• Feuerlandkirsche
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once again - Vietnam

Ein 24-Tage Abenteuer von Feuerlandkirsche Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    17. April 2025

    Erst mal ankommen

    18. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Vietnam
    17.04./18.04.25

    Es ist schon eine lange Reise, gute 27 Stunden - vom Start zu Hause bis zum Hotelzimmer - sind wir unterwegs gewesen.
    Und jetzt, draußen ist es schon lange dunkel, angekommen in Vietnam's Hauptstadt Hanoi.

    Gestern, am Gründonnerstag, sind wir gemächlich Richtung Frankfurt gestartet, im zähfließenden Verkehr im Speckgürtel noch einen Abstecher nach Rodgau mit kurzem Treffen (dienstlich) bei SmartTec. Natürlich sind wir dann schon viel zu zeitig am Flughafen gewesen, über 3 Stunden rumsitzen bis zum Flug mit der guten alten Thai. Erstmal also nach Bangkok, ein angenehmer Nachtflug, ging gut rum. Wobei man schon merkt, daß auch gespart wird, nur ein Getränkedurchgang, ansonsten alles selber holen (was aber natürlich auch nicht das schlimmste ist). Letztlich war die Wahl für die Thai tatsächlich die bei weitem kostengünstigste Alternative, denn für einen Nonstopflug mit Vietnam Airlines hätte man - in der Holzklasse wohlgemerkt - fast 10 Schleifen mehr hingelegt.

    Dafür aber müssen wir nun fast 5 Stunden überbrücken, was aber in der frei zu buchenden Miracle-Lounge am Airport erstaunlich gut funktioniert. Hier ein Häppchen, ein Sektchen, eine Zigarette - bequeme Sessel, doch, kann man ertragen, auch wenn natürlich sich mehr und mehr Müdigkeit einschleicht. Die Uhr wurde 5 Stunden vorgestellt und so ist es schon Abend, bevor der Weiterflug nach Hanoi nach 20 Uhr Ortszeit startet. Dieser Flug ist kurz, keine 1,5 Stunden. Hanoi's Flughafen ist nahezu leer, an der Immigration standen wir keine 5 Minuten, und auch unsere Koffer konnten wir wohlbehalten in Empfang nehmen.

    Das Taxi zu Stadt benötigt in etwa 25 Minuten, es ist nicht sehr viel Verkehr, für die guten 30 km haben wir sehr faire 500.000 VND gezahlt (per Meter, keine Diskussionen, kein Nepp) und sind knapp 21.30 im Hotel angekommen. So also kann man einen Karfreitag auch verbringen.
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  • Hanoi - Hoan Kiem See

    19. April 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Samstag, 19.04.25

    Ausschlafen ist schon was schönes.... und gemütlich frühstücken genauso. Großartige Pläne haben wir nicht, bummeln am späten Vormittag zum Hoan-Khiem-See, dem zentralen Punkt der Altstadt Hanois.

    Es ist nicht wirklich weit zu gehen, aber natürlich ist alles rechts und links interessant, all die Mopeds, die zunächst noch modernen Geschäfts-
    straßen, die sich immer mehr in quirlige und alt anmutende Häuserreihen verwandeln, umringt vom Stakkato des Verkehrs und einem nahezu unverlöschendem akustischem Strom an Hupen. Nach einer Weile blockieren allerdings Gitter die breiten Straßen, der Verkehr wird ausgesperrt und rings um den See ist eine große Flanierzone.
    Es ist schwülwarm, aber erträglich, denn Sonne läßt sich nicht blicken. Dafür ist der Himmel eine strukturlose und grellweiße, dampfige Suppe - somit jedes Foto eigentlich zum Scheitern verurteilt. Was natürlich nicht heißt, daß man es nicht versucht - die wunderschöne, parkartig bepflanzte Zone am Seeufer, die Händler, die unaufdringlich und lächelnd ihre Waren feilbieten, immer wieder bunte Szenen. So lassen wir uns treiben, auch über die rote, von selfiesüchtigen Instagrammern belagerte Holzbrücke zum Tempel im See, und weiter.
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  • Hanoi - Altstadt

    19. April 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    In den Gassen der Altstadt dann herrscht wieder buntes Chaos, doch ich vermisse die Vogelkäfige, die früher hier überall noch in den Bäumen hingen und so ein bisschen auch das "normale" Leben auf den Gehwegen. Scheinbar sind inzwischen auch hier fast nur noch Agenturen, die Ausflüge vermitteln, Massagesalons und Geschäfte mit Touribedarf. Muss nicht heißen, daß alles Neue schlecht ist, vielleicht verkläre ich auch die Erinnerung (immerhin 14 Jahre) aber irgendwie scheint ein bisschen das Herz zu fehlen.
    In zahlreichen Geschäften hier bietet man Vietnam-Coffee an, gut für eine kleine Pause. Der Egg-Coffee ist eine Verführung, traumhaft.

    Zwischendurch tropft ein wenig Wasser aus dem feuchten Wolkendunst, doch schließlich hellt es mehr und mehr auf, wird sogar verhalten sonnig und die Temperatur nahezu vollends unerträglich. Zeit also, sich für einen Powernapp am Nachmittag in's gekühlte Hotel zurückzuziehen.
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  • Literaturtempel / Văn Miếu-Quốc Tử Giám

    20. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Sonntag, 20.04.25

    Heute standen Hanoi's Klassiker auf unserem Zettel - der Literaturtempel und umzu.
    Obwohl der Begriff "Tempel" anderes suggeriert, ist selbiger nie ein Tempel gewesen. Im Jahr 1070 erbaut, stellt die Anlage bis heute das Hauptheiligtum Vietnams dar, sozusagen die erste Universität, in der mehr als 800 Jahre lang, zwischen 1076 und 1915, die Söhne der Mandarine und Aristokraten unterrichtet wurden.

    Bei der drückenden Hitze sind aber 2 km Weg schon heftig, daher lassen wir uns mit einem Taxi dort absetzen. Natürlich ist es hier trubelig, auch jede Menge Schulklassen sind unterwegs. Aber schon sehenswert.
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  • am Ho Chi Minh Mausoleum

    20. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Weiter führt uns der Weg, vorbei an zahlreichen gut bewachten Botschaften und entlang breiter und nüchterner Alleen (Stalinismus läßt grüßen) vorbei an Onkel Ho's Mausoleum.
    Jede Menge junge Damen posieren in weißen Kleidern und mit Blumen und patriotischen Fähnchen, wozu auch immer. Seltsam allemal.

    Es geht am bestens bewachten Präsidentenpalast vorbei und weiter zu einem sehr schönen, kleinen Tempelchen, in den sich kaum Menschen verirrt haben. Dann müssen wir erstmal eine kleine Kaffeepause einlegen und uns regenerieren, bevor es schließlich, enlang des Westlakes in der prallen Sonne noch zur Tran Quoc Pagoda weitergeht. Auch hier wieder jede Menge Menschen, zahlreiche Reisebusse spucken die Touristen hier aus.

    Den Weg zurück in's Hotel nehmen wir dann erst mal zu Fuß in Angriff, haben aber Glück und können uns dann doch ein Taxi ranwinken. Gott sei Dank, sonst wären wir wohl über eine Stunde unterwegs gewesen, und bei über 30 °C ist das schon anstrengend.
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  • Weiter nach Hue

    21. April 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 33 °C

    Montag 21.04.25

    Wir reisen heute weiter nach Huế, der mit Vietjet gebuchte Flug wurde auf 10:40 Uhr vorgezogen, so daß wir heute durchaus etwas zeitig aufstehen und frühstücken, bevor wir kurz nach 8 Uhr auschecken.
    Das Taxi kommt schon recht spät und der Verkehr durch diese unübersichtliche Stadt mit all den Gassen und dem Chaos ist enorm. Die veranschlagte halbe Stunde Fahrzeit wird wohl bei weitem nicht ausreichen, alleine 15 Minuten benötigen wir bereits, um nur bis zum Westlake zu kommen.
    Auch ab hier, obwohl der "modernere" Teil der Stadt, ist noch weit und breit keine Schnellstraße in Sicht. Immerhin, wir hatten gestern Glück mit der Sicht, heute ist alles um den See herum in fetten Dunst gehüllt und kein Sonnenstrahl lässt sich blicken.

    Am Airport dann herrscht dasselbe Chaos wie in der Stadt, eine endlos scheinende Schlage am Check in, Großfamilien, ganze Sippen mit Kasten und Kisten auf den Gepäcktrolleys belagern regelrecht die Counter für gefühlte Ewigkeiten. Es ist laut, jeder scheint jeden - über Meter hinweg - anzuschreien, es wird telefoniert und Plätze getauscht, die einzelne Dame, die eben noch vor uns stand, winkt plötzlich noch 5 weitere zu sich.... Hier haben alle die Ruhe weg, während mir langsam ein bisschen mulmig wird wie die Zeit verrinnt.
    Dann wird tatsächlich auch noch das Handgepäck gewogen, inclusive Stefans Fotorucksack, den in gefühlten 10 Jahren wirklich noch niemals jemand bemängelt hat. Natürlich zu schwer. Einen Trolley müssen wir einchecken, es nervt nur noch.

    Wenigstens an der Sicherheitskontrolle bleibt das befürchtete Chaos aus, und kaum sind wir am Gate werden die Passagiere bereits aufgefordert, sich aufzustellen zum boarding.

    Der Flug ist nur ein kleiner Hopser von kaum einer Stunde, auch ein Taxi kann man hier ganz problemlos an einem Schalter ordern, klappt perfekt.
    In Huế bleiben wir 4 Nächte insgesamt und haben uns hierfür einen Luxus gegönnt, der in anderen Städten dieser Welt inzwischen nahezu unbezahlbar ist - eine 80qm große Suite, 29. Etage im höchsten Haus der Stadt. Ein Traum. Mal sehn, ob ich hier überhaupt wieder raus möchte.

    Tatsächlich vertrödeln wir hier den restlichen Tag. Zwar ist der Pool jetzt nicht das gelbe vom Ei, aber immerhin gibt es in der Executive-Lounge in der 32. Etage Wein und leckeres Fingerfood - was will man mehr.

    Erst als wir zu Bett gehen wollen, stellen wir fest, daß sich das Licht im Bad nicht ausschalten lässt - an und für sich nichts dramatisches - nur eben hier ist die Schiebetür zum großen Marmorbad nicht kompakt und das helle Licht scheint genau auf's Bett. Großes Kino. Es gibt ein portables Touchpad mit etwa 30 Anwendungen (die niemand benötigt...), für jeden Mist ein Gimmick, nur das Licht läßt sich weder physisch am Schalter noch auf dem Display ausmachen. Und so kommt es, daß Nachts um 23 Uhr ein überforderter Haustechniker auf einer Leiter in unserer Suite steht und wir schlußendlich, da das Problem sich nicht lösen lässt, auch noch das Zimmer wechseln müssen. Sorry, so sorry for the inconvenience....
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  • Hue - die Zitadelle / Kaiserstadt - I

    22. April 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Dienstag, 22.04.25

    Daß das Frühstück hier keine Wünsche offen lässt, ist selbstverständlich, und so wird es wieder später Vormittag, ehe wir uns aufraffen, die Zitadelle von Huế bzw. die alte Kaiserstadt zu besichtigen.
    Keine Ahnung, was das Thermometer sagt, aber es ist einfach nur unglaublich heiß, so daß wir uns die kaum 2 km bis zum Eingang auch erst mal mit einem Taxi fahren lassen.

    Die Zitadelle von Huế wurde vom Begründer der letzten kaiserlichen Dynastie Vietnams ab 1804 nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt erbaut, allerdings nicht nur kleiner, sondern auch wesentlich freundlicher, grüner - voller Natur und Gartenanlagen.
    Erfreulicher weise sind wirklich sehr wenig Menschen hier, ein paar individual-Touristen, immer mal eine kleinere Gruppe mit Guide, einige Asiaten, die im Kostümverleih "kaiserliche Gewänder" ausgeliehen haben und mit all den wuchtigen Umhängen und Überkleidern und Kopfbedeckungen für Fotos posieren - aber alles sehr überschaubar. So schlimm auch die Hitze ist und der Schweiß in Strömen läuft - so wunderschön ist es hier auch. Viele der alten Gebäude sind inzwischen restauriert worden, auch ohne (Audio-)Guide gibt es viele interessante Fotoausstellungen in den Gängen, die durchaus einen Eindruck vom Leben am letzten kaiserlichen Hof Vietnam's bis in die 1930er Jahre vermitteln (zuletzt jedoch bereits ohne Macht unter französischem Protektorat). Die Gebäude sind prunkvoll, lange schattige Laubengänge, Tore, verträumte kleine Gärten, Prunk und Pomp - eine Augenweide. Zwischendurch gibt's hier und da einen Shop mit Eis und Getränken, um jeweils eine kleine Rast einzulegen.
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  • Kaisergräber / Lăng Khải Định

    23. April 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Mittwoch, 23.04.25

    Der Taxifahrer, der uns vom Flughafen zum Hotel brachte, hat uns seinen Whats-App-Kontakt gegeben, so haben wir ihn für heute gebucht, um uns zu den Kaisergräbern zu chauffierten.
    Während der Nguyen-Dynastie von 1802 bis 1945 war Huế die Hauptstadt von Vietnam und die Kaiser ließen beeindruckende Mausoleen und Grabanlagen in der umliegenden Landschaft von Hue errichten. Mehr als 10 kann man besichtigen, wir haben uns allerdings auf 3 davon beschränkt und das war mehr als genug, wenn man in Ruhe schauen und flanieren möchte ohne zu hetzen.
    Auch heute war es nahezu unerträglich heiß, zumal wir uns definitiv nicht dafür entscheiden, eine solche Tour bereits morgens früh zu beginnen. Wir haben schließlich tatsächlich Urlaub und von vorne herein hier in Hue genügend Zeit geplant.

    Aufgebaut sind diese prächtigen Grabanlagen gar nicht viel anders als die Tempel und Hallen der lebenden Dynastien in der Kaiserstadt - man geht von Hof zu Hof durch prunkvolle Tore, passiert steinerne Wächterfiguren und erklimmt weite Treppen.

    Am ungewöhnlichsten war das erste Grabmal, denn dieses gehörte dem letzten Kaiser Khải Định (regierte von 1916 bis 1925), wurde unter französischem Protektorat erbaut und erinnert ein bisschen an ein französisches Lustschlösschen.
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  • Kaisergräber - Lăng Tự Đức

    23. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    In eine wunderschöne Parklandschaft mit Seen und Kiefernwäldern eingebettet ist zweifellos eine der schönsten und wahrscheinlich auch weitläufigsten Anlagen die des Kaisers Tự Đức (regierte von 1847 bis 1883).

    Ganz in der Nähe, in Thuy Xuan, kann man noch die farbenfrohen Räucherstäbchen bewundern.
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  • Bao Vinh

    24. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Donnerstag, 24.04.2025

    Es bleibt uns ein weiterer Tag in Hue, ohne daß wir hierfür noch Pläne hatten. Die berühmte Pagode am Parfumfluß müssen wir nicht unbedingt (nochmals) sehen, also was tun?
    Wir schlappen also erst ein wenig durch das - zugegebenermaßen recht kleine - Shoppingcenter direkt neben dem Hotel, später nehmen wir ein Taxi zur eigentlichen Altstadt, Bao Vinh. Dieses noch ursprüngliche Händler- und Handwerkerviertel liegt etwas abseits der Innenstadt am Fluss. Tatsächlich kann man hier noch sehr alte Häuser sehen, normales Alltagsleben und interessante kleine Werkstätten, in denen noch per Hand geschmiedet, gesägt oder gewerkelt wird. Noch ist hier kaum etwas touristisch aufgehübscht, doch manche Häuser sind schon schicke Neubauten.

    Der Bummel hier macht Spaß, immer wieder wird man gegrüßt oder auch mal angesprochen, nette Alltagsszenen.
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  • weiter nach Hội An

    25. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Freitag, 25.04.25
    Heute geht es dann weiter nach Hoi An, per gebuchtem Taxitransfer. Etwa 140 km sind es, und die veranschlagte Fahrzeit beträgt 2,5 Stunden ohne Sehenswürdigkeiten am Rande, kostet in etwa 50 Euro. Es gibt jede Menge Anbieter, die diese Strecke mit allerhand sightseeing kombinieren, das alles haben wir abgewählt. Einfach nur direkter Transfer, noch nicht einmal über den berühmten Wolkenpass soll es gehen, denn dieser ist mehr Mythos als echte Sehenswürdigkeit. Zum einen macht er seinem Namen durchaus insoweit Ehre, als man häufig nicht mal irgend eine Aussicht hat (wie sich heute unterwegs auch bestätigt - alle Berge sind von Dunst und Wolken eingehüllt). Zum zweiten hatten wir das "Vergnügen" bereits 2011 und fanden uns damals umlagert von Händlern, Kindern, Verkäufern - sorry - Sacktretern. Alle wollten uns etwas verkaufen, und waren damals bereits echt nervig. Die 2 oder 3 verbliebenen Ruinen aus der Zeit des Vietnamkrieges sind uns nicht als interessant im Gedächtnis gebleben, daher wählen wir dieses mal den direkten Weg, denn es gibt auch eine Tunnelverbindung.
    Nun, die Fahrt heute ist trotzdem recht kurzweilig, denn das schauen auf all die bunten Szenen draußem macht Spaß. Nur das letzte Stück durch den hässlichen Moloch DaNang zieht sich ewig. Das Wetter, in Hue vormittags noch in Ordnung, trübt sich allerdings immer mehr ein und erste Tropfen fallen.
    Am frühen Nachmittag erreichen wir das gebuchte Guesthouse, diesmal was kleines, privat geführt und ein bisschen basic im Vergleich zum Luxusschuppen in Hue. Es liegt ein Stück außerhalb der Altstadt, aber in Gehweite.

    Lange dauert es nicht, bis sich die Wolken mehr und mehr zusammenbrauen und ein Gewitter mit Regen in Anmarsch ist. Kein richtiges Unwetter, aber es genügt, uns erst mal im Zimmer bzw. auf der Terrasse festzuhalten. Als es wieder ein bisschen aufklart, ist schon Zeit, den inzwischen knurrenden Magen zu füllen.
    Kleine Familienrestaurants reihen sich auch hier schon dicht, dazu gefühlt alle 50 Meter ein Hair- und Beautysalon, Nails, Lashes, footmassage... richtig gut sieht keiner dieser Läden aus, keine Ahnung, wer die alle bucht. Aber egal.

    Nach dem Essen, inzwischen ist es dunkel, machen wir bei leise tropfendem Regen noch den Spaziergang bis vor zur Altstadt.
    Ich glaube ja, vor 14 Jahren war hier auch schon viel los, aber soviel nicht. Bevor man die Gassen der Altstadt erreicht, ist erstmal Straßenweise bunter Klamotten- und Nachtmarktplunder aufgebaut, Lampions, Winkekatzen, nachgemachte (?) Jade und Marmor, Souvenir-Kram aus China. Trotzdem ganz nett. Und dann natürlich diese wundervoll herausgeputzten alten Kaufmannshäuser, alle beleuchtet mit Laternen, ein Restaurant schicker als das nächste, Bar's, Läden mit Lederklamotten, Läden mit Kunst oder auch keiner Kunst, BoHo-Schick und und und. So viel, daß man das nicht alles aufnehmen kann, dabei schweift der Blick immer wieder zu den schönen Fassaden und ich muss aufpassen, nicht ständig angerempelt zu werden. So schön, so voll.

    War es "früher" nicht so, daß all die vielen Lampions nur zum Vollmond leuchteten? Oder irre ich mich da? Jedenfalls leuchtet es überall, und trotz der vielen Menschen ist es einfach schön.
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  • Hội An

    26. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Samstag, 26.04.25

    Heute sind wir faul, chillen eine Runde am kleinen, aber erfrischend kaltem Pool unseres Guesthouse. Von der Terrasse unseres Zimmers aus können wir Wasserbüffel in der von Kanälen durchzogenen Landschaft sehen, es ist richtig gemütlich.

    Erst zum Nachmittag hin gehen wir Richtung Stadt, denn natürlich möchte ich Hoi An auch im Tageslicht sehen. Oh je - crowdet ist nur der Vorname.
    Ein unglaublicher Pulk von Menschen schiebt sich durch die (ehemals ruhigen) Gassen, das gesamte Flussufer ist zu einer Spaß- und Partyzone geworden, ungezählte neonbunte Boote fahren auf und ab, Menschen an Menschen. Schon gestern Abend war es voll, heute ist es nahezu unmöglich, irgendwo stehen zu bleiben, ohne angerempelt zu werden. Der Strom bewegt sich in alle Richtungen, besonders stark natürlich um die Japanische Brücke herum. Der gesamte Bereich der Altstadt, das Flussufer - es ist kaum noch ein durchkommen.
    Natürlich bleiben auch wir hier und da und dort hängen, kaufen die eine oder andere Kleinigkeit an Souvenirs, aber alles in allem ist es anstrengend. Und die Preise hier im zentralen Altstadtviertel sind auch verrückt - bekommt man nur ein paar Straßen weiter abseits ein Abendessen mit Vorspeise und Getränken für 2 für kaum 15 Euro (irgendwas zwischen 300.000 und 500.000 VND, je nachdem - und das durchaus nicht in einer Garage mit Plastikstühlen), zahlt man in den Altstadtgassen schon fast 10 Euro (300.000 VND) für 3 überschaubar kleine Kugeln Eis. Klar, hier bestimmt die schiere Masse an zahlungskräftigen Touristen das Angebot.
    Nach längstens 2 Stunden bekomme ich das Bali-Gefühl: zu voll, zu viel, zu laut, zu eng, zu ALLES. Overkill.
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  • Da Nang - Marble Mountains

    27. April 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Sonntag, 27. April 2025

    Ein vollgepackter Tag heute, wir hatten uns einen Fahrer bestellt für diesen Tag, denn ich wollte - man möge es mir verzeihen - wirklich unbedingt die "Golden Hands Bridge" sehen. Aber dazu später.
    Die Fahrt ging erst mal nach DaNang bzw. die Ausläufer der wuchernden Stadt, wo sich monströse Hotelbauten der größten Sterneketten aufgestellt haben. Sie alle tragen irgendwo das "Beach" im Namen, allerdings konnten wir keinen Blick auf's Meer erhaschen. Die Fronten zur Straße jedenfalls würden uns nicht einladen, hier absteigen zu wollen, ödes, dröges, trockenes Land und Bauzäune.

    Unseren ersten Stop also legten wir an den Marble Mountains ein. Das sind ein paar mitten in der Landschaft aufragende Kalksteinberge, hier wird Marmor auch abgebaut und verarbeitet, wovon ungezählte Shops künden, die mit einer Flut an Figuren und Skulpturen um Aufmerksamkeit und die Geldbeutel der Touristen buhlen. Vom kleinsten Buddha-Figürchen bis zu überlebensgroßen Torwächterfiguren gibt es hier nichts, was man nicht aus Marmor kaufen könnte.

    Kaufen wollten wir nichts, doch einen dieser Hügel kann man hinauf, über recht hohe Steinstufen, mitunter glatt, denn der abgetretene Marmor, der auch hierfür verwendet wurde, ist mit Vorsicht zu betreten. Der Aussicht wegen kann man's bleiben lassen, das Auge schweift über bebautes Gebiet, in der Ferne das Meer im Dunst. Trotzdem lohnt der Besuch, denn man hat hier nette Tempelchen angelegt und es ist soweit ganz hübsch. Auch hier sind wir 2011 schon einmal gewesen, in strömendem Regen allerdings.

    Nun lagen noch vielleicht 30km bis zu den Ba Na Hills vor uns - eine kurze Strecke, für die man aber fast eine Stunde benötigt, denn trotz außerorts bestens ausgebauter Straße betrug die Höchstgeschwindigkeit 60 Km/h. Es zog und zog sich, am interessantesten war noch, zu beobachten, wie direkt auf der Straße Reis zum trocknen ausgebreitet wurde. Sogar noch innerhalb abgegrenzter Verkehrsinseln mitten auf Kreuzungsbereichen wird Reis getrocknet. Unglaublich.
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  • Bà Nà Hills (Golden-Hands-Bridge)

    27. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Ab hier sollten die Vietnam-Puristen dann nicht mehr weiterlesen, denn jetzt folgt unser Ausflug nach Disney-Land....
    Ja, die BaNa-Hills sind ein großartig aufgemachter Vergnügungspark und haben mit Vietnam nichts mehr zu tun. Aber der Anziehungspunkt der Brücke, die von zwei überdimensionalen Händen getragen wird, lockte eben auch mich.

    Daß diese Brücke natürlich nicht mal eben so eigenständig in der Landschaft steht, sondern umgeben ist von vielerlei Kitsch, für den man 950.000 VND (in etwa 30 Euro) Eintritt löhnen muss, ist eine Kröte, die man schlucken muss. Immerhin treffen die bunten Flanierzonen sicher den asiatischen Geschmack und entsprechend gut besucht ist der Park. Bestimmt werden die meisten Besucher hier den ganzen Tag verbringen, denn es gibt vieles, was wir gleich weggelassen haben, wie zum Beispiel ein nachgebautes Märchenschloss oder ein sogenanntes französisches Dorf, eine Brauerei, Spaß und Gaudi für die Massen.
    Das ganze erreicht man nur mit einer Seilbahn, die immerhin 20 Minuten über grüne Berghänge schwebt, hinauf auf 1400 Meter. Hier oben ist es angenehm kühl, allerdings auch wolkig. Ob wir nun Pech hatten mit dem Wetter oder Glück? Wer weiß. Jedenfalls hatten wir noch eine einigermaßen vernünftige Sicht, als wir ankamen, es zog sich später immer mehr zu. Doch vermutlich wird das in dieser Höhe eher die Regel sein als die Ausnahme. Glück war auf jeden Fall, daß es viel weniger frequentiert war, als befürchtet. Keine Wartezeiten an der Cablecar, fast leere Kabinen, deutlich entspannter, als Hoi An am Abend.

    Natürlich auf der Golden Hands Bridge selber war es voll, und da jeder sein Selfie und das Familienfoto und das Foto mit erhobenem Daumen und das Foto vor den großen Fingern und natürlich auch noch das Foto mit Kind und das mit Oma wollte, dauerte es schon ein klitzekleines bisschen länger...
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  • letzter Tag in Hoi An

    28. April 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Montag, 28.04.2025

    Der Tag heute war ausgefüllt mit nichtstun; am Vormittag von unserer Terrasse aus die Wasserbüffelherde beobachten, die fast bis zum Grundstück kam, eine kleine Runde durch die Nachbarschaft laufen, chillen am Pool, und zum späteren Nachmittag ein letztes Mal in Richtung Altstadt gehen.

    Zum einen, um den ATM zu melken - unser kleines Hotel bevorzugt Bargeld. Man könnte durchaus mit Karte zahlen, der Aufschlag allerdings von 3% wäre üppiger, als die paar Dong Automatengebühren. Also ziehe ich mal eben 15 Millionen VND, muss aber dafür die Karte 3mal hintereinander eingeben, denn mehr als 5 Millionen spuckt er nicht aus. Das Bündel Geldscheine hat eine vertiable Dicke.

    Dann nochmal über die schmale Brücke zur historischen Altstadt. Diese Brücke ist immer wieder unangenehm zu überqueren, der Verkehr in beiden Richtungen kommt, bei PKW zumindest, schon kaum aneinander vorbei, und der Platz, den man für die Fußgänger vorgesehen hat, beträgt kaum 40 cm direkt am Brückengeländer. Es ist richtig unangenehm eng, da alle paar Meter auch noch hervorgebaute Elemente den Fußweg zusätzlich einengen, stößt man sich zwangsläufig jedes Mal den Ellbogen oder schrammt irgendwo dran, während die Mopeds und Autos ungerührt 5 cm von einem entfernt vorüberrauschen.
    Den eigentlich hübschen Blick über den Fluss und die Boote kann man hier keine Sekunde genießen.

    Unkluger weise nehmen wir heute, um nicht in die übervollen Altstadtgassen zu müssen, ein Restaurant direkt am Fluss, nett aussehend, ein laues Lüftchen vom Fluss - FEHLER!!!!
    Nicht weil das Restaurant nicht gut wäre, nein - es beginnen, kaum haben wir das erste Getränk erhalten, und die Dämmerung einsetzt, quasi im Minutentakt laut knatternd die bunt beleuchteten Ausflugsboote vorbeizufahren. Es ist einfach nur laut. Es ist laut. Laut. Die Boote sind kitschbunt mit Lampions beleuchtet, sehen sogar nett aus, aber nerven ungemein.
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  • nach Phú Quốc

    29. April 2025 in Vietnam ⋅ 🌙 29 °C

    Dienstag, 29.04.25

    Ein Reisetag - zwar haben wir es auch bisher eher gemächlich angehen lassen, wenig in unsere Tage reingepackt und Zeit vertrödelt - trotzdem kommt jetzt noch der eigentliche Erholungsteil - auf der Insel Phu Quoc. Wiederum so ein Ziel, von dem man kaum noch gutes hört, viel zu verbaut und überlaufen inzwischen, verdreckt und zugemüllt, nicht authentisch.
    Wir wollten uns davon nun aber doch selber ein Bild machen und haben natürlich von vorne herein nicht etwa Phi-Phi-Island von 1990 erwartet. In der Tat findet man, mit einem kleinen bisschen Recherche, sehr schöne kleine Resorts zu erschwinglichen Preisen an hübschen Strandabschnitten, ganz ohne Trubel.

    Nun also starten wir heute nach dem Frühstück erst mal zum Airport DaNang, was mir schon wieder eine ganze Menge Geduld abfordert. 25 Km - fast eine Stunde. Es sind nahezu schon balinesische Verkehrsverhältnisse hier, insbesondere durch die Stadt (der Flughafen liegt fast mitten in Da Nang) könnte ich immer wieder wahnsinnig werden. Mal ganz abgesehen davon, daß hier ohnehin keine verbindlichen Regeln herrschen, sind die Mopedfahrer (auch die Autos) auch unglaublich - blöd. Da will ein Baulaster aus einer schmalen Straße rückwärts raus - einer winkt und versucht den Verkehr irgendwie anzuhalten. Keine Chance. Obwohl alle den Knoten sehen, halten sie drauf. Erst recht und von beiden Seiten.
    Überhaupt - der Fahrstil hierzulande. Daß all die Mengen an Mopeds und Vehikeln wie durch Zauberhand in dichten Knäulen aus und in alle Richtungen schwirren, ohne daß für unser Auge auch nur eine einzige Regel erkennbar wäre, ist ja schon spannend. Beunruhigend allerdings ist daß Maß an Angelenktheit der Fahrer. Alle Fahrer, die wir hier so hatten, hatten während jeden Meters Fahrt mindestens ein Handy am Start, meist zwei. Entweder telefonierten oder tippten sie privat, oder jagten eine Mitteillungen in den Übersetzer, um uns das Ergebnis hinzuhalten und auf Antwort zu warten. Gefühlt wird der Straße und dem Verkehr weniger Aufmerksamkeit gewidmet als allem anderen. Ich will jetzt nicht behaupten, daß wir uns unsicher gefühlt haben, gar nicht, immerhin war da auch nie hohes Tempo dabei - aber bei diesem Maß an Unachtsamkeit ist schon ein bisschen beängstigend.

    Aber genug abgeschweift - jedenfalls flogen wir, mit Vietnam Airlines dieses mal (und ohne Stress beim Einchecken) zunächst nach Saigon, Verzeihung, Ho-Chi-Minh-Stadt, um dort umzusteigen zum kleinen Hopser von kaum 45 Minuten nach Phu Quoc. Zwar alles mit ein bisschen Verschiebung und ein bisschen Suchen, denn der SGN-Airport verfügt nahezu über keine vernünftige Beschilderung, aber am Ende unkompliziert.

    Und so landeten wir nun auf der Insel und bekamen auf der Fahrt zum Resort mal den ersten Eindruck. Trubel - ja. Definitiv, die Strecke zog sich kilometerweit durch ausschließlich für den Tourismus angelegte Promenaden. Rechts und links Restaurants, Buden, Bars,
    Vergnügungshallen, immer noch mehr und mehr. Bunt beleuchtet, Kitsch und noch mehr buntes Gewimmel. Aber da augenscheinlich alles neueren Datums zu sein scheint, waren hier die Bürgersteige schön breit und gut gepflastert - genug Platz für die Fußgänger, trotz "ruhendem Verkehr" wie üblich mitten auf dem Bürgersteig.

    Unser Resort jedenfalls liegt weit ab dieses Trubels, am Ong Lang Beach an der Westseite der Insel. Und, was soll ich sagen - beautiful. Really beautiful.
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  • Rạch Vẹm

    3. Mai 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 29 °C

    Samstag, 03.Mai 2025

    Wie im Traum vergehen die Tage hier, es ist beinahe unwirklich. Zur Abwechslung sind wir heute aber doch mal unterwegs gewesen, an einem Strand, der hier für die Touristen Starfish beach heißt.
    Der liegt nördlich, von unserem Hotel per Taxi fährt man vielleicht 30 (langsame) Minuten, bevor man ein Jetty erreicht. Ab hier geht's dann - obwohl es nicht etwa eine Insel ist, sondern lediglich einen, zwei km weiter - mit einem Boot weiter.

    Unterwegs ein paar Eindrücke von Phu Quoc, eine sehr grüne, hügelige Insel. Die Straßen überwiegend sehr gut ausgebaut, wenig Verkehr.
    Ab und an eine kleine Ansiedlung mit planenverhangenen Büdchen, Werkstätten und Cafe's rechts und links der Straße, typisch asiatisch unaufgeräumt, aber nicht schlimmer oder anders als beispielsweise in Thl. oder Laos. Hier oben jedenfalls ist nichts zugebaut, absolut ländlich.

    Die letzten Kilometer bis zu dem Punkt, von dem die Boote starten - Rạch Vẹm - sind eine buckelige, rot-schlammige Sandpiste. Erstaunlich im Lichte dessen, daß besagter Beach zu einer der Sehenswürdigkeiten der Insel zählt.
    Man erreicht eine Ansammlung maroder Pfahlbauten und langer Holzstege, die jetzt, bei Ebbe, nicht grade einladend aussehen. Auf den Stegen herrscht ein buntes Durcheinander, Kokosnussschalen, Töpfe und Wannen, Fischerzubehör, rostiges Werkzeug, Blumentöpfe und mehr.

    Selbstverständlich wird man hier sofort "abgefangen" und einem die Bootsfahrt regelrecht aufgezwungen, obwohl man bestimmt auch einen Weg am Strand entlang gehen könnte, wenn, ja wenn man diesen denn fände. Hier jedenfalls sieht nichts danach aus, uns so lassen wir us darauf ein, über diese abenteuerlichen Holzstege zu gehen und auf eines der Boote zu klettern. Macht uns nicht arm und bequemer ist's so ganz sicher, denn es ist - natürlich - drückend heiß und da macht die kurze Fahrt Spaß.
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  • Starfishbeach

    3. Mai 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach wenigen Minuten schon werden wir am Strand wieder abgesetzt, und was soll ich sagen, es gibt dort tatsächlich Seesterne. Ich mag mir jetzt kein Urteil anmaßen, inwieweit diese so unmittelbar dort, wo das Boot anlegt, dekorativ hingelegt wurden, das ist zu vermuten. Aber auch, wenn man weiter läuft, sind welche da - immer wieder. Das Wasser ist absolut seicht und unglaublich warm, die Kulisse hat viel von einem Traumstrand und über's Wasser sieht man die Bergketten des hier sehr nah gegenüberliegenden Kambodscha.

    Erstaunlicher weise ist es hier auch absolut leer, außer 3, 4 anderen Touristen niemand da. Träumchen.

    Möchte man zurück, geht man zum einzigen Getränkebüdchen, der Boy, der im tiefen Schatten faulenzt, telefoniert dann das Boot wieder her.
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  • Dương Đông Nightmarket

    4. Mai 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Sonntag, 04.Mai 2025

    Eines großen Berichtes bedarf es heute nicht, ein weiterer Tag in der Perlenschnur des gepflegten Rumlungerns.

    Am späteren Nachmittag haben wir die Routine unterbrochen, um wenigstens auch einmal den "berühmten" Nightmarket in Dương Đông anzusehen.
    Dương Đông ist die Hauptstadt Phu Quoc's, am Südzipfel der Insel, und nicht unbedingt ein Highlight einer Vietnamreise. Besagter Markt nun hat sich wohl aus dem nahen Fischerhafen heraus entwickelt, denn das Angebot besteht zu geschätzt 60 % aus farbenfrohem, exotischem Meeresgetier und viele große Restaurants buhlen hier mit den Auslagen um die - wenigen - Touristen. Daneben gibt es aber auch Obst und anderes Streetfood, selbstverständlich jedoch auch den üblichen Plunder. Den Marktbummel kann man also durchaus machen, wobei es auch nicht schlimm ist, ihn wegzulassen.
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  • allerlei leckeres und buntes

    5. Mai 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C
  • Bangkok

    6. Mai 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Nachdem wir gestern unseren letzten Inseltag noch genossen haben, geht's heute zurück nach Bangkok - die allerletzte Etappe.
    Schon in den letzten Tagen gab es immer wieder mal ein leichtes Gewitter oder einen kurzen Schauer, heute verabschiedet sich die Insel mit Regen von uns.

    Nochmal fahren wir den Südzipfel ab, und hier ist wohl das, was alle meinen, wenn sie von verbaut und unauthentisch reden - eine endlose Gewerbe- und Hotelmeile.

    Der (neue) Airport Phu Quoc ist reichlich entspannt, der alte, der inzwischen beinahe mitten im urbanisierten Gebiet liegt, ist inzwischen ein lost Place, dessen Startbahn allerdings von allen Motorisierten als Abkürzung genutzt wird. Wieder fliegen wir mit Vietjet Air und wieder wird über das Handgepäck gemosert, obwohl ich dieses Mal schon wohlweislich fast nichts mehr im Köfferchen habe. Aber der Fotorucksack... Erst nach einem sehr energischen "No, Camera!" ließ die Dame davon ab, diesen unbedingt einchecken zu wollen.

    Zeit hatten wir reichlich, und pünktlich um 11:45 hob die knüppelvolle Maschine ab, um kaum 50 Minuten später bereits wieder zu landen. Die Immigration in BKK ging ausgesprochen zügig, den vorab erstellten QR-Code der digitalen Arrival Card (seit 01.Mai. Pflicht) wollte niemand sehen, wobei ich vermute, daß das ja an die Passnummer geknüpft ist und somit für den Officer ersichtlich. Das System scheint also tatsächlich zu funktionieren.

    Nun ist es ja kaum 5 Monate her, seit wir zuletzt hier in Bangkok waren, daher hatten wir auch keine Pläne. Nach einem Stündchen im Hotel streiften wir ziellos umher, schauten hier und da und schnupperten eben ein bisschen Bangkok-Luft.
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  • Lumphini Park, King Rama VI Monument

    7. Mai 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Mittwoch, 07.Mai 2025
    Unentschlossen, was mit dem Tag anzufangen wäre, sind wir auch heute. Das verführerische Frühstück hält uns bis zum späten Vormittag beschäftigt, danach entscheiden wir, erst mal durch den Lumphini-Park zu laufen.
    Das ist allerdings nicht nur Selbstzweck, sondern auch ein bisschen dem geschuldet, daß ich vor lauter Begeisterung bei der Buchung des Conrad nicht wirklich darauf geachtet hatte, wie weit abseits des Skytrain dieses liegt. Wobei das Hotel recht häufig einen Busshuttle zur nächsten Station, Ploen Chit, anbietet, den wir gestern bereits genutzt hatten.

    Aber jetzt schlendern wir erst mal durch den Park, der jetzt, im Frühling, wunderschön ist. In den Seen leben Leguane, manche Exemplare haben fast das Ausmaß eines Kaimans, beachtlich.
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  • Wat Mangkon & Chinatown

    7. Mai 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Wat Mangkon ist der größte und wichtigste chinesische buddhistische Tempel in Bangkok und wirklich wunderschön. Und natürlich liegt er in Chinatown, durch die wir auch noch einen Bummel machen, jedoch dieses Mal ohne die Fressgassen.

    Der Rückweg geht schneller, mit einmal umsteigen MRT zu BTS landen wir direkt an der Station Ploen Chit, und kaum verlassen wir die Treppe zur Straße, fährt direkt ein Shuttlebus vor - wie ideal.
    Und noch genug Zeit, den späteren Nachmittag am Pool zu vertrödeln, der wirklich toll ist.
    Da das Conrad mitten in einer großen Mall aus Geschäften, Hotel und Residenzen liegt (All Seasons Place), braucht man dieses miteinander verbundene und gekühlte Gebäudeensemble auch gar nicht zu verlassen, um sich verpflegen zu können. Vom simplen 7/11 über einen supermodernen und riesigen Supermarkt, der nur noch automatisierte Self-Service-Kassen hat, Ketten-Verpflegung wie Starbucks oder KFC und diversen Restaurants gibt's hier alles. Man könnte sagen, das ist nicht typisch Bangkok - aber doch, es ist typisch das moderne Bangkok, welches sich immer mehr entwickelt.
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