France
Ruisseau de Cameson

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Travelers at this place
    • Day 5

      4. Etappe: Auvillar (19,5 km)

      October 31, 2022 in France ⋅ ☁️ 24 °C

      Nach nem reichhaltigen Frühstück zusammen mit einigen anderen Wanderern und Radlern, die mit mir in der Gite übernachtet haben, ging es wie erwartet entspannt und flach immer am Kanal entlang. Viel zu früh war ich dann schon am Zielort, aber zum Glück gabs direkt unterhalb der Stadt einen schönen Platz direkt an der Garonne für ein kleines aber feines spätes Picknick 😊 Als es anfing zu tröpfeln, hab ich mich dann an den einzigen Aufstieg des Tages gemacht und hab direkt eingecheckt in mein Einzelzimmer in der gemütlichen, ganz neuen Gite Maison Necty, die Lucille noch für mich gebucht hat 🥰 Heut hab ich ein 2x2m-Bett ganz für mich alleine 🥳
      Den Stadtrundgang heb ich mir dann für morgen früh bei besserem Wetter auf 😉
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    • Day 6

      5. Etappe: Lectoure (33,9 km)

      November 1, 2022 in France ⋅ ⛅ 20 °C

      Upsi! Um 7 Uhr schellt die Kirche von nebenan - eigentlich wollte ich da schon am Frühstückstisch sitzen. Da hab ich wohl den Wecker auf ne Stunde zu spät gestellt 🙈 Aber zumindest musste niemand auf mich warten, denn ich hatte ein ganzes Apartment für mich und die Gastgeberin hatte mir das Frühstück schon am Abend vorbeigebracht (Pancakes und Honig aus der eigenen Imkerei 😋) und ich durfte so lang bleiben wie ich wollte. Aber ich wusste ja, dass es heute das erste Mal über 30 km geht, und so wollte ich nicht allzu spät starten. Also Frühstück im Schnelldurchlauf und das halbe Baguette, was eigentlich noch fürs Frühstück bestimmt war, für unterwegs eingepackt.
      Ein paar Regenwolken hingen noch am Himmel als ich in der schönen Altstadt startete und es war ein paar Grad kühler. Im Laufe des Tages eroberte sich die Sonne aber den Himmel zurück und ich hab wieder ordentlich geschwitzt und mich dabei gefragt, wie das wohl die Pilger im Hochsommer durchhalten stundenlang zwischen Feldern ohne jeglichen Schatten zu wandern. 🥵 Wirklich dankbar bin ich, dass es so ziemlich in jedem Ort, mag er auch noch so klein sein, gut ausgeschilderte öffentliche Toiletten gibt. So was gibts daheim eher selten.
      Zwischendurch noch schnell ein bisschen Obst, Gemüse und nicht zu vergessen Käääääse geshoppt und entspannt 10 km vorm Ziel picknicken ... ganz ungestört war ich aber nicht 😸😅
      Nach 7 Stunden Gehzeit und über 1.000 Höhenmetern komm ich etwas platt in meiner Unterkunft, der Gite L'Etoile Occitane, an und werde sehr herzlich empfangen. Ohne dass ich überhaupt fragen musste, macht meine heutige Gastgeberin direkt die Unterkunft für die übernächste Nacht für mich klar und obendrein spricht Isabel noch sehr gut Englisch 🥳
      Ein kleiner Stadtspaziergang muss dennoch sein, denn zum Abendbrot versorge ich mich selbst - nur leider ist auch in Frankreich heute Feiertag. Kein Problem, dachte ich, denn ich war heut Mittag ja noch einkaufen ... aber es ist wohl so, dass an Feiertagen die Supermärkte nur vormittags offen haben - ach je! Aber auch dafür hat Isabel eine Lösung: Die Pilger von gestern haben noch ein bisschen Gemüse dagelassen und Pasta ist auch noch übrig, so dass ich mir noch ein gutes Abendessen zaubern kann. Mehr Pilger werden es heute nicht, so dass ich heute ausnahmsweise im etwas helleren 8-Bett-Männerschlafsaal nächtigen darf 😉
      Morgen gehts dann wieder früh weiter - die nächste Ü-30-Tour wartet schon!
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    • Day 20

      Auvillar

      October 3, 2022 in France ⋅ ⛅ 13 °C

      We headed off before 9am for a quick drive down the autoroute to the Medieval hilltop village of Auvillar. We arrived ahead of schedule, so we had the chance to grab a coffee prior or starting our guided tour.

      Our guide Pam, was great. She has lived in Auvillar for the past two years and provided wonderful information and anecdotes about the town. Auvillar is very picturesque and is also classified as a “most beautiful village of France”. It is situated on a rocky outcrop overlooking the Garonne river. The town dates back to the Romans. It is surrounded by ancient fortified walls with gateways granting access to the centre. One of the gateways, the one we entered through, passes under a 17th century clock tower that has alternating white stone and red-brick. This is typical of the region and gives it a distinctive look and character.

      After entering the village, we headed down the Main Street to a large round structure, the Halle aux Grains, an old market where different grains were weighed and sold. It is still used as a marketplace to this day.

      In the seventeenth to the nineteenth century, Auvillar owed its prosperity to two industries, pottery and the preparation of pens of goose feathers used in calligraphy. There was also a lot of river traffic, with up to 3,000 boats coming through each year.

      On the tour we also visited the Church, Église Saint Pierre, and the attached bell tower. We then wandered down the narrow streets and made our way to the Place Du Château to view the Garonne river and the “ancient port d’Auvillar”, from where boats could take produce to Bordeaux. We then saw a couple of houses from the 15th century that had been lovingly restored. We also visited the the Tourist Office, which used to be a Covent. It was a lovely village to wander about and I will definitely return for a loner visit.

      While at Tourist Office, the Director came to tell us about a special jubilee ‘Monnaie de Paris’ coin they had on sale. In 2021 they celebrated the 120th Compostela Holy Year. However, due to COVID, the Pope prolonged the celebration, the first time this had ever happened. This meant the coin, minted in 2021 was quite rare - the office had been contacted by people from all around the world to get the coin, and it had now doubled in value.
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    • Day 86

      Auvillar

      May 25, 2023 in France ⋅ ☁️ 19 °C

      Am Ende dieser mit etwa 20km recht kurzen Etappe erwartet mich der hübsche Ort Auvillar. Hier laufe ich unter anderem der kleinen Gruppe aus vier Deutschen wieder über den Weg, mit denen ich es schon zweimal sehr lustig hatte in der Unterkunft. Leider gehen sie heute noch ein ganzes Stück weiter und haben morgen ihren letzten Wandertag vor der Heimreise, daher verabschieden wir uns nach einem gemeinsamen Kaffee schon jetzt voneinander. Lothar, der selbst Arzt (Urologe) ist, wünscht mir zum Abschied scherzhaft "eine glänzende Karriere in der Chirurgie". Er weiß genau, wie unsicher ich mir mit meiner Fachwahl noch bin und dass ich mich vom Karrieregedanken längst verabschiedet habe. 🥲😂

      Anschließend organisiere ich mir mithilfe des Tourismusbüros eine Unterkunft für morgen und mache mich dann auf den Weg zu meiner Gîte für heute Nacht. Über die gibt es auch noch etwas zu erzählen...
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    • Day 86

      Little India

      May 25, 2023 in France ⋅ ☁️ 19 °C

      Die Gîte Little India bzw. La Petite Inde ist ein besonderer Ort: sie wird nämlich von niemand anders betrieben, als den ursprünglichen Besitzern vom Bauernhof der 1000 Farben, wo Fred mich und die anderen Pilger auf der Via Gebennensis vor ein paar Wochen so verwöhnt hat! (Zur Erinnerung: https://findpenguins.com/8il0tn6jimhkv/footprin…)
      Auch hier, in dem schönen Stadthaus im alten Zentrum von Auvillar, fühle ich mich sofort wohl. Ich bin ganz besonders dankbar: obwohl die Unterkunft schon ausgebucht war, darf ich auf dem Bett im Aufenthaltsbereich schlafen, das sonst als Sofa genutzt wird.
      Lakshmi, die Gastgeberin, kommt ursprünglich aus Indien und bekocht uns natürlich indisch - einfach köstlich! Jetzt ist auch klar, warum bei Freds Gîte im Reiseführer nach wie vor "indische Küche" dabei steht.
      Während der ältere Schweizer neben mir beim Essen den beiden Niederländern und mir irgendetwas über Adele und Lady Gaga erzählt, schlafe ich aber vor Müdigkeit schon fast ein. Selbst, als er drauf kommt, dass wir mit der Medizin etwas gemeinsam haben - er hat vor seiner Pensionierung lange Zeit als Statistiker in einem riesigen Forschungszentrum in der Schweiz gearbeitet - und er daraufhin beginnt, mir etwas über Protonentherapie bei Krebs zu erzählen, was ich durchaus interessant finde, kann ich mich kaum noch wach halten. Also verabschiede ich mich bald und falle in mein Bett, an dem leider alle anderen auf dem Weg in ihre Betten vorbei müssen. Immerhin wird in meinem "Zimmer" heute keiner schnarchen (außer mir).
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    • Day 87

      Begegnungen am Wegesrand - Teil 11

      May 26, 2023 in France ⋅ ☀️ 13 °C

      Beim Frühstück in Little India sitze ich plötzlich einem jungen Franzosen mit blondem Vollbart gegenüber, den ich noch nie gesehen habe. Es stellt sich heraus, dass er mit dem Fahrrad pilgert und außerdem ganz gut Deutsch spricht. Nachdem ich seit der Trennung von Magdalena fast immer die mit Abstand jüngste in den Herbergen war, freut es mich besonders, wieder einmal mit jemandem zu plaudern, der in meiner Altersgruppe ist. (Der Altersdurchschnitt liegt auf der Via Podiensis gefühlt bei 60+.)
      Yvan, Lakshmis Mann, den ich gestern nur flüchtig kennengelernt habe, umsorgt uns Pilger heute fröhlich beim Frühstück. Als ich mir anschließend bei ihm den Stempel hole und zahle, fragt er mich, wie es mir bei Fred gefallen hat. Als ich beginne, vom Bauernhof der 1000 Farben zu schwärmen, lächelt er glücklich.
      "I called Fred one morning and I told him 'I'm ready to change your life'", erzählt er mir. "'You'll continue what I've been doing.'"
      Yvan erklärt, dass sein Großvater auf dem Bauernhof geboren wurde, auf dem Fred jetzt lebt und dass er, Yvan, dort 25 Jahre lang gelebt hat. Dass sein Freund Fred sich jetzt um den Hof und die Pilger kümmert, macht ihn sichtlich froh.
      Als er mir zum Abschied die Hand schüttelt, bleibt er auf der Stufe zwischen Küche und Essbereich stehen und scherzt, dass er sonst zu klein sei, um mir in die Augen zu schauen. Als er den jungen Franzosen bemerkt, der sich hinter mir gerade seinen Fahrradhelm aufsetzt, hellt sich sein Gesicht auf.
      "Perfect match!", ruft Ivan begeistert und deutet vom Radpilger zu mir. Der Franzose, der etwa einen halben Kopf größer ist als ich, wird rot.

      Als ich nach all dem Verabschieden nach wie vor mit Yvan im Vorzimmer von Little India stehe, bietet er mir scherzhaft an, die Eingangstür für mich zu öffnen.
      "Yes please, or I will never leave", sage ich.
      "I'm sure you don't want to leave. But the Camino is calling you", sagt Yvan und winkt mir nach, während ich mit meinem Wanderstab in der Hand in einen strahlend schönen Morgen hinaustrete.
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    • Day 42

      Auvilard

      September 17, 2023 in France ⋅ ☁️ 28 °C

      Markthalle und Aussichtspunkt, Zeitturm…
      Der Markt geht gerade zu Ende und die Aussicht auf die Umgebung ist gut. Nun schon das zweite Atomkraftwerk an dem ich vorbei komme und das ich bewusst wahrnehme…Read more

    • Day 42

      Tschüss Alexandra

      September 17, 2023 in France ⋅ ☁️ 29 °C

      Ich verabschiede mich hier von Alexandra, die ich per Zufall nochmals antreffe… sie läuft die nächste Etappe in zwei Tagen und fährt anschliessend nach Hause…

      Ich lerne immer wieder leute kennen, die halt nur einen Teil des Weges gehen… heisst auch, dass immer wieder neue Leute kommen, die einen Teil weitergehen…
      Mittlerweile lerne ich eig. Fast keine Menschen mehr kennen, die auch von Zuhause losgelaufen sind… hmm…
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    • Day 42

      Das nächste Mal mit Gummistiefeln?

      September 17, 2023 in France ⋅ ☁️ 29 °C

      Das nächste mal mit Gummistiefeln?
      Musste lachen bei dieser Deko… auf dem Weg sind immer wieder mal abgenutzte Schuhe anzutreffen… doch Gummistiefel waren es nun das erste mal… das wr
      Doch mal was, den Pilgerweg mit Gummistiefeln bestreiten…Read more

    You might also know this place by the following names:

    Ruisseau de Cameson

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