Miriam Asp

Joined August 2016Living in: Salzburg, Österreich
  • Day14

    Wieder zuhause!

    January 3 in Austria ⋅ ⛅ -3 °C

    Wir sind zurück in Wien. Mit knapp einer Stunde Verspätung landet der Dreamliner von Ethiopian im nebelverhangenen Wien. Der Pilot hat von der Verspätung in Addis Abeba wieder einiges gut gemacht.
    Schlafen konnte ich nicht all zu viel, aber wenigstens ist die Weiterfahrt nach Hause mit dem Zug. Um 9.03 werden wir den Wiener Flughafen verlassen, so bleibt noch Zeit für ein Frühstück, bevor die Heimreise weitergeht. Ich freu mich schon auf ein ausgiebiges Mittagsschlaferl 🤣.

    Als wir gegen 13.00 zuhause ankommen nd die Türe aufsperren wollen, stellen wir fest, dass unsere Wohnungsbetreuerin das Sicherheitsschloß zugesperrt hat, wir den Schlüssel aber in der Wohnung liegen haben und nur den "normalen" Haustürschlüssel mithaben. Wir sind also ausgesperrt. Zum Glück erreichen wir unsere Wohnungsbetreuerin bei der Arbeit und so wird aus dem dringend notwendigen Schlaferl erstmals nichts, denn wir müssen zurück nach Wels fahren, den Schlüssel abholen. Gut eine Stunde später sind wir dann wieder zuhause und kommen endlich in die Wohnung. Wer eine Reise tut, hat immer was zu erzählen im Nachhinein!🤣🤣

    Das wars jetzt wirklich wieder! Bis zur nächsten Reise!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day13

    Zwischenstopp in Addis Abeba

    January 2 in Ethiopia ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach knapp 4 Stunden Flug von Antananariva, landen wir schon vor der ursprünglichen Zeit in Addis Abeba. Heute geht hier alles sehr schnell, der Security Check dauert keine 20 Minuten. Da wir 5 Stunden Wartezeit auf unseren Weiterflug haben, können wir den Bole International Airport diesesmal in Ruhe erkunden. Aber wirklich viel gibt es hier nicht zu entdecken. Wir kaufen nur 2 Packungen Kaffee, das muss im Mutterland der Kaffeebohne einfach sein. Den Rest der Zeit vertreiben wir uns mit Lesen, Dösen und Internetsurfen. Wenigstens gibts hier WiFi, in Tana war das Fehlanzeige.

    Wir stehen um 0:45 bereits beim Boarding an, als plötzlich eine Durchsage kommt, dass das Boarding abgebrochen wird. Der Flieger hat Verspätung. Wieviel? Wir erfahren nur jede halbe Stunde weitere Infos. Mal sehen....
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  • Day13

    Es geht wieder nach Hause

    January 2 in Madagascar ⋅ 🌧 23 °C

    Der letzte Tag im wunderschönen Madagaskar ist angebrochen. Wir können ausschhlafen, denn Hery holt uns heute erst um 9.00 ab.

    Die Nacht war angenehm kühl (im Vergleich zu Ifaty), denn es gab ein Gewitter der Sonderklasse in der Nacht. Ich konnte wirklich hervorragend schlafen.

    Nach einem guten Frühstück im Lapasoa Hotel, holt uns Hery pünktlichst ab. Bevor er uns zum Flughafen bringt, zeigt er uns noch einen Handwerksmarkt, bei dem wir letzte Souvenirs und Vanille erstehen können. Ganz ohne das landestypischte Produkt können wir auch fast nicht nach Hause reisen und so erstehen wir noch 18 Stangen Bourbon-Vanille um insgesamt 90 000 Ariary (21,7€). Vanille ist selbst im Mutterland kein Schnäppchen, aber doch wesentlich günstiger als in Österreich.

    Um etwa 10.00 setzt uns Hery am Flughafen ab die Verabschiedung fällt sehr herzlich aus! Wir werden über Facebook in Kontakt bleiben!

    Da unser Flug erst um 14.30 geht, haben wir auf dem kleinen Flughafen Tanas noch viel Zeit und können unsere Reise nochmal Revue passieren lassen. Es war wirklich eine tolle, hochinteressante Reise, die mir mal wieder eine völlig neue Welt gezeigt hat!
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  • Day12

    Zurück in die Hauptstadt Antananarivo

    January 1 in Madagascar ⋅ 🌧 20 °C

    Unser letzter Tag in Madagaskar ist angebrochen, morgen geht es schon wieder nach Hause.
    Den Tag beginnen wir gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück mit einem letzten Blick aufs Meer, das heute ganz ruhig vor uns liegt. Wir spielen noch ein Neujahrs-Skip Bo, dann checken wir im Le Paradisier Hotel aus und werden zum etwa 45 Minuten entfernten Flughafen nach Tulear gebracht.

    Der Flughafen ist mini und als wir dort ankommen, ist noch nicht wirklich viel los. Es wurde uns dringend geraten, 2,5 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, aber wie wir feststellen, ist das ein wenig übertrieben. Aber ob wir hier oder im Hotel rumsitzen, ist auch egal. Reisetage, die einen Flug inkludieren, sind immer ein wenig mühsam.

    Madagascar Airlines ist bekannt dafür, verspätet zu sein und so ist auch unser Flug von einer Verspätung betroffen. Aber zum Glück sind es nur 30 Minuten, wir haben schon Geschichten über 2-tägige Verspätungen gehört.

    Gegen 11.00 beginnt der Check-in, der zügig voran geht. Der Security-Check geht hier noch von Hand. Der Rucksack wird geöffnet, reingeschaut und fertig. Hier wird noch keine moderne Technik eingesetzt.

    Im Abflugbereich (es gibt ein Gate), ist auch nicht wirklich viel los, einzig das kleine Restaurant hat geöffnet. Hier können wir wenigstens noch einen kühlen Drink zu uns nehmen.

    Um 13.30 beginnt das Boarding (ursprüngliche Abflugzeit wäre 12.55 gewesen) und wir stellen fest, dass AirMadagascar besser ist als erwartet. Der Flieger ist nur halb voll und so können wir uns bei dem einstündigen Flug nach Tana schön ausbreiten.

    In Tana angekommen, schüttet es wie aus Eimern und die Landebahn ist voller Wasser. Aber der Pilot setzt die Maschine gut auf und setzt uns wohlbehalten auf Flughafen ab.

    Nachdem wir unsere Koffer erhalten haben, eine schöne Überraschung: Hery holt uns vom Flughafen ab. Als er uns in Ifaty verließ, war noch nicht klar, wer uns in Tana abholen würde, aber wir freuen uns sehr, dass er derjenige ist. Im Auto die nächste Überraschung: da wir seiner Frau Kleidung und eine Handtasche mitbrachten, bekommen wir von ihr als Geschenk fünf Packungen wilden Pfeffer. Das ist wirklich eine seeeeehr nette Geste, über die wir uns riesig freuen.

    Hery bringt uns ins Hotel, das Lapasoa und diesesmal dürfen Mama und ich in der Suite einchecken. Das Zimmer ist riesig und wirklich schön! Wir machen uns etwas frisch, dann gehen wir noch ins Le Rossini, einem Lokal in der Nähe des Hotels, Abendessen. Das Kudeta Restaurant hat leider bis 3.1.20 geschlossen. Somit können wir uns nicht mehr durch die Hauptgerichte schlemmen. Aber auch das Essen im Le Rossi ist hervorragend und so haben wir einen schönen letzten Abend in Madagaskar!!!
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  • Day11

    Silvester 2019

    December 31, 2019 in Madagascar ⋅ ☀️ 31 °C

    Der letzte Tag des Jahres ist angebrochen. Viel anderes wie gestern und vorgestern werden wir heute auch nicht machen. Schwitzen 🤣, baden, ein wenig am Strand entlang spazieren, lesen, Skip Bo spielen, mehr gibt die Hitze wirklich nicht her.

    Am Vormittag verabschieden wir uns von unseren neu gewonnenen Freunden, der peruanisch-amerikanischen Familie, tauschen a er noch Facebookkontakte aus und versprechen uns in Kontakt zu bleiben. Schade, dass wir mit ihnen hier nicht mehr auf das neue Jahr anstoßen können!

    Am Abend gibt es ein schönes Silvesterdinner mit 7- Gängen, das wirklich hervorragend schmeckt. Dazu gibt es afrikanische Live-Musik kombiniert mit afrikanischen Tänzen. Es ist ein gemütlicher Silvesterabend ohne viel Tam Tam, so gehen wir, durch die Hitze schon sehr müde, bald ins Bett. Ein schöner letzter Tag im Jahr 2019!
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  • Day10

    Es ist heiß in Ifaty, fast schon zu heiß

    December 30, 2019 in Madagascar ⋅ ☀️ 32 °C

    Der heutige Tag unterscheidet sich nicht viel vom gestrigen. In der Hitze kann man einfach nicht viel machen!

    Ich verbringe den Großteil des Nachmittags mit Carla, Augustin, Jason und Sebastian, der Familie, die wir gestern kennengelernt haben. Ich erfahre viel über ihr so ungewöhnliches Leben und ich lerne ihnen Skip Bo, das wir dann einige Male spielen.

    Am A end gibt es wieder ein sehr schmackhaftes Essen auf der Terasse des Hotels und zum ersten Mal seit unserer Ankunft in Ifaty weht ein (für hier) kühler Wind. Viel Abkühlung bringt dieser zwar auch nicht, aber man wird hier auch mit kleinen Dingen zufrieden 🤣.

    Durch das Lüftchen ist es heute auch im Bungalow etwas "kühler" und so liege ich heute zum ersten Mal im Bett und fühle mich nicht so als ob ich in einem Backofen schlafen würde (heiß ist es zwa immer noch, aber definitiv angenehmer als die letzten Nächte)!
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  • Day9

    Badetag in Ifaty

    December 29, 2019 in Madagascar ⋅ ☀️ 33 °C

    Der heutige Tag ist dem Relaxen gewidmet. Ausschlafen ist nicht wirklich drin, denn in unserem Bungalow ist es viel zu warm um gut schlafen zu können. Gegen 8.00 sitzen wir bereits beim Frühstück, das aus einem Obstteller, Heißgetränken, Eiern und Brot besteht. Auf der Terasse des Restaurants hat man einen tollen Blick über das Meer, den Kanal von Mozambique.

    Nach dem Frühstück ist es bereits so heiß, dass ein liegen in der Sonne schon unmöglich ist. So suchen wir uns ein schönes Plätzchen im Schatten am Pool. Im Hotel selbst ist nur wenig Betrieb und so können wir den Infinity Pool mit Blick aufs Meer quasi für uns alleine nutzen. Das Wasser hat allerdings mehr Badewannentemperaturen und bietet daher leider kaum Abkühlung.

    Am Nachmittag lerne ich eine Familie kennen, sie Peruanerin, er Amerikaner, mit ihren 2 Söhnen. Die Familie lebt als Entwicklungshelfer seit knapp 4 Monaten in Madagaskar und es ist äußerst spannend, sich mit ihnen zu unterhalten. Seit mehr als 10 Jahren leben sie bereits in verschiedensten bitterarmen afrikanischen Ländern und arbeiten hier bei einer amerikanischen Organisation, die Entwicklungshilfe für die Ärmsten der Armen leistet.

    So vergeht der Nachmittag wie im Fluge. Am A end gibts noch ein leckeres Abendessen auf der Terasse, auf der wenigsten ein kleines, etwas kühleres Lüftchen weht. Obwohl man hier außer Relaxen, Lesen und Kartenspielen nicht viel macht, ist man dank der drückenden Hitze bereits um 21.00 bereit fürs Bett.

    Im Bungalow steht die Hitze und es wird vorallem unter dem Moskitonetz, das man hier dringend zum Schlafen benötigt, leider nicht besser. Auch der Ventilator bringt leider keinerlei Abkühlung und so steht eine weitere heiße Nacht mit viel Schwitzen bevor.
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  • Day8

    Von Isalo nach Ifaty

    December 28, 2019 in Madagascar ⋅ ☀️ 31 °C

    Früh startet der Tag heute wieder,unsere letzte Etappe mit dem Auto steht an, nämlich von Isalo nach Ifaty, wo wir noch 3 Badetage einlegen werden. Knappe 4 Stunden soll die Fahrt dauern und Hery muss anschließend wieder zurück nach Isalo, denn er verlässt uns heute leider schon wieder und muss den gesamten Weg nach Tana (knapp 1000 km auf meist nicht so tollen Straßen) wieder mit dem Auto zurückfahren,während wir am 1.1.2020 von Tulear nach Antananarivo fliegen werden.

    Der erste Stopp der heutigen Fahrt ist das "Fenster Isalos" eine wunderschöne Felsformation, die wie ein Fenster aussieht. Dort können wir ein paar Fotos machen und auf dem Weg zurück zur Hauptstraße noch die Felsformation "The Queen", die auch auf dem 2000 Ariary Schein abgebildet ist, sehen.
    Anschließend geht die Fahrt über die N7 weiter zur Saphire City, wo noch heute wertvolle Saphire aus den Minen geholt werden. Auch hier machen wir einen kurzen Stopp um einen Showroom zu besichtigen. Dort gibt es verschiedenste Schmuckstücke mit Saphiren verziert oder auch einzelne Steine zu erwerben. Aber bei Preisen bis zu 4000€ und der Unsicherheit, ob Touristen tatsächlich echte Ware angedreht bekommen, belassen wir es dabei, die Kostbarkeiten zu bestaunen.

    Die weitere Fahrt nach Tulear ist wieder super interessant. Je weiter man in den Süden kommt, umso ärmer werden die Menschen. Kaum vorstellbar, denn auch die Armut im restlichen Teil des Landes ist schon immens groß. Das größte Problem im Süden Madagaskars ist die Trockenheit und der damit verbundene Trinkwassermangel. Freuten sich die Menschen auf den bisherigen Fahrten vorallem über Seife und Stifte, machen wir hier den Leuten die größte Freude damit, Wasser zu verteilen. Hery bat uns die gesamte Reise über Plastikflaschen zu sammeln und mit noch "gutem" Trinkwasser (für uns schon eine unvorstellbare Brühe) zu füllen. So hatten wir knapp 15 Liter Wasser zum Verteilen dabei, worüber sich die Menschen wahnsinnig gefreut haben. Immer wieder ergreifend, worüber sich die Leute hier freuen - Dinge, über die bei uns niemand auch nur nachdenken muss!

    Aber nicht nur der Alltag der Menschen und deren winzige Behausungen sind beeindruckend anzusehen, auch die ständig wechselnde Landschaft ist faszinierend. Schier endlose, verdorrte Ebenen, saftig grüne Wälder, beeindruckende Baobab-Bäume und schlußendlich Meer und Strand. Abwechslungsreicher gehts kaum!

    Weiters sehen wir noch eine Rumdestillerie, die wir niemals als solche identifiziert hätten und kurz bevor wir Tulear erreichen machen wir noch einen Abstecher zu einem botanischen Garten, wo wir eine interessante Führung bekommen. Da es schon wieder unerträglich heiß ist, gestaltet die Führerin den Rundgang kurz und zeigt uns die wichtigsten endemischen Pflanzen Madagaskars.

    Gegen 14.00 erreichen wir dann unser Hotel in Ifaty, das Le Paradisier. Die Zimmer sind Bungalows,die sehr basicmäßig ausgestattet sind. Im Zimmer gibt es zwar einen Ventilator, aber leider keine Klimaanlage. Nach Bezug des Zimmers ist der erste Gang zum schön gelegenen Pool. Es ist seeeehr heiß und so freuen wir uns auf das kühle Nass! Leider hat der Pool eher Badewannentemperatur und bietet daher wenig Erfrischung. So verbringen wir den Rest des Tages schwitzend am Pool.

    Abendessen gibt es auf der Terasse des hoteleigenen Restaurants, das sehr gut schmeckt. Hier weht wenigstens ein kleines, etwas kühleres Lüftchen, trotzdem gehts völlig überhitzt ins sehr warme Zimmer zum Schlafen! Eine weitere Tropennacht steht bevor!
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  • Day7

    Isalo Nationalpark

    December 27, 2019 in Madagascar ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Nacht war nicht so toll, denn ich konnte kaum schlafen. Die Hitze in unserem Zimmer hat mir Schweißbäche den Rücken runterlaufen lassen und so war an eine angenehme Nacht nicht zu denken. Nichtsdestotrotz heißt es auch heute wieder bald aufstehen, denn eine Wanderung durch den Isalo Nationalpark steht auf dem Programm.
    Da es in diesem Teil Madagaskars im Sommer sehr heiß wird, sollten wir nicht zu spät starten und so brechen wir bereits um 7.00, nach einem kurzen Frühstück, auf.
    Am Eingang des Nationalparks wartet schon unser Guide, Peter, auf uns. Nach einer kurzen Autofahrt über die wohl schlechteste Straße, die wir bis jetzt hatten (Lehmpiste mit elefantengroßen Schlaglöchern), kommen wir beim Parkplatz, von dem unsere Wanderung startet, an. Wie immer erwartet uns schon ein Rudel Kinder, die wir, bevor wir unsere Tour starten, mit Schlecker versorgen,über die sie sich sehr freuen.

    Gegen 7.45 wandern wir los, es ist jetzt schon brütend heiß. Das erste Stück geht es über jede Menge Stufen bergauf, aber wir sind froh, dass der anstrengendere Teil schon am Morgen absolviert wird, denn wir können schon erahnen, wie heiß es heute noch werden wird.

    Peter ist ein toller Guide und Animal Spotter zugleich. Während unserer 7 km langen, zum Glück zum Großteil flachen Wanderung, zeigt er uns viele Tiere, klärt uns über die lokalen Begräbnisrituale auf und zeigt uns die wunderschönen Landschaften, die dieser Nationalpark zu bieten hat.

    Die erste Etappe unserer Wanderung, die etwa 1.5 Kilometer lang ist, führt uns zu einem Aussichtspunkt, von dem wir einen hervorragenden Überblick über den sogenannten Grand Canyon Madagaskars haben.

    Auf dem Weg zum Aussichtspunkt erfahren wir nicht nur über lokale Begräbnisrituale, sondern können auch schon die ersten Gräber sehen (im Laufe unserer Wanderung kommen wir noch sn zahlreichen weiteren Gräbern vorbei), Höhlen in Felsen, in denen Tote 5-7 Jahre lang in einem Holz- oder Eisensarg aufbewahrt werden. Nach dieser Zeit kehren die Verwandten zum Grab zurück, holen die Gebeine aus dem Sarg, reinigen diese, schmieren sie mit Zebufett ein und bringen sie erstmal nach Hause. Dort wird ein großes Fest zu Ehren des Toten gefeiert. Anschließend werden die menschlichen Überreste zurück in den Nationalpark gebracht und in einer "finalen" Höhle, zu der man sich abseilen muss, für immer abgelegt. Ein für uns völlig neues Ritual.

    Aber nicht nur Gräber bekommen wir zu Gesicht, sondern auch endemische Eidechsen, Chamäleons, verschiedene Vögel und feuerfeste Bäume.
    Wir brauchen vom Parkplatz zum Aussichtspunkt knapp 1,5 Stunden, denn wir bleiben oft stehen um Fotos zu schießen oder die Landschaft und Flora und Fauna zu bewundern.
    Beim Aussichtspunkt genießen wir den Ausblick ein Weilchen, es ist wirklich wunderschön hier. Die Sonne wird von Minute zu Minute stärker und so ist die zweite Etappe schon eine sehr schweißtreibende Angelegenheit.
    Sie führt uns zu einem natürlichen Swimmingpool, bei dem wir uns ein wenig erfrischen können.
    Auf dem Weg dorthin zeigt uns Peter eine Stabschrecke bzw.den Busch in dem dieses Insekt sitzt. Er bittet uns das Tier zu finden, aber selbst als er hindeutet, ist dieses Insekt, das exakt wie in Ast aussieht, kaum zu entdecken *erst als er es anstupst und es sich bewegt, können wir es ausmachen). Es ist immer wieder erstaunlich, welch Kreaturen die Natur hervorbringt!

    Nach einer längeren Pause im Schatten beim Naturswimmingpool, steht die längste Etappe (4 Kilometer) der Wanderung auf dem Programm. Der Weg selbst ist überhaupt nicht schwierig, aber da es in diesem Teil des Nationalparks nur wenige Bäume gibt, die Schatten spenden könnten, ist das Gehen in der prallen Sonne, eine anstrengende Angelegenheit. Aber auch in diesem Teilabschnitt gibt es interessante Dinge zu entdecken. So macht Peter zum Beispiel einen Skorpion mit Babies ausfindig. So etwas habe ich noch nie gesehen. Die Babies sitzen alle am Körper der Skorpionmutter und so kann man nur ihren Kopf und Teile des Schwanzes sehen.

    Gegen Mittag kommen wir schweißgebadet zu einem Campingplatz, wo wir erstmal im Schatten rasten und vieeeel Wasser trinken. Bevor es zurück zum Auto, das auf einem anderen Parkplatz, wie dem, bei dem wir ausgestiegen sind, wartet, zeigt uns Peter noch Kattas und eine Boa. Noch ein Tier, das ich noch nie in freier Wildbahn gesehen habe.

    Es war eine tolle Wanderung (trotz der Hitze) und gegen 14.00 sind wir wieder zurück im Hotel, wo wir uns erstmal erfrischen und ein kleines Mittagessen zu uns nehmen. Um 16.00 gönnen meine Mama und ich uns eine Massage, die am Zimmer gemacht wird. Eine gute Entspannung nach unserer Wanderung!

    Vor dem Abendessen spielen wir noch je eine Partie Skip Bo und Phase 10 und obwohl es schon später Nachmittag ist, ist es immer noch fast unerträglich heiß!

    Zum Abendessen im hoteleigenen Restaurant laden wir auch Hery nochmals ein, es ist schon unser letzter gemeinsamer Abend. Morgen fahren wir ja nach Ifaty, wo wir noch ein paar Tage Badeurlaub machen. Da wir dort keinen Guide mehr brauchen, verlässt uns Hery morgen leider auch schon wieder. Wir werden ihn bestimmt vermissen!

    Nach dem gemütlichen Essen mit sehr netten Gesprächen gehts ins Bett. Eine weitere heiße Tropennacht steht bevor! Vielleicht kann ich ja diesesmal besser schlafen!
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  • Day6

    Fianarantsoa - Ranohira

    December 26, 2019 in Madagascar ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Tag beginnt heute etwas später, denn wir haben erst um 8.00 Abfahrt. Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück fahren wir los Richtung Ambalavao, wo wir uns eine Seiden- und eine Papierfabrik ansehen. In beiden Fabriken können wir die einzelnen Arbeitsschritte verfolgen,die benötigt werden um Seide bzw.handgeschöpftes Papier zu produzieren. Das zu sehen ist wirklich sehr interessant, vorallem weil hier wieder Maschinen Fehlanzeige sind.

    Heute ist es schon sehr warm und bei unserem nächsten Stopp, einem Zebumarkt, schwitzen wir schon ordentlich. Hery erzählt uns über die Gepflogenheiten des Zebumarktes. Hier werden nicht nur Zebus zur Schau gestellt und verkauft, sondern die Zebubesitzer machen sich hier auch auf Brautschau. Mädchen, die auf der Suche nach einem Partner sind, erkennt man daran, dass sie besonders hübsch gekleidet sind. Findet man eine Dame, mit der man eventuell das restliche Leben verbringen möchte, verabredet man sich am Markt und trifft sich dann Abends in einer Bar.

    Nach diesem für uns sehr interessanten Schauspiel, fahren wir weiter zum Naturreservat Anja, wo wir nocheinmal Kattas in ihrem natürlichen Habitat sehen können. Unser Guide Samuel erzählt uns viel über den Park und die Kattas. Anja ist ein Privatreservat, das von den umliegenden Communities verwaltet wird. Auf dem 14 Hektar, 20 Jahre alten Reservat, leben 120 Kattas, da diese aber gefährdet sind, wird das Reservat langsam über die nächsten Jahre vergrößert, indem sie Guavabäume, auf denen Kattas Nahrung finden, pflanzen. Ein weiteres interessantes Detail ist, dass alle Schwänze der Kattas immer 14 weiße und 14 schwarze Ringe haben. Wir haben das bei einigen Kattas nachgezählt, es stimmt 😁
    Ein weiteres Highlight in dem kleinen Reservat ist, dass der Guide ein Chamäleon füttert. Dafür spießt er eine Heuschrecke auf einen Ast und hält sie dem Chamäleon hin. Blitzschnell schießt die extrem lange Zunge des Tiers heraus und holt sich das Insekt. Auch freilebene Chamäleons freuen sich scheinbar über einen Lieferservice und wir uns über das für uns neue Spektakel 🤣.

    Nach dem Rundgang im Anja Reservat gibt es ein Mittagessen in einem Restaurant nahe des Reservats. Das Lokal sieht nicht so einladend aus, das Essen schmeckt dafür wirklich sehr gut.

    Gegen 13.00 setzen wir unsere Fahrt fort, denn es sind immer noch 4 Fahrstunden bis Ranohira. Aber uns wird bei diesen langen Fahrstrecken nie langweilig, denn es gibt auch aus dem Autofenster immer viel zu beobachten. Märkte, Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen, wechselnde Landschaften und jede Menge Kinder, die bei jedem Stopp eine Kleinigkeit erhoffen. Wir haben immer Süßigkeiten, Seifen, Kugelschreiber und Essen zum Verteilen dabei und es freut uns jedes Mal, wenn wir einem Kind ein Lächeln ins Gesicht zaubern können!
    Immer wenn wir ein paar wenige Kinder sehen, stehen bleiben um ihnen etwas zu geben, strömen plötzlich aus verschiedensten Richtungen immer mehr Kinder herbei und wir fragen uns jedes Mal, woher die kommen, denn es scheint, dass sie aus dem Nichts auftauchen. Wahrscheinlich können sie einfach riechen, wenn Touristen auftauchen 😊.

    Kurz bevor wir in Ranohira ankommen, können wir den Berg Ifandana sehen, auch das Tor zum Süden oder Papstkappe genannt, denn der Berg sieht aus, als hätte er die typische päpstliche Kopfbedeckung auf.

    Hery weiß wirklich immer viel über Land und Leute zu erzählen und so sind unsere Fahrten immer äußerst kurzweilig.

    Gegen 17.00 kommen wir bei unserem Hotel, der Isalo Ranch an. Es hat einen wunderschönen Garten, wo verschiedenste Früchte, Gemüsesorten und Kräuter angebaut werden. Auch stehen dort zwei Baobab Bäume, die ich natürlich gleich fotografieren muss 😊.
    Die Zimmer sind kleine Bungalows, sauber, aber furchtbar heiß, denn es gibt keinerlei Kühlung. Da draußen über 30° herrschen, ist es im Zimmer genau so warm und so ist der erste Gang nach dem Check in unter die Dusche, die aber leider auch nicht die dringend nötige Abkühlung bringt, denn sogar das Kaltwasser ist lauwarm. Das wird eine seeeeehr warme Nacht werden!!!
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