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Auf zu neuen Ufern

Sizilien - wir werden mit neuem Blick dich erfahren, auch wenn's nicht das erste Mal ist. So wie man nicht zweimal in denselben Fluss steigen kann. Unsere Ausgangslage ist ne Andere. Wir sind sehr gespannt auf diese vorläufig letzte nomadische Reise. Read more
  • Palermo, mal anders

    Jan 24–25 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf der Suche nach sizilianischer Volks-/Musik-Kultur bin ich vor ein paar Wochen auf den Circolo Arci Tavola Tonda gestoßen, ein Verein mit Sitz in den Cantieri Culturali della Zisa, einer Kulturfabrik in Palermo. Für dieses Wochenende war ein Workshop zu italienischer/sizilianischer Polyphonie angesagt, zu dem ich mich dann kurzerhand angemeldet hatte. Denn allein schon der Name der Website tönt ja vielversprechend: "Voci in ascolto - Stimmen, die zuhören". 

    Ein sehr eindrückliches Erlebnis, dieses kraftvolle Singen in einer bunt gemischten Gruppe von rund 35 Personen, ganz ohne Noten und doch sehr präzise. Der Leiter, Davide Ambrogio, ist ein junger, hoch kompetenter und dynamischer Musikethnologe aus Kalabrien/Apulien, der sich sehr virtuos und spielerisch durch alle Stimmlagen, Kulturzonen und Klangspektren schwang .... um die Polyphonie zugänglich zu machen.

    Hörbeispiele:
    • Spunta lu suli (https://www.vociinascolto.com/via/portale/canti…)
    • La pampanella (https://www.vociinascolto.com/via/portale/canti…)
    • Aria diritta (https://www.vociinascolto.com/via/portale/canti…)

    Am selben Abend genossen wir noch einen anderen Eindruck palermitanischer Alternativkultur. Dem Nachtessen im "Cinematocasa" folgte im dortigen Gewölbekeller ein feines Konzert von Absolventen der Jazzschule. Ansonsten ein eher feuchtes Wochenende mit "Gelato con pioggia". Palermo mal anders.

    Auf der Fahrt nach Palermo machten wir einen Halt in Terrassini. Der hübsche Küstenort, direkt in der Abflugschneise des Flughafens Palermo-Punta Raisi, hat sich (seit unserem ersten Besuch vor rund 16 Jahren) sehr erfreulich entwickelt und bietet mit seiner eindrucksvollen Küstenlinie und der gepflegten Promenade eine lebhafte Atmosphäre.
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  • Terme libere di Segesta

    Jan 25–26 in Italy ⋅ ⛅ 9 °C

    Direkt nach dem Sing-Workshop machten wir uns wieder auf den Weg zurück in Richtung Mazara. Den Parkplatz beim urigen Landgasthof "Pizzeria Rustic" in Calatafimi/Segesta kennen wir schon von früher. Trotz Dunkelheit und strömendem Regen steure ich diesen Ort zielstrebig an, denn was gibt es Besseres als diese exzellente Pizza Rustic direkt "über d'Gass" im gemütlichen Camper.

    Und am nächsten Morgen der Spaziergang zu den Terme Libere di Segesta, der warmen Quelle mitten im Schilf und nahe des immer noch warmen Baches. Das idyllische Becken wird gerne von Einheimischen besucht, ist aber auch touristisch schon längst kein Geheimtipp mehr. Doch an diesem regnerisch-kühlen Montagmorgen kann ich das mit 38/39Grad angenehm warme Wasser und die Ruhe fast alleine genießen. Ein Vogelkonzert inklusive.
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  • Caltabelotta und Sambuca di Sicilia

    January 29 in Italy ⋅ 🌬 13 °C

    Wenn es mal zwei Tage nicht durchgehend regnet, dann muss man dies geradezu nutzen.
    Das Bergdorf Caltabellota liegt auf 840 - 980 MüM oberhalb von Sciacca. Diesmal liegt der Ort nicht in dicker Wolkenschicht verhüllt und so schrauben wir uns bei windig-schönem Wetter die schmale Strasse hoch.

    Caltabellota ist ein grosser und noch gut besiedelter Ort in spektakulärer Aussichtslage, in der Mulde unterhalb zweier markanter Felsspitzen mit den Ruinen einer alten Sarazenenburg. Auf der Krete bei der Chiesa Madre pfeifft der Westwind erbarmungslos, während der Ort mit seinen engen Gassen sich förmlich in die Mulde schmiegt. Ansonsten winterliche Ruhe.

    Bei der Weiterfahrt in Richtung Sambuca di Sicilia hält uns ein entgegenkommendes Fahrzeug auf. In (etwas gebrochenem und doch erkennbar breitem) Solothurner Dialekt gibt uns ein älterer Sizilianer den Rat, umzukehren und eine grössere Strasse zu wählen, da infolge des Sturms tiefhängende Stromkabel die Durchfahrt behindern. Eine unverhofft lustige Begegnung.

    Den Stellplatz von Sambuca erreichen wir dann noch - wen wunderts - im einsetzenden Regen. Eines der "borghi piu belli d'Italia", trumpft Sambuca mit einer sehr schönen Hügellage und gut erhaltener Altstadt, hoch über einem der bedeutendsten Weinbaugebiete Siziliens (Feudo Aranci und Planeta).
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  • Eraclea Minoa und Capo Bianco

    January 30 in Italy ⋅ 🌬 15 °C

    Bei der Ausgrabungsstätte von Eraclea Minoa haben wir schon auf unserer Reise im 2019 gestanden. Die spektakuläre Lage über der Steilküste des Capo Bianco hatte uns schon damals beeindruckt. Tolle Natur, unermessliche Weite und faszinierende Lichtverhältnisse. Und diesmal kommt noch der Eindruck erheischende starke Westwind dazu.

    Allemal ein schöner Ort für eine ausgedehnte Mittagspause, bevor's dann durch die Orangenplantagen von Ribeira wieder zurück geht nach Mazara del Vallo.
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  • Per Rad von Trapani zum Monte Cofano

    February 2 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    Genau genommen ist es Renata, die heute von den Salinen bei Nubia, via Trapani und dann den Flanken des Monte Erice entlang bis an den Fuss des Monte Cofano geradelt ist. Damit hat sie - in Etappen - mittlerweile schon einen grossen Teil der sizilianischen Westküste abgefahren, von Torre Granitola bis Custonaci.

    Ich habe derweil den Bus ans Ziel gefahren und bin ihr dann wieder entgegen geradelt. Ein wunderschöner Küstenabschnitt. Die - prominent beschilderte - Radroute von Trapani nach San Vito bietet alles, was ein Radfahrer sich vorstellen kann: Hauptstrassen mit und ohne separater Radspur, kleine Küstensträsschen, Sandpisten, Schlaglöcher und streckenweise gar einen neuen zweispurigen Radweg, sozusagen auf die Klippe gebaut, bloss dass dieser mitten in der Pampa abrupt endet - Geld ausgegangen. Etwas weiter kommt eine Furt, die wohl an 360 Tagen problemlos begangen werden könnte. Doch nach diesem Regenmonat .... keine Chance. Also durch die Pampa hoch zur Staatsstraße, dort über die Brücke und hinten wieder runter.

    Sehr beeindruckend, welche Berge von Algen während der vergangenen Unwetter an die Ufer gespült worden sind. Wenn man diese bloss zu Biogas verarbeiten könnte. Stattdessen beginnt es hier allmählich ganz schön zu riechen.

    In der Bucht von Corvino stehen wir in wunderschöner Panorama-Lage, den fotogenen Monte Cofano direkt vor uns. Bloss schade, dass das einzigartige Wandergebiet derzeit wegen Unterhaltsarbeiten gesperrt ist. (Italiener sollte man sein, dann würde diese Einschränkung wohl nicht weiter stören.)

    Und wer sich's einrichten kann, sollte hier mal zu Weihnachten oder Dreikönig die lebende Krippe (Presepe vivente) in der Grotta Mangipane besuchen, wohl die originellste und stimmungsvollste von ganz Sizilien.
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  • Fango sulla strada! **

    February 3 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

    Das musste einfach sein. Für die Rückfahrt vom West-Zipfel nach Mazara nahmen wir den kleinen Umweg gerne in Kauf; nochmals eine Übernachtung an der Terme libere di Segesta und ein vorzügliches rustikales Abendessen in der Pizzeria Rustic.

    Das wohltuende warme Bad will auch eine Woche später wieder verdient sein. Beim nördlichen Zugang muss man knietief durch den stark ziehenden Bach waten (ein Stock oder Schilfstängel als Sondier- und Geh-hilfe ist geradezu geboten). Beim südlichen Zugang über Schotter- und Feldweg gilt es, längere Stücke durch Schlamm und Matsch zu waten, aber es lohnt sich sowas von!! - zumal der spätere Nachmittag recht freundlich und trocken ist. Mein Rücken ist soo dankbar für das ausgedehnte warme Bad.

    Am nächsten Morgen fahren wir - natürlich wieder bei Nieselregen - nach Calatafimi und weiter nach Salemi. Statt der schnelleren Strecke über die Autobahn ist dies die kürzere und landschaftlich schönere Strecke, durch Hügel und ausgedehnte Weinberge.

    Allerdings sind viele dieser kleineren Landsträsschen nach den vielen Regenfällen arg verschmutzt bzw mit Schlamm übersäät. Und die zahllosen Schlaglöcher sind allesamt zu kleinen Biotopen mutiert. Rückwärts fahren und bei nächster Gelegenheit umdrehen, was anderes gibt es nicht. (Marokko lässt grüssen.) Wieder mal kommt uns zugute, dass unser Camper eine neutrale bzw anpassungsfähige Farbe hat.

    Anderseits: das reichliche Wasser lässt die Natur ergrünen und erblühen. Wie das wohl in einigen Wochen aussieht hier? Und ob die Rebstöcke ihr derzeit sehr nassen Füsse gut verkraften?

    ** hier gibt es tatsächlich Verkehrsschilder, die vor "fango sulla strada" warnen.
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  • Gibellina + il grande cretto

    February 7 in Italy ⋅ 🌧 11 °C

    Eigentlich wollten wir an diesem regnerischen Wochenende einen zweiten Anlauf nehmen und uns im warmen Wasser der Terme Aqua Pia entspannen. Diesmal war das Gelände auch tatsächlich geöffnet. Die freundliche Dame am Empfang erwartete uns jedoch gleich mit zwei Einschränkungen: die grossen Pools seien nicht in Betrieb, wir könnten jedoch im ursprünglichen Becken mit den Wasserfällen baden, doch das Wasser sei derzeit bloss 35Grad warm. Wir sollten ruhig mal schauen und das Wasser fühlen, bevor wir uns entschieden. An sich ein fairer Einstieg, bloss hätte man das doch auf der vollmundigen Website schon ankündigen können.

    Das sehr dürftige Angebot lehnten wir schließlich dankend ab, zumal das Wetter ja auch die Sonnenliegen funktionslos machte. Dann halt ein kulturelles Alternativprogramm: Gibellina, zum Zweiten. Da wir bereits im Belice-Tal sind, suchen wir nochmals einen Zugang zum "grande cretto", dem monumentalen Land-Art Kunstwerk von Alberto Burri. Dieser hatte die Überreste des im Erdbeben von 1968 vollständig zerstörten Bergdorfs Gibellina Vecchia in Betonquader eingiessen lassen. Dabei wurden die ehemaligen Gassen und Wegverläufe im Grundriss respektiert: "il grande cretto" - der grosse Riss.

    Wir hatten diesen sehr eindrücklichen Ort schon 2019 besucht, damals bei warmem Abendlicht und nächtlichem Gewitter. (Achtung: entgegen aller Wegweiser und Navi-Vorschläge sind die meisten Zufahrtsstraßen immer noch gesperrt. Einzig der südwestliche Zugang von Santa Ninfa her ist für Camper passierbar und gut ausgebaut.)

    Diesmal besuchen wir im Anschluss erstmalig das MAC (museo de arte contemporanea) in Gibellina Nuova. Ein wertvoller und informativer Einblick in die Hintergründe der Aufarbeitung dieser Katastrophe. Denn mit der Solidarität von nationalen und internationalen Künstlern sollte dem Aufbau des neuen Gibellina ein einzigartiges Gepräge verliehen werden.
    Ambivalent, mit gemischtem Erfolg ... (wie ich bereits im footprint vom 18.Januar beschrieben hatte.)
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  • Tempi passati a Mazara del Vallo

    February 9 in Italy ⋅ 🌬 14 °C

    Das hatten wir noch nie gemacht: gleich die Monatspauschale gewählt und uns für einen ganzen Monat im "Giardino dell Emiro" niedergelassen. Ein sympathischer Platz mit sehr zuvorkommender und persönlicher Betreuung. Danke Marco.

    Im Rückblick eine gute Entscheidung, zumal das besch..eidene Aprilwetter mitten im Januar die einzige Konstante bildete. Immerhin, der Wintersturm Harry, welcher im Osten Siziliens dermaßen furios gewütet hatte, ist hier im Westen nur noch halb so wild angekommen. Wir passten unsere Tagesausflüge und Radtouren den (oft kurzen) Sonnenfenstern an und genossen immer wieder die
    Wetterstimmungen überm Meer.

    Die Stadt Mazara del Vallo hat unseren ersten Eindruck von vor zwei Jahren bestätigt: eine abwechslungsreiche, vielfältige und für sizilianische Verhältnisse sehr gepflegte Stadt, die sich für einen längeren Aufenthalt gut eignet.

    Ich habe mir hier eine neue Brille gekauft, unser Van hat eine neue Aufbaubatterie erhalten, Renata war bei der Friseuse und die zwei exzellenten Gelaterias an der Promenade von Mazara (mucho-gusto und tre•zero) hatten in diesem Monat zwei neue Stammgäste.

    Wir konnten zahlreiche Radtouren entlang der Küste machen und hatten auch den einen oder andern Zweitagesausflug mit dem Camper unternommen (siehe vorausgehende footprints).

    Besonders schön, dass es hier zum zufälligen Findpenguin-Treffen mit Ulrike und Wolfgang (happy-womo) kam, angeregte Gespräche und fröhliche Apéro-Runden inbegriffen. Und auch die gemeinsame Radtour nach Torre Granitola bleibt in schöner Erinnerung.

    Ein Highlight bleibt wohl das einmalige Konzert im schnuckeligen Teatro Garibaldi: ein Sextett spielte klassische brasilianische Choro-Musik, u.a. mit dem einheimischen Gitarristen Giuseppe Sinacori und dem Akkordeon-Virtuosen Pietro Adragna.
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  • Isola delle Femmine, Palermo

    Feb 10–11 in Italy ⋅ 🌬 13 °C

    Als ob auch das Wetter bemüht wäre, uns den Abschied zu erleichtern, fahren wir bei trüb-regnerischen Bedingungen in Richtung Palermo, denn auf Donnerstagabend ist die Fähre gebucht. Spontaner Übernachtungshalt auf einem unscheinbaren Parkplatz auf der Halbinsel von Isola delle Femmine. Der irgendwie normale, gedrungene und dadurch hübsche Ortskern gefällt uns auf Anhieb und in der Taverne Carlo Magno schmeckt uns das Abendessen wunderbar.

    Im Bus nebenan, ebenfalls mit Appenzeller Nummer, lernen wir Georg und Charlotte kennen. Die beiden sind vor wenigen Tagen in Palermo angekommen. Frappierend, welche Ähnlichkeiten in unseren Biografien wir im lebhaften Austausch entdecken, obwohl sich unsere Wege im kleinen Appenzellerland noch nie gekreuzt hatten.
    Wir plaudern natürlich auch über Camper-Erfahrungen und Tipps für hier und da. Unser Reiseknowhow- Womoführer wechselt gleich die Kabine und startet nochmals in umgekehrter Richtung um die Insel. Stabwechsel sozusagen. Für uns eine schöne Gelegenheit, virtuell mitzufahren und Sizilien nochmals Revue passieren zu lassen. Schön war's, euch zu begegnen.

    Angesichts des angekündigten Sturms testet GNV am nächsten Morgen unsere Flexibilität. Die Donnerstagfähre falle aus; ob wir erst samstags oder gleich am selben Abend fahren wollen?
    OK, dann fällt der Palermo-Bummel diesmal sehr kurz aus: zum Palazzo della Zisa, zur Kathedrale, dann ein Besuch im No-Mafia-Memorial (ein kleines Museum im ehemaligen Nonnenkloster), ein Blick in die gleich gegenüber liegende Kirche mit ihrem fast kreisrunden Grundriss .... und eine letzte Gelati.

    Dann kurve ich im überraschend dynamischen - zwischen drei und sechsspurigen - Abendverkehr durch das Stadtzentrum Palermos, direkt am Teatro Massimo vorbei an den Fährhafen. Renata hat derweil die Altstadt zu Fuss durchquert und erwartet mich mit letzten Einkäufen am Eingang des Hafens zum Einschiffen.
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  • Bewegte Überfahrt - nach Arenzano

    Feb 12–14 in Italy ⋅ ☁️ 10 °C

    In dieser Nacht hat's zeitweise ganz schön gerumpelt. Selbst diese grosse und neue Fähre von GNV (wieder die Orion) hat ab und zu ordentlich aufgeschlagen in den Wellen.

    Erstaunlich, welch abschirmenden Wirkung die beiden Inseln Sardinien und Korsika haben. Gegen Morgen und fast den ganzen Donnerstag über war der Wellengang deutlich moderater, obwohl wir immer noch in grosser Distanz den Inseln entlang fuhren.

    Zwischen Korsika und Genua konnte der kräftige Westwind nochmals richtig angreifen, bevor wir im goldenen Abendlicht den Hafen erreichen. Jetzt noch ein paar Kilometer nach Westen, wo wir uns im hübschen ligurischen Küstenort Arenzano auf den Parkplatz stellen zum Übernachten.

    Freitagmorgen ist Markt rund um die Piazza della Stazione vecchia, dem alten Bahnhof. Eine farbige und entspannte Atmosphäre, ein wunderschöner Park - und endlich mal diese windstille milde Frühlingssonne. Traumhaft. (So etwa hätten wir uns das Wetter in Sizilien vorgestellt.)
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  • Und schwupps ... zuhause

    Feb 14–15 in Switzerland ⋅ ☁️ 6 °C

    Natürlich fällt unser Blick regelmäßig auf die Wetter-App, denn den Alpen-Riegel möchten wir wenn möglich in einem schneefreien Zeitfenster überqueren. Das für den Sonntag angekündigte Sonnenfenster ist plötzlich verschwunden. Statt dessen Schnee am Samstag und noch mehr ab Montag; und selbst für Arenzano ist auf die Nacht und den ganzen Samstag ausgiebiger Regen gemeldet.

    OK, einsteigen und Platz nehmen. Wir nehmen noch freitagnachmittags die sehr ruhige und super ausgebaute Autobahn Richtung Alessandria, schenken uns den Abzweiger zur Olympiade-dichten Umfahrung von Mailand und fahren geradewegs an den Lago Maggiore. Gravellona Toce, Verbania.

    Nach kurzer Entsorgungs- und Kaffeepause steht fest: hier übernachten und den regnerischen Samstag im Tessin verhängen bringt's auch nicht. Also gleich weiter dem Langensee entlang, Umfahrung Locarno, Bellinzona. Beim Eindunkeln durchs Misox, den San-Bernardino-Tunnel und schon ist die Alpennordseite erreicht. Auf der Autobahnraststätte Via Mala bei Thusis ist Zeit zum Abendessen .... und übernachten.

    Anderntags der spontan vereinbarte Besuch bei unseren lieben Freunden Thomas und Malou in Grabs. Das liegt direkt am Weg und was könnte geeigneter sein zum Heimkommen als ein ausgiebiger Jass-Nachmittag - nach einem gemütlichen Raclette-Zmittag.

    So treffen wir bereits am Samstagabend in Steinach ein. Übernachten in der Strasse vor unserem künftigen Zuhause.

    Am Sonntag den Camper ausräumen, umladen und im kleinen PW durch dichtes Schneetreiben nach Trogen. Hier schliessen wir unsere Enkel in die Arme, werden ersehnt und herzlich empfangen und tauchen ein letztes Mal in dieser Form ein in das quicklebendige Großfamilien-WG-Leben.

    Mit kleinen Kindern vergehen die Tage wie im Flug, umso mehr als grad noch unsere dreiteilige Geburtstagsserie ansteht. Besuche bei lieben Freunden, Anlässe im Dorf und ganz viele Dinge, die es jetzt noch zu erledigen gilt - es fühlt sich schon nach wenigen Tagen an, als wären wir schon länger nicht mehr weg gewesen. Einfach dankbar.
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  • Nochmals in Erinnerungen schwelgen

    February 15 in Switzerland ⋅ ⛅ 1 °C

    Kaum zu Hause ist der Alltag mit den Enkeln im Mittelpunkt und ich geniesse ihr sonniges Gemüt während es draussen im Wechsel regnet und schneit. Ein guter Moment, nochmals in die unzähligen Fotos einzutauchen und die mir am Liebsten sind auszusuchen.Read more

    Trip end
    February 15, 2026