Colombia
Departamento de La Guajira

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Top 10 Travel Destinations Departamento de La Guajira

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73 travelers at this place

  • Day41

    Auf Hilfe angewiesen

    November 1, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Am Vormittag ließen wir zunächst die vergangenen Tage Revue passieren und ruhten uns ein wenig aus. Mittags bummelten wir gemeinsam mit einer Französin die Strandpromenade von Riohacha entlang und kauften ein paar Souvenirs. Die Mittagssonne ließ uns ganz schön ins Schwitzen kommen, sodass wir recht früh den Weg zurück ins Hostel antraten. Dort angekommen, aßen wir eine Kleinigkeit zum Mittag und sprangen anschließend für eine Abkühlung in den Pool. Um 16Uhr hatte der Hostelangestellte, der uns schon am Vortag mit der Reparatur von Annes Handy geholfen hat, Schichtende. So warteten wir auf ihn, um nochmals gemeinsam zum Handyanbieter zu gehen. Die Lösung des Problems war recht schnell gefunden, allerdings nicht so schnell umgesetzt. Anne musste eine neue SIM-Karte kaufen, zu dessen Registration allerdings ein kolumbianischer Pass notwendig war, da die Buchstaben des deutschen Passes nicht ins System eingetragen werden konnten. Zum Glück war der Hostelangestellte dabei, der seinen Pass zur Verfügung stellte. Wir verbrachten schließlich etwas mehr als eine Stunde in dem Shop und mussten am Ende feststellen, dass wir am nächsten Tag noch zu dem anderen Handyanbieter gehen müssen, um die SIM-Karte auch dort zu registrieren. Aus diesem Grund verlängerten wir unseren Aufenthalt in Riohacha um eine weitere Nacht. Die erste große Freude überkam uns aber schon an dem Abend, denn Annes Handy war wieder entsperrt und vollkommen funktionsfähig.Read more

  • Day37

    Unser Weg nach Cabo de la Vela

    October 28, 2019 in Colombia ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Verkehr hat sich wieder normalisiert, sodass wir uns heute auf den Weg nach Cabo de la Vela machen konnten. Wir teilten uns zwei Colectivos mit noch zwei weiteren Franzosen. Die Fahrt war ganz nach dem Motto "Wer bremst, verliert!". So fuhren wir ohne Gurt mit 120km/h über eine holprige Landstraße und drängelten uns an jedem Auto hupend vorbei, das uns in den Weg kam. Nach dieser rasanten Fahrt sind wir komplett durchgeschwitzt, aber heil, in Uribia angekommen, wo wir in einen Jeep umsteigen mussten. Am Umsteigepunkt empfing uns eine Kolumbianerin, die uns zu einem guten Preis eine Art Tour für die nächsten Tage anbot, um zum Punta Gallinas zu kommen. Wir waren zunächst nicht begeistert, aber entschieden uns alle aufgrund des unschlagbaren Preises doch dafür. Der Jeep brachte uns zunächst zu einem lokalen Supermarkt, wo wir noch Verpflegung für die nächsten Tage kaufen konnten. Wir teilten alles mit den Franzosen und kauften zusätzlich Wasserpäckchen für die einheimischen Kinder, da die Infrastruktur in dieser Gegend sehr schlecht ist und die Menschen zusätzlich sehr arm. Anschließend ging es in dem Jeep auf einem Sandweg durch die Wüste weiter. Nach einer kurzen Zeit ging der Motor des Jeeps plötzlich aus und die Fahrt war erstmals beendet. Der Fahrer konnte den Motor glücklicher Weise nach einer Weile wieder starten, jedoch ging er nach jedem Schlagloch wieder aus. Zunächst bekam er den Motor während der Fahrt immer wieder an, bis der Jeep dann doch ganz den Geist aufgab. Wir saßen fest in der brennenden Sonne irgendwo im nirgendwo. Der Fahrer versuchte sich daran, den Motor zu reparieren, während ein anderer Einheimischer vergebens auf der Suche nach Empfang fürs Handy war. Auf dem Dach des Jeeps wurde er nach einer guten Stunde dann endlich fündig. Wir waren nun voller Hoffnung, dass es bald weitergehen würde. Nach zehn Minuten kam ein zweiter Jeep der gleichen Organisation vorbei, der den Fehler unter der Haube fand. Ein gerissenes Kabel war verantwortlich für die Ausfälle des Motors. Zum Glück war es nun schnell repariert, sodass wir weiterfahren konnten. Nach jedem ungewöhnlichen Geräusch und Geruch erwarteten wir weiterhin nichts Gutes. Der Jeep hielt zum Glück bis Cabo de la Vela durch. Während der Fahrt überholten wir den zweiten Jeep, welcher einen geplatzten Reifen hatte. Wir waren uns sicher, dass wir heute alle  Pannen für die nächste Zeit erlebt haben. In unserer Unterkunft stellten wir zunächst unsere Taschen in einer Hütte ab, lagen in den Hängematten für die Nacht probe und machten anschließend einen Strandspaziergang entlang der Holzhütten des verschlafenen Fischerdorfs. Am Ende des Ortes hielten uns die Franzosen auf, die die Happy Hour in einer Kitesurfschule ausnutzten. Wir gesellten uns dazu und bestaunten die Tricks der Kiter auf dem Wasser. Während wir in die Ferne schauten, entdeckten wir eine Südkoreanerin wieder, die am Vortag mit uns an der Bushaltestellen  überlegte, was wir am besten tun sollten. Sie setzte sich zu uns, gab uns von ihrem abgefüllten Rotwein ab und verbrachte ein paar Stunden mit uns. Nach dem Sonnenuntergang mit bester Kulisse machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel. Unterwegs suchten wir nach einem Restaurant, um Lobster zu essen. Zuvor bekamen wir die Empfehlung, dass man nirgendwo auf der Welt so günstig, fangfrischen Lobster essen kann. Wir fanden schließlich ein Restaurant, das vier Lobster da hatte und nahmen Platz. Der Kellner wollte noch zwei weitere besorgen, damit jeder einen essen konnte. Nach einer Weile kam er wieder und überbrachte uns die schlechte Nachricht, dass vier schlecht seien. So entschieden sich vier von uns für Fisch. Es vergingen ein paar Minuten bis er mit dem gleichen, schlechten Gesichtsausdruck wieder am Tisch stand und sagte, dass nur noch ein Lobster da sei. Da wir alle riesigen Hunger hatten, blieben wir und bestellten noch einen Fisch. Lisa bekam den Lobster und wusste zunächst nicht genau, wie man ihn essen sollte. Ein Franzose konnte gut helfen, sodass sie sich ihn schmecken ließ. Der ungewohnte Anblick der Scheren, Beine und der roten Schale auf ihrem Teller machten es allerdings zu einem besonderen Erlebnis.Read more

  • Day43

    Dibulla - Fernab von touristischen Wegen

    November 3, 2019 in Colombia ⋅ ☀️ 29 °C

    Das Handy funktionierte wieder, sodass uns nichts mehr in Riohacha hielt und wir am Morgen zur Weiterreise aufbrechen konnten. Schon im Hostel wurden wir ungläubig gemustert, was wir in unserem nächsten Reiseort wollten. Normalerweise reisen die Touristen in die größere Stadt, Palomino. Wir entschieden uns hingegen für den kleinen, ebenfalls am Meer gelegenen Ort, Dibulla - fernab von Bars und unzähligen Restaurants. Nach dem Frühstück brachte uns ein Taxi zu einem Haltepunkt für Colectivos, von wo aus wir nach Dibulla weiterfahren konnten. Wie gewohnt, stürzten sich die Fahrer an der Haltestelle, wie Geier auf uns. Ehe wir uns versahen, lagen unsere Taschen im Kofferraum eines Colectivos. Da die Autos erst losfuhren, sobald alle Plätze belegt waren, mussten wir noch einige Minuten warten bis die restlichen Mitfahrer eintrudelten. Nach einer Stunde erreichten wir unser gemütliches Hostel in Dibulla. Ein Nachbar des Hostels zeigte uns den Weg ins Hostel und teilte der italienischen Besitzerin aufgeregt mit, dass sie Gäste hat. Wir fühlten uns sofort wohl. Die Einrichtung war liebevoll aus bunten Dekostücken und selbstgebauten Möbeln zusammengestellt. Die quirlige Italienerin führte uns durch das Hostel und lud uns anschließend auf einen Kaffee im Garten ein. Nach einer langen Reisezeit eröffnete sie vor zwei Jahren ihr Hostel und kümmert sich seitdem um fast alles selbst. Nach einem sehr interessanten Gespräch, zeigte sie uns auf einer selbstgemalten Karte den Ort. Um anschließend für unser Mittag einzukaufen, konnten wir uns gut an ihr orientieren. Mit einer Avocado und zuvor übrig gebliebenen Brot machten wir ein Picknick am Strand und beobachten die Kinder beim Spielen im Wasser. Anschließend spazierten wir ein wenig am Strand. An einer Flussmündung verbrachten viele kolimbianische Familien gemeinsam mit ihren Freunden den Sonntag, wovon wir sehr angetan waren. Die dunklen Wolken am Himmel zwangen uns schließlich zum Umkehren. Im Hostel machten wir es uns in Hängematten mit unseren Büchern gemütlich. Die überaus gastfreundliche Italienerin kochte leidenschaftlich gerne, was sie zum gemeinsamen Abendessen unter Beweis stellte. Curry mit Risotto, Guacamole, Tomatensalat und Tiramisu ließen keine Wünsche bei uns offen.Read more

  • Day40

    Das Ende einer kleinen Reise

    October 31, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Von einem leichten Wellenrauschen wurden wir heute liegend in unseren Hängematten geweckt und das glücklicherweise nicht so früh wie die letzten Tage. Entspannt in den Tag starteten wir gemeinsam mit den Franzosen mit einem selbstgemachten Frühstück. Da wir nicht genau wussten zu welcher Zeit wir abreisten, packten wir unsere sieben Sachen und saßen bereits kurze Zeit später in einem Jeep, der uns - diesmal ohne ungewollte Stops - zurück nach Uribia brachte. Wie am Schnürchen lief der Transport sowie die Weiterfahrt im Colectivo nach Riohacha.
    Im Hostel angekommen, konnten wir unsere Betten noch nicht beziehen. Daher entschieden wir uns auf der Dachterrasse etwas Zeit mit Telefonaten nach Hause zu verbringen und aßen eine Kleinigkeit. Als die Franzosen eintrafen, berichteten sie von einem Unfall des Colectivos, welches nach unserem losfuhr. Die Fahrgäste blieben zum Glück von körperlichen Schäden verschont. Ein kleiner Schauer lief uns in diesem Moment trotzdem den Rücken hinunter. Glücklicherweise waren wir bei der Abfahrt aus Uribia die Schnellsten, die in das erste Auto sprangen. Ein Unfall bei diesem Verkehrsverhalten wunderte uns nicht, dennoch waren wir sehr froh nicht Insassen dieses Colectivos gewesen zu sein.
    Zum Nachmittag warteten wir auf einen Hostelmitarbeiter, der uns seine Hilfe beim Reparieren von Annes Handys anbot. Aufgrund seiner guten englisch Kenntnisse, fungierte er als Dolmetscher in einem Handyladen und war uns eine sehr große Hilfe. Nun wussten wir, dass nicht das Handy defekt war, sondern der letzte SIM-Karten Anbieter das Handy sperrte. Zum Freischalten wird die alte SIM-Karte benötigt, welche sich an diesem Abend leider nicht mehr anfand. Deshalb versuchen wir es morgen erneut bei dem Anbieter.
    Am Abend griffen wir auf unser bereits bekanntes Restaurant zurück und waren über die Halloweenstimmung auf den Straßen überrascht.
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  • Day38

    Am nördlichsten Punkt Südamerikas

    October 29, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser Wecker klingelte zu einer Zeit, in der wir normaler Weise von den schönsten Dingen träumten. Schläfrig und etwas unwissend, wie unser heutiger Transport nach Punta Gallinas aussehen wird, saßen wir nach einem Kaffee zunächst mit 11 Personen in einem vollbepackten Jeep. Nach etwa 40 Minuten erreichten wir eine Bucht, an der wir das Auto ausluden. Obwohl wir schon von Überfahrten mit Booten in der Regenzeit gelesen hatten, waren wir nicht wirklich darauf eingestellt und etwas überrascht. Wir mussten erst noch einige Minuten auf unser Boot warten, bevor es für uns 3h auf das offene Meer ging. Zunächst schien noch alles sehr lustig: Ein paar Wellen, hochspritzendes Wasser und wehender Wind im Gesicht. Wir hielten diese Augenblicke mit der Kamera fest, bevor wir feststellten, dass wir durch und durch immer nasser wurden und verstauten die Kameras schleunigst. Ein leiser werdenes Motorengeräusch bis hin zur Stille war uns bereits bekannt und ließ nichts Gutes vermuten. Nach kurzen Momenten des Schreckens, wurde der Motor schnell auf offener See repariert, während wir ohne Motor durchs Meer trieben. Drei Stunden später erreichten wir die ersten Anlegepunkte und waren von der Schönheit der Landschaft einschließlich der Mangroven begeistert.
    Nach unserer Ankunft im Hostel Punta Gallinas, hingen wir unsere Sachen zum Trocknen auf, bereiteten einen Salat zum Mittag vor und erkundeten die trockene mit Kakteen bewachsene Landschaft.
    Am frühen Nachmittag startete schließlich unsere Jeeptour, die uns zum nördlichsten Punkt Südamerikas brachte. Außerdem hielten wir an einem beeindruckenden Aussichtspunkt, den wir später zum Sonnenuntergang noch einmal ansteuerten. Schließlich gelangten wir zu weiten Dünen. Wir liefen die steilen Hänge hinauf über die feinen Sandkörner bis wir schließlich bei den Wassertropfen ankamen. Dort sprangen wir in die Wellen und surften schwimmend auf ihnen mit um die Wette an den Strand. Gewinner war der, der am weitesten kam. Sandig, aufgrund der umwerfenden Wellen, die uns mit sich rissen, genossen wir vor dem Abendessen eine Dusche. Nach einem gemeinsamen Abschlussbier am Abend mit unserer kleinen Reisegruppe, suchten wir am Strand in der Dunkelheit nach Plankton und waren von blau aufflackernden Lichtern begeistert. Nach einer kleinen Sternenkunde und einigen Sternschnuppen machten wir uns auf in unsere Hängematten, da wir morgen mit dem Boot um 5 Uhr bereits wieder abreisen werden.
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  • Day42

    Dankbar für die Hilfe

    November 2, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Das Hostel hatte wieder ein Frühstück auf der sonnigen Dachterrasse vorbereitet, mit dem wir genüsslich in den Tag starteten. Neben dem täglichen Rührei sowie Arepas, gab es frisches Obst und einen frisch zubereiteten Saft. Mit einer guten Grundlage im Magen entschieden wir uns für einen anschließenden Strandspaziergang am 500 m entfernten Strand. Zum Mittag und somit zur wärmsten Zeit fanden wir uns wieder im Hostel ein und stöberten nach Städten sowie Unterkünften für die nächsten Wochen. Ein bisschen sehnten wir schon das Schichtende des Kellners herbei, um nun endlich endgültig die Sperre von Annes Handy aufheben zu können. 16Uhr war es soweit. Gemeinsam mit den Franzosen liefen wir quer durch die Stadt. Im Einkaufszentrum ankommen, mussten wir feststellen, dass dieser Telefonshop bereits seine Türen abgeschlossen hat. Puh, was nun? In dieser Situation wurde uns die Hilfsbereitschaft der Kolumbianer wieder einmal vor Augen geführt. Ein Mitarbeiter, der aufgrund seines Dienstendes aus dem Shop kam, nahm sich noch Zeit für uns. Wir brauchten erneut den kolumbianischen Ausweis des Hostelangestellten, um die Karte auch bei diesem Anbieter registrieren zu können. Nach 5 min war alles erledigt und das Handy wieder voll funktionsfähig. Zur Feier des Tages wollten wir ihn gern auf ein Getränk einladen. So fanden wir uns mit einem Bier in einem Restaurant unweit des Meeres wieder und ließen unseren letzten Abend in gemütlicher Runde ausklingen.Read more

  • Day44

    Geschichten aus einem Dorf

    November 4, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    In der neuen Unterkunft aufgewacht, erwartete uns ein frisch gekochter Kaffee der Italienerin. Den heutigen Tag wollten wir noch einmal ausgiebig bei einem Spaziergang am karibischen Meer nutzen und uns bei Zeiten auf den Weg machen. Beim Kaffee entwickelten und intensivierten sich dennoch unsere Gespräche mit der Italienerin. Es war sehr interessant ihren Geschichten zu lauschen. Wir erfuhren wie die Einheimischen ihr Leben in diesem Dorf gestalten, welche Möglichkeiten die Zukunft den Kindern bereithält und wie sie sich als religionslose "Hello-Kitty-Liebhaberin" in einer sehr religiösen Nachbarschaft zurecht findet. Außerdem erzählte sie uns von ihren weiteren Lebensvisionen und wie sie die Gemeinde mit drei Englischkursen in der Woche unterstützt.
    Obwohl die Themen uns sehr interessierten, mussten wir uns langsam aufmachen, um nicht erst in der Mittagssonne zu starten.
    Unseren morgendlichen Hunger wollten wir vorab noch stillen und fanden uns sitzend vor einer Hausfassade gegenüber des Hostels wieder. Hier werden am Vormittag mit Ei gefüllte Arepas (fritierte oder gebratene Maisfladen) frisch zubereitet.
    Gestärkt machten wir uns nun auf den Weg und genossen den Spaziergang am Meer in vollen Zügen. Unterwegs entdeckten wir u.a. zwei Jungs, die mit einer Angelsehne sowie an ihr hängenden Haken mit aufgespiesten Krebsen erfolgreich Fische gefangen haben und uns stolz präsentierten.
    Nach einigen Stunden und einer Abkühlung im Meer gelangten wir wieder zum Hostel, in dem wir es uns bis zum Sonnenuntergang noch etwas gemütlich machten. Diesen ließen wir uns schließlich nicht von der Flussmündung am Meer entgehen. Bei der Rückkehr freuten wir uns bereits auf ein leckeres gemeinsames Dinner im Hostel. Während Anne nach dem Essen ins Bett fiel, spielte Lisa ihre ersten Backgammon Runden und ließ damit den Abend ausklingen.
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  • Day35

    Flamingos in Sicht

    October 26, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 32 °C

    Unser Tag begann schon früh am Morgen mit einem leckeren Frühstück. Wir mussten noch Geld abheben und eine neue SIM-Karte kaufen, bevor wir zu einer nahegelegenen Lagune im Park "Santuario de Fauna y Flora los Flamencos" fahren konnten, um dort Flamingos anzuschauen. Der Kauf der SIM-Karte inklusive einem passenden Tarif gestaltete sich komplizierter, als gedacht. Nach einigen Missverständnissen, anschließenden Diskussionen und einer SIM-Karte, die erst noch durch mehrere Telefonate aktiviert werden musste, konnten wir endlich den Bus zur Lagune nehmen. An der Hauptstraße abgesetzt, mussten wir noch ein Stück mit Motorrädern weiterfahren. Während der Fahrt wurde uns die neue Vegetationsform nochmals bewusst. Anstatt von saftig grünen Bäumen sind wir nun von trockenen Sträuchern und Kakteen umgeben. Wir befinden uns in der nördlichsten Gegend Kolumbiens, welche das trockene Klima mit sich bringt. An der Lagune angekommen, wurden wir von einem Einheimischen des indigenen Volkes "Wayuu" empfangen, der uns anbot mit seinem Segelboot zu den Flamingos zu fahren. Da kaum Touristen im Ort waren, wurde es etwas teurer für uns, jedoch hatten wir den Einbaum mit provisorischen Segel für uns allein. Nach einer halben Stunde Segeltörn sahen wir in der Ferne einen leicht rosanen Streifen, welchen wir nun anpeilten. Der Einheimische erklärte uns währenddessen viel über die Vögel und das Leben der Wayuu an der Lagune. Außerdem konnten wir Mitglieder der Wayuu beobachten, wie sie Netze ins Wasser warfen, um zu fischen. Da der Wind nach einer Weile nicht mehr gut stand, holte er das Segel ein und brachte uns mit einem langen Ast stakend voran. Die Mittagssonne kam dabei nicht gelegen, jedoch war es zum Glück nicht mehr weit. Nach und nach konnten wir die Flamingos besser erkennen bis wir nur noch einige hundert Meter von ihnen entfernt waren. Sie waren über unsere Anwesenheit nicht sehr erfreut und wichen uns im großen Bogen aus oder flogen los. Aufgrund ihrer langen, dünnen Beine und des langen Halses sahen sie beim Fliegen sehr witzig aus. In der Lagune werden die Tiere von den Wayuu geschützt, sodass wir nicht allzu nahe ranfuhren und nicht lange blieben. Den Wayuu ist es außerdem nicht erlaubt in der Nähe der Vögel zu fischen. Für den Rückweg stand der Wind besser, sodass wir schnell zurück ins Dorf kamen. Anschließend aßen wir mit dem Einheimischen einen Red Snapper mit leckeren Patacones und machten uns danach wieder auf den Rückweg. In Riohacha verbrachten wir den Abend auf der Seebrücke und sahen den Einheimischen beim Angeln und Fischen zu. Da kurz vor der Brücke ein Fluss in das Meer mündet und viel Sand hineinspült, war das Wasser sehr trüb, was sich die Fischer mit ihren Netzen zu Nutze machten. Nach einer Weile kamen wir mit einer 20-jährigen Einheimischen und ihrer Mutti ins Gesräch. Die 20-Jährige hatte ein 7 Monate altes Baby und war mit ihrem Alter für kolumbische Verhältnisse schon spätgebärend. Wir tauschten uns über weitere Unterschiede in unseren Kulturen aus und wurden später von ihnen auf ein landestypisches Essen "Coctel de Camarones" eingeladen. Es waren Shrimps in einer Tomaten-Limettensoße mit Zwiebeln. Sie haben uns wiedererwartend sehr lecker geschmeckt. Die Mücken begannen uns langsam zu zerstechen, sodass wir uns auf den Rückweg machten. Im Hostel packten wir noch unsere Tagesrucksäcke für die nächsten drei Nächte, dass bevor wir glücklich in die Federn fielen.

    Morgen werden wir uns auf den Weg zum nördlichsten Punkt Südamerikas machen.
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  • Day39

    Zurück in Cabo de la Vela

    October 30, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Um 4.30Uhr wurden wir bereits unsanft mit einem spanischen Gebrabbel und Taschenlampenlicht im Gesicht geweckt. Die sogenannten Chinchorros waren viel zu bequem, um jetzt aufzustehen. Es blieb uns aber keine andere Wahl, da unser Boot gegen 5Uhr ablegen sollte und wir noch alles zusammenpacken und das Boot beladen mussten. So gingen wir alle verschlafen an Bord und bewunderten die ersten Sonnenstrahlen, die den Horizont erleuchten ließen. Bevor die Fahrt wieder Richtung Cabo de la Vela ging, machten wir noch einen kleinen Umweg zu einer Bucht, in der einige Flamingos erwachten. Die anschließende Rückfahrt war sanft und trocken, da wir dieses Mal mit den Wellen fuhren. Am Anleger wartete bereits ein Jeep auf uns und brachte uns wieder zurück in unsere Unterkunft in Cabo de la Vela. Dort holten wir ein wenig Schlaf in den Hängematten nach, bevor wir nachmittags die Umgebung von Cabo de la Vela erkundeten. Mit einem Pickup fuhren wir zunächst zum Regenbogenstrand. An bestimmten Stellen konnten wir hier durch das einfallende Sonnenlicht einen Regenbogen im hochspritzenden Wasser erkennen. Danach liefen wir einen kleinen Berg "Pilon de azucar" hinauf, von dem wir eine schöne Aussicht hatten und die Farbtöne des Meeres bewunderten. Abschließend wollten wir den Sonnenuntergang auf dem Hügel des Leuchtturms sehen, jedoch war es zu bewölkt, sodass wir die Sonne nicht mehr zu Gesicht bekamen. Wieder angekommen in der Unterkunft, knurrten unsere Mägen. Wir kochten gemeinsam etwas zu essen und ließen den Tag ruhig ausklingen.Read more

  • Day34

    Über den Dächern von Riohacha

    October 25, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach knapp einer Woche nahmen wir Abschied von unserem 'kleinen Urlaub' am Meer. Wieder hieß es alle Sachen zusammensuchen, um den Rucksack zu füllen. Vor dem Auschecken gönnten wir uns noch ein leckeres Frühstück, bevor uns die Mototaxis zur Hauptstraße brachten. Keine 5 Minuten später saßen wir in einem klimatisierten Reisebus und waren schon bald in unserer neuen Unterkunft in Rioacha. Eine Mischung aus Hotel und Hostel in einem modernen Baustil versetzte uns in dem Glauben in einem Luxusurlaub zu reisen. Die Dachterrasse mit Pool und Bar zog uns sofort an, wo wir schließlich sehr herzlich von einem Kellner empfangen wurden. Begeistert von unserer Sprache spielte er seine deutschen Lieblingssongs ab, bevor er sich als bester Wegweiser für unsere nächsten Tage herausstellte und uns gleichzeitig ein gutes Gefühl gab, die Wüste Guajira ohne eine geführte Tour zu erkunden. Der Hunger trieb uns schließlich in ein nahegelegenes Fischrestaurant, bevor wir zum ersten Mal Betten mit Vorhängen, eigenem Licht, Steckdosen und Ventilator genossen. Es fühlte sich wie ein eigener kleiner Raum an.Read more

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