Auf dem Highway nach Monkey Mia
13 September, Australia
🌬 24 °C
Einsamkeit, Giganten der Straße und ein Hauch von Romantik: wir sind auf dem Weg nach Monkey Mia. Der Highway streckt sich wie ein endloses Asphaltband vor uns aus, während wir tiefer in das dünnbesiedelte Outback Westaustraliens eintauchen. Die Strecke ist streckenweise komplett menschenleer – kilometerweit gehört die Straße fast uns allein. Ein faszinierender Anblick sind die Schilder am Straßenrand, die uns immer wieder daran erinnern, in welcher Dimension von Weite wir uns bewegen: Sie zeigen ganz offiziell an, wie lang die entgegenkommenden Road Trains sein dürfen. Wenn diese gigantischen Lkw-Züge dann an uns vorbeirauschen, hält man automatisch kurz den Atem an. Auf dem Asphalt wird auch schnell klar, wer hier wer ist. Die Hierarchie der Fahrzeuge ist eindeutig: Die Einheimischen sind perfekt für das raue Gelände gerüstet. Sie fahren fast ausnahmslos mächtige SUVs mit geländegängigen Offroad-Wohnwagen oder robuste Pickups mit praktischen Dachzelten. Und wir? Wir Touristen fallen sofort auf – uns erkennt man schon von Weitem an den klassischen, weißen Wohnmobilen.
Auf dem Weg nach Monkey Mia biegen wir doch nochmal ab in den Kalbarri-Nationalpark zum Murchison River. Hier bietet sich uns ein idyllisches Bild. Auf dem spiegelglatten Wasser gleiten majestätische schwarze Schwäne dahin. Es war ein seltener, romantischer Anblick, der in perfektem Kontrast zu der wilden, roten Landschaft drumherum steht.
Unterwegs gibt’s nicht wirklich was zu sehen, nur die Frühlingsblüher und zwei urige Roadhäuser zum Tanken und Pause machen.
Die Anfahrt nach Monkey Mia führt vorbei am Shell Beach. Ein Must See!
Bereits auf dem Weg vom Parkplatz zum Strand knacken die kleinen Muscheln unter den Füßen. Ein 60 Kilometer langer, schneeweißer Strand tut sich auf der nur aus Kalkschalen besteht. Unglaublich! Die winzigen Muscheln sind teilweise bis zu 4 Metern aufgeschichtet. Mitnehmen strengstens verboten! 🥹
Wieder ein Wunder der Natur. Bis heute nämlich rätseln die Wissenschaftler über die massive Anhäufung an gerade diesem Ort.Baca lagi
Im Kalbarri Nationalpark II
12–14 Sep, Australia
⛅ 24 °C
Am nächsten Tag lenken wir das Wohnmobil wieder in den NP zum Murchison River.
Dort besuchen wir unter anderem das bekannte Nature‘s Window an - ein natürliches Felsenfenster mit Blick über das Tal und den träge dahin fließenden River. Angeblich das meistfotografierte Motiv in Westaustralien!
Direkt daneben liegt der Kalbarri Skywalk, eine über die Schlucht hinausragende Aussichtsplattform. Sie ist für Renate‘s gemacht, soll heißen, sie hat keinen Glasboden. Ich bin tapfer am Rand des Abgrunds von einer Aussichtsplattform zur nächsten gewandert. 😅
Der Z-Bend ist unsere letzte Station!
Hier hat der Murchison River in Millionen von Jahren eine spektakuläre, z-förmige Flussschleife tief in den roten Tumblagooda- Sandstein gegraben. Ein kurzer, gut ausgebauter Spaziergang führt vom Parkplatz zu einer gesicherten Plattform, die 150 m über der Schlucht thront. Wir haben einen fantastischen Blick auf die Kurve des Flusses und die rotbraunen Wände.
Zufrieden und völlig geflasht von den Wundern der Natur, geht’s zurück zum Camp.Baca lagi

PengembaraAch ja, ihr wart das mit dem Concorde?! Super, dann habt ihr verschifft. Wir wollen ja noch weiter auf die Cook Inseln und nach Neuseeland, deshalb haben wir das verworfen! Können wir uns dazu dennoch mal austauschen, vielleicht per WhatsApp +4915111877704

PengembaraNee, ganz im Gegenteil. Sind im 4x4 Hilux mit Dachzelt unterwegs 😉. Unser Sprinter musste leider zu Hause bleiben! Aber vielleicht kommt das ja noch 😊
Im Kalbarri Nationalpark I
11 September, Australia
☀️ 22 °C
Kaum zu glauben, wir sind nun schon seit einer Woche unterwegs. Mit dem Wohnmobil auf unserem Weg nach Norden, steht zur Zeit das nächste Ziel auf dem Plan: Wir verbringen zwei Tage im Kalbarri-Nationalpark. Nach den Eindrücken der letzten Tage freuen wir uns nun darauf, die Kombination aus roten Sandsteincanyons und der rauen Küste zu erkunden.
Was den Park so besonders macht, ist seine Geschichte: Die rostroten Sandsteinschichten, durch die wir uns hier bewegen, sind über 400 Millionen Jahre alt. Damals war diese Region noch ein riesiges, flaches Meerbecken. Der Murchison River hat sich dann über Jahrmillionen seinen Weg durch das weiche Gestein gegraben und so die tiefen Schluchten hinterlassen, die wir uns in den zwei Tagen anschauen.
Vorher verblüfft uns aber noch der „Pink Lake“ in Port Gregory.
Er verdankt seine leuchtend rosa/pinke Farbe einer Kombination aus Mikroalgen, extremem Salzgehalt und starker Sonneneinstrahlung.
Später geht es an die Klippen direkt am Indischen Ozean.
Es gibt dort mehrere Wanderwege und Aussichtspunkte entlang der Steilküste.
Sie nennen sich Castle Cove, Island Rock, Grandstand & Shell Lookout.
Einer „Natural Bridge“ begegnen wir auch unterwegs.
Ein spannender Rundweg -Mushroom-Rock-Trail- genannt, führt uns mittenhinein in Jahrmillionen altes Gestein. Die Pflanzen zwischen den Steinen sind noch nicht so alt, blühen aber in den schönsten Farben und bilden wunderbare Kontraste.
Abends im Camp sind wir müde vor lauter schön. 🙃Baca lagi
Northampton eine der ältesten Orte Westaustraliens
11 September, Australia
☀️ 23 °C
Auf dem Weg in den Kalbarri Nationalpark frühstücken wir in dieser charmanten historischen Kleinstadt, in der sich Bergbau-Vergangenheit und bunte Schafe gute Nacht sagen.
Gegründet wurde das Städtchen mitten im Kupfer - und Bleirausch und hieß anfangs unprätentiös einfach nur „The Mines“. Heute geht es mit 800 Einwohnern deutlich entspannter zu - ein Ort, an dem man sich noch grüßt und die Uhren ein wenig langsamer ticken.
Die Hauptstraße ist gesäumt von denkmalgeschützten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, die der Stadt das Flair eines alten Filmdrehortes verleihen.
Wir lieben solche Orte und kommen in den Geschäften schnell mit den überaus freundlichen Besitzerinnen ins Gespräch. Auffällig ist, es sind alles Frauen in einem charmanten Alter! 😉 Ein unvergesslicher und toller Beginn eines neuen Tages.Baca lagi

Pengembara
Ich liebe die "Acubras" ... die mit dem Opalstein. einfach unverwüstlich
Rockstars der Urzeit
10 September, Australia
☀️ 16 °C
Oder anders gesagt, die „lebenden Steine“ am Lake Thetis.
Mal ehrlich: Wenn wir an Australien und wilde Natur denken, haben wir meistens kuschlige Koalas, die Kängurus von gestern, oder wenigstens eine Schlange im Sinn. Aber was wäre, wenn wir erzählen, dass die absoluten VIPs von Down Under weder Fell noch Giftzähne haben? Sie atmen nicht mal richtig. Sie liegen einfach nur rum. Seit ein paar Milliarden Jahren.
Willkommen am Lake Thetis in Western Australia, der Heimat der Stromatolithen und Thrombolithen – den wohl ältesten und gleichzeitig entspanntesten „Influencern“ des Planeten.
Optisch erinnern die Gebilde am Seeufer ehrlicherweise ein bisschen an versteinerte Kuhfladen oder sehr alte, graue Riesen-Muffins. Aber der Schein trügt! Diese „Steine“ leben. Na ja, zumindest fast. Es handelt sich um mikroskopisch kleine Cyanobakterien, die sich über Jahrtausende hinweg Schicht für Schicht mit Sedimenten verbunden haben.
Das Beste daran: Diese winzigen Kerle sind der Grund, warum wir überhaupt existieren! Vor rund 3,5 Milliarden Jahren haben ihre Vorfahren angefangen, per Fotosynthese Sauerstoff in die Erdatmosphäre zu pumpen. Ohne diese urzeitlichen Algenmatten gäbe es heute weder Kaffee, noch Netflix – und auch uns nicht. Ein bisschen Respekt vor den grauen Klumpen ist also durchaus angebracht!
Stromatolithen sind extrem wählerisch. Sie wachsen nur dort, wo das Wasser doppelt so salzig ist wie das Meer – und der Lake Thetis nahe der Küstenstadt Cervantes bietet ihnen genau dieses Wellness-Programm. Weltweit gibt es nur eine Handvoll Orte, an denen man diese lebenden Fossilien noch in Aktion bewundern kann. Die berühmteren Verwandten wohnen weiter nördlich in der Shark Bay, aber das Tolle am Lake Thetis ist: Es ist deutlich weniger los und du kommst dank eines super angelegten, 1,5 Kilometer langen Rundwegs inklusive Holzsteg direkt über dem Wasser extrem nah an die Urzeit-VIPs heran.
Wir stehen auf dem Steg und nehmen die frühmorgendliche Stille und das leise Plätschern des Sees in uns auf. Ob die Jungs uns was sagen wollen? Wir halten nochmal kurz inne und flüstern: „Danke für den Sauerstoff, ihr Lieben“!
So früh am Tag und wir haben schon so viel gelernt!
Der Rest des Tages vergeht mit Staunen über die üppige Frühlingsnatur, schönen Rastplätzen am Meer und Einkaufsvergnügen in der Shoppingmall von Geraldon.
Unser Campingplatz liegt wieder direkt am Meer, allein der Wind und das viele Seegras halten mich vom Schwimmen ab. 😅😎Baca lagi

Pengembara
Und überall schon der Australische rote Sand/Erde über die ihr euch ( zurück in Deutschland) mal freuen werdet, wenn ihr sie in der hinterletzten Tasche noch findet 🤣🥰

PengembaraAch Renate, ich liebe Deine Art zu schreiben❣️Herzerfrischend und lehrreich ……Liebe Grüße ans andere Ende der Welt👋👋👋👋👋
Grasbäume und der Nambung Nationalpark
9 September, Australia
🌬 21 °C
Der Tag ist noch lange nicht zu Ende, wir sind weiter auf dem Indian-Ocean-Drive an der Küstenlinie unterwegs. Wir sehen das Meer, weiße Dünen im Landesinneren und jede Menge sogenannter Grasbäume. Früher „Black Boys“ genannt, zählen sie zu der typisch australischen Vegetation. Der Stamm übersteht jedes Buschfeuer, das Gras darauf wächst wieder nach. Von einem Parkplatz aus, laufe ich durch diese, uns völlig unbekannte eigentümliche Botanik. Unglaublich was die Natur so hervorbringt.
Unterwegs gibt’s auch noch fotogene „Caution Wildlife“ Warnschilder.
Darauf abgebildet sind das Känguru, der Emu und der Schnabeligel.
Kurz vor Cervantes, unserem nächsten Ziel, biegen wir ab in der Nambung Nationalpark. Es stand noch ein besonderes Highlight auf dem Programm:
die Pinnacles!
Rund 200 Kilometer nördlich von Perth ragt hier eine der skurrilsten Landschaften Australiens aus dem Boden.
Mitten in einer weiten Wüste aus feinstem, gelbem Quarzsand stehen tausende von bizarren Kalksteinsäulen. Manche sind nur fingerhoch, andere ragen bis zu vier Meter in den Himmel. Das Ganze wirkt absolut surreal – fast wie eine Kulisse aus einem Science-Fiction-Film oder eine raue Mondlandschaft direkt an der Küste Westaustraliens.
Wie sind diese Säulen entstanden? Die Geschichte hinter den Pinnacles reicht ca. 25.000 bis 50.000 Jahren zurück. Damals zog sich das Meer aus dieser Region zurück und hinterließ riesige Mengen an Muschelresten und Kalkablagerungen. Über die Jahrtausende hinweg setzten sich Quarzsand und Pflanzenerosion darüber. Regen wusch den Kalk tiefer in den Boden, wo er sich verfestigte. Schließlich trug der Wind den weichen Sand an der Oberfläche wieder ab – und legte die versteinerten Pfeiler frei, die wir heute bestaunen können.
Das Coole hier ist, dass man die Wüste auf verschiedene Arten erkunden kann. Es gibt einen markierten Fz-Rundweg (den Pinnacles Desert Drive), den man im Schritttempo mit dem Auto abfahren kann. Wir sind aber zu Fuß losgezogen, um ganz nah an die rauen Säulen heranzukommen.
Unser Campingplatz in Cervantes liegt direkt am Strand.
Passend zu diesem geilen Tag gibt es einen eben solchen Sonnenuntergang.Baca lagi

PengembaraUns haben die Pinnacles auch so gut gefallen. In Cervantes unbedingt zum Lobstern Shak zum Lobster Essen https://findpenguins.com/0hcxzcinrtqhv/footprin…
Wo dir Koalas & Kängurus „Guten Tag“ sagen!
9 September, Australia
☀️ 20 °C
Wir cruisen auf dem -Indian Ocean Drive- Richtung Norden. Die Sonne lacht, die Stimmung an Bord ist gut. So kommen wir in den Yanchep-Nationalpark.
Nur eine knappe Stunde nördlich von Perth wartet ein weiteres faszinierendes Stück Australien auf uns!
Ein Highlight in dem kleinen, grünen NP ist der Koala Boardwalk. Du spazierst auf einem Holzsteg mitten durch die Baumkronen und bist den flauschigen Eukalyptus-Liebhabern so nah, dass du sie fast schnarchen hören kannst.
Auf einer großen Wiese tummeln sich die Kängurus und fressen seelenruhig und völlig tiefenentspannt – ab und zu werden aufmerksam die Ohren hochgestellt und zwar dann wenn neugierige Touristen mit ihren Kameras meinen, noch näher ranschleichen zu müssen. Yanchep hat eine ganz entspannte und besondere Atmosphäre. Hierher kommen Leute mit ihrer Picknickdecke und genießen Natur und Tiere.
Wahrscheinlich sind jetzt zu viele Fotos von den Tieren, die wir noch nie life gesehen haben, in der Fotogalerie. Aber -ich kann nicht anders. Es war einfach überwältigend. 😍Baca lagi

PengembaraJaaaaaa, wir freuen uns wie kleine Kinder über diese Erlebnisse heute! 😉
In Fremantle -Western Australia
9 September, Australia
☀️ 15 °C
Das Wohnmobil ist jetzt unser neues Zuhause. Gestern in der Apollo-Station in Perth verlief die Übernahme unseres Mercedes Alkoven Modells reibungslos, dank der gut vorbereiteten Crew. Wir sind einigermaßen zufrieden, auch wenn der Standard etwas anders ist als gewohnt. An der ein oder anderen Stelle wundert man sich schon, dass ein so fortschrittlicher und moderner Kontinent wie Australien Technik und Ausstattung im Fahrzeug von vorgestern hat. Der größte Hit ist das Waschbecken im Bad. 😅
Eingekauft wird bei Woolworth und im Aldi, wo wir auch gleich die spartanische Wohnmobilausstattung ergänzen. In der Warteschlange an der Kasse empfiehlt mir eine nette Kundin, unbedingt in Fremantle, unserem nächsten Ziel mit CP, Kaffee trinken zu müssen. Der beste Kaffee in ganz Australien käme aus Fremantle.
Heute Morgen also auf nach Fremantle. Nach einer erstaunlich kalten Nacht, in der wir alle Decken zusammensuchen mussten, können wir einen heißen Kaffee gut gebrauchen. 🥹
Fremantle, liebevoll Freo genannt, zeichnet sich durch seine einzigartige Mischung aus maritimem Kolonialcharme und einer tief verwurzelten Craft-Beer- und Kaffeekultur aus. Wir frühstücken ausgiebig und genießen hervorragenden Kaffee. Jeder zweite, dem wir auf der Straße begegnen, hat einen „To Go“ in der Hand. Für Craft-Beer ist es noch etwas zu früh.
Übrigens, ein spannendes Kulturhighlight zum Schluss: das Round-House!
Es thront direkt auf dem Arthur Head in der Nähe des Hafens und ist tatsächlich
das älteste Gebäude in ganz Western Australia ( gebaut 1831). Obwohl es „ Round-House“ heißt, hat es eigentlich zwölf Ecken und diente anfangs als Gefängnis.
Pünktlich um 13.00 Uhr wird die historische Zeitball-Kanone abgefeuert. Das können wir heute nicht abwarten, auf unserer 220 Kilometer langen Etappe gibt es noch einiges zu erleben.
Der weite Ausblick auf den Indischen Ozean entschädigt aber dafür und zwei Coffee-to-Go tun ihr Übriges!Baca lagi

PengembaraDann wünsche ich euch eine gute pannenfreie Fahrt mit eurem Womo und ich freue mich auf eure Berichte.
G‘day Perth
7 September, Australia
☀️ 18 °C
Nach der extrem feuchten Schwüle in Singapur ist die kühle Nacht von Perth wie ein wohltuendes Geschenk.
Genau um Mitternacht poltern die Koffer übers Band, alles ist heile angekommen und die symphatische australische Security-/Zoll Frau interessiert sich auch noch mitten in der Nacht für unser Tourbuch. Sie ist sehr beeindruckt von unseren Reisezielen und begrüßt uns aufs herzlichste in ihrem Land.
Der Blick aus dem Hotelfenster heute Morgen könnte gegensätzlicher nicht sein. Unser Nachbar gegenüber hat auf seiner Dachterrasse ein Zitronenbäumchen. Ich rieche förmlich den Duft der Früchte in meinem Kopf. Nebenan recken riesige Kräne ihre stählernen Arme in den blauen Himmel. Sie sind schon fleißig bei der Arbeit, während wir uns verschlafen die Augen reiben und noch nicht so ganz realisiert haben das wir tatsächlich in AUSTRALIEN sind.
Ein strahlend blauer Himmel und angenehme 21° machen Lust auf die heutige Stadtrundfahrt durch Perth. Mit Ingrid, eine in den 80ziger Jahren ausgewanderten Deutschen haben wir wieder eine sympathische und sachkundige Führerin. Sie unterhält uns mit Anekdoten aus ihrem Leben und erzählt anschaulich die Entwicklung von Perth. Im Kings Park mit 110 m die höchste Erhebung in der Stadt erleben wir den beginnenden Frühling in Westaustralien. In diesem großen Areal des botanischen Gartens erfahren wir warum Westaustralien auch der Wildflowerstate genannt wird.
Besonders hervorzuheben sind die exotischen Blütenstände der „Mangles Kangaroo Paw“, einer einzigartigen Pflanzenart, die nur hier gedeiht.
Getoppt wird dieser unvergessliche Tag in Perth nur noch von einem phantastischen Abendessen im 33 Stock des „ C Restaurant in the Sky“.
Von hier oben hat man einen wunderschönen 360 Grad Blick auf die Stadt.
Du brauchst dabei nicht aufzustehen, die Drehung des Raumes macht es möglich, dass alles an dir vorbeizieht und du dich auf das phantastische und phantasievoll angerichtete Menü konzentrieren kannst. Beim Schreiben läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen.
https://maps.app.goo.gl/rXByBhn5kF17zWuw5?g_st=ic
Ich kann nur sagen: Perth, du hast dich in unser Herz geschlichen!Baca lagi

Pengembara
Endlich mal fantasievolle Großstadt Architektur- hier in China sind das ja alles furchtbare - zum großen Teil- leerstehende Hochhaus Bunker en masse

PengembaraJa das stimmt, die Stadt hat was! Bin gespannt wie sich die anderen australischen Städte darstellen! Alles Gute 👍👋
Grüne Metropole & Schmelztiegel der Kulturen
6 September, Singapura
⛅ 33 °C
Bevor es endgültig nach Australien geht, wartet noch eine Stadtrundfahrt der besonderen Art auf uns.
Alvin, unser deutschsprachiger Führer ist ein Juwel in der Erzählkunst über die Geschichte der jetzt auf 6 Millionen Einwohner angewachsene Stadt. Ein großer Teil davon wurde in den letzten Jahrzehnten dem Meer abgerungen. Holländische Ingenieure und japanische Arbeiter waren maßgeblich beteiligt.
Sie bauten eine „Stadt im Garten" statt einem Beton-Dschungel. Denn wer an eine der wichtigsten Finanzmetropolen denkt, hat oft grauen Asphalt im Kopf. Nicht hier! Fast 50 % der Stadtinsel bestehen aus Grünflächen. Singapur bepflanzt seine Hochhäuser teilweise regelrecht mit vertikalen Gärten, Dachparks und Millionen von Bäumen.
Singapur ist nicht einfach nur eine Stadt – es ist ein ganzer Archipel! Neben der riesigen Hauptinsel gehören 63 weitere, kleinere Inseln zum Staatsgebiet.
Und jetzt noch kurz zu dem Kaugummi-Mysterium: Ja, das berühmte Verbot! Du darfst Kaugummi mittlerweile zwar legal kauen, aber du kannst im Laden keines kaufen. Der Verkauf ist extrem streng reglementiert (nur zuckerfreie Zahnpflegekaugummis gibt es auf Rezept in der Apotheke). Wer Müll auf die Straße spuckt oder wegwirft, riskiert saftige Geldstrafen. Dafür ist die Stadt aber auch so sauber, dass man sprichwörtlich vom Boden essen könnte.
Ich habe schweren Herzens meinen Kaugummi zuhause gelassen, damit ich hier nicht „verhaftet“ werde. 🥲
Singapur hat gleich vier offizielle Amtssprachen (Englisch, Mandarin, Malaysisch und Tamil). Die Einheimischen haben daraus "Singlish" gemixt – eine ultra-lässige Mischung, die du an jeder Straßenecke hörst.
Wir laufen durch den alten Botanischen Garten. Er gehört zum Weltnaturerbe der UNSESCO. Wir lauschen den Worten unseres Guides, der irgendwie jede Pflanze kennt.
Und später beeindrucken uns die Viertel: Chinatown, Little India, jüdisches Viertel (Maschallah)
Wir trinken geeisten Milchtee, eine besondere Spezialität und sind völlig geflasht von diesen vielen verschiedenen Eindrücken, Gerüchen und der feuchten Hitze. 😉😅
Müde aber glücklich sitzen wir jetzt am Flughafen und freuen uns auf Down Under!Baca lagi

PengembaraDanke für die Eindrücke, unglaublich diese Stadt, und alles auf dem gleichen Planet. Nun habt einen guten Flug und viel Glück auf eurer Traumreise.
In der Löwenstadt Singapur!
5 September, Singapura
⛅ 30 °C
Der Film „Der Teufel trägt Prada, Teil2 „ lässt uns nur so fliegen durch die Nacht im Airbus 380, einem gewaltigen und sehr geräumigen Flugzeug! Eine unglaublich aufmerksame Crew von Singapore-Airlines liest uns jeden Wunsch von den Augen ab. Wir fühlen uns wohl an Bord!
Überhaupt war das eine sehr entspannte Anreise mit einem neuen ICE von Köln nach Frankfurt-Flughafen. Der Zug war überraschenderweise wenig frequentiert. Am Bahnsteig in Köln herrschte dagegen emsiges Gedränge und eine unglaubliche Lautstärke. Die Lautsprecherdurchsagen kommen im Minutentakt. Wir sitzen auf langen Bänken mit Menschen, die ganz unterschiedliche Ziele haben: nach Hamburg, nach Wanne-Eikel nach Grönland, auf die Kanaren und nach Australien. Alle eint der eine Moment: Die Anzeigetafel und der Gedanke, „hoffentlich ist der Zug auch pünktlich“.😅
Singapur kämpft bei unserer Ankunft mit einer Dunstglocke aus Rauch-Smog der von den Waldbränden in Indonesien herüberweht.
Die hohe Luftfeuchtigkeit tut ein Übriges, so dass man sich vorkommt wie in einer Waschküche, derer Maschinen noch mit Holz befeuert werden.
Das tut unserer Freude, wieder mal hier zu sein, keinen Abbruch.
Diese unglaubliche Abendstimmung an der Waterfront, der speiende Löwe, der seine Gischt meterweit versprüht. Die Menschen aus aller Welt und wir genießen das unglaubliche Panorama. Lecker essen in einer Garküche und zum Abschluss einen Singapore-Sling im Raffles Hotel, (der Engländer Raffles hat Singapore gegründet) das gehört einfach zu einem Aufenthalt in dieser pulsierenden Metropole dazu. Diese berühmten Drinks, in der Longbar des Hotels, wo die Erdnussschalen traditionell auf dem Boden landen, reißen das erste Loch in unsere Reisekasse. 😂
Das nächste Mal melde ich mich aus Australien!Baca lagi
Bereit für Down Under und Aoteara
30 Ogos, Jerman
☁️ 24 °C
Das Paradoxeste an einer Wohnmobilreise durch Australien und Neuseeland ist der Start: Um monatelang die absolute Freiheit ohne Kofferpacken zu genießen, muss man genau das vorher in Perfektion tun. Das Packen für das andere Ende der Welt war die härteste Disziplin der gesamten Vorbereitung - ein Tetris- Spiel gegen das Kilolimit der Fluggesellschaft, während man im Kopf schon auf den endlosen Highways des Outbacks unterwegs ist und das Knistern des Lagerfeuers hört.
Jetzt ist es geschafft, der schwerste Schritt ist getan. Die Reißverschlüsse halten. Die Unterlagen sind vollständig, die Planungen abgeschlossen.
Die Vorfreude ist grenzenlos. 😅
Wir hatten im Vorfeld auch über eine Verschiffung unseres Wohnmobils nachgedacht, die Hygienebedingungen vor allem in Australien sind extrem hoch, die Entseuchung in Bremerhaven kostenintensiv und ohne Garantie dass in Australien bei der Ankunft des Schiffes alles glatt läuft.
3 Monate reisen wir also jetzt in einer Gruppe durch den riesigen Insel-Kontinent, getreu dem Motto: Jeder für sich und doch nicht alleine. Wir freuen uns auf eine einzigartige Natur im australischen Outback mit dem imposanten Sandsteinfelsen Uluru als ultimativen Höhepunkt , auf kosmopolitische Städte wie Sydney, Melbourne, Adelaide, Darwin und Perth. Auf die kilometerlangen Strände des „Eighty Miles Beach“ an der Westküste, die Great Ocean Road im Süden und auf das Weltnaturerbe und längstes Riff der Erde-Great Barrier Reef.
Nicht zu vergessen die bekannten Weinregionen im kühleren Süden, wie das Barossa Valley welches eine knappe Stunde entfernt von Adelaide auf uns wartet. Die Region ist weltberühmt für extrem kräftige, schwere Shiraz-Weine von Teile jahrhundertealten Rebstöcken.
Im Yarra Valley, direkt vor den Toren Melbournes gelegen, wachsen hervorragende Chardonnays und elegante Pinot Noirs. Nördlich von Sydney liegt die älteste Weinregion des Landes besonders bekannt für ihren langlebigen spritzigen Weißwein Semillon. Auf den bin ich besonders gespannt. 😋
Australien hat auch eine boomende Mikrobraukultur. Sie gehört zu den kreativsten weltweit. Fast jede größere Ortschaft oder beliebte Urlaubsregion hat heute eine eigene Microbrewery mit angeschlossenem Taproom (Ausschank)
Die Brauereien sind oft die gemütlichsten Community-Treffpunkte und liegen in alten Lagerhallen oder auf idyllischen Farmen.
Sie gehören ebenso zur Kultur des Landes wie die Ureinwohner des Landes, die Aborigines. Sie haben als Jäger und Sammler keinen großflächigen Getreideanbau betrieben und von daher natürlich kein klassisches, getreidebasiertes Bier brauen können.
Sie besaßen aber ein tiefes Wissen über Fermentation und stellten seit Jahrtausenden ihre eigenen, traditionellen alkoholischen Getränke her.
So könnte ich jetzt ewig weiterschreiben und das ist erst Australien.
Nach der Rundreise, die im Dezember in Cairns endet, fliegen wir in die Südsee und relaxen auf den Cookinseln, in Rarotonga und Aitutaki. Diesen Trauminseln widme ich einen eigenen Reisebericht.
Im Anschluss besuchen wir noch Neuseeland und cruisen mit einem Wohnmobil der Firma Britz über die Nord-und Südinsel. Auch diese Erlebnisse erzähle ich in einen eigenen Reisetagebuch.
Mal sehen wann wir wieder nach Hause kommen. 😉
Am kommenden Freitag geht es los. Ab Frankfurt fliegen wir zu unserem ersten Reiseziel Singapur!
Über alle die mitkommen, freuen wir uns!
**G’ day Australia! „Die Welt gehört dem, der sie genießt!** 🍀😎Baca lagi

PengembaraGute Reise 🍀 Bin sehr gespannt auf eure Berichte. Für uns geht es in drei Wochen nach Australien

PengembaraWohin denn? Seid ihr auch mit dem Wohnmobil dort unterwegs. Vielleicht gelingt ja ein Treffen. Wir fahren von Perth aus die Westküste hoch und über Darwin in die „rote Zone“ zum Uluru. Alles Gute und euch auch eine gute Reise 👋

PengembaraWir fliegen über Hongkong nach Sydney und dann mit dem Womo die Ostküste hoch. Dann geht es für zwei Wochen nach Perth, da lebt die Tochter. Einiges haben wir uns schon vor zwei Jahren angesehen, da beschränken wir uns jetzt auf die Ostküste. Wir lesen sicherlich, wo der andere gerade ist https://findpenguins.com/0hcxzcinrtqhv/trip/66e…



















































































































































































































































































































































Sabine-on-Tour
mit einer Drohne hat man direkt einen ganz anderen Überblick über die Schönheiten der Natur...
Pengembara
Durftet ihr Drohnen mitnehmen??
PengembaraJa, die kleinste Drohne darf man mitnehmen, aber nicht überall fliegen lassen.