Ethiopia
Addis Ababa

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31 travelers at this place

  • Day9

    Ende eines Abenteuers

    May 5, 2019 in Ethiopia ⋅ ☀️ 27 °C

    Der Sonntagmorgen startete entspannt mit der Abfahrt gegen 9.00 Uhr. Das bedeutet natürlich nicht, dass es so weiterging. Zuerst gab es Kaffee im Altstadtviertel, dann ging es zum Textilmarkt. Tücher, Kleider, Schals (gefühlt 100 Stück, die Detlev eingesackt hat), Armbänder und Einkaufsbeutel. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Lunch gab's in der Pizzeria, zum Glück mit WC, wenn auch sehr eng, aber irgendwann erwischt es jeden mal.
    In der Stadt war Sonntagstrubel, die orthodoxe Kirche feierte laut und lang. Die Kirchen geschmückt in den afrikanischen Nationalfarben, auch die Straßen. Brot wurde an Vorbeifahrende verteilt. Die Menschen waren alle in hellen Farben gekleidet. Ein sehr freundliches Straßenbild. Überall tauchten bunt schillernde Sonnenschirme in dem Getümmel auf. Scheinbar auch ein Tag zum Heiraten. In meinem Leben habe ich noch nie so viele Bräute an einem Tag gesehen. Ein rückwärts fahrendes Auto auf der Hauptstraße veranlasste Abebe zum Ausweichen, was nicht half, das andere Auto touchierte uns hinten. Streit und Ärger. Aber Abebe blieb ruhig.
    Der nächste Weg führte uns auf den Entoto in ca. 3000m Höhe. Der Blick auf das fast dunstfreie Addis Abeba ist sehr beeindruckend. Dort oben war schon im 16. Jh. Sitz der Könige von Shoa. Menelik ließ dort seine erste Kirche erbauen.
    Wir suchten noch nach Messern und Verpackungsfolie. Addis ist groß und Abebe kennt gefühlt alles und jeden. Dabei entdeckten wir immer noch einen weiteren Markt. Zum Schluss fanden wir noch einen kleinen Marktplatz. Dort wurden die letzten kleinen Mitbringsel eingekauft. Beim Einsteigen ins Auto fehlte dann ein Handy. O-Ton: "Nicht schon wieder!" Also zurück zum Markt und ohne Erfolg. Im Hotel angerufen und suchen lassen. Nichts! Dann intuitiv schaute Detlev mit der Taschenlampe im Auto nach und, sieh da, da lag es. Die Freude war bei allen groß.
    Der Abschied am Flughafen war herzlich. Wir hatten eine intensive, spannende und erlebnisreiche Woche mit Abebe, das schmiedet zusammen,
    Aber, wir sehen uns wieder!
    Der Flughafen war voll, 1. Kontrolle: Schuhe aus und durch, Einchecken, 2. Kontrolle: Pass und Befragung und endlich durch. Denkste! 3. Kontrolle: zum Terminal 15, bitte Schuhe aus. Überall Schlangen ohne Ende. Dafür ruhiger Flug mit gutem Komfort.
    Auf Wiedersehen Afrika!😥🙋‍
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  • Day8

    Mit Crazy Abebe durch das crazy Addis

    May 4, 2019 in Ethiopia ⋅ 🌙 24 °C

    8.30 Uhr Abfahrt zum Einkaufen auf gefühlt 5 verschiedenen Märkten in Addis. Afrikanisch sollte man immer mindestens 15 Minuten Karenzzeit einplanen. Computerrechnung, Schulbücher für die 7./8. Klassen, Chemikalien haben wir, Farben und Lehrertische müssen wir nachorganisieren. Die restliche Zeit bis 18.30 Uhr haben wir den großen Merkato (Markt) besucht. Mir fehlen die Worte um dieses Treiben zu beschreiben. Das ist nicht nur Handeln, das ist Leben auf und mit dem Markt. Es wird gearbeitet, gelötet, geschweißt, geflochten, genäht, transportiert, gebaut, gebetet ... Es riecht nach Kräutern und Gewürzen, Esel laufen zwischen den Autos herum, Menschen reden, spielen und sitzen einfach nur da.
    Der Silberpiazza, eine der ältesten Händlestraßen in Addis, war das letzte Einkaufsziel des Tages. Ohrringe und Oberhemden wurden gekauft, leider eine gute Sonnenbrille versetzt. Obwohl wir 10 Min. später nachfragten, war es zu spät.
    Den letzten Abend verbrachten wir im Folklorerestaurant mit Buffet und Schautanz. Da ist man nur noch sprachlos. Aber Friedemann war auch echt Klasse auf der Bühne.
    Jetzt Koffer packen und schlafen in den letzten Tag hinein.
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  • Day7

    Zurück in die Hauptstadt

    May 3, 2019 in Ethiopia ⋅ ☀️ 26 °C

    Noch bevor wir zum Frühstück gingen, war Abebe schon mit einem Hinterrad zugange, ausbauen, in der Stadt reparieren lassen, einbauen. Die Zeit reichte, um das Frühstück (trockenes Brot, Kaffee, Rührei und Marmelade) zu uns zu nehmen.
    Ich war übrigens nicht die einzige gewesen mit Riesenkakerlaken-Begegnung, aber wir haben es sie alle überlebt.
    Auf dem Weg zurück machten wir Halt bei den Karaju Oromi. Das ist ein Nomadenvolk, das in der Awashregion unterwegs ist. Arme Menschen mit viel Stolz. Abebe musste sich erst als Oromi outen, bevor sie uns akzeptierten und in ihr Dorf ließen. Das bestand aus ca. 6 rechteckigen Häusern und ca. 50 m weiter standen noch vielleicht 5 Rundhütten. Es war gerade der Wasserwagen da, also pures Volksgetümmel, das wir dann mit Süßigkeiten, Stiften und Spielzeug noch aufmischten. Hübsche Menschen mit dezentem Perlenschmuck, neugierige Kinder und wieder diese Freundlichkeit und Offenheit gegenüber den Ferengi, wie die Ausländer hier genannt werden, kein Betteln nach Geld!
    In Adama machten wir dann Halt in der "Fleischerei", wo traditionell rohes Fleisch vom Zebu (Buckelrind) serviert wird. Bernd und Abebe haben den Fleischteller mit rohen Stücken bestellt und genossen, uns alle haben sie ein kleines Stück kosten lassen. Ich muss sagen, es schmeckte sehr buttrig, war zart und frisch. Wir bekamen dann die gebratenen Strücke in einem speziellen Tischgrill serviert, super lecker.
    Kaffee gab es in einem Hotel mit Spa und Pool, den unsere Kleinen (Elli, Kiell und Friedemann) ganz schnell in Beschlag nahmen. Das gefiel augenscheinlich der einen oder anderen jungen Frau, die das Geschehen vom Rand betrachteten. Kjell musste sogar für ein Selfi herhalten.
    Nun sind wir wieder in Addis, können langsam runterfahren und morgen den Rest für die Schule erledigen. Hört sich einfach an, aber wir sind hier in Äthiopien!
    Zum Abendessen führte uns Abebe in eine Kunstgalerie mit Pizzeria. Schöne Bilder, leckeres Essen.
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  • Day6

    Kleine Wanderung

    December 8, 2017 in Ethiopia ⋅ 🌙 19 °C

    Sind nun schon sechs Tage in Addis und flüchten uns ab und zu in Hotels oder Parks um wenigstens etwas dem Smog zu entkommen.
    Heute sind wir auf den Berg Entoto gewandert, man hat bei den ersten Metern schon direkt gemerkt wie uns die Höhenmeter zu schaffen machen :D aber am Ende waren wir froh, als wir oben angekommen sind, beim Rückweg haben wir dann sogar eine andere Route abseits der Straße genommen und werden langsam sogar etwas wanderbegeistert.Read more

  • Day10

    Der größte Markt Afrikas

    December 19, 2019 in Ethiopia ⋅ ☀️ 20 °C

    Gleich nach dem Frühstück lernen wir unseren Reisebegleiter für die nächsten 10 Tagen durch den Süden Äthiopiens kennen, Mesfin. Leider war es Uli nicht möglich, einen eigenen Mietwagen zu mieten. Man traut den europäischen Fahrkünsten hier nicht und so gräbt Uli sich in den letzten Wochen durch das äthiopische Internet und findet schließlich und endlich Mesfin, erfahren am Steuer eines Pkw's und vor allem, erfahren im Umgang mit den verschiedenen Stämmen im Süden des Landes. So wenig angenehm mir der Gedanke einer ständigen Reisebegleitung in den nächsten 10 Tagen ist, so viel sicherer fühle ich mich aber in einheimischer erfahrener Gesellschaft im Umgang mit spuckenden oder womöglich Giftpfeile schießenden Eingeborenen. Ich lasse Mesfin und Uli auf jeden Fall den Vortritt. Mesfin ist ein angenehmer, freundlicher und zurückhaltender junger Mann. Ich bin beruhigt. Wir besprechen die Reiseroute und die Verhaltensregeln für die nächsten 10 Tage. Regel Nummer 1: Kein Alkohol für die Mursis! Ich hatte nicht vor, mit Wodkaflaschen dort aufzuschlagen! Uli? Gegen Mittag fährt uns Mesfins Kollege zu unserem ersten Ziel in Addis Abeba, dem Merkato. Ein Markt, eine Marktstadt in der Stadt. 13.000 Menschen in Bewegung auf dem größten Freiluftmarkt Afrikas. Der Markt ist in Sektionen für Gewürze, Kaffee, Metall, Recycling, Textilien, Second-Hand-Kleidung, Töpfe, Körbe und vieles mehr gegliedert, übersät mit Schneidern und Schuhputzern. Ein ständiger Strom von Menschen, Autos, Lastwagen und Eseln, die Waren auf engen Gassen transportieren, fährt, läuft, fließt an uns vorbei. Ich klammere mich staunend, ungläubig, fasziniert und unsicher an Uli. Auf unseren Reisen in den letzten Jahren haben wir schon viele Märkte besucht, immer war es für mich der größte. Und hier stehe ich zwischen 13.000 Äthiopiern wirklich auf dem Größten, bestimmt der ganzen Welt;-) Und fühle mich wieder wie ein bleichgesichtiger Exot. Ich versuche unentwegt, ein freundliches Gesicht über den Markt zu tragen. Das gelingt mir in der chaotischen Menge nicht sehr oft. Vermutlich sehe ich meist eher aus, wie ein angeschossenes, verängstigtes Reh. Jeder cm dieses unendlich großen Marktes ist belegt mit allem, was ich hier aktuell nicht brauche, deshalb suchen wir nach 2 Stunden und ungefähr einem besuchten Hundertstel des Marktes unseren Fahrer und den Weg aus diesem beeindruckendem Labyrinth. Auf dem Heimweg in unser Hotel trinken wir den besten Kaffee Äthiopiens. Wahrscheinlich gibt es hier an jeder Ecke den besten, aber der bittere Trank war wirklich erstaunlich gut. Wie sollte es anders sein in der Heimat des Kaffees! Und um den Kaffeegenuss zu vervollkommnen, sitzen wir nur wenige Minuten später in einem Restaurant vor einem wunderbaren äthiopischem Gericht, einer Injera. Ein spezielles Sauerteigfladenbrot hergestellt aus dem einheimischen äthiopischen Getreide Teff.  Ein perfekter erster Tag in einer großen fremden Stadt!Read more

  • Day9

    Jump to Afrika

    December 18, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 12 °C

    Wie zwei bleichgesichtige Aliens sitzen wir im Flugzeug nach Addis Abeba in Äthiopien. Nach zwei regenreichen, bettlägerigen Tagen im seychellischem Paradies ruft das unbequeme und unbekannte Abenteuer. Ich habe ganz und gar keine Vorstellung vom dem, was mich in diesem afrikanischen Land erwartet. Und kenne auch niemanden, der diese Vorstellung besitzt, außer Reisereportagen und Reiseführer. Deshalb erntet man im Gespräch nach der Antwort auf die Frage, "Wohin geht es denn diesmal in den Urlaub?" , nur hochgezogene Augenbrauen und ein ungläubiges "Aha!". Und jetzt sind wir auf dem Weg in das "Aha!" - dorthin, wo laut Charles Darwin vor 6 Mio Jahren alles anfing, die Wiege der Menschheit, die ersten erfolgreichen Gehversuche des Homo Sapiens. Wenn nicht ein fleißiger Tübinger Forscher den 11,62 Mio alten Udo aus dem Allgäu entdeckt hätte. Nachdem auch schon in Ungarn, Bulgarien und Griechenland die Wiege stand. Wo auch immer, wir werden in den nächsten 12 Tagen in dieses Land eintauchen, den Süden erkunden und hoffentlich ohne an den Marterpfahl gebunden zu werden, eine bunte, afrikanische Reise überstehen.
    Heute sind wir nach 3 Stunden Flug in Addis Abeba gut gelandet und ohne Verzögerung liegen wir im schönen Hotelzimmer in der Nähe des Flughafens mit Blick auf die bunten Lichter der Stadt.
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  • Day2

    Stadtrundfahrt in Addis Abeba

    November 7, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir besuchen das Nationalmuseum und erfahren einiges über die Geschichte Äthiopiens. Äthiopien wird auch das Dach von Afrika genannt. Kein anderes Land liegt auf die gesamte Fläche gesehen so hoch wie Äthiopien. Addis Abeba liegt schon auf über 2000m und es geht nach Norden immer weiter aufwärts. Auch wird Äthiopien die Wiege der Menschheit bezeichnet. Hier soll der Mensch entstanden sein. Beweis dafür ist "Lucy", welche man im Museum betrachten kann. Äthiopien ist berühmt für seinen Kaffee, auch dieser soll ursprünglich von hier stammen. Kaffee wird unser Begleiter auf dieser Reise.
    Das äthiopische Essen ist gewöhnungsbedürftig und nicht so jedermanns Geschmack. Ich habe es gekostet und mir meine eigene Meinung gebildet.
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  • Day2

    Addis Abeba

    November 7, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir fahren zu einem Aussichtspunkt, dem Entoto, Addis Abeba's Hausberg, der etwa 3000m hoch ist. Auf der Straße begegnen wir den sogenannten Holzsammlerinnen. Frauen, die Eukalyptusäste sammeln, zu schweren Bündeln zusammenpacken und sie dann bergab auf ihren Rücken tragen. Dies ist eine menschenunwürdige Arbeit, ist aber eine wichtige Einnahmequelle für die Frauen und deren Familie, denn das Holz wird dann als Feuerholz verkauft. Von hier hat man einen wundervollen Blick auf die dritthöchste Stadt der Welt. Danach besuchen wir den Mercato. Es ist vermeintlich der größte Markt Afrikas. Hier werden nahezu jegliche Artikel und Erzeugnisse verkauft.Read more

  • Day17

    Fels, FELS!!

    October 2, 2015 in Ethiopia ⋅ ⛅ 23 °C

    Es ging raus! Nen schöner klettertag über der Hauptstadt. Etwas bewachsen, aber gut machbar. Auf jeden Fall sind meine Schuhe zu eng für so lange Routen... Hätte ich mal die gemütlichen latschen eingepackt. Jetzt chillen an der amerikanischen Schule bei nem guten Burger(endlich) und miserablen Pommes und morgen geht es wieder raus!Read more

  • Day2

    Safe and sound!

    September 17, 2015 in Ethiopia ⋅ ⛅ 15 °C

    Angekommen und nach einigen Komplikationen und viel hoffen auf den Anschluss und das Gepäck ist alles da und ich Sitz mit Fritz im hostel und warten auf den Fahrer (tut das gut das zu sagen) Der bringt uns dann ins Büro und dort werden die (hoffentlich) letzten Formalitäten geklärt. Wenn das erledigt ist freut sich mein Körper auf jeden Fall über ne dusche und nen nickerchen!Read more

You might also know this place by the following names:

Addis Ababa, Addis Abeba, አዲስ አበባ, أديس أبابا, Адис Абеба, Adis Abeba, Αντίς Αμπέμπα, Adis-Abebo, آدیس آبابا, Addis-Abeba, Adís Abeba, אדיס אבבה, Addisz-Abeba, Ադիս Աբեբա, ADD, アディスアベバ, 아디스아바바, Neanthopolis, Adisabeba, अदिस अबाबा, Аддис-Абебæ, Аддис-Абеба, ئەددىس -ئەبىبە, 阿迪斯阿貝巴

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