Colombia
Uribia

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Top 10 Travel Destinations Uribia

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49 travelers at this place

  • Day37

    Unser Weg nach Cabo de la Vela

    October 28, 2019 in Colombia ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Verkehr hat sich wieder normalisiert, sodass wir uns heute auf den Weg nach Cabo de la Vela machen konnten. Wir teilten uns zwei Colectivos mit noch zwei weiteren Franzosen. Die Fahrt war ganz nach dem Motto "Wer bremst, verliert!". So fuhren wir ohne Gurt mit 120km/h über eine holprige Landstraße und drängelten uns an jedem Auto hupend vorbei, das uns in den Weg kam. Nach dieser rasanten Fahrt sind wir komplett durchgeschwitzt, aber heil, in Uribia angekommen, wo wir in einen Jeep umsteigen mussten. Am Umsteigepunkt empfing uns eine Kolumbianerin, die uns zu einem guten Preis eine Art Tour für die nächsten Tage anbot, um zum Punta Gallinas zu kommen. Wir waren zunächst nicht begeistert, aber entschieden uns alle aufgrund des unschlagbaren Preises doch dafür. Der Jeep brachte uns zunächst zu einem lokalen Supermarkt, wo wir noch Verpflegung für die nächsten Tage kaufen konnten. Wir teilten alles mit den Franzosen und kauften zusätzlich Wasserpäckchen für die einheimischen Kinder, da die Infrastruktur in dieser Gegend sehr schlecht ist und die Menschen zusätzlich sehr arm. Anschließend ging es in dem Jeep auf einem Sandweg durch die Wüste weiter. Nach einer kurzen Zeit ging der Motor des Jeeps plötzlich aus und die Fahrt war erstmals beendet. Der Fahrer konnte den Motor glücklicher Weise nach einer Weile wieder starten, jedoch ging er nach jedem Schlagloch wieder aus. Zunächst bekam er den Motor während der Fahrt immer wieder an, bis der Jeep dann doch ganz den Geist aufgab. Wir saßen fest in der brennenden Sonne irgendwo im nirgendwo. Der Fahrer versuchte sich daran, den Motor zu reparieren, während ein anderer Einheimischer vergebens auf der Suche nach Empfang fürs Handy war. Auf dem Dach des Jeeps wurde er nach einer guten Stunde dann endlich fündig. Wir waren nun voller Hoffnung, dass es bald weitergehen würde. Nach zehn Minuten kam ein zweiter Jeep der gleichen Organisation vorbei, der den Fehler unter der Haube fand. Ein gerissenes Kabel war verantwortlich für die Ausfälle des Motors. Zum Glück war es nun schnell repariert, sodass wir weiterfahren konnten. Nach jedem ungewöhnlichen Geräusch und Geruch erwarteten wir weiterhin nichts Gutes. Der Jeep hielt zum Glück bis Cabo de la Vela durch. Während der Fahrt überholten wir den zweiten Jeep, welcher einen geplatzten Reifen hatte. Wir waren uns sicher, dass wir heute alle  Pannen für die nächste Zeit erlebt haben. In unserer Unterkunft stellten wir zunächst unsere Taschen in einer Hütte ab, lagen in den Hängematten für die Nacht probe und machten anschließend einen Strandspaziergang entlang der Holzhütten des verschlafenen Fischerdorfs. Am Ende des Ortes hielten uns die Franzosen auf, die die Happy Hour in einer Kitesurfschule ausnutzten. Wir gesellten uns dazu und bestaunten die Tricks der Kiter auf dem Wasser. Während wir in die Ferne schauten, entdeckten wir eine Südkoreanerin wieder, die am Vortag mit uns an der Bushaltestellen  überlegte, was wir am besten tun sollten. Sie setzte sich zu uns, gab uns von ihrem abgefüllten Rotwein ab und verbrachte ein paar Stunden mit uns. Nach dem Sonnenuntergang mit bester Kulisse machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel. Unterwegs suchten wir nach einem Restaurant, um Lobster zu essen. Zuvor bekamen wir die Empfehlung, dass man nirgendwo auf der Welt so günstig, fangfrischen Lobster essen kann. Wir fanden schließlich ein Restaurant, das vier Lobster da hatte und nahmen Platz. Der Kellner wollte noch zwei weitere besorgen, damit jeder einen essen konnte. Nach einer Weile kam er wieder und überbrachte uns die schlechte Nachricht, dass vier schlecht seien. So entschieden sich vier von uns für Fisch. Es vergingen ein paar Minuten bis er mit dem gleichen, schlechten Gesichtsausdruck wieder am Tisch stand und sagte, dass nur noch ein Lobster da sei. Da wir alle riesigen Hunger hatten, blieben wir und bestellten noch einen Fisch. Lisa bekam den Lobster und wusste zunächst nicht genau, wie man ihn essen sollte. Ein Franzose konnte gut helfen, sodass sie sich ihn schmecken ließ. Der ungewohnte Anblick der Scheren, Beine und der roten Schale auf ihrem Teller machten es allerdings zu einem besonderen Erlebnis.Read more

  • Day38

    Am nördlichsten Punkt Südamerikas

    October 29, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser Wecker klingelte zu einer Zeit, in der wir normaler Weise von den schönsten Dingen träumten. Schläfrig und etwas unwissend, wie unser heutiger Transport nach Punta Gallinas aussehen wird, saßen wir nach einem Kaffee zunächst mit 11 Personen in einem vollbepackten Jeep. Nach etwa 40 Minuten erreichten wir eine Bucht, an der wir das Auto ausluden. Obwohl wir schon von Überfahrten mit Booten in der Regenzeit gelesen hatten, waren wir nicht wirklich darauf eingestellt und etwas überrascht. Wir mussten erst noch einige Minuten auf unser Boot warten, bevor es für uns 3h auf das offene Meer ging. Zunächst schien noch alles sehr lustig: Ein paar Wellen, hochspritzendes Wasser und wehender Wind im Gesicht. Wir hielten diese Augenblicke mit der Kamera fest, bevor wir feststellten, dass wir durch und durch immer nasser wurden und verstauten die Kameras schleunigst. Ein leiser werdenes Motorengeräusch bis hin zur Stille war uns bereits bekannt und ließ nichts Gutes vermuten. Nach kurzen Momenten des Schreckens, wurde der Motor schnell auf offener See repariert, während wir ohne Motor durchs Meer trieben. Drei Stunden später erreichten wir die ersten Anlegepunkte und waren von der Schönheit der Landschaft einschließlich der Mangroven begeistert.
    Nach unserer Ankunft im Hostel Punta Gallinas, hingen wir unsere Sachen zum Trocknen auf, bereiteten einen Salat zum Mittag vor und erkundeten die trockene mit Kakteen bewachsene Landschaft.
    Am frühen Nachmittag startete schließlich unsere Jeeptour, die uns zum nördlichsten Punkt Südamerikas brachte. Außerdem hielten wir an einem beeindruckenden Aussichtspunkt, den wir später zum Sonnenuntergang noch einmal ansteuerten. Schließlich gelangten wir zu weiten Dünen. Wir liefen die steilen Hänge hinauf über die feinen Sandkörner bis wir schließlich bei den Wassertropfen ankamen. Dort sprangen wir in die Wellen und surften schwimmend auf ihnen mit um die Wette an den Strand. Gewinner war der, der am weitesten kam. Sandig, aufgrund der umwerfenden Wellen, die uns mit sich rissen, genossen wir vor dem Abendessen eine Dusche. Nach einem gemeinsamen Abschlussbier am Abend mit unserer kleinen Reisegruppe, suchten wir am Strand in der Dunkelheit nach Plankton und waren von blau aufflackernden Lichtern begeistert. Nach einer kleinen Sternenkunde und einigen Sternschnuppen machten wir uns auf in unsere Hängematten, da wir morgen mit dem Boot um 5 Uhr bereits wieder abreisen werden.
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  • Day39

    Zurück in Cabo de la Vela

    October 30, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Um 4.30Uhr wurden wir bereits unsanft mit einem spanischen Gebrabbel und Taschenlampenlicht im Gesicht geweckt. Die sogenannten Chinchorros waren viel zu bequem, um jetzt aufzustehen. Es blieb uns aber keine andere Wahl, da unser Boot gegen 5Uhr ablegen sollte und wir noch alles zusammenpacken und das Boot beladen mussten. So gingen wir alle verschlafen an Bord und bewunderten die ersten Sonnenstrahlen, die den Horizont erleuchten ließen. Bevor die Fahrt wieder Richtung Cabo de la Vela ging, machten wir noch einen kleinen Umweg zu einer Bucht, in der einige Flamingos erwachten. Die anschließende Rückfahrt war sanft und trocken, da wir dieses Mal mit den Wellen fuhren. Am Anleger wartete bereits ein Jeep auf uns und brachte uns wieder zurück in unsere Unterkunft in Cabo de la Vela. Dort holten wir ein wenig Schlaf in den Hängematten nach, bevor wir nachmittags die Umgebung von Cabo de la Vela erkundeten. Mit einem Pickup fuhren wir zunächst zum Regenbogenstrand. An bestimmten Stellen konnten wir hier durch das einfallende Sonnenlicht einen Regenbogen im hochspritzenden Wasser erkennen. Danach liefen wir einen kleinen Berg "Pilon de azucar" hinauf, von dem wir eine schöne Aussicht hatten und die Farbtöne des Meeres bewunderten. Abschließend wollten wir den Sonnenuntergang auf dem Hügel des Leuchtturms sehen, jedoch war es zu bewölkt, sodass wir die Sonne nicht mehr zu Gesicht bekamen. Wieder angekommen in der Unterkunft, knurrten unsere Mägen. Wir kochten gemeinsam etwas zu essen und ließen den Tag ruhig ausklingen.Read more

  • Day53

    Wüste: La Guajira

    May 2, 2019 in Colombia ⋅ 🌬 30 °C

    In der Wüstenregion La Guajira treffen Sanddünen, karge Wüstenlandschaften und Meer aufeinander. Die Region ist sehr arm und lebt im eigenen Müll.

    Es gibt viele Bettler die Mithilfe eines Seiles Autos anhalten, um Kaffee, Brot oder Wasser zu erbetteln. Da die meisten Menschen hauptsächlich die indigene Sprache sprechen war es gut dass unser Fahrer gebürtig aus der Region stammte.

    Die Landschaft ist wunderschön, nur die erlebte Armut stimmte mich sehr nachdenklich.
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  • Day31

    Punta Gallina

    November 26, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Unterwegs mit zwei super tollen Travelbuddys!
    Wüste, Hitze, Kaktus, Meer!

    Die Gegend hier ist allerdings sehr arm...die Menschen hier haben kein Zugang zum Stromnetz, überall müssen Generatoren verwendet werden und es gibt kaum Süßwasser. Geduscht wird hier mit Salzwasser.
    Es liegt sehr viel Müll und Plastik rum, da das Verständnis von Müll und Umwelt leider nicht vorhanden ist.
    Und es gab viele viele bettelnde Kinder...da komme ich mir dann als Tourist doch ab und zu blöd vor...
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  • Day39

    Cabo de la Vela

    December 28, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Die letzten 2 Nächte haben wir in Cabo de la Vela verbracht. Wir sind 4 Leute die zusammen Weihnachten gefeiert haben und wahrscheinlich noch ca 1 Wochen zusammen reisen werden. Cabo de la Vela ist ein kleines Dorf in der Wüste, es ist allerdings direkt am Strand. Die Bevölkerung ist überwiedegend Indigen und sehr arm. Es gibt kein fließendes Wasser, kein Internet und das Dorf ist nicht ganz einfach zu erreichen. Wir mussten auf unserem Weg von Santa Marta nach Cabo de la Vela zwei mal Umsteigen. Da die Venezuelanische Grenze nicht weit entfernt ist mussten wir auch ca 10 Polizei und Militär Checkpoints passieren. Erst sind wir ca 3 Stunden lang mit einem Bus nach Riohacha gefahren, dort haben wir dann eine art Taxi nach Uribia für ca 1,5 Stunden nehmen müssen. In Uribia angelangt mussten wir wieder umsteigen, dieses Mal in einen Geländewagen mit dem wir dann weitere 1,5 bis nach Cabo de la Vela gefahren sind. Übernachtet haben wir dort dann in Hängematten direkt am Strand. Am einzigen Ganzen Tag den wir dort verbrachten, haben wir erst das Dörfchen und den Strand erkundet, nachmittags haben wir dann eine Jeep Tour gemacht. Bei der Tour sind wir zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten gefahren, wie zb mehrere beeindruckende Aussichtspunkte, Strände, Dünen und an die Felsenküste. Abends waren wir dann sehr günstig Hummer essen, weil Meeresfrüchte und Fisch die einzigen Sachen sind die nicht importiert werden müssen. Nach der zweiten Nacht sind wir dann früh morgens weiter nach Palomino gefahren. Es war eine wirklich sehr beeindruckende Erfahrung, und auch mal interessant eine komplett andere Seite von Kolumbien kennen zu lernen.Read more

  • Day30

    Cabo de la Vela - beach time

    November 28, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    From Santa Marta, to Riohacha and 2 days later we are here, in Cabo de la Vela.
    Lying at the beach, sleeping in hammocks and wind-surfing on the flat warm water.
    What else could a man wish for? 😉

    The only thing that is annoying are the flies here. Sooo many flies and when we try to eat, they seem to multiply.
    But anyway, it's amazing here.

    And when you are up early (4:30 am) you can see a sky full of stars, even the milky way. Never saw anything like it 😍
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  • Day31

    Punta Gallinas - end of the world

    November 29, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    It truly felt like driving to the end of the world.
    After who knows how many hours in a 4x4 jeep and boat, we arrived in Bahia Hondita, a well built hostel.
    On the first day they showed us all the spectacular places (see pics).
    On the second day we just took our 5L water bottle and
    ... started walking, by foot, the 2 of us, alone, under the cloudless sky, by crazy hot sun...
    So yea, we survived a 13km trip trough the desert and YEA, we enjoyed every part of it.
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  • Day96

    Cabo de la Vela

    August 1, 2017 in Colombia ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf dem Weg zum nördlichsten Punkt Südamerikas, habe ich einen Stop in Cabo eingelegt. Der "Ort" besteht eigentlich nur aus ein paar Hütten, die sich an einer nicht asphaltierten Straße entlang der Küste befinden. Geschlafen wurde in landestypischen Hängematte am Strand. Dort habe ich eine kleine Tour zu ein paar schönen Landschaften und Aussichtspunkten gemacht und den Kitesurfern zzugeschaut.Read more

  • Day42

    Wüstenausflug 01

    March 12, 2017 in Colombia ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir waren dort wo die Wüste das karibische Meer trifft!
    In unserem Hostel lernten wir ein Paar kennen, die welche kannten, die nachkommen würden, die wiederrum welche getroffen und von denen einer eine Empfehlung bekommen hatte: Rainer! Rainer macht Touren durch die Wüste, für weniger Geld als die normalen Touritouren. So waren wir im Endeffekt eine Gruppe von sieben Leuten die alle kein spanisch sprechen und hofften Rainer könne englisch. So riefen wir Ihn an: Wir: "?hola, hablar ingles?" Rainer: "no!" Wir: legen auf....
    Gott sei Dank half uns ein Kolumbianer der deutsch sprach. Er rief an und organisierte Alles.
    So machten wir uns auf den Weg ohne den blassesten Schimmer des Ablaufs!
    Schlussendlich war es ein lustiger, zweitägiger Ausflug in einem etwas engen Jeep, was aber auch das einzige Manko an der Tour war.
    Evtl. sieht man auf den Fotos, dass Tina nun endlich ebenfalls auf den Geschmack des Bieres gekommen ist :)
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Uribia

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