• RUEDI - hakuna matata.
  • Margrith von May
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nordwärts…

Wir freuen uns, wieder ein paar Wochen mit unserem Ländy unterwegs zu sein! Unser Ziel: Norwegen und Schweden… Read more
  • Trip start
    June 10, 2023

    unser Transportwunder!

    June 9, 2023 in Switzerland ⋅ ☀️ 27 °C

    Unglaublich, was in unserem Ländy alles Platz findet: Gepäck und Essen für 6 Wochen. Und neu: 1 Labrador namens Jano komplett: Hund inkl ganz viel Zubehör und ganz viel Fressvorrat: 22 Büchsen, 5 kg Trockenfutter, Nahrungsergänzungsmittel und noch viel viel mehr…

    Und heute sind wir schon fast 600 km nordwärts gefahren: Am Fusse des „Hercules“ sind wir im uns bekannten Schlosshotel in Kassel abgestiegen. Jano wollte uns natürlich die Wasserspiele des Landgraf Karl zeigen, die dieser Ende des 17. Jh. zwecks Präsentation seiner Grösse erbauen liess. Für uns bedeute dies eine anstrengende Wanderung von anderthalb Stunden und ca 400 m Höhendifferenz. - Das grosse Pils und den Zwiebelrostbraten haben wir denn auch wirklich verdient!
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  • in Norwegen angekommen!

    June 13, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir stehen in Hirtshals im Fährenhafen. Rundum fast nur Camper in jeglicher Art. Unter den wenigen „Reisemobilen“ findet sich noch ein anderer Ländy. Pünktlich um 1215 sticht unsere MS“Superspeed“ in See um uns nach Kristiansand S zu bringen. - Hier beginnt unser Norwegen-„Abenteuer“…
    Die 1400 km hierher hat Ländy bestens und mit teilweise fast schon halsbrecherischer Geschwindigkeit von bis zu 125 km/h (obligate Kurz-Vibration bei 100) und noch zwei weiteren Zwischenhalten geschafft: An der Flensburger Förde finden wir bei Glücksburg einen schönen Platz und nehmen unser Ländy-Chalet wieder in Betrieb. In Dänemark besuchen wir kurz vor der Fähre die (unspektakuläre) Stadt Fredrikshaven. Es zieht uns zur Marina, wo wir denn auch gleich über die Nacht stehen bleiben und im Restaurant perfekt essen können.
    Auch hier stehen wir auf einem schönen Stellplatz, planen unsere Weiterfahrt und schalten auf Ferienmodus.
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  • Tommerenna

    June 14, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem wir das schöne „Sentrum“ von Kristiansand ausgiebig erkundet haben gehts ca 20 km nach Norden zur Wanderung entlang, rsp „in“ der Holztransport-Rinne (Tommerenna), in der Rundhölzer zum Verlad aufs Schiff in Richtung Meer geschwemmt wurden. Dies ist die grösste derartige Rinne in Norwegen.
    Angegangen als „leichte Wanderung“ waren wir mehr als 3 Stunden unterwegs! - Nachdem wir erkannten, dass die Wanderung in der Holzrinne für uns Zweibeiner zwar sehr schön und abwechslungsreich, für unseren Jano hingegen relativ eintönig da ohne jegliche Aussicht war, beschliessen wir, heimwärts den Fussweg auf der andern Seite des Flusses zu nutzen. Einfacher gesagt, als getan: Voller Vertrauen in „MapsMe“ steigen wir gut 200 m in die Höhe, punktgenau bis zum Ende des Weges vor einer bis fast auf Meereshöhe abfallenden Felswand! Also: Rechtsumkehrt und wieder alles zurück (…Jano gefällst total - …und uns schlussendlich auch). Wohlbehalten und trotzdem guter Dinge, vorab hinsichtlich der schönen Landdchaft , erreichen wir unseren Ländy.
    Nach kurzer Fahrt finden wir unsern Platz an einem See mitten im Wald - total idyllisch. Ein kurzes Bad für unsere müden Glieder und schon gibt es Apero und Nachtessen bei schönstem Sonnenschein: Ein Platz zum relaxen.
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  • Kapp Lindesnes

    June 16, 2023 in Norway ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir verlassen unsern traumhaften Platz am See und fahren südwärts, erst im Hinterland dann der Küste entlang. Ueberall die vorwiegend einfachen meist roten Häuser nah am Wasser. Dazwischen gemähte Wiesen, gemütliche Bauernhöfe. Von was leben die Menschen hier? Die internationale Finanzkrise macht auch vor Norwegen nicht halt. Aufgrund enormer Einkünfte aus Oel- und Gasvorkommen, kann das Land aber bei der Konjunkturbelebung aus dem Vollen schöpfen. Norwegens Stellung als eines der reichsten Länder der Welt mit höchster Lebensqualität ist vorerst nicht gefährdet.

    In Mandal stehen wir auf dem Camping nahe der Stadt. Da sämtliches Kochen mit Gas usw. wegen Waldbrand verboten ist (u.E. völlig übertrieben) laufen wir durch den nahen Wald in den Ort zum Essen. In den engen Gassen nahe am Hafen finden wir ein gemütliches Restaurant.
    Am nächsten Morgen gehts zum südlichsten Punkt von Norwegen, dem Kapp Lindesnes
    mit dem berühmten Leuchtturm. Wir wandern über die bulligen Felsen und geniessen die tolle Aussicht aufs Meer und die kleinen Buchten. Dieser Leuchtturm ist Norwegens ältestes Leuchtfeuer (1656) und 2518 km vom Nordkap entfernt. Lindesnes Fyr, wie es die Einheimischen nennen, hätte viel zu erzählen. Leider sind alle Beschreibungen in den kleinen Museen nur auf norwegisch.
    Wie das anfängliche Kohlefeuer ausgesehen haben mag, kann man besichtigen. 1854 erhielt das Feuer die erste Linse (Lichtquelle war eine Dichtlampe mit Paraffin). 1915 zog die Linse in den neugebauten Gusseisenturm und erhielt noch ein Nebelhorn. Damit bekam die Feuerstation die Form, die sie heute noch hat. Bis zum Jahre 2003 hatte der Leuchtturm eine feste Besatzung, die sich in engen Steingängen (so bisher noch nie gesehen) auch beim grössten Sturm noch zum Leuchtturm begeben konnte.
    Wir sind beeindruckt und sinnen nach, ob uns das Leuchtfeuer vor einigen Jahre bei der Ueberfahrt von Skagen nach Oslo wohl auch den Weg gezeigt hat.
    Weiter geht es auf der beeindruckenden Küstenstrasse mit vielen Tunnels und Brücken bis kurz vor Egersund. Ein einfacher gemütlicher Platz lädt uns zu Uebernachten ein.
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  • Stavanger & Co

    June 18, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 18 °C

    Nur gut 30 Minuten benötigen wir mit unserem Auto vom Zentrum Stavangers bis zum „Base-Camp“ PREIKESTOLEN: Grosszügige Strassenführungen und ein ca 15 km langer Tunnel (RYFYLKE-Tunnelen) unter dem Fjord erschliessen die Umgebung.

    Unser Ziel ist heute Stavanger, die modernste, reichste …und teuerste Stadt Norwegens. Morgen wollen wir dann auf den „Preikestolen“, die Touristen-Aussichtskanzel Norwegens, laufen.

    Die Fahrt führt uns durch bekannte Landschaften mit viel Salz/ und Süss-Wasser.
    Schon bald wird es urban: grosszügige Strassen, viele Tunnels, riesige Kreisel.
    Wir finden zügig das Stadtzentum und einen guten Parkplatz für unsern Ländy.
    Stavanger mit heute 145‘000 Einwohnern hat sich vom verschlafenen Fischerdorf zur boomenden Ölmetropole entwickelt. Emsiges Treiben am Hafen, wo eben „Mein Schiff“ liegt, direkt neben dem altehrwürdigen Hotel Victoria, stechen wir in die Altstadt mit vielen beschaulichen Kneipen und Restaurants zwischen Barberstube und andern kleinen Geschäften, in denen es alles Mögliche zu kaufen gibt, zb Norwegens besten Räucherlachs.
    Stavanger macht einen sehr lebendigen Eindruck, die gute Infrastruktur zeugt von Reichtum.
    Leider ist die Domkirke voll eingepackt, Stattdessen haben wir die wundervollen Rhodos fotografiert, die überall sehr üppig blühen.

    Durch den Ryfylketunnelen (14.4 km lang) fahren wir kurzerhand unter dem Meer hindurch auf die andere Seite. Wir übernachten im Preikestolen Base Camp (eine Art SAC Hütte) um morgen früh den Aufstieg in Angriff zu nehmen.
    Die 4 km lange Strecke ist sehr anstrengend weil man über grosse Steine und viele überhohe Tritte gehen muss.
    Nach 2 Stunden haben wir es geschafft und freuen uns über die eindrückliche Aussicht …und natürlich ist „Fototime“ angesagt.
    Auch der Abstieg hat seine Tücken. Wir sind froh, dass wir mehr oder weniger heil wieder im Basecamp ankommen. Insbesondere Jano hat sich äusserst tapfer gehalten.

    Wir fahren noch einige Kilometer in Richtung Bergen und übernachten im Landy auf einem Bauernhof.
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  • Bergen brummt…

    June 21, 2023 in Norway ⋅ 🌧 15 °C

    Die einstige Hansestadt wartet mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten auf. Das 1070 gegründete und heute 282000 Einwohner zählende Bergen war lange Zeit die bedeutendste und grösste Stadt des Nordens und von 1217 bis 1299 auch Residenz des norwegischen Königs.

    Heute noch stehen die Norweger zu grossen Teilen hinter Ihrem Königshaus. Sie sind sehr traditionell, so sieht man viele junge Mädchen in Trachten (Jungs in Anzügen), die anlässlich Festivitäten getragen werden in den Strassen.

    Bergen, zwischen 7 Hügeln gebaut, war einst eine Stadt mit vielen schmucken Holzhäusern, doch grosse Brände, während denen ganze Stadtteile abgebrannt sind, haben dazu geführt, dass heute nur mit Beton und Stein gebaut werden darf, geblieben ist nur das alte Feuerwehrdepot.

    Der historische Stadtteil Bryggen (hanseatische Landebrücke) teilt den Hafen in zwei Teile. Am malerischen Pier stehen noch immer die alten farbigen Holzhäuser, die einst von den Hanseaten erbaut wurden, am Ufer ein reges Kommen und Gehen schöner Segelyachten. Meist standen 5 Häuser hintereinander, davor immer ein Vippenboom, mit dem die Schiffe be- und entladen wurden. In den schmalen Gassen zwischen den Häuserreihen, gibt es heute ein tolles Angebot von guten Geschäften. Wir haben uns mit Norwegerpulli und wasserdichten Regenjacken eingedeckt.

    Die Lübecker Kaufleute hatten das Monopol auf der Vermarktung des Stockfisches. Diese Fische, im Freien getrocknet, waren zu jenen Zeiten gute Nahrungsreserven, weil ewig haltbar. Zum Verzehr müssen sie dann tagelang eingelegt werden. Es gab ein reger Tauschhandel: Fische, Pelze und Lachsöl gegen Getreide. Seit 1276 bis heute werden auf dem Fischmarkt frisch gefangene Spezialitäten aus dem Meer angeboten.

    Die Marienkirche ist das älteste noch erhaltene Bauwerk von Bergen. Sie wurde zwischen 1130 und 1270 erbaut mit einem vergoldeten Altarschrank und einer barocken Kanzel.
    Troldhaugen ist das ehemalige Wohnhaus vom berühmtesten Komponisten Norwegens, Edward Grieg (1843-1907), heute Museum und Konzerthalle.

    Gegen Abend sind wir mit der Floiban auf den nahe gelegenen Floyen (320m) gefahren und hatten so einen traumhaften Ausblick auf die Stadt.

    Die Entdeckung Amerikas hat ein neues Datum. Im Jahre 1021, also vor Christoph Kolumbus, bezwangen die Wikinger die stürmische Nordsee und segelten von Island über Grönland nach Neufundland - so erzählt es zumindest das Denkmal auf dem
    grossen Platz mitten im Zentrum.

    Bergen, eine unglaublich lebendige Stadt mit ihren coolen Einwohnern, die sich mit den Touristen sehr gut arrangiert haben, selbst wenn 3 grosse Kreuzfahrtschiffe ihre Passagiere loslassen - gemütliche Beizen hat es genug und anzusehen gibt es ganz viel, nicht zu sprechen von den vielen Ausfahrten in die Fjorde.

    Wir würden jederzeit wiederkommen - auch wenn es hier hie und da regnet…!
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  • Sognefjord …der König der Fjorde!

    June 22, 2023 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach dem Frühstück montiert Ruedi unsere Kisten wieder auf dem Auto, die wir wegen zu wenig hohen Parkhäusern demontieren mussten. Wir wissen nun, wie einfach und schnell dies geht und werden uns in Zukunft nicht mehr plagen, passende Parkflächen zu finden. Wir Drei freuen uns auf die Weiterfahrt. Jano fühlt sich sichtlich wohl im Auto und springt immer sofort rein, damit wir ihn ja auch sicher nicht vergessen.

    Wir fahren entlang dem Verafiorden, der als ausgewachsener Fluss daher kommt und wenn Platz genug ist, gemächlich dahin fliesst, wenns aber eng wird, sich wild und reissend zeigt.

    Zum ersten Mal halten wir in Dale, dem Ort wo die bekanntesten Norwegerpullis gemacht werden. Gekauft werden aber nur noch Socken.

    Plötzlich stehen wir vor dem Tvindefossen Waterfall, der auch ein Schweizer Herz höher schlagen lässt. Ueber verschiedene Stufen fallen riesige Wassermassen 100 m zu Tal.

    Ueber den Kvassdalen geht es weiter zum nächsten Fjord: Ein richtiger Pass mit noch relativ viel Schnee. Eine kurvenreiche Strasse bringt und auf 998m. Dann geht es runter zum SOGNEFJORD (…dem König der Fjorde).

    In Vikoyr besuchen wir die Stabkirche von Hopperstad. Sie gilt als eine der ältesten Norwegens, wurde vermutlich 1130 gebaut. Die Stabkirchen sind Norwegens besonderer Beitrag zum Weltkulturerbe. Die meisten wurden in der Zeit von 1130-1350 gebaut. Von ursprünglich 1000 Kirchen stehen noch 28.
    Im Laufe ihres langen Daseins erlebte die Stabkirche von Hopperstad sowohl Verfall als auch in den 1880 Jahren einen phantastischen Wiederaufbau. Der Name Stabkirche kommt daher, weil die Stützen der Dachkonstruktion Stäbe genannt wurden.

    Mit einer voll elektrisch betriebenen Autofähre fahren wir über den Sognefiord.

    Der Sognefiord wird aus mehreren Gründen „König der Fjorde“ genannt. Zum einen liegt er in einer atemberaubenden Landschaft mitten in Fjord-Norwegen. Zum andern ist er der längste und tiefste Fiord in Norwegen. Er erstreckt sich über 200km ins Landesinnere und misst an seiner tiefsten Stelle 1308m.
    Eine Felsschwelle bei der Mündung zur Nordsee bewirkt, dass nur das warme Oberflächenwasser des Golfstroms in den Fjord fliesst. Dies sorgt für ein angenehm warmes Klima: Wir fahren an etlichen Apfel- und Erdbeeren-Kulturen vorbei.

    Wir finden einen schönen Standplatz mit Sicht auf den Sognefjord und bestaunen das riesige Kreuzfahrtschiff, das vorbeifährt - wie lange noch? Anscheinend müssen 2026 alle Schiffe vollelektrisch fahren!?
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  • Geiranger, der Fjord aller Fjorde…

    June 23, 2023 in Norway ⋅ ⛅ 10 °C

    Wir verlassen Leikanger, ein schöner Ort direkt am Sognefjord und erleben heute Natur pur: Obstkulturen entlang des Sognefjords, meckernde Schafherden, Ziegenherden, die völlig alleine zügig entlang der Strasse laufen, weiss Gott wohin, eindrückliche Passstrassen, grossartige Gletscher (Suppehellebten und Bayabreen). Es lohnt sich der kurze Abstecher auf den 1494 m hohen Dalsnibba: Die 300 NKR Wegzoll lohnen sich für den grandiosen Ausblick auf unser Ziel Geiranger am Ende des Geirangerfiords.

    Wir finden einen schönen Uebernachtungsplatz und machen uns auch grad sofort auf den Weg in den Ort, erneut erstaunt über die 2 riesiegen Kreuzfahrtschiffe in dem doch schmalen Fjordarm. Geiranger-Dorf an sich unspektakulär - ein Riesenkontrast von Ursprünglichem zu Tourismus…
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  • Tunnels-Brücken-Elektrofähren…

    June 25, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir profitieren von einer unglaublich perfekten Infrastruktur: Tunnels durchfahren nicht nur Berge, sondern unterfahren auch Fjorde. Brücken jeder Art folgen auf teilweise nur kurze „normale“ Strassenstücke. Fähren pendeln im Viertelstundentakt und werden mehr und mehr vollelektrisch. - Und alles in tiptop gepflegtem Zustand.

    Nach einem steilen Aufstieg schauen wir nochmals auf Geiranger zurück. Wir fahren durch grosse Erdbeerkulturen, viel Landwirtschaft und stehen schon bald vor der nächsten Fähre über den Nordialsfiorden. Dann geht es für einmal nicht unter dem Berg hindurch, denn das war unsere Erfahrung in den letzten Tagen. Ruedi meint, er verstehe nun, warum Implenia in Norwegen war (…oder noch hier ist?), denn ganz viele Berge werden durch Tunnels „unterfahren“.
    Wir fahren den Trollstigen, die beeindruckende Passtrasse, die sich durch elf Haarnadelkurven über steile Berghänge hinunter ins Romsdalen windet. - Norweger sind auch gute Strassenbauer! - Die norwegische Landschaftsroute Geiranger-Trollstigen zeichnet sich aus durch eine schwindelerregende Aussicht, hohe Wasserfälle, tiefe Fiorde und fruchtbare Täler. Sie ist die Ikone der norwegischen Touristenstrassen. Wilde Bäche und riesige Felsformationen begleiten uns.
    Wieder im Tal umfahren wir den Isfiorden um danach mit der Fähre den Langfjorden zu überqueren. Bei Molde finden wir einen tollen Uebernachtunsplatz, ganz vorne auf der Mohle. Der Ausblick auf den Fjord von unserer Villa ist überwältigend, direkt auf den Fjord und das Panorama mit unzähligen Bergspitzen.

    Am nächsten Tag beschliessen wir einen Abstecher nach Bud, altes Fischerdorf, grosses Fort aus dem letzten Weltkrieg (diese Küste wurde sehr stark von den Deutschen zerstört) und das bekannte Fischrestaurant Bryggjen zu machen. Nach einem wunderschönen Spaziergang in den Felsen am Meer geniessen wir das Buffet in Bryggjen. Es gab uns Gelegenheit, norwegische Gerichte auszuprobieren, die wir uns so nie bestellen würden. Die norwegische Kost ist so unspektakulär wie die Norweger selber, jedoch sehr schmackhaft und selbstverständlich.

    Ueber die Atlantic Ocean Road, offen seit 1989 in der beeindruckenden Landschaft nahe am Meer, gelangen wir nach Kristiansund, das sich über vier idylische Inseln am Rande des offenen Meeres im Nordwesten Norwegens befindet. Die Stadt lebt von der Wartung von Schiffen und Bohrinseln und vom Werkzeug- und Maschinenbau. Wir entdecken eine uralte Werft, die sich auf Holzboote spezialisiert hat und glauben unsere alte BB17 am Steg hängen zu sehen. Zu verkaufen inkl. Taxen stand beim einen Boot.

    Da wir die grossen Campingplätze in den Städten nicht so sehr lieben, fahren wir noch etwas weiter, wo wir bei Vinsternes ganz aussen auf der Landzunge eine sehr schöne Bleibe finden. Es stellt sich heraus, dass wir in einem kleinen Paradies für Hobbyfischer gelandet sind. Es gibt viele Deutsche hier, die die Gelegenheit, Boote mit starken Motoren zu mieten um hinaus zum Fischen zu fahren, nutzen. In voller Fischermontur kehren sie heim. Warum bei dem schönen Wetter so angezogen, frage ich verwundert. Wir fahren hinaus auf das nahe offene Meer bei 1-2 m hohen Wellen.
    Fischerlatein?

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  • Trondheim, das Tor zum Norden

    June 26, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 21 °C

    Im Mittelalter nannte sich Trondheim Nidaros und war Norwegens Haupstadt. Einst wurden Könige im dortigen Nidaros-Dom gekrönt und begraben - heute werden die dort nur noch gesegnet. Fruchtbares Hügelland, mildes Klima und der direkte Zugang zum Meer lockten seit jeher die Menschen nach Trondelag, dem Bindeglied zwischen dem Süden und dem Norden des Landes.
    Wunderbar sind die alten Speicherhäuser am Fluss Nidelv: Bryggene nennen sich die Stelzenbauten, heute Heimstatt von Restaurants und Kreativen. Trondheim Dom ist ein imposanter Bau, riesig sowohl aussen wie innen. Trotz mehreren Wiederherstellungsperioden blieb das auf das 13. Jahrhundert zurückgehende gotische Erscheinungsbild mit prächtigen Glasfenstern erhalten. Die Brücke Gamle Bybrua überspannt seit über 150 Jahren den Fluss Nidelv. Bereits 1685 wurde die vom norwegischen König in Auftrag gegebene Stadtbrücke, die den Stadtteil Bakklandet mit dem auf einer Halbinsel liegenden Stadtkern verbindet, eingeweiht. Die Brücke zeigt sich in leuchtend roter Farbe. Sie bietet einen schönen Blick auf die Reihe der alten Lagerhäuser an der Ostseite des Flusshafens.

    Wir entscheiden uns, die E6 zu verlassen und über die 17 durch den Küstenbereich zu fahren, am Horizont immer Schneebergen.

    Auf der Suche nach einem Standplatz treffen wir einen netten Norweger, der das Dach seiner Scheune neu belegt. Er bietet uns an, gleich hier bei ihm zu übernachten. Er zeigt uns dann einen schönen Platz direkt am Fluss, perfekt für unsern Landy.- Hier bleiben wir gerne!

    Fischerei und Landwirtschaft waren über Jahrtausende dominierende Erwerbszweige. „Fischbauern“ bestimmten das Leben an der Küste. Dies ist weitgehend auch heute noch so, mit Ausnahmen, so zb Sandnessjoen. Diese kleine Küstenstadt (5500 Einwohner) ist das wichtigste Versorgung- und Handelszentrum der Region. durch die mehr als 2km lange Helgelandsbru hat die Stadt eine feste Verbindung zum Festland. Eine unglaublich schöne Brücke in der gigantischen Landschaft mit Wasser und bulligen Felsen. Sandnessjoen ist dank der Erdgasvorkommen zudem eine der wichtigsten Ölstädte Nordnorwegens.

    Ein Auf und Ab in dieser felsigen Inselwelt mit z.T. unerwartet hohen Bergen und immer wieder Fähren prägen diese Fahrt.

    Gestern Abend wollten wir uns nicht mehr in die Schlange für die Fähre stellen. Wir entscheiden uns für den nahen Campingplatz, bekannt für den guten Fisch vom Chef. - Dieser war dann auch ausgezeichnet.

    Nun warten wir auf die Fähre, die uns heute über den Polarkreis bringen soll.

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  • reich, sozial und Musterknabe?

    June 28, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 17 °C

    Norwegen hat 5.4 Mio Einwohner, die sich auf eine Fläche von 385’207 km2 verteilen. Mehr im Süden, viel weniger im Norden. Dies ergibt im Schnitt 14.1 Einw./km2 (Schweiz: 213 Einw./km2).

    Das Königreich Norwegen hat ganz viel Öl, dessen Ausbeutung der Staat steuert und ganz wesentlich beteiligt ist. Die daraus erwirtschaften Gewinne speisen einen Staats- rsp Pensionsfonds der z.Zt. mit 12.5 Billionen NOK (= 1.2 tausend Milliarden EUR!) dotiert ist. - Jeder Norweger ist also Millionär uns richtig fett reich …und seine Pension auf „ewig“ gesichert!!

    Der Pensionsfonds zahlt jährlich 3% (d.h: EUR 360’000’000’000) an Erstellung und Unterhalt der Infrastruktur und sichert das Sozialsystem (PK, KK, ALV und AHV). Und beides auf hohem Niveau: Jede bewohnte Insel ist per Brücke, Tunnel oder Fähre erreichbar. Die ganze elektrische Energie stammt aus Wasserkraftwerken. Zusätzlich ist insbesondere Windenergie gross installiert. Die Digitalisierung ist weit vorangeschritten: Viele Gebühren werden bargeldlos und berührungslos abgerechnet. - Wir haben die vor 2 Wichen am Bancomat bezogenen ca 300 CHF Gegenwert noch grösstenteils ungebraucht im Portemonnaie.

    Letztes Jahr waren Dank staatlicher Unterstützung 90 % der Neufahrzeuge elektrisch betrieben und ab 2026 dürfen keine Carbon-Motoren mehr verkauft werden. Autofähren und öffentliche Busse sind schon vielerorts elektrifiziert.

    Norweger lieben Understatement! Alles ist grundsätzlich für alle da (…sagen sie!). Die Genderwelle hat schon vieles weggeschwemmt: Toiletten für alle etc. - Wir haben aber den Eindruck, dass arbeiten ziemlich stark „optimiert“ wird; der Staat richtet es ja…

    Musterknabe? So schnell gesehen „Ja“. Man muss aber darüber hinwegsehen, dass all der Reichtum aus der Förderung und dem Verkauf von Erdöl stammt. Schadstoffe daraus bleiben ja erwiesenermassen im Ausland…
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  • über den Polarkreis

    June 30, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir stehen früh auf und fahren zu Fähre. Leider heute zum ersten Mal nicht mehr strahlend schön, sondern Nebel. Das Schiff fährt 2 Stunden zu spät ab, dafür reisst es langsam auf - für uns wichtig, weil wir und den zweitgrössten Gletscher von Norwegen anschauen wollen. Wir fahren mit dem Schiff über den Polarkreis 66 Grad 33’ 55’‘. Entlang dieser imaginären Linie geht die Sonne am Tag der Sommersonnenwende nicht mehr unter. Je weiter nach Norden man kommt, je länger wird die Periode der hellen Nächte. Am Nordkapp scheint die Mitternachtssonne von Mitte Mai bis Ende Juli. Hier ist das Reich der Mitternachtssonne und im Winter der Polarlichter.

    Dort, wo Norwegen seine Wespentaille zeigt, erstreckt sich die Provinz Nordland über viele hundert Kilometer nach Norden. Schon bald nördlich von Trondheim werden die Spuren menschlicher Besiedlung spärlicher, die wenigen grösseren Städte, so auch Bodø, wirken überwiegend nüchtern. Dafür zeigt sich die Natur immer gewaltiger. Oft unvermittelt geht die stark gegliederte Küstenlinie mit Ihrer Inselwelt in Hochgebirge über, oftmals mit weitem Blick aufs Meer. Spätestens in Nordland versteht man den deutschen Schriftsteller Johann Peter Hebel, der einst sagte: In der ganzen Natur ist kein Lehrplatz, lauter Meisterstücke.

    Der Gletscher Svartisen liegt im Saltfjellet-Svartisen Nationalpark. Seine Eisfläche gliedert sich in zwei Hauptgletscher, die durch das grüne Glomdal getrennt werden. Von der Seeseite aus kommt man ihm sehr nahe. Vom Dorf Holland an der Strasse 17 fahren kleine Schiffe zum Eis hinüber. Danach geht es zu Fuss zu Gletscherzunge. Leider geben die wieder tiefer liegenden Wolken den Gletscher nicht mehr ganz frei. Nach der Wanderung stärken wir uns mit einem Teller Rentierfleisch und stärken uns für die Weiterfahrt nach Bodø.

    Unser Ziel ist vor Bodø zu übernachten, um dort den stärksten Gezeitenstrom des Landes zu besichtigen. Erstmals macht die Fahrt nicht richtig Spass, weil sich Nieselregen über die Landschaft legt. Wir realisieren, wie toll die letzten Wochen waren, weil der blaue Himmel und die wärmende Sonne alles in wunderbarem Licht erscheinen liess.

    Wir übernachten direkt bei den Stromschnellen und machen noch am Abend eine Besichtigung. Selbst aus der Distanz ein schaurig schönes Erlebnis. Innerhalb von 6 Stunden werden enorme Wassermassen mit fast 40kmh durch den 3km langen und nur 150m breiten Sund gepresst. Fas Donnern der Naturkräfte kann man sogar von der Brücke aus hören. Angler schätzen andere Qualitäten in diesem Fjordeinlauf. Hier werden die grössten Seelachse in Europa gefangenc der Weltrekord liegt bei 22.7 Kilo.

    Morgen geht es mit der Fähre von Bodø nach Moskenes auf den Lofoten. Wir haben schon sicherheitshalber auf 1330 Uhr gebucht…
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  • auf den Lofoten 🦅 angekommen!

    July 1, 2023 in Norway ⋅ ☀️ 16 °C

    Mit der Fähre erreichen wir ab Bodo in 4 Stunden die Lofoten, dh Moskenes, ganz im Süden. Obwohl es überall heisst „no dogs“ haben wir Jano mit nach oben genommen. Wir haben nämlich festgestellt, dass Servicehunde (…und er ist ja Blindenführhund!) das dürfen.🐕🐕🐶
    Wir wollten ihn einfach nicht 4 Stunden alleine im Auto lassen.

    Berge, die aus den Meer aufsteigen, mal schroff und unnahbar, oft aber auch von saftigem Grün überzogen, türkisfarbenes Meer und weisse Sandstrände, malerische winzige Fischerdörfer, vor denen Boote sanft schaukeln, Häuser auf Stelzen, Kreischende Möven und Schafe auf grünen Wiesen.

    Schon die Fahrt von Moskenes nach Nusfjord, wo wir für 3 Tage in einem Resort gebucht haben, hat uns begeistert. Nusfjord Resort besteht aus lauter kleinen Fischerhäusern auf Stelzen. Unser Haus ist sehr komfortabel und mit viel Geschmack eingerichtet und hat eine grosse Holzterrasse. Wir fühlen und auf Anhieb wohl.

    Essen werden wir in dazugehörigen Restaurant Caroline, ebenfalls sehr schön gemacht. Wir flanieren durch das alte Fischerdorf mit vielen schönen Ecken und geniessen ein wunderbares Essen.

    Seit Menschengedenken kommt der Kabeljau in Winter zum Leichen in die Gewässer der Lofoten. Auf den Lofoten dreht sich seit jeher alles um Fisch. Schon die Steinzeitmenschen gingen hier fischen - vor mindestens 6000 Jahren. Das wichtigste Produkt der Lofoten war und ist der Stockfisch, der in der kalten und trockenen Winterluft bestens trocknet. Leider sind die meisten Gestelle jetzt leer, weil dieser Prozess Ende Juni abgeschlossen ist. Ab und zu sieht man noch Fischköpfe zum Trocknen hängen.

    Am nächsten Tag machen wir einen sehr schönen Spaziergang in der Umgebung und freuen uns über die Ruhe. Wir fragen uns, wo all die Camper sind, die die Fähre gestern ausgeladen hat. Auf unsern Spaziergängen sind wir immer ganz alleine.

    Wir sind auf den Lofoten angekommen 👍😀.
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  • Lofoten II

    July 4, 2023 in Norway ⋅ ⛅ 12 °C

    Im Ort mit dem kürzesten Namen Å am Südwestende der Lofoteninsel Moskenesoy erhofften wir Antworten auf alle Fragen zum Trocken- bzw. Stockfisch. Doch leider war das Museum geschlossen!
    Ohne Kabeljau wären auch die Wikinger nicht so erfolgreich gewesen, denn der getrocknete Fisch war eine begehrte Handelsware, und noch viel wichtiger: der ideale Proviant für lange Seereisen, die bis nach Island, Grönland und Amerika führten.

    Wir übernachten ein letztes Mal in unserm Fischerhaus in Nusfjord. Nach der grossen Wäsche gestern sind wir morgen wieder bereit zum Losfahren. Auf dem Weg nach Norden besuchen wir Henningsvaer, ebenfalls ein Fischerdorf (wie kann es hier an der Küste auch anders sein). Malerisch, ziemlich touristisch, aber immer noch sympatisch, mit dem alten Hotel Finnholmen Brygge direkt auf den Pier, mächtige Segelyachten am Steg und viele kleine Geschäfte und Kaffees.
    Solvaer, die Hauptstadt der Lofoten, gehört zu den wichtigsten Fischerei-Häfen in Nord Norwegen. Eine pulsierende moderne Stadt.
    Wir verlassen die Lofoten und fahren über die Vesteralen nach Norden.
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  • Vesterålen & Finnmark

    July 5, 2023 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Da wir mit Jano keine Walsafari machen können und wir solche auch schon mehrmals genossen (…oder überstanden) haben, fahren wir über den östlichen Teil der Vesterålen nach Norden.

    Die Vesterålen präsentieren sich weniger schroff als die Lofoten. Ausser Natur pur begegnen uns Highlights wie z Bsp die „Lofoten- Kathedrale“ in Kabelvag. Ein eindrückliches Gotteshaus, das sich stark abhebt von den vielen kleinen Kapellen bei grossen Friedhöfen.

    Beim Berghotel „Gildetun“ öffnet sich uns ein sensationeller Blick auf den Kvaenangenfjord. Entlang der Strasse Landwirtschaft, immer mit Blick aufs Wasser und Schnee-Bergen am Horizont. Obwohl nur ein paar hundert Meter über Meer, hat man das Gefühl, dass die Strasse ins Unendliche führt. Riesige Hochebenen ohne Bäume. - Erinnerungen an Südamerika kommen auf.

    Plötzlich am Strassenrand eine grosse Herde Rentiere! Während sie friedlich grasen, verweilen wir uns. Es ist schön, die Tiere so nah beobachten zu können.

    Sapmi - das Land der Samen. Weite und Einsamkeit, Polarnacht und Mitternachtssonne, eisige Winter und Sommer voller Mücken sind die Pole der Finnmark, des nördlichsten Zipfels Europas. Die oft winzigen Orte an der Eismeerküste leben vom Fischfang, die Samen von der Rentierzucht. Die meisten Besucher kommen allerdings nur, um einmal am vermeintlich nördlichsten Punkt Europas, dem Nordkap, zu stehen.
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  • Jano am Nordkapp!

    July 6, 2023 in Norway ⋅ ☁️ 8 °C

    Seit Alta sind unsere Gedanken immer mehr beim Nordkap. Wir geniessen aber auch noch die letzten Atlantik-Fjorde Norwegens und gelangen bei Olderfjord an das Europäische Nordmeer, wo wir ein letztes Mal vor dem Kap übernachten.

    Das Nordkap (norwegisch Nordkapp) ist ein ins Nordpolarmeer hineinragendes Kap an der Nordseite der norwegischen Insel Magerøya. 1999 hat König Harald V. den fast 7 km langen Unterwassertunnel eröffnet, womit der nördlichste vom Festland aus auf dem Straßenweg erreichbare Punkt Europas ganzjährig (…im Winter zwar nur per Konvoi) verbunden ist. Der Nordkaptunnel ist der längste Straßentunnel in der ehemaligen Provinz Finnmark und der drittlängste Unterwassertunnel Europas.

    Wir haben uns auf eine Camper-Karawane und touristisches Übernutzung eingestellt, werden aber positiv überrascht. Die gar nicht so vielen Besucher verhalten sich auf Anfahrt wie am Kap respektvoll und freundlich. Wie schon seit Ende 19. Jh. bei den teils weitgereisten Besuchern üblich, stossen auch wir mit einem Glas Champagner an und geniessen den symbolisch wichtigen Ort.

    Wir fahren ca 30 km zurück in den nördlichst gelegenen Ort Honningsvåg und gönnen uns eine Nacht im Scandic-Hotel. Margrith geniesst ihren Stockfisch, deren Kollegen sie kurz vorher im Fischer-Hafen hängend fotografiert hat.

    Die Wetterprognosen für morgen Freitag sind besser! Wir lassen es uns dann auch nicht nehmen und fahren nochmals ans Kap. Leider hängt der Nebel immer noch fest, wenn wir auch ein wenig weiter und zumindest heute auch bis zum Meer hinunter sehen können.

    Wir haben das Erlebnis „Nordkapp“ sehr genossen und nehmen nun den Heimweg (…ca 4‘000km) unter die Räder…
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  • ELCHE 🦌🦌 in Finnland!

    July 8, 2023 in Finland ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir haben schon gar nicht mehr daran geglaubt und plötzlich stehen sie da: 🦌🦌 ZWEI ELCHE am Strassenrand!! - Vor lauter Staunen vergessen wir zuerst zu fotografieren! Aber wir schaffen es dann doch noch: „…wer findet den Elch?“ - Das war der Höhepunkt des heutigen Tages.

    Endlose Kiefer- und Birkenwälder, dazwischen tiefblaue Seen. Sehr spärliche Besiedelung. Dörfer sind oft eine Handvoll Häuser. In Karasjok besichtigen wir die einfache, aber sehr schöne Kirche. Wie bei den meisten Kirchen in Norwegen (ausser in Städten) ist eine Innenbesichtigung nicht möglich, weil sie geschlossen sind. Diese Kirche hat anscheinend den letzten Weltkrieg schadlos überstanden.

    Wir fahren quer durch die Finnmarksvida und sehen immer wieder das gleiche: Unendliche Kieferwälder, blaue Gewässer und ein wenig Besiedelung. Und was macht er denn da: Ein einsames sehr schönes Rentier mitten auf der Strasse!

    Wir erreichen die finnische Grenze und wollen unsere gekauften Waren zwecks Rückerstattung der Mehrwertsteuer deklarieren. Der norwegische und der finnische Zoll in einem total schönen und feudalen Gebäude. Sie arbeiten aber nicht, sondern schicken uns 80km weiter zur Abfertigung. Das findet da dann auch statt in einem Souvenirladen - relativ hemdsärmelig: Ware wollen sie keine sehen und die Belege werden nach dem Bezahlen in eine Kartonschachtel gewurstelt (was solls, wir haben unsere Rückerstattung).

    Wir entschliessen uns, auf der A8 weiter bis ans Meer zu fahren. In Muonio finden wir einen schönen Platz für die nächste Nacht, direkt am Muonionjoki, dem Fluss dem wir morgen bis ans Meer entlangfahren werden.
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  • zurück an die Ostsee

    July 10, 2023 in Sweden ⋅ ☀️ 18 °C

    Als wir im März in Finnland waren, haben wir kein einziges freilebendes Rentier gesehen. Wir haben uns damals sagen lassen, dass die Tiere alle jemandem gehören und sie deshalb im Winter in die Farmen zurückkehren. Ab dem Frühjahr leben die Rentiere wieder in freier Natur, bekommen im Juni Ihre Jungen, paaren sich im Herbst und suchen vor dem Wintereinbruch wieder ihre Farmen auf.
    Heute überquert eine riesige Herde unsere Strasse. Es sind ganz viele junge dabei. Da die Jungen bis zum Wintereinbruch bei Ihren Müttern bleiben, gehen sie automatisch ins richtige Winterquartier. Anscheinend kommt es sehr selten vor, dass Rentiere auf der falschen Farm landen. Sie sind alle gekennzeichnet (speziell geschlitzte Ohren) und können so ganz einfach dem rechtmässigen Besitzer zugeordnet werden.

    Bei Katsastustoimisto treffen wir auf ein riesiges Holzlager, direkt an der Bahnlinie. In Finnland werden pro Jahr 60-70 Millionen Kubikmeter Holz geschlagen. Die Forstwirtschaft ist heute die drittgrösste Exportbranche (20%).

    Südlich von Pello überqueren wieder den Arctic Circle, dieses Mal von Norden nach Süden.

    Die Wälder werden etwas lichter, immer noch spiegeln sich die Wolken in den tiefblauen Gewässern. Bald sehen wir die Brücke, über die es nach Schweden geht.

    Wir finden in Overkalix einen schönen Standplatz mit einem guten Restaurant, wo wir die Meetballs mit Kartoffeln essen, die die Schweden so sehr lieben.

    Am nächsten Tag ist Lulea unser Ziel. Davor besuchen wir Gammelstaden. Diese einzigartige Kirchstadt aus dem 17. Jh ist Unesco Kulturerbe. In den rund 400 Holzhütten übernachteten einst weit gereiste Gläubiger zu einer Zeit, als es noch Pflicht war, an bestimmten Feiertagen den Gottesdienst zu besuchen. Genau wie früher sind die Häuschen der Kirchstadt in Privatbesitz und nur für einzelne Uebernachtungen genutzt. Auch heute noch ist festes Wohnen in den Häuschen nicht erlaubt. Kirchstätte kamen in ganz Norrland häufig vor, aber heute sind viele davon abgerissen.
    Mitten in der Kirchstadt steht die Nederlulea Kirche, die grösste und aufwendigste ihrer Art.

    Lulea ist eine uncharmante Stadt. Ausser dem Hafen, der wie überall belebt ist, hält uns nichts für länger auf. Auf einer Landzunge südlich direkt an der Ostsee liegt unser heutiger Übernachtungs-Platz.
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  • Elche 🦌🦌🦌🦌 in Schweden!!

    July 13, 2023 in Sweden ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Höhepunkt des Tages war der Besuch auf der Elchfarm. Wir freuen uns total, dass wir Elche aus nächster Nähe anschauen und sogar berühren können. Der Elch ist die grösste heute vorkommende Art der Hirsche. Seine Heimat sind die nördlichen Regionen Amerikas, Asiens und Europas. In Europa gibt es die meisten Elche in Schweden, Norwegen und Finnland.
    - Wir sind in diesem Jahr in all diesen Ländern gewesen und hatten schon befürchtet, dass es bei der kurzen Elchsichtung vor ein paar Tagen bleiben würde.

    Der Elch kann eine Kopfrumpflänge bis zu 3m haben, eine max. Schulterhöhe von bis 2.3m und bis 800 Kilo wiegen. Also ein echt mächtiges Tier auch wenn lange nicht alle Elche diese Masse erreichen. Die relativ langen Beine helfen ihnen im Morast und Schnee. Die vorderen Hufe sind etwas grösser und breiter mit Schwimmhäuten ausgestattet; etwas was andere Hirsche nicht haben. Alle Elche haben grau-weisse Hinterläufe. Diese sind für eine Sozialfunktion, nämlich dass das Kalb der Mutter folgen kann.

    Das Geweih des Elchs erinnert an zwei Schaufeln: Schaufelgeweih. Es kann bis zu 135 cm breit und 20kg schwer werden. Das Geweih besteht aus Knochensubstanz, die, wie der restliche Körper, durchblutet ist, d.h. Elche spüren auch mit dem Geweih. Im Winter nach der Paarungszeit werfen die Bullen das Geweih ab. Ab dem Frühling wächst dann ein neues nach …und zwar ziemlich schnell - bis zu 2.5cm im Tag! Je älter der Elch desto grösser und stärker wird das Geweih. Dies geht bis zum 10. Lebensjahr. Sie haben eine Lebenserwartung von ca 15 Jahren. Natürliche Feinde sind Bären und Wölfe. Der Buckel am Hals sind die Muskeln, die das schwere Geweih halten.

    Der Elch lebt die meiste Zeit des Jahres alleine. Elchkühe ziehen gemeinsam mit ihrem Nachwuchs umher. Nur im Herbst kommen Elchkühe und Elchbullen zusammen, um sich zu paaren.

    Im Moment verlieren sie gerade die letzten Winterhaare. Diese fühlen sich borstig und ölig an. Sie sind innen hohl, damit sie die Wärme behalten. Der Elch kann nicht schwitzen, deshalb sind seine Lieblingstemperaturen tiefe minus bis zu höchstens 10 Grad.
    Wir sind sehr glücklich, dass wir Elche auf diese schöne Art näher kennengelernt haben.

    Spektakulär ist die Küstenregion Höga Kusten, sagt der Reiseführer: tiefe Schluchten, Berge, die bis ans Meer reichen und stille Buchten. In diesem Naturreservat macht man alles zu Fuss.
    Wir haben bald festgestellt, dass wir keine 8 Stunden im tiefen Kiefernwald ohne jegliche Aussicht (da loben wir uns den Heinzenberg) wandern möchten, bloss um einen See und eine kleine Schlucht zu sehen. Wir sind deshalb umgekehrt und haben die herrliche Landschaft darum herum genossen. Immer wieder Fjorde, schöne kleine Orte. Viel Wald und Wasser, dazwischen Wiesen, Landwirtschaft und die typischen Behausungen. - Eine Gegend, die uns begeistert!

    Wir übernachten auf einem perfekten Standplatz …mit Blick auf die kleine Bucht in einem Ostseefjord.
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  • …in Svealand.

    July 14, 2023 in Sweden ⋅ ☀️ 16 °C

    Irgendwie gelingt es den Schweden immer wieder, Revolutionäres auf den Markt zu bringen. Denken wir zum Beispiel an Ikea, H&M und Tetrapak oder im digitalen Zeitalter an Skype, Spotify und Weiteres. Bei Mode und Design mischen die Schweden mit Filipa K, Acne und Hope ganz vorne mit. Nicht zu vergessen die Musik von Abba. Was ist das Geheimnis dieses Erfolgs? Ein gutes Bildungssystem, soziale Absicherung und der Mut zum Unkonventionellen?

    Schweden ist für uns ein hochdigitalisiertes Hightechland mit einer atemberaubenden Natur. Mit der Technik kamen wir ab und zu an unsere Grenzen (ich weiss nicht wieviele Apps Ruedi nun auf seinen Handy hat, weil es immer wieder neue z Bsp zum Parkieren brauchte). Diese Digitalisierung macht alles sehr unpersönlich - eigentlich schade. Bei aller Offenheit gehen Schweden nicht unbedingt auf Tuchfühlung. Auch die Stuga, das kleine zumeist hölzerne Ferienhäuschen ist erst dann perfekt gelegen, wenn das Nachbarhaus ausser Sicht- und Hörweite ist. Der Hang zur Distanziertheit zeigt sich auch politisch. Der EU, der Schweden 1985 beitrat, steht die Bevölkerung zurückhaltend gegenüber, die Euro-Einführung lehnten die Schweden 2003 ab.

    Wie bereits beschrieben, hat Schweden viele traumhafte Landschaften und vor allem viel viel Wald. In dieser Abgeschiedenheit, die durch die Wälder und das viele Wasser entsteht, liegt wahrscheinlich die Ruhe.
    Es gibt aber auch bemerkenswerte Städte wie z Bsp Sundsvall. Wir haben so viel Pracht im hohen Norden nicht erwartet. Das alte Zentrum dieser Stadt, das durch die Holzindustrie reich wurde, brannte 1888 fast vollständig ab und wurde durch eine pompöse Steinstadt ersetzt. - Ein Bau schöner als der andere.

    Das Cafe Mannaminna in Hämosand (eine Art Ballenberg-Museum) gibt Aufschluss über die guten alten Zeiten und soll gleichzeitig zu neuen Ideen anregen.

    Eindrücklicher war die stillgelegte Kupfermiene in Falun. In 17. Jh war das Land grösster Kupferexporteur der Welt und die Mine ein Grundstein für die Entwicklung Schwedens. Bereits im 9. Jh begann der Kupferabbau in dem Berg, der heute den Namen Stora Kopparberget, der grosse Kupferberg bekannt ist. In seiner Blütezeit wurden bis zu 200 m tiefe Schächte erstellt und bereits im 17. Jh arbeiteten rund 1000 Arbeiter in den Minen, was die Falu Gruva zum grössten Arbeitsplatz Schwedens machte und diese Region zu Schwedens wichtigstem Industriegebiet.

    Das einzige Industrieprodukt, das auch heute noch in der Falu Gruva produziert wird, ist das Falurød, die charakteristisch rote Farbe, mit der noch heute gerne Häuser angestrichen und geschützt werden.

    Nun sind wir schon bald 5 Wochen unterwegs und sollten wieder einmal unsere Kleider waschen. Wir suchen uns einen entsprechend komfortablen Camping und landen in Leksand auf einem Gelände mit 1‘200 Standplätzen! - … nein, so nicht und nochmals 20 Minuten weiter um den See, wo wir eine sympathische kleine Bleibe finden …und auch eine Waschmaschine.

    Und übrigens: „Svealand“ nennen die Schweden ihr Mittelschweden!
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  • Jano besucht Jul!

    July 16, 2023 in Sweden ⋅ 🌧 18 °C

    Jano berichtet gleich selbst:

    „Heute morgen haben sie mir gesagt, dass ich meinen Bruder JUL besuchen darf!

    Wir sind dann bald abgefahren, aber einer vom Campingplatz wollte unbedingt noch unser Auto anschauen und der wollte und wollte nicht aufhören zu fragen. Aber dann sind wir ganz diagonal durch Mittelschweden, fast bis Oslo gefahren. Nur einmal haben wir angehalten, damit ich meinen Stick fressen konnte. Ich bin aber sofort wieder in den Ländy hineingesprungen, damit sie mich nicht vergessen und bald weiterfahren. Die meinen ja immer, ich schlafe beim Fahren. Das stimmt aber nicht: Ich schaue immer, dass alles richtig läuft und mache mir so meine Gedanken über Verschiedenes; und dann merke ich auch sicher, wenn sie eine Banane essen. - Dann brauche ich nur aufzustehen und bekomme auch ein Stück.

    Jul und Xsamba wohnen im Sommer bei Arvika …und da haben sie und auch Nathalie und Lorenz schon vor dem schönen weissen Haus gewartet! Ich bin in einem Riesensatz aus dem Auto gesprungen. Jul und ich sind gleich dicht nebeneinander ums Haus gerannt und haben rumgetobt, so wie es nur Brüder machen.

    Nach der Begrüssung habe ich dann auch Xsamba, die 15-jährige Blindenführhündin im Ruhestand bemerkt. - Sie ist schon ganz grau und schläft viel.

    Wir sind dann auf einen Spaziergang bis zum See gegangen und ich bin mit Jul vorausgerannt und ims Wasser gesprungen. Auf diesem See geht Lorenz mit seinem Boot oft fischen. Während dem Essen durfte ich in Juls Posto schlafen und er unter dem Tisch.

    Der Lorenz und die Nathalie haben ein sehr schönes Haus gebaut mit einem ganz grossen Garten und einer Terrasse. Manchmal kommen da scheints Elche! - Mal sehen…

    Am Sonntag haben wir einen gaaanz grossen Spaziergang gemacht zu einem Forellen-See. Jul ist gleich vom Steg reingesprungen und ich vom Land aus, weil ich auch nicht vom Segelschiff springe und wir sind ganz fest rumgeschwommen.

    Zu hause hat uns Nathalie Fische zum fressen gegeben und die waren soo gut! Nathalie hat dann auch noch die Menschen gefüttert und wir Drei haben so von unter und neben dem Tisch aus zugehört, was die so erzählen. - Sie haben gesagt, dass Nathalie eine wunderbare Rehkeule mit selber gesuchten Pilzen aufgetischt hat. - mmmh!

    Nachher sind wir nochmals raus und ich dann ganz müde in mein Posto im Ländy, wo ich nach dem Guzzi sofort eingeschlafen bin.

    Morgen wollen wir schon wieder weiter und es war sehr schön bei Jul und seinen Leuten und besten Dank, dass wir hier sein durften.“
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  • …nach Öland 🏝️💨

    July 18, 2023 in Sweden ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir haben es geschafft: Wir haben Öland, von allen als schöne Insel gepriesen, erreicht.

    Gestern in Brevik, bein Einsteigen ins Auto hat Jano lange zurückgeschaut als wollte er fragen …. und Jul?

    Wir fahren an den Vätternsee, vorbei an wunderschönen Rapsfeldern. In Motala stossen wir auf den Göta-Kanal und schauen uns eine der über 50 Schleusen an. Der Kanal ist 190 km lang und ist eine Verbindung von der Nord- zur Ostsee. Er führt durch die beiden grossen Seen und ca die Hälfte wurde innert 22 Jahren durch 58‘000 schwedische Soldaten in Handarbeit (!!) gegraben und 1832 eröffnet. Er hatte insbesondere militärische Wichtigkeit und verkürzte den Weg von Göteburg nach Stockholm wesentlich.

    Wir entscheiden uns, gleich in Motala zu übernachten. Da der kleine, schöne Campingplatz voll ist, argumentieren wir mit unserem Heckzelt und dürfen bei den Zelten übernachten😀👍 …mit viel mehr Platz als die „richtigen“ Camper.

    Zuerst kommt der obligate Spaziergang mit Jano: Wir laufen durch den Fichtenwald an den Strand. In Motala befindet dich der längste Sandstrand Skandinaviens, der an einem See und nicht am Meer liegt. Angeblich badet so mancher Motala - Einwohner lieber im Varamobaden am Vätternsee als an der Copacabana. Das Wasser ist klar und sauber und heute infolge Starkwind recht wellig.

    Unser nächstes Ziel auf dem Weg an den Südzipfel von Öland ist Kalmar. Dort besichtigen wir das Schloss, das lange Zeit für Schweden sehr wichtig und zeitweise Sitz des Königs war. Erst 1397, nach Bildung der Kalmarer Union, welcher Schweden, Norwegen und Dänemark angehörten und die ein Gegengewicht zur deutschen Hanse bildete, wurde das Schloss eher für repräsentative Zwecke genutzt. Heute ist die Stadt ein grosses Touristenmagnet geworden, aber durchaus einen Halt wert.

    Wir folgen dem Wegweiser „Astrid Lindgren“ und denken an Pipi Langstrumpf: Stooopp! - so nicht: 4spurige Einfahrt zum Grossparkplatz und totale Vermarktung. Wir benötigen gut 20 Minuten alleine bis wir den verstopften PP-Ausgang erreicht haben und suchen sofort das Weite!

    Öland, die kleine Schwester von Gotland, ist wesentlich entspannter. Flach, eine der letzten naturbelassenen Karstflächen Europas, mit grossen Weiden voller Kühe, Schafe und Pferde; alle freilaufend. Der Wind pfeift über die lange und schmale Insel aber gleichzeitig hat sie die meisten Sonnenstunden im Land. Wir besuchen den Leuchturm an der Südspitze. Der lange Jan ist mit 41.6 m der höchste Leuchtturm Skandinaviens. Er wurde 1785 erbaut. Auffallend sind die vielen ganz einfachen Windmühlen, Wahrzeichen der Insel. Sie dienten zur Versorgung der Höfe mit Mehl. Sie symbolisieren Tradition und Kultur, zeigen von einer umsichtigen, naturverbundenen Denkweise und inspirieren uns zu einer gedanklichen Reise in die vortechnologische Zeit - welcher Kontrast zum heutigen hochdigitalisierten Schweden!
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  • der lange Weg heimwärts…

    July 21, 2023 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Abstecher nach Ystad, bekannt durch die Romane von Henning Mankell mit Kommissar Wallander, hat sich gelohnt. Weil wir uns unbedingt die Stadt anschauen wollten, mussten wir auf dem Stellplatz am Hafen logieren. - Dafür waren wir mitten drin.

    Ystad liegt an Schwedens äusserster Südküste. Am Stortorget, dem grossen Marktplatz im Zentrum, liegt das alte Rathaus und die St. Marienkirche. Hier werden wir später sehr fein essen. Eine lebendige Stadt mit vielen Beizen und einem ganz speziellen kleinen Hotel, dem Prins Karl Hotel.

    Am östlichen Ende der Östergatan gibt es ein ganzes Viertel restaurierter Fachwerkhäuser und das neue Rathaus.
    Wir schlendern durch die Hintergassen und bewundern die hergerichteten Häuser mit ihrer Blumenpracht, mitten drin der idyllische Innenhof des Cafes Bäckahästen Kaffestigan.

    Durch den Porzellan-Hund vor dem Restaurant werden wir auf das Prins Carl Hotel aufmerksam und sprechen mit der netten Inhaberin: Heute Abend ist sie ausgebucht, aber morgen zum Frühstück?
    Gute Idee - denn frühstücken auf dem
    Stellplatz wollten wir eigentlich nicht.
    Sie hat uns sofort wiedererkannt und uns trotz Hund einen schönen Tisch drinnen gegeben. Wir haben ein tolles Frühstück in absolut spezieller Umgebung genossen. Moderne Kunst an den Wänden und überall sehr fantasievoll dekoriert. Das nächste Mal würden wir sicher im Prins Carl absteigen.
    Unendliche Kornfelder liegen links und rechts auf unserm Weg nach Malmö und sehen aus wie Teppiche.

    Was ist den Schweden wichtig? Ihr schönes Land mit all seinen Facetten, Privacy wie schon beschrieben (Stugas), Digitalisierung, nicht unbedingt feines Essen. Bescheiden wie sie sind, fahren sie auch ganz normale Autos, viele Volvos, auch VW, Kias und wie sie alle heissen. Ganz stolze Fahrer sitzen in den Amischlitten, die man häufiger als bei uns sieht.

    Wir verlassen Schweden, fahren über die Brücke nach Kopenhagen und dann mit der Fähre nach Fehmarn. Am Ostseestrand cbei Neugut darf Jano noch ein letztes Mal im Meer baden.
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  • wieder Daheim!

    July 28, 2023 in Switzerland ⋅ ⛅ 12 °C

    nach kurzem Besuch an der 4x4 Messe in Friedrichshafen (…man weiss ja nie?!) sind wir glücklich und gesund wieder an der Seeblickstrasse angekommen:

    - viele (…fast 10’000) Ländy-km ohne irgendwelche Schwierigkeiten gefahren
    - viel Sonne getankt (…auch Dank Mitternachtssonne und nur 2 Regentagen)
    - viel Schönes und Neues entdeckt

    …und einmal mehr haben wir festgestellt: in unserer kleinen Schweiz ist es auch sehr schön! - Tragen wir doch Sorge zu ihr.
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    Trip end
    July 23, 2023