• Dagmar und Manfred
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Studienprojekt Zimbabwe 2026

Une aventure de 40 jours par Dagmar En savoir plus
  • Début du voyage
    7 février 2026

    Vorbereitungen

    1 février, Allemagne ⋅ ☁️ -6 °C

    Nach 2024 (https://findpenguins.com/d-m-unterwegs/trip/stu…) führt 2026 zum zweiten Mal ein Masterprojekt knapp 20 Potsdamer Geograph:innen nach Zimbabwe. Unter dem Titel „Klimafolgen vor Ort erleben – Beobachtungen zur Klima(un)gerechtigkeit in Zimbabwe“ machen sich 14 angehende Geographielehrkräfte gemeinsam mit den drei Betreuer:innen Dagmar Bode, Manfred Rolfes und Pola Serwene sowie dem Filmdokumentar Gerd Antepohl auf den Weg, um sich vor Ort mit zentralen Fragen von Klima(un)gerechtigkeit, Klimafolgen und lokalen Handlungsspielräumen auseinanderzusetzen.

    Begleitet wird die Gruppe in Zimbabwe diesmal von Faye Eggert, die bereits intensiv in die Vorbereitung eingebunden war. Diese Vorbereitung war besonders umfassend und vielschichtig angelegt: Neben dem Vorbereitungsseminar „Globale Klimagerechtigkeit und postkoloniale Verantwortung“ fand ein zweitägiger Workshop mit Magdalena Freudenschuss von der RAA Brandenburg (https://raa-brandenburg.de/
    ) statt, der unter anderem interkulturelle Herausforderungen, postkoloniale Machtverhältnisse und Reflexionsfragen zum Gegenstand hatte. Hinzu kam ein vorbereitender Besuch bei der simbabwischen Botschaft in Berlin, von deren Seite wir wertvolle Unterstützung erhielten. Mittlerweile haben wir es bis auf die Facebook-Seiten der Zimbabwe Tourism Authority geschafft!

    Parallel dazu nahm auch das inhaltliche Programm zunehmend Gestalt an. Gespräche mit Partner:innen, thematische Schwerpunkte und organisatorische Details wurden Schritt für Schritt konkretisiert – nicht ohne zwischendurch auch beunruhigende Eindrücke aus Zimbabwe zu erhalten: So erreichten uns Mitte Januar Bilder und Berichte von außergewöhnlich starken Regenfällen in Teilen des Landes, die uns bereits in der Vorbereitungsphase deutlich vor Augen führten, wie unmittelbar Klimadynamiken hier wirksam sind.

    Am 7. Februar brechen Dagmar, Manfred und Gerd bereits vorab nach Namibia auf. Dort gilt es, ein geländegängiges Fahrzeug zu organisieren, notwendige Einkäufe zu erledigen und anschließend alles nach Harare zu überführen. Rund eine Woche später, am 13./14. Februar, reist dann die Studierendengruppe gemeinsam mit Pola nach Harare, wo das Studienprojekt schließlich in seine intensive Phase vor Ort übergeht.
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  • Letztes gemeinsames Treffen in Potsdam

    4 février, Allemagne ⋅ ☁️ -3 °C

    Heute fand das letzte Treffen aller Teilnehmer:innen in Potsdam statt. Dagmar, Manfred und Gerd fliegen am 7. Februar 2026 abends schon Richtung Süden, die Studierenden kommen mit Pola am 14. Februar 2026 mittags in Harare an.
    Heute klärten wir folglich die letzten organisatorischen und inhaltlichen Fragen: Für die Zeit in Mahenye haben wir nun festgelegt, wer in Zelten übernachtet und entsprechend ISO-Matten und Schlafsack mitnehmen muss. Dann hatte Dagmar am Wochenende 15 Päckchen (ca. 500 g für jede:n) mit Smartphones, Medikamenten, Verbandsmaterial und sonstigen Dingen gepackt , die in Zimbabwe schwer zu bekommen oder sehr teuer sind. Die wurden auf alle Mitreisenden verteilt. Und schließlich wurde dann noch darüber geprochen, wie die Hausarbeiten und Fragestellung für die Projektarbeiten aussehen könnten. Dieses Thema wird uns sicher noch mehrmals beschäftigen.
    Kurz vor 18.00 Uhr haben wir uns dann verabschiedet und werden uns in voller Gruppenstärke erst in Harare am Flughafen wiedersehen!
    Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die derzeitigen klimatischen Bedingungen in Potsdam durchaus Anlass geben, sich von hier fortzubewegen.
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  • Abflugtag des Vorauskommandos

    7 février, Allemagne ⋅ ☁️ 3 °C

    So, heute ist es so weit. Das Vorauskommano Dagmar, Gerd und Manfred macht sich am Abend auf den Weg nach Windhoek. Am Freitagabend mussten alle drei noch unerwarteter Weise Visa für Namibia online bestellen. DIe Visapflicht gibt es seit April 2025, Kostenpunkt: ca. € 80. Mal sehen, inwieweit das die Einreise erleichtert.

    Seit dem Morgen liegt über dem ganzen Tag eine leichte Nervosität, die sich zwischendurch steigert. Wird überhaupt ab BER geflogen? Noch gestern Abend sah es schlecht aus (https://www.tagesschau.de/inland/regional/brand…). Die Nachbarn von Dagmar und Manfred wollten eigentlich Freitagabend aus dem Urlaub zurück kommen, wurden aber nach Frankfurt/M umgeleitet. Aber dann wurde Entwarnung gegeben (https://www.tagesschau.de/inland/regional/brand…). Das Packen verursacht auch immer etwas Stress. Was muss mit? Was kann zu Hause bleiben? Haben wir noch etwas Wichtiges vergessen? Wie schwer sind die Koffer? ...

    Aber dann wird doch immer alles fertig und Tim brachte Dagmar und Manfred zum Bahnhof Golm. Von da ging es zum BER und dann nach Frankfurt/Main. ... und in Frankfurt wurde es richtig knapp, weil der Flieger in Berlin eine Stunde Verspätung hatte. Aber geschafft! Auf nach Windhoek. Bis morgen
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  • Ankunft und erster Tag in Windhoek

    8 février, Namibie ⋅ ☁️ 28 °C

    Um 9.30 sind Dagmar, Gerd und Manfred in Windhoek gelandet, 10 Minuten vor dem geplanten Ankunftsdatum. Die Einreise hat problemlos geklappt, Calvin von Africa on Wheels brachte die drei vom Flughafen zum 40 km entfernten Windhoek, und zwar über die im November 2025 fertiggestellte Autobahn A1. Dort wurde das Auto übernommen und dann das AirBnB in Windhoek bezogen.

    Abends trafen sich Dagmar, Gerd und Manfred mit Henrike (www.pyronam.com) und Rosa (www.ondili.com) in Joe's Beerhouse. Beide leben in Windhoek und wir haben uns supernett unterhalten, insbesondere wo morgen gut die Besorgungen für die Exkursion machen können.
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  • Erste Großeinkäufe für die Studienreise

    9 février, Namibie ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einem Frühstück auf der Terrasse bei knapp 30 Grad hat sich die Exkursions-Vorhut auf den Weg zur Grove Mall gemacht. Dort wurden für die Exkursionsgruppe größere Vorräte von Wasser, Müsli, Kaffee, Peaceful Sleep, Notrationen Keske und andere Dinge angelegt. Das Ganze musste dann im Transportfahrzeug noch gut verstaut werden, denn morgen geht es Richtung Osten - nach Ghanzi in Botswana. Ein bisschen Regen kam dann am Abend auch noch runter.En savoir plus

  • Von Windhoek bis Ghanzi

    10 février, Botswana ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute haben Dagmar, Gerd und Manfred die erste Etappe (530 km) von Windhoek (Namibia) nach Ghanzi (Botswana) hinter sich gebracht. Die Fahrt auf gut ausgebauten Asphaltstraßen verlief ereignislos. Selbst der Grenzübergang war problemlos: Namibia und Botswana haben die Grenzposten zusammengelegt, quasi als One Stop Border Post. Es hat nicht mal eine halbe Stunde gedauert, tolle Zeitersparnis! Abends wurde dann noch der Grill angeschmissen.En savoir plus

  • Von Ghanzi nach Nata

    11 février, Botswana ⋅ ⛅ 24 °C

    Die zweite Etappe hatte es echt in sich. Über 600 km mussten Dagmar, Gerd und Manfred zurücklegen. Die erste Hälfte der Strecke verlief nahezu reibungslos, wenn man mal davon absieht, dass Gerd mit 74 km/h statt 60 km/h geblitzt wurde. Das Verwarnungsgeld fiel dabei mit 380 Pula (ca. 25 EUR) vergleichsweise moderat aus.

    In Maun, einem touritischen Hotspot in Botswana und dem Eingangstor zum Okavango-Delta, gab es dann eine kleine Kaffeepause, bevor die letzten 300 km in Angriff genommen wurden. Wilde Tiere am Straßenrand gab es nicht, aber dafür eine schöne Landschaft, Überschwemmungen und imposante Horizonte. Herausfordernd waren vor allem die Straßenverhältnisse. Viele Schlaglöcher (potholes), Straßenbauarbeiten und Umleitungen verlängerten die Fahrtdauer deutlich. Das Etappenziel Nata wurde dementsprechend erst in der Dämmerung erreicht.
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  • In Zimbabwe angekommen

    12 février, Zimbabwe ⋅ ⛅ 29 °C

    Freiluftdusche, gutes Frühstück in Nata, lange Straßenbaustellen in Botswana, schmucke Kleinstädte, vier Desinfektionsstopps, 30 km Sandpiste zur Grenze, 3 Stunden Wartezeit am Grenzübergang, Fahrt bei einbrechender Dunkelheit nach Bulawayo, Abendessen bei Lynn ... So lässt sich der Tag und die knapp 280 km lange Strecke in Stichworten zusammenfassen. Um ca. 19.45 Uhr kamen Dagmar, Gerd und Manfred bei Lynns Guesthouse an. Die lange Wartezeit an der Grenze war sehr anstrengend: Dort gab es Netzwerkprobleme, eine unerfahrene Grenzagentin, Abstimmungsprobleme zwischen staatlichen und privaten Zuständigkeiten, lange Schlangen an jedem Counter. Aber das Ankommen in Lynns Guesthouse und das Abendessen bei ihr waren dann "wie-nach-Hause-kommen"..En savoir plus

  • Werden sie es schaffen? Ja!!

    13 février, Zimbabwe ⋅ ⛅ 19 °C

    Um 20.51 (Zimbabwe-Zeit) teilte Pola Manfred mit, dass der Flug von Berlin nach Wien erhebliche Verspätung hat. Der Anschluss in Wien könnte also verpasst werden Daraufhin checken Dagmar Gerd und Manfred bei Flight Radar, ob die Gruppe eine Chance hat den Anschlussflug nach Addis Ababa kriegt. Eines ist klar: Es wird auf jeden Fall knapp, ca. 45 Min. Übergangszeit. So wenig Zeit hatten Dagmar und Manfred am letzten Freitag auch, um Ihren Flug nach Windhoek zu kriegen und bei Ihnen hat es geklappt, sogar das Gepäck von beiden kam mit. Also Daumen drücken.
    Um 22:44 schreibt Yannik dann aus Wien "G36", vermutlich das Abflug-Gate. Seit dem keine Meldungen mehr ... bei Flight Radar sieht es so aus, als ob sich die Abflugzeit des Fluges nach Addis Ababa 12 Min. nach hinten verschoben hat.
    Um 23.12 schreibt Sophie, dass alle im Flieger sitzen. Was für eine Erleichterung. Morgen sind alle zusammen.
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  • Wir sind komplett! Es kann losgehen!

    14 février, Zimbabwe ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach der etwas turbulenten Anreise von Berlin nach Harare kamen heute die Studierenden in Harare an. Nun sind wir als Gruppe vollständig. Am Flughafen empfing uns ein Komitee der Zimbabwe Tourism Authority (ZTA - https://zimbabwetourism.net/). Wir bekamen Tücher und Taschen, und es wurden viele Fotos gemacht. Dann ging es mit dem Bus durch die Stadt zu Daisys Guesthouse. Dort warteten der Pool und das Abendessen auf uns. Viele waten aber nach der Anreise etwas ermattet und gingen es Bett. Aber schon beim Abendessen wurde es deutlich: Morgen geht es richtig los!En savoir plus

  • City Tour Harare

    15 février, Zimbabwe ⋅ ☁️ 18 °C

    Am Vormittag/Mittag stand zunächst eine City Tour durch Harare auf dem Programm. Die City Tour Harare war gekennzeichnet durch starke Gegensätze. Jonathan R. Waters führte uns zunächst auf den sehr großen informellen Markt im Stadtteil Mbare (https://en.wikipedia.org/wiki/Mbare,_Harare). Hier versorgt sich ein Großteil der Bevölkerung von Harare mit allen erforderlichen Gütern des Täglichen und nicht-täglichen Bedarfs. Dieser Teil der Stadtführung besaß einige typische Elemente einer Township-Tour: Wir bekam Einblicke in das Alltagsleben der Bevölkerung und das lebhafte Marktgeschehen zu sehen und zum Abschluss die Möglichkeit, Souveniers zu kaufen. Wir fielen als 20-köpfige Gruppe natürlich erheblich auf und bekamen vielfältige Kontakte zu den Menschen auf dem Markt.
    Danach fuhren wir dann in den Central Business Distrit von Harare. Dort erläuterte uns Jonathan im Innenhof des luxuriösen Hotel Hyatt die verschiedenen Stufen der kolonialen und von Apartheit gekennzeichneten Stadtgeschichte. Im anschließenden Rundgang durch den CBT sahen wir den sehr bunten und belebten Africa Unity Square, aber auch viele Leerstände, sanierungsbedürftige Gebäude und Straßenhandel. Ein starker Kontrast war auch die in den 1990er Jahren errichtete East Gate Mall (https://en.wikipedia.org/wiki/Eastgate_Centre,_…), ein modernes Shopping- und Verwaltungszentrum mit außergewöhnlicher Architektur und passivem Kühlsystem.
    Den frühen Nachmittag verbrachten wir bei Gava's, einem Restaurant mit traditioneller Küche, Musik und Tanz und versorgten uns danach in einer Shopping Mall in der Nähe von Lynns Guesthouse noch mit einigen Dingen. Abends ließen wir den abwechslungsreichen, aber auch mit zahlreichen Irritationen verbundenen Tag in großer Runde noch einmal Revue passieren.
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  • Von Bäumen und Sprösslingen

    16 février, Zimbabwe ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute, am dritten Tag, fuhren wir gemeinsam zur NGO „MyTrees“ (https://mytreestrust.org). Dort trafen wir den General Manager Dr. Rory Pilossof. 
Er erklärte uns das Wiederaufforstungsprogramm seiner Organisation. Auf einer Fläche von 800.000 Hektar, etwa neun Mal die Fläche von Berlin, verfolgen sie das Ziel, dieses Jahr eine Million Bäume zu pflanzen. Das Problem ist, dass etwa 40 Millionen Bäume pro Jahr gefällt werden, vorrangig für die Tabakindustrie. 
Anschließend wurden uns Baumsetzlinge gezeigt, die auf dem Gelände gezüchtet werden.
    Nach einem Picknick im Garten mit lokalem Obst fuhren wir weiter zur Privatschule der Aftercare Trust School (https://aftercare.co.zw/). Mr. und Mrs. 
Mari empfingen uns sehr herzlich und zeigten uns das Schulgelände und die Klassenräume sowie den Schulgarten und die Turnhalle. Von den Schülerinnen und Schülern wurden wir mit Musik auf der Marimba überrascht. An der Schule unterrichten acht Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler bis zur siebten Klasse; ein Besuch ist ab dem Kindergarten möglich (ab 3 Jahren). 
Unterrichtet wird nach dem Cambridge und dem lokalen Curriculum (National Heritage Curriculum).

    Lilly Müller & Markus Schilling
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  • Perspektiven auf Zimbabwes Entwicklung

    17 février, Zimbabwe ⋅ ☁️ 23 °C

    Der Dienstag stand ganz im Licht der politischen Situation und Entwicklung Simbabwes.
    Nachdem wir in der Unterkunft gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg zur Residenz des deutschen Botschafters Christoph Retzlaff, welcher uns mit seiner Frau Natalie begrüßte. Bevor wir die Gelegenheit bekamen, Fragen zu seiner Arbeit als Botschafter zu stellen, durften wir uns mit Croissants, Kaffee und Säften stärken. Nach einer kleinen Einordnung des historischen Kontextes von Zimbabwe gingen wir in eine offene Fragerunde über. Dort wurden uns Einblicke sowohl in typische Aufgabenbereiche eines Botschafters gegeben als auch auf die Chancen und Schwierigkeiten der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Zimbabwe eingegangen. Im Gespräch entwickelte sich eine spannende Diskussionsrunde über die ökonomische Zukunft Simbabwes. Anschließend durften wir noch einen kurzen Blick in die offiziellen Räumlichkeiten der Residenz werfen.

    Am späten Nachmittag wurden wir in den Garten von Familie Eggert eingeladen. Dort bekamen wir die Gelegenheit mit Ashok Chakravarti zu diskutieren. Er berät die zimbabwische Regierung in ökonomischen Angelegenheiten. Wir sprachen über die wirtschaftliche Entwicklung Zimbabwes und über die Folgen der neoliberalen Öffnung des Landes nach 2018.

    Lars Kernchen & Yannik Lüdtke
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  • Von Harare nach Musangano

    18 février, Zimbabwe ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach drei vollen und informativen Tagen on Harare haben wir heute um 10.30 Uhr die trubelige Hauptstadt von Zimbabwe verlassen und sind Richtung Mutare nach Musangano (https://www.musangano.com/) gefahren. Die Fahrt verlief zügig mit einem kurzen Stopp im Half Way House; um 15.30 Uhr waren wir auf Musangano. Wir haben eine kleine Quarantäne-Lodge für die Siechenden eingerichtet, sind aber zuversichtlich, dass bald alle wieder auf dem Damm sind. Abends nahmen wir dann auf der Logde das Abendessen ein.En savoir plus

  • Hartzell Secondary School und Ubuntu

    19 février, Zimbabwe ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir starten in den Tag mit einem offiziellen Treffen im Ministerium in Mutare. Ein Vertreter des Ministerpräsidenten der Provinz Manicaland hat uns empfangen und Interesse an unserer Exkursion gezeigt.
    Anschließend fuhren wir gemeinsam zu unserem nächsten Ziel, der Hartzell-School, einer konfessionsgebundenen Schule mit angegliedertem Internat. Während des Schulbesuchs konnten wir uns mit dem Schuldirektor und lokalen Geographielehrkräften über das Schulsystem, das Curriculum und den Schulalltag austauschen. Besonders interessant fanden wir die Wetterstation auf dem Gelände, welche nicht nur für Bildungszwecke genutzt wird, sondern auch dazu dient, das Wetterdaten auszuwerten und das Wetter vorherzusagen.
    Außerdem wurde uns das Schulgelände, die Fachräume und die Bibliothek gezeigt. Hier konnten wir uns mit Schüler:innen austauschen und einen Blick in die Schulbücher werfen. An der Hartzell-School beginnt der Schultag um 6 Uhr früh und endet 18 Uhr. Insgesamt haben die Schüler:innen ähnlich wie wir in Deutschland 12 verschiedene Fächer. Jede Klasse besteht dabei aus ca. 50 Schuler:innen; ein starker Kontrast zu der Privatschule in Harare.
    Als Zeichen der Gastfreundschaft wurden wir zu einem traditionellen Essen eingeladen, und wir bedankten uns mit ein paar Gastgeschenken aus Potsdam.
    Nach unserem Besuch an der Hartzell-School trafen wir den Philosophie Senior Lecture Dr. Richard Macony von der Africa University und sprachen viel über afrikanische Sichtweisen auf Gerechtigkeit und Bildung. Wir lernten über afrikanische Geschichte und "Ubuntu", einer indigenen Lebensphilosophie, in der es um Gemeinschaft und Moral geht (https://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(Philosophie)). Kurz gesagt auch "Ich bin, weil wir sind".

    Meghan Frank & Athina Hirsch
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  • Stadttour Mutare

    20 février, Zimbabwe ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute haben wir von John Saruchera, einem Geographen und lokalem Tourguide, eine Führung in der Stadt Mutare bekommen. Mutare hieß bis zur Unabhängigkeit Umtali und hat 220.000 Einwohner:innen.
    Begonnen haben wir die Tour im ältesten Haus von Mutare, welches 1896 errichtet worden ist. Im weiteren Verlauf der Führung haben wir erfahren, dass Mutare ähnliche Entwicklungen wie Harare aufweist. Größere Büros und Geschäfte ziehen aus der Innenstadt heraus und werden von kleineren Geschäften, häufig des informellen Sektors eingenommen. Im Anschluss an diesen Teil der Stadtführung wurden wir von Alice Kutsvara von der Environmental Management Agency (E.M.A.) empfangen. Sie hat uns mit beeindruckendem Engagement und ganz viel Herzblut von den Zielen ihrer Organisation erzählt. Zimbabwe besäße viele Ressourcen und die E.M.A habe sich zur Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen, die Umwelt in Zimbabwe sauber, sicher und produktiv zu halten, damit sie auch für die kommenden Generationen erhalten bleibt. Den Hof des Nachbargrundstücks des E.M.A.-Gebäudes schmückt ein eindrucksvolles Wandbild, welches in Kooperation mit der E.M.A. entstanden ist. Kernaussage des Wandbildes soll sein, dass wir die Umwelt beschützen müssen, weil sie sonst uns nicht beschützt.
    Im Anschluss an den Besuch der E.M.A. gab es ein stärkendes Mittagessen sowie eine Fahrt durch einige Stadtteile von Mutare. Eines der Projekte der E.M.A. durften wir auch später noch mit eigenen Augen sehen: Ein Golfplatz, der mit zur Strategie gehört, die Wetlands (Feuchtgebiete) der Stadt zu schützen und Wasserabfluß- und Versickerungsflächen zu schaffen.

    Sophie Mittag & Anna Wunderlich
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  • Interkultureller Dialog

    21 février, Zimbabwe ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute nahmen wir auf der Musangano Lodge an einem interkulturellen Workshop teil, durch den uns Faye, Sharlene und Lightwell führten. Dabei gingen wir mit zwölf Zimbabwer:innen unseres Alters in den Dialog. Unter dem Blickwinkel des Klimawandels tauschten wir uns über Gender, Frieden und Klimagerechtigkeit aus. Zunächst starteten wir mit einem bewegungsreichen Icebreaker. Im Anschluss setzten wir uns auf verschiedenen Ebenen mit zimbabwischen und deutschen Perspektiven auf den Klimawandel auseinander.
    Dabei wurden wir auch für die Gefahr von Single Stories (https://www.ted.com/talks/chimamanda_ngozi_adic…) sensibilisiert, die oft nur ein geringer Teil einer komplexen Lebensrealität sind. Um selbst Single Stories zu vermeiden und auf die Klimakrise aufmerksam zu machen, erstellten wir einen Leadership Tree. Dieser macht uns in Diskursen zur Klimakrise handlungsfähiger. Bei einem kurzen Lunch lernten wir die zimbabwischen Teilnehmer:innen auch auf persönlicher Ebene besser kennen. Unsere Erfahrungen und die Ergebnisse aus dem Workshop vereinten wir anschließend gemeinsam in kreativen Darstellungen. Beendet wurde der Workshop mit einem Netz der Wertschätzung, welches uns verdeutlichte, dass wir nur zusammen stark sind und etwas verändern können. Als Zeichen unserer Dankbarkeit überreichten wir den Zimbabwer:innen ein kleines Gastgeschenk.

    Leonie Schwerdt & Louisa Straßburg
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  • Der erste freie Tag

    22 février, Zimbabwe ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute durften wir selbst entscheiden, wie wir unseren Tag gestalten, und er hätte nicht vielseitiger sein können. Während ein Teil den Morning Coffee in der Lodge genossen hat, ging es für andere direkt ins Aqua-Fitness-Programm mit Louisa. Natürlich haben wir für Euch auch mitgenommen und dokumentiert, was es heute alles zu essen gab: vom Frühstück über den Lunch bis zum Abendessen - ein kleiner Einblick in unsere Verpflegung hier vor Ort.
    Für viele ging es nach dem Frühstück hoch auf den höchsten Berg Castle Beacon im östlichen Hochland Mutares. Dort genossen wir einen traumhaftem Ausblick und echtes Wander-Feeling.
    Andere haben es entspannter angehen lassen: Aussicht von der Lodge-Terrasse genießen & Maniküre-Session. Später haben wir uns alle wieder am Pool getroffen, eine perfekte Erfrischung nach der Wanderung. Es gab Lunch in Form von Sandwiches, danach Lesen, Entspannen und natürlich die fachlichen Gespräche über die Modularbeiten ️bei Manfred und Pola.
    Der Abend wurde etwas ruhiger: Zunächst fand am Pool ein gemeinsames Gespräch mit Bigi und Gerd statt, danach gab es eine kleine Dankesrunde beim Abendessen und anschließend konnten wir den Tag entspannt ausklingen lassen.
    So sieht ein freier Tag auf Exkursion aus Gemeinschaft, Bewegung, gutes Essen und viele besondere Momente.

    Martha Klede & Lisann Matthees
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  • Townships in Mutare

    23 février, Zimbabwe ⋅ ☀️ 27 °C

    Am Montag fuhren wir in zwei Townships von Mutare, in welchen wir uns den Alltag der Menschen genauer anschauen konnten. Mit unserem Guide John, der uns bereits am Freitag durch seine Stadt führte, besuchten wir zunächst Adelaine in ihbbrem Zuhause in Chikanga - ein nach der Unabhängigkeit gegründetes Township. Mit Adelaine unterhielten wir uns in ihrem Wohnzimmer über ihr Leben (als angehende Sozialarbeiterin) und das Leben in Deutschland.
    Anschließend konnten wir mit dem 1920 gegründeten Township Sakua eine weitere Seite von Mutare kennenlernen. Zunächst durften wir uns in einer Berufsschule in Sakubva umschauen, welche die Auszubildenden auf Berufe in der KFZ-Mechatronik-, Tourismus-, Schreinerei-, Haarstyling-, Textil- und Kochbranche vorbereitet. Bei einem anschließenden Walk durch das Township erzählte uns John, dass es durch den wirtschaftlichen Aufschwung Zimbabwes nun möglich ist, mithilfe kleiner Unternehmen aus seiner sozialen Schicht auszubrechen.
    Am Abend reflektierten wir die vergangene Woche, wobei der Fokus auf dem Sinn und der Art und Weise unserer Fotos lag. So diskutierten wir unter anderem, wie wir uns als Fotografierende bzw. Fotografierte fühlten und wie sich die von uns fotografierten Menschen fühlten, vor allem wenn wir ungefragt fotografieren.

    Annalena Jeschke & Louis Syrbe
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  • Möglicherweise Sendepause

    24 février, Zimbabwe ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir haben heute Musangano verlassen und fahren in den Südosten nach Mahenye. Wir wissen nicht genau, inwieweit wir dort WiFi haben. Falls nicht, ist bis Samstag Sendepause.

  • Fahrt nach Mahenye

    24 février, Zimbabwe ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute setzten wir unsere Reise fort! Dafür verließen wir um 9.20 Uhr unsere wunderschöne Unterkunft auf Musangano und fuhren fast 9 Stunden nach Mahenye, wo wir gegen 17:50 ankamen. Die knapp 400 km lange Strecke war sehr abwechslungsreich, wir fuhren durch sehr viele schöne Landschaften. Unterwegs kauften Dagmar und Pola an verschiedenen Stellen noch leckere Mangos, Melonen, Tomaten, Ocra-Schoten, Ananas, Zwiebeln und Honig. Bei drei alten Baobabs machten wir eine kurze Pause, tankten in Chisumbabje, wo Manfred exakt dieselbe Tankwartin wiedertraf wie auf der Exkursion 2024. Danach ging es auf die 40 km lange Dirt Road nach Mahenye. Die gesamte Fahrt gestaltete sich nicht nur wegen der enormen Temperaturanstiege und den holprigen Straßen durch den Busch als aufregend, sondern wir konnten gleichzeitig auch unseren ersten Elefanten in freier Wildbahn sehen. Angekommen im Mwachumeni Camp wurden wir von Lloyd, Sabine und Last, einen wunderschönen Sonnenuntergang und ersten angsteinflößenden Spinnen und Schlangen begrüßt.En savoir plus

  • Vom Heilen und Lernen

    25 février, Zimbabwe ⋅ ☁️ 32 °C

    Der erste Tag im Mahenye begann früh, nach einem heißen Kaffee. Anschließend machten wir gemeindam mit Lloyd einen Spaziergang zu einem 2.000 Jahre alten Baum.
    Zurück im Camp gab es Frühstück und eine Einstimmung auf den Tag am Pool; und schon saßen im Bus. Mit diesem fuhren zu einer nahegelegenen Hofstelle. Hier lernten wir unter anderem eine Heilerin kennen, die uns erklärte, mit welchen Pflanzen, welche Krankheiten geheilt werden können. Es ist Naturheilkunde auf die lokale Art.
    Unser nächster Weg führt uns in die Mahenye Secondary Schule. Wir wurden freundlich willkommen geheißen und tauschten uns angeregt über den Alltag an der Schule aus. Als Highlight wohnten wir einer Geographiestunde zum Thema Klimawandel bei. Als Dankeschön überreichten wir dem Direktor und dem Heographielehree wir einen Fußball vom besseren Berliner Fußballclub Eisern Union (und nie vergessen!).
    Zum Abschluss unserer Tour kauften wir im nächst gelegenenen Ort ein. Zurück im Camp sprangen wir ohne Umschweife in den Pool und tauschten uns beim Abendessen über unsere Eindrücke aus.

    Lilly Müller & Markus Schilling
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  • Alltagsleben in Mahenye

    26 février, Zimbabwe ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute sind wir wieder in die Community Mahenye gefahren und haben innerhalb dieser Kommune das Puzi Village besucht. Nach einem frühen Frühstück trafen wir bereits früh am Morgen um 8 Uhr vor Ort ein, um der anstehenden Hitze des Tages zu entfliehen.
    Unter der organisatorischen Leitung von Faye und Last bekamen wir vielfältige Einblicke in die alltäglichen Aufgaben der Bewohner:innen von Puzi Village. Dazu teilten wir uns in Gruppen ein und absolvieren mithilfe der Bewohner:innen diese Aufgaben.
    Beim reed-making nähten wir Matten aus Schilf zusammen, die nach ihrer Fertigstellung vielfältig genutzt werden können, beispielsweise als Bett oder als Unterlage zum Sitzen.
    Beim brick-molding wurden Formen mit einem Gemisch aus Lehm und Wasser befüllt, um Ziegelsteine zu produzieren.
    Beim grain grinding wird Sorghummehl hergestellt, welches die Grundzutat von Sadza ist. Dazu werden die Körner mit einem großen Mörser gerieben und zwischendurch immer wieder von größeren Bestandteilen getrennt.
    Beim plastering und wall painitng bemalten wir mit unseren Händen ein Haus und eine Kochstelle. Die Farbe bestand aus verschiedenen Erden.
    Das cleaning and cooking sowie firewood and water collection zeigten uns, wie die Menschen in Mahenye kochen und Feuerholz sowie Wasser beschaffen.
    Nach einem anstrengenden aber wunderschönen und ereignisreichen Vormittag begaben wir uns zurück in unser Camp, erfüllt von einprägsamen Erinnerungen. Vielen Dank an das Puzi Village für die Gastfreundschaft.
    Der frühe Nachmittag stand zur freien Verfügung und ab 16.00 Uhr berichtete Faye von ihrer Masterarbeit. Mit einem Sundowner schlossen wir den Tag ab.

    Leonie Schwerdt & Louisa Straßburg
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  • Letzter Tag in Mahenye

    27 février, Zimbabwe ⋅ ☀️ 32 °C

    Gestartet haben wir den heutigen Tag mit einem Kuchen und Ständchen für unser Geburtstagskind Louisa.
    Im Anschluss daran ging es auch heute für uns wieder in die Community, wo wir uns in vier thematische Gruppen einteilten. In der ersten Gruppe Agriculture wurde über das sogenannte Pfumvudza Farming, einer Form der Landwirtschaft gesprochen, die darauf abzielt, Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten. In einer anderen Gruppe wurde traditionell getöpfert. Dabei wurden uns verschiedene Gefäßarten für verschiedene Zwecke gezeigt. Auch wir durften uns im Anschluss ausprobieren.
    Beim traditionellen Bierbrauen wurde uns gezeigt, wie lokales Bier hergestellt wird. Das Bier wird unter anderem für traditionelle Regenzeremonien genutzt.
    Beim Cattle Farming haben wir bei der Betreuung der Rinder geholfen und sie mit zum Weiden gebracht. Die Rinder hier werden anders als bei uns nicht eingezäunt, sondern können frei herumlaufen. Anschließend wurde uns noch ein ausgetrocknetes Flussbett gezeigt. Wir sagen Nhikisele an die Puzi Kommune, dass sie uns ihre Zeit gewidmet und wertvolle Einblicke in ihre Leben gegeben hat.
    Um den heutigen Tag ausklingen zu lassen sind wir noch zur Chilo Lodge gefahren. Dort hatten wir das Glück, sowohl große Elefantenherden als auch Nilpferde und Krokodile sehen zu können. Den krönenden Abschluss bildete dann der Sonnenuntergang auf dem Flussbett des Save Rivers.

    Lisann Matthees & Sophie Mittag
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