst die Babylöwen scheinen zu wissen, dass sie die Könige des Busches sind. Ich vergesse fast zu atmen, während ich diese prächtigen Tiere aus nächster Nähe beim Trinken beobachte. Besonders Papa Löwe mit seiner gewaltigen Mähne sieht unfassbar beeindruckend aus. Eine Löwin scheint gerade etwas gerissen zu haben, denn ihr komplettes Gesicht und die Brust sind blutverschmiert.

    Als wäre das nicht genug Spektakel, kommt jetzt noch ein Elefant dahergelaufen. Der Riese trötet die Löwen an und scharrt mit seinem monströsen Fuß. Das scheinen die Löwen zu verstehen und ziehen nacheinander ab, um sich ein Schattenplätzchen zu suchen, an dem sie den Rest des Tages abhängen werden.

    Den Mittag verbringen wir an unserem Campingplatz, beobachten Buschhörnchen und Mangusten, die wie kleine Mini-Bären aussehen. Sooooo niedlich!
    Die Campingplätze hier sind unglaublich schön. Meistens gibt es nur eine Handvoll Plätze, die soweit voneinander entfernt liegen, dass man meint, man sei ganz alleine in der Wildnis. Unsere Campsite hier im Savuti-Camp besteht aus einem großen Baum, um ihn herum ein kreisrunder Platz mit Feuerstelle und Wasserhahn.
    Sonst nix.
    Richtig schön abgeschieden und da keine Zäune um das Camp stehen, könnten jederzeit alle möglichen Tiere vorbei kommen. Deshalb muss man am Gate auch unterschreiben, dass hier niemand dafür haftbar gemacht werden kann, wenn wir sterben. Ein herrliches Abenteuergefühl inklusive Nervenkitzel gepaart mit einer himmlischen Ruhe.
    Meist hört man nur das Rascheln des Busches und die Geräusche der Tiere. Den Elefanten, der an diesem Mittag durch unsere Camp-Site streift, hören wir nur am Rascheln der Äste, die er sich von den Bäumen reißt und auffuttert. Wahnsinn, wie lautlos sich der Riese durch das Gebüsch bewegen kann!

    Wenn’s läuft dann läufts!
    Bei unserem abendlichen Game-Drive begegnen wir erst einem Straußenpaar (krass, sind diese Vögel riesig!) und erspähen dann ein paar Löwen faul unterm Busch liegen. Es stellt sich raus: Papa Löwe mit seinen zwei Kids. Sooo süß! Aber wenn der Big Daddy mit seiner prächtigen Mähne einem direkt in die Augen schaut, wird’s einem schon ein bisschen komisch.

    Als die zwei Löwenkids davonlaufen, bleiben wir ihnen ein paar Meter auf der Spur, was sich als sehr gute Idee rausstellt, weil wir plötzlich vor einem Löwenrudel von über 15 Löwen stehen.

    Es ist so ein überwältigendes Erlebnis, all diese Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Wieder mal überkommt mich ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit.

    Auf dem Weg zurück zum Camping halten wir am Duschhäusle und hüpfen zackzackzackzack alle vier unter die Dusche. Da es nicht erlaubt ist, von der Camp Site wegzulaufen (wir befinden uns ja mitten im Nationalpark) müssen wir immer kollektiv mit dem Jeep zum Duschen fahren.

    Puhh und jetzt heim zum Camping-Platz. Same procedure as every day. Zelte aufbauen, Lagerfeuer machen, Bierchen öffnen und die wundervollen Momente des Tages nachwirken lassen.

    Daniel bringt es auf den Punkt:
    „Endlich habe ich mal wieder Bilder statt Gedanken im Kopf.“
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  • Day15

    Final game drive day

    July 7, 2017 in Botswana

    In keeping with our good fortune on this trip, we successfully tracked a leopard! And by 'successfully tracked a leopard' I mean that we spent 3 hours following tracks unsuccessfully before Muffin responded to another guide's radio call that a leopard was spotted!! Woohoo! Muffin sped to the spot in minutes and was willing to drive over trees to get us the best view of that leopard (who was on a hunt for red billed horn bills). Beautiful cat and it's amazing that anyone found it considering it's size and how well it blends in with it's surroundings! This game drive also gave us another steenbok, who obliged us with a few still seconds to get a photo, and a large herd of buffalo.
    Had a great lunch back at the lodge and took a nap during siesta.
    The afternoon game drive was a bit weak. Found a few kudu (bad picture below) and a sleeping female lion by breaking the rules and driving off-road. Other than that, pretty slow. Hyenas still did not behave tonight.
    Back at the lodge, buffalo and elephants were mingling at the water hole. We had a huge dinner (since they brought me the wrong dish first and then the right one after, both of which were great!) and then, after dessert, came out singing and trilling with a 'happy wedding anniversary' cake. It was lopsided and frozen and had very strange sour cream frosting on it, but we all felt obligated to eat some. 😁
    While eating a few week old elephant came to the watering hole. Sooo cute! 🐘
    Muffin (Maphani officially) has been great at going wherever he needs to to get us to the animals we want to see. His English isn't as good as Sello and Onx's, so he misses some of our (great!) jokes, but he is very nice and has done an excellent job. 👍 Staff at all the lodges have been very friendly and helpful.
    Tomorrow morning will be our last game drive in Botswana. On to the final leg of our trip tomorrow.
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  • Day13

    To Savute Elephant Camp - Chobe

    July 5, 2017 in Botswana

    Our morning game drive gave us 3 new animals, the reedbuck, the wildebeest and the hyena (who kindly led us down the road, looking back every few steps to make sure we were following!). Onx also educated us on termite mounds (way more interesting than you'd think) and regaled us with a poop-spitting competition between him and Jimmy (a 2nd guide). Yes, you read that correctly! They used antelope poop though it is much stickier than giraffe poop, the preferred ammunition for this contest. And now I officially know way more information about animal dung than I ever needed to!!
    Onx drove us to the airstrip (2 minutes away) and we said goodbye. He has a wonderful personality and we enjoyed our time with him.
    The pilot asked if I wanted the co-pilot seat and I jumped at the chance. We flew for 10 minutes before picking up 4 more passengers. Unfortunately, whether I sit in the front or the back, 8 seater planes don't agree with me. I got sick and it was miserable. Luckily, the 2nd leg of the flight was only 30 minutes. Just about 28 minutes too long!
    Our new guide, Muffin, picked us up at the airstrip and drove us the 1/2 hour to the Savute Lodge. Rooms are identical to the Kwhai River Lodge.
    We ate lunch (though I wasn't too hungry) and we went back to the rooms to relax. I fell asleep outside in the chaise lounge, only to be woken up by a squirrel (?) gnawing on my knee!!! Note to self, no sleeping outside here!
    I couldn't help but give the lodge manager, Steve, a hard time about the camp's attack squirrels. We asked that, in return, he make sure we saw a lion 🦁and cheetah 🐆 (the latter, rare in these parts) on our afternoon game drive. He promised to try. Before we left, he put out a wooden lion and cheetah for us. 😂
    BUT, wouldn't you know, we saw the lion (1 male sleeping) and 2 cheetah eating the tsessebe they had just killed!! It was awesome! We also saw ostrich, a Verreaux Eagle Owl, black-backed Jackal, a Kori bustard (huge land bird) and, to top it all off, an African wild cat! Way to go Muffin!
    We ate dinner (only soup and salad for me - still not feeling great and not a fan of lamb or pork) while watching elephants at the watering hole in front of the dining room. Then we relaxed in the room before bed.
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  • Day14

    Chobe National Park

    July 6, 2017 in Botswana

    Given our success yesterday, I placed my animal order with Muffin before we left for our am game drive: pride of lions and leopard. And wouldn't you know, we found a pride of 8 lions with their cubs (about 8-10 months)! It's almost lunchtime now, so stay tuned for a leopard update!
    We also saw a large herd of Eland and then, during siesta time, we had 7 elephants drinking from the watering hole right in front of our deck. Tried calling the kids to show them, but wifi is very spotty at all of these lodges and the video and call broke up alot.
    PM update...
    So, no luck with the leopards. We did get some wonderful photos of impala mock-fighting and a giraffe bending over to eat. We saw more steenbuk (tiny and adorable antelope who are too skittish to get good pictures of!) And we saw spring hares (bunnies with long tails who hop like kangaroos). We had some incredible views of the animals like one would see in a safari magazine. No complaints! The terrain here is interesting, dry grass spotted with burnt logs and short trees (really bushes). We tried to see young hyena at their den but they didn't cooperate with the 6:30 curfew (our curfew in the park, that is). We did get a sundown drink and snack in the park - off the front of the Jeep - before heading back to the lodge. (Corn nuts are awesome btw!)
    Back at the lodge we watched a large group of elephants, all ages, from our deck before dinner.
    When we went up to dinner, the lodge manager greeted us and told us that they had set up a private dinner for the 4 of us in the boma (a traditional Botswanese courtyard with a central log fire where, historically, court or mediation was held). It was really nice. We were served dinner there just as we would have in the dining room but sat side by side around the fire. Time to relax and get to bed. 😊
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  • Day16

    Savuti Camp

    August 31 in Botswana

    Die Savuti Camp Site befindet sich im Chobe Nationalpark und ist über 70 km Tiefsandpiste zu erreichen. Ungeübte Fahrer oder Fahrzeuge mit dem falschen Reifenluftdruck fahren sich schnell fest. Ohne Allrad ist sowieso kein Durchkommen. Das konnten wir auf der Strecke beobachten, wo sich Engländer festgefahren hatten und in der Mittagshitze das Fahrzeug ausgraben duften.
    Das Camp mitten im Nationalpark bietet einige Game Drives in der Umgebung, wo fast an jedem Wasserloch Tiere zu finden sind.
    Am Spätnachmittag gabs noch einen Game Drive an den umliegenden Wasserlöchern vorbei. Wir wurden mit einem Löwenrudel aus nächster Nähe (15m) und einer Elefantenherde um uns herum belohnt.
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  • Day60

    Kaum war die Sonne aufgegangen, ging es auch direkt los auf die nächste Safari-Tour in den Chobe Nationalpark - immerhin mussten wir zu unserem nächsten Campingplatz und der war 85 km entfernt! Nunja, in Botsuana bedeuten 85 km nunmal eben gute 5 Stunden Fahrzeit. Das liegt insbesondere an den sandigen Pisten und hier heißt das eben Tiefsand, der nur langsam befahren werden kann. Dazu kommen dann noch die gelegentlichen Elefanten, die vor einem plötzlich aus dem Wald stolpern und zum Abbremsen zwingen.

    Aber für die riesigen Elefantenherden und den allgemeinen Tierreichtum ist Chobe schließlich auch bekannt. Nur in diesem Jahr will es nicht so richtig. Die vielen Regenfälle haben dafür gesorgt, dass die Tiere überall im Park genug Wasser finden und sich somit nur in geringerer Zahl den Touristen zeigen. Aber trotzdem gibt es noch genug Elefanten, so dass wir am Nachmittag bei einer Pirschfahrt in eine Elefantenherde geraten und eine halbe Stunde warten müssen bis sie weitergelaufen sind und der Weg wieder frei ist. Nachdem uns noch ein paar weitere Elefantenherden den Weg versperrt haben und wir immer wieder Umwege fahren mussten, haben wir abends noch eine große Gruppe ans Wasserloch kommen und dort baden sehen.

    Zurück im Camp haben wir uns auf unsere erste Nacht in der Wildnis eingestellt. Erstmals keine Zäune um den Platz und mitten im Raubtier- bzw. Elefantengebiet. Was, wenn uns ein Löwe für ein geeignetes Abendessen hält? Solange das Feuer am Campingplatz brennt und dieser gut beleuchtet ist, ist das kein Problem wurde uns gesagt. Also haben wir für schöne Licht gesorgt und in der Tat: die einzigen Besucher, die wir nachts hatten, waren Eichhörnchen, Vögel und eine Ratte, die den Weg ins Auto gefunden und fast unseren Permit für die nächsten Campingplätze und Nationalparks gefressen hat. Wenn das mal nicht Wildnis pur ist!

    Am nächsten Morgen durften wir dann erst mal das Chaos der Ratte beseitigen und haben so ein paar große männliche Löwen verpasst… So ist halt die Natur…
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You might also know this place by the following names:

Kanku Pan

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