France
Lot

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Travelers at this place
    • Day 85

      Schönheit im Moment

      May 24, 2023 in France ⋅ ☁️ 14 °C

      Ich verlasse Lauzerte bei grauem Himmel und schon erstaunlich früh: da Martin Nr. 5 bereits um ca 6 Uhr auf den Beinen war, hat auch der restliche Schlafsaal beschlossen, den Tag nicht lange nach ihm zu beginnen. Also bin ich um 7:15 auf dem Weg.

      Abermals ist die Etappe nicht von landschaftlicher Schönheit geprägt und die Wolken tun ihr Übriges, aber ich bemühe mich, die Schönheit in kleinen Momenten zu finden: eine Wiese voller Mohnblumen, frische Kirschen am Wegesrand oder eine stimmungsvolle Kapelle. Es findet sich immer etwas.
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    • Day 3

      2. Etappe: Lauzerte (Nachtrag)

      October 29, 2022 in France ⋅ ☁️ 24 °C

      Mein abendlicher Stadtrundgang war gestern doch etwas umfangreicher als geplant, da die Suche nach einem offenen Restaurant ein wenig mehr Zeit in Anspruch nahm - dafür kenne ich nun fast jeden Winkel der Stadt und die ist wirklich sehr sehens- und teilenswert! Erst recht im Abendlicht 🥰
      Und natürlich bin ich nicht hungrig ins Bett gegangen und hab noch ein sehr nettes Restaurant gefunden 😋
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    • Day 84

      Lauzerte

      May 23, 2023 in France ⋅ ⛅ 24 °C

      ...sieht aus, wie direkt dem Mittelalter entsprungen. Genaugenommen ist es das auch. Irgendwo auf dem Weg lese ich auf einer Tafel, dass es zu den schönsten Orten Frankreichs gehört. Das ist nicht schwer vorstellbar!
      Hier übernachte ich heute in der Gîte communal, der öffentlichen Herberge. Ich lerne Martin (Nr. 5) kennen, einen Franzosen, der in Genf lebt und nicht nur Magdalena und Benedikt noch von der Via Gebennensis kennt, sondern auch Andrea und Martin (die Österreicher. Wer auch immer das Drehbuch für meinen Weg geschrieben hat, war wirklich nicht sehr kreativ mit den Vornamen).
      Gemeinsam überlegen wir beim Abendessen, wo ich am besten meinen 100. Tag auf dem Weg feiern soll: in Saint-Jean-Pied-de-Port, oder vielleicht sogar schon in Irún, dem ersten Ort in Spanien, falls ich tatsächlich den Camino del Norte an der Küste einschlage?
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    • Day 4

      3. Etappe: Moissac (29,5 km)

      October 30, 2022 in France ⋅ ⛅ 12 °C

      Puh! Eigentlich sollten es heut ein paar weniger km sein, aber mein GPS wollte heut nicht wie die Wegbeschreibung und so bin ich den ein oder anderen Weg heut doppelt gelaufen, weil ich mehr meinen GPS als den französischen Pilgern, die mich richtig geschickt hätten, geglaubt habe - ab morgen vertraue ich dann besser wieder den anderen Pilgern!
      Heute bin ich etwas früher gestartet (dank Zeitumstellung fiel mir das aber nicht so schwer) und hab deshalb einige Pilger auf dem Weg getroffen. Jedoch sind anscheinend nur französische Pilger unterwegs, so dass die Konversationen leider sehr kurz waren.
      Viel, viel Sonnenschein gabs auf dem Weg und wenige schattige Wege. Morgen solls regnen, da freu ich mich nach dem heutigen langen schwitzigen Tag tatsächlich auf die Abkühlung! 😅 Und morgen wird die Etappe sehr kurz und einfach ausfallen, versicherte mir mein heutiger Gastgeber. Die Gite Ali'nor liegt direkt in der Altstadt und ich habe ein süßes Zimmer ganz für mich allein.
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    • Day 46

      40. Wandertag

      May 4, 2023 in France ⋅ ☁️ 20 °C

      Wir verabschieden uns von Cahors. Gestern Abend hat uns der Herbergenleiter noch die Geschichte der alten Brücke von Cahors erzählt.
      „ Mit dem Bau der Brücke, der sich über mehr als ein halbes Jahrhundert erstreckte, ist eine Legende verbunden, die von den Einwohnern Cahors gern erzählt wird. Entnervt von dem langsamen Fortgang der Arbeiten schloss der Baumeister einen Pakt mit dem Teufel. Dieser sollte seine gesamten Fähigkeiten in den Dienst des Baus stellen. Befolgte er alle ihm gegebenen Befehle, würde der Baumeister ihm seine Seele verschreiben. Die Brücke wuchs schnell empor, und mit dem Ende der Arbeiten nahte die Zeit für die Bezahlung. Um seine Seele zu retten und nicht die Ewigkeit in den Feuern der Hölle verbringen zu müssen, forderte der Meister den Teufel auf, für den letzten Mörtel[1] mit einem Sieb Wasser für die Arbeiter zu holen.

      Natürlich war der Teufel dazu nicht in der Lage und konnte so seinen Vertrag nicht erfüllen. Er beschloss, sich zu rächen und erschien nun jede Nacht, um den Schlussstein aus dem mittleren Turm, der auch Teufelsturm genannt wird, herauszubrechen, sodass die Maurer ihn am nächsten Tag immer wieder ersetzen mussten.

      Im Zuge von Restaurierungsarbeiten an der Brücke fügte der Architekt Paul Gout 1879 in dieser Lücke einen behauenen Stein ein. Dieser zeigt den Dämon, wie er vergeblich versucht, den Stein herauszureißen – seine Klauen bleiben im Zement stecken.

      Wer findet das Bild des Teufel auf meinen Fotos?
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    • Day 84

      Der Sommer kommt

      May 23, 2023 in France ⋅ ☁️ 13 °C

      Heute ist es wieder sonnig und noch dazu sommerlich heiß. Bis zu 25°C, sagt mein Handy, aber das natürlich im Schatten.
      Die Etappe selbst ist nicht besonders aufregend, aber wenn jeder Tag landschaftlich unglaublich beeindruckend wäre, wäre ich wahrscheinlich längst an Reizüberflutung zugrunde gegangen. Etappen wie heute sind dafür umso meditativer und damit besser zum Nachdenken.Read more

    • Day 40

      Halbzeit der 3. Etappe

      September 15, 2023 in France ⋅ ⛅ 21 °C

      Bis vor die Grenze scheint es,als habe ich heute die Hälfte der 3. Etappe erreicht… und vermutlich sind es die Tage auch bald die Hälfte der Kilometer generell bis ans Ende der Welt, da wo mein Ziel hingeht.Read more

    • Day 3

      2. Etappe: Lauzerte (23 km)

      October 29, 2022 in France ⋅ ☁️ 16 °C

      Trotz beinahe Spinnenkontakt (das ist wohl der Nachteil an einem Baumhaus) bin ich entspannt gestartet. Das späte Frühstück war lecker (selbstgemachte Pfirsich-Melonen-Minz-Marmelade 😋) und reichlich und auch sehr nötig - denn heute war es verdammt heiß und sehr sonnig und es gab immerhin knapp 700 Höhenmeter zu bewältigen! Ich hab also mächtig geschwitzt und musste nun schon, am 2. Tag die Waschmaschine in meiner Gite benutzen. Aber dank des schönen Wetters, wird morgen hoffentlich alles trocken sein.
      Heute sind dann auch zum ersten Mal noch weiter Pilgerinnen im Schlafsaal, auch wenn ich unterwegs niemanden getroffen hab, und die Gastgeberin spricht sogar etwas deutsch!
      Zum Reservieren für Dienstagabend, hab ich mir ein bisschen Mut angesüffelt und genieße nun nach erfolgreicher Reservierung noch die Aussicht von meiner heutigen Gite Les Figuiers bevor ich gleich noch ein wenig die auf einem kleinen Hügel gelegene Stadt erkunde und mir was zum Abendessen suche 😊
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    • Day 80

      Die Rose von Bach

      May 19, 2023 in France ⋅ ☁️ 18 °C

      Im kleinen Ort Bach übernachten Magdalena und ich in der sehr netten Gîte "La Rose de Bach". Hier werden wir herzlich empfangen und uns wird sofort ein Bier angeboten. Nico, der äußerst liebenswerte Gastgeber, kümmert sich später um unsere Wäsche und bekocht uns mit einem ausgezeichneten Pilzrisotto. Und als Nachspeise gibt es wieder Tarta de Santiago! 🥰
      Die weiße Schäferhündin des Hauses versucht den ganzen Abend lang unermüdlich, mit mir zu spielen, zur Belustigung aller Anwesenden.
      Erst am Ende des Abends wird uns klar, dass die Herberge auf Spendenbasis läuft. Wir sind hin und weg.
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    • Day 19

      Mas de Games to Mas de Vers

      May 7 in France ⋅ ☁️ 14 °C

      Cheerful but limited breakfast at 7:30, and then a small panic when the La Malle Postale van appeared at 7:45, not the standard "after 8am". Six people hurriedly left the table to finish packing and take their bag to the door to be collected... but the van was on a different run and was dropping bags off.

      We left around 8am with ponchos on. It looked overcast, and there was soon a slow drizzle.

      The walk went through farms and then 3km into a small town (Limogne en Quency) where we bought some bread and cheeses, looked at the church (as always) and headed on. The total for today was to be around 25km, which included three small villages (Limogne en Quency, Varaire and Bach) all about 7ks apart. There was a slow downhill to the first town, but after that it was generally flat - which was good, as there was constant light rain.

      There were a few novelties on the way. One was an old dolmen, which was about 100m off the path, and taken as a sign that in Neolithic time, people were settling around those areas. Another was seeing a deer running through a field early in the afternoon. A third was a series of 'cabane", the circular dry-stone structures in the fields that were either shelters or storage - or perhaps wells.

      A lowlight was the mud. For the last 8kms it was almost unbroken. The rain was not a problem with ponchos and overpants, and it was cool but not finger-numbingly cold, but the mud was always mud.

      The hotel - Gite de Poudally - is a little outside Mas de Vers, which is another non-village collection of a few farms and nothing else. I did not have high expectations, but there was apricot tea on arrival, a cheerful host, big dry rooms and lots of space. Our bags were already here. One lady said it was an hotel, not a gite, which is fine by us. We contemplated going for a walk when the sun came out later in the afternoon, but quickly thought the better of it: it would involve wet grass or mud, and there was nothing nearby to see. Everyone says that May in the south of France ought to be sunny, warm and charming, so we might not be seeing it at its best...

      Dinner was everyone sitting at a few long trestle tables. It was surprising how many people spoke good English, and how few people there were German.

      Tomorrow is the last day of the Camino. Going only on the distance from town to town, we will have done 350km in 17 days.

      34,190 steps, 27.8km and 6 flights
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    You might also know this place by the following names:

    Département du Lot, Departement du Lot, Lot

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