Germany
Oberharz am Brocken

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38 travelers at this place

  • Day1

    Erster Stop an der Waldbadschenke

    August 29 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Die erste Etappe haben wir geschafft. Nicht bei der Tour de France aber wir hatten zumindest eine Bergetappe durch den Harz nach Elend. Kommt hier Not gegen Elend her? Man(n) weiß es nicht. In der Waldgastschenke wurden wir herzlich vom Wirt begrüßt. Nach seinem vorherigen Erlebnis mit einem anderen Gast schien er Glücklich solch nettes Volk wie uns kennen zu lernen. Weil wir so nett sind haben wir auch gleich nen Schierker Feuerstein bekommen. Klasse Typ. Auf der Fahrt hierher ging es durch den optisch ausgestorbenen Harz. Die optisch Toten Wälder lassen vermuten, dass Corona auch Wälder angreift, wenn die Bäume keinen Abstand zueinander halten. Sehr trostlos teilweise. Ein vom Menschen gemachtes Leid? Bestimmt. Nun ja. Da wir in der Waldgastschenke keinen leckeren Fisch mehr bekommen haben, gibt es jetzt die Reste die wir von zu Hause mitgenommen haben. Das wird nicht minder schlecht sein. Nach dem Dinner schauen wir mal in welche Richtung es uns morgen treibt. Hoch im Kurs steht eine Fahrt durch den Harz in den Kyffhäuser Wald. Aber in der letzten Zeit ist ja bekanntlich nichts beständiger als die Lage änderung. Wir lassen uns überraschen und überraschen euch morgen mit unserem neuen Ziel.Read more

  • Day4

    Tropfsteinhöhle Rübeland

    July 30 in Germany ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute waren wir in der Tropfsteinhöhle in Rübeland. Nach einer Stunde Wartezeit durften wir endlich rein. Das war so irre und hat sich echt gelohnt. Aber kalt war es da. Draußen waren es bestimmt an die 30 Grad und drinnen noch nicht Mal 8 Grad. 🥶Read more

  • May28

    Rübeland - wo die Riesen wohnen

    May 28 in Germany ⋅ ☀️ 12 °C

    Tropf, platsch - mit nur fünfzig prozentiger Wahrscheinlochkeit sollte es am Abend und in der Nacht regnen. Da ich nach Thale wieder in begriff war den Harz zu erklimmen blieb mir bei Dunkelheit nur das Boofen in einer Schutzhütte. Doch die erstbeste sagte mir nicht zu. Zu vermodert. Also nach um neun nochmal 150 Hm bis zur nächsten. Die war sehr hübsch und auch geräumig. Was ich leider nicht mehr sah zu dieser Stunde, die Bretter hatten viele Astlöcher und durch die sickerte nun eifrig Regenwasser. Was solls, ich habe mir ne Ecke gesucht wo es erträglich war und weiter geschlafen. Es blieb schon weitestgehend alles trocken.

    Am nächsten morgen hatte ich es dann umso kürzer zu den Riesen. Zuerst kam die Rappodetalsperre zu Gesicht. Deutschlands höchste Staumauer. Sie ist wie der Harz insgesamt nicht übermäßig breit, aber gut 106 m hoch. Und das ist ebenso dem Harz selbst ne Hausmarke wenn man mit dem Rad unterwegs ist. Allen denen das nicht genügend Adrenalin ist, die können gerne nebenan die 468m lange Stahlhängebrücke erklimmen. Nix für schwache Nerven denn man kann unten durchgucken, bis zur Bode.

    Zurück auf der Straße folgt alsbald die Rübelandhöhle. Hier haben es Rübezahl und Konsorten häuslich dekoriert und heimisch gemacht. Früher hielten sie Bären als Haustiere, heute nur noch Fledermäuse. Und das tollste, aufgrund Covid-19 konnte man die Höhle ganz ohne Führung in einem Rundgang besichtigen.! Ich entdeckte teils 8000 Jahre alte Stalaktiten wieder neu. Zumindest erinnerte ich mich schon mal hier gewesen zu sein... Und nebenan filigrane Gardinen und Interior wie im Schaukasten.

    Zum Nachmittag ging es wieder Stempeln ( mittlerweile habe ich schon sieben) und dann nach Wernigerode. Sehr schöne Altstadt, restaurierte Fachwerkhäuser so weit das Auge reicht. Es ist echt so schön anzuschauen. Das bisschen krumm und schief an jedem Haus gibt dem ganzen einen tollen Fingerabdruck seiner Zeit. Aber, wenn der Tourismus nicht gerade schon am Boden läge wird hier gezeigt wie es endgültig funktioniert. Die Stadt ist voll mit Leuten die Eis essen und nebenan die Touristeninfo hat schon seit kurz nach Mittag wieder zu. Dann eben nur von außen angucken...

    Zum Abschluss gönne ich mir noch total leckeren Baumkuchen. Frisch aus der Manufaktur. Oben auf dem Dach thront der größte Baumkuchen der Welt. Alles in allem also ein gelungener Tag bei den Riesen.
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  • Day2

    Unterwegs im Grenzgebiet

    September 7, 2019 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

    Herzlichen Dank an Frank Holzberger, der sehr anschaulich und persönlich über seine Lebenserfahrungen berichtet hat. Es war ein Leben an und mit der Grenze, die Deutschland trennte bis 1989 trennte.

You might also know this place by the following names:

Oberharz am Brocken, OZR

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