Denmark
Rubjerg Knude

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Travelers at this place
    • Day 47

      Lyngby -> Rubjerg Knude

      June 14 in Denmark ⋅ ☁️ 14 °C

      Mittwoch.
      Wir zogen weiter. Die Sonne begleitete uns. Welch Ein Segen. Wir freuen uns so sehr über sonnige Wegstecken. Das fehlte uns wirklich. Mit Sonne zu gehen, ist einfach so viel schöner und raubt so viel weniger an Energie.

      Der Weg führte uns durch ein Stück Wald mit einzelnen Häusergrundstücken und wir beneiden diese freie Bauweise, bei der nicht Haus an Haus klebt. Wir liefen die vorgegebenen Pfade, kiesig, sandig, wiesig. Sehr schöne Wege und hier und da mit so komischen Rechendingsbums geschmückt. Die hatten wir auch am Shelter. Was bedeuten die nur? Das haben wir noch nicht herausgefunden. Wisst ihr es?

      Das zweite Hälfte der heutigen Strecke war asphaltiert. Das ging für uns aber etwas unter, denn vor uns hinterm Wald tat sich bereits ein riesiger Sandberg auf: Rubjerg Knude. Unser erstes Ziel für heute. Doch bis wir dort ankamen, führten uns die grünen Wege auch mal über Privatgelände. Wir überlegten, ob wir falsch waren. Im Inneren kam erstmal das Gefühl auf, hier sind wir falsch, nicht dass jemand rauskommt und uns vom Grundstück jagt. Aber es kam keiner. Und der Weg war nicht falsch. Vermutlich passiert es hier schon mal, dass man an privatem Gelände rauskommt und überqueren muss. Wir taten es und es war ok. Komisch, diese Unsicherheit vor Verboten anderer. Was Prägungen so machen. Aber weiter zum Knude:

      Rubjerg Knude ist eine Sanddüne. Eine große. Mit einem denkmalgeschützter Turm. Dieser Turm wurde vor einiger Zeit sehr aufwendig um mehrere 100m ins Dünneninnere versetzt, da er drohte, die Klippe herabzustürzen. Es ist gelungen. Er steht da mitten im Sand. Von der einen Seite vom Meer und von der anderen Seite von Dünengras, Schafen und Sand umgeben. Schöne Schafe, vor allem die schwarzen 🫶

      Als wir am Parkplatz von Knude ankamen, mussten wir uns zunächst beratschlagen, ob wir noch zum Turm wandern (mit Sack und Pack) oder nicht. Vom Parkplatz zum Turm sind es nochmal 1,3 km - durch Sand. Das ist mit Rolf und seinem kränkelndem Rad nicht einfach. Dazu kündigte sich auch der nächste Regen an. Ein Ort, den wir unbedingt sehen wollten und nun mussten wir abwägen. Ja oder nein. Das Wetter macht es uns schwer. Wind, Regen und Kälte erschöpfen uns sehr. Doch wir haben richtiges Glück.

      Wir bogen den Weg zum Turm ein und da stand ein Traktor mit Anhänger. Davor ein kleines Schild, dass er zum Turm fährt. Boah ey. Das war wieder so ein toller Moment. Wir bezahlten (40 Kronen pro Nase = etwa 5-6 Euro), stiegen in den Hänger, schnallen Rolf, Dotti und Heidl fest und los ging die abenteuerliche Fahrt durch die Dünen. Wir wurden mächtig durchgerüttelt und hatten unseren Spaß und freuten uns doppelt darüber. Habt Spaß mit den Videos :D

      Am Turm bzw. der Düne angekommen, ist Fine barfuss losgestapft. Endlich Sand unter den Füßen - wenn auch kalt und teilweise nass - egal. Das war schön. Wir liefen zum Turm, an den Klippenrand, Susi auch auf den Turm und nahmen alles an Eindrücken auf und mit. Es war so überwältigend: diese Weite! Das Meer! Die Klippe. Staunen. Staunen ist etwas WUNDERvolles. Natur zeigt uns Wunder. Sie zeigt, dass wir Menschen auch nur ein Lebewesen unter Millionen sind. Beeindruckend. Wir lieben diese Momente sehr.

      Wie oft hat ein Mensch dieses Gefühl von Überwältigung im Alltag?
      Genau: ziemlich selten, AUßER: Wir konzentrieren uns auf diese kleinen Phänomene, die uns auch im Alltag staunen lassen.

      Was ist das für euch? Worüber staunt ihr?

      Wir staunen immer wieder über:
      Susi:
      - Blütenbracht und deren Farben
      - Naturgewalten und die Kraft von den
      Elementen
      - was unser Körper schafft und leisten
      kann
      - Menschlichkeit und Wohlwollen
      - Achtsamkeit bzw. das Bewusst-sein
      für den Körper

      Josi:
      - dass irrsinnig schwere Dinge
      (Flugzeug, Schiff) fliegen oder
      schwimmen können (Physik und was
      alles möglich ist)
      - Das Buchstaben aneinander Wörter
      ergeben und sich Menschen aus
      aller Welt über Worte, Laute und
      Buchstaben verständigen können
      - Menschlichkeit und Güte,
      emotionale Intelligenz und
      Kommunikation
      - Was unser Körper alles kann und
      ganz für sich allein macht; ohne,
      dass wir es bewusst tun müssen
      (atmen, verdauen, ...)
      - Das alles in der Natur verbunden ist
      (wie in Avatar), nur dass es nicht
      dabei leuchtet wie im Film :)

      Ihr seid dran :D

      LIEBE GEHT RAUS! ❤️

      Heute: 13 km
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    • Day 13–14

      Wüste oder was?

      May 25 in Denmark ⋅ ⛅ 20 °C

      Puuuhh! Nacht ohne unerwünschten Besuch 👮‍♂️ überstanden 😎
      Stattdessen hat uns am Morgen eine Invasion von Mücken begrüsst. Diese kleinen 💩-Käfer waren plötzlich überall 🤬 aber ja, auch das gehört irgendwie dazu 😄

      Die erste Station ist heute Løkken, ein alter Badeort mit seinen charakteristisch weissen Badehäuschen am Strand. Im Ort gibt es viele schöne Läden, Cafés und die ein oder andere kreativ bemalte Mauer 🎨🖌 Kategorie - ganz nett ☺️

      Als nächstes tut sich Rubjerg Knude vor uns auf. Wir gehen einfach mal drauf los und plötzlich erhebt sich vor uns eine riesige Wanderdüne. Boah, sowas haben wir noch nie gesehen 😲 Wie in der Wüste 🏜 Sand soweit das Auge reicht und mächtig aufgetürmt.
      Auf dieser Düne befindet sich zudem ein Leuchtturm. Dieser musste vor ein paar Jahren aufwendig verschoben werden, sonst wäre er den Gewalten zum Opfer gefallen und das 🌊 hätte ihn gnadenlos verschlungen 😱

      Für heute Nacht geht's auf den CP, wir brauchen WLAN für's BL-Pokalfinale 😁
      In Lønstrup, einem alten Fischerdorf in Nordjütland buchen wir für eine Nacht. Das kleine beschauliche Künstlerdörfchen hat einiges an Handwerk zu bieten...Malerei, Goldschmiede, Glaskunst und Keramik. Der Strand kann sich auch sehen lassen 🏖 Echt abwechslungsreich und schön hier 🤩

      P.S. Wir haben einen Elbstone gefunden 🙃
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    • Day 8

      Rubjerg Knude

      September 3, 2022 in Denmark ⋅ ⛅ 15 °C

      C'est notre 10ème point d'intérêt.
      C'était vraiment beau. Nous n'avions jamais vu de telles falaises de sable. Vraiment magnifique et des couleurs incroyables !
      ——————-
      This is our 10th point of interest.
      It was really nice. We had never seen such sand cliffs. Really beautiful and amazing colours !
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    • Day 6

      Rådberg Knude

      August 11, 2019 in Denmark ⋅ ⛅ 16 °C

      Ein Wahrzeichen der Gegend, der alte Leuchtturm an den Klippen zwischen Løkken und Lønstrup. Schon lange nicht mehr im Betrieb und kurz vorm Absturz in die See.
      In drei Tagen soll er um 80 Meter landeinwärts versetzt werden um ihn zu retten.
      Wir konnten ihn noch am ursprünglichen Platz besuchen, und sogar hinauf.

      Beeindruckend liegt er auf der Düne und an den imposanten Klippen.
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    • Day 19

      Verwüstete Leuchtturm Rubjerg Knude

      August 15, 2023 in Denmark ⋅ ☁️ 19 °C

      Ein Leuchtturm, mitten in Sanddünen, das wollten wir uns mal näher ansehen. Diese Geschichte hat uns neugierig gemacht und wir waren heute vor Ort. Zuerst ein schöner langer Spaziergang und dann landeten wir in Sanddünen mit den Leuchtturm.
      Der berühmte Rubjerg Knude Leuchtturm wurde im Oktober 2019 leider geschlossen, da ständig Naturgewalten gab. An der Küste ist oft sehr windig und wehte ständig Sand, so dass daraus hohen Sanddünen entstanden sind. Die Küste war immer mehr kürzer. Der Leuchtturm war ganz nach an der Küste und einsturzgefährdet. Er musste entfernt werden und wurde auf 70 Meter weiter ins Landesinnere versetzt. Es gab ein paar Häuser um den Leuchtturm. Diese Häuser wurden von den starken Sandstürmen zerstört.
      Überall am Boden sind noch Steineresten, sozusagen Mauersteine vom Unterteil der Leuchtturm und von den Häuser. Daher bleiben die Steine auf dem Boden liegen, als Andenken. Die Besucher sind kreativ und haben die Steine daraus verschiedene Muster und Buchstaben gemacht. Wie toll. :) Wir bestiegen nun den Leuchtturm, hoch hinauf und wir spürten den starken Wind. Es war sehr interessant und der Ausflug hierher lohnt sich.
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    • Day 9

      Rubjerg Knude Fyr

      April 25 in Denmark ⋅ ☁️ 7 °C

      Rubjerg Knude Fyr wurde am 27. Dezember 1900 an der dänischen Küste von Rubjerg Knude hinter einer damals nur zwei bis drei Meter hohen Düne zusammen mit vier Nebengebäuden, den Wärterhäuschen, eingeweiht.

      Ab den 1910er Jahren blies der Wind große Mengen Sand von der Steilküste herauf, und die eigentliche Düne bildete sich auf dem schmalen Streifen zwischen dem Leuchtturm und dem Meer. Der Sand drang zwischen den Wärterhäuschen ein, verschüttete einen Brunnen und machte den Küchengarten unfruchtbar. Schon zu diesem Zeitpunkt wurden dutzende Fuhren Sand weggefahren. In den 1950er Jahren gruben Bauunternehmen ohne Erfolg große Mengen Sand von der Spitze der stetig wachsenden Düne ab.

      Rubjerg Knude wanderte vom Wind getrieben weiter und erreichte schließlich eine Höhe von etwa 50 m. Damit war der Leuchtturm vom Meer aus nicht mehr zu sehen. Der Betrieb wurde am 1. August 1968 eingestellt.

      Das Sandtreiben sollte durch Kiefernzweige, die in die Düne gesteckt wurden, aufgehalten werden. Dies hatte zur Folge, dass noch mehr Sand festgehalten und die Düne höher wurde. Eine Bepflanzung mit Strandhafer konnte das Wachstum nicht weiter aufhalten. Nachdem alle Versuche, der Wanderdüne Einhalt zu gebieten, gescheitert waren, beschloss die dänische Regierung Anfang der 1990er Jahre das gesamte Gebiet unter Naturschutz zu stellen und den Sand frei wandern zu lassen.
      1994 und 1996 wurden die Dächer zweier Gebäude entfernt, weil die Gefahr bestand, dass diese unter dem Gewicht des Sandes einstürzen könnten, wobei Menschen hätten zu Schaden kommen können.
      Im Januar 2003 wurde vom vierten und letzten Haus das Dach abgenommen. Dabei war der Leuchtturm selbst weniger tief im Sand versunken. Durch Abwinde an den Turmfassaden bildete sich um den Sockel eine zunächst kleine Kuhle, die sich mit den Jahren zu einer bis zu zehn Meter tiefen Mulde entwickelte. 2004 kam das erste Nebengebäude wieder zum Vorschein, welches auf Grund der Sandlast weitgehend zerstört war.
      Die Düne wandert Richtung Nordost und flacht sich dabei mit den Jahren ab. Den Leuchtturm hatte sie etwa 2012 vollständig passiert. Von den Nebengebäuden sind nur noch lose Ziegelsteine vorhanden; eine kleine Betonmauer wurde zur Stabilisierung der Abbruchkante errichtet. Der Turm selbst wäre ohne seine Versetzung vermutlich spätestens 2021 bis 2023 die Steilküste hinabgestürzt, da sich der Küstenabbruch in den letzten Jahren verdoppelt hat und zum Zeitpunkt der Schätzung rund fünf Meter jährlich betrug.

      Die dänische Naturbehörde rechnete im November 2017 aufgrund der inzwischen nur noch acht Meter betragenden Entfernung des Turmes zum Meer damit, dass er bald in die Nordsee stürzen werde. Wäre die Entfernung auf fünf Meter geschrumpft, hätte aus Sicherheitsgründen der Zugang zum Turm gesperrt werden müssen. Politiker der Gemeinde Hjørring beschlossen im Herbst 2018, den Turm 60 bis 80 Meter in das Landesinnere zu versetzen.
      Die dänische Regierung stellte dafür fünf Millionen Kronen zur Verfügung. Am 22. Oktober 2019 wurde der Leuchtturm um etwa 70 Meter verschoben.

      (Quelle:Wikipedia)
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    • Day 70

      Rubjerg-Knude Dünen mit dem Leuchtturm

      July 27, 2023 in Denmark ⋅ ⛅ 16 °C

      Rubjerg Knude Dünen ein bekanntes Wahrzeichen von Dänemark. Ein Naturschutzgebiet das sich über eine Strecke von 30 Hektaren erstreckt.
      Die Dünen sind beeindruckend und majestätisch, mit einer Höhe von etwa 30 Metern über dem Meeresspiegel. Sie sind von Sand bedeckt und werden durch die starken Winde an der Küste geformt. Die Form der Dünen ändert sich ständig, da der Wind den Sand bewegt und neue Formationen schafft.

      Der Leuchtturm von Rubjerg Knude ist ein weiteres markantes Merkmal der Gegend. Er wurde im Jahr 1900 erbaut und diente ursprünglich als Navigationshilfe für Schiffe, die die gefährlichen Gewässer der Nordsee durchqueren. Der Leuchtturm war jedoch aufgrund der fortschreitenden Küstenerosion und der Wanderdünen von Rubjerg Knude bedroht. Im Jahr 1968 wurde er schließlich außer Betrieb genommen und 2019 neu versetzt!

      Es ist wichtig zu beachten, dass die Dünen und der Leuchtturm von Rubjerg Knude weiterhin von der Küstenerosion bedroht sind. Die Dünen bewegen sich jedes Jahr um mehrere Meter landeinwärts, und es wird erwartet, dass der Leuchtturm in den nächsten Jahrzehnten ins Meer stürzen wird. Daher ist es eine einzigartige Gelegenheit, diese Naturwunder zu besuchen, bevor sie möglicherweise für immer verloren gehen.
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    • Day 2

      Zand schuurt de maag...en de rest

      July 25, 2023 in Denmark ⋅ 🌬 16 °C

      Vanmiddag een bezoek gebracht aan de westkust van Jutland. In de buurt van Løppen hebben we enorme verschuivende zandduinen beklommen om de voormalige vuurtoren te bezichtigen.
      Compleet gezandstraalt kwamen wij uiteindelijk bij de vuurtoren. Wat een bijzonder landschap en bijzonder fenomeen.Read more

    • Day 24

      Heute in Dänemark.

      June 29, 2023 in Denmark ⋅ 🌧 19 °C

      Schön war's auf der Fähre das Essen gut die Getränke kalt.
      Jetzt stehender in der nähe von Løhnstrup in Dänemark, und Morgen geht es zu dem Leuchtturm, mal sehen wie weit sie ihn verschoben haben.

    • Day 11

      Rubjerg Knude fyr

      May 22, 2023 in Denmark ⋅ ☁️ 16 °C

      Heute noch mal zum Leuchtturm Rodberg Kunde Für denn da waren wir schon
      mal 2019 mit dem Erlebnis das es dort sehr stürmisch war und wir durch den Sandsturm dorthin gelaufen sind und durch den feinen Sand wie gesangstrahlt wurden.Das war sehr unangenehm und man hatte den Sand anschließend überall.Kurze Zeit später wurde der Leuchtturmit viel Aufwand um 70m von der Klippe nach hinten versetzt weil er drohte langsam abzustürzen.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Rubjerg Knude

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