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Kassel, documenta-Stadt

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117 travelers at this place:

  • Day448

    Hallo, alle spirituell Angehauchten unter euch und die, die es gern wären :D
    Ihr kennt das Phänomen, dass die besten Texte aus der Krise heraus entstehen. Blöd, ich befinde mich nämlich in alles anderem als einer Krise, weswegen der folgende Text möglicherweise untypisch kunstlos klingen wird, aber egaaaal...
    Ich dachte ich melde mich mal aus Kassels Welt, aus dem Dorf mit Straßenbahnen, der Documenta Metropole, dem Herkules Beherberger. Eine Stadt, die im Sommer mit steigendem Temperaturen und Laune der Menschen aufblüht, als wäre die durch Winterfrustration eingedämmte Lebenslust jedes Einzelnen endlich am explodieren!
    Hier war heute nämlich Tag der Erde und für mich in einer Zeit persönlicher Festigung und geringfügiger, positiver Veränderung in der Lebensführung eine optimale Gelegenheit geerdet zu werden.

    Klingt zu esoterisch? Keine Sorge, ich hab nicht zu viel die happiness oder flow gelesen, aber ich sag einfach mal wie's ist...

    Die Sonnenstrahlen locken nicht nur seit einigen Tagen die Menschen an Fulda, Buga, in Biergärten und Geselligkeit, sondern haben vor allem heute zahlreiche Leute in dir Straßen und Gassen rund um die Uni am HoPla gebracht.
    Dort fehlte von Second Hand Markt und Kleidertausch sowie food sharing und internationale Speisen über politische Info- und Aktionsstände bis hin zu Marktbuden mit Rächerstäbchengeruch und Hippie Kleidung nix. Während ich den Geruch des Sommers und den Flair dieses Szenarios inhalierte, schlenderte ich mit meiner gingerhaarfarbigen Begleitung über den Markt und hatte wohl zum ersten Mal jemand um mich, der bei den selben Ständen wie ich Dinge wie diese losließ: "Oha, da muss ich hin!" "Omg, Federohrringe!" "Alternative Schulkonzepte?!"
    Der Plan, den ganzen Markt in den 2 letzten Stunden (da alles schon gegen 18 Uhr schließt und wir spät dort waren) komplett abzuklappern, scheiterte an der Horizonterweiterung, die an jeder Ecke winkte.
    Die Food Sharing Mission des AStA und das Konzept der Sudbury School of Kassel löste neben dem Wonderlandfestival bereisenden Klamottenstand die größte Faszination in uns aus. Ganz unverkennbar war demnach die Energie, die gen Mittag nur so zwischen den Menschen funkte, wodurch ein vibrantes Umfeld geschaffen wurde, in dem zu Reggae oder elektronischen Klängen keine Seele still stand.

    Und wer braucht schon einen Plan des weiteren Vorhabens.. Warum auf das Mögliche versteifen, und das unmittelbar Geschehene demnach weniger genießen? Statt dem stupiden Abklappern des ganzen Marktes, der mit einsetzendem Gewitter pünktlich um 6 abbaute, ließen wir uns mit dem Regen durch die Straßen spülen, ungewiss was kommen mochte, nix erwartend und auf alles gefasst.
    So strandeten wir im Schlachthof, wo wir zu schlecht gemixter Musik, die dennoch in Fleisch und Blut überging, abzappelten. Dabei machten wir, wie den ganzen bisherigen Tag und die letzten Tage in Kassel, einige Interessante Bekanntschaften, mit denen es uns anschließend ins Kanak trieb, wo mit Lounge, Psytracks und Rap Improvisation die Hoola Hoop schwingenden Leute auf Trab gehalten wurden.
    Bekanntschaft Matthias fasste ganz hervorragend in einen spannenden Gespräch zusammen, was er ihn mir sah und welche Veränderung ich derzeit bestreite. Denn gerade durch den Einfluss der gedreadlockten Gingerhaarfarbenen und gemeinsamen Aktivitäten wie Skaten, Kunst und Kultur genießen, sich kreativ ausleben, Gitarre spielen und Musicalsongs feiern, eröffnen sich mir völlig neue Leidenschaften. Beziehungsweise teile ich alte mit jemand neuem. Von wegen sowas passiert nur auf Reisen in die Ferne. All das Potenzial, um sein eigenes Potenzial zu erkennen und auszuschöpfen liegt direkt vor uns. Und welche Zeit des Jahres wäre besser, um neue Erfahrungen zu machen und Gitarre zu lernen bei trautem Feuer unter Frühlingsgefühlen und Anbruchsstimmung. Oder am sonnenbeschienenen und trotzdem arschkalten See wie der Buga. Denn dort und in der gesamten Aue sprießen die Menschen in Picknickkreisen aus dem Boden wie die Osterglocken es Mitte März tun. Erstmals mit dem Fahrrad durch Kassel tourend erlebt man diese Stadt, für die viele Leute nicht mehr als die im Eingangssatz erwähnten Assoziationen übrig haben, Kassel mit ganz neuem Charme. Wenn man etwa die Fulda entlang braust, die Goetheanlage passiert oder einfach durch die Aue cruist und der Weg von Sport- zur allgemeinen Uni in rasenden 10min. geschafft ist. Beinttraining inklusive.
    Auch ein nächtlicher Ritt ins Dorf Spiekershausen war prägend. Dort trafen sich Menschen zu einem Saunawagenevent, Lifemusic, die ich durch den ausgedehnten Fahrradritt verpasst hatte, Lagerfeuer und nach dem saunieren in der Fulda schwimmen. Neu gewonnene Bekanntschaften trifft man so hier und da, ob im Café Neu, an der Buga oder beim Psychedelic Laboratory - eine ganz neue, verrückte Veranstaltungsreihe, zu dem 3 Infos genügen: ▶️selbsternannte Künstler, Soziologen und Philosophen in ▶️Sofaatmospähre auf ▶️Nintendo DS produzierte Musik tanzend und diese genießend.

    Tolle Menschen hab ich auch bei dem neuen Nebenjob als Gamemasterin bei den Lockbusters - Escape Rooms um mich.
    Diese hießen mich bereits beim ersten gemeinsamen Frühstück mit dem Chef und der folgenden Rallye durch die Stadt herzlich willkommen, bei der wir unsere eigenes Spiel testeten und mit IPad und Equipment , viel Witz und Motivation als Weltretter durch Kassel streiften. Super lustig, diese spielaffinen Menschen.
    Doch auch auf der Arbeit oder beim privaten Horrorspielabend sind sie stets für einen Lacher zu haben. Dabei wird sich meist ein Insider nach dem anderen über den snack- und drinksbeladenen Tisch geschmettert. Da ist Freude vor dem nächsten Arbeitstag vorprogrammiert.
    Dann heißt es als Gamemasterin Menschen in das Spiel einzuführen, indem man eine kurze Einleitung und Background Geschichte liefert, bevor man 1h im "Big Brother is watching you" Style dafür sorgt, dass die Menschen einem nicht die Möbel zerpflücken und auch ja ordentlich die Rätsel lösen. Das ist quasi Gesellschaftsanalyse pur. Und wenn eine Gruppe nach 50 Minuten nicht mal in dem 2. Raum ist, was sich ruckzuck mal als extremer Stressfaktor für den empathischen Gamemaster erweist, dann freut man sich auf ein Bierchen danach. Oder auf einen Abstecher zur Backfactory oder in die Innenstadt. Denn dort geht es kommendes Wochenende bei der Casseler Freyheyt mittelalterlich zu, dann ist ja bald das Frühlingsfest.. Oder die Silence Party, die Freunde vom mir ins Leben riefen. Zahlreiche Geburtstage und Treffen mit den Wolfhager Bienen. Und eh man sich versieht, befindet man sich mitten in die Festivalzeit katapultiert- herrlich, der Frühling und der Sommer! 🌞

    Klingt nach zu viel Freizeit und Freiheit?
    Dabei bin ich eine der wenigen Studenten, die ich kenne, die sich darüber sorgen, dass sie nicht genug Veranstaltungen dieses Semester haben, weil sich alles überschneidet und ungünstig aufeinander aufbaut. Wenn ich jemanden besorgt erzähle, ich habe nur 10 Wochenstunden wird mir meist verständnislos mitgeteilt" Entspann dich, ich habe nur 6!"
    Also, mit so einem Studentenleben kann ich leben.

    Euphorische, beschwingte Grüße
    #Just do it!
    #hashtagsindsomöchtegernoder?!
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  • Day1

    Speyer and Heidelberg

    April 2 in Germany

    Docked at Speyer and since it was Easter Sunday the guide led us to the Speyer Dom, which the world’s largest surviving Romanesque Church. Beautiful structure out of pink sandstone with unique crypts of German Kings and Queens. The carrolan rang for 10 minutes as the choir, congregation and church clergy arrived. After some photos we moved onto the Technik Museum with all kinds of transportation examples, like old cars,, airplanes, trains, etc.

    On to Heidelberg and a long drive up the hill to the Heidelberg Castle and the town of Heidelberg- more later.
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  • Day8

    Wo ist nur die Zeit hin?

    December 22, 2017 in Germany

    Gefühlt vergeht eine schöne Urlaubswoche deutlich schneller, als der gleiche Zeitraum vor Antritt einer solchen Reise. Schön war's, wir haben uns gut erholt in Ägypten, durften interessante Menschen kennenlernen, hatten schönstes "Sommerwetter" und vor allem viel Zeit zu zweit! Schon seit Jahren empfinde ich Zeit ( wie natürlich auch Gesundheit ) als ganz besonders wertvolles Lebensgut! Während in unserer schnelllebigen, werteverrückten ( im Sinne von Werte verschobenen ) Gesellschaft viel zu viele Menschen Zeit überhaupt nicht als wertig einordnen und Gesundheit nur als selbstverständlich betrachten, so lange sie vorhanden ist, bin ich mir schon lange meines wahren "Reichtums" bewußt. Es war wieder einmal an der Zeit mit Jessi gemeinsame Momente zu erleben - die Woche in "Port el Ghalib" wird uns in sehr guter Erinnerung bleiben und das Erlebte den Urlaub nicht vergessen lassen. Auch als bekennender "Gernealleinverreisender" muß ich zugeben, daß gemeinsam erlebte Momente, einfach die schönsten sind! In diesem Zusammenhang liebe Grüße an Susi - was sind wir doch für "Momentesammler" :-). Ägypten zu bereisen und dabei nicht im Roten Meer zu tauchen, ist für mich fast nicht denkbar! Das der Unterwassersport aber nicht nur immer wieder für fantastische Naturmomente und Tierbegegnungen sorgt, sondern ( wenn auch sehr, sehr selten ) besondere zwischenmenschliche Interaktionen schenken kann, hat diese Urlaubswoche gezeigt! Meinen besten Dank für tolle Gespräche und eine gute Zeit dafür an die drei "Berliner" - habt noch eine schöne Woche in "Port Ghalib" und vergesst nie, an den nötigen "Abstand" zu denken! Mittlerweile befinden wir uns nach einem fast pünktlichen Start vom Flughafen "Marsa Alam", schon einige Zeit in der Luft - der Rückflug wurde mit knapp fünf Stunden berechnet! Bis wir dann jeweils wieder zu Hause sind, werden sicherlich noch einmal weitere drei Stunden vergehen. Der Abschied von Jessi fällt mir diesmal nicht so schwer wie sonst nach einem gemeinsamen Urlaub - in zwei Tagen treffen wir uns alle wieder ( zusammen mit Jo ) bei Susi in Lauda - "Weihnacht, Weihnacht".....!Read more

  • Day5

    Bye Bye Porto

    October 18, 2017 in Germany

    Um 4.00 Uhr wollte sich der Weckruf auf unseren Handys melden, aber wir waren schon früher wach - die innere Uhr hatte Mal wieder funktioniert! Das gestern Abend bestellte Taxi war pünktlich und brachte uns in wenigen Minuten zum Flughafen. Auf meine Frage an Susi, was ihr denn besonders an diesem Kurztrip gefallen hatte, meinte sie: "Am Strand von Matosinhos sitzen und auf den Atlantik schauen" - Wind und Wellen, das mag Frau Stoof! Wir hatten einmal mehr schöne Tage zusammen, waren viel zu Fuß unterwegs ( über 50 km ) und konnten jede Menge neue Eindrücke gewinnen. Uns Beiden hat die 220.000 Einwohner zählende Stadt gut gefallen, das Wetter war toll und die Lage unseres kleinen Apartments bei "bnapartments", nur wenige Schritte vom Rio Douro entfernt, hätte kaum besser sein können! Pünktlich um 7.00 Uhr hob der Airbus von "easyJet" vom Flughafen "Francisco Sa Carneiro" ab. Bye Bye Porto!Read more

  • Day290

    Day 291: Bergpark Wilhelmshohe

    December 2, 2017 in Germany

    Time to go and visit the World Heritage site here, the only reason we actually came to town! It's a huge park area on the edge of town, known as Bergpark Wilhelmshohe, or literally "Mountain Park". It's a moderate-sized English garden park on the side of a mountain, decorated with some interesting follies to see.

    Headed out and grabbed some supermarket croissants for breakfast, then walked the 20 minutes over to the park entrance. Very cold, hovering around zero, but thankfully it at least wasn't snowing - though there was plenty piled around on the ground.

    The one problem with a mountain-side park is that it tends to require a lot of hill climbing. A lot, as it turned out. We wandered around for a while looking at the various objects, including a fake ruined castle, a fake ruined aqueduct, several ponds and waterfalls, a replica bridge of somewhere in Switzerland, and on top of everything at the peak of the park - a 5 metre statue of Hercules. Standing on a 30 metre pyramid, atop a 40 metre octagonal building. Very strange, but very impressive.

    This whole area has huge water features as it runs downhill (reckoned to be among the most impressive in Europe), but sadly they only run twice a week and only during the summer. So we definitely weren't going to see anything, but even the non-flowing features looked impressive; it's tempting to come back when the features are operational!

    By mid-afternoon we were done, so we grabbed a quick hot chocolate in the cafe and then headed back to the hotel on the tram rather than walking. Spent the rest of the day in our hotel room, aside from venturing out briefly to grab a currywurst for dinner.
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  • Day2

    Finally in Tiberius

    February 28 in Germany

    We finally arrived at the hotel at around 11pm. It was definitely a looong trip. The hotel had cold plates in our rooms. The rooms are nice. I am glad I don't need a hairdryer, because the one in our bathroom doesn't seem sufficient to try anyone's hair. Marian and I are all unpacke and ready for our first full day with Holy Land. Breakfast is at 6:30 am and we leave at 8 am. Tomorrow we visit Caesarea, Megiddo, Nazareth and Cana. It is after midnight and I need to go to bed so I will be ready for the day of touring (Marian is already asleep).Read more

  • Day2

    Abend des 2. Tages

    July 11, 2017 in Germany

    Seit 3 Stunden versuche ich erfolglos einzuschlafen, obwohl ich echt müde bin.
    Der Tag verlief etwas harzig. Das Wetter änderte ständig von starkem Regen zu Sonnenschein - Regenjacke/Poncho an, aus, an... Dadurch verlor ich ziemlich viel Zeit und Lust. Letztere war auch etwas gedämpft, weil Linda ab Brugg nicht mehr dabei war. Niemand mehr zum Plaudern, Singen und mein Wasser musste ich dann auch selber tragen. ;-)
    Müde, verschwitzt und mit tauben Waden bin ich in Waldshut angekommen - nach einer Jugendherberge oder einem Hostel habe ich vergebens gesucht.
    Ich campe nun zwischen einem Wald und diversen Wohnhäusern auf einer Wiese ziemlich abgelegen, wohl etwas ausserhalb von Waldshut. Es ist etwas unheimlich hier, da es gewittert, ziemlich stark regnet und ich irgend ein Tier gehört habe. Ich fühle mich ziemlich eklig, da es heute nicht möglich war zu duschen. Stattdessen habe ich mich einem T-Shirt und etwas Seife hinter dem Zelt gewaschen.🙈 Mein Wasser wird langsam knapp, auf meinem Wander-GPS gibt es leider keine Deutschlandkarte und ich habe nur noch Essen dabei, das ich kochen müsste (schwierig bei diesen Wetterverhältnissen). Laut Karte ist das Waldstück, welches ich eigentlich durchqueren wollte, nicht allzu gross und ich wäre wieder in einem Dorf. Aber ich werde wohl morgen zurück nach Waldshut wandern, Essen kaufen, das nicht warm gemacht werden muss und ich tendiere dazu, den Zug zu nehmen.
    Hoffentlich finde ich irgendwo W-LAN.
    Fazit am Ende des Tages: Wieder einmal alles masslos unterschätzt!🙈😱😂
    Aaaaber, erstaunlicherweise ist der Wolf an meiner Hüfte weg und nicht mehr allzu schmerzhaft.👍
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  • Day2

    Eigentlich wollten wir nur unsere Wasserflaschen hier auffüllen. Aus dem Nichts kam der Biergartenchef zu uns und bot uns Currywürste an. Sie schenkten uns Essen, Getränke und Rat für unsere nächste Unterkunft. Wie viel Menschlichkeit erwartet uns noch? Jedenfalls sind unsere Bäuche unheimlich köstlich gefüllt und wir hoffen, dass es Chiara auch wieder gut gehen wird. Sie scheint allmählich die Kraft aufgrund nahender Krankheit zu verlieren. Aber wir sind ein Team und lassen niemanden zurück. Für diese Wanderung sind wir eine Familie.Read more

  • Day5

    Im Regen

    July 11, 2017 in Germany

    Ja, es fängt an zu regnen. Wir irren in Marktschellenberg rum, auf der Suche nach einer Unterkunft. In Gruppen rannten wir, das Gewitter als Verfolger. Bam, und da ist sie: die eine nette Frau mit einem Bauernhof und einer Garage+Hütte für uns. Thanks God! Sonst hätten wir nie etwas gefunden, sagten alle unsere Angefragten. Jetzt fehlt nur noch etwas zu essen. Aber wir haben einen Plan, weil kein Supermarkt in Marktschellenberg ist.Read more

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