September 2019
Currently traveling
  • Day1046

    Visa verlängern,Guatape,,San Elena

    August 3 in Colombia ⋅ 🌧 15 °C

    Nun sind die ersten 3 Monate rum und muss mein Visa verlängern lassen,eigentlich kein Problem,mit Auto wird es jedoch ein bisschen umständlicher,und da es wohl völlig verschiedene Behörden sind muss beides beantragt werden und man braucht erst das erste um das fürs Auto zu beantragen.Das schlimmste ist eigentlich dass Apple nicht PDF Dateien kann.
    War ein paar Tage in Guatape ,ein guter Test für Hannis Neuerungen und es hält alles,Guatape ist ein wirklich superschönes Örtchen,das ist schon fast wieder so ein Museumsdorf mit Menschen und halt auch viele Reiche von Medellin leben hier,der See riesig,viele kleine Inselchen,und natürlich dieser 200 Meter hohe Granitmonolith der da rumliegt.Manchmal hab ich ja Höhenangst und dann da 659 Stufen hoch,dachte ich Versuchs wenigstens,brav ticket gekauft,nach 50 Stufen ,Massen Menschen ,schon da waren die ersten an ihren körperlichen Grenzen,die Treppen sind voll in der Sonne,immer wieder Stau,wollte umdrehen,keine Chance,belohnt wird man oben von fantastischer Aussicht.
    In Guatape war an dem Wochenende auch Blumenfest das diese Woche hier weiter geht, Viele Dörfer hier haben mehr Blumengärtner statt Einwohner und traditionell kamen diese Gärtner einmal festlich in einem Blumenmeer Umzug nach Medellin,Hier auch wird alles auf forderten gebracht und hier dauert das Fest wohl eine ganze Woche!!!!!!Hoffe dass das mit dem Visa nun recht schnell geht und ich endlich weiter komme,ist ja ein toller Platz ,aber mir viel zu kalt
    Read more

  • Day1032

    Verjüngungs, Al BosqueHostel & Glamping

    July 20 in Colombia ⋅ 🌧 17 °C

    Das erste mal in einer Woche,soviel Gleichgesinnte getroffen.Manche kommen vom Süden und wollen weiter Richtung Mittelamerika,aber die meisten fahren Richtung Süden.Es ist eigentlich ein kleiner Platz ,mehr als 6 Autos und es wird eng.Aber ansonsten sehr ruhig es gibt alles und man kann ganz gut am Auto basteln.
    Hatte ja direkt bevor es losging den Hydrair versucht ein kleines Löchchen im Schweineschwäntzenchen zu kleben ,hat aber leider nicht gehalten,jemand gefunden der das zumachen kann ;Feiertag dazwischen um zu hören geht doch nicht ,viel gerenne ,aber nun ist es wieder heile eingebaut
    Jason,Besitzer von Everlanders YouTube Star und der Elektronik Guru schlechthin,Dank ihm haben wir jetzt ein 2X1 Meter und 330watt großes Paneel auf dem Dach und es ist so ein unterschied zu vorher 60 Watt und ein großes Stück mehr unabhängig.Und völlig easy,Giacomo wollte die selbe,haben alles in seinem Auto geholt und am Nachmittag war alles fertig.bei ihm dauerte es ein wenig länger weil er alles neu installieren musste,Dafür dass es weiterhin platz auf dem Dach gibt musste noch das Ersatzrad weichen.Jetzt ist das Rad auch nicht mehr auf dem Dach,es war jedes mal eine schinderei dieses Monster allein aufs Dach zu zerren.Jetzt ist das Rad hinten rechts und es passt sogar noch der Fahrrad Träger,leider hat der Typ beim bau ein wenig gepfuscht und so muss ich da Montag nochmals hin.So mit dem Träger passt jetzt alles,hab schon auch ein wenig schiss,dass es nicht hält.Hier etwas zu machen ist schon auch komisch und umständlicher,erstmal,die haben hier bei Schrauben und Werkzeug alles in Ami Größen, und es passt mein Werkzeug gerade so nicht.
    Aber jetzt alles erstmal dran,sieht eigentlich auch stabil aus,die Solaranlage,es warst eine gute Entscheidung,stehe überwiegend im Schatten und der Strom reicht trotzdem noch aus.
    Jetzt kann es weitergehen,der Plan ist zunächst nur mal ein paar Kilometer nach Guatape,der Platz hier war richtig gut um all dies zu machen ,danke möchte ich hier nochmals an Jason von Everlander ,er hatte auch gleich den Drucker dabei um die wunderschönen Klammern zu drucken,für die Beseitigung meiner Stromprobleme sagen,waren auch mit ein paar schöne Tage.Gerade gestaltet hier ein paar Leute denPlatz um in eine kleine openair Galerie .
    Read more

  • Day1027

    Der lange Weg nach Medellin

    July 15 in Colombia ⋅ 🌧 11 °C

    Schon der Typ von der Kaffee Finka meinte es wäre sehr übel nach Medellin zu fahren ,es wird eine Autobahn durch die Berge gebaut und immer wieder die alte Strasse mit einbezogen,entweder war Baustelle oder ein kleiner Erdrutsch,na es war alles dabei,war für diese „paar“Kilometer über 12Stunden im Auto und davon 6im Stau,Landschaftlich wieder wunderschön ,Ständig Berg rauf Berg runter,es hat die Nacht aus Kübeln gegossen,unten heiß und auf den Bergen immer kalt und meist feucht,na am ersten Tag 100 km ,war dann auch schon fast 6 als ich den Platz in La Pintada (Rinderauktion).ist ein Dörfchen,hat nichts besonderes außer einen übervollen großen Fluss (Rio Cauca) und war trotzdem recht nett und entspannt.
    Am nächsten morgen los noch 114 km,und kam doch erstem 5an,in Medellin führte mich das Navi,quer durch die Stadt um dann durch die mehr oder weniger Slums am Berghang hoch,der Platz zu dem ich wollte liegt 1000 Meter über der Stadt,na wurde immer enger und steiler dann kam der Moment wo wohl nicht mal ein 500er Fiat Platz gehabt hätte,frag mich echt manchmal was ich falsch mache bei meiner Rutenplanung.
    Hab den Platz aber doch gefunden,ist wieder ein overlander Platz und es sind außer mir noch zwei Paare,Kanadier und Australier hier .
    Medellin ist ein bisschen wie Stuttgart,liegt im Tal und ist rundum eingekesselt von 1000 Meter höheren Bergen,man fährt rein von 2500 auf 1500 um auf der anderen Seite wieder auf 2500 hoch zu fahren und hier oben ist es 10*kühler als unten in der Stadt.
    Medellin ist wohl auch die Stadt mit des ewigen Frühlings,hat wohl das ganze Jahr 25/26*,so fühlt sich die Stadt auch an ,im Gegensatz zu Bogota viel mehr relaxt und entspannt,ansonsten ist es eine relativ junge Stadt und finde hat architektonisch wenig zu bieten,
    Na ja wie gesagt stehe oben auf dem Berg und fahre mit dem öffentlichen Bus oder Seilbahn runter,ca 1 Stunde obwohl nur 22 km,völlig entspannt und direkt ins Zentrum.Ausser dass Pablo Escobar hier lange sein Unwesen trieb und sehr viel seiner Häuser Farmen ,Tierparks,( die Flusspferde)Villen auch die in der er erschossen wurde,von seiner Familie touristisch vermarktet wird.Viele kleinere Museen und auch Galerien sind wohl auch Coronabedingt wohl für immer von der Bildfläche verschwunden,sind einfach zu,in staatlichen Museen ist noch immer Masken und Abstand Pflicht.
    Am Fahrrad wurde mir der Sattel geklaut,hab Ersatz vom Flohmarkt,eigentlich wollen alle immer das Fahrrad kaufen,bleibe jetzt noch ein paar Tage hier auf dem Platz um das eine und andere an der Alten Dame zu verändern.
    Read more

  • Day1022

    Armenia,Zona Cafetera,Salento, Filandia

    July 10 in Colombia ⋅ 🌧 18 °C

    Laut Reiseführer soll jetzt das schönste Tal Kolumbiens kommen,es geht von 400 auf 3200 Meter,aber da auf 150 km am Tag zu kommen ist mit der Hanni gerade so und so bin ich in Armenia gelandet,hässliche Stadt,wurde vor 50 Jahren völlig von Erdbeben zerstört und übel wieder aufgebaut,noch 3 jungs kenn gelernt,einer davon kam am nächsten morgen mit seinem Hund und wir machten eine kleine Wanderung zum Wasserfall,er war ein sehr guter spanisch Lehrer.Nachmittags nach Salento,ist die Stadt der Willys,als Taxi gibt es hier Willys(Jeep).Salento ist sehr schön ,angenehmes Klima 2500 Meter hoch,aber auch ganz schön viele Touristen,eigentlich das erste mal soviel „Ausländer „ und es gibt traumhaft guten Kaffee und wunderschöne Kaffee Finkas.Von Salento ging es nach Filandia,auf die Stell Horse Farm,sollte auch ein Overland Hotspot sein,außer mir und ein paar Praktikanten war keiner da,man darf aber auch nicht außer acht lassen dass Kolumbien zwei Jahre einen harten lockdown hatte,die Grenzen wurden erst am 1April wieder geöffnet,man muss in der Stadt auch in sehr vielen Geschäften noch immer Maske tragen und viele Kolumbianer haben ständig Maske auf aber offiziell gibt es seit Wochen keine Neuinfektionen???? Salento ist was die Lage der Stadt betrifft die schönere,aber Filandia die lebenswertere.Der Platz ist zu Fuß ca 1Stunde von Filandia entfernt, und es war jedes Mal aufs Neue eine sehr schöne Wanderung.Filandia war sehr entspannt,nettes Städchen ruhig,rund rum von Affen bewohnt und im Vergleich zum nur 20 km entfernten Salando um fast die Hälfte billiger,aber auch hier fallen am Wochenende,zwar kleiner und viel entspannter,Maßen ein,Kolumbien scheint ein Wochenend Familienausflugs Land zu sein.
    Nun soll es weiter Richtung Medellin gehen,es sind ca 180 km,unterwegs noch auf einer Kaffee Finka angehalten,wollte eigentlich eine richtige Führung machen,hätte allerdings 3—4Stunden gedauert war aber schon fast 1 und es gab keine Möglichkeit da zu übernachten,na ja die Finka ist ca 100 ha groß und bauen da auf 85 ha ca 200 Tonnen Kaffee im Jahr an.Kaffee wird jeden Tag geerntet,meistens in sehr steilen Hängen,fast vergleichbar mit Weinlese.Kaffeebohnen haben im Fruchtfleisch fast eine Art Honig ,richtig lecker und süß.
    Kaffee herstellen ist fast ausschließlich Handarbeit,der gute Kaffee geht komplett in den Export.zum Abschluss gab es noch ne Richtige Einführung im Kaffee kochen.na ja vielleicht ist spontan nicht immer angesagt,hatte mich schon ein bisschen geärgert,hätte die Tour gerne ganz mit gemacht alldieweil weil es eine wunderschöne alte Finka war ,mit ein bisschen da Pavillon,oder schöne pauseplätze in der Plantage,hätte es da bestimmt ein paar Tage genießen können und so wurde mir die Entscheidung abgenommen,zurück auf die Achterbahn………
    Read more

  • Day1015

    Guatavita,Bogota,Desert Tatacoa

    July 3 in Colombia ⋅ ☁️ 24 °C

    Von Villa de Leyva ging es gleich nochmals richtig hoch auf 2900, kühl,regen,hatte die letzten Tage immer 7/13 * und immer wieder regen,regen, und immer wieder Erdrutsche oder ganze Steine.Und oben das Schlachtfeld,auf dem Simon Bolivar,eigentlich aussichtslos,aber trotzdem die Spanier besiegte ,der Funke zur Befreiung ganz Südamerikas.Es war richtig kalt ,sehr ungemütlich.Dadurch dass es um 6 schon Dunkel und Nacht wird macht es den Tag so kurz,Nach diesem Heldenplatz kommt man auf eine „Art“; die geht dann noch Quer durch Bogota und ist im ganzen Stadtbereich eine 6 spurige scheiss Strasse,voll Löcher ,Rinnen,fehlenden Schachtdeckeln.Habe 3Stunden gebraucht um Bogota von Nord nach Süd zu durchqueren.
    Irgendwann hörte auch noch der Kompressor fast auf Druck aufzubauen,es kam ein See,fand schnell einen schiefen Platz, und wieder Erwartens entpuppte sich der kleine Ort als ein sehr schönes altes Städtchen, und früher geistiges Zentrum der Musica‘s.
    Stand da gegenüber des Friedhofs und war noch nicht aufgestiegen ,kamen so ca 30 Leutchen zur Beerdigung ich wusste da noch nicht dass ich am Friedhof stehe,halbe Stunde später ,kam ein Typ stelle vielleicht 5kästen Bier auf die Strasse,und nach der Geschichte standen alle noch gemütlich bei den Kästen und nach 2Stunden war alles vorbei,
    Keine Ahnung ob das immer so ist aber gerade jetzt 3Wochen hintereinander ist der Montag Feiertag,egal an welchem Tag der Feiertag ist er wird immer auf den darauf folgenden Montag verlegt,und halb Kolumbien macht einen Familien Ausflug.
    Na vor Dienstag war nichts zu machen,alles hatte zu,hab aber einen Typ kenngelernt der mich und den Kompressor am nächsten morgen mit dem Motorrad nach Bogota brachte,brauchte neue Kolbenringe,na ja war schon irre,aber ausser Zeitaufwendig und ein bisschen nervig nach allem zu suchen,kein Problem.Bei den vielen steilen Pässen ist die Bremse selbst an einem Hanomag nicht zu unter schätzen,bei der Gelegenheit noch einen Adapter für die Gasflasche drehen lassen,kam zwar ganz was anderes heraus,gab dann leider kein Gaslieferauto das Flaschen füllt, und somit noch keinen Test.Hoffe aber sehr,der Kompressor tut wieder das was er soll.
    War dann nochmals einen ganzen Tag zu Fuß in Bogota unterwegs,über20km laut Schritte Zähler,Bogota Platz regelrecht und es werden unheimlich viele so kleinst Eigenheim Siedlungen aus dem Boden gestampft und ich finde Bogota muss man nicht kennen.
    Es war die ganze Zeit auch mehr oder weniger kaltes Regenwetter und Bogota liegt auf 2500 Meter.Deshalb wieder ab ins warme,Desierto de la Tatacoa ,nachdem ich dann durch Bogota war,wurde ich zum Essen und dann Besichtigung,einer Erdbeer/Kartoffelfarm,auf 2900 Meter,die Erdbeeren werden nicht rot,55 Ha,und alles ohne Maschinen. Es waren Vater und Sohn die mich zum Bauen ( Vogelschutz,(30% der Erdbeeren wird wohl von Vögeln gefressen) und Biertrinken eingeladen hatten,er hatte auch noch einen T2 Westfalica aber völlig fertig.
    Am nächsten morgen ging’s dann weiter Hanni noch nicht einmal warm von 2900 am Stück runter auf 400 Meter,es gibt immer wieder Erdrutsche,gehört schon fast dazu ,obwohl es durchaus ab und zu Riesen Brocken daliegen,und es ging erst durch den Nebelwald(da ist der Schwarzwald weiß dagegen), und als es klar wurde der Blick runter,ach fahrt alle mal nach Kolumbien,Als ich morgens losfuhr hatte es glaube ich 8* ,schon vor der Hälfte wurde es warm und immer wärmer,29* dann unten,kein Wind,einfach gut warm.unterwegs hab ich einen Ami,mit dem Fahrrad unterwegs aufgegabelt,er erzählte mir was von wegen Fähre,keine Karte hatte etwas von Fähre gesagt entpuppte sich dann im Nachhinein,schon der Weg zur Fähre,erst MITTEN durchs Dorffest,nirgends ein Hinweis,irgend einer hatte Mitleid und fuhr ein Stück mit seinem Moped,dachte dann immer wieder ich hätte ihn nicht verstanden,es war kein Weg mehr,dann der Fluss ,viel Wasser und starke Strömung,ne Fähre mit zwei kleinen Aussbordern.Na ja Hanni musste für zwei bezahlen, und das runterfahren von der Fähre war der Horror,super steiler Stein und oben in der Kurve standen 30 Motorräder die zur Fähre wollten,der Ami war hin und weg wollte im nächsten Dorf noch Essen ,für mich war es fast schon zu spät,die Fährgeschichte hat über 3Stunden gedauert,er wollte die 6 km nachkommen,…na und da ging gerade die Sonne unter,fand noch ein gutes Plätzchen,bin noch kurz zu dem Observatorium gelaufen,aber leider nur spanisch,obwohl es eigentlich gar nicht groß ist soll es hier besonders klar sein.und sehr heiss, und das stimmt,dadrin rumlaufen,kein Wind und Sonne senkrecht über mir,zum Glück immer wieder ein paar Wolken,nach zwei Tagen ging es weiter Richtung Salento die Kaffeeregion.
    Read more

    Anja Haase

    wahnsinn,sooo schön

    7/9/22Reply

    Lieber Christof, jetzt endlich mal ein Kommentar von mir :-). Ich bewundere und feiere Dich für Deinen Mut, Dich wieder auf den Weg zu machen!!! "Einfach" Deiner Sehnsucht zu folgen und so viel von der Welt zu erleben, wie geht - mit all ihren Seiten/Facetten, mit all dem Hell und Dunkel und Überraschendem, was Dir auf Deinem Weg begegnet - Hut ab und weiter so!!! :-) Und auch noch Südamerika, wow, da will ich so gerne auch mal hin......ich würde Dich ja gerne mit meinen Spanischkenntnissen unterstützen ;-). Alles, alles Gute für Dich und Hanni und mögen Eure Schutzengel weiter gut auf Euch aufpassen! :-) Viele Herzensgrüße von Marten und mir! <3 [Corinna B.]

    7/10/22Reply
     
  • Day1007

    Noch immer Barichara,aber es geht weiter

    June 25 in Colombia ⋅ 🌧 13 °C

    Am letzten Tag nun mal ein Selfie mit meinem TIG TACk Chauffeur oder wie die Dinger auch immer heißen,musste nochmals ins Dorf Geld holen. Nachdem es nach den Wahlen doch ruhig blieb wollte ich Mittwoch weiter Richtung Süden,einen kurzen Abstecher nach Villa de Leyva.Aber es kommt ja of anders als man denkt,Als ich den Platz in Barichara verlassen wollte sprang Hanni nicht an und ich dachte mir nichts böses,kam mir zwar komisch vor aber kein Saft,Kofferbatterie zum Starten und lief auch gleich,na ja Mittwoch das selbe,Ladekabel dran aber das Ding lies sich nicht laden,nach genauerem hinsehen war klar da ging ein Riss durch die Batterie,kann es mir nicht erklären.Aber egal Batterie tot,Dieter und seine Frau fuhren mich zur übernächsten Tanke und da gab es Batterien ,zwar nicht die die ich bräuchte aber eine Batterie mit der Hanni sehr gut anspringt,aber die Batterie war verhältnismäßig teuer.1 Batterie gleich 5 Tage Reisen.
    Empfinde Kolumbien übrigens sehr sauber,kaum Müll der rumliegt,und für die Plastikflaschen,Dosen etc.gibt es wohl etwas Geld,werden alle eingesammelt und werden auch richtig systematisch gesucht,auch gibt es erstaunlich wenig Raucher,gab mal vor ca 10 Jahren eine recht erfolgreiche Antirauchkampanie,mein Tabak geht jetzt so langsam zur neige……
    Hab ja schon wieder ein bisschen das Gasproblem,und soweit ich bis jetzt erfahren hab wird es noch lange nicht zu Ende sein ,hat wohl jedes Land in Südamerika ein eigenes System,
    Mein Ziel ist ja mit dem Geld meiner Rente,praktisch 110000 tausend pesos täglich klar zu kommen,dachte 50000 für Diesel und den Rest für alles andere,Diesel kostet im Moment 8500 dieAmi Gallone,aber hier kommt so ne Art Strassengebühr,es gibt immer wieder und an völlig absurden Orten eine Mautstadion,manchmal gefühlt öfters,na ja an manchen tagen ist kein Geld zum leben,und wenn dann ne Batterie dazwischen kommt,bei der Hanni kommt ja ständig auch noch der eine oder andere Sonderwunsch.Das Leben an sich ist billig,reichlich Obst und Gemüse einkaufen für ein paar Tage 6000,gutes kolumbisches Essen,Suppe,Fleisch Reis etc.ist mit einem Liter Saft für 9000,Pizza Hamburger usw.kosten aber schon ab 20000 aufwärts,in der kolumbisches KÜCHE WIRD UNHEIMLICH VIEL FRITIERT,Barichara ist ja auch,ist wohl noch ne Tradition der Guane Indianer,ein Hotspot für hormigas culonas (Ameisen mit dickemHintern) Waren wohl heilend und wurden von den Indianern gezüchtet und im Frühjahr gegrillt,inzwischen gibt es sie das ganze Jahr…….habs nicht versucht!!!!
    Zum Abschluss gabs nochmals leckeres Brot,aber dafür zwei frisch gekaufte Marmorkuchen die sich die beiden Hunde einverleibt haben nicht mehr
    Habe beim losfahren noch zu viel getrödelt und kam spät los ,noch zweimal unterwegs wegen Gasflasche angehalten,waren auch nochmals 2 Stunden und es wird hier um 18 Nacht.Die Straße war bestimmt 10 km auf verschiedenen Bergkämmen,ging links und rechts gleichermassen steil nach unten,völlig abgefahren.Bin dann auch nur bis Chitaraque,kleines nettes Bergdorf gekommen,sind auch nicht die besten Straßen,heftige Löcher,viel LKW und nur rauf und runter,aber immer so 2 -3 hundert Meter über einem tollen Flusstal/Schlucht ,war schon beeindruckt. Allerdings ist diesen Bergdörfer oft auch die blanke Armmut anzusehen.Von da waren es dann nochmals 70 km runter von Hauptstraße und rein in die Berge,Strasse wurde oft super steil,oftmals super schlecht und sehr eng aber für die Sinne eine sehr schöne Fahrt und war dann auch gegen 11 Uhr da.
    In Villa de LEYVA wurden die Zorro(wer kennt sie nicht) Filme gedreht,und eigentlich muss man nicht mehr dazu sagen,ist voll auf Tourismus eingestellt,na ja gestern war überhaupt nichts los,aber heute morgen,es war noch nicht mal ein besonders schöner Markt,und trotzdem waren so viele Menschen da.Habe einen ruhigen Platz etwas ausser und Oberhaupt des Ortes gefunden,hab dann ne kleine Wanderung zu den Seen ,es sollen auch Kraftorte der Musica gewesen sein,gemacht und wollte heute Mittag zu dem Ort Sol Musica.Die Musica waren ein Indianer Volk das hier lebte,es gibt einen Steinkalender ähnlich wie Stonehenge ,hier sind es 11o Monolithen die eine Art Aussaat Kalender sind, leider war es zu und die in dem Infocenter wollten 1ooooo pesos damit ich in ihrem Garten übernachten darf.Bin dann doch ein Stückchen weiter zu dem Fossil Museum gefahren und hab mir noch das Biest angeschaut.Und da stehe ich nun völlig ruhig,das Museum wurde über den Fundort gebaut mitten in die Pampa,jetzt leben 3-4 Familien hier in der nähe,und verkaufen Fossilien.
    Bin am überlegen ob ich es uns antun soll einen kleinen 130km Abstecher in ein noch wenig erschlossenes Gebiet machen soll,es ist auf 3500 Meter und es soll da wohl Andencontors geben,hab das hier gelesen und irgendwie scheint es ne interessante Ecke zu sein,nach Bogota sind es noch 140 km. .
    Read more

    Udo Stünkel

    Also ich würde immer lieber einheimische Spezialitäten (Ameisen-Hecks) als Hamburger essen - funktioniert eigentlich in allen Ländern der Welt recht gut (außer vielleicht in den USA...)

    7/7/22Reply
    Christof Beutel

    Ja ,aber hab’s zwar nicht probiert sollen jedoch nicht wirklich gut schmecken

    7/8/22Reply
     
  • Day997

    Aratoca, nach San Gil, Barichara,Guane.

    June 15 in Colombia ⋅ 🌧 18 °C

    Die letzten Km noch bis San Gil ging es immer wieder ein bisschen rauf und runter,bin jetzt auf so einer Hochebene,eigentlich sollte man von Barichara aus den Blick auf 5X 5000 Meter hohe Berge haben,die mir gegenüber und morgens der erste Blick sind leider nur der Anfang,stehe nun fast ne Woche hier die Berge immer in Wolken,Gerade jetzt kommt hier ein super heftiges Gewitter,es regnet jeden Tag mindestens 1X,oft auch mehrmals,immer kurze heftige Gewitter,aber es kühlt auch nicht ab,obwohl auf 1300 Meter.So oft wie ich hier bis auf alles durchnässt,unglaublich.
    San Gil ist eine touristische Hochburg ,die Hauptstadt der kolumbianischen adrenalinjankies,die Stadt an sich hat gar nichts,ausser einer dieser Attraktionen den Fluss,gerade haben sehr viele Flüsse und Bäche Zuviel Wasser,und es gibt wohl hier in den Bergen Bäche die 30 Jahre kein Wasser mehr hatten.Deshalb ist hier auch alles so satt Grün,was auch sehr ungewöhnlich für die Jahreszeit.
    Aber halt die Gegend um San Gil ist sehr schön und das Tor zu dem Tal in dem ich jetzt auch stehe. Es ist ein rot leuchtender Sandstein der sehr viel Kunst ins Tal bringt.
    Kam am Sonntag an und konnte gleich noch auf die richtig Wahlveranstaltung,Sonntag ist Familienausflugstag in Kolumbien und deshalb ein bisschen mehr los,
    Barichara ist eine kleine Museumreife Kolonialstadt,als erstes viel mir auf keine FENSTER,alle Straßen sind mit diesem Sandstein gepflastert,und eigentlich könnte gleich Django ein reiten.
    Aber je längerman da ist entdeckt man den einen oder anderen schönen Platz und sehr gute Einwohner,
    Stehe jetzt gerade bei einem holländischem Paar,haben hier vor 14 Jahren ein 10 ha Grundstück gekauft,die Häuser wieder aufgebaut und sich ein kleines Paradies geschaffen seit 3Jahren kann man nun bei ihnen stehen,haben Strom Wasser super schöne Duschen und halt tolle Lage,keine Zivilisations Geräusche.Der Fußweg nach Barichara 45Min.übern Berg immer wieder aufs neue ne Herausforderung.
    Bin dann den alten Pfad der indigenen Guane nach Guane gelaufen (die Schuhe war so voll Wasser,hatte Abends richtige Blasen)Die Guane haben wohl lange gegen die Spanier Widerstand geleistet und als es nicht mehr ging das ganze Volk,ausser der Frau des Häuptlings weil sie Hochschwanger war,den Selbstmord anstatt der Unterdrückung wählten.Sie stürzten hier gemeinsam von einer Klippe!
    Hier auf dem Platz leben ausser den Besitzern noch zwei junge Männer,Amis)und seit Sonntag auch ein deutschamerikanischer/Kolumbiern.DIE BEIDEN SIND VIEL UND LANGE IMMER WIEDER in Südamerika gereist,sehr nett,viele wertvolle Typs,und die sind gerade hier dran ein Grundstück zu kaufen,leben wohl 8 Jahre in Kolumbien.Die zwei Männer kommen von einer Stiftung und haben mit noch weiteren Finca Besitzern Projekte zur wieder Aufforstung und stoppen der Erosion.Es war hier früher mal Tabakregion,
    Read more

    F F

    Hey chrischtl, danke für die geschichtslektion. Hört sich sehr schön an be deinen Auswanderern. Auch die Bilder sehen echt toll aus, lass es dir gut gehen dort und reservier schon mal zwei Zimmer 😘

    6/25/22Reply
    F F

    Sind das deine mauken ?!

    6/25/22Reply
    Christof Beutel

    Ja

    6/25/22Reply
     
  • Day997

    Riohacha immer Richtung Süden

    June 15 in Colombia ⋅ 🌧 18 °C

    Habe dann diese wunderschöne Stelle an diesem Fluss gefunden,ein echt toller Bade Fluss,gab leckeres Essen und ab 18 Uhr war absolute Stille.Bin ja nun kein Vogel Kenner,es ist schon echt irre ,manchmal auch ganz schön laut wenn da ein Horte Papageien meinen sie müssen nun alle wecken.Auch die farbliche Vielfalt.Wollte nach 2 ehrlich ruhig entspannten Tagen weiter und hatte einen Platten,zum Glück ist im Dorf ein Reifenflicker,ja aber der und auch in den nächsten Dörfern,konnte nur Moped und Fahrrad Reifen.Erst in Valledupar wurde ich dank dem super netten und hilfsbereitem Paar fündig.na ja Luft pfeift direkt neben Ventil und noch zwei weitere Löcher,Schlauch musste ich selbst besorgen ,die beiden fuhren mit mir bis an andere Ende der grossen Stadt,die hatten dann doch keinen Schlauch aber ein paar Ecken weiter gabs dann doch das gewünschte,gleich zwei gekauft,gar nicht kontrolliert was ein grosser Fehler war.Na ja letztendlich passten die Ventile überhaupt nicht und die Größe passte auch nicht.Hab dann noch mit viel Mühe zweiVentile für Schlauchlose Reifen aufgetrieben ,und hab beschlossen so bei jeder Reifenpanne umzurüsten,habe zum Glück die richtigen Felgen.
    Schon auf der Fahrt nach Valledupar wurde die Dichte von Polizei und Millitär deutlich mehr und ich wurde das erste mal richtig kontrolliert,später die Leute die ich da beim Reifenwechsel kennen lernte sagten alle dass es gerade sehr gefährlich wäre,fuhr runter zum Fluss,es gibt so viele Flüsse,fand einen guten Platz und hatte eine sehr ruhige Nacht,gab aber für mich vorher noch ein bisschen Aufregung,hatte meinen Autoschlüssel in einem Lebensmittel Laden liegen lassen und erst gemerkt als ich das Auto nicht aufschließen konnte-es ist noch dazu der Einzige.Nochmals den ganzen Weg abgelaufen ,bis mir der Laden wieder einfiel,und er lag noch da.bei jeder MENSCHLICHEN BEHAUSUNG HALTE ICH INZWISCHEN AN UND SCHAUE OB MAN Schlüssel nachmachen kann.Valledupar selbst ist keine schöne Großstadt,gerade da unten am Fluss war es angenehm aber die Stadt selbst istso dass ich am nächsten morgen weiter bin,Das Bild vom Flugzeug flog mal die Länder ab die ich durchfahren möchte und als ich das sah dachte ich mir das war bestimmt nicht so anstrengend wie das ganze mit der Hanni ,obwohl s ja beides alte Kisten sind.Die Strecke führt durch ein riesiges Tal,die Strasse bis auf die vielen vielen Schlaglöcher ganz Ok,gefährlich ist aber zweifelsohne der Fahrstil mancher Brummi Fahrer.hatte einmal versucht einen platz zum übernachten zu finden,ist auch da sehr schwer entweder zu nass oder alles andere ist eingezäunt,es sind riesige Farmen oder Ananas Plantagen und so bin ich auf einem riesengroßen LKW Parkplatz unter der Mongrove zur ruhe gekommen.Am nächsten morgen weiter Richtung Barrancabermeja,sah auf der Karte interessant aus,und stellte sich aber als super hässliche Petrollstadt heraus,es war super heiß und ich glaube in der Mückenzeit (bis jetzt noch so gut wie keinerlei Plagegeister) muss es da die Hölle sein,so viel Wasser und Sumpf und ein gigantischer breiter Fluss, ist vermutlich auch ne reicher Stadt,gleich auffallend viele Autos,gigantische Sportanlagen,aber für mich wars der Horror,hatte aber einen schönen Platz und auch gleich Besuch von diesem ansehnlichem Exemplar.
    Das nächste „Ziel sollte Barichara sein ,eigentlich nur 120 km,war auch wirklich super schön,erst am Fluss lang,an einer Talsperre vorbei und dann ging es in die Berge,die Straßen hier sind sehr oft sehr steil rauf und runter,3 mal an üblen Erdrutschen warten müssen bis es wieder weiter ging,dann noch verfahren und die Route genommen die Maps me vorgeschlagen hat ,Habe 31/2 Stunden Blut und Wasser geschwitzt,bin nur durch den Wald einen nicht vorhandene Weg ins Tal,und komme an und nur so eine Fußgänger Hängebrücke,glaube hoch wäre ich den Weg nicht mehr gekommen,hab mich dann noch 10 km m Fluss lang gequält,war richtig scheis…..
    Und war so froh über das Auto,kam dann da raus wo es erstmal durch eine riesige,Bucaramanga,zweitgrößte Stadt Kolumbiens ging.WAR VÖLLIG PLATT UND AM Ende und wollte einen Platz zum sabbern,nur noch sabbern,aber es ging raus aus der Stadt und rein in die Berge und dann hoch auf fast 2000 Meter und da fand ich dann einreihiges Plätzchen,es war ein bisschen wie Torfhaus viele viele Motorräder (hab bisher noch kein grösseres als 200cc).Es wurde die Nacht auch schon ganz schön frisch ,hab lang überlegt ob ich friere!Und gerade einmal fast 50 km geschafft,was ein Tag
    Read more

  • Day989

    Alte Männer und Technik

    June 7 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Hab den letzten hochgeladen obwohl ich ja nur ein päuschen machen wollte.Aber zurück zur Geschichte .die Halbinsel,La Guajira wird bis heute ausschließlich vom Volk Wayuu bewohnt,und ist gleichzeitig auch der nördlichste Punkt Südamerikas.Weder Spanier noch sonstige Feinde wurden immer wieder erfolgreich zurück gewiesen oder die wayuu trieben Handel mit ihnen.So ist es bis heute,die Halbinsel besteht eigentlich aus einer Wüste die in der Regenzeit grün ist und eine große Schlammige Masse darstellt,heiß und immer heftigen Wind.Bin in kurzer Zeit gleich zwei mal ab von der sandigste und zwei mal super viel Mühe und Glück um da wieder raus zu kommen und kurze Zeit später konnte ich was für die deutsch kolumbische Freundschaft tun und sein Auto wieder auf den Weg zu bringen,Eigentlich wollte ich bis ganz hoch (NördlichtesterPunkt) um danach immer nur noch Richtung Süden!!!!es wären noch 180 km gewesen davon über die Hälfte Weg und die ersten 50 km Strasse waren na ja geht so,aber am blödesten und letztendlich Ausschlag gebende Entscheidung war,hätte nur den selben Rückweg gegeben.
    Ganz oben leben noch 17Wayuu Familien traditionell zusammen,wohl völlig ohne Strom Wasser Mobilfunk,leben vom Fischfang die Frauen und Kinder versuchen Taschen und Souvenirs zu verkaufen.An dem Stand waren Sonntag vielleicht 30 Menschen und mindestens genauso viel Wayuu Frauen,
    Konnte bei den Abschlepp Leuten bleiben und wurde zwei Tage gut versorgt,herrlicher Strand zum baden,war schön ,auch zu fühlen dass junge Menschen optimistisch zu ihrer Alten Tradition stehen.
    Geschaut ob derHanni nichts fehlt und los ging’s ,grobe Richtung Bogota,die ersten 100 km waren eine Nebenstraße und sehr schwierig,Riesen Löcher und immer wieder diese ,Armdicke Seile,das selbe aus Beton und oft auch nur ein Schlepp Reifen quer über die Strasse,an solchen Stellen kann man dann immer etwas zu essen oder trinken kaufen,und wehe man übersieht so ein Teil,das schüttelt die ganze Kiste so dermaßen,es gibt zwar immer Hinweis Schilder,aber oft sind riesig Bäume und in dessen Schatten ist es echt schwer,Nachts unmöglich,genauso die Schlaglöcher,fast nicht zu sehn,
    Die Fahrt geht jetzt erst mal an der Grenze zu Venezuela lang direkt auf der Rückseite der Sierra Nevada,es ist jedoch ein ganz anderes Klima zwar alles grün aber lang nicht so übrig wie auf der anderen Seite,fuhr auch bestimmten halbe Stunde an einer riesigen Tagebau Mine lang,hätte es mir gerne mal aus der Nähe angeschaut aber keine Chance ranzukommen ,Kohle,für unseren Wohlstand.
    Nach Bogota sind es ca 1000 km, die letzten km bis hier war die Strasse gut,gibt immer nur Chaos an den oben beschriebenen Schikane wo viele anhalten und mit allem möglichen einzudecken,hier jetzt auch mehr Polizei und Militär,hab durch Zufall ein Schild „Rio“ wahrgenommen und hab dann hier einen tollen Platz mit richtig geilem Rio gefunden.Das Wasser angenehm ,vielleicht mit Einbildung auch ein bisschen erfrischend.
    Um 6 geht hier die Sonne unter und es wird auch sehr schnell Nacht und in den Dörfern die Bürgersteige hoch geklappt, und dann gibt es hier (Kolumbien) ein Hunde problem ,es gibt soviel Hunde und kläfft einer bleibt es leider nicht dabei, es gab gerade ,wenn es auch schon Dunkel ist,zwei mal ,scheisse was mach ich jetzt,
    Warjetzt doch noch heute auch da ,bisschen Wäsche,man braucht ja hier nicht viel,gewaschen und mir auch so ein richtig schönes Fluss Wellness Bad.
    Hanomag hat dem Al28 laut Betriebshandbuch schon damals eine „Klimaanlage“ verbaut,
    Aber vermutlich war es damals ein moderne Umschreibung für Heizung, und trotzdem ist es erstaunlich wie angenehm es im ganzen Auto ist,nur die Kühlbox ist glaube ich fast an ihrer Grenze und sie braucht ganz schön viel Energie.so mal sehn was der morgige Tag so bringt,Sprit wurde fast 20 Cent günstiger,Sprit aus Venezuela wird an der Strasse auch angeboten,nochmals die Hälfte,trau mich aber nicht,wird immer in 5liter Flaschen angeboten.
    Read more

    Anja Haase

    Lieber Christof, es ist wieder sooo wunderschön und bewegend zu lesen und deine Bilder zu sehen! Alles alles Gute und die Freude weiteres von dir zu hören ist groß. Grüße aus der Heimat von den Haasen

    6/8/22Reply

    Hey Christof, liebe Grüße aus der Assestrasse. Ich bin sehr gespannt, auf Deine Reisebericht. Lass es Dir gut gehen!! [Gudrun]

    6/8/22Reply
    Christof Beutel

    Dankeschön,ja das tue ich auf alle Fälle,gelingt auch ganz gut 😌

    7/8/22Reply
     
  • Day988

    Von Palmolino weiter Richtung Norden.

    June 6 in Colombia ⋅ 🌧 12 °C

    Nunmehr zwei Tage geht es mir besser,bin zwar noch schlapp,hatte viel abgenommen,aber das Grundproblem hat sich erledigt.ja der Platz war super und es viel mir schon ein bisschen schwer da weg zu fahren,es wurde da gar ein bisschen heimelig,bekam immer gleich morgens einen grossen Krug frischen Saft,die Säfte sind ähnlich wie bei uns ein Sorbet,einfach super köstlich und aus Früchten ,bei vielen wusste ich noch nicht mal, das es die Frucht überhaupt gibt.Am vorletzten Abend kamen dann doch noch so 10 Leute aus Bogota,zum Party machen,wurde dann auch ein schöner anstrengender Abend.
    Vom Platz aus war es ungefähr ne Stunde nach Palomino,am Strand lang,bei so einem Spaziergang half ,eigentlich jeder der da langlief und zwei Hände hat ,den Fischern ihr Netz rauszuholen,dafür konnte sich dann jeder Fisch nehmen und seines Weges zu gehen,Den FISCH DER ÜBRIG WAR NAHMEN SICH DIE Fischer ,in dem fall 8 Jungs zwischen 20 und 30 fuhren mit ihren alten Booten (paddeln)raus ,500 Meter langes Netz zwischen den Booten zum Strand,von da ab wird das Netz von Hand eingeholt,bekam auch einen gleich frisch vom Feuer,vermutlich ist das Leben hier auch anders (wie bei uns?) gar nicht möglich,wer hier nicht irgendwie ein bisschen vom Tourismus abbekommt,hat eigentlich nichts.Es gibt sehr viel heftige Armut und am schlimmsten bei der Indigenen Bevölkerung,und die wird ,so nehme ich es zumindest war,noch in derbe weiße Klamotten gestegt,für jeden sofort klar zu erkennen.
    Palmolino ist ein richtiger Touristen Ort,es gibt wirklich alles,der Ort selber ,es führt die Hauptstraße durch und wie üblich hat jeder an der Strasse einen Laden, Restaurant ,Tankstelle Nicht jede hat immer Sprit,das musste ich auch schon lernen,auch hat nicht jede Bank Geld,Sind halt Typische Strassendörfer,aber es gibt einen Strand wo man problemlos baden kann. Auch da ist aber im Moment so gut wie gar nichts los,und vieles ist auch zu.
    Bisher am meisten Probleme macht es mir ein gutes Brot zu finden,was es hier bisher gab,übel,übel,für einen der gerne Brot mag ne Katastrophe.
    Bin dann am Samstag los Richtung Norden nach Riohacha,die ersten 70 km noch durch diesen Regenwald,die Sierra Nevada mit all ihrer Pracht weicht einer immer kargeren Steppe,keine lange Geschichte aber es ist das Gebiet der
    Read more